Hi. Die ww von heute sind
KH 9
Ca 340
MG 1460
Po4. 0,02
No3. 1
dein Ca-Wert ist viel zu niedrig!!!
Welche Messutensilien (Hersteller) benutzt du? Oder laesst du deine Wasserwerte jedes mal durch einen Haendler checken?
Gruss
Hajo
Hi. Die ww von heute sind
KH 9
Ca 340
MG 1460
Po4. 0,02
No3. 1
dein Ca-Wert ist viel zu niedrig!!!
Welche Messutensilien (Hersteller) benutzt du? Oder laesst du deine Wasserwerte jedes mal durch einen Haendler checken?
Gruss
Hajo
Gehe z. B auf die Seite von faunamarin.de. Unter "Wassertests" findest du das Analysenpaket.
Nach Bestellung und Bezahlung (39.90€) wird dir ein Analysenset per Kurier zugeschickt. Folge der Beschreibung und schicke dann die Box mit den Wasserproben an den Absender zurueck.
Das Ergebnis bekommst du zeitnah via e-mail.
Gruss
Hajo
an der Grundel wuerde ich das nicht festmachen wollen. Diese Art nimmt auf der Suche nach Nahrung auch Dinos auf. Diese ist aber bestimmt nicht ihre Hauptnahrung in der Natur.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Massen vorteilhaft ihrer Gesundheit sein sollen.
Teste beim naechsten Haendler empfehle ich nicht. Das sind Standardtests,die keinerlei Aufschluss auf die uebrigen Elemente bringen. Mir waere wohler, wenn ich auf einer professionellen Analyse aufbauen koennte. Alles andere sind Halbwahrheiten oder an den Haaren herbeigezogen. Bei allen anderen Diskussionen haben wir irgendwo die Unsicherheit mit gepachtet, denn kein Aussenstehender ist in der Lage ohne eine gruendliche Analyse der Wasserchemie eine gute Diagnose zu stellen. Ich jedenfalls nicht. Wir haben doch die Moeglichkeiten. Warum nutzt du sie nicht? Kosten? Schon der Verlust einiger Korallen kommt weitaus teurer!
Gruss
Hajo
o.k., eh hier noch hin und her vermutet wird, lass erst einmal eine professionelle Wasseranalyse machen. Auf das Ergebnis laesst sich dann aufbauen. Ich schlage das deshalb vor, weil durch die Kohlefilterung u.a. dem Wasser Spurenelemente und Schwermetalle entzogen werden, welche die Korallen benoetigen. In welchem Ausmass der Austrag stattfindet, kann man nicht von aussen beurteilen. Schon gar nicht mit unseren Testmoeglichkeiten. Deshalb der Hinweis auf die Durchfuehrung einer professionelle Analyse. Als Gegenmassnahme koennte man einen oder mehrere Wasserwechsel durchfuehren. Bei Befall von Dinoflagellaten ist das eher kontraproduktiv. Besser erst einmal die Analyse betrachten, bevor man noch an weiteren Schrauben dreht.
Gruss
Hajo
wenn das alles stimmen sollte, dann frage ich mich allerdings auch, warum die Korallen so zicken.
Wie sehen denn die Werte von PH (morgens+abends),KH,MG,PO4 und NO3 aus?
Falls hier nichts Auffaelliges zu finden ist, bleibt vielleicht die Frage nach frei gesetzten Giftstoffen durch Dinoflagellaten offen. Egal,wie man das jetzt diskutiert: Vorbeugend wuerde ich erst einmal ueber Kohle filtern und dann weiter die Reaktionen beobachten. Theoretisch kaeme auch eine zu starke Lichteinstrahlung in betracht. Das wuerde erklaeren, warum die Polypen erst gegen Ende der Beleuchtungszeit (letzte Stufe der Dimmphase) munter werden.
Gruss
Hajo
Hallo Lexo,
mit Umgebungsparametern sind Licht, Stroemung und Wasserchemie gemeint. Theoretisch kaemen bei einem Fischbesatz auch noch Stoerungen durch die Uebergriffe unsicherer Kandidaten hinzu. Es kann auch gut sein, dass durch deine Dino-Plage einige Giftstoffe im Zersetzungsprozess den Korallen zur Zeit das Leben schwer machen.
Gruss
Hajo
ganz einfach: Wei die Umgebungsparameter fuer diese Arten nicht stimmen.
Gruss
Hajo
Ein Mondlicht kann gegen ausspringen helfen. Probieren Sie einfach aus. Das ist ein versuch Wert.
das ist ein Irrtum. Diese Grundeln springen auch unter Mondlicht. Vielleicht sogar besonders gut.
Sandgrundeln gehoeren eigentlich in ein Artenbecken, wo sie von anderen Fischen nicht behelligt werden.
Der Hauptgrund fuer ihre Nervositaet ist die Enge des Aquariums. In ihrer natuerlichen Umgebung benoetigen sie eine gewisse Fluchtdistanz zum Riff. Diese Flaeche koennen wir ihnen in der Beengtheit eines Aquariums nicht bieten. Insofern suchen sie sich selbst einen Ausweg aus der ihnen nicht angenehmen Situation.
Gruss
Hajo
Möchte auch nicht zu viele Becken betreuen müssen, zwei größere Becken ist schon genügend Arbeit.
das habe ich auch immer gedacht.......
Gruss
Hajo
moin,
ähmm..ja!
was philosophieren wir hier eigentlich über das bedürfnis von pflanzen im süßwasseraquarium?
es wurde durch den Themenstarter um unsere Einschaetzung bezueglich gewisser Pendelleuchten gebeten. Schwerpunkt war die Frage nach dem passenden Lichtspektrum. Das ist hinreichend beantwortet worden. Dass Artur im Suesswasserforum besser aufgehoben ist, steht fuer mich ausser Frage. Gleichwohl finde ich es nicht uninteressant, sich auch einmal mit diesen Dingen auseinanderzusetzen.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
(m)eine ketzerische Frage: geht es hier bei der Betrachtung um die optimale oder um eine relative Effizienz einer Beleuchtungsart? Kostenersparnis in der Anschaffung und im Verbrauch sollen auch noch im Mittelpunkt stehen? Wie hoch ist der Anspruch meiner Pflanzen an das Licht? Wie hoch ist eigentlich mein eigener Anspruch?
Hans-Werner hat schon auf die Schwachstellen bei der LED hingewiesen.
Ich habe aus "Suesswassertagen" noch eine Kurve vor Augen:
Die Absorption, also die Aufnahme und Verwertung des Lichts in den Blaettern ist von der Lichtfarbe abhaengig. Blaue und rote Strahlen werden bevorzugt, gruene nur schwach ausgenutzt. Die Schwerpunkte im Assimilationsbereich liegen im Blau-Violett-Bereich zwischen 380 und 480nm und im Orange-Rot-Bereich zwischen 600 und 700nm. Die "Delle" in der Spektralkurve liegt bei etwa 550nm, also Gelb-Gruen. Kelvinzahl ca. 3000-6000 K. Hierbei ist auf eine Gleichmaessigkeit der Lichtverteilung zu achten, was sich aber auch nicht immer in der Natur wiederspiegelt.
Wenn diese Anforderungen komplett durch LED und HQI abgedeckt werden koennen, dann waere das in Ordnung. Wobei sich auch Aquarienpflanzen bis zu einem gewissen Grad der Lichtfarbe anpassen koennen.
Allerdings ist da noch ein weiterer Punkt zu beachten. Pflanzen reagieren unterschiedlich auf Strahlungsintensitaet. Also muss dem Lichtbeduerfnis der Arten Rechnung getragen werden. Man wird es u.a. an der Wuchsform messen koennen. Wo sich Crytocorynen wohlfuehlen, da darben Vallisnerien und Cabomba. Diese Betrachtung ist wohl zweitrangig, da es dem Pfleger vorbehalten ist , seine Pflanzen lichtgerecht im Aquarium unterzubringen. Soweit er das mit seinem Beleuchtungsequipment leisten kann.
Wir sollten stets versuchen von optimalen Bedingungen auszugehen. Das Ergebnis ist dann meist nur das Machbare, da oft Zwaenge irgendwelcher Art den Idealzustand relativieren. Weil er es nicht besser kennt, ist manch einer mit dem Wuchs seiner Pflanzen zufrieden. Weil er es eben nicht besser kennt.......
