Beiträge von Micha W.

    Hi,

    ich habe Percnon schon vor vielen Jahren gepflegt. Damals waren sie bei mir auch immer gut genährt. Zum Schluss haben sie mein TB sauber gehalten.

    Heute hätten sie kaum noch eine Chance zu überleben. Ich füttere meine Fische sehr gezielt und abwechslungsreich. Aber halt eben auch sehr langsam und behutsam. So das von dem eingebrachten Futter so gut wie nichts an den Fischen vorbei geht. Meine Einsiedler bekommen in Form eines Stückchen Fisches ab und zu noch was extra und die Korallen werden auch gefüttert. Aber von Fischfutter bleibt fast nichts übrig trotz starker Strömung beim Füttern. Somit hätte auf Grund fehlender Algen und fehlendes extra Futters die Percnon keine Chance mehr bei mir.

    Nur viele Arten arten in ein Becken zu tun stabilisiert aber auch kein Becken. Es kommt auf ein biologisches Gleichgewicht, Ausgewogenheit oder wie du es nennen willst an. Allein Biodiversität bringt keine Stabilität.

    Ich finde es kommt auf die Struktur des Becken an. Zuerst muss mal ein Mindestmaß an Wasservolumen für ein bestimmten Fisch vorhanden sein. Wenn dann viele Höhlen und Gänge vorhanden sind, ist ein gut Strukturiertes 600 Liter Becken wesentlich besser als eine 1000 Liter Anlage wo der Fisch nur hin und Her Schwimmen kann.

    Auch eine Aussage das Doktorfische mindestens eine Beckengröße von ...... brauchen, sehe ich viel differenzierter.

    Bei einem Becken mit 600 Litern sehe ich kein Problem für ein Zebrasoma flavescens wenn die Struktur stimmt.

    Bei einem Paracanthurus hepatus sehe ich ein Becken vor mitr, mit mindestens 2000l Liter und mehr und viel freien Schwimmraum, also eher weniger Struktur. Um so mehr Struktur vorhanden ist bei diesem Fisch um so größer sollte das Becken sein. Denn der hepatus ist ein echter viel Schwimmer im Gegensatz zum flavescens

    Bei Siganus Arten kann ich nichts sagen, diese Fische liegen mir nicht.

    Zitat

    Original von Shurrik


    Wegen der Bedenken der Fische:

    Nunja ich weiß nicht wo da die Bedenken liegen im Zuge dessen, das übewiegend eine Beckentiefe von 80cm gegeben ist (vom dem "Technik Schacht mal abgesehen) und vorallem ich in jedem 60ger Würfel Zebrasoma flavescens schwimmen sehe, wo keinerlei Bedenken geäussert werden.


    Hi,

    das kommt daher weil die Leute nur die 60 cm sehen. Dein Becken hat 600 Liter. Wenn du mur diese Angabe machen würdest, würden fast alle sagen: "Ok über 500 Liter da gen ein Zebrasoma flavescens ohne Probleme"

    das ist halt immer auch eine Sache der Interpretation

    Hi,

    ich habe die selbe Pumpe und bei mir ist das Display nach drei Jahren leicht defekt gegangen. Aber nur soweit, dass ich sie immer noch bedienen kann.

    die Höhe überwindet meine Pumpe ohne Probleme. Nur muss du aufpassen das der Einlauf in das Becken oberhalb deines Wasserstandes ist. Solltest du jemals eine Ausfall oder defekten Schlauch haben, kann dir darüber ansonsten viel Wasser aus dem Becken entweichen. Und selbst 1 Liter kann großen Schaden anrichten.

    Ich selber habe 3 Schläuche zum TB (Ca / Mg / KH ) und einen Schlauch (10% Wodkalösung) zum festen Kreislauf des geschlossenen Nitratfilters. Dieser Schlauch ist auch mit einem Rückschlagventil versehen.

