Jodmessung/Konzentration

  • Hallo,

    ich habe heute zum ersten Mal in meinem Becken die Jodkonzentration gemessen.

    Dies mit dem Saliferttest.

    Hierbei erbab die Jodidmessung einen Wert von 0,06 ppm.

    Allerding die Jodatmessung einen Wert von "0".


    Kann das sein????


    Ich dosiese von QFI auf meine 500 Liter täglich 2 Tropfen.

    Was soll ich nun tun. Die Konzentration von Jodit ist ja wohl ausreichend aber was mach ich mit dem Jodatwert.

    Nebenbei. Ich habe mit der Joddosierung vor ca. 3 Wochen begonnen weil meiner Meinung nach die Xenien kümmerten. Dies machen diese aber auch weiterhin !!!

    Gruß

    Guido

  • Hallo Guido,

    das fällt recht schnell aus im Aquarium. Daher ist die Messung ohnehin sehr fraglich. Wenn deine anderen Werte soweit alle im grünen Bereich sind würd ich mal mit guter Kohle Filtern, und anschließend mal Lugolsche Lösung oder Betaisodona verwenden. Das dann Nachts dem Becken zudosieren. Kohle dann aber wieder raus natürlich.

    Verwendest du Osmosewasser oder normals Leitungswasser. Evtl. hast du leichte Kupfereinschlüsse im Wasser entweder durch eine veraltete Membrane in der UO ausgelöst oder vom Leitungswasser wenn du welches nehmen solltest.

    Xenien reagieren recht sensibel auf kleinste Kupfermengen. Messen kannst Kupfer aber auch nicht so richtig Zuverlässig. Daher recht schwer das genau zu bestimmen. Deswegen mal die Kohle. Von JBL (?) gibt es soviel ich weiß auch ein Präparat wo gelöstes Kupfer bindet. Kohle selbst holt es halt auch nur bedingt raus.

  • Hallo Thilo,

    danke für die Antwort.


    Ist denn Lugolsche Lösung oder Betaisodona besser bzw. was anderes als die Jodlösung von QFI?????

    Ich verwende Osmosewasser mit Nachschaltung eines Reinstwasserfilters. Mein IKS Leitwertmodul zeigt bis zum Wechsel des Harzes max. 3 Mikrosiemens an. Die UO Anlage ist jetzt ca. 1 1/2 Jahre alt dürfte somit ja wohl auch nicht das Problem sein oder??

    Kohle verwende ich regelmäßig einmal im Monat. Ich verwende die Kohle von Grotech, da diese in einem Test hier im Internet mit am besten abgeschnitten hat. (was Phosphatabgabe betrifft)

    Wie Du siehst mache ich mir schon gedanken und stöbere sehr viel hier im Internet, was mich auch noch nie enttäuscht hat.

    Nur die Xenien halt die tun`s nicht so richtig. Über ca. 3 Monate im Becken müssten die ja doch eigentlich schon bedeutend gewachsen sein, tun sie aber nicht.
    Meine SPS und vor allem die LPS wachsen super, wobei auch hier die Farben teilweise nach dem Eintsetzen aus dem Händlerbecken stark nachgelassen haben und bisher auch nicht wieder so zurückgekommen sind. Dies kann ich mir auch nicht richtig erklären.

    Gruß

    Guido

  • Hallo,
    bei Xenien ist es einfach so, das sie bei manchen zur Plage werden, und bei anderen gar nicht wachsen. Woran das liegt, ist manchmal nicht zu erklären.Wasserwerte alle top, aber es funktieoniert nicht.
    Sie sollen aber in Steinkorallenbecken besser wachsen als in reinen Weichkorallenbecken.

  • Zitat

    Original von sabine

    Sie sollen aber in Steinkorallenbecken besser wachsen als in reinen Weichkorallenbecken.

    das habe ich auch schon gehört... hängt wahrscheinlich damit zusammen das in Steinkorallenbecken in der Regel sauberere Wasserverhältnisse herrschen. Zumindest habe ich die pumpenden Exemplare bis jetzt überhaupt nur in Steinkorallen dominierten Becken gesehen... die in Weichkorallenbecken waren immer so lala.

