Beiträge von hajo

    In den amerikanischen Foren wurde bei den klein bleibenden Arten Octopus mercatoris favorisiert. Mach dich mal schlau. Einige Bedenken wegen der Nachtaktivitaeten haben sich bei der Haltung im Aquarium nicht verfestigen können. Mit der Zeit lernt Octopus seinen Pfleger auch tagsueber zu begrüßen. Man koennte auch sagen, dass Fresslust und Neugier der tiefere Grund sind.
    Die geringe Lebenserwartung ließe sich mit der erfolgreichen Nachzucht kompensieren. Da waeren wir dem eigentlichen Thema nahe, dem Artenbecken. Was damit auch ein Aufzuchtbecken werden kann.
    Das wäre die positive Seite.
    Die negative Sicht auf die Dinge stellt sich mir in dem Zeitmangel dar, den du anfuehrst. Der Krake sollte nicht hungern und auch stets stressfrei leben.
    Eine gute und abwechslungsreiche Fütterung festigt die relativ kurze Beziehung zwischen Mensch und Tier Das löst ein Futterautomat nur bedingt. Ein mehr an Aufmerksamkeit wuerde ich einem so intelligenten Wesen nicht absprechen wollen. Das wiederum verträgt sich nicht mit Abwesenheit.
    Das ist keine Kritik, sondern nur eine Betrachtung aus meinem ganz persönlichen Blickwinkel.
    Wie loest du eigentlich das Problem mit den Pumpen?
    Gruss
    Hajo

    Ich bin strikt dagegen, dass man an giftigen Tieren Ersterfahrung sammelt. Ist es eine besondere Ausstrahlung von Gifttieren, die dich beeindruckt? Wenn schon Krake, dann besser eine ungiftig Art. Wo liegt denn da der Unterschied? Sicherlich kann man Theoriewissen mit praktischer Erfahrung verknüpfen. Was man sich in diesem Fall aber erst einmal erarbeiten muesste. Das funktioniert aber nicht von gleich auf jetzt.
    Gruss
    Hajo

    Die sind ja fast gleich gross. Den besten Erfolg verspricht ein wesentlich kleineres Exemplar hinzuzusetzen. Bei gleich grossen Fischen halten die Aggressionen laenger an. Ende offen.
    Ich haette den Aggressor entfernt. Zumindestens fuer ein paar Tage.
    Manchmal klappt dieser Versuch.
    Gruss
    Hajo

    Dabei kam mir auch der Gedanke an einen Blauringoktopus ( ja, ich weiß dass er giftig ist, das Becken ist zudem ausbruchssicher )

    Ausbruchsicher ist ein relativer Begriff.
    Ich verstehe auch nicht, warum man sich wegen Zeitmangel verkleinert, also einerseits weniger Zeit fuer seine Tiere aufbringen wird und andererseits sich einen hochgiftigen Kraken halten will, der zudem noch extrem kurzlebig ist. Der tiefe Sinn erschliesst sich mir nicht. Auch weil, und das im besonderen, das Tier nur empfehlenswert fuer einen Spezialisten ist. Und das meine ich ernst!!
    Gruss
    Hajo

    Klaus, du bist nicht allein.
    Eines meiner Becken hatte ich vor 2 Jahren als Komplettanlage bei einem Internet-Aquarien Bauer bestellt. Geliefert wurde pünktlich, aber die Qualität ließ zu wünschen übrig. Nach der Erstbefüllung des Beckens traten an mehreren Stellen plötzlich winzige Lufteinschluesse auf, die sich von oben bis unten fortsetzten. Die Mängel am Glas waren bei der Fertigung entstanden. Der Aquarien Bauer schob es auf den Glasproduzenten. Trotzdem gab es einen bitteren Beigeschmack, da beim Aquarienbauer die Mängel in der Endabnahme nicht erkannt wurden. Oder nicht erkannt werden sollten?
    Das Becken wurde abgeholt und gegen ein neues Glas ersetzt. Das neue Becken kam bei mir wieder nicht durch die Abnahme, denn die ehemals vorhandenen Glasstreifen auf der Klebung fehlten und das Filterabteil hatte plötzlich andere Masse. Also ging das Becken wieder zurück! Ich will es kurz machen:
    Der 3. Anlauf war die Kündigung des Vertrages, weil beide Laengsscheiben zerkratzt waren und ich auf der Rueckabwicklung bestanden habe.
    So kann es auch gehen.
    Gruss
    Hajo

    Was ich nicht verstehe, Winkelspanner kosten nur ein paar Euro, die würde sowas zuverlässig verhindern. Oder vlt. bin ich ja einfach nur zu pingelig.

    Nein, du bist nicht pingelig. Man darf saubere und genaue Verklebung erwarten. Wer das nicht kann, sollte es sein lassen. Toleranz ist ein dehnbarer Begriff. Der Kunde sollte zufrieden sein, und nicht der Hersteller. Bestenfalls beide.
    In der Tat kleben einige Aquarienbauer abenteuerlich und hoffen dann auf eine Abnahme ohne Blindenhund.
    Gruss
    Hajo

    Den Feuerfisch will ich unbedingt.

    Auch Tipps wären nett, da ich noch nie ein Meerwasseraquarium hatte. (Ja, ich weiß, dass Feuerfische eigentlich Experten-Tiere sind.)

    Die Antwort hast du dir ja schon selbst gegeben.

    Ich hatte schon darauf hingewiesen, dass es wenig sinnvoll ist, kleinere Fische einzubringen. Die Konstellation Ocellaris/Dendrochirus ist deshalb fragwürdig, weil nicht von der Größe des Weibchens auszugehen ist. Das Männchen ist mit nur ein paar Zentimetern deutlich kleiner. Ähnlich verhält es sich mit den Artverwandten Premnas. Dort ist zwar das weibliche Tier ein kleiner "Riese" (13cm), das Männchen (6cm) hingegen nicht.
    Alles in allem gesehen würde ich in der jetzigen Situation (Einfahrphase) davon absehen, einen Feuerfisch zu erwerben. Wenn du aber meinst, im Laufe der Zeit genug seriöse Informationen gefunden zu haben, die die Pflege eines Feuerfisches zu deinen Bedingungen rechtfertigt, so wäre das deine Entscheidung. Das Nadelöhr für eine sinnvolle Vergesellschaftung ist die Größer des Beckens. So entfallen z. B. Doktor- und Kaiserfische. Im Prinzip alle größer werdende Fische. Wenn du dagegen auf den Dendrochirus verzichten solltest, stehen dir wieder eine grosse Auswahl aller kleineren Arten zur Verfügung.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Tade,

    die Faustformel für eine Vergesellschaftung anderer Fische mit dem Feuerfisch heisst: Mindestens gleiche Größe!!
