Beiträge von julius1

    Hallo Claude, Gibt es das neue Balance-Produkt schon? Ich hab's im Shop nicht gefunden. Ich wäre nächstes Wochenende in Deutschland und dann würde ich es rechtzeitig bestellen wollen.
    Noch eine Frage: Habe den Filter (35cm-Komplettsystem von dir) heute in Betrieb genommen (220ml für 365l), PO4 war auf 0.18. Habe meinen Rowa, den ich im Dauerbetrieb mit Ultraphos hatte, abgebaut. Soll ich Ultraphos ab sofort ganz weg lassen oder lieber noch etwas in einem Filterstrumpf im System lassen, bis der NPO redu pellets eingefahren ist?
    Danke & Gruss
    Julius

    Sorry für die doffe Frage, aber ich wechsle das erste mal meinen HQI Brenner selbst.
    Habe eine Giesemann Infinity mit einem 250W HQI Brenner (Stecksockel) und 4x24W-T5.
    Den alten Aquaconnect Performance Brenner habe ich problemlos und heil rausbekommen. Aber wenn ich den neuen BLV Brenner einsetzen will, rastet er nicht ein. Habe auch mit dem alten Aquaconnect probiert, den bekomme ich auch nicht mehr rein. In der Giesemann-Anleitung steht, dass das Ding nach 5mm einrasten würde, aber es passiert nichts ... bleibt komplett locker, d.h. würde herausfallen, wenn ich loslasse. Bei den Steckern zeigt das weisse horizontale Plastikteil ja nach oben und die senkrechte Metallspange nach unten, oder.
    Gibt es einen Trick? oder habe ich beim Herausziehen etwas kaputt gemacht?
    Bin am verzweifeln. Danke für eure Hilfe im voraus.
    Elke

    +PS: Beim Auspacken aus der unversehrten Originalpackung hatte der BLV Brenner eine milchige Stelle am Bauch des inneren Leuchtkörpers. Ist das normal oder hat der Brenner eine Macke?

    Das mit der Nähe zur Kupferannemone ist schwierig. Selbst wenn sie nicht wandert, verändert sie ja doch ihren Radius je nach Licht, Strömung und Laune ... zumindest machen meine das ... und wachsen tun sie ja eh enorm schnell. Festmachen würde ich da gar nichts. Euyphyillia ist bei mir die einzige, die es im Dunstkreis der Anemone gut aushält. Sie scheinen sich gegenseitig auf Abstand zu halten (ca. 5-7cm) ... aber das muss nicht immer funktionieren ...also probieren, aber nicht festkleben. lg Julius

    Hallo und frohe Weihnachten
    Ich bin nicht böse, wenn das heute niemand mehr beantwortet ... aber ich sitze gerade vor meinen 3 Flaschen Bio-Calcium Liquid und überlege, ob ich sie nun zum Einsatz bringen soll oder nicht. Angeschafft habe ich sie mir schon vor ein paar Monaten, weil ich meinen ständig zu niedrigen kh (5) dauerhaft unter Kontrolle bringen wollte.
    Aber leider ist mein Calciumwert seit Monaten zu hoch (aktuell 493, war aber auch schon über 500), obwohl ich schon seit 4 Monaten kein Ca mehr dosiere. Daselbe Problem bei Mg ... keine Dosierung seit Monaten und trotzdem zu hoch (momentan 1575). Alles gemessen mit TM-Tests. Als Verbraucher habe ich primär LPS (die nicht leiden, aber auch schon besser ausgesehen haben) nur eine SPS (Pocillopora, die einzige, die mit dem niedrigen kh klar kommt). Das Becken (365l) läuft seit 2008 und hat viel Lebengestein mit Kalkrotalgen und Lebendsand.
    PH ist stabil bei 8.0, was vermutlich am Schlammfilter liegt.Wasserwechsel (mit TM Bio Activ und Osmosewasser) habe ich von 10% 14-tägig auf 10% alle 3 Wochen reduziert und trotzdem werden Ca und Mg nicht weniger. TM Triple Puffer habe ich schon wochenlang dosiert, aber der kh ist höchstens mal auf 5.5 oder kurz nach dem WW auf 6 gestiegen. Da ich Dosierpumpen habe, wäre mir die Bio-Calcium-Liquid-Lösung ohnehin lieber ..wenn eben der hohe Ca nicht wäre.
    Nun sehe ich drei Optionen
    1.) Ich mache gar nichts und warte weiter ab, ob sich Ca und Mg normalisieren
    2.) Ich fange an Bio-Calcium Liquid A, B, C vorsichtig zu dosieren, in der Hoffnung, dass der KH hochkommt und sich das Gleichgewicht wieder einstellt
    3.) Ich dosiere nur eine der drei Lösungen, um den kh anzuheben. Aber welche? In der Anleitung ist nur ein Hinweis auf A, falls CA zu niedrig ist.

