Beiträge von bendel

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    Original von IngridR


    Hallo Bendel,

    mir ist beim Bildervergleich auch der Gedanke gekommen, dass ich vielleicht einen A. cyanosoma habe, Das wäre für mich natürlich wichtig zu wissen, wenn ich Tiere nachkaufen möchte. Hast du einen Tipp für mich, wie ich die Arten unterscheiden kann? Wie bist du darauf gekommen, dass deine nicht die A. properupta sind?

    Grüße
    Ingrid

    Eigentlich hauptsächlich aufgrund der Grösse. Sie sind bei mir ca. 6cm und scheinen auch nicht mehr zu wachsen (scheinen recht brutgreudig zu sein, zumindest haben sie häufiger das Maul voll). Und im Laden waren sie auch als Geldstreifen- nicht Orangenlinien-Kardinalbarsch ausgezeichnet soweit ich mich erinnere.

    Gruss,
    Steffen

    Vermutlich ist das einer, der Kalkrotalgen vom oder im Gestein frist. Eventuell wird der im Laufe der Jahre deinen Stein zerlegen. Das einzige Problem mit der Krabbe wird wohl sein, dass auf dem Stein keine Kalkrotenalgen wachsen werden sondern je nach Licht eher ein paar andere.

    Bei mir hat es ein paar Monate gedauert, bis der Chelmon sich entschieden hat, an die Glasrosen zu gehen. Ich hatte aber auch nur einige wenige kleine. Erstaunlicherweise sind die Glasrosen dann ausgerechnet in der Nacht vor dem Einsetzen der Wurdemanis verschwunden. Vermutlich vorauseilender Futterneid. Leider ist er dann plötzlich verstorben (ohne äussere Krankheitsanzeichen, von einem Tag auf den anderen schwamm er nicht mehr richtig, am nächsten war er tot. Allerdings hatte ich die Seuche zu der Zeit im Becken).
    Seit dem machen die Wurdemanis eigentlich ihre Arbeit recht gut. Ich habe auch nur 4 Stück im Becken, dafür aber auch keinen hohen Glasrosenbesatz. Immer wenn sich mal eine aus dem Filterbecken (wo die Population langsam zunimmt) oder durch einen Ablegerstein ins Becken kommt, dann ist sie spätenstens einen Tag später weg. Allerdings weiss ich nicht, ob sie auch Glasrosen fressen, die grösser als einen Zentimeter sind. Und ohne Chelmon gibt es jetzt auch wieder Röhrenwürmer.

    Wenn du sicher bist, dass deine Wurdemanis die Glasrosen fressen, dann kannst du ja versuchen die grossen Exemplare mechanisch zu entfernen. Natürlich kriegt man sie so nicht vollständig weg, aber man reduziert die Gesamtmasse, so dass die Garnelen hinterher kommen mit dem fressen. Und über die vielen neuen kleinen Glasrosen freuen sie sich sicher ganz besonders im Gegensatz zu den grossen. Natürlich eine riskante Strategie.

    Das scheint wohl durchaus nicht unüblich zu sein, dass der Weisskehl recht heftig und lange Pünktchen hat. Ich habe meinen jetzt seit ca 3 Monaten. Er hatte auch die ganze Zeit, mal mehr mal weniger Pünktchen. Seit letzter Woche scheinen sie aber fast vollständig verschwunden. Nach meiner Beobachtung, kommen Weisskehldoktoren zwar häufig in schlechtem Zustand an (abgemagert und Pünktchen), allerdings überleben es wohl die meisten (habe mal bei Aquariumladen gefragt, und dort ist wohl mal einer von 15 gestorben; andere Fische scheinen deutlich heikler). Auch dauert es wohl recht lange, bis die Infektion letztendlich verschwindet. Meine UV Anlage (die aber wohl auch eher ineffizient verbaut ist), hat keinen Unterschied gemacht, ich habe sie deshalb ausgemacht. Eventuell hat er mir auch andere Fische angesteckt, aber man weiss ja nie so genau, woher das kommt, da gebe ich ihm keine Schuld. Er scheint auch dominanter geworden zu sein. Eventuell hat er dem Borstenzahndoktor ein paar Schrammen verpasst (alles verheilt), der am Anfang noch etwas aufmüpfiger war. Auch versucht er ab und an, das Fuchsgesicht zu dominieren, das läst sich aber nicht aus der Ruhe bringen und richtet nur seine Rückenstacheln auf. Insgesamt ein recht brauchbares Trio.

