Aussen- oder Innenabschäumer

  • Hallo,
    kann mir jemand die Vor- und Nachteile der Abschäumersysteme "innen /aussen" näher bringen?
    Ich werde die Technik meiner zukünftigen AQ-Anlage im Keller unterbringen. Deshalb stören mich die Geräuschentwicklungen oder der erforderliche Platzbedarf wenig. Für mich stehen die Leistungsfähigkeit und ggf. die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund.
    Seitens der Hersteller werden AQ-Inhalte als Entscheidungshilfe angegeben. Wie sind diese zu verstehen: ist damit die Netto-Wassermenge oder das Brutto-Volumen aller angeschlossenen Becken gemeint?
    Gibt es zudem Gründe, die für Abschäumer mit Lindenholzausströmer sprechen? Der regelmässig erforderliche Wechsel der Hölzer würde mich stören. :winking_face:
    Mein AQ wird einmal ca. 1064 l Inhalt haben und das Filterbecken ca. 240 l. Tendenziell soll der Schwerpunkt in der Pflege von Korallen liegen.
    Gruß
    Ted

  • Hallo Ted :smiling_face:

    An sich sind Innenabschäumer erfunden worden weil es Menschen gab die kein Filterbecken hatten... und vor allem für kleinere Systeme. So eine nettes Teil zum einhängen.
    Wenn du was gescheites willst, würde ich in jedem Fall zu einem gescheiten Abschäumer raten, also ein Teil das man ins Unterbecken stellt. Wenn es nicht laut sein darf noch besser, da die meisten doch gewissen Geräusche von sich geben. Es gibt einen ganz leisen auf dem markt ,der liegt aber preislich weit über allen anderen Schäumern.

    Die Enscheidungshilfen betreffs der Angaben Literzahlt der Hersteller ist meist lieber doppelt zu nehmen, zumindest war das früher der Fall. Auch ist es immer gut eine gewisse Leistungsreserver zu haben.

    Wir haben immer noch einen alten Sander Abschäumer zu hause. Der ist zwar ein wenig getunt, aber seit ein anderer Schäumer einer Firma im Vorserientest läuft sehe ich das andere einfach weit mehr rausholen als mein alter betagter. Die Lindenholzausströmerabschäumer sind einfach schonender zum Plankton..... als wie ein Nadelrad etc: Der kleine Schäumer ist nur ein 5tel des Sanders, und schäumt dem einiges weg. Es ist erstaunlich, muss aber auch zugeben das mit hier die technische Ahnung schlichtweg fehlt. Ich bin hier eher der Anwender.

    Zu einem direkten MOdell möchte ich derzeit nicht raten, da in kürze von Stefan ein kleiner Test kommt der einige Abschäumer behandelt. So wie ich gehört habe wurd eauch noch ein H&S mit aufgenommen, da dies einer der meistverkauften schäumer ist.

  • Bei der Aquariengröße kommt kein Innenabschäumer in Frage.
    Du meinst sicherlich einen Abschäumer, der nicht im Technikbecken stehend, sondern daneben betrieben wird.

    Der grundlegende Unterschied: Man kann bei einem innenstehenden auf eine Förderpumpe verzichten. Ausserdem benötigt man keine Bohrung im Technikbecken.

    Die ausströmerstein-betriebenen Abschäumer erzeugen einen sehr feinperligen Schaum.
    Es gibt mittlerweile aber auch viele motobetriebene Abschäumer, die einen solchen erzeugen.

    Die Abschäumergröße ist auch vom Besatz abhängig - ich würde ein Gerät bevorzugen, das 20-50% über der Beckengröße angegeben ist.

    Da bei dir die Lärmbelästigung keine Rolle spielt, hast du eine sehr große Auswahl.
    Leistungsmässig unterschieden sich die Modelle nicht entscheidend - es kommen z.B. der ATI, die 200er von H+S oder Grotech und der BubbleKing 200 in Frage. Ein ausführlicher Testbericht mit allen genannten Geräten geht in kürze online.

  • Hallo Stefan,
    ich werde den Abschäumer ausserhalb des Technikbeckens anordnen und die Verbindung mittels Glasbohrung herstellen.
    Habe mir gerade Deine HP angesehen. Finde ich einfach super. Ich würde gerne wissen wollen, was die Umlaufkammer und die Strömungskammer sind, was diese bewirken und wie man sie ggf. plant.
    Gruss Ted

  • Ich habe links und rechts je einen Strömungskasten. Strömung erzeuge ich wechselweise mit 2 Deltecpumpen, die je 6 Stunden laufen. Im linken wird abgesaugt, im rechten eingeblasen und umgekehrt.

    Dann habe ich noch einen Ablaufkasten, wo das Wasser nach unten läuft, gereinigt wird und über den das Wasser auch wieder ins Becken kommt.

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