Phosphatindikatorlösung selber herstellen ? ?

  • Ja ich bin gerade dabei mir ein Photometer zu bauen und such noch ziemlich einfache Indikatorlösungen zum selber herstellen.
    Auf Tonis Seite hab ich schon nachgeschaut, doch z. B. für Phosphat muß man drei verschiedene Sachen benutzen was doch auch zu Messfehlern führen kann.

    Jetzt die Frage an unsere Chemiker - gibte es nicht irgent eine Möglichkeit mit nur einer Reagenz als Indikator zu nutzen.?? Wenn jemand Ideen für andere Messungen wie Nitrat, Eisen usw hat kann gerne mal seine Erfahrungen mitteilen.

    Gruß Heribert

  • Hallo Heribert,

    interessantes Projekt !

    Bevor ich heute abend in meine Chemiebücher sehen kann, hier schon mal drei Links:

    Andreas hat auf AK's Raptor Page unter Eigenbau Photometer eigene Erfahrungen beschrieben.

    Dipl.-Ing. Olaf Deters beschreibt auf seiner Site unter Selbstbau eines Photometers eine erweiterte Variante von Toni Gabriels Gerät. Er benutzt 4 verschiedene Lichtfarbe und hat sogar ein Platinen-Layout zum Selberätzen.

    Die Bezirksregierung NRW stellt eine Anleitung zum Nitratnachweis mit Resorcin zur Verfügung und dann wird da noch eine Methode mit Diphenylamin beschrieben.

  • Hallo Thomas,
    schön das Du mit diesem Thema beschäftigst.!!
    Ich finde als Nitratindikator das Diphenylamin am unkompliziertesten.

    Ich hab auch was gefunden, die Frage ist hier ob auch eine Farbreaktion stattfindet ohne die erhitzung der Reagenz.?????

    [URL=http://www.uni-paderborn.de/schulen/gthe/g…ss/phosphat.htm]

    Wäre vielleicht nicht schlecht als Indikator - was meinst Du. ???

    Gruß Heribert

  • Hallo Heribert,

    in der Stadtbücherei bin ich auf folgendes Buch gestossen:

    Photometrische Analyse
    Bruno Lange / Zdenek J. Vejdelek
    VCH Verlagsgesellschaft Weinheim 1. Nachdruck 1987 der 1. Auflage 1980
    ISBN: 3-527-25853-1

    Inhalt: Theoretisches und Methodisches, Anionen von Aluminium bis Zirkon, Kationen von Ammoniak bis Thiosulfate, Organisches von Acetaldehyd bis Vitamin P.
    z.B. Kupfer: hier werden alleine 7 verschiedene Analysemethoden vorgestellt

    Auszug:

    Bestimmung von Orthophosphaten in Seewasser
    Reagenzien:
    Reagens: man vermischt 125ml 5 N H2SO4 und 37,5ml 4%ige (NH4)6Mo2O24-Lösung, setzt 75ml frisch hergestellte 0,1 M Ascorbinsäurelösung und 12,5ml 0,2743%ige Kaliumantimonyltarttratlösung zu und verwendet die 24h beständige Lösung als Reagens.

    Verfahren:
    In einem 50ml Meßkolben werden 40,0ml Wasserprobe, die 0,5-5 µg P als Orthophosphat enthalten soll, mit 8ml Reagens versetzt, mit deionisiertem Wasser zur Marke ergänzt, und nach Durchmischen und 10 min Stehen wird in 15cm-Küvetten die Farblösung bei 880-885 nm gegen eine Blindlösung photometriert.

    Anmerkungen:
    Die in Seewasser normalerweise vorkommenden Fe(III)-, Cu(II)-, SiO3- und AsO4- Mengen sind nicht hinderlich.

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