    Für einen Rat wäre ich dankbar!
    Beste Grüsse Julius

    PS: Bin ab morgen in den Ferien (was für Option 1 spricht :winking_face: ... und kann nicht mehr antworten

    Hallo Roger
    Mysis sind Schwebegarnelen (=Ordnung in der wiss. Systematik) , während Krill zur Ordnung der Leuchtgarnelen/-krebsen zählt.
    Beides sind höhere Krebse, aber Mysis sind Panzerkrebse während Krill zur Überordnung Eucarida gehört.
    Das Aussehen ist ja schon recht unterschiedlich. Krill ist eher rosa während Mysis glasig transparent ist.
    Ob es bei den Nährwerten Unterschiede gibt, weiss ich nicht, aber ich sehe das mehr unter dem Aspekt der Abwechslung. In der aktuellen Koralle Nr.63 ist wieder ein guter Artikel "Frostfutter Was und wie?". Da wird bestätigt, dass man vier oder mehr unterschiedliche Frostfuttersorten geben sollte (z.B neben Mysis und Krill, auch Artemien, Zyklops, Bosmiden) ... je nachdem eben was man für Tiere hält und was ankommt. Also ich finde, Du hast nicht "daneben gegriffen" ...

    Vielen Dank für die rasche Hilfe! Ja, ich hab als Osmoseanlage die Aqua Medic 90 inkl. Aktivkohle. Da fällt mir ein, dass es immer noch die erste Kartusche seit Aquariumstart vor 1.5 jahren ist. Wie oft wechselt ihr die eigentlich? Ist sicher abhängig von der Wasserqualität. Bis dato hatte ich keine Probleme mit der Reinstwasserqualität und habe daher einen Wechsel der Kartuschen oder Membran erst mal vertagt. Oder ist das überfällig?
    Grüsse
    Julius

    Hallo
    Wir haben heute erfahren, dass unsere Wasserversorgung demnächst (vorraussichtlich bis ende März) Chlordioxid dem Trinkwasser beigegeben wird. Es sei eine Präventionsmassnahme gegen Keime aufgrund von Revisionsarbeiten/Kanalverlegung. Muss ich mir da Gedanken machen? Evtl sogar einen Dechlorinator einsetzen? Ich weiss dass die Beigabe von Chlordioxid in anderen Ländern v.a. in USA Gang und Gebe ist, aber evtl. müssen die Meerwasseraquarianer dort auch Massnahmen treffen?
    Ich arbeite mit Osmoseanlage und Reinstwasserfilter. Im Ratgeber Meerwasserchemie habe nichts zu Chlordioxid gefunden.
    Vielen Dank für Eure Einschätzung & Grüsse
    Julius

    Hallo
    Ich hatte dasselbe Problem mit der Eheim 5000. Ich hatte den Eindruck, dass die Pumpe immer lauter wurde (1.5 Jahre Standzeit). Habe dann festgestellt, dass die einstmals weichen Gummifüsse steinhart geworden waren und habe ebenfalls mit blauem Filterschwamm und Silkonschläuchen experimentiert. Dann hat mir mein Aquarienbauer 4 hochwertige Silikon-Ersatzfüsse von Elos zu Weihnachten geschenkt, die perfekt auf die Eheim gepasst haben. Seither ist wieder Ruhe und die Pumpe steht stabil. Er hat mir gesagt, dass er die Eheim-Gummifüsse mittlerweile bei allen grösseren Eheimpumpen direkt gegen die Elos-Silkon Vents austauscht. Er meinte sie seien recht teuer und evtl. sind die oben beschriebenen Varianten mit Silikonmatten etc. günstiger und genauso effektiv. Was ich schade finde, ist dass die Eheim nicht gleich mit hochwertigeren Silkonfüssen ausgestattet ist oder zumindest diese Variante für Salzwasser anbietet. Ist ja schliesslich keine Billigpumpe...