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    Original von Fischsuppe

    ...stimmt so nicht ganz, dass würde bedeuten, dass Wasser nur als destilat verdunstet. Langjährige Meerwasserfreunde finden immer mal auf Schränken oder in schlecht zugänglichen und spritzwassergeschützen Ecken Salzablagerungen. Grundsätzlich ist es bei einem Becken dieser Größenordnung jedoch vernachlässigbar.

    Das kommt aber wohl weniger davon, dass auch Salz mit verdunstet. Der Grossteil kommt wohl entweder davon, wenn man mit der Salzpackung hantiert oder vom Spritzwasser, bei dem dann dass Wasser verdunstet und Salz als Staub übrigbleibt. Letzteres ist wohl auch der Grund, warum es an der Küste manchmal salzig riecht.

    Bei 750W und 1200 Liter entspricht das theoretisch ca 0.5K pro Stunde Erwärmung. In der Praxis ist es natürlich weniger, da Energie durch Licht und Wärmestrahlung verloren geht. Dickes Glas isoliert recht gut, weshalb der Wärmeverlust durch die Scheiben vermutlich eher gering ist, bei einer grossen Temperaturdifferenz sollte das aber trotzdem relevant sein (müsste man mal ausrechnen). Am meisten Wärme geht aber durch Verdunstung verloren. Bei einem offenen Becken kann ich mir nicht vorstellen, dass es so warm wird. Hat es ein dichte Abdeckung, dann vielleicht.

    Mein 800l Becken mit 2*400W HQI plus Blaulicht erwärmt sich in den 8 Stunden Hauptbeleuchtung momentan ca 2.5K. Das Becken ist abgeschlossen und die Lüfter in der Regel aus (wird sonst zu feucht in der Wohnung und die Fenster beschlagen, wenn ich keinen Durchzug mache).

    Noch eine Info:
    Im Gegensatz zu fast allen anderen Fischen, verstecken sie sich nachts nicht tief im Riffaufbau sondern bleiben mehr oder weniger an den Stellen, wo sie auch tagsüber sind. Auch fressen sie wohl so einiges, was in der Dämmerung versucht an die Oberfläche zu kommen, wenn die meisten Fische sich schon schlafen gelegt haben.

    Ich habe 5 (ursprünglich 6, einer war von Pünktchen zu stark betroffen). Bin nicht sicher, ob sich feste Paare bilden, aber manchmal schwimmen 2 mal etwas näher zusammen und verschinden zwischen den Steinen. Zeitweise scheinen sich einzelne Fische an für sie typischen Stellen im Riff aufzuhalten (ohne dass sie es verteidigen), die andere Zeit schwimmen sie eher frei im Wasser und dabei interessieren sie sich weder für Artgenossen noch andere Fische. Es sind definitiv keine aktiven Schwimmer. Ein Meterbecken reicht nach meiner Meinung für 6 Fische aus, natürlich abhängig vom sonstigen Besatz. Meine sind jetzt ca 5-6cm und eigentlich nicht mehr gross gewachsen seit dem ich sie habe (ca 3 Monate). Im Vergleich würde ich sagen, Chromis brauchen mehr Platz (damit ihr Gruppenverhalten funktioniert) als diese Kardinalbarsche.

