Hallo,
gestern ist unser Seepferdchenmännchen verunglückt. Im Ablaufschacht des Beckens befindet sich eine Pumpe, die über Zeitschaltuhr nur ab und zu läuft, um etwas mehr Strömung zu erzeugen. Das Auslaufrohr dieser Pumpe hat einen Durchmesser von ca 2 cm und ragt in das Becken hinein. Als gestern abend beim Füttern das Seepferchen nicht zu sehen war, habe ich mir noch nichts dabei gedacht, denn in dem Becken sind jede Menge höhere Algen und Versteckmöglichkeiten. Aber heute morgen fehlte es auch, nur musste ich zur Arbeit und konnte es nicht suchen. Heute Mittag habe ich dann das ganze Becken auseinandergenommen und auch das Pumpenauslaufrohr abgenommen - ohne Erfolg. Zuletzt habe ich die ganze Pumpe auseinandergenommen, und da war es.
Zusammengerollt hinter dem Gitter der Ansaugseite klemmte es fest und muß schon zwei Zyklen Pumpentätigkeit mitgemacht haben.
Das Gitter habe ich herausgeschnitten und das Pferdchen vorsichtig mit einer Pinzette herausgeholt, alles unter Wasser. Und es lebt!
Allerdings hat es eine kleine Verletzung ähnlich einer Schürfwunde hinter dem linken Auge und der linke Kiemendeckel zeigt keinerlei Aktion, nur der recht arbeitet normal. Bedeutet das, dass es nicht richtig atmen kann?
Das Pferdchen steht regelrecht unter Schock (genau wie ich), versteckt sich in den Algen, frisst aber, wenn auch nur wenig. Sein Weibchen ist bei ihm.
Gibt es irgend etwas, das ich noch tun kann?
Bin für jeden Tipp dankbar.
Viele Grüße
Christine