    Hi Ralf,

    genau wenn die Einsiedler nicht genug freies Futter bekommen, gehen diese auf die Schnecken los. aber ist in Christinas Becken aus meiner Sicht nur eine Art angesagt, da die Tiere das Becken säubern ohne groß extra Futter zu bekommen.

    Meine Archaster und Clypeaster sind nun seit mehr als 3 Jahren mit nur einem Verlust aktiv und sind seit dem auch immer schön gewachsen. Auf ein Becken von der Größe wie es bei Chritiane vorhanden ist gehen gut 8-10 Archaster rein. Es muss nicht soviel sein wie bei mir, aber 2 oder 3 sind auch definitiv zu wenig, wenn der gewünschte Effekt die Bodenreinigung und Umwälzung sein soll. Bei mir ist der Boden von 0 bis circa 7 cm hoch.


    Ina hat die Percnon als Nischenbesatz vorgeschlagen. Wenn diese sich nun Hauptsächlich von übrigen Futter ernähren, besetzten sie diese Nische nicht mehr oder nur sehr gering. Und nun kommen sich doch Einsiedler und Percnon in Konflikt, da ja beide Algen abweiden. Also in Christinas Fall würde ich keine Percnon vorschlagen, eher in Becken mit Problemen bei Fadenalgen.

    Meine Vorredner haben recht und auch nicht.......

    ich denke wenn man sich bei der Reinigung etwas Gedanken macht geht das gut. Zum ersten kann man mit LED Eigenbau und entsprechenden Linsen das licht sehr gut steuern und einschränken. OK bei dem kleinen Becken geht es recht schwer. aber es kommt ja auch auf dem Aufbau an. der muss ja nicht bis zu Scheibe hinreichen.

    Ein Magnet Scheibenreiniger fällt total aus bei der Form. Ich würde mir eine Art Stab Reiniger bauen der vorne mit einen Pad aus z.B einem blauen Filtertmatte besteht. Das Pad könnte man dem Winkel der Scheiben gut anpassen. Dann sehe ich hier eine Reinigung von Oben ebenso aufwendig wie eine normale Reinigung mit Magnetreinigern.

    Bei den Tubs wird es ein wenig schwieriger.... Aber auch hier mit einen Magnetreiniger und etwas Filtermattenmaterial lösbar ohne das Becken jedes mal zerlegen zu müssen.

    Die Gefahr des verkratzens ist natürlich weiterhin gegeben. Aber ich denke ein versuch ist es wert und ich würde das Projekt nicht nur wegen der Form des Beckens scheitern lassen.

    Ich finde die Idee gut. Viellicht kommt sogar was vernünftiges dabei heraus. Erst mal Probieren. Bei dem kleinen Becken kann man das ruhig mal angehen.

    Hi,

    ich glaube du bringst da ein wenig durcheinander in meiner Antwort.

    wie gesagt oftmals bleiben nur die ein Einsiedler übrig aber nicht immer. Ich bin auf die Problematik eingegangen, dass man beim gleichzeitigen Pflegen von Einsiedlern mit starken Verlusten bei den Schnecken einfach rechnen muss. Das hat aber nicht mit Percnon oder Archaster zu tun. Diese werden nicht von Einsiedlern angriffen, halt nur in natürlichen Todesfalle eventuell verspeist. :O

    Bei mir lebt eine Turbo seit ewigen Zeiten. Alle anderen wurden von den Einsiedlern eliminiert. Was die eine Auszeichnet, keine Ahnung.