    Aggressiv sind sie bei mir nicht,sondern äusserst friedlich. Allerdings scheinen sie doch eher Mikroreviere zu besetzen und nicht wirklich ein Schwarmfisch zu sein. Im Gegensatz zu dem was im Lexikon steht, bilden sie auch bei Gefahr keine Gruppe (im Gegensatz zu Chromis viridis, jedenfalls bei mir).
    Sind ein bischen empfindlich auf Pünktchen, zumindest haben enige diese schon längere Zeit, ohne das es gross schlimmer oder besser wird (ähnlich wie beim Weisskehldoktor).

    Ich habe auch die beiden im Becken und bisher gibt es da keine Probleme (allerdings verläuft seine tägliche Runde auch eher etwas daran vorbei). Der Diademseeigel scheint auch insgesamt eher zu den sanfteren zu gehören. Andere Seeigel stossen wesentlich mehr Steine um und hinterlassen nur kalten weissen Fels.

    Anstatt einen zweiten Boden würde ich wenn das ganze viel eher als zweite Rückwand realisieren. Gerade bei Verwendung von Riffkeramik macht das wohl Sinn.
    Und der Idealfall ist vermutlich rundes Becken, indem man eine kreisförmige Strömung realisieren kann. Bei allen anderen Lösungen wird man sich sonst vermutlcih wundern, wie wenig Strömung sonst übrig bleibt. Denn bei den üblichen Lösungen wird auch immer eine kreisförmige Strömung mit angeregt. Wenn man das ganze Wasser wirklich direkt durch eine Engstelle zwängen muss, wird das deutlich schwieriger.

    Ich habe momentan 2 MarineWhite, 1 MarineBlue und 1 Daylight plus eine Doppelröhre über meinem Technikbecken (ca 100cm*60cm*40cm). Das reicht, so dass Steinkorallen gut wachsen. Für eine grünes Pflanzenbecken (halt Refugium), gefällt mir die Daylight am besten, ist aber eher Süss, als Salzwasserfealing. Die MarineWhite wirkt mmanchmal bischen komisch, da zum Beispiel einige sonst knallig grüne Fadenalgen farblos wirken. Vermutlich weil die Lampe gerade die absorbierten Farben austrahlt (blau und rot) und in der Lücke nicht (grün, das was von Pflanzen gerade nicht absobiert wird). MarineBlue wirkt auf mich auch recht knalling von der Farbe. Liegt vielleicht daran, dass ich die einzelnen LED sehe, wenn ich von oben drauf blicke. Kann aber auch sein, dass das Sprektrum schmalbandiger ist als bei anderen farbigen Lichtquellen. Was stören könnte ist, dass man teilweise farbige Schatten bekommt, wenn man blaue und weisse LED mixt. Sieht schon komisch aus, wenn es sowohl blaue als auch graue Schatten gibt, je nachdem von welcher Lampe noch licht hinkommt.

    Gruss,
    Steffen

    Korrektur:
    Habe die Bezeichnungen etwsa verwechselt: Meine blaue ist eine ReefBlue und die Daylight ist TropicalWhite. Also die Balken mit nur einer Sorte LED, da es zum ausprobieren gedacht war.

    Höher geht schlecht, da es sonst zu sehr in Richtung Riffpfeiler geht, was ich nicht möchte. Auf dem Bild erkennt man es nicht, aber die Steine gehen nicht nicht zu Rückwand. Und leider ist das Becken nicht tief genug, um höher zu bauen ohne steiler zu werden.
    Ausserdem will ich den Korallen ja noch etwas Platz zum wachsen nach oben geben. Und die Chromis müssen ja auch noch drüber schwimmen können (momentan sieht das merkwürdig aus, wenn sie als Gruppe versuchen in eine Korallen zu verstecken, die kaum grösser ist als sie selbst). Da heisst es eben warten, Korallen sind ja nicht gerade die am schnellsten wachsenden Geschöpfe.
    Grössere Umbauten sind auch nicht mehr geplant. Ich bin froh, dass es jetzt halbwegs stabil steht (teilweise mit Riffmörtel fixiert) und ich für die einzelnen Korallen einen meiner Meinung nach guten Platz gefunden habe. Das heisst es dann lieber die Finger raus halten (zumal die algen jetzt langsam von den Fischen in Schach gehalten werden und ich nicht mehr so viel rupfen muss). Mir ist schon einige Male der Aufbau ein bischen zusammen gesackt. Das ist immer stressig, zumal man dabei die Korallen auch beschädigt. Also besser so lassen wie es ist.