    Hallo Hans-Werner
    Leider kann ich meinen KH-Wert trotz stetiger Zugabe von RE-Mineral ins Nachfüllwasser und WW ausschliesslich mit aufgesalzenem nicht dauerhaft über 5 anheben. Nach dem WW steigt KH im Becken kurzzeitg auf 6, sackt aber binnen 1-2 Tagen wieder auf 5 ab. Ich habe jetztTriple Buffer hier, zögere aber es zusätzlich einzusetzen. Soll ich es zeitgleich mit Re-Mineral verwenden oder alternativ?
    Ansonsten hat sich seit dem letzten post wertetechnisch nicht viel verändert. PH ist weiterhin konstant bei 8-0/8.2. Ca habe ich wieder auf 440, nachdem es kurzfristig auf 530 hochgegangen war und ich Calcium plus/QFI von 7 auf 4ml/tgl runterdosiert habe. Dinos sind immer noch gleich ärgerlich, aber nicht katastrophal. Zugenommen haben wieder Fadenalgen auf dem Riffgestein, obwohl ich meinem persönlichen Phosphat Minusrekord von 0.045 erreicht habe (mit Ultra-Phos, vorher 0.08 )... könnten das die Folgen von Ausfällungen sein?

    Falls ich zusätzlich oder alternativ Triple Buffer einsetze, würde ich es in Osmosewasser auflösen und am besten morgens in die linke Kammer des Schlammfilterbeckens geben, korrekt?

    Danke für Deine Hilfe im voraus & Grüsse
    Julius

    Hallo
    Ich verwenden seit 10 Tagen erstmalig Re-Mineral zum Aufsalzen des Osmosewassers, da mein KH in den letzten Monaten von 9 auf 5 gefallen war. Die Anfangsdosierung war easy: 2 Messlöffel in den 35l Nachfülltank. Da es sich um ein automatisches Nachfüllsystem handelt, muss ich nachdosieren. Da ich die Verdunstungs/=Nachfuellmenge schlecht einschätzten kann, habe ich nach 6 Tagen 1 Messlöffel nachdosiert.
    Gestern abend habe ich zum ersten Mal mit dem aufgesalzenen Osmosewasser aus dem Nachfülltank 30l für den Wasserwechsel angesetzt (mit TM Pro reef). Habe heute morgen den KH im angesetzten Wasser gemessen und der KH liegt bei 14 (SG 1.026). Ich muss zugeben, dass ich bis dato noch nie den KH im frisch angesetzten Wasser gemessen habe. Im 365l-Becken liegt der KH immer noch bei nur 6. Ich zögere nun den WW mit den 30l 14 dKH Wasser zu machen. Ist der Unterschied zu krass? Evtl. besser in 2 Chargen über 2 Tage wechseln? Habe ich das Osmosewasser durch die Nachdosierung zu stark aufgesalzen? Sollte ich mir eine KH Test für Süsswasser besorgen, um das Nachfüllwasser beim Aufsalzen konstant halten zu können? Was wäre der optimale KH im Osmosewasser mit Re-Mineral (um jetzt erst mal von den 6 auf 9/10 zu kommen und dann zu halten)?
    Und noch 2 Nebenfragen:
    -Habe davor im Wechsel mit Pro Reef Euer neues Bio-Aktiv Salz verwendet, mit dem ich sehr happy war. Frage mich aber, ob ich zusammen mit Re-mineral Spurenelemente überdosiere. Besser wieder nur pro reef?
    -Habe ausserdem alle zwei Tage 2 Tropfen Euer Pro-Coral Iod dosiert. Bei Re-Mineral weitermachen oder lieber aufhören?

    Vielen Dank im voraus & Grüsse
    Julius


    PS: pH im Becken war die ganze Zeit stabil auf 8.0-8.2; Calcium wird mit 7ml tgl Calcium Plus (QFI) auf 440 gehalten; Mg bei 1230 mit Nightsun MG-Caclulator.
    Beckenprofil: 365l Würfel + Schlammfilter(miracle mud)/+Nano-Abschäumer, Standzeit seit März 2008, Besatz primär LPS und Weichkorallen, 2 SPS, Fische; Ursache für niedrigen KH liegt wohl in relativ viel Riffwand mit starkem Rotalgenwachstum; KH will ich hauptsächlich erhöhen, weil ich immer wieder mit Dinoflagellaten kämpfe und ein höherer KH Wert als Ursachenbekämpfung empfohlen wurde ... und 5 ohnehin kritisch war.