    Was die Menge der Archaster angeht habe ich ein ähnlich strukturiertes Becken von nahezu identischem Volumen wie Christiane. Bei mir leben 10 Archaster angulatus und 4 Clypeaster australasiae. Alles bestens genährt und sorgen für besten Bodengrund. Kaum Detrius oder anderes ist im Boden. Keine Phosphatdepos und so weiter. Die Besatzdichte sorgt erst dafür, dass der Bodengrund gut gereinigt und durchmischt wird. Ab und zu ist auch mal ein Archaster im Gestein wenn es sich besonders lohnt. Aber eher selten. Mit 2 oder 3 Tieren insgesamt für den Bodengrund in so einem Becken erhält du keinen Effekt und dein Boden wird im Laufe der Zeit mit Detrius und Co zusetzten. Daher ja oftmals der Rat nach 2 bis 3 Jahren den Bodengrund sukzessive zu tauschen.

    Wenn du deine Percnon zusätzlich fütterst ist das absolut OK. Aber dann besetzten sie auch keine Nische mehr. Und darum ging es dir ein deiner ersten Ausführung. Daher mein Hinweis darauf.

    Hi Ina,

    dein Vorschlag das Becken für 3 Monate in Ruhe zu lassen ist gut, aber dann sollten Änderungen erst NACH einer längeren Ruhezeit gemacht werden. Allerdings würde ich sofort Einsiedler und grabende Seesterne einsetzten.

    Schnecken UND Einsiedler ein zu setzten sehe ich als sehr riskant an. Meisten bleiben nur die Einsiedler übrig.....Also besser Einsiedler ODER Schnecken. Ich selber bevorzuge Einsiedler und würde in diesem Becken 50 bis 60 Stück von klein bleibenden Arten wie Clibanarius einsetzten. Entsprechend auch lehre Gehäuse zum Wohnungswechsel.

    Der Bodengrund wird durch Einsiedler und den meisten Schnecken nicht gut umgegraben. wesentlich Effektiver sind da grabende Seesterne. Davon würde das Becken auch nochmal locker 10 Stück vertragen.

    Wenn du Gestein entfernst, entfernst du wichtigen aktives Filtermaterial und bringst die Biologie wieder stark durcheinander.

    Percnon, Nassarius, Cerithium, Babylonia und Co. sind kontraproduktiv zu Einsiedlerkrebsen,insbesondere bei Nassarius und Babylonia. Da die Gehäuse besonders gern genommen werden, auch wenn die Schnecke noch darin "Wohnt". Percnon benötigen viele Algen zum Fressen und die möchte Christiane ja nicht haben. Ich auch nicht......

    Den Anteil der Korallen hoch fahren ist durchaus gut zur Nährstoffreduzierung. Den Fischbesatz hochfahren bedeutet immer eine starken Eingriff in Biologie und Nährstoffhaushalt. Also wenn dann nur sehr sehr langsam über längeren Zeitraum ohne Reduzierung der Filteroberfläche wie LS.

    Das Becken muss ein biologisches Gleichgewicht finden. ich denke das wolltest du sagen. Bei Christianes Becken sehe ich die beste Möglichkeit darin Putzkommandos zu rekrutieren und das Becken ihn ruhe zu lassen. Dabei auf die Wasserwerte zu achten und diese stabil zu bekommen in den Parametern die sich gerne hätte.

    Das die Strömung hier geändert werden muss sehe ich eigentlich nicht. Sie ist keiner Meinung nach in Ordnung.

    Zitat

    Original von Nestor
    Guten Morgen! :smiling_face:

    Letzte Woche habe ich auch sowas durchs Becken flitzen sehen und konnte wenig damit anfangen. Es hat sich unter tags auf eine Flocke bei der Fütterung gestürzt. Bisher konnte ich es aber nur 1 mal sehen.
    Gilt das obige generell für Asseln? Oder gibt es da Unterscheidungsmerkmale? Der hier verlinkte Thread und das, was im Lexikon steht, weicht je etwas von einander ab?

    Danke!

    Viele Grüße,
    Björn


    Versuche den Trick mit der Flasche mal. Ist kein großer Aufwand. Da siehst du recht schnell ob du welche im Becken hat und kannst sie dann bei eventuellen Befall sofort eindämmen.