    Gruss,
    Steffen

    Habe meinen Siganus unimaculatus auch noch nie beim Sandfressen gesehen. Aber immerhin macht er dem seinem Gattungsnamen (Kaninchenfisch) alle Ehre, so wie er die Algen wegmümmelt. Ist der einzige, der sowohl lange Fandenalgen, Drahtalgen und harte Rotalgen (die kriege ich teilweise nichtmal rausgerissen, so hart sind die) wegputzt.

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    Wie ich schon in meinem ersten Post geschrieben habe, vermute ich, daß du zuwenig Wasser in deinem Kreislauf hast.

    Das würde ich auch so sehen. Denn wenn das Rohr für den Rücklauf gross genug (im Vergliehc zur Förderpumpe) ist, dann sollte da immer genug Wasser durch kommen. Natürlich staut es sich am Kamm und steigt bei angeschalteter Pumpe an, je nachdem wie viel Wasser relativ zur Kammgrösse da drüber muss. Insofern ist bei ausgeschalteter Pumpe das Technikbecken immer relativ voll.
    Lösung: Bei laufender Pumpe einfach so viel Wasser dazu füllen, bis es passt (aber aufpassen, dass es beim Ausschalten nicht über läuft, aber dann hat der Aquariumbauer was falsch gemacht)

    Gruss,
    Steffen

    Irgendwie erschliesst sich mir der Punlt mit laminaren Strömung nicht ganz. Wenn die Wasserbewegung wirklich nur dadurch kommt, dass auf einer Seite gesaugt und auf der anderen geblasen wird, dann braucht man eine ziemlich starke Pumpe. Bei 36000l/h und 50cm*50cm Querschnitt kommt man ja gerade mal auf 4cm/s Strömungsgeschwindigkeit. Das ist nicht viel. Bei normalen Konstruktionen wird ja immer noch zusätliches Wasser mitgerissen und es bilden sich eine kreisförmige Strömung, so dass nicht alles Wasser direkt durch die Pumpen gehen muss.
    Und ob laminare Strömung die Natur am besten wiederspiegelt, darf auch bezweifelt werden. Bei den typischen Blaulicht-Aquarien, die wohl so 5 bis 50m Tiefe darstellen, mag es noch stimmen. Wenn einem Riffwandaufbau würde ich schon mehr Turbulenzen erwarten. Ganz besonders, wenn es dann eher einen Flachwasserbereich darstellt. Dort sollte es durch die Wellen schon eher unruhiger zugehen. Mag sein, dass einige Tiere zu starke Scherrkräfte nicht mögen. Für einen Grossteil der Flachwassersteinkorallen trifft das aber sicher nicht zu. Ich würde mal eher vermuten, dass es dort wichtig ist, dass sie regelmässig gut durchgepustet werden. Ein Problem bei starker Bodenströmung ist natürlich, dass es den Sand stark verwirbelt. Das sehe ich bei mir. Gerade dadurch dass die Strömung durch Kombination der beiden Pumpen ein bischen chaostisch wird, bekommt man das schwer unter kontrolle. Mit einer gleichmassigen Strömung kann man besser ans Limit gehen bzw der Sand setzt sich besser (falls das gewollt ist)

    Grüsse,
    Steffen

    Gibt es eigentlich noch Zoos in Oestereich? Nicht dass ich die Mindestaquariengrössen für falsch halte (ok, es gibt sicher Fische, die in 54l keine Probleme hätten), nur schätze ich dass die Anforderungen zu >90% nicht erfüllt werden.

