Hi Ina,
dein Vorschlag das Becken für 3 Monate in Ruhe zu lassen ist gut, aber dann sollten Änderungen erst NACH einer längeren Ruhezeit gemacht werden. Allerdings würde ich sofort Einsiedler und grabende Seesterne einsetzten.
Schnecken UND Einsiedler ein zu setzten sehe ich als sehr riskant an. Meisten bleiben nur die Einsiedler übrig.....Also besser Einsiedler ODER Schnecken. Ich selber bevorzuge Einsiedler und würde in diesem Becken 50 bis 60 Stück von klein bleibenden Arten wie Clibanarius einsetzten. Entsprechend auch lehre Gehäuse zum Wohnungswechsel.
Der Bodengrund wird durch Einsiedler und den meisten Schnecken nicht gut umgegraben. wesentlich Effektiver sind da grabende Seesterne. Davon würde das Becken auch nochmal locker 10 Stück vertragen.
Wenn du Gestein entfernst, entfernst du wichtigen aktives Filtermaterial und bringst die Biologie wieder stark durcheinander.
Percnon, Nassarius, Cerithium, Babylonia und Co. sind kontraproduktiv zu Einsiedlerkrebsen,insbesondere bei Nassarius und Babylonia. Da die Gehäuse besonders gern genommen werden, auch wenn die Schnecke noch darin "Wohnt". Percnon benötigen viele Algen zum Fressen und die möchte Christiane ja nicht haben. Ich auch nicht......
Den Anteil der Korallen hoch fahren ist durchaus gut zur Nährstoffreduzierung. Den Fischbesatz hochfahren bedeutet immer eine starken Eingriff in Biologie und Nährstoffhaushalt. Also wenn dann nur sehr sehr langsam über längeren Zeitraum ohne Reduzierung der Filteroberfläche wie LS.
Das Becken muss ein biologisches Gleichgewicht finden. ich denke das wolltest du sagen. Bei Christianes Becken sehe ich die beste Möglichkeit darin Putzkommandos zu rekrutieren und das Becken ihn ruhe zu lassen. Dabei auf die Wasserwerte zu achten und diese stabil zu bekommen in den Parametern die sich gerne hätte.
Das die Strömung hier geändert werden muss sehe ich eigentlich nicht. Sie ist keiner Meinung nach in Ordnung.