    Hallo Beat
    Hier im Forum gibt es noch ein Board mit Haltungsempfehlungen für Fische. Das hilft bei der Entscheidung noch etwas weiter als das Meerwasserlexikon. Doktorfische sind ebenfalls abgedeckt.
    marubis haltungsempfehlungen fische
    Ich würde mich meinem Vorredner anschliessen, den Fisch-Besatz langsam anzugehen, auch wegen der Beckenbiologie. Aus eigener Erfahrung, mit noch kleinerem Becken als Deines, weiss ich, dass man in der Anfangsbegeisterung sehr schnell die Grenze erreicht hat. Dann entdeckt man tolle passende Tiere (wie z.B. kleine Schwarmfische oder Lippfische), aber die Wanne ist im ersten Jahr schon voll.
    Vielleicht könntest Du mit den übernommenen Tieren erst mal langsam starten und Dich dann v.a. auch an Weichkorallen und step by stpe robusten LPS erfreuen. Mit den Clownfischen würde ich warten bis das Becken stabil ist und Du eine Anemone gleich mit einsetzen kannst. Das habe ich auch falsch gemacht ... Clownfische gleich am Anfang ohne Anemone eingesetzt, und erst jetzt sind sie mit einer Lederanemone vereint und glücklich. Paarhaltung ist auch so eine Grundsatzfrage mit der man sich auseinandersetzten sollte. Beim Hawai-Doc scheitert die wohl an der Beckengrösse, aber bei den Grundeln wirst Du sehen, dass das sehr faszinierend ist. Ich hatte extra Platz gelassen für ein Pärchen Mandarinfische, die man aber frühestens nach einem Jahr einsetzen sollte, wenn sie zusätzlich genügend Nahrung im Becken finden.
    viel Spass! und schweizer Grüsse

    Vielen Dank für eure Antworten!
    Könnte ich die Drahtalge auch erst mal dazupflanzen, falls ich eine bekomme oder ist ein Hauruck-Komplettaustausch unproblematisch?
    Und noch eine Frage zum Ernten: Mit einer Schere abschneiden ist ok, oder? Das mit dem Ausbluten hatte ich auch schon gehört und dass evtl Gifte entsthen können.

    Liebe Schlammfilternutzer, mich würde interessieren, wie häufig ihr die Algen im Schlammfilter erntet bzw. wovon ihr die Algenernte abhängig macht (schlichtweg Platz/zugewuchert, oder bei erhöhten Phosphatwerten). In Armin Glaser's Buch wird die Algenernte ja als sehr effektives Mittel der Phosphatreduktion beschrieben. Von 2 erfahrenen Schlammfilternutzern habe ich sehr unterschiedlichen input bekommen. 1. Die Finger ganz rauslassen aus dem Schlammfilter und Algen nur ernten, wenn das Filterbecken zugewuchert ist. 2. Alle 2.-3 Wochen 2 Hände voll abschneiden, damit der Algenwachstum gesund und der Phosphatabbau voll in Gang bleibt. Was meint ihr?
    Vielen Dank und Grüsse
    Julius

    PS: 365l-Becken läuft über MM-Schlammfilter ohne zusätzlichen Abschäumer. Alge ist eine http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/899_Caulerpa_racemosa.htm
    Nitrat liegt gut bei 5 (war in den 7 Monaten Standzeit nie erhöht, tendenziell eher NN); Phosphat ist und war immer erhöht (0,3 ...konnte nur mit Tropic Marin messen).
    Die anderen Mittel der Phosphatreduktion (Phosphatabsorber, kleiner zusätzlicher Abschäumer) sind mir klar, würde das aber langfristig gerne über den Schlammfilter allein hinkriegen. 5-10% Wasserwechsel mache ich 14tägig und Futtermenge ist ok und gut gespült.

    Vielen Dank für deinen Rat, Olli.
    Interessant, dass du meinst ich sollte noch 2 zusetzen. Ich hatte ehrlich gesagt mit Schimpfe über meinen zu hohen Besatz bei 365l gerechnet. Bevor ich die 5 Fahnenbarsche einsetzte, habe ich ziemlich lange mit mir gerungen, aber ich habe immer 0-Nitrat (inkl Reinstwassercyanos) und da wurde mir ein Schwarm empfohlen. Nachsetzen ist erst mal kein Thema, da ich sicher erst warte bis das Männchen sich beruhigt (danke für den hoffunungsschimmer!). Hast du schon mal squampinnis nachgesetzt und war das dann problemlos?

    Hallo
    Ich wäre sehr dankbar für die Einschätzung von erfahrenen Fahnenbarschhaltern. Ich habe seit 2 Monaten 4 Fahnenbarsche (Pseudanthias squamipinnis) im Becken (eigentlich 5, aber einer ist 2 Wochen nach dem Einsetzen verschwunden), ansonsten alle fit und vom ersten Tag an gefressen. Vor 4 Wochen hat eine der ladies angefangen das Geschlecht zu wechseln und wurde zunehmend aggressiv insbesondere gegen die zwei etwa gleichgrossen Artgenossen und ganz selten gegen einen ocellaris. Den kleinsten Fahnenbarsch und alle anderen Fische (Zitronensegelfossendoktor, Grundeln, Fridmani, Leopardenjunker) lässt er in Ruhe. Ich bin mir nicht 100% sicher ob das wirklich Aggressionen sind, oder evtl nur aufdringliches Balzgehabe. Er rast auf die Kollegen zu und macht dann so schlängelnde Zickzackbewegungen um sie herum, teilweise mit Körperkontakt, insbesondere abends bei Blaulicht. Aber schon stressig für seine targets, die dann in die Riffwand fliehen. Eines der Fahnenbarschweibchen hat seit Sonntag ein Glotzauge, das zum Glück wieder abzuklingen scheint. Das kann ich ihm zwar nicht eindeutig in die Schuhe schieben, aber möglich wäre es schon. Das Becken hat durch eine Riffsäule und meine handgebastelten Riffgesteinrückwände mit vielen Höhlen und Vorsprüngen viele Versteckmöglichkeiten für die Tiere, so dass sie sich zurückziehen können. Ich füttere regelmässig (3-4mal täglich) und dabei ist er auch nicht aggresiver als sonst auch.
    Nun meine Fragen:
    -Legt sich dieses Verhalten wieder mit der Zeit? (stelle mir so eine Geschlechtsumwandlung ja auch sehr anstrengend vor) ... Körper vorne und hinten sowie Flossen sind schon recht karminrot, nur in der Körpermitte noch orange)
    -Sollte ich ihn herausfangen oder noch warten? Ich habe leider kein zweites Ausweichbecken, müsste ihn also abgeben, was mir natürlich sehr leid täte. Allen Fischen (bis auf Glotzauge) geht es sehr gut, aber ich will nichts riskieren und lese in anderen threads, dass aggressive Fische eher früher als später herausgefangen werden.
    -Falls ich ihn herausfange, würde dann gleich der nächste Fahnenbarsch das Geschlecht wandeln, und die ganze story ginge von vorne los?

    ...schade, im Becken herrschte bisher perfekte Harmonie. Vielen Dank für eure Erfahrungen und Einschätzung vorab!

    Hallo Gerd
    erst mal vielen Dank für den Staubsaugertip ... Da ich kompletter Aquariumneuling bin und gleich mit dem Schlammfiltersystem angefangen habe, habe ich zwar leider keine herumstehenden Aussenfilter, aber das behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf.
    Meine Wasserwerte sind wie gesagt eigentlich gut (Nitrit 0, Nitrat 0, Ammonium 0.05, dkH 8, Ph-wert/morgens 8.2, Phosphat <0,1, ... alles mit Tropic Marin Expert Test Set gemessen, aber vom Aquarienbauer nochmals mit Profisets nachgemessen; Calcium 410, Magnesium 1350; Salz 34%o, Wassertemperaturen min bei 24.6., max bei 26.8).
    Beim Händler habe ich wegen der Schnecken gefragt. Er hatte eine grosse Lieferung bekommen und sowohl bei ihm als auch bei den Kunden gäbe es keine Probleme. Sie liegen bei mir nicht lange im Wasser ...spätestens über Nacht räumen die Einsiedler sie aus und die Garnelen kommen auch dazu. Es bleiben also nur leere Häuschen (bis auf das, dass sich der dickste Einsiedler als neue Wohnung ausgesucht hat).

    Hallo Stefan
    vielen Dank!
    Ja der Seeigel tarnt sich in der Tat sehr gut... er hat einen ganzen Berg Sand, algen und alles was er findet aufgesammelt.
    Den Doktor und die clownfische füttere ich 3mal täglich mit flockenfutter und Frostfutter (artemien), denn ich hatte nicht den Eindruck, dass er von dem bisschen algenzupfen satt werden würde ...und die nemos müssen ja auch essen.
    Mein händler hatte mir eine Entacmaea quadricolor für die clownfische empfohlen ... Ich habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen, da die Clownfische noch ohne sein müssen und die Sacrophyton-Koralle haben sie noch nicht als ersatz akzeptiert und kuscheln sich anstatt dessen lieber in die Algenpüschel. Die clownfische hätte ich auch lieber noch nicht genommen, aber mein händler meinte, dass ein Doktor alleine oft sehr irritiert sein kann, da für Fische der Mangel an Kollegen mit grosser Gefahr gleichgestellt wird. Na ja, eh zu spät .... aber dann werde ich mit der Anemone wohl lieber noch warten.
    Den Wasserwechsel (erster geplant für dieses WE) mache ich allerdings (wie vom Schlammfilter-Aquarienbauer empfohlen) unten über die Becken im Unterschrank mit zwei kleinen Pumpen (also altes Wasser raus aus dem ersten bioball-becken vor dem Schlammfilterbecken und frisches Salzwasser rein in das dritte Becken nach dem Schlammfilter aus dem das Wasser wieder nach oben gelangt). Sollte ich mir trotzdem so eine Mulmglocke o.ä. für das Hauptbecken beschaffen, damit ich Algen, Mulm. Kot o.ä. absaugen kann? ...das dann auch wöchentlich, wie den Wasserwechsel?

    Erst mal, Hallo!
    mein erster Beitrag nach den ersten 8 Wochen Einfahrzeit mit meinem ersten Riffaquarium (Würfel, 75*75*65, 366l, Schlammfiltersystem im Unterschrank, Osmoseanlage und Silikatfilter, 10kg lebendgestein, 25kg totes riffgestein, 6x9kg life sand). Bisher lief alles bestens. Die üblichen Algenphasen (kurze Kieselalgenphase, dann grüne Fadenalgen (seit ca 35 Tagen), jetzt zunehmend Kalkrotalgen, Caulerpa-alge im Schlammfilter wächst und gedeiht mit sattgrünen Bläschen. Die Wasserwerte sind schon seit der 4.Woche sehr gut (heute: Nitrit 0, Nitrat 0, Ammonium 0.05, dkH8, Ph-wert morgens 8.2). Auch der anfangs hohe Phosphatgehalt ist mittlerweile <0,1.
    Erster Besatz seit 14 Tagen: 6 Einsiedlerkrebse, 40 Turboschnecken, 1 Krustenanemone, 1 Kugelseeigel, 2 Weichkorallen Sarcophyton und Sinularia, 3 Putzergarnelen. Erste Fische seit 5 Tagen: Zitronensegelflossendoktor und 2 Amphiprion ocellaris (anemone ist bestellt). Die Einsiedlerkrebse, Garnelen, Weichkorallen, der Seeigel und die fische sind putzmunter.
    Meine Sorgenkinder sind die Turboschnecken: täglich liegen mehr erst umgekippte und dann leergeräumte Häusschen auf dem Sand oder in der riffwand (ein Häusschen klebt auf dem Seeigel ...sehr bizarr; in eins ist der grösste Einsiedler umgezogen). Ich zähle jetzt schon min 18 leere oder umgekippte Schnecken. Die Einsiedler und Garnelen gehen wirklich erst nach einiger zeit dran und räumen sie aus... also sie murksen sie nicht ab. Verhungert können sie nicht sein, da ich wirklich massenweise Fadenalgen habe. Allerdings werden diese immer brauner. Sie sind teilweise sehr lang (ca 8cm) und auch der gelbe Doktor zupft das braune zeugs nur ab und lässt es dann los. Er knabbert lieber die noch etwas grüneren kürzeren Algen.
    Nun meine konkreten Fragen:
    Muss ich mir Sorgen machen wegen der vielen toten Turbos, oder ist das einfach ihre normale Sterblichkeit?
    Soll ich die langen braunen Fadenalgen, z.B. mit einem Holzspiesschen wegmachen? Habe gelesen, dass das evtl für den Sauerstoffgehalt schlecht sein könnte, wenn das vor sich hin rottet. Bisher habe ich nur den Algenschmodder von den 2 nanostreams und aus dem Kamm am Ueberlauf entfernt, da das sonst so laut geplätschert hat. Oder soll ich lieber, wie bisher bewährt, die Finger raus und alles in Ruhe lassen ?
    Vielen dank für eure Tips im voraus!