    PS:
    Möchte mir gar nicht ausmalen, was äquivalente Vorschriften für Grosssäger bedeuten wüde. Ein Gepard nur noch auf mindestens einem Quadratkilometer?

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    Die LEDs brauchen nicht genauso viel Licht abzustrahlen wie HQI und T5, weil sie es einfach besser ins Wasser bringen, sie strahlen von Natur aus nur in eine Richtung.

    Das stimmt so nicht, eine normale LED ist ja schliesslich kein Laser. Das Licht wird genauso wie bei anderen Lampenformen gebündelt, nämlich durch eingebauten Spiegel und Linse.

    Mein 170*70*70 ist voll verkleidet und der Lüfter ist temperaturgesteuert. D.h. wenn er nicht an ist, verdunstet im Prinzip auch kein Wasser (die feuchte Luft bliebt halt im Oberkasten). Wenn ich jetzt im Winter die Heizung eher auf kühl stelle, geht das ganz gut. Allerdings habe ich auch jetzt 1 Fenster immer offen. Im Sommer muss ich noch mindestens ein zweites aufmachen, damit es genug Durchzug gibt um die Wohnung halbwegs trocken zu halten (und das Aquarium zu kühlen, wenn es zu feucht ist, klappt das mit der Verdunstungskühlung ja nicht mehr richtig). Aber selbst dann wird es problemeatisch, wenn es mal richtig warm und windstill ist.

    Grüsse,
    Steffen

    Oh je, das geht nicht lange gut. Wenn du mit 0.5kW/24h beschleunigst, dann brennt dir die Sicherung ja spätestens nach ein paar Tagen durch.
    Oder ist hier ist hier kWh (=3600 Millionen Ws bzw. Joule) gemeint?

    PS:
    So viel Klugscheissen muss schon sein. Denn wenn das Verständnis leidet, ist eine falsche Ausdrucksweise nicht mehr ok. Habe mich nämlich zuerst wirklich gefragt, wer denn mit mehr als 500W pro 100l beleuchtet.

    Ich denke mal, dass ein Nano relativ gesehen weniger Fischmasse pro Koralle hat? Insofern kommen dann auch weniger Nährstoffe durch Fütterung hinzu und damit scheint eine Nährstofflimitierung wahrscheinlicher als in einem grossen Becken.

    Wechselstrompumpen haben auch immer das Problem mit der Resonanz. Zum Beispiel musste ich eine Tunze Stream nur in die Nähe der Scheibe bringen, dann wurde es unerträglich laut. Oder bei Förderpumpen ohne sehr gute Entkopplung zieht es sich durch die komplette Verrohrung.
    Da sind gesteuerte Gleichstromotoren natürlich im Vorteil. Ich habe momentan 3 formally know Tritron Pumpen (auf maximal 45% Last) und ist kaum zu hören. Die beiden als Strömungspumpen verwendeten eigentlich gar nicht (eine erst nachdem auf einen neuen Kontroller gewechselt wurde, da zeigt sich dass die Ansteuerung wichtig ist) und bei der Förderpumpe ist es meiner Meinung nach auch hauptsächlich das Wasserfliessgeräusch. Ich glaube eine Entkopplung ist dort eher nicht nötig (da es die klassischen niederfrequenten Schwingungen nicht gibt).

    Grüsse,
    Steffen

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    wer von unseren kindern kennt noch den tante emma laden von um die ecke. man kommt rein, wird namentlich begrüsst, lässt anschreiben und kommt anfang monat unaufgefordert vorbei um die rechnung zu zahlen.

    Zumindest ist es so bei meinem Aquariumladen um die Ecke, ausser dass ich die Rechnung im Schnitt alle zwei Monate zugeschickt bekomme.