    Zitat

    Original von Torti
    Na toll. Erst die 3 - 4 Fangis und jetzt noch das! Geht ja gut los! Vielen Dank Wolfgang!

    LG Torsten


    Hi,

    na zumindest hast du gutes LS bekommen und kein totes..... :grinning_squinting_face:

    jetzt hast du zwar ein wenig Arbeit, aber das schöne an den Asseln ist, dass du sie raus bekommst. Auch hast du noch kein Besatz. Also wird nichts kaputt gehen. Die Fangis dürften auch nichts schlimmes anrichten. Ich pflege selber welche in meinen Riffbecken und habe viel Spaß an ihnen.

    Hi,

    überdimensioniert erfreut nur dein Stromlieferant. Dein Becken könnte dann eventuell auch leicht kränkeln. Direkt Schaden tut es erst mal nicht. Das Wasser was dann aus der UV-C raus kommt ist dann halt recht keimfrei oder zumindest nur noch sehr wenig mit Keimen belastet.

    Eine UV- C sollte 24 Stunden 7 Tage die Woche laufen. Die Anlage reduziert dann im laufe der Zeit die Keimzahl und hält sie entsprechend auf einem niedrigen Niveau. Das ist genau das was man erreichen will. Zu wenig Keime stimuliert das Immunsystem der Fische und Korallen dann irgendwann nicht mehr Richtig und sie fangen an zu Kränkeln.

    Also UV-C nicht zu sehr Überdimensionieren.


    UV-C wird hauptsächlich dann eingesetzt ,wenn empfindliche Fische im Becken auf hohen Keimdruck regieren wie verschiedene Doktor Arten.

    Hi,

    ich gehe davon aus das du die Familie Tridacna meinst.

    Da ist die Anzahl theoretisch begrenzt durch Lichtangebot und Platzbedarf ausgewachsener Tiere und ob du noch anderes Pflegen möchtest. Das Becken kann also Theoretisch Randvoll sein mit Muscheln.

    Auch wären Maßnahmen zu treffen bei einer hohen Anzahl von Muscheln, bezüglich der Wasserqualität und der zusätzlichen Futtermenge, falls zusätzlich gefüttert werden sollte. Zusätzliches Füttern ist ja anzuraten.

    Hi,


    OK deine SPS wachsen nicht richtig. Dann musst du an anderen Faktoren als erstes suchen. SPS Korallen sind grundsätzlich mal sehr anspruchsvoll in Bezug auf Wasserwerte und Licht. Und dann gibt es SPS Korallen, die echt nur von Spezialisten gehalten werden können. Oder das Biotop auch in Hinsicht auf Besatz usw. den Anforderungen des PS speziell entgegen kommen. Achja und nicht vergessen SPS wachsen sehr langsam. Sehr gute Wachstumsraten liegen bei bis zu 5 cm im Jahr. Oftmals sind es nur ein paar Millimeter. Un um so kleiner die Koralle ist, desto weniger Wuchs ist anfänglich zu sehen.

    Dein Besatz ist nicht all zu groß, abgesehen von den DOC. Die Zukunft dieses Fisches scheint dir ja klar zu sein und ich denke du arbeitest an einer Lösung. Aber da könnte auch das Problem liegen, wobei das vielleicht nur eine Idee von vielen sein kann. Und zwar wirst du gut Füttern müssen. Daher vermute ich mal, insbesondere dein PO4 Wert ein wenig zu hoch ist. Dieser ist noch dazu recht schwer und genau zu bestimmen. Dafür sollte man zuverlässige Test haben. Das muss kein teurer sein. Nur sollte JEDER PO4 Test mit einer Referenz geprüft werden und sozusagen geeicht werden. Ich selber Messe derzeit mit Salifert und bin zufrieden. Steige aber auch aus Gründen von Faulheit und besserer Präzision gerade auf den Hanna 713 Photometer um.