    Gruß
    Udo

  • Zitat

    Original von Guido Immeln
    Meine SPS und vor allem die LPS wachsen super, wobei auch hier die Farben teilweise nach dem Eintsetzen aus dem Händlerbecken stark nachgelassen haben und bisher auch nicht wieder so zurückgekommen sind. Dies kann ich mir auch nicht richtig erklären.

    Gruß

    Guido

    wenn Dein Händler die Korallen aus einem frischen Import hatte, ist das mit den nachlassenden Farben normal.
    In den Farben wie die da ankommen, hälst Du die eigentlich nur mit der Zeovit Methode...
    Hatte letztens auch erst die Gelegenheit einen Import mit auszupacken und kann Dir sagen das diese Farben echt der Hammer sind. Die 5 Korallen die dabei den Weg, direkt aus der Box, in mein Becken gefunden haben, sind auch schon alle deutlich nachgedunkelt. Und das bei kaum messbaren Nitrat + Phosphat Werten sowie einer Wasseraufbereitung vom besten. Da sieht man erstmal wieder wie sauber und nährstoffarm doch (noch :() unsere Meere sind.

    Dies ist auch der Grund warum ich demnächst auf Zeovit umsteige.

    Gruß
    Udo

  • Hallo Guido,

    Der Jod Mix von QFi ist noch mit anderen Supplementen versetzt. Ist also nur Jodhaltig weil es sonst Apothekenpflichtig wäre.

    betaisodona und die Lugolsche Lösung sind also Konzentrierter. Von der Anwendung her muß ich sagen habe ich keine großen Unterscheide feststellen können bei den beiden im Vergrleich. Weder bei Korallen noch bei sonst. Wirbellosen. Allerdings macht sich die Dosierung selbst, eines solchen Präparates zumidnest bei mir schon bemerkbar. Das nicht nur an den Korallen. Darum Empfehle ich eine Dosierung auch.

    Dies muß aber nicht zwangsläufig bei jedem so sein, es gibt genügend welche die Jod Dosierung wieder abgebrochen haben und keine negativen Erscheinungen aufgetreten sind.

    Ob die Membrane deiner UO noch Ok ist soweit, kann ich dir nicht genau sagen ich Arbeite ohne UO.

    Testen könntest das aber indem du das Wasser nach der Reinigung dadurch einfach mal misst und dich vielleicht mit anderen austauschst die dieselbe Anlage betreiben und ähnliche Ausgangswerte haben. Von den Ausgangswerten wird es letzlich abhängen wie lange sie betrieben werden kann Denk ich.

    Das mit der Kohle ist sicher Ok soweit, zur Sicherheit kannst ja mal vor der nächsten Kohlefilterung den Adsorber/Binder verwenden um evtl. gelöstes Kupfer zu binden. Ich habe damit allerdings keine Erfahrung.

    Zur Kupferentfernung nach einer entspr. Krankheitsbehandlung geh ich immer auf Nummer sicher und das heißt das (Quarantäne) Becken vollständig ausräumen, inkl. Deko. Nur so kann man wirkich sicher gehn daß nichts ins Hauptbecken gelangt.

    In Becken wo zuvor, und möge es noch so lange her sein, mal gekupfert wurde (z.b. bei sog. Umsteigern die früher ein Fischbecken hatten und langsam umgestiegen sind auf die heutigen modernen Becken) oder aber durch Kupferleitungen, schlechte Steine, etc. mal hohe Kupfereinschlüsse im Becken festzustellen waren, werden sich Xenien kaum ansiedeln lassen.
    Das könnte öfters ein Grund sein wieso sie in manchen Becken wachsen und in manchen nicht. Ausser Schnecken kenne ich keine Tiere die derart Empfindlich darauf reagieren. Ist also schon ein Indikator- Tier :winking_face:

    Dies dürfte bei dir ja aber alles ausscheiden wenn ich mich recht erinnere.
    Wenn dann müsste es vom Ausganswasser und damit von den Leitungen kommen oder vom Gestein evtl. letzteres höre ich aber eher selten.


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