Beiträge von hajo

    So hast Du also das "Verklageproblem" gelöst!!! Elegant.

    LG Burkhard


    man kann alles behaupten, so man es auch auf eine serioese Art beweisen kann. Wie man sieht, ist die Diskussion ueber die Effizienz der Abschaeumer uralt. Weil es schon damals Streitereien um die Effektivitaet von Produkten des einen oder anderen Hersteller gab, glaubten wir auch nicht gleich alles, was ueber den Wirkungsgrad ausgesagt wurde. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Nicht nur bei diesem Thema.
    Gruss
    Hajo

    um Abschäumer vergleichen zu können, ist meiner Meinung nach nur ein Test sinnvoll und durchführbar: zwei Abschäumer im gleichen System laufen lassen. Der, der die beste Performance aufweist (auch über längere Zeit), ist der Sieger. Das haben wir mit einigen Systemen auch gemacht.


    diesen Test haben wir interessehalber bereits vor ca. 40 Jahren durchgefuehrt. NRW/Niedersaechsischer Platzhirsch gegen Keiler aus Bayern. Wo der Bayer seine Schaumkrone einstellte, werkelte der Niedersachse munter weiter. Das war die damalige Erkenntnis. Inzwischen hat sich einiges getan und die Unterschiede scheinen nicht mehr so offensichtlich.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    vorneweg gesagt, diese Diskussion wird in Teilen viel zu aufgeregt gefuehrt.
    Ihr koennt nachher auf mich einpruegeln, denn ich habe noch eine zusaetzliche Meinung ueber die Nutzbarkeit eines Schaeumers. :loudly_crying_face:
    Es gibt durchweg positive Erfahrungen mit dem AS. Das ist unbestritten.
    Erfahrungen negativer Art koennten hoechstens von Betreibern von Spezialbecken(Filtrierer) kommen. Obwohl es da sicher auch gegenteilige Meinungen geben wird.
    Das Thema AS ist immer schon eine Art Reizthema gewesen, weil es meistens darum ging, welcher AS ist das beste Produkt fuer mein Becken.
    Angefangen hatte es 1963 mit einem Herrn aus Solingen, der sich heute wundern wuerde, ob der aufgeregten Diskussion. Ich kann mich noch gut an die Verfechter von Glaubenskriegen in Bezug auf Sander und Tunze erinnern. Aber das ist ein anderes Thema.
    Es gibt jedoch noch einen ganz anderen Vorteil als die Entfernung von "Organik", naemlich die Stabilisierung des PH-Wertes, durch Austreibung von CO2 und als Platzhalter fuer Sauerstoff. Jetzt kann man sich fragen, was hat der PH-Wert in dieser Diskussion zu suchen? Grundsaetzlich ist es wichtig zu verstehen, das alle Dinge im Aquarium miteinander wechselwirken. Es gibt eine amerikanische Studie ueber die Ueberpruefung der Korallenvitalitaet. Auf das dafuer genutzte Quantenverfahren moechte ich nicht naeher eingehen, da es hier den Rahmen sprengen wuerde. Es wurden Tests an verschiedenen Arten durchgefuehrt, in dem man Alkalitaet, Calcium und PH-Wert veraenderte und diese Simulationen zu einem spaeteren Zeitpukt auswertete.
    Zitat: "Es gab jeweils einen deutlichen Unterschied in der Quantenausbeute zwischen den Arten bei einem hoeheren PH-Wert (8,35). Bei einem PH-Wert von 7,9 war die Quantenausbeute aller Arten gegenueber dem hohen Wert (8,35) niedriger. Bei allen Arten gab es aber eine merkliche Spitze bei einem Wert von 8,2."
    Betreiber von Becken ohne Abschaeumung, mit niedrig(st)em PH-Wert und stagniertem Korallenwachstum koennten dieses Problem mit einem AS loesen.
    Keep cool!

    Hajo

    Hallo 0Andre,

    da hast du aber Glueck!
    Die Geschichte zeigt, dass so mancher Ueberbringer gekoepft worden ist!

    Gruss
    Hajo

    Ach so, wegen des Themas" Abschaeumresultate" gibt es aus dem letzten Jahr hier im Forum einen Thread :" Was holt ein Abschaeumer aus dem Wasser?" Themenstarter war Hans-Werner.
    Viel Vergnuegen!