    Also bei deinem Becken denke ich das dein Problem wohl eher zuletzt im AS zu suchen ist.

    Hi,


    der AS ist groß dimensioniert für das Becken. Aber EGAL was du darin halten möchtest er ist in Ordnung. Er sollte von den angaben her mit allem fertig werden. Ich selber kenne diesen nicht.

    Für SPS und LPS gut geeignet. Für reine Weichkorallen ein wenig überdimensioniert.

    Der Fischbesatz spielt eher die zweite Rolle und dafür ist der genannte AS wohl auch auf alle Eventualitäten für die angegebene Beckengröße voll ausreichend.

    Ein zu groß gibt es wohl aber auch eher nicht. Es sei den ich nehme ein AS für Becken mit 5000 Liter und verwende den für dein Würfel....Das ist dann wirklich überdimensioniert. Selbst wenn der bubble magus nac 5 zu viel aus deinem Becken raus holen sollte, kannst du ihn zeitweise abstellen. Das wird gar nicht so selten praktiziert.

    Je nach dem wie dein System läuft und du die Wasserwerte misst, musst du halt auch auf dein Biotop reagieren und nicht alles deinem AS überlassen. Also z.B. eventueller Einsatz von Phosphatadsorber usw.

    Hi Stefan,

    es macht gar nichts aus rein zu pusten. Der Sauerstoff Gehalt der Luft bleibt dennoch bei rund 21%. Dein Austausch an Sauerstoff pro Atemzug ist sehr gering.

    Auch bezweifele ich sehr sehr stark das die Händler reinen SAUERSTOFF in die Tüten pumpen, sondern ganz normale Pressluft, also Atemluft. Das hängt mit der Lagerung reines Sauerstoffes und der extremen Entflammbarkeit bzw. Explosionsgefahr zusammen. Diese Vorschriften tut sich kein Händler an.

    Hi,

    kannst du durch aus machen. Bis zu rund 7 - 8 Tage ist das kein Problem.

    Besser wäre es wenn du eine kleine Luftpumpe anschließen könntest, Die hält das Wasser frisch und in Bewegung. Es muss wirklich nur eine kleine menge Luft sein. Dann kannst du es auch länger im Fass lagern.

    Diese Verschraubungen sind sinnvoll wenn du z.B einen Ablass für dein TB haben möchtest. Da diese Verschrauben sehr wenig Wasser zurück halten. Diese habe ich selber auch im TB verbaut. Ich würde sie aber nicht für die normale Verrohung verwenden. Dafür sind sie mir zu instabil.

    @ Bernd

    die Idee mit dem Loch hatte ich auch umgesetzt. Diese musste ich aber ständig reinigen und mindestens alle 4 bis 6 Wochen von Kalk Algen befreiten. Bringt also nicht wirklich viel, ist aber eine Möglichkeit, dass etwas weniger Wasser zurück ins TB läuft. Mittlerweile ist das Loch wieder zu.

    Hi,

    der Wasserstand im laufenden System richtet sich nach der Fördermenge der Pumpe und da Ablaufmenge des Schachts. Insbesondere der Schacht, also die Kämme, bestimmen wie hoch der Wasserstand ist, da sich an diesen ja das Wasser so zu sagen Staut.

    Wenn du nun die RP (Rückförderpumpe) aus schaltest läuft ja Wasser zurück in dein TB. Meist tiefer als der Schacht, da der Einlauf der RP in Becken meist tiefer als der Schacht sitzt, damit es an der Wasseroberfläche nicht spritzt. Und über diesen Einlauf strömt das Wasser zurück ins TB, bis Luft gezogen wird. Und diese Menge musst das TB auffangen können.

    Die Höhe deines Ablaufschachtees kann ich dir nicht sagen. In der Regel staut sich das Wasser 2 bis 3 cm an den Zinken der Kämme auf.

