Beiträge von Martin Wagner

    Da kann ich was von unserem Brunnenbauer beitragen: vor einigen Monaten sah der sonst immer super gebaute Brunnen über Nacht aus, als hätte ein Meteor eingeschlagen - außer einem Krater war nichts übrig, der Brunnenbauer weg. Ist dann auch nicht mehr aufgetaucht. Wir haben einen ziemlich großen Einsiedler verdächtigt, für das Massaker verantwortlich zu sein.

    Mehrere Wasserwechsel später (ca. 4-6 Wochen) fällt mir in der hintersten Ecke des Technikbeckens eine Bewegung auf - und da sitzt der Gute hinter einem Stück Lebendgestein!! Dazu muss gesagt werden, dass mein Ablaufschacht oben komplett mit blauem Schwamm abgedichtet ist, auch der Notablauf. Der Brunnenbauer (so vermuten wir), muss also an der Rückseite des Beckens rausgesprungen sein und so glücklich zwischen Wand und Rückseite des Aquariums hin- und hergedopst sein, dass er nicht auf den Boden (Katzenalarm!), sondern von hinten im freien Fall durch eine relativ niedrige Öffnung zufällig zurück ins Technikbecken gefallen ist. Der hat echt sowas von Schwein gehabt!

    Von was er die nächsten vier Wochen gelebt hat, blieb sein Geheimnis. Heute wohnt er wieder in einem schicken Brunnen im Hauptbecken. Hat auch wieder zugenommen :O

    Grüße, Martin

    Hi,

    beim Tauchen? Vom Regen bekommt man schon in ganz geringer Tiefe nichts mehr mit, zumindest solange man den Kopf nicht wieder aus dem Wasser streckt - außer dass es dann bewölkungsbedingt meist dunkler ist, was beim Fotografieren nervt :confused_face: - und dass bei entsprechenden Wetterlagen evt. relativ knapp unter der Wasseroberfläche mehr Wellenbewegung ist (Wind...). Aber so spontan würde ich sagen, den Tieren war der Regen insgesamt relativ wurscht, grins. Mag sein, dass das in speziellen Lebensräumen (sehr flache Gewässer) anders ist, aber so am 'normalen' Korallenriff wär mir da jetzt nix aufgefallen.

    Meine persönliche Meinung ist, dass eine Regensimulation nicht unbedingt zu den Features gehört, die ich als erstes in meinem Becken verwirklicht sehen wollte, es gibt so viel, was man schöner oder auch besser für seine Tiere hinbekommen kann, da käme mir der Regen jetzt nicht so wichtig vor.

    LG, Martin

    Hallo Tom,

    das "Außenbecken" existiert ja bereits, die äußeren Maße sind also fest, wenn ich nicht alles rausschneiden will. Aufwand ist immer relativ, muss jeder für sch entscheiden. In der jetzigen Variate gibt es eine eingeklebte Trennscheibe, in dieser Kammer sind dann noch drei Abschnitte abgeteilt (für Pumpen??), die Abschntte öffnen sich dann alle in den restlichen Raum. Wie gesagt habe ich noch ein kleines Refugium drinstehen, aber ansonsten ist alles mehr oder weniger eine "Suppe", auf dem Boden sammelt sich überall Dreck, an den ich nicht gescheit rankomme etc.

    Umbauen will ich deshalb, weil ich die Effektivität des Abschäumers steigern will, weil ich zumindest die Möglichkeit einer Feinfilterung nach Bedarf durch wenig, aber effektiv einzubringenden Filerschwamm haben will, weil ich auf dem vorhandenen Raum maximal viel Optionen ausschöpfen will. Mein Becken läuft auch jetzt nicht schlecht, aber manchmal hat man einfach das Bedürfnis, sein System weiter zu perfektionieren. Ich momentan jedenfalls, grins.

    So schlimm ist der Aufwand - glaube ich - nicht, man muss ein paar Glasscheiben anständig zusammenkleben und das Ganze dann einbauen, aber sauber machen müsste ich eh irgendwann mal gründlich da unten drin und dann könnte ich das verbinden.

    Grüße, Martin

    Hallo,

    ich bin etwas unglücklich mit meinem vom Aquabauer leider damals undurchdacht gebastelten Technikbecken unter meinem ~500 Liter-Würfel. Mangels Erfahrung hatte ich aber auch keine gescheiten Vorgaben machen können.

    Jetzt habe ich mir vorgenommen, die eingeklebten Trennscheiben aus dem Technikbecken raus zu reißen und was neues einzubauen. Vielleicht interessieren sich ja andere für Möglichkeiten zum Aufbau eines Technikbeckens oder können mich aus eigener Erfahrung auf besser lösbare Details hinweisen.

    Erstmal zwei Bilder (von links vorne und von oben):

    Plan ist, das Wasser aus dem Ablauf über ein geschlitzes Rohr in Kammer 1 zu leiten. Hier möchte ich 10-12cm Sand auffüllen und das Ganze auch als kleines Mini-Refugium nutzen, wo man mal schnell was im großen Kreislauf zwischenparken kann. Momentan habe ich zu diesem Zweck ein 25x40cm Standardbecken unten drin stehen, jetzt also etwas kleiner. Über einen Kamm fliesst das Wasser relativ rasch in Kammer 2, hier steht ein Bubble King VA 180 und schäumt vor sich hin. Über einen weiteren, etwas niedrigeren Kamm geht es in Kammer 3, hier habe ich zusätzliches Lebendgestein. Aufgrund der schlanken Form sollte eine ganz gute Durchströmung stattfinden. Bei Abschnitt 4 baue ich einen 5cm breiten Filterschwamm ein als Abtrennung zu den Reinwasserbereichen. In Kammer 5 ist Platz für Filter (Zeo, Absorber etc.). Von dort geht es durch einen schmalen (5cm) Gang (Nr. 6) mit evt. zusätzlich Filterschwamm in die Pumpenkammer Nr. 7, dort stehen zwei Tunze Silence. Die Pumpen deshalb, weil die Bauform sehr kompakt und der Verbrauch niedrig ist. Zwei, weil dann immer noch eine läuft, wenn die andere ausfällt (ich habe auch zwei Zuführungen nach oben).

    Die Außenmaße sind durch das bereits eingebaute Becken vorgegeben, das ich eigentlich aus Kostengründen (und Faulheit) nicht ausbauen möchte.

    Ich würde versuchen, die "Innereien" vom Glaser anfertigen zu lassen und soweit möglich vorher außerhalb mit Silikon zu verkleben. Bin da zwar kein Profi, aber kann ja auch nichts passieren, da innerhalb des Beckens. Dann jetziges Becken leeren, Umgehungskreislauf über größeren Plastikbehälter aufbauen, Becken sauber machen, vorgefertigte Trennscheiben mit Orca-Unterwasserkleber einbauen (oder doch Silikon?).

    So, jetzt ihr :winking_face: Größere Denkfehler?

    Viele Grüße, Martin

    Hallo Rolli,

    sie bekommt etwa zweimal pro Woche (unregelmäßig) Krill, so etwa einen halben Würfel, wenn man die üblichen Blisterpackungen verwendet. Ich taue den mit ein paar Spritzern Ultramin S und Ultramin Organic auf (manchmal). Bei meiner sieht man ganz gut, ob sie "satt" ist oder nicht... die Polypenspitzen expandieren deutlich weniger, wenn man mehr gefüttert hat. Wenn sie "hungrig" ist, ist sie maximal expandiert. Ich denke, sie fischt sich dann auch selbst zusätzlich etwas Frostfutter etc. raus, wobei sichtbar kaum was hängenbleibt. So teuer sie ist, halte ich sie zwischenzeitlich für recht unkompliziert und gut haltbar, allerdings wird sich das halt auch erst im Lauf der Zeit zeigen.

    LG, Martin

    Hallo Wolfgang,

    ich habe nicht den Eindruck, dass die Rhizo bei höheren Temperaturen leidet. Sie scheint da recht anpassungsfähig zu sein. Bei mir sind es eher 26-28°C, was sicher nicht gerade dem natürlichen Lebensraum entspricht. Aber nachdem sie ja bisher gut gedeiht, scheint das ok zu sein.

    LG, Martin

    Hallo Rolli,

    ja, hab sie am Riff befestigt - mit ganz wenig Epoxid in einer Spalte. Schien mir irgendwie logischer als im Sand, wobei ich über das natürliche Vorkommen keine konkreten Infos habe.

    Die Rhizos gehören zur Familie der Flabellidae - abgesehen davon, dass sie solitär wachsen, scheinen sie mir aber von ihrer Lebensweise vergleichbar mit Dendrophylliidae wie Tubastreae oder auch Duncanopsammia (letztere gedeiht bei mir auch gut, ist aber mit Symbiosealgen vergesellschaftet und kann insofern auch Licht in gewissem Umfang verwerten). Insofern ist Rhizotrochus aber vermutlich eher "riffassoziiert" als im Sand lebend. Sie sollen abgesehen davon jedoch auch im Sand gut haltbar sein.

    In amerikanischen Quellen habe ich zwischenzeitlich ein paar wenige Hinweise auf die von mir beobachtete Knospung gefunden, die Knospen scheinen dabei irgendwann Kontakt mit dem Substrat zu bekommen und wachsen dann daran fest, was wiederum für die Haltung auf Riffgestein sprechen würde. Das Wachstum soll sehr langsam sein, was ich bestätigen kann. Die Knospen haben sich aber in relativ kurzer Zeit bei mir gebildet und sind jetzt ca. 5mm groß. Sie kommen seitlich oder unten aus dem Kalkskelett.

    Gruß, Martin

    Hallo,

    hat bisher schon mal jemand bei seiner Tiefwasserkoralle eine Knospenbildung bemerkt? Und ist was draus geworden? Ich glaube fast, das gute Stück möchte sich vermehren. Ich habe Rhizotrochus typus vor einiger Zeit relativ günstig erwerben können und konnte nicht widerstehen. Jetzt habe ich seitlich insgesamt vier "Auswüchse" entdeckt, die neu sind und die ich spontan als Knospung gedeutet habe. Ein Bild gibt es hier: http://blog.korallenclub.de. Würde mich interessieren, ob jemand anderer Berichte über eine Vermehrung im Aquarium gelesen oder eigene Erfahrungen hat.

    LG, Martin

    Hallo,

    jetzt im Winter, wo weniger gelüftet wird, war die Luftfeuchtigkeit im Aquarienzimmer so hoch, dass ich einen Luftentfeuchter aufgestellt habe. Funktioniert wie ein Kondenstrockner und produziert jeden Tag mehrere Liter Wasser.

    Kann ich das in den Osmosevorratsbehälter zurückgeben? Müsste doch eigentlich brauchbar sein. Oder überseh ich da was?

    Grüße, Martin

    Hallo Forengemeinde,

    verzeiht mir, wenn ich hier im Allgemeinen Forum nochmal um Entscheidungshilfe für den dringend anstehenden Kauf einer Leuchte bitte. Ich hatte gehofft, es gibt zur LED/T5-Kombination von Sfiligoi schon erste persönliche Erfahrungen, aber ein ähnlicher Fred im Technikforum hat bisher keine Antworten.

    Was würdet Ihr Euch zulegen (die Links sind rein informativ zur Darstellung der Produktdetails gedacht und bitte ausdrücklich nicht als Werbung für die jeweiligen Händler zu verstehen):

    a) Sfiligoi 8x39W T5 + 42x3.0W LED
    b) Sfiligoi Infinity XR4 1x400W HQI + 4x24W T5
    c) Giesemann Spectra 1x400W HQI x 4x24W T5
    d) Giesemann Matrix 8x39W T5
    e) Korallen-Zucht LED Coral Light T5 8 x 39 W + 6 x 3 LED

    Oder was ganz anderes?? Was soll ich tun? Wo sind die Profis, die wissen, auf was es wirklich ankommt?

    Leuchte soll über 90x90x70cm (also Leuchte max. 90cm breit). Derzeit sind 250W HQI (Giesemann System 400) + 4x39W T5 (2 Balken) drüber. Ich möchte jetzt "was Gescheites" und nicht nochmal viel Geld für eine Lösung ausgeben, die ich nach kurzer Zeit wieder bereue. Mich interessiert einfach, was Ihr aus Eurer jeweils individuellen Sicht bevorzugen würdet. Ich liebäugele schon mit der Sfiligoi LED/T5 Kombi, ist aber preislich absolute Schmerzgrenze (EUR 1680,00 mit LED, aber ohne T5).

    Besten Dank und einen guten Rutsch wünscht Euch allen

    Martin

    Hallo,

    hat jemand Erfahrung mit den Galaxy LED - Leuchten von Sfiligoi bzw. besitzt selbst solch ein gutes (und teures) Stück? Ich überlege, ob ich mir die Galaxy T5 8x39W/LED 42x3.0W zulegen soll. Man findet aber kaum Informationen dazu, insbesondere keine Erste-Hand-Berichte... hat jemand sowas???

    Mich würden vor allem eigene Erfahrungen mit den Sfiligoi LED interessieren, weniger (nicht gar nicht) technisch-theoretische Hinweise über Sinn oder Unsinn von LED.

    Oder ganz anders: ich betreibe über meinem 90x90x70 Becken derzeit noch eine Giesemann System 400 eco 250W HQI sowie zusätzlich zwei Leuchtbalken mit je 2x39W T5. Das Ganze sieht unschön aus und ich möchte gar nicht wissen, was das veraltete HQI-Netzteil Strom zieht. Was also tun? Ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren und mir DIE LEUCHTE empfehlen, die hell genug, technisch vernünftig und notfalls auch noch schick ist (Breite max. 90cm...)

    Einen geruhsamen letzten Sonntag für dieses Jahr wünscht

    Martin

    Ich werde den kleinen Unterwassermotor einem Härtetest aussetzen und euch bescheid sagen, wie lang er es im Salzwasser aushält. :grinning_squinting_face: Aber man kann sich definitiv irgendwann auch einen Nachfolger leisten, denn das Teil kostet deutlich weniger als zehn EUR. Und ich entferne damit zwischenzeitlich gelegentlich auch allen möglichen anderen Dreck aus kleinen Ecken und Winkeln, wo die Strömung nicht ganz optimal hinkommt. Ich war mir erst nicht sicher, ob der Propeller genug Strömung erzeugt, aber das langt gut für den Zweck.

    Befestigt habe ich das Ganze an einem kleinen Plastikrohr, gibts bei uns im Baumarkt. Habe das Rohr mit einem Teppichmesser ein Stück eingeritzt, damit ich es über die Schiene vom Unterwassermotor schieben kann. Noch eine rostfreie Schraube durchs Plastik bis in die Schiene gedreht, fertig.

    Fröhliches Sand wegstrudeln wünscht

    Martin

    Hallo Andy,

    vom Aussehen her würde ich meinen, dass die Beläge am Boden auch eher Cyanos sind. Vor allem, wenn beides genau gleichzeitig auftritt. Ich hatte auch Probleme mit Cyanos und gleichzeitig sind praktisch identische Beläge wie auf deinem Bild auch am Bodengrund aufgetreten. Mit den anderen Cyanostellen sind auch die Beläge wieder verschwunden. Silicat war nicht messbar erhöht.

    Ich habe einige Male den Bodengrund abgesaugt, wenn er stark befallen war. Letztlich hat sich dann aber eine "ruhige Hand" bewährt, wenn grundsätzlich nichts verkehrt ist (Wasserwerte) verschwindet das Problem langsam wieder. Nur aufpassen, dass keine Korallen überwuchert werden. Evt. mal Beleuchtungsdauer reduzieren. Weniger Wasser wechseln.

    Mein Bodengrund ist zwischenzeitlich wieder weiß, ohne dass ich zu sehr eingreifen musste. Ruhe bewahren :thup In einem kleinen Becken hatte ich die Cyanos übrigens versuchsweise mit AntiRed bekämpft, ohne Erfolg.

    Grüße,

    Martin

    Hallo zusammen,

    Fränki

    ja, es sind bei mir auch EINIGE :]

    Für mich hat es so ausgesehen, als ob das RedSea ReefBase überwiegend aus toten solchen Dingern (Foraminiferen) besteht und ich dachte jetzt, dass da irgendwie welche überleben in der Packung; aber wahrscheinlich gibt es im Lebenden Sand (ich hatte auch ein paar kg von MM dabei) auch nicht wenige. Wenn man genau hinschaut sieht man, dass die ReefBase-Kügelchen die gleiche Oberfläche haben wie die Foraminiferen.

    Das ReefBase finde ich als Bodengrund nicht schlecht, ich füttere viel und hab trotzdem im Verhältnis gute Nitratwerte. Es ist aber sehr locker und z.B. schlecht geeignet für Brunnenbauer o.ä.

    Gruß, Martin.

    Hallo zusammen,

    meine Phalaena Grundel verstreut immer haufenweise Bodengrund im Becken. Manches bleibt liegen, z.B. auf den Montis. Wie entfernen? Ich bin faul, es muss schnell und praktisch sein. Habe mir jetzt ein kleines Hilfsmittel gebastelt... kam heute mit der Post und ist so effektiv und preiswert, dass ich es Euch nicht vorenthalten möchte :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Playmobil Unterwassermotor, wenige Euronen, an Plastikstab aus dem Baumarkt montiert. Gibts u.a. im Playmobil-Online-Shop.


    Grüße, Martin

    --

    Hallo Joe,

    stimmt genau, heute nacht hat sie ihr Gelege an die weißen Stellen geklebt. Hat die Demoiselle mit den weißen Stellen zu tun? Habe weiterhin keine Schnecke beobachtet. Trotzdem habe ich gestern einen Biochoeres chrysus eingesetzt, man weiß ja nie :grinning_squinting_face:

    Es steht sonst nichts in der Nähe, die Monto steht praktisch frei, Licht kommt an die Stellen gut hin. Was mich eben auch gewundert hat, dass das problem offensichtlich an der unterseite begonnen hat.

    Grüße,

    Martin

    Hallo,

    ich hab im Becken als Bodengrund v.a. Reef Base von Red Sea. Das sind "natürliche Aragonithohlkörper" (?). Zwischen den Körnern, aber auch auf dem Riff sehe ich immer diese winzigen lebenden "Sandkugeln" mit kleinen Ausläufern wie winzige Pyramiden. Habe heute mal eins mit Makro fotorafiert, Größe ca. 1-2mm.

    Sind das die letzten Überlebenden aus der ReefBase-Packung? Es muss lebendig sein, denn diese Dinger sitzen oft wie angeklebt oben auf irgendwas drauf...

    Grüße, Martin

    P.S.: Da ich zwar schon lange mitlese, aber bisher kaum was geschrieben habe, wollte ich mich auch mal noch kurz vorstellen :wink Wohne in der Nähe von Heidelberg, habe einen 500l Würfel + Technikbecken, Riff, bunt gemischt, Berliner System, hinten Wand/Schachtverkleidung von Atoll RD. Umzug aus einem kleineren Becken (2 Jahre) vor ein paar Monaten. Zum Glück bisher keine Katastrophen, nur etwas Cyanos, die jetzt mehr o. weniger von selbst zurückgehen und (immer noch) an der künstlichen Rückwand Fadenalgen trotz guter WW. Besatz: 2 A.ocellaris mit Anemone, 6-Streifenlippfisch, Kanarienlippfisch (neu), Langschnauzenbüschelbarsch, 2 Gelbbauchdemoisellen, Spitzkopfkugelfisch, Pinzettfisch, Brunnenbauer, 2 Zuluseenadeln. Einige SPS und LPS, Lederkorallen, 3 E. quadricolor und noch ein paar Kleinigkeiten :winking_face: Also ein bunt gemischtes Anfängerbecken. Klappt aber bis jetzt gut, Tiere sind friedlich, Korallen wachsen. Wenn man so im Forum liest, könnte man es ja manchmal fast mit der Angst bekommen... ich hab bis jetzt wohl einfach Glück gehabt. Viel anzubieten hab ich ansonsten leider bisher nicht... obwohl, wenn jemand Ableger einer Xenia sp. mit kräftigem Stamm und ohne Tendenz zur Überwucherung des gesamten Beckens sucht: gerne melden. Und: Unmengen an Lobophytum sp. Ablegern :winking_face:

    Danke für Eure Antworten. Ich habe mich heute nacht schon auf die Lauer gelegt, aber keine Schnecken entdeckt. Ich hatte das Problem zum Glück bisher nicht, aber gefühlsmäßig sehen die Flecken auch für mich nicht aus, als ob da jemand gefressen hätte. Abschattung ist es leider auch nicht, das hätte ich wenigstens einfach lösen können. Aber es gibt Bereiche an dem Tier, die dunkler stehen und die sehen ganz gesund aus. Mich wundert, dass es so fleckig auftritt.

    Ich überlege, die befallenen Stellen abzuschneiden mit etwas Sicherheitsabstand - zumindest dann, wenn ich das Gefühl habe, dass sie sich weiter ausbreiten.

    Komisch finde ich auch, dass die Demoiselle da immer mal wieder ran geht. Vielleicht sieht es auch nur "essbar" aus und der Fisch täuscht sich :winking_face:

    Viele Grüße,

    Martin

    Kann mir jemand einen Tipp geben, was meiner kelchförmigen Montipora fehlt? Habe sie seit einigen Wochen, sieht an für sich gesund aus, wächst auch. Polypen sind draussen. Seit einigen Tagen habe ich jetzt an der Unterseite zwei weiße Stellen bemerkt (siehe Bild). Eine Gelbbauchdemoiselle knabbert immer an der Stelle, deshalb dachte ich anfangs, es wär ein Gelege. Bei genauerem Hinsehen sieht man aber, dass das Gewebe hier von unten weiß und durchscheinend geworden ist, von oben noch grün. Breitet sich nicht stark aus, aber langsam. Einer roten Monti auf etwa gleicher Höhe geht es gut. Wäre sehr schade um das wunderschöne Tier, hat eine tolle Wuchsform und passt perfekt an die Stelle im Aqua... jemand eine Idee?

    Danke + Grüße,
    Martin

    --
    WW (alles Salifert):

    Calcium 400
    Mg 1350
    Nitrat 2
    Phosphat <0.03
    KH 7.7
    pH 8.2

    tgl. Jod, Aminosäuren, Spurenelemente. Keine sonstige Veränderung.