Dietmar, du hast sicherlich auch keine Kellerdecke von 2,10m. Bei einem Sockel von 80cm und einer Beckenhoehe von 80cm verbleiben ganze 50cm fuer akrobatische Akte.
Gruss
Hajo
Beiträge von hajo
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Hallo zusammen,
Laut Analyse steht der PH-Wert bei 7,76 und die Alkalität bei 8 KH. Das bedeutet einen satten CO2-Überschuss. Wenn äussere Faktoren während des Transportes keinen signifikanten Einfluss auf den PH genommen haben, also er kaum verändert wurde, dann bleibt es bei dem starken CO2 Überschuss. Die Frage ist nur, was ist die Ursache? Und wo liegt sie? Abschäumer? Bakteriensterben?
Unsachgemäße Anwendung von Bakterienprodukten zehren am Sauerstoff. Zuviel an CO2 führt im Becken immer zu einer Reduktion an Sauerstoff.
Allerdings betrachte ich den analysierten PH mit Skepsis. Aufschlussreicher ist eine direkte Messung im Becken. PH Messungen des Transportwassers zeigen in der Regel immer Abweichungen.Gruß
Hajo
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Ich würde das etwas differenzieren nach dem Standort des Beckens:
- für einen Raumteiler ist 200 x 120 x 70 für mich die ideale Größe, da kommt man noch mit etwas Mühe und langen Armen an fast alle Teile des Beckens heran.
Bei einem Wandbecken würde ich maximal auf 200 x 80 x 70 gehen, dann kommt man hinten schon nur noch mit Mühe und einem Greifer dran.den letzten Satz wuerde ich gern 3x unterstreichen.
Eingebaut und nur von hinten zugaengig hatte ich immer Probleme z.B. mit der Scheibenreinigung. Besenstiel mit Klinge war die beste Loesung. Ich habe damals leider den Vorbehalt des Aquarienbauers ignoriert. 1m Tiefe war halt zu verlockend!
Gruss
Hajo -
Hallo zusammen,
wir haben einen Status, wo nach einer chemischern Behandlung von mindestens 3 Fischen Besserung zu verzeichnen ist.
Die Analyse verraet nicht viel.
Es ist auch nicht mit Sicherheit abzuleiten, dass der Erfolg ausschliesslich durch die medikamentoese Behandlung eingetreten ist.
Eine vom Beckenwasser verschiedene Quelle ( Behandlungsbecken) koennte auch der Grund sein. Wenn allerdings die Quelle der beiden Wasser identisch ist, liegt es auf der Hand, dass das Medikament geholfen hat. Dann ist die Ursache wohl mit Sicherheit im Hauptbecken zu suchen. Wenn moeglich, wuerde ich den Sauerstoffgehalt messen. Das wuerde einiges ausschliessen.Gruss
Hajo -
da gibt es verschiedene Ansaetze. Es gibt Fertigprodukte (ATI), die man nach der Erschoepfung des Atemkalks zusammen entsorgt, oder austauschfaehiges Material, welches in Reaktoren (FaunaMarin) verbraucht wird. Das sind aber nur 2 Anbieter. Sofern man das entsprechende Behaeltnis hat, kann man den Atemkalk auch aus anderen Quellen beziehen.
Ich selbst hatte mich fuer das AtI-Produkt entschieden, da erstens fuer einen Erstversuch preiswerter und zweitens wollte ich erst den Effekt ueberpruefen bevor ich das Material profilike einsetze. Das war auch gut so, denn bei mir hat es nichts gebracht.
Sicherlich haben weitere Mitleser noch bessere Tipps?Gruss
Hajo, -
Hallo Andre,
ich hatte mich damals für das "Twin Control" entschieden, weil mit der Anzeige des PH auch gleichzeitig die Temperatur geregelt werden kann. Ausserdem ist dieses kleine Gerät nicht so auffällig, wie andere, vergleichbare Produkte. Ein automatischer Hinweis in Form eines akustischen und/oder optischen Signals erinnert an die Kalibrierung des Gerätes. So etwas ist von Vorteil, weil dieser Vorgang für die Genauigkeit der Messung extrem wichtig ist. Und leider, wenn man es verpennt, zu Messfehlern führen kann.
Gruß
Hajo
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Hallo zusammen,
Parasitaere Darmerkrankungen durch Wuermer koennen allerdings mit Praziquantel behandelt werden und zum Erfolg fuehren. Kristian hat es ueber das Futter verabreicht. Er hat auf die Risiken hingewiesen. Wer ein Behandlungsbecken besitzt, und das Herausfangen der Fische keine grossen Probleme macht, kann ein Medizinalbad durchfuehren.
Als beste Dosis hat sich bisher 10-20 mg Praziquantel (Droncit) pro 1l Wasser fuer 3h bei 22 Grad bewaehrt. Es soll noch eine apothekenpflichtige , 5,6prozentige Droncitloesung geben.
Ein ml dieser Loesung in ein Medizinalbad von 2,5 bzw. 5l Wasser fuehrt ebenfalls zur optimalen Konzentration. Die Behandlung kann bis auf 3 Tage ( unter Beobachtung) ausgedehnt werden (Mehlhorn/Schmahl)
Allerdings wuerde ich auf die entsprechenden Medikamente (Fertigprodukte) des Handels zurueckgreifen.
Es kann natuerlich sein, dass ein unerkannter Wurmbefall primaer der Ausloeser fuer die Cryptocarion-Erkrankung (Schwaecheparasit) der bereits geschwaechten Fische gewesen ist.
Alles ist moeglich, wenn ich an Frostfutter denke....
Praziquantel (z. B. Tremazol) ist ein altbewaehrtes Mittel gegen Parasiten des Darms und der Kiemen. Sofern man seine Fische in ein Behandlungsbecken umquartieren kann, ist ein kurzes Medizinalbad von Vorteil. Falls nicht, dann muss auf die Methode von Kristian zurueckgegriffen werden. Sofern es sich ueberhaupt um Darmwuermer o. ae.handelt.
Gruss
Hajo -
Woher kommt das Arsen?
Also Futter,Salz,Wasser kann ich ausschließen.
Futter wuerde ich nicht ausschliessen, sondern an die erste Stelle des Verdachts stellen. Insbesondere das Frostfutter. Die darin enthaltenen Kleinkrebse, Wuermer etc. sollten ebenfalls in der Lage sein Metalle oder andere Stoffe anzureichern. Wenn dieses belastete Futter in grossen Mengen oder ueber einem langen Zeitraum gefuettert wird, sind bei minderwertigem Futter Schaeden nicht auszuschliessen. Wie gesagt, ich denke jetzt laut vor mich hin...
Bei naeherem Hinsehen ist der Verdacht von Sandy auch nicht ganz auszuschliessen. Der Chromis wird zwar einen Erstbefall unbemerkt wegstecken, aber ueber die Anzahl der Fische ,welche sich zudem noch in unterschiedlichen Befallsstadien befinden, wird er daurnd unter "Beschuss" der Parasiten stehen. Die Wellen der schwimmenden Erreger erreichen den Fisch dann in kuerzeren Abstaenden. Das ist jetzt Theorie. Da die Kiemen bevorzugt werden, ist Kurzatmigkeit das erste Anzeichen. Die UV vermag in kurzer Zeit nicht alle schwimmenden Erreger abzutoeten oder zu schaedigen. Dafuer braucht es viele Wochen und eine gute Konstutition der Fische.
Aber dann waeren auch noch aeussere Anzeichen bei dem gesamten Fischbesatz zu bemerken.
Das scheint ja wohl vorbei zu sein.
Gruss
Hajo -
Brainstorming:
Mollusken und Fische reichern organisches Arsen an.
Ich wage mich hier auf duennes Eis, da mir die toxische Menge dieses Stoffes nicht bekannt ist. Sicherlich grundverschieden beim Mensch,wie beim Tier.
Da Meerwasserfische auch trinken (Osmose), koennte man vermuten, dass ueber einen laengeren Zeitraum gesehen, die Anreicherung des Stoffes Arsen im Fischkorpus ansteigen wird. Dann ist der Bezug zu dem analysierten Wasserwert nicht mehr stimmig.
PO4- Adsorber auf Eisenbasis halten zwar dagegen, der Erfolg aber ungewiss.
Gruss
Hajo -
Läuft die UV noch auf hoher Leistung? Ich vermute, dass noch Reste von der Infektion besonders an den Kiemen der Fische hängen und die Infektion nur eingedämmt, aber nicht vollständig beseitigt ist.
der Test mit dem Chromis spricht eigentlich dagegen. In dieser relativ kurzen Zeit von10Tagen wird es den Erregern kaum moeglich sein, die Kiemen des Chromis so stark zu schaedigen, dass es zur akuten Atemnot fuehren kann. Dazu braucht es mehrere Vermehrungszyklen.
Im Maerz atmeten die Fische bereits kurz, im April kam erst der infizierte Fisch ins Becken.
Warten wir doch die Analyse ab.Gruss
Hajo -
ich nutze denTwin Control von Dupla.
Der regelt mir die Temperatur und zeigt als Dauermessung den PH an.Gruss
Hajo -
Hallo Andre,
hier im Forum gibt es weitere, interessante und beschlagene Diskussionspartner, die dir gerne weiterhelfen. Allerdings liegt der Schluessel bei dir selbst, um den Baum der Erkenntnis mit Erfolg zu besteigen. Du solltest dir gute Literatur beschaffen und dich mit den Grundzuegen der Biochemie vertraut machen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es weniger hilft, sich Probleme durch Fragen vom Hals zu schaffen, als erst einmal zu versuchen selbst ihrer Herr zu werden. Wenn die Zusammenhaenge klarer werden, macht der Umgang mit unseren sensiblen Pfleglingen umso mehr Freude. Auf ein gutes Gelingen!
Gruss
Hajo -
Mein Name ist André
bin jetzt gerade mal zwei Jahre im Bereich des salzigen Wassers unterwegs... bisher liefen die Becken immer ganz gut, aber mir fehlt oft das Hintergrundwissen, habt ihr euch das alles selbständig angeeignet?Hallo Andre,
wohl oder uebel. Ueber das Interesse kommt die Leidenschaft. Manche finden sich in Grueppchen zusammen und teilen ihre Beobachtungen. Mit den Jahren wird dann Erfahrung daraus und man entwickelt sich weiter. Aber ohne Fremdwissen, sprich Veroeffentlichungen von wissenschaftlichen Arbeiten, Fachbuecher und einschlaegiger Literatur laeuft das auch nicht rund. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse. Ich betreibe dieses Hobby seit Anfang der 70er Jahre. Das ist eine lange Zeit. Andere meinen, man wuesste bereits alles. Sei dir gesagt, dass ist ein Irrtum! Unser Hobby ist inhaltlich so breit gefaechert, dass man sich vernuenftiger Weise spezialisieren sollte. Aber auch nur dann, wenn man der Materie verfallen ist.
Gruss
Hajo -
Hallo zusammen!
Bei mir war das auch eine Ueberlegung wert, weil eines der Becken nur mit einem Mini-AS betrieben wurde. Das Ergebnis war seit Jahren eine dauerhafte CO2-Uebersaettigung mit schlappem PH-Wert.
Nach Installation des Adsorbers schwand bald die Hoffnung auf Besserung. Es ruehrte sich nichts. Der Adsorber wurde entfernt. Erst der Tausch des Mini-AS gegen ein effektiveres Geraet brachte den Erfolg!
Ob Erfolg oder Misserfolg haengt zum Teil auch von der jeweiligen Umgebungsluft ab. Da mag der Adsorber unterstuetzend helfen.
In erster Linie aber von der Effektivitaet eines AS (Lufteinzug, Luft/Wassergemisch), moeglichst berechnet auf eine optimale Austreibung von CO2.
Wenn der AS entsprechend der zu verarbeitenden Wassermenge viel zu klein gewaehlt wird, ist ein relativer Austrag von Schaum zwar gegeben, aber es reicht nicht, um eine Uebersaettigung von CO2 signifikant zu mindern. Wer also wegen Luftproblemen den Adsorber waehlt, der sollte auch die Dimension seines AS bedenken. Das ist meine Lehre aus der Geschichte.fuer die Kontrolle des PH wuerde ich keinen Tropftest empfehlen.
Nur eine Dauermessung gibt dir maximale Auskunft ueber die jeweilige Situation.Wie ist eigentlich dein Name?
Gruss
Hajo -
Hallo Johannes,
mein groesseres Becken hatte die Masse L=250cm x B=100cm x H=80cm. Material: Beton mit einer Glasfront. Einsehbar nur von vorne, eingebaut in eine Wand. Das Becken steht hinter der Wand auf einem gemauerten Sockel, in welchem ein Abzweig von wenigen Schleifen der Fussbodenheizung verlegt wurde. Das erspart mir die Kosten fuer eine elektrische Heizung. Auf die Tuecken einer schlechten Belueftung hatte Sandy schon hingewiesen. Das Abflussproblem und die Kalt/Heisswasserleitung, wie von Juergen erwaehnt, ist ebenfalls hinter dem Becken installiert worden. So gesehen sind die Wege kurz und die (taegliche) Arbeit wird durch diese Massnahmen erleichert. Da der hintere Bereich in sich abgeschlossen ist (Tuerzugang), waren bei dem oben offenen Becken Be- und Entlueftungsprobleme immer ein Thema. Jahrzehnte lang.....
Das ist jetzt meine Sicht auf die Dinge. Vielleicht hilft es etwas bei der Ueberlegung.
Gruss
Hajo -
eigentlich ist das Ziel das Wasser in den CO2 untersaettigten Bereich zu bringen.
CO2 ist essentiell fuer die Ernaehrung der Algen. Je weniger vorhanden, desto schlechter das Wachstum. Das gelingt indirekt mit der Erhoehung des PH durch Anhebung der KH.
Eleganter ist die Verwendung von Calciumhydroxyd. Damit wird nicht die KH erhoeht, sondern nur der PH und der Calciumlevel. Ziel sollte sein, auf laengere Zeit den PH auf 8.5 einzustellen.
Wie von Joe berets vorgeschlagen, waere der Seehase eine Option. Wenn die Fische nur zaghaft an das Gruenzeug gehen, hege ich aehnliche Bedenken bei Seeigeln. Die Krabben waeren bei dem Massenbefall nur Kosmetik.
Gruss
Hajo -
Vielleicht einigen wir uns auf Gruenalgen?
Ich tippe wegen der Vermehrungsfreudigkeit auf Derbesia. Es soll auch unterschiedliche Formen dieser Alge geben. Bei guter Wasserbewegung bildet sie kurze Polster.
Der Nachteil ist, dass die Fische von dieser Algenart meist nicht sonderlich begeistert sind. Um das Wachstum zu stoppen wird empfohlen, die KH oberhalb von 8 KH zu haltenund/oder herbivore Fresser einzusetzen.Gruss
Hajo -
Hallo, Ich muss diesen Thread nochmal aktivieren, da ich langsam nicht mehr weiter weiß...
Habe wie oben geschrieben, die Fütterung bissle reduziert, Fuchs und Doks zupfen an den Algen, aber besser wird es einfsch nicht.
ich hatte weiter oben erwaehnt, wie ich mit besagtem Fischbestand die Algen dezimiere oder gar nicht erst aufkommen lasse. Da steht nichts von ein "bissle reduziert." Du kannst deine entwoehnten Algenfresser nur umgewoehnen, indem du sie auf sehr schmale Kost setzt. Wenn du dann Bedenken wegen der PO4-Limitierung hast, arbeite besser mit Staubfutter. Es ueber das uebliche Fischfutter zu versuchen, ist kontraproduktiv.
Gruss
Hajo -
Ich hatte ihn 10 Jahre, da war er dann ca. 20 cm groß und in der Umfärbung. Doktorfische wachsen viel schneller
.wenn der arme Kerl immer mit Bocksbeutel ernaehrt wurde, ist das auch kein Wunder!

Gruss ins Frankenland!
Hajo
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hat der Semicirculatus schon ein neues Zuhause gefinden?
Lass dir ruhig etwas Zeit. Der Fisch erreicht im Aquarium hoechstens 25cm! Und das auch nicht von gleich auf jetzt. Schon beachtlich, aber deswegen sollte man nicht in Hektik verfallen und sich vielleicht zu einem unueberlegten Schritt verleiten lassen..
Bei manchen Arten, wie Platax oder Siganus kann man (angstvoll) zusehen, wie sie sich entwickeln. Vergleichbares rasches Wachstum ist beim Koran Kaiser nicht so sehr zu befuerchten.
Gruss
Hajo -
Natürlich könnte man jetzt sagen, wer billig kauft kauft zweimal aber irgendwo muss man dann leider doch Abstriche machen. Ich werde es einfach mal testen und falls das ganze nicht optimal ist kann man ja jederzeit auf eine geregelte Pumpe aufrüsten. Eine zweite Pumpe als Backup im Regal zu haben kann ja auch nie schaden

ich verwende das Wort "billig" nicht gerne. Es sei denn, es bezieht sich auf eine schlechte Qualitaet. Bei der Tunze-Pumpe waere eher der Begriff "preiswert" die richtige Bezeichnung.
Eine abschliessende Beurteilung erfaehrt dieses Produkt eher nach Inbetriebnahme.
Und diese Einschaetzung wird, wie wir alle wissen, in den meisten Faellen subjektiv sein.
Ich erinnere gerne an das Thema der Lautstaerke.........
Gruss
Hajo -
Hallo zusammen,
ich moechte meine Erfahrung mit Tunze-Produkten in dieses Thema einbringen, weil ich nicht ohne Grund dieser Firma jahrzehntelang die Treue gehalten habe. Wer wie ich mehrere Becken zu betreiben hatte, und noch hat, achtet sehr genau auf einen stoerungsfreien und sicheren Betrieb und damit auf eine zuverlaessiges Produkt, dessen Robustheit Vertrauen schafft. Unuebertroffen ist der ausgesprochen gute Service bei Beanstandungen oder bei der Frage um Rat. Jebao mag wohl preisguenstiger liegen. Im Fall von Kulanz und schnellem Austausch von diversen Teilen ist aber die Firma Tunze unuebertroffen. Was auch eine freundliche Beratung mit einschliesst.
Gruss
Hajo -
wenn du hier im Forum keinen geeigneten Abnehmer findest, bleibt nur noch der Kontakt zu einem oeffentlichen Aquarium innerhalb Deutschlands. Ich hatte damals Verbindungen zum Landesmuseum in Hannover. Die aquaristische Abteilung war hin und wieder in der Lage groessere Fische aufzunehmen. Unendgeldlich natuerlich. Heute wird das wohl nicht mehr zugelassen. Vielleicht sind andere Institutionen interessiert. Sealife? Google mal nach oeffentlichen Aquarien. Ich bin eher pessimistisch, was den Erfolg angeht. Aber versuchen wuerde ich es doch.
Gruss
Hajo -
das mag ja wohl sein. Aber dann haette man erst recht mehr detaillierte Informationen zu diesen Leuchten erwartet. Der Themenstarter hofft auf verbindliche Informationen um sein Lichtproblem zu loesen.
Auch dass von anderer Seite Empfehlungen wie "geht ab wie Schmidt‘s Katze" nicht gerade ergiebig fuer einen technischen Rat sind.
Wir sind doch hier aufgerufen, unsere eigenen Erfahrungen einzubringen,und nicht den Produktbeschreibungen der Hersteller zu folgen. Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Insofern sind Zweifel angemeldet.
Gruss
Hajo -
Meerkatze!

Gruss
Hajo -
Vermutlich aus dem gleichen Grund wie viele andere auch, wenn sie etwas empfehlen: sie haben gute Erfahrungen gemacht.
ich bin mir nicht immer sicher, ob das bei einigen Leuten Hoffnung oder schon Gewissheit ist. Wenn von ein und derselben Person gleich 3 Leuchten ins Feld geworfen werden, vermute ich einmal, dass eigene Erfahrungen nicht vorhanden sind. Zumindestens nicht mit allen 3 Latuechten.
Gruss
Hajo -
Nehmen wir an, ich setze den Bispinosa für paar Wochen ins TB.
Kann es nicht sein, dass dann neue Unruhe rein kommt, wenn er wieder als „neuer“ reinkommt?
auf diesen Fall ist ja schon eingegangen worden. Nichts gilt als sicher bei der Vergesellschaftung von Kaiserfischen.
Wo es bei den Doktoren meist um den Futterneid geht, gilt es bei Kaiser & Co den "Besitzstand" zu wahren, den es in Form von Reviergrenzen zu verteidigen gilt. Kommentkaempfe finden wir bei beiden Arten. So etwas beruhigt sich meist.
Fuer eine Beurteilung der Lage ist das Verweilen des Loricula leider nur von kurzer Dauer gewesen. Das kann ich verstehen, denn arglose Mitmenschen werden meist erschrecken ob der Ruppigkeit des Erstlings. Man haette den Neuzugang laenger im Becken belassen muessen, um den Grad der Aggression besser abzuschaetzen. Voraussetzung sind Verstecke, die dem Neuankoemmling Schutz und Sicherheit bieten. Sonst wird der Druck zu gross und die Folgen sind absehbar.Gruss
Hajo -
Hallo zusammen,
den Bispinosa auszusperren ist eine kleine Chance den Streit zu beenden. Wie und wann das spaeter enden wird, kann dir niemand mit Sicherheit sagen. Es ist ein Versuch, mehr nicht. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Viel haengt auch von der Groesse des Beckens ab. Bei der (Zwangs)Vergesellschaftung von Kaiserfischen fliegen oft die Fetzen. Bisswunden und Flossenschaeden koennen eine Trennung provozieren, obwohl wie wir wissen, das meist zum Ritual eines angeborenen Verhaltens gehoert. Der Mensch reagiert da viel sensibler. Viel wichtiger ist es, den Ernst der Lage zu erkennen, denn nicht jede Aggressivitaet laeuft ins Leere. Ich kenne Faelle, wo es bei diesen beiden Arten nicht geklappt hat.
Gruss
Hajo -
Hallo zusammen,
Fakt ist, dass u. a. beim Klaervorgang eine sichere Filtration aller Medikamentenrueckstaende etc. noch relativ ungeklaert ist. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Nadeloehr scheinen die hohen Kosten zu sein.
Bei der Beurteilung von Leitungswasser sollten wir bedenken, dass die Normen fuer den homo sapiens erstellt wurden. Ueber die Bedenklichkeit fuer tierische Organismen wird wenig Auskunft gegeben. Warum auch? Es geht bei der Bewertung von Wasser in erster Linie um Vertraeglichkeitsgrenzen beim Menschen. Kritische Werte fuer Kleinstlebewesen sind nicht Bestandteil von allgemeinen, zugaenglichen Veroeffentlichungen. Sie kommen nur ans Tageslicht, wenn gezielt nach ihnen gesucht wird. Egal, wie man die Osmoseanlagen bewertet, oder fuer manche Stoffe sogar infrage stellt, das Tor zugunsten von Leitungswasser wuerde ich nicht oeffnen wollen.
In Bezug auf Trinkwasser insgesamt, ist man wohl geteilter Meinung. Die einen schwoeren auf den Wasserhahn, die anderen auf "ihr" Mineralwaesserchen.
Wie der Zufall es will, steht heute ein Bericht ueber Mineralwasser in der Tageszeitung. Fazit: Bewertungen von "Gut" bis "Ausreichend". Im letzteren Fall fanden die Tester leicht erhoehte Gehalte an Arsen, Nickel und Uran. Die Stoffe koennen sich aus Gesteinsschichten loesen, durch die das Wasser in die jeweilige Quelle sickert.
Parallelen zum Leitungswasser waeren denkbar.
Gruss
Hajo -
Ich habe jetzt auch ein viertel Jahr mal unser Leitungswasser anstatt Osmosewasser für den monatlichen Wasserwechsel verwendet. Die Werte haben sich insgesamt sogar verbessert. Vor allem sind Wasserhärte und PH stabil.
das sind auch meist die einzigen positiven Auffälligkeiten, die für die Verwendung von Leitungswasser sprechen. Trotzdem sind mir einige Fälle aus dem Süsswasserbereich bekannt, wo nach Reinigungsintervallen der Wasserwerke zahlreiche Fische das Zeitliche gesegnet haben. Manche Versorger geben die Termine bekannt, manche nicht.
Weitaus grösser ist die Gefahr der organischen Belastung, wie von Burkhard beschrieben. Allgemein herrscht der Glaube, das unser Wasser absolut sauber und keimfrei ist. Wer das glaubt, sollte einmal mit Mitarbeitern einer Kläranlage reden. Im Punkt der Pestizide, Insektizide, Antibiotika etc. wird das die Augen öffnen.Wer´s nicht glaubt, dem hilft der Link!
https://www.meerwasserforum.info/www.pharmazeut…ex.php?id=40244
Gruß
Hajo
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Hallo Hans,
den warnenden Hinweis von Sandy bezueglich minderwertiger Ware, welche zu allem Ueberfluss auch noch aus einer mehrfach unterbrochenen Kuehlkette kommt, kann ich nur unterstreichen. Wobei es natuerlich auch Unterschiede in der Qualitaet gibt.
Frostfutter kaufen ist leider eine Vertrauenssache geworden.
Einmal abgesehen von der vorliegenden "Qualitaet" wuerde ich es einmal mit Daphnien und Cyclops versuchen. Erst einmal nicht als Frostfutter, sondern als lebende Ware,die man in den einschlaegigen Zoofachgeschaeften angeboten bekommt.
Mit etwas Glueck findet man dort auch lebende Artemien und weisse Mueckenlarven.
So ein kleiner Beutel kostet meist nur ca. 1 € und wirkt oft Wunder. Diese Qualitaet ist in Ordnung und durch die kurzfristige Aktivitaet des Futters werden Hungerleider mehr animiert,als es im gefrosteten Zustand moeglich ist. Versuch es einmal!
Gruss
Hajo -
Glueckwunsch!
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Danke dir!
Gruss
Hajo -
Hallo Klaus,
mich wuerden die Abmessungen der Pumpen interessieren.
Gruss
Hajo -
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Hallo Torben,
dass du dir da gerade einen der heiklesten Fische ausgesucht hast, brauche ich dir nicht zu erklaeren. Ich drueck dir auf jeden Fall die Daumen!
Kann es sein, dass es sich bei der Aussage des Haendlers um eine Halbwahrheit handelt?
Sind die Fische nicht vielleicht in einem Becken mit Korallenablegern geschwommen?
In diesen Becken verzichtet man logischerweise auf jeglichen Bodengrund.
In diesem Fall waeren sie noch in der zeitlichen Umgewoehnungsphase und haetten zudem noch keinen direkten Kontakt mit einem Sandboden gehabt.
Diese Sandschlaefer verschwinden bei Gefahr sofort im Bodengrund. Das wird nach dem Umsetzen bei dir auch so gewesen sein. Wenn dann das" time adjustment" noch nicht stimmt, dann haben wir das Problem, wovor wir stehen. Nur wenn bei deJong die Fische die neue Tag- und Nachtprozedur verinnerlicht haben, inklusive Aufenthalt nachts im Sandboden, dann werden sie auch zu diesen Zeiten aktiv bezw. begeben sich erst bei Daemmerung (oder Gefahr) in ihr Bett.
Auch ein Unwohlsein erzwingt den Verbleib im Sand.
Die Idee mit der Schale ist gut. Wenn sie morgens nicht selbstaendig raus wollen, dann wuerde ich sie per Hand dazu animieren. Wenn sie draussen sind,leg waehrend der Tageszeit eine Lochplatte auf die Sandschale und entferne sie erst gegen Abend.
Setz dich erst einmal nicht gleich morgens vor das Aquarium. Gib den Tieren Zeit und vor allem Ruhe! Im Laufe des Tages kannst du fuettern und am Abend entfernst du die Abdeckung auf dem Sandbehaelter. Die Fische kommen im NW Australiens vor. Dort herrschen niedrigere Temperaturen, als im NO des Kontinents. Ich wuerde die Temperatur bei hoechstens ca. 22 Grad belassen. Vorerst!
Gruss
Hajo -
Hallo Torben,
wenn die innere Uhr der Tiere sich noch nicht umgestellt hat,dann ruhen sie tagsueber im Sand und nachts wollen sie raus. Weil es aber dann dunkel ist, fuer sie also Nacht, verbleiben sie im Bodengrund. Theoretisch wuerden sie aus dieser Zwickmuehle schwer herauskommen. In der Praxis gewoehnt man diese Tiere in bodengrundfreien Becken langsam an die "neue"Zeit. Dazu ist es wichtig,es nicht mit der Hauruckmethode zu versuchen,sondern Stunde fuer Stunde proTag im Laufe von mindestens 1 Woche verschoben,bis die europaeische Zeit stimmt. Das ist nicht gerade stressfrei. Die Ausfallquoten werden hoch sein.
Ich habe das niemals ausprobiert, da ich dieses Risiko nicht tragen wollte. Wenn diese Tiere nicht genuegend akklimatisiert werden, dann ist ein Kauf nicht risikofrei. Zum Problem der Laenge der. Umstellung gehoert auch die Versorgung durch entsprechende Nahrung. Das wird bei der Umstellung ebenfalls ein schwieriges Geschaeft werden, da die gesamte Hungerperiode
groesser sein wird, als bei anderen Fischen.
Ich lehne mich bei der Beurteilung an einen Bericht zur Umgewoehnung von M. choati an.
Parallelen sind da offensichtlich.
Deswegen bezweifele ich auch eine korrekte Umgewoehnung durch den Haendler.
Gruss
Hajo -
August 2017? Die Verbrauchsmenge CA finde ich fuer diesen Zeitraum nicht extrem hoch. MG verbraucht sich wesentlich langsamer. Allerdings ist der CA-Verbrauch stark vom Besatz an Steinkorallen abhaengig.
Momentan scheint der Bakterienhaushalt im Becken nicht in Ordnung (s. Dinoflagellaten).
Ob sich ausserdem noch die Kohlefilterung negativ auf die instabile Biologie bezw. Wasserchemie auswirkt, kann man auch nicht ausschliessen. Deswegen bin ich fuer die Durchfuehrung einer professionellen Wasseranalyse. Dort bekommt man dann Aufschluss ueber das Verhaeltnis der Elemente zueinander. Oder ueber deren Unverhaeltnismaessigkeit.
Gruss
Hajo -
HalloTorben,
bist du sicher, dass sich die Fische bei deJong auch in der richtigen Tages-und Nachtzeit bewegt haben? Selbst gesehen? Mir scheint die innere Uhr stimmt noch nicht. Warum das in so einer langen Akklimatationszeit noch nicht funktioniert, ist mir unklar.
Das erinnert mich an die Choatis von damals......
Gruss
Hajo