    HI Ralf,

    du weißt wie hoch dein Wasserstand im Becken ist wenn die RP läuft. Du weißt auch wie hoch dein Wasserstand ist wenn die RP nicht läuft. Dann geht der Wasserstand ja soweit zurück wie der niedrigste Punkte des Einlaufes ins Becken ist.
    Und genau diese Menge Wasser muss dein TB auffangen können.

    Das kann schon eine große Menge sein. Bei mir sind es rund 120 Liter.

    Ich habe auch seien 25 er Notablauf installiert. Der musste sogar einmal zum Einsatz kommen, das die RP nicht gelaufen ist, dass Wasser aus meinem extra Refugium zurück gelaufen war (extra Pumpe) und das komplette Nachfüllwasser (100 Liter) ins TB gepumpt wurde. Wenn es schief geht dann richtig.

    Platziert habe ich den Notablauf in der RP Kammer. Weil er dort einfach am wenigstes stört. Also wo du ihn installierst ist egal. Wenn der zum Einsatz kommt ist das TB eh fast bis zum Rand gefüllt.

    Hi,

    An Futtersorten nehme ich Mysis, Krill fein und grob je nach Fischart, Artemia, Lobstereier, Garnelenschwänze (z.B. für meine Muräne), Fischroggen, Muschelfleisch und Miesmuscheln (Canthigaster valentini) ab und zu auch Rote und Schwarze Mückenlarven. Besonders im Sommer Frisch gefangene Schwarze.

    Zum Auftauen verwende ich Artemia Siebe LINK und taue mit normalen Leitungswasser das Futter auf. Dann spüle ich es auch noch kurz unter fließendem Wasser aus. Des öfteren wird das Futter dann noch mit Knoblauch, Vitaminen oder Cyclop Eeze angereichert. Alle 4 Wochen geht das Sieb in die Spülmaschine, da es sich doch langsam zusetzt.

    Durch das Artmeia Sieb geht dir auch nichts an Futter verloren.

    Ich empfehle hochwertiges Frost Futter zu kaufen. Dann bleibt auch mehr im Sieb übrig und Futtermittel wie Artemia haben eventuell sogar noch etwas mehr Nährwert.

    Fischroggen verfüttere ich oftmals zwischendurch und werfe einen Würfel gefroren direkt vor eine Tunze Stream. Die verteilt dann den rogen sehr schnell und meine Pseudanthias squamipinnis können schön danach jagen.

    Doch es gibt ein Tier das zu 100 % an Glasrosen geht


    Wer größere oder große Probleme mit Glasrosen hat, sollte sich die Aeolidiella stephanieae Schnecken zulegen.Diese wirken zu 100% da sie im Gegensatz zu anderen Glasrosenfresser keine andere Nahrung zu sich nehmen.

    Wer solche Schnecken benötigt kann sich ja mal an Corinna wenden, die züchtet diese.

    Allerdings würde ich für 5 Glasrosen diese Schnecken nicht einsetzten da sie dann sehr schnell verhungert. Bei so geringer Zahl würde ich entweder mit Kalkbrei ( Aiptasia-X ist fast das gleiche nur viel teurer)oder mit Salzsäure 33% arbeiten oder die betroffen Steine außerhalb des Becken entsprechen behandeln. Gute erfolge hatte ich auch mit heißem Wasser.

    Hi,

    ich weiß ja nicht wie ihr auf 2500 Euro für ein MW Becken mit 245 Liter Inhalt kommt.

    Es geht um ein Anglerfisch. Da benötige ich weder die Mega Beleuchtung für SPS Korallen noch einen ebenso mächtigen AS, Ozon oder sonstigen Tech Schnikschnack. .

    Ein neues Becken mit gebrauchter Technik LS ein paar Weichkorallen und Algen ist durchaus kostengünstig zu realisieren.
    vielleicht wird das Becken ja durch die Eltern finanziert......

    So kann ich mir das sehr gut vorstellen. Und anstatt zu meckern würde ich hier eher Hilfe anbieten und gute Tipps zur Planung geben.

    Hi,

    Algen unterwandern weder Transparentes / Helles oder Schwarzes Silikon. Dazu ist keine Alge in der Lage. Das Silikon wird nur dort unterwandert wo es durch Scheibenreiniger abgelöst wird oder die Verbindung von Silikon und Glas schlecht ist, als Verarbeitungsfehler vorhanden sind.

    Hi

    wenn Geruch im AS entsteht empfehle ich einen Teelöffel NaCO3 oder auch einfach nur SODA genannt in den AS Topf zu geben. Das neutralisiert den Geruch absolut sicher.

    SODA bekommt man in jeden guten Supermarkt unter dem Namen Waschsoda in 500 Gr Beuteln zu etwa 2 Euro und ist reines NaCO3 (Natriumcarbonat)

    Ich verwende es auch um den PH und den KH stabil zu halten.

    Hi,

    ich habe eine solche Scheibe ebenfalls mit de AQ Medic Dingern ins Technik Becken gehängt. Dazu habe ich aus dem Baumarkt eine Hartschaumplatte in Rot (gefiel mir einfach gut) für den Bastelbereich verwendet. Diese lassen sich ganz leicht mit einem scharfen Cutter Messer schneiden. Ist nun seit gut 2 Jahren drin ohne Probleme. Auch das "Bastelglas" oder Acrylglas aus den Baumärkten kannst du ohne Probleme verenden.Lässt sich auch gut mit einem scharfen Cutter schneiden. Diese Scheiben verwende ich z.b als Fischschule ohne Probleme.

    @André

    klar hat die Mitra Mitra kein Gift. Aber sie jagt ja auch keine Fische und sie ist nicht die einzige die Borstenwürmer fängt. Ich wollte dir nur mal zeigen das Schnecken fische Fangen können. Es kommt sehr oft auf die Strategie an.

    @ Mladen

    ich weiss nicht ob es die einzige Spinne ist, für die es ein Antiserum gibt. Abe rin den USA gibt es die größte Spinnenfarm der Welt. Geleitet von Chuck Kristensen uns seiner deutschen Frau Anita. Die haben dort über 60 000 TSD !!!!! Spinnen un diese werden auch noch regelmässig gemolken um die Gifte der Pharmaindustrie zur Verfügung zu stellen.

    Musst mal ein wenig Googlen ist echt interessant. Die sind auch öfters schon mal im Fernsehen gewesen.

    Hier mal ein Bericht aus der Berliner Zeitung.

    [URL=http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/die…4,10358326.html]LINK[/URL]

    @ Andreas

    Thema verfehlt....... :grinning_squinting_face:

    @ Armin

    Google mal nach Trans Marin. Den kann ich gut empfehlen.

    Ist selber Importeur und beliefert unter anderem auch Händler. verkauft aber genauso an Privat in seinem Laden.
    Der ist leicht versteckt im Hinterhof zu finden. Hat in der Regel immer eine große Auswahl an Fischen vorrätig. Korallen eher weniger.

    Sonst wüsste ich nichts in Nürnberg

    @ Andre

    die Kegelschnecken, dazu gehört in weitläufigen sinne auch die Mitra Mitra. jagen ohne Probleme durch auch Fische. Kegelschnecken sind allerdings extrem giftig und lähmen ihr Opfer in Sekunden. Die Mitra Mitra ist dagegen absolut ungiftig. Aber halt auch recht schnell im Fangen ihrer Beute.

    Zitat

    Original von Micha W.
    Hi Claude,

    willst da damit sagen, dass der Einsatz von Pellets die selbe Wirkung auf z.B auf die Farben der Korallen hat, wie Zeolith???

    Das kann ich mir echt nicht vorstellen. Erklär mal bitte warum.

    Danke

    Hallo Claude. Bitte schön.