    Hallo Andre,

    obwohl ich in diesem Punkt mehr auf deiner Seite bin, kann ich deinem Rundumschlag nicht ganz folgen.
    Auch ich betreibe seit Jahren eines von meinen Aquarien ohne AS. Vorstellen brauche ich es nicht mehr, da hoechstwahrscheinlich hier bereits allseits bekannt. Theoretische Erschwernis wegen Rueckwand aus Riffkeramik, was sich spaeter als Nonsens herausstellte.
    Soweit so gut.
    Im letzten Link sollte man die Abhandlung ueber den Protein Skimmer genau lesen.
    Beginnend mit der Aussage, dass der AS an sich die Innovation schlechthin ist, werden weiter unten moegliche Alternativen aufgezaehlt. Aber in der Anwendung als zu umstaendlich, ineffizient, unvorhersehbar und zeitaufwendig beschrieben. Man gut, dass der Autor damit hier noch gerade die Kurve gekriegt hat. Denn das erbaermliche Beispiel weiter unten, kann auch dem Mutigsten den Optimismus verhageln.
    Ich bin im Prinzip bei dir, nur sollte nicht unerwaehnt bleiben, dass diese Methode nichts fuer Anfaenger ist. Einige Voraussetzungen muessen erfuellt sein, sonst wird jeder Versuch ein Rohrkrepierer.

    Gruss
    Hajo

    Leute,Leute, das Sommerloch und die Hitze..... :grinning_squinting_face:
    Es ist ja an einiger Kritik etwas Wahres dran. Schwarze Schafe waren schon immer unterwegs. Leider steht es ihnen nicht auf die Stirn geschrieben. So muss sich der Laie oft aus negativen Erfahrungen sein Bild von der Meerwasseraquaristik zimmern.
    Ich moechte nicht annehmen, dass ein versierter Aquarianer mit dem Blindenstock unbekanntes Terrain betritt. Er wird sich vorher ueber das Produkt informieren, und zwar in verschiedenen Richtungen. So wird er positive wie auch negative Dinge hoeren, die dann entsprechend einzuordnen sind. Wie sagt man so schoen: Die Spreu vom Weizen trennen!

    Es ist gut, dass Menschen ihre aquaristischen Faehigkeiten ernst nehmen und sich um Loesungen bemuehen. Aber dass wir unser Hobby mit zu vielen Erwartungen ueberfrachten, ist problematisch. Einige von uns haben ein idealistisches, romantisches Bild von der MW-Aquaristik, oder den Irrglauben mit Chemie und Technik alle Ungereimtheiten loesen zu koennen.
    Oft ist gerade diese Vorstellung der Ausloeser fuer Probleme.

    Gruss
    Hajo

    danke euch. für mich unverständlich: daneben wächst ein gelber schwamm erstaunlich gut.der war vor ca 3 monaten so groß wie ein tischtennisball - hat jetzt fast handball größe. lg mike

    um das aufzuklaeren bedarf es einer genaue Bestimmung beider Schwammarten.
    Was dem einen gefaellt, muss der andere nicht moegen. Sind z. B.beide autotroph oder nur einer?
    Dass aber wenigstens einer sehr gut in den Tritt gekommen ist, deutet auf gute Umgebungsbedingungen hin. Jedenfalls fuer diese Art. Es ist nicht selten, dass sich Schwaemme erst einmal schwertun.
    Meist starten die kleinen Fragmente besser, als groessere Brocken.
    Gruss
    Hajo

    wobei man da auch differenzieren muss. Bei vielen der bunten Schwaemme gibt es eine Kombination der Nahrungsaufnahme, naemlich sowohl durch Filtration als auch durch Nahrungszufuhr von ihren symbiotischen Blaualgen.
    Einige Schwaemme finden sich auch in meinem Aquarium. Bei der Versorgung des Milieus mit Bakterienpraeparaten oder Bakterienfutter stehen sie besonders gut. Auch im Zusammenspiel z. B. mit TM Zootonic laesst sich die positive Wirkung beobachten. Dito BactoBalance.
    Die meisten Schwaemme werden merkwuerdigerweise als laestig angesehen. So tauchen sie auf und verschwinden wieder. Dabei waere es doch einen Versuch wert, sie am Leben zu erhalten.
    In der Regel kommen sie in naehrstoffarmen Zonen vor. Genau wie die Steinkorallen. Was macht sie also weniger haltbar? Das Nahrungsdefizit im zu filtierenden Aquariumwasser?
    Dem kann man mit geeignetem Futter entgegenwirken. Falls man es ueberhaupt moechte.
    Diese "Spezialisten" fristen im Aquarium ein Nischendasein, obwohl doch eine Reihe von ihnen autotroph leben, oder wenigstens teilweise.
    Jetzt, wo wir Dank Indonesien in einer Zeit von Steinkorallenarmut unser Dasein fristen, waeren Versuche mit Schwaemmen ein mindestens gleichwertiger Ersatz. :ironie:
    Oder doch ein wirklich ernsthafter Gedanke? :thumbs_up:

    Gruss
    Hajo

    bei dem Hoehlenkonzept immer die maximale Groesse und Anzahl der Fische mit einplanen. Was ehemals als kleiner Zwerg eingekauft wurde, kann sich spaeter als dicker Moppel entwickeln. Dann wird das Aufsuchen eines ehemals gemeinsamen Schlafplatzes fuer schwaechere Untermieter Konsequenzen haben. Muss nicht, kann aber. Kommt auf die Art an.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Hajo,

    das ist garantiert und hunderprozentig kein Wettbewerbsvorteil! Das ist wie ein Auto, was maximal 140 km/h fährt, vernünftig aber unattraktiv, weil der Fahrer bzw. Anwender beherrscht ja alles immer und ist sowieso perfekt. Schau Dir mal die Technikfreaks in unserem Hobby an.

    Sorry, Hajo, ich weiß auch nicht wieso ich es heute so mit Dir hab', :loudly_crying_face: aber irgendwie kann ich sowas auch nicht so stehen lassen. :frowning_face: Ich habe ja auch mal LED verkauft.

    Gruß

    Hans-Werner


    Nix fuer ungut,Hans-Werner! :grinning_squinting_face: Wir kennen uns hier im Forum schon etwas laenger. :smiling_face:
    Soweit ich das ueberblicke, sind diese Einstellungen zwar vorgegeben, aber dennoch variabel zu veraendern. Auch im Sinne einer fortschrittlichen Anwendung.
    Was ist an einer gesunden Grundeinstellung zu kritisieren, wenn weitere Optionen zugaenglich sind? Ich hoffe, nichts. :loudly_crying_face:
    Oder gibt es da auch wieder Einwaende? Die wuerde ich dann allerdings nicht verstehen.

    Gruss
    Hajo


    grundeinstellung werksseitig, weil auch der hersteller eine notwendigkeit erkannt hat - wenn er durchblick in die korallenbedürfnissde hat

    Schwer zu beurteilen, ob das Hoffnung oder bereits Gewissheit ist. :grinning_squinting_face:
    Es waere aber sicher ein Wettbewerbsvorteil der vernuenftigeren Art.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Hans-Werner,


    o.k., ich habe nicht korrekt formuliert. :frowning_face:
    Ich meinte, wenn versucht wird, diese auf den Aufnahmen dargestellten Blautoene seinen eigenen optischen Eindruecken ueberzustuelpen, muss das keinesfalls richtig sein.

    Gruss
    Hajo

    Wenn wann einmal Fotos von Aquarien der 90er mit den heutigen vergleicht ist eine starke Zunahme der blauen Anteile zu erkennen. Wo früher eine Blauphase in den Morgen- und Abendstunden stattfand, scheinen die heutigen Becken komplett blau zu sein - schön für die Fuoreszenzeffekte aber in meinen Augen unvorteilhaft für die meisten Korallen. Ich kann mich natürlich auch täuschen, dass einfach immer nur die Blauphasen fotografiert werden. :?:
    LG Burkhard


    vielleicht naehern wir uns jetzt dem Irrtum?
    Weil Fotos von Riffbecken kamerabedingt meist ueberzogene Blautoene vermitteln, wird mit der Einstellung der Leuchte versucht, diesen Farben naeher zu kommen. Dieser optische Effekt bringt wenig Nutzen, wenn man die Beduerfnisse seiner Korallen nicht kennt.
    Die Fragen nach den Einstellungen von LEDs werden gefuehlt imNetz nicht weniger.
    Das haben auch einige Hersteller verstanden, die Leuchten mit speziell auf bestimmte Korallenarten abgestimmte (Basis)Programme anbieten.
    Irgendwoher muss dieser Gedanke ja gekommen sein.
    Gruss
    Hajo


    dicht an dicht gehängte klusterleuchten ergeben auch eine durchgehende lichtfläche und bei entsprechender aufhängehöhe kommt ein durchgemischtes licht am objekt an.

    das mag so sein. Fuer Besitzer von geschlossenen Systemen (Vollabdeckung) nicht wirklich vorstellbar.

    Gruss
    Hajo

    Die ewige Herumspielerei an den Lampeneinstellungen halte ich für sehr problematisch. Die Tiere können sich in einem weiten Feld an die zur Verfügung stehende Bestrahlung anpassen. Das benötigt aber Zeit, weil bestimmte Pigment zum Schutz oder zur Energieübertragung gebildet werden müssen. Wenn im Wochen- oder Monatszyklus Spektrum und Lichtstärke geändert werden, haben die Tiere keine Chance.
    Das hat man auch schon früher bei den "alten" Leuchten (HQI, T8) und T5 gesehen, sobald die Lampen gewechselt wurden, begannen die Probleme, wenn man den Wechsel nicht "vorsichtig" genug durchgeführt hatte. Bei den alten Systemen gab es (mehr oder weniger) nur An und Aus und Dauer pro Tag. Heute kann man an so vielen Stellschrauben drehen, dass viele Aquarianer - meiner Meinung nach - überfordert sind und zu viel an den Bedingungen ändern. Und die Tiere stehen in einem andauernden Anpassungsstress, den nicht alle überleben.

    LG Burkhard

    Hallo Hajo,

    Es gibt LED-Leuchten mit einer gleichmäßigen Lichtverteilung sowohl aus deutscher als auch aus asiatischer Herstellung. Meine Meinung: Wer des Effektes halber zu Clustern gegriffen hat, hat sich schlicht verkauft, wiederum eben des Effektes wegen. Wer richtig eingekauft hat, braucht kein Hybrid


    Hallo Hans-Werner,

    Gedanklich war ich bei jenen Zeitgenossen, die bei der Auswahl ihrer Korallen generell deren Umweltparameter Licht missachten. Die Folgen sind betretene Gesichter und geschaedigte Korallen. Es sollte einmal eine Erhebung stattfinden, an welchen Parametern das spezielle Siechtum festgemacht wird. Wasserchemie oder Licht? Der Erkenntnisgewinn ist allerdings meist überschaubar, weil er oft nur Halbwahrheiten zusammenfasst, oder was man gerade noch mit eigenen Ohren gehört oder mit den Augen irgendwo nebenbei gelesen hat. Aber haben es auch alle verstanden? Beim Cluster bin ich bei dir. Ich selbst nutze eine Leuchte mit sehr flächig angeordneten LEDs. Die damalige Negativerfahrung mit Clustern hatte mich zu diesem Kauf veranlasst. Es wird anderen auch so gegangen sein. Nur schützt das nicht generell vor falschen Einstellungen. Auch hier kann der Unwissende durch Herumdaddeln Fehler begehen, die dann erst einmal auf anderen Ebenen breit diskutiert werden, bevor man dann endlich zum Thema Licht kommt. Es darf sich ruhig einmal mit den Anforderungen der Korallen beschäftigt werden, ehe versucht wird, unter Volllast die psychedelische Disco-Beleuchtung zu kopieren. Es müsste eigentlich klar sein, dass Korallen eine Anpassungssphase benötigen und das nicht jede Koralle gleichermassen viel Licht verträgt. Wenn man so manche Diskussion verfolgt, könnte man andere Gedanken haben. Viel Licht ist nicht immer gleich viel Erfolg.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    es passt zwar nicht hierhin, aber das Thema wurde hier kurz angesprochen. Somit moechte ich aehnlich kurz darauf eingehen. :smiling_face:
    Das Herumfummeln an den Spektren ist mit die Wurzel allen Uebels.Das ist richtig.
    Es finden sich aber auch noch andere Stolpersteine.
    Auch wird mehr oder weniger die punktuelle Bestrahlung durch die LED vergessen. Unterschiedliche Linsen und deren Abstrahlwinkel spielen ebenfalls eine Rolle bei der Lichtverteilung und der Gesunderhaltung unserer Korallen.
    Etwas zu nah an der Wasserooberflaeche positioniert, desto einseitiger wird die Spektralausbeute fuer die Korallen in der horizontalen Ebene sein. Das auffallende Licht wird sich nicht optimal mischen. Die Koralle muss mit dem Angebot vorlieb nehmen, den der enge Spektralbereich in ihrem Umfeld von oben zulaesst.
    Es wird immer munter ueber den PAR-Wert diskutiert. Sicherlich ein Anhaltspunkt unter gewissen Bedingungen. Wenn dieser Wert diskutiert wird, sollte man seine Verteilung gleich mit ansprechen, nicht theoretisch, sondern bezogen auf sein eigenes Becken.
    Es ist ja nicht so, dass der PAR-Wert par excellence ueber die gesamte Flaeche des beleuchteten Bereichs konstant ist. Das Maximum wird zentral sein, nach den Raendern abfallend, von Leuchte zu Leuchte verschieden. Das bedeutet, dass unter dieser Vorraussetzung einige Korallen nicht unbedingt optimale Bedingungen erfahren.
    Es ist nicht immer einfach seinem Korallensortiment die bestmoegliche Lichtversorgung zu bieten. Acroporen und z.B. Catalaphyllia/Duncanopsammia haben grundverschiedene Ansprueche. Einen gesunden Mittelweg zu finden ist nicht einfach. Obwohl es auch einige Acros gibt, die sich auf moderates Licht einstellen koennen.
    Bei hohen Becken laesst sich eine starke Strahlung durch die Wassersaeule abfedern. Hier kann man besser auf die individuellen Beduerfnisse der Tiere eingehen.
    Bei Becken mit geringer Hoehe ist das kaum moeglich. Da sollte man sich besser fuer die eine oder andere Tierart gleicher Wasserzonen entscheiden. Oder zu anderen Lichtquellen greifen.
    Aquarien mit Mischpopulationen betreibe ich selbst und andere aus meinem aquaristischen Umfeld seit vielen Jahren. Die "Schwierigkeiten" frueherer Jahre mit HQI haben sich m. E. mit der Einfuehrung der LED fortgesetzt. 8 von 10 meiner Aquarienfreunde sind von reiner LED-Beleuchtung auf Hybrid gewechselt oder haben die T5 wieder ueber die Becken gehaengt. Ueber meinen Becken haengen immer noch reine LEDs.
    Das stehe ich jetzt durch! :angry_face: :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Fische benötigen einfach die Abwechslung: Farbe, Form, mit oder ohne Beinchen, Größe, Struktur, Geschmack, Bewegung.

    Endlich mal einer, der es auf den Punkt bringt! :thup

    Futter ist nicht nur noetig, um dem Koerper die notwendigen Kalorien zuzufuehren, Wichtig sind auch Ballaststoffe.
    Die Ansicht, dass man mit einer konzentrierten Nahrung, sozusagen in Tablettenform, am weitesten kaeme, ist irrig. Der Darm braucht eine gewisse Menge an Stoffen, welche er zu bearbeiten hat. Es kommt da eben auch sehr auf die Quantitaet an. Die Bewegung der Daerme leidet, wenn z. B. Doktorfische nicht genuegende Nahrungsmengen bekommen. Weiter sind unentbehrlich Vitamine.
    Der Fisch im Aquarium muss auf viele Reize verzichten, die sein Freileben abwechslungsreich und bis zu einem gewissen Grad "aufregend" gestalten. Stets kann in freier Wildbahn etwas passieren, immer muss er achtgeben. Ein Fisch, der in der Freiheit nicht achtgibt, kann jederzeit gefressen werden.
    Alle diese Reize fallen in der Gefangenschaft weg. Der gefangene Fisch hat eine Eigenwelt, die ausserordentlich arm an Geschehnissen , also auch an Reizen ist, die von der Natur eigentlich vorgesehen sind. Man kann jedoch diese Reizverarmug, die sich auch koerperlich auswirken kann, bis zu einem gewissen Grad abschwaechen oder bei manchen Tieren sogar vermeiden, wenn wir die verlorengegangenen Reize durch besondere Futterreize versuchen zu kompensieren.
    Auch merkt man schnell, wenn ein Fisch eines gewissen Futters muede wird. Dann ist es hoechste Zeit, anderes Futter anzubieten.
    Die Fische in der Natur wechseln ebenfalls zwangslaeufig ihre Speisekarte. Sie sind auf das angewiesen, was ihnen gerade geboten wird. Einmal ist dieses Futtertier oder Alge vorherrschend, dann wieder jenes. Wichtig ist jedoch nicht nur, was das Tier frisst, sondern auch, wie und unter welchen Umstaenden es frisst. Viele Fische verbringen die meiste Zeit mit Futtersuchen. Alle Ereignisse, die sich daei abspielen, sind in ihren Genen von Natur aus eingebaut. Im Aquarium gehen sie zwar nicht vollstaendig verloren, sie kuemmern aber. Das gilt es zu verhindern. Dabei ist jedes Mittel recht, welches Abwechslung schafft. Sei es im Futter oder im sozialen Gefuege.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Hajo,

    prinzipell hast Du recht: man sollte immer nur im Bereich zwischen den beiden Kalibrierlösungen messen. Die hohen Kalibrierlösungen (>8) haben nur den Nachteil, dass sie sehr schnell "verderben" (das CO2 der Luft senkt den pH-Wert der Lösung). Und ganz schnell kalibriert man so falsch.

    Hallo Burkhard,

    da die Halbwertszeit oder der Verfall meist nicht auf den Flaeschchen dokumentiert ist, bleibt nur die Methode der Referenzpruefung. Wie so oft. Vorher sollte man allerdings auch die Messkette reinigen. Mir sind haarstraeubende Ergebnisse einer Dauermessung bekannt, die u. a. von einer voellig mit Kalkrotalgen ueberzogenen Sonde herruehrten. :loudly_crying_face:
    Ich bin schon laengst dazu uebergegangen, das Ablaufdatum der Testfluessigkeiten zu ignorieren, und sie viel frueher auszutauschen.
    Gruss
    Hajo

    na, dann ist ja alles im (halb)gruenen Bereich. :grinning_squinting_face:
    In der Regel nimmt der Meerwasseraquarianer fuer die Steilheit anstatt PH4 die PH9-Loesung. Es sollte immer der dem zu messenden Medium nahe Bereich kalibriert werden. Somit liegt ein Kalibrier-PH (7.0) unterhalb und einer oberhalb (9.0) des PH-Bereichs im Aquarium (8.x).
    PH4 waere fuer Suesswasser o.k.
    Gruss
    Hajo

    ich habe eine Frage, die ich in Zusammenhang mit der PH-Messung immer voran stelle, weil moeglicherweise in nachfolgenden Diskussionen darauf Bezug genommen wird.
    Hast du das Geraet vor der Erstbenutzung kalibriert?
    Sei mir bitte nicht gram, aber meine Erfahrungen sind manchmal andere....
    Gruss
    Hajo


    Nur mal interessehalber: Haben hier auch LED-Nutzer Wärmeprobleme oder nur HQI/T5-Nutzer?

    Grüße

    Hans-Werner


    Ich glaube, es ist relativ zu sehen.
    Das kann eigentlich nur jemand genau beantworten, der unter gleichen Umgebungstemperaturen die Leuchtquelle getauscht hat.
    Unter HQI/T5 im relativ kuehlen Keller war die Beckentemperatur nie ein Problem. Auch nicht in heissen Sommern.
    Im Wohnbereich hingegen, bei maximalen 26.4 Grad Umgebungstemperatur (tagsueber) wuerde die "Kellerkonstellation" zu einem ernsthaften Problem fuehren.
    Die LED hingegen, die im Wohnbereich ueber dem Becken haengt, beeinflusst die Wassertemperatur nicht in dem Einfluss, wie es die vormalige HQI/T5-Aufhaengung getan hat. Trotzdem habe ich, um Stress fuer die Tiere (LPS) zu vermeiden, nachts einen Ventilator laufen. Die hoechste Beckentemperatur betraegt 26.1 Grad.
    Die koennte ich unter HQI mit gleicher Kuehlung nicht halten.
    Gruss
    Hajo

    vSandy Drobic schrieb:Seufz, dafür habe ich groben Sand mit reichlich Detritus drin, so groben Sand werde ich nicht noch einmal einbringen. Bin froh, wenn das große Becken denmächst wieder startet, dann kann der H. marginatus rüberwandern und der grobe Sand fliegt raus. Dann kommt, wenn überhaupt, nur noch eine dünne Schicht von dem feinen Ati Sand rein. Oder ich versuche es auch einmal mit bodendeckenden Korallen wie Montis.
    [/quote]


    von grobem Sand habe ich mich schon lange verabschiedet. Grob ist bestimmt nicht ganz verkehrt,aber feiner Sand laesst sich besser bei Cyanos absaugen. :grinning_squinting_face:
    Obwohl ich, Gott sei gepfiffen und getrommelt, seit Jahren keine roten Belaege mehr kenne, verwende ich ihn jetzt aus lauter Gewohnheit.
    Flachwachsende Korallen wie Montipora oder Echinophyllia haben auch ihre Nachteile.
    Manche moegen den schnellen Wuchs. Deshalb kam wohl die Idee mit dem "Bodendecker".
    Wenn man ihnen nicht Einhalt gebietet, wachsen sie an den Seitenscheiben hoch. Sie von dort wieder zu entfernen, ist ein besonderer Akt. Die uebrige Deko ueberziehen sie sowieso. Ausserdem nimmt mir meine bodendeckende Echinophyllia die besten Stellplaetze fuer neue Korallen oder Ableger weg. Ich platziere jetzt die Neuen direkt auf die Koralle. Darunter stirbt es ab, daneben waechst es wieder hoch.
    Ich weiss nicht, was pflegeleichter ist. Sand oder diese Art von Sandersatz.
    Gruss
    Hajo

    Archaster und Echinometra lebten nicht laenger als 1 Jahr. Warum,weiss ich nicht.
    Gestoert wurden sie nicht.
    Ich wuerde gern noch einmal einen Anlauf wagen. Dafuer fehlt mir aber der richtige Bodengrund.

    Gruss
    Hajo

    Es wurden leider Hungerhaken. Das Ende durch Hymenocera schien mir der einzige Ausweg. :loudly_crying_face:
    Die ersten Signale kamen von den grabenden Schnecken. Sie vermehrten sich nicht und verschwanden irgenwann. Die Population der anderen Schnecken ist quasi gleich geblieben. Von den Seeigeln fand ich spaeter nur das Gehaeuse.
    Gruss
    Hajo

    Weiss bleibt der Sand nur, wenn er auch regelmäßig durchgearbeitet wird etwa von grabenden Seesternen, sonst siedeln sich wie üblich Algen und Mikroorganismen an, welche den Grund überziehen.

    das setzt aber wiederum eine adaequate Sandschicht voraus und eine entsprechende Anzahl von grabenden Tieren. Selbst wenn diese Bedingungen erfuellt sind, kann noch genug Detritus uebrig bleiben. Das ist das Resultat eines eigenen Versuchs mit Seeternen, Schnecken und Seeigeln. Wahrscheinlich aber entspricht das Angebot nicht der natuerlichen Nahrung. In Menge und Qualitaet. In der Regel hatten diese Tiere kein langes Leben.
    Hat vielleicht jemand unter anderen Bedingungen gegenteilige Erfahrungen?
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    gruener Salat ja! Schattiert, wie Radicchio, nein! Kaum ist der drin, ist die ganze Meute verschwunden und traut sich kaum aus der Deckung. Lange Zeit spaeter wird sich zwar beruhigt, aber um den gescheckten, andersfarbigen Appetithappen wird ein Bogen geschwommen. Es ist also nicht immer die Groesse, die abschreckt, sondern auch die Farbe, die verwirrt.
    Zumindestens bei Fischen, die bislang mit jeder Art von gruenem Salat vertraut waren.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Burkhard,

    ich kann mich nicht mehr genau an das Materal erinnern. Es hat funktioniert und Schaden hat das Teil im Salzwasser auch nicht genommen. Auch hatte es keinen negativen Einfluss auf die Beckenbiologie. Wahrscheinlich, weil es von einem Aquarianer gefertigt wurde, der zum Glueck auch noch Mitarbeiter in einem stahlverarbeitenden Betrieb war. :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo