Hallo zusammen,
etwas antiquiert und angestaubt, aber auch eine Möglichkeit, die wir früher mangels geeigneten und kostengünstigen Klimaanlagen genutzt haben.
Der Schlauch führt das kalte Leitungswasser langsam durch eine Spirale aus Edelstahl. Diese hängt im Wasser und gibt die Kälte ab.
Es ist keine Ruckzuck-Methode, aber in Notsituationen für kleinere Becken hilfreich.Für die heutigen Elektro-Freaks eher etwas zum Schmunzeln.
Manche Zeitgenossen mit grösseren Becken installierten die Spirale als "Durchlaufkühler" im extra dafür vorbereiteten Kühlschrank.
Allerdings wurde in diesem Fall das Beckenwasser hindurchgeleitet, und nicht das kostenpflichtige Hauswasser.
Beiträge von hajo
-
-
kann ich mich nur anschliessen. Nur darf man mit der Fuetterung nicht uebertreiben. Mit dem Gemetzel steigt auch die Wasserbelastung.

Gruss
Hajo -
Hi Joe, Fluconazol ist ein Mittel der pharmazeutischen Industrie gegen Vaginalpilz.
Von daher wird das vermutlich noch längere Zeit erhältlich sein.

Gruß,
Matthiasauch da sind Nebenwirkungen bekannt.

Gruss
Hajo -
Ihr wollt mich wohl alle zusammen in den Wahnsinn treiben?

@'Matthias
Das war nur ein Hinweis,dass es diese Moeglichkeit mit diesem Resultat
auch gibt. Weiter kommentiert habe ich das nicht.Manch einer koennte das als Empfehlung verstehen und rennt gleich zur naechsten Quelle.
Aus meiner Sicht werden die Nebenwirkungen nicht genug hinterfragt. Insbesondere bei Substanzen, die fuer andere Bereiche Verwendung finden, die nicht zur Aquaristik gehoeren.Bei Calciumclorid gibt es gesicherte, wissenschaftliche Erkenntnisse. Bei Fluconacol im Bereich der Meerwasseraquaristik eher nicht.
Gruss
Hajo -
Hallo Mitinvolvierte zum Hauptthema,
Oodinium ist hier denkbar, aber nicht gesichert. Moeglich waere auch Crypto.
Ist aber momentan nicht sonderlich interessant, da das Auftreten (vermuteter Erstbefall) bereits mehrere Monate (Maerz?) zurueckliegt und eine effiziente Behandlung nur im Extra-Becken durhfuehrbar ist. Bleibt abzuwarten, ob die UV weiterhin effektiv arbeitet, das Immunsystem der Fische gestaerkt wird und ggf. mit medizinal durchtraenkten Pellets Hilfestellung geleistet werden kann.
Ich moechte mich nicht auf eine endgueltige Diagnose festlegen, aber aus der Ferne betrachtet, koennten einige Fische ueberleben.
Verluste sind eigentlich immer zu beklagen. Ich moechte nicht schon wieder auf meinem Lieblingsthema herumreiten, naemlich der Nutzung eines QB oder Uebergangbeckens fuer neu angekommene Fische. Die Antworten sind immer dieselben und reichen vom "nicht noetig, ich kaufe keine kranken Fische" bis "kein Platz vorhanden": Erstere Aussage ist zwar lobenswert, ich bezweifele in diesem Fall aber die Diagnosefaehigkeiten der meisten Mitmenschen. Letzteres ist fuer mich nicht nachvollziehbar. Es sei denn, man beschraenkt sich nur auf Korallen.
Unerwuenschte Reaktionen, hervorgerufen durch ungenuegende biologische Umwelteinfluesse kennen wir alle.
Wer aber Fische pflegt, der sollte wissen, dass Krankheiten (aus welchem Grund auch immer) ins Haus stehen werden. Abgesehen vom Altbestand sind es doch meist die Neuankoemmlinge, die Krankheiten transportieren.
Der neue Fisch ist zwar der Ausloeser, doch wir haben es selbst in der Hand, es nicht soweit kommen zu lassen. Auch sollten wir dazu kommen, gesicherte Behandlungsmethoden staerker zu vertrauen, als sich mit Knoblauch auf sehr duennes Eis zu begeben. Als begleitende Massnahme meist untadelig, als eine Empfehlung fuer eine alleinige Medikation abwegig und aeusserst fahrlaessig.
Gruss
Hajo -
Hallo Joe,
wie du sicher aus eigener Erfahrung weisst, haben wir uns damals (vor dem Steinkorallenhype) mit diversen Fischkrankheiten herumschlagen muessen.
Im Handel war das Verhaeltnis von Fisch zu Koralle umgekehrt proportional zum heutigen Angebot. Wo viel Fisch, da war auch viel Krankheit. Linke Hand Oodinex, rechte Hand Masoten.
Das reichte in den meisten Faellen.
Es gab und gibt spezielle Fachliteratur, leider auf diesem Gebiet nicht genug. In aelteren Leitfaeden fuer die Meerwasseraquaristik fand man wenigstens noch ein paar Seiten ueber die gaengigsten Behandlungsmethoden. Diesen Anspruch hat man heute nicht mehr , da die Korallen im Vordergrund stehen und den Fischen weniger Raum gegeben wird. Die Nachfrage nach spezieller Literatur gewisser Behandlungsmethoden ist gleich Null.
So wird auch schnell klar, dass das (rechtzeitige) Erkennen von Krankheiten unserer Fische ebenfalls den Bach herunter ist.
Gruss
Hajo -
Hallo Christian,
das Ergebnis mag als eigene Fallstudie gelten, ist aber nicht allgemein verbindlich.
In der Not frisst der Teufel eben Fliegen.
Der Griff zu einer fuer die Aquaristik nicht zugelassenen Substanz ist so ziemlich der letzte Versuch, den ich wagen wuerde. Aber kann man diesen Schritt auch allgemein verbindlich empfehlen? Woher weiss ich denn, ob nicht doch einige Lebewesen Schaden nehmen, weil eben nicht zum vorhandenen (Test)Inventar gehoerend? Die Qualitaet von oeffentlichen Aeusserungen steht hier auf dem Pruefstand. Verbindliche Rueckschluesse auf das Becken sind zumindest fraglich , da wir in anderen Aquarien auch andere Verhaeltnisse vorfinden.
Die Uebertragbarkeit steht auf wackligen Fuessen. Du siehst, ich stehe diesem Verfahren nicht unkritisch gegenueber. Im Notfall, wenn gar nichts mehr Sinn macht, sollte man allerdings die Reissleine ziehen.
Gruss
Hajo -
Die im Aquarium besonders wichtigen Nitrifikationsbakterien sind gramnegativ.
so isses. In diese Richtung wird selten gedacht

Hallo Bernd, mal wieder im Lande?
Du machst dich leider etwas rar.
Gruss
Hajo -
Hallo Joe,
Laut Mehlhorn sollen auch Erfolge mit Medizinalflocken zu verzeichnen sein. Leider heute nicht mehr erhaeltlich. Es ist aber grundsaetzlich moeglich ein aehnliches Verfahren mit dafuer vorbereitetem Futter durchzufuehren. Natuerlich nur unter dem Aspekt einer gezielten Fuetterung.
Gruss
Hajo -
Hallo Sandra,
vielen Dank fuer deinen Bericht.
Die Kiemen werden zuerst staerker in Mitleidenschaft gezogen. Die Haut und Flossen zeigen im ersten Stadium nicht so viele Puenktchen. Diese Situation wird meist nicht rechtzeitig erkannt und ist truegerisch. Wenn der Befall auf der Koerperoberflaeche sichtbar wird, haengen die Kiemen bereits voll und der 2. Zyklus oder gar der 3. Zyklus ist gestartet. Das ergibt Atemnot. Dies Symptom ist zu auffaellig, als dass man es uebersehen koennte. Leider ist dieser Zeitpunkt bereits der Anfang vom Desaster.
Ich hoffe, dass jetzt die TA genauer hinschaut.Gruss
Hajo -
Mein "großes Becken" ist zehn Jahre alt und besteht auf der Rückwand und auch auf einigen Steinen nur aus Röhrenkorallen. Mir gefällt es für andere wär es Unkraut
auch dafuer gibt es Fressfeinde.

Gruss
Hajo -
Hallo Sandra,
deinen Worten entnehme ich, dass du unsicher geworden bist ob dem Verdacht frei im Wasser befindlicher Giftstoffe. Oodinium ist im fortgeschrittenen Stadium recht gut zu erkennen.
Wenn du die Fische im hellen Gegenlicht betrachtest, wird der Befall deutlich.
Eine kurzzeitige Umquartierung eines der befallenen Fische in ein enges, transparentes Behaeltnis erleichtert die genaue Diagnose.
Dass momentan nicht noch weitere Opfer zu beklagen sind, ist der UV zuzusprechen.
Leider wird ein Befall nicht immer gleich erkannt. Im akuten Stadium schleppt sich die Dezimierung der Erreger dahin, auch mit Verlusten von Fischen verbunden.
Es ist sehr selten der Fall, dass ueber eine UV-Methode alle Fische gerettet werden. Mit dem Verlust einiger starkinfizierten und dahr geschwaechten Fischen muss daher gerechnet werden. Das sollte man in seine Gedanken mit einbeziehen.
Der Dreh- und Angelpunkt ist immer das rechtzeitige Erkennen einer Krankheit. Moeglichst noch bevor das akute Stadium einsetzt. Dann sind die Chancen am Groessten.
Der TA wird dir sicher ein Rezept geben. Vielleicht auch ein anderes Medikament empfehlen. Infektioese Krankheiten in einem Riffbecken mit Fischbesatz fuehren immer zu Verlusten. Wie hoch diese ausfallen haengt vom rechtzeitigen Erkennen und der Art der Infektion ab. Das wiederum haengt vom Wissensstand eines jeden Einzelnen ab. Wer viele Fische pflegt,oder gepflegt hat, bekommt mit der Zeit einen Blick fuer gewisse Krankheiten. Leider fusst oft die Erfahrung mit Krankheiten auf dem Verlust der Fische.
Wie ist denn jetzt der Stand?
Gruss
Hajo -
Besonders die Besitzer von kleinen Becken haben kaum Möglichkeiten Fressfeine einzusetzen, aber dafür eher die Möglichkeit manuell was zu machen. Am Meisten und Längsten herumgezupft hab ich bisher bei Xenias ....

Hallo Dieter,
meine Kommentare waren nicht persoenlich gemeint.
Damit wollte ich an Alternativen erinnern, die den Griff zur Chemie ersetzen koennen.
Auch weil sich bei mir immer mehr der Eindruck verfestigt, dass oft nur der leichtere, weil bequemere Weg gesucht wird, um der Plagen Herr zu werden. Das ist ein Irrtum.
Durch Fehleinschaetzung und Unachtsamkeit sind bei solchen Prozeduren weit mehr "Unfaelle" passiert, als allgemein bekannt oder angenommen. Diese Misserfolge werden nicht weiter berichtet, wohl weil man nicht als Depp dastehen moechte. Das ist genau der falsche Schritt. Gegen Dips habe ich keine Einwaende, gegen Chemie im Becken schon. Die Biologie ist in vielen Becken fragil. Unueberlegtes Handeln wird sicherlich nicht zur weiteren Stabilitaet beitragen.
Gruss
Hajo -
Hallo Sandy,
es ist ein Mangel an Kenntnis, der mich nervt, aber nicht weiter wundert. Dabei sollte es doch eine Herausforderung sein, auf die "Ueberraschungen" seines wachsenden Biotops zu reagieren. Spezielle Probleme werden mit speziellen Methoden geloest. Dazu gehoert auch eine gesunde Portion Neugier.
Es werden die Probleme und Loesungen der Fischkrankheiten genauso ignoriert, wie die gut dokumentierten Antworten auf Fressfeinde jeglicher Art.
Es darf ruhig jedem klar sein, dass ein Meerwasserbecken kein biologischer Selbstlaeufer ist und auf immer von Schmarotzern verschont bleibt.
Wenn das erkannt wird, einige Zusammenhaenge besser verstanden werden, dann bleibt nur noch zu hoffen, dass auch eigene Versuche auf natuerlichem Wege zum Erfolg fuehren.
Wenn nicht, dann obliegt es jedem sich noch intensiver mit dem Problem zu beschaeftigen, als es in der Vergangenheit moeglich war. Wer sucht, der findet. Es waere ein schones Motto. Doch, wie du schon treffend bemerkt hast, auch ein nicht einfacher, weil muehsamer Weg.Gruss
Hajo -
ich halte mich an meine eigenen Erfahrungen und an die wissenschaftliche Aufarbeitung dieses Themas durch Fachleute, Biologen.
Von manchen Aquarianern liest man allerdings von Misserfolgen.
Das hat zur Folge, dass dann wieder alles ueber einen Kamm geschert wird. und die wahre Identitaet der Schnecke nicht geprueft wird. Sackzungenschnecken sehen sich sehr aehnlich. Auch in der Farbe. Schon gar, wenn sie ueber die Zucht mit nur einer Algenart kurzzeitig provisorisch ernaehrt werden, z. B. Caulerpa.
Wenn nachweislich in der Natur unter anderem Bryopsis zur Nahrung dieser Schnecken gehoert, warum wird es im Aquarium abgelehnt?Gruss
Hajo -
..........ein verschleiß an mindestens 7 Elysia crispata Schnecken, die ihre Arbeit zwar verrichtet hatten, aber nach getaner Arbeit verhungert sind und Bryopsis waren kurz danach wieder da.....
Mathias, da wuerde ich mir keinen Kopf machen. Die Sackzungenschnecken sind aeusserst kurzlebig.
Gruss
Hajo -
Hallo Sandy,
ja, gewiss ist die Beckengroesse ein nicht zu unterschaetzender Faktor.
Auch treten mit dem Einsetzen des speziellen Fressfeindes manch andere Wunschkandidaten in den Hintergrund, die man gerne "anstatt" gepflegt haette.
Das betrifft weniger die Mollusken oder Garnelen oder kleine Fischarten, wie z. B. Synchiropus, sondern mehr bestimmte groessere Fischarten. So gesehen, muss man differenzieren, unter welchen Bedingungen welche Tierart eingesetzt werden kann.
Wobei ich mich immer fragen werde, ob man nach erfolgreicher Elimination gewisser Schmarotzer nicht weiter den Anblick eines mittelgrossen und gesunden Fisches ertragen kann.
Es sind mir recht wenige Faelle bekannt, wo eine bestimmte Fischart die einzige Loesung gewesen ist, die nicht mit anderen Tierarten bewaeltigt werden konnte.
Es muss ja nicht immer der Ruf nach einem Siganus sein, der eine Loesung bringen kann. Algenfressende Schnecken und Krabben tun es auch. Problemlos erst recht in kleinen Aquarien. Grosse Aquarien beherbergen meist auch grosse Probleme. Ich denke,
Synchiropus gegen Turbellarien waere vom Groessenverhaeltnis ideal. Bryopsis gehen wir mit Elysia crispata an. Fuer die Vernichtung von Aiptasien gibt es Schnecken oder Calciumbrei. Wenn es an bestimmte parasitaere Schnecken auf Tridacna gehen soll, sind kleinbleibende Lippfische einen Versuch wert. Ansonsten wird mit der Hand abgesammelt.
Mit allerlei Plagen befallene Steine kann man austauschen und/oder ausserhalb des Beckens einer Behandlung unterziehen. Voraussetzung ist die gefahrlose Entfernung aus der Rifftektonik. Erfahrene Aquarianer verbauen die Elemente so, dass sie im Bedarfsfall das Gestein ohne Unfall loesen koennen.
Natuerlich bin ich auch in kleinen Becken von Plagen nicht verschont geblieben. Wer ist das schon? Die "Probleme" sind doch irgendwie immer geloest worden.
Chemie ist aber immer aussen vor geblieben!
Ein (fast) Gau durch eine Explosion der Population von Majanos hat nicht etwa ueber eine Fischart zum Erfolg gefuhrt, nein, ich war zu einer sehr muehsamen Handarbeit mit Calciumbrei gezwungen. Es bieten sich immer noch Alternativen an. Die sollten wir nutzen, bevor wir die Chemie im Blick haben.
Mit meinen wenigen Zeilen moechte ich eigentlich nur an die Alternativen erinnern. Allerdings sagt mir die Erfahrung, dass mehr der fragwuerdige Erfolg ueber die eigene Vernunft gestellt wird. Bleiben wir deshalb vernuenftig und wenden uns erst einmal den Alternativen zu!Gruss
Hajo -
Das Thema über Untermieter unserer Niederen (Korallen, Muscheln etc.) ist eine „never ending story“ und wird uns bestimmt weiterhin beschäftigen.
Um es gleich vorneweg zu sagen: Ich lehne jede Chemie ab!
Wir sind doch heute in der komfortablen Lage, für (fast) jeden Schmarotzer einen Fressfeind zu finden. Manchmal bedeutet das Mühe und Geduld, aber es führt zum Erfolg.
Berichten wegen Misserfolg würde ich grundsätzlich misstrauen, da meistens die Umstände andere sind und die Kommunikation eher dürftig. Panik und Chemie verträgt sich sowieso nicht. Dosieranleitungen werden unvollständig übermittelt oder die Zugabe ist schlicht ungenau. Das Ergebnis heisst dann mit Sicherheit Misserfolg.
Nicht ganz nachvollziehbar sind Reaktionen gewisser Hektiker zum Nachteil unserer Tiere, wo doch die aufgezählten Nebenwirkungen des Beipackzettels des eigenen Arztes schon zu Schweissausbrüchen führt.
Früher oder später werden wir mit Erstaunen feststellen müssen, dass der ganze chemische Aufwand nicht sonderlich erfolgreich war. Denn wir werden die ersten Parasiten im Becken sichten, die dort eigentlich nicht hingehören sollten. Im Transportwasser der Fische übersehen oder im Neugestein versteckt, sind sie nicht bemerkt worden. Es kann auch sein, dass die Desinfektion der Koralle mehr geschadet hat, als dem unerwünschten Gast.
Das Einsetzen von natürlichen Fressfeinden im Sinne einer biologischen Prophylaxe hat noch eine andere, weit interessantere Seite. Die Beschäftigung mit dem zweckgerichteten Verhalten der Parasitenfresser wird zum Wissensgewinn. Dieser Wissensgewinn erhöht nicht nur die Chancen auf ein besseres Verständnis sondern führt auch zum Sammeln individueller Erfahrung. Und davon kann man nie genug bekommen.Gruß
Hajo
-
Hi.
Dann ist das Mikroleben Geschichte hört sich aber garnicht gesund an.
Gab es fisch oder Korallen Ausfall ?
Doch, gibt es. Elysia crispata aus der Familie der Sackzungenschnecken.
Anbei der Link zur umfassenden Beschreibung.https://www.gbif.org/species/5192081
Ich bin aus guten Gründen immer für einen Einsatz der jeweiligen Fressfeinde.
Chemie und vor allem Antibiotika ist keine gute Lösung, weil dadurch die gesamte Biologie den Bach runter geht.
Bis sich alles wieder aufgebaut hat, vergehen Monate mit all den bekannten Faktoren, wie z. B. Cyanos etc.Gruß
Hajo
-
sei nicht so pingelig, Sandy!

Gruss
Hajo -
ja, jugoslavisches lochgestein ist back...jetzt kroatisches.

ich dachte, man haette sich laengst von diesem Produkt verabschiedet.
Fuer die 1970er Jahre war das ja noch ganz passabel, sah interessant aus und architektonisch waren da kaum Grenzen gesetzt. Man konnte damit prima Hoehlen und tiefe Mulden seinen Fischen und Niederen bereitstellen. Weniger gut war das enorme Gewicht (es gab damals nur die Alternative aus totem, gereinigtem Korallengeaest etwas Gleichwertiges zu bauen) und die biologische Effektivitaet des Gesteins. Auch litt das Verhaeltnis von Wasservolumen zu Gesteinsaufbau. Eher rustikal und viel zu klobig und weniger raumsparend als es heute mit den "moderneren" Konstrukten moeglich ist.
Ich haette nicht gedacht, dass man sich wieder auf die alten "Bleiplatten" besinnt.
Gruss
Hajo
-
Hallo Florian,
ja, die Produktvielfalt ist gross. Es gibt unterschiedliche Qualitaet im Angebot. Damit meine ich nicht den Zustand einer mehrfach aufgetauten Blisterpackung, sondern die Unterschiede in der Qualitaet des fangfrischen Produktes.
Es nutzt auch nichts, wenn das Premiumfutter fangfrisch seinen Weg antritt, anschliessend beim Transport die Kuehlkette mehrfach unterbrochen wird, und so die Keime sich warmlaufen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Da es keinerlei Produktgarantie bei der Endabnahme gibt, sind wir selbst bei der Qualitaetskontrolle gefragt. Das setzt aber voraus, dass die Unterschiede fuer jeden klar erkennbar sind. Das sind sie leider nicht. Und so vermischt sich gutes mit schlechtem Futter in den Maegen unserer Fische. Unerkannt. Ganz konsequenzlos wird das nicht immer verlaufen.Gruss
Hajo -
Hallo Sandra,
wenn ein Fisch Futter verweigert, ist es ihm entweder fremd oder es ist fuer ihn ungeniessbar. Fremd kann man beim Fuchs wohl ausschliessen. Bleibt nur noch zu ueberlegen, warum es ihm ploetzlich nicht mehr schmeckt. Gerade der Fuchs ist eine Fressmaschine, die eigentlich vor nichts halt macht.
Krankheitserreger durch Futterschaeden sind nicht etwa nur eine traege Spezies, sondern koennen sich auch ggf. explosionsartig vermehren. Schaedigung der Leber, Galle und/oder der Niere weisen auf Wurmerkrankungen hin, die Fische zeigen dunkle Stressfaerbung bei Befall. Ich komme immer noch nicht vom Frostfutter los.
Hast du jemals lebendes Plankton verfuettert? Natuerlich kann der Eintrag auch von jedem anderen gefrosteten Produkt kommen. Hast du jemals den Chelmon mit Tubifex gefuettert? Praziquantelhaltiges Futter waere einen Versuch wert.Ich haette an deiner Stelle nicht den Weisskehl entfernt, sondern die Tubipora.
Auch aus gaertnerischen Gruenden. Wenn die einmal in Tritt kommt, musst du aufpassen,dass sie nicht alles ueberwuchert. Dann ist sie schwer zu kontrollieren.
Gruss
Hajo -
Sprudelsteine benoetigen Luft durch Luftpumpen. Diese benoetigen Strom.
Oder hast du vielleicht eine Luftpumpe (Kompressor) mit Batteriebetrieb?Gruss
Hajo -
Hallo Sandra,
alles gut!
Ich habe den Leidensweg der Fische nur kurz zusammengefasst bzw. um diese Information ergaenzt, damit wir alle ein moeglichst vollstaendiges Bild bekommen. Jede Kleinigkeit kann helfen.
Ich hoffe, dass bei allen die Diskussionsbereitschaft zu diesem Thema nicht abreisst.
Wie verlief eigentlich die Zeit vor dem April? Du hattest bereits im Maerz die anormale Atmung entdeckt. Also vor dem Einsetzen des besagten infizierten Fisches. Gab es noch andere Zugaenge vor Maerz 2018? Wenn ja, welche und in welchem Zeitraum? Wie sieht die tournusmaessige Pflege deines Beckens aus? Wie oft Wasserwechsel? Welches Salz? Wurde die Marke gewechselt? Welche Additive wurden verwendet? In welcher Dosis und in welchem Zeitraum? Wurden die Marken gewechselt? Wurde Technik ( bis auf die UV) ausgetauscht?
Das klingt jetzt alles etwas simpel, aber wir sollten besser nichts uebersehen. Auffaellig ist natuerlich die Gesundung des Amphiprion im QB. Allerdings wohl auch durch die Gabe eines Medikaments. Das koennte dann wohl doch auf Parasiten hinweisen.
Gruss
Hajo -
Hallo Sandra,
mal nur so am Rande.......
Mir ist nicht ganz begreiflich, warum du mit deinem Anliegen das Forum gewechselt hast. In unserem Nachbarforum hatte man dir bereits die Konsequenzen eines Cryptocarion-Befalls vor Augen gefuehrt. Letzter Beitrag war der 21.6.2018, also ca. 2 Wochen vor deiner Anfrage hier im Forum.
Die Nachwirkungen des Crypto waren da immer noch Thema. Weit aufgerissenes Maul, schnelle Atmung, weniger Puenktchen etc.
Warum sollte sich dieser Zustand innerhalb 2 Wochen drastisch aendern?
Mit Hilfe der UV laesst sich einiges eindaemmen, aber dafuer braucht es Zeit. Manchmal auch Monate. Dass in der Zwischenzeit, trotz UV, stark geschwaechte Tiere sterben, ist leider fast Normalitaet. Die Behandlung von Preis Coly hattest du zwar erwaehnt, die von Costapur, Protamor (Protazon) hingegen hier nicht. Ob diese Mixture guenstig oder weniger guenstig fuer die Fischgesundheit ist, moechte ich jetzt nicht bewerten.
Fuer eine vollstaendige Amnese muss alles auf den Tisch, damit wir ein moeglichst komplettes Bild bekommen. Nur so koennen wir Nutzen daraus ziehen und so zu einer abschliessenden Diagnose kommen.
Gruss
Hajo -
Hallo zusammen,
Im o. a. Thread sind alle Fische, die neu nachgesetzt wurden, innerhalb weniger Tage verstorben.
Auch wurden 2 Anemonenfische eingesetzt ---> Ein Tier nach 2!! Tagen verstorben, der andere Fisch zeigt schwere Krankheitssymptome! Das weist auf einen äusserst kurzen Übertragungsweg und einen hohen Virulenzgrad hin. Es lässt auch eine gewisse Parallelität zum Test von Sandra mit dem Chromis erkennen.
Mir ist kein Ekto- oder Endoparasit bekannt, der in dieser kurzen Zeit bei einem gesunden Fisch diesen Schaden anrichten kann. Nichtparasitäre Erkrankungen, wie Vergiftungen, sind da rasanter. Kiemenschäden durch Ammoniak fallen mir zu diesem Thema ein. Dieser Punkt ist aber schon abgehandelt worden.
Merkwürdigerweise denkt niemand an das Futter als mögliche Quelle. Der Bericht von Jens sollte uns zu denken geben. Da alle Beckeninsassen, inklusive Garnelen & CO, alles gereichte Futter (speziell Frostfutter) miteinander aufgenommen haben (einige anschliessend gestorben sind), ist nicht auszuschliessen, dass hier die Quelle liegt oder gelegen hat. Nicht jedes Tier hat ein gesundes Immunsystem, das einer permanenten Belastung durch Giftstoffe länger widerstehen kann.
Mir ist ein Fall bekannt, wo durch den Züchter von Frostfuttertieren eine Belieferung an den Handel gestoppt wurde, weil sich eine bestimmte Zuchtart infiziert hatte. So etwas kommt selten an die Öffentlichkeit, aber weist darauf hin, dass die Tiefkühlkost unserer Tiere nicht nur verderblich, sondern bereits vorher keimanfällig werden kann. Wir vertrauen naturgemäss unseren Futterprodukten. Deswegen wird auch selten diese Quelle hinterfragt.
Auf jeden Fall sollte dieses Thema endlich einmal bis zum Ende beackert werden, da sonst das Ergebnis, wie so oft, im Dunklen liegt, und die Ursache mit der entsprechenden Abwehrmassnahme nicht bekannt wird. Das meine ich im Interesse aller Betroffenen und Mitlesenden.Gruß
Hajo
-
Hallo Andre,
gewiss aehnelt die Diskussion dieser in Teilen.
Die vorliegenden Videos weisen kaum auf eine ernsthafte Schaedigung hin.
Abstehende Kiemendeckel oder eine stark erhoehte Atemfrequenz, hervorgerufen u.a. durch starke Schleimbildung , weisen meist auf eine verminderte Sauerstoffzufuhr hin. Diese Auffaelligkeiten fehlen.
Was bleibt, ist das langsame Abklingen einer moeglichen (Cryptocarion?)Infektion, deren genaue Entstehung durch den infizierten Fisch zeitlich bekannt ist. Eine schnelle Atemfrequenz soll bereits vorher bemerkt worden sein. Es kann also gut sein, dass die Fische bereits vor der eigentlichen Infektion durch den Crypto an einer bis dato unbekannten Krankheit gelitten haben. Die primaere Ursache scheint vielleicht doch woanders zu liegen?
Alles nicht befriedigend.Gruss
Hajo -
Hallo wilro,
Mit dem Fachbegriff "sekundaerer Sauerstoffmangel" hatte ich bereits auf eine eventuelle Schaedigung der Kiemen hingewiesen.
Dagegen spricht die wieder hergestellte, normale Atmung der behandelten Tiere im anderen Becken. Ausserdem wurden die merkwuerdigen Atmungssymptome bereits 1 Monat (Maerz) vor Einsatz des infizierten Fisches (April)entdeckt.Gruss
Hajo -
Ja die TÄ hat auch gesagt wenn ein Fisch stirbt oder es naheliegt das er bald stirbt dann kann ich ihn bringen.
Da würden sie dann weitere Untersuchungen machen.
Ich wollte dem Fisch aber nicht für die Untersuchung opfern sowas kann ich nicht.Ich bin mir halt nicht sicher weil es ja sein kann das gerade dieser Fisch nix hatte.
Ich weiss das hört sich blöd an aber es kann ja nicht schaden.Ja, schaden wird es nicht. Ich hätte diesen Weg auch erst einmal eingeschlagen.
Nur zur Ergänzung (ich möchte das Thema gewiss nicht überstrapazieren):
Manchmal ist es besser ein Opfer zu bringen, um eine ernsthafte Krankheit von den anderen Fischen abzuwenden.Auf den Videos ist für mich eine akute Notlage nicht zu erkennen. Jedenfalls nicht an Äusserlichkeiten festzumachen.
Ich drück dir erst einmal die Daumen und hoffe weiterhin, dass wir die Ursache gemeinsam finden werden.
Obwohl es aus der Ferne ein schwieriges Unterfangen ist.Gruß
Hajo -
irre ich mich, oder hat die Palette noch Hautirritationen?
Gruß
Hajo
-
Hallo Sandra,
warum Preis Coly? Wenn seitens der TiHo Kiemenabstrich und Darminhalt keinen Aufschluss brachten, warum also ein Wurmmittel? Bist du unsicher wegen der Methode oder des Untersuchungsergebnisses ?
Irrtuemlicherweise hatte ich eigentlich eine Untersuchung am toten Objekt vor Augen mit Oeffnung des Bauchraums und Sektion der inneren Organe. Hautabstriche sind in vielen Faellen erfolgreich. Dagegen ist ein Erkennen von Schaeden innerer Organe mit dieser Methode nicht moeglich. Leber-und Darmschaeden sind zweifelsfrei zu erkennen.
Preis Coly kannst du entsprechend der Dosieranleitung ins Wasser geben. Falls du dich weiterhin fuer diesen Versuch entschieden hast, empfehle ich das Mittel erst einmal weiterhin ueber das Futter zu verabreichen.
Gruss
Hajo -
die These mit dem Mangel an Sauerstoff ist verlockend. Bei naeherem Hinsehen wird aber nicht verstaendlich (jedenfalls nicht mir), warum bei einem PH von 8,2 und einer Alkalitaet von 8 ein Sauerstoffdefizit vorherrschen soll. Der Gegenpart von O2 ist CO2 im Wasser. Wenn es eine CO-2-Uebersaettigung geben wuerde, waere der PH im Keller. Oder der PH ist nicht korrekt gemessen? Seit vielen Jahren betreibe ich eines meiner Becken ohne AS. Es fasst 350l und ist hier schon mehrfach vorgestellt worden. Relativ starker Korallenwuchs und wenig Fisch. Damalige O2-Messung aus Neugier ergab 6mg/l. Alle Fische mopsfidel und mit normaler Atmung. Standzeit ca. 5 Jahre.
Gruss
Hajo -
der JBL Test ist fuer Suess-und Meerwasser gkeichermassen.
Gruss
Hajo -
mich beschaeftigt weiterhin die 02 Theorie. Wenn man bedenkt, dass nachts der Sauerstoffgehalt abnimmt, sind tagsueber gemessene Werte von 4mg/ł vieeeel zu wenig. Messungen von Peter Wilkens zeigen in verschiedenen Riffabschnitten Werte von tagsueber max. 11 bzw. nachts 5 mg/l und max. 9-6 mg/l in 8-10m Tiefe (Aussenriff). Das ist zwar nicht auf die Aquaristik 1:1 uebertragbar, aber es sollte einmal nachts der O2 Gehalt gemessen werden.
Gruss
Hajo -
Halloja ich habe Magneten die sind aber rundum verschlossen.
Kann den natürlich zum Ausschluss mal rausnehmen.Wasserstoffperoxit bekommt man bestimmt nur Inder Apotheke oder?
Damit kenne ich mich natürlich nicht aus.in der Apotheke bestimmt. Baumarkt ( Gartenteiche) waere aber auch moeglich?
Gruss
Hajo -
Oh ok was kann ich da am besten gegen machen?Mehr Oberflächenbewegung?
durch mehrfaches Zudosieren von Wasserstoffperoxid kann Abhilfe geschaffen werden.
Zusatz zum Aquarienwasser 0,3-0,5 ml einer 3% igen Loesung. Bitte langsam und vorsichtig zugeben, dabei Reaktion beobachten bzw. durch Messung ueberpruefen.
Sekundaerer Sauerstoffmangel liegt vor, wenn zwar genuegend Sauerstoff im Wasser geloest ist, die Fische ihn aber bedingt entweder durch Kiemenparasiten, Blutparasiten oder durch Vergiftungen (z.B. Nitrit) nicht hinreichend aufnehmen koennen.
Gruss
Hajo -
Sandra,
ich erinnere mich an einen àehnlichen Fall vor einigen Jahren.
Hast du Magneten im Wasser?
Im damaligen Fall waren es nicht vergossene Magneten, die zu diesen Symptomen gefuehrt haben. Als die Magneten entfernt wurden, war alles wieder normal.
Gruss
Hajo -
Ich habe einige Berichte gefunden bei Leuten wo es auch so ablief...leider fehlt überall das
Ende bzw.sie haben irgendwann nicht mehr im Forum geschrieben.
Wahrscheinlich haben sie aus Verzweiflung das Hobby an den Nagel gehängt.an dieser Unsitte stoere ich mich schon lange. Wahrscheinlicher ist aber, dass die betreffenden Personen sich aus Verlegenheit um die eigenen, banalen Fehler nicht mehr gemeldet haben.
Gruss
Hajo -
die normale Sauerstoffsaettigung liegt bei 6,71mg/l bei 25 Grad Wassertemperatur.
Da wuerde ich 4 nicht als normal bezeichnen!Gruss
Hajo