Gruss
Hajo
Hallo Joe,
du bringst jetzt eine weitere Komponente ins Spiel, die eigentlich kein Thema ist, weil es hier um den (mit Macht) angestrebten Wechsel zur Led-Beleuchtung geht.
Sicher wäre HQI auch noch ein Thema. Ich würde es aber nicht überbewerten, da dieses Leuchtmittel für sich allein nicht die Offenbarung sein kann. Ich kenne kaum jemanden, der nicht noch zusätzlich einige Röhren zugeschaltet hat. Das Thema möchte ich auch nicht vertiefen. Es würde der eigentlichen Diskussion nicht gerecht werden.
Nur noch eins zur eigenen Vita:
Seit den Anfängen der Meerwasseraquaristik habe ich mich (und einige meiner Meerwasserfreunde) mit dem Problem der „richtigen Beleuchtung“ beschäftigt. Anfangs mehr die Methode „Learning by doing“, dann etwas professioneller. Das schloss Versuche mit HQI und auch den vorübergehenden Einsatz damaliger amerikanischer Hochleistungsröhren (120W) mit ein. Das Ergebnis war mittelprächtiger Natur. Es lief, war aber nicht immer optimal bei der Pflege von Steinkorallen. Wir sind hier zwar beim Thema Süsswasser, aber sicherlich kann man auch dort Parallelen finden.
Mein Kellerbecken (Fotos gibt es genügend in den Diskussionen) hatte die Maße 250cm x 80cm x 100cm und wurde anfangs mit reiner HQI-Technik beleuchtet. Durch eine Demo mit Oliver P. bei mir zu Hause in geselliger Runde, wurden wir auf die ersten T5 Röhren aufmerksam, und da man immer möglichst auf der Höhe der Zeit mitschwimmen wollte, blieben eigene Versuche nicht aus. Diese waren allesamt positiv! Seit dieser Zeit verschwanden bei mir die HQI`s und die T5 übernahmen die Beleuchtung. Es war ein Schritt nach vorn, was die Farbe und den Wuchs anging. Während andere noch bis heute eine Mischbeleuchtung favorisieren, bin ich (jedenfalls bei diesem Becken) bei reiner Röhrenbeleuchtung geblieben. In meinem aquaristischen Umfeld haben wir selbst bei der LED nicht auf eine zusätzliche Unterstützung durch T5 verzichtet. Reine LED-Beleuchtung, sowie reine HQI-Beleuchtung sind nicht mehr so sehr das Thema. Die besten Resultate erzielen Leute, die beide Beleuchtungsarten mischen. Sie haben auch die besten Erfolge in der (privaten) Korallenzucht und tragen diese zum Händler ihres Vertrauens.
Es sollte also etwas dran sein, wenn sich auch aquaristische Querdenker dieser Methode bedienen.
Damit sich jetzt keine Irritationen auftun - seit 8 Jahren verwende ich reine LED-Beleuchtung über meinen Becken. Im Vergleich zur Mischbeleuchtung anderer Aquarianer habe ich wuchstechnisch gesehen (leider) immer noch Luft nach oben!
Gruß
Hajo
Hallo Artur,
deinen Fischen sollte die Lichtfarbe egal sein. Den Pflanzen aber gewiss nicht. Die Ersparnis in Watt ist natuerlich ein Argument. Wenn dann noch das Spektrum passt, kann man eine Umstellung versuchen.
Gruss
Hajo
Hallo Artur,
Ich hab es immer noch nicht ganz verstanden, warum man sich von einer doch schon optimalen Methode entfernst, wie es die T5-Beleuchtung fuer Suesswasseraquarien unstrittig ist. Angeblich nur wegen der Farben der Fische und dem Kringeleffekt?
Aufgrund der Anforderungen deines bepflanzten Biotops wirst du auf den Blauanteil der Lichtfarbe "Special Reef" verzichten muessen. Diese befindet sich vom Spektrum her gesehen jenseits deiner Wuensche.
Sinn macht fuer ein Suesswasserbecken, wenn ueberhaupt, eigentlich nur die Lichtfarbe "Plant". "Special Reef" kann ich nur ablehnen, da dieses Spektrum weit vom natuerlichen Tageslicht entfernt ist. Ich nutze eine aehnliche Lampe selbst. Aber nur als preiswertes Hilfsmittel im Ablegerbecken, welches auch als Uebergangsbecken seinen Dienst tut. Ansonsten wuerde ich grossen Wert auf eine flaechendeckende Beleuchtung legen. Im Suess- wie auch im Seewasserbecken. Der Abstrahlwinkel ist mehr punktuell gerichtet und flacht nach aussen ab. Selbst mit 2 Strahlern wird es keine gleichmaessige und flaechendeckende Ausleuchtung geben. Da ist die gute, alte Roehre im Vorteil.
Gruss
Hajo
Hallo Artur,
es ist eigentlich schon fast alles gesagt. Nichtsdestowenigertrotz noch eine kleine Findungshilfe.
Gruss
Hajo
http://www.aquarium-lighting-guide.com/freshwater-aquarium-lighting
es muesste jetzt der HI96728 sein. Der HI93728 ist eines der Vorgaengermodelle. Das neue Produkt ist kleiner und moderner. Mein altes Geraet tut es auch noch. Nur sollte man es ab und zu zur Ueberholung einschicken. Was ich aus Vorsicht auch immer getan habe.
Mich hatte damals auch der Preis fuer ein 2. Geraet (Phosphor) gestoert. Deswegen war ich froh, als der kleine Checker auf den Markt kam.
Gruss
Hajo
Schade das es von Hanna noch keinen NO3 test gibt. Oder kennt jemand einen verlässlichen welcher gut mit einem Photometer zu ermitteln ist?
Warum sollte es den nicht geben? Ich nutze seit vielen Jahren den HI93728.
Gruss
Hajo
Hallo Daniel,
beim HI736 bin ich immer gut gefahren, wenn ich den Mittelwert genommen habe. Mein Verfahren habe ich ja oben erklaert. Das hatte uebrigens auch Armin Glaser damals (2011) gut gefallen.
Wer sich auf den ersten gemessenen Wert verlaesst, ist meist verlassen genug. In den vergangenen Jahren habe ich zu diesem Thema immer wieder die Mittelung ins Gespraech gebracht, weil mir das Ergebnis dieser Prozedur noch am ehrlichsten ist.
Gruss
Hajo
es kommt immer darauf an, was man fuer Ansprueche an die Testgenauigkeit stellt.
Hinzu kommen noch die unterschiedlichen Verfahren, wobei die individuelle Interpretation von Tropftests sehr oft optische Ungenauigkeiten produziert. Zwar unbeabsichtigt, aber dennoch sind es Ablesefehler. Wer hoechste Genauigkeit will, der muss auf Labortests zurueckgreifen. Alle anderen einschlaegig im Handel bekannten Messverfahren sind im unteren Bereich (nahe Null) unsicher. Nicht allein wegen unterschiedlicher Qualitaetsstandards, sondern auch wegen ihrer Anwendung durch den Benutzer selbst. Hinzu kommen noch Lagerungsprobleme.
Wer die unterschiedlichen Beitraege der letzten Jahre zu diesem Thema verinnerlicht hat, wird sich auch an die beklagten Messfehler erinnern und kann eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Etwas absolut Sicheres gibt es nicht. Zumindestens nicht als handelsuebliches erschwingliches Produkt. Es sind mehr oder minder Kruecken, die uns zur Verfuegung stehen. Die einen sind etwas eleganter, die anderen nicht.
Es stellt sich mir auch die Frage nach dem Sinn, mit ungenauen Tests nahe Null zu arbeiten. Ich habe aber auch von Leuten gehoert, die den Wert Null von vornherein infrage stellen und ihn deshalb bewusst ignorieren. Das ist ein Ritt auf der Rasierklinge. Beispiele gibt es genuegend. Wer dennoch meint, einen erschwinglichen und absolut sicheren Test zu kennen, der moege sich bitte melden. Ich ware der Letzte, der sich dem widersetzen wuerde.
Gruss
Hajo
dann erzaehl doch mal.
Soweit ich erinnere, hast du auch dieses Produkt in Gebrauch.
Wenn soviel an Wasser die Ruhr runtergeflossen ist, wird schon irgendetwas dabei gewesen sein, was deiner Aufmerksamkeit nicht entgangen ist. Ausnahme der Gilbers-Test.
Gruss
Hajo
Was soll sich geaendert haben? Der Hanna Checker HI736 stellt nach Armin Glaser einen echten Fortschritt in der (Meerwasser)Aquaristik dar (Der Meerwasseraquarianer, 1/2011). Laut seiner Beurteilung werden damit Messgenauigkeiten erreicht, die in der Praxis mit den sonst ueblichen Methoden nicht erreicht werden. Das bestaetigen auch etliche Anwender.
Oder glaubst du, das Armin seinen eigenen positiven Test infrage stellt?
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
die relative Messungenauigkeit laesst sich minimieren, indem man sich nicht auf das erste Ergebnis beschraenkt, sondern den Vergleich mit den beiden Kuevetten wiederholt. Nicht den kompletten Test, nur den Vorgang mit den Kuevetten. Ich fuehre diese Prozedur mehrmals durch, addiere die Werte und teile sie dann durch die Anzahl der Prozeduren. Als Ergebnis erhalte ich dabei einen gemittelten Wert, der jedem handelsueblichen Tropftest standhaelt. Vergleich mit Gilbers ergab 1:1.
Ist eigentlich schon bekannt, sollte einfach noch einmal erwaehnt werden.
Gruss
Hajo
fuer mich haette das Alter und die Beschaffenheit (Kratzer- und/oder Silikonschaeden) des Beckens absolute Prioritaet. Fotos bei ebay sagen meist ueber die Art der Gebrauchsspuren nichts aus. Es macht wenig Sinn ein Becken zu kaufen,welches zwar vom Preis her gesehen interessant ist, aber dennoch bereits etliche Jahre auf dem Buckel hat. Ich moechte auch nicht verschweigen, dass der Transport eines aelteren Aquariums Undichtigkeiten hervorrufen kann. Ist mir selbst schon passiert (Abloesung des Mittelstegs).
Gruss
Hajo
Ein Seeigel währe ja noch Mal ne Option zum Riff oder ?
Hallo Lexo,
Normalerweise schon. Er benoetigt fuer ein laengeres Leben zumindestens ein halbwegs veralgtes Becken mit Gruen-und/oder Kalkrotalgen. Wenn du das auf Dauer nicht bieten kannst, wuerde ich darauf verzichten.Es gibt Berichte, wo Seeigel auch an Salat gehen. Ich habe diese Methode zwar zur Kenntnis genommen, zweifele aber an der Verallgemeinerung.Jedenfalls habe ich es selbst noch nicht probiert.
Seeigel sind weniger hart einzustufen, als allgemein verbreitet wird. Kommt auch auf die jeweilige Art und den Gesundheitszustand an. Schlechte Wasserwerte moegen sie gar nicht.
Gruss
Hajo
Unterschiedet man im süß und Salzwasser aktiv Kohle ?
ja, weil es leider Unterschiede in der Herstellung gibt, sind auch unterschiedliche Produkte auf dem Markt. Einige Hersteller geben unterschiedliche Mengen fuer die Nutzung ihres Produktes an, wie z. B. 250g fuer Suesswasser oder 500g fuer Meerwasser. Andere weisen explizit auf den jeweiligen Verwendungszweck hin (z.B. nur Suesswasser).
In der Regel haben die Hersteller diese Angaben gut leserlich beschrieben. Danach wuerde ich mich richten.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
ich stelle mal folgenden Artikel zur Diskussion. Ich finde, er passt sehr gut als Einstieg zu diesem Thema.
http://www.reefs.com/magazine/aquarium-fish-longevity/
Gruss
Hajo
klaro haben korallen unterschiedliche strömungsbedürfnisse, allerdings gibts regelbare pumpen, um für alles gerüstet zu sein.
das Riffkonstrukt muss auch stimmig sein. Sonst wird selbst die Effizienz regelbarer Pumpen herabgesetzt. Es macht wenig Sinn, sich auf die Pumpen festzulegen, wenn das Konzept eines (lebenden) Riffs noch nicht steht.
Man sieht, da wo die Fragen immer komplexer werden, koennen die Antworten nicht einfacher sein. ![]()
das mache ich bei Norseekrabben mit meiner Frau genauso! ![]()
Gruss
Hajo
tolles Futter! Meine Grosskaiser haben sich dafuer immer das Laetzchen umgebunden....
Gruss
Hajo
Sandy hat es bereits auf den Punkt gebracht. Vor dieser Frage haben wir alle schon mal gestanden. Jeder hat sie auf seine Art geloest. Manche probieren noch immer....
Du kannst mit einer Pumpe beginnen, oder dir gleich mehrere ins Wasser haengen. Hauptsache es kommt genuegend Stroemung an die Korallen. Und da sind wir schon bei einem wichtigen Punkt. Wieviel Stroemung braucht welche Koralle? Bei der Nutzung von nur einer Pumpe kann man die Korallen so anordnen, dass sie sich ueber das Becken verteilt, auch in unterschiedlichen Stroemungszonen wiederfinden. Bei LPS kann das von laengerer Dauer sein, da hier die Schnellwuechsigkeit nicht so sehr ins Gewicht faellt, und durch sie die Stroemung geblockt wird. Bei SPS wird es eine Pumpe allein kaum schaffen. Innerhalb kurzer Zeit wirst du dir Gedanken ueber eine zweite oder gar dritte Anschaffung machen muessen. Damit taucht auch gerne ein neues Problem auf: Welcher Pumpentyp kommt dann in Frage?
Gruss
Hajo
die Hoffnung stirbt zuletzt!
Ich hoffe, dass deine Rente das Fischfutter noch bezahlbar macht. ![]()
Gruss
Hajo
Ein Fazit wird es nicht geben, da es eine laufende Angelegenheit ist. In etwa 7-10 Jahren kann man vielleicht einen ersten Bericht geben, ob die Aktualisierung der Daten einigermaßen vernünftig gepflegt wird. Wenn in der Zeit ein paar Dutzend tatsächlich ihren Bestand über Jahre gepflegt haben wäre das schon ein Erfolg.
wie in jeder guten Studie wird es einen Zwischenstand geben. Das wird uns zeigen, wo wir stehen.
Ich hoffe nur, dass du mit 10 Jahren Dauer nicht recht hast. Mir wird dann die Zeit zu knapp. Wahrscheinlich kann man dann meine eigene Lebenserwartung an die der Grundeln koppeln.
![]()
Gruss
Hajo
Hallo Robert,
Information ist gut. Ich bin gespannt, wie letztendlich das Fazit ausfallen wird.
Gruss
Hajo
HalloTobias,
das ist fuers erste eine weise entscheidung. ![]()
Gruss
Hajo
Hallo zusammen!
Ich moechte den Bogen nicht ueberspannen.
Aber mit einer Sicherung per Gaze oder Netz das eigentliche Problem zu verdraengen, dient nicht dem Verstaendnis von artgerechter Haltung. Eine Grundel hat ganz andere Ambitionen, als z. B. ein Octopode.
Problemfischen (so merkwuerdig es klingt, aber manche Grundelart gehoert fuer mich auch dazu) auf die Schliche zu kommen, naemlich mit der genauen Erforschung ihres Verhaltens, ergibt Aufschluss ueber ihre Beduerfnisse und sollte das erste Etappenziel sein.
"Es gibt Beduerfnisse, die keineswegs rein koerperlicher Art sind, Bedingungen, die erfuellt werden muessen, damit Tiere bestimmter Art psychisch im Gleichgewicht sind und sich wohl fuehlen." Das ist nicht von mir, sondern von Konrad Lorenz.
Manch einer mag darueber laecheln, aber es trifft genau den Kern! Hab ich keine Ahnung von der Pflege (" mir springen immer die Fische aus dem Becken!" oder "meine Fische haben zum x-ten mal wieder Puenktchen", dann laeuft etwas grundsaetzlich falsch.
Die Aussage bzw. Erkenntnis einer Umfrage oder Datensammlung, in der sich mehrheitlich die Fische verabschieden, ist nichts wert. Besser waere erst einmal die Gruende zu klaeren, warum es zu diesem Verhalten kommen konnte. Diese dann gewonnene Erkenntnis kann zu besseren Pflegebedingungen fuehren, aber auch zu einem (weisen) Verzicht auf den Erwerb mancher Art. Denn, wenn wir herausfinden sollten, dass z. B. Sandgrundeln eine individuelle Fluchtdistanz zum Riff benoetigen und wir ihnen diese aus Raumnoeten in unseren Aquarien nicht bieten koennen - tja, was dann?
Die einzige Loesung, die mir dazu einfaellt ist, auf diese und jene Art zu verzichten. Fuer mich gibt es einen Zusammenhang zwischen der Hoehe des Stressfaktors und der fruehzeitigen Mortalitaet. Wenn ich also eine Datensammlung bezueglich der Lebenserwartung anstrebe, dann nur mit einer Erfassung unter der Praemisse einer artgerechten Haltung. Dann haelt ein Vergleich stand. Sonst wird das nix.
Das ist meine Meinung. Sie muss nicht geteilt werden.
Ansonsten bin ich Datensammlungen nicht abgeneigt.
Gruss
Hajo
Hallo Henning,
das ist mal wieder eine Aussage, mit der man was anfangen kann!!!!
Vielen Dank für den Beitrag.
Gruß
Hajo
........... wenn 50 Prozent der Grundeln im ersten halben Jahr aus dem Becken springen brauchen alle mit offenen Becken ohne Sprungschutz den Fisch gar nicht erst kaufen. Der wissenschaftliche Ansatz, wie alt der Fisch theoretisch bei besten Bedingungen werden kann ist für mich da zweitrangig.
Ob mich das ueberzeugt?
Ich bin nicht gegen ein Register. Welcher Art auch immer. Ich rede dieses Thema auch nicht klein. Siehe Beitrag #7!
Wir sollten aber erst dem Verhalten der Fische auf den Grund zu gehen. Auch, weil mir das Leben der Grundeln als ein sehr dankbares Thema erscheint. Denn es gibt kaum ein Becken unter uns, das nicht irgendeine Grundelart beherbergt. Das kann zu einem regen Gedanken- bzw. Erfahrungsaustausch fuehren, was letztendlich auch Ergebnisse bringen koennte. Auf dieser Basis laesst sich arbeiten.
Diese Themen kommen immer mehr ins Hintertreffen, wo sie doch an erster Stelle stehen muessten. Sie enden meist fruehzeitig mangels Interesse oder weil sich nicht genug Mitstreiter zu diesen Themen einfinden. Ich habe den Eindruck, das technische Equipment hat hier in vielen Diskussionen der Arterhaltung unserer Tiere den Rang abgelaufen. Das kann nicht die richtige Reihenfolge sein! Insofern gilt mein Interesse weniger der Technik, als den Lebensgewohnheiten der Tiere.
Wenn eine Datensammlung dazu beitragen kann, die Sicht auf die Dinge besser zu verstehen, also auch die Pflegeansprueche zu optimieren, dann macht es Sinn.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
ich giesse mal ein wenig Wasser in den Wein.......
Infos zur Lebenserwartung koennen nur diejenigen geben, die mit ihren Grundeln auch alt werden. Nach meiner Erfahrung ist dieser Kreis sehr begrenzt.
Informationen ueber Krankheit, Herausspringen etc. sind m. E. sekundaerer Art und haben nichts mit der eigentlichen Erfassung der Lebenserwartung zu tun.
Eine erhebliche Anzahl von Grundeln durchleiden zwar die erste Phase in ihrem zugewiesenen Lebensraum, erreichen aber beileibe nicht die Haelfte ihrer geschaetzten Lebenserwartung. Das hat in allererster Linie etwas mit der Art der Unterbringung und der absoluten Verkennung ihrer Ansprueche zu tun. Oder ganz profan gesagt: Sie verrecken bevor die Analyse greift. All das widerspricht einer sinnvollen, tabellarischen Erfassung.
Was nutzt es, wenn ich dauernd lese, dass z. B. die Grundel aus dem Becken gesprungen ist? Der Ursache sollte auf den Grund gegangen werden! Dann wird es auch weniger Verluste geben und es haette einen positiven Einfluss auf die Qualitaet und Quantitaet der gesammelten Daten. Genauso verhaelt es sich mit dem Thema der Krankheiten. Es gibt keine Grundelspezifische Krankheit. Das waere dann ein Ansatz. Ist aber nicht relevant.
Eine halbwegs glaubhafte Analyse bedeutet die regelmaessige Teilnahme vieler Interessanten. Ich fuerchte, das wir erstens eine genuegende Anzahl nicht finden werden, da es sich hauptsaechlich auf Forenmitglieder beschraenken wird.
Zweitens benoetigt man einen langen Atem bei der artgerechten Pflege der Tiere. Hier sehe ich das Nadeloehr. Die Zahl derer, die mit ihren Tieren alt geworden sind, ist eher spaerlich. Fuer eine serioese Erhebung benoetigt man nicht nur einige Informationen, sondern eine Vielzahl von Daten ueber Jahre hinweg. Woher nehmen, wenn die Akzeptanz fehlt? Wahrscheinlich ist die damalige Erfassung durch Delbeek genau an dieser geringen Teilnahme gescheitert.
Nix fuer ungut.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
der Leistungsabfall bei Leds ist stark an die Waermeentwicklung gekoppelt. Es gibt passive oder aktive Kuehlung. Deswegen stehen die Vergleiche bezueglich der Lebensdauer oder die des Leistungsabfalls auf wackligen Beinen. Die unterschiedliche Bestromung wird ebenfalls zu einem wichtigen Punkt in der Analyse. Ausserdem gibt es immer noch Qualitaetsunterschiede bei den einzelnen Herstellern.
Was mir noch aus alten T8/T5-Zeiten bekannt ist: Je enger die Roehren platziert wurden, desto groesser war die Waermeentwicklung, desto hoeher auch der Leistungsabfall. Das betraf in erster Linie die Gruppe der Selbstbauer. Nicht so sehr diejenigen, die sich eine Fertigleuchte ueber das Becken gehaengt hatten. Obwohl hier auch die neueren Generationen mit Ventilatoren ausgestattet wurden.
Hitze hat in jedem Fall, ob nun bei den LEDs oder bei den T5ern, einen deutlich negativen Einfluss auf die Leuchtkraft. Die Frage einer absoluten Langlebigkeit ist selbst in diesem Punkt nicht einfach zu beantworten.
Gruss
Hajo
ich vermute einmal, dass die Fische gut im Futter stehen und sich deswegen weniger fuer die Algen interessieren. Die eigentliche Herangehensweise besteht aus geringer Futtergabe und einer Beschraenkung der Fischgesellschaft. Fressmaschinen, wie z. B. Anthias oder Chromis sind kontraproduktiv, was die Einschraenkung von zusaetzlichen Futtergaben anbelangt. Der Fuchs, und ebenso der Xanthurum, werden sich der taeglichen (groesseren) Futterportionen wohl schneller bemaechtigen, als irgendein anderer Kollege im Becken. Ich selbst habe auch diese Fischkonstellation (Fuchs+Flavescens+Xanthurum) im Aquarium. Eigentlich schon immer. Nicht nur gelegentlich, sondern immer wieder. Deswegen weiss ich auch wovon ich rede. Wird in der Regel zusaetzliches Futter gereicht, dann ist das Interesse an Valonia oder irgendeiner anderen Algenart nur maessig. Es wird lieber abgewartet, bis der naechste Futterschub kommt. Ich setze in solchen Faellen die Fische auf schmale Kost. Das hat schon immer gut fuktioniert. Mit der Zeit entwickelt sich der Trieb als Selbstversorger wieder und die Algen sind dann meist Geschichte. Allerdings mit einer Einschraenkung. Im Falle von Kugelalgen ( Valonia) macht es wenig Sinn juvenile Fische darauf anzusetzen. Semi-adulte oder adulte Fuechse oder Docs haben eine weitaus hoehere Erfolgsrate beim Entfernen dieser Alge. Das sollte man beachten, ehe man das Handtuch wegen angeblicher Erfolgslosigkeit wirft.
Gruss
Hajo