    Gruss,
    Steffen

    Zumindest Würmer waren bei mir wohl mit drin. Vermutlich kommt wohl alles rein, was im natürlichen Sand drin ist und eine gewisse Grösse nicht überschreitet. Was überlebt ist eine andere Frage, aber im Prinzip sollte die Behandlung ja recht schonend sein.

    Hallo,

    Bei meinem nächsten Becken (was noch nicht geplant ist) werde ich vermutlich versuchen, zuerst mit Doktorfischen zu besetzten. Eigentlich wollte ich auch bei diesem mit den Algernfressern beginnen, aber die Ungedult und eine Gruppe Chromis kam dazwischen. Und die Chromis muss ich halt füttern, im Gegensatz zu den beiden Doktoren (Borstenzahn und Weiskehl), die den ganzen Tag die Algen abweiden und nur mal zwischendurch einen Happen Frostfutter zu sich nehmen (das wird sich später aber wohl ändern, wenn es mehr Korallen und weniger Platz für Algen gibt). Duch die Fütterung kommen halt noch mehr Nährstoffe rein und die die Algen wachsen noch schneller (habe keinen Abschäumer, Nitrat und Phoshat ist nicht nachweisbar, geht halt alles in die Algen), so dass die Herren Doktoren damit nicht fertig werden. Zumal sie bei genug Auswahl nur ihre Lieblingsalgen fressen.
    Wenn man Fische schrittweise dazu setzt, hat man häufig das Problem, dass die Neuankömlinge von den Alteingesessenen gejagt werden. Jedenfalls solange die neuen nicht deutlich grösser sind oder zu einer komplett anderen Gruppe gehören. Insofern würde alle auf einmal oder erst die kleinen/schwachen ein zu setzten mehr Sinn machen.

    Gruss,
    Steffen

    Auch mal eine kleine Anektote von mir.

    In meiner Beckenplanung war ein Chelmon vorgesehen, um eine Glasrosenplage zu vermeiden. Nun habe ich den Rostratus ungefähr 2 Monate, und er hat die Glasrosen nichtmal angeguckt. Waren bisher auch nicht wirklich viele, nur ein paar auf den Ablegersteinen die in der Zeit von etwa 5mm auf 2cm Grösse gewachsen sind. Da mir das aber langsam Angst machte (<10 Glasrosen sind zwar kein Problem, aber ich will nicht wie einige Becken im Aquariumladen enden, und irgendwann fangen sie ja vermutlich an sich zu teilen). Also ein paar Wurdemanis bestellt. Die kamen auch vorgestern und wurden eingesetzt. Als sie im Becken drin waren und sich erstmal verkrochen haben, gucke ich nochmal zu den Glasrosen (sind ja noch nicht so auffällig, da nur an wenigen Stellen). Und irgendwas ist komisch, genau, sie sind weg! Die Garnelen können es nicht gewesen sein, zu wenig Zeit. Muss sich also der Rostratus in der Nacht vorher (ich begutachte die Glasrosen und sonstigen Tierchen eigentlich jeden Tag, muss also kurz vorher passiert sein) doch mal dazu durchgerungen haben sie zu probieren und anscheinend hat es geschmeckt, denn alle zugänglichen sind weg.
    -Hat der Fisch also einen sechsten Sinn? (Wollte sich die Glasrosen nicht von jemand anderem wegessen lassen)
    -Ist das eine Verkaufsfördernde Strategie von Mrutzek?
    -Bilde ich mir das alles nur ein?

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    innerhalb weniger Tage, wurden die Erreger immer mehr und letztendlich sind die Tiere, nach 10-12 Tagen, weiss mit Pünktchen, jämmerlich zugrunde gegangen. Die UV-C Lampen waren absolut wirkungslos.

    Naja, da hätte man schon die Fische schon mit durch die UV schicken müssen. UV tötet ja nur die Erreger im freien Wasser ab, und reduziert damit die Neuinfektion. Gegen die schon bestehende hilft das ja nicht. Und soweit ich weiss dauert ein Vermehrungszyklus ein paar Wochen.

    Gruss,
    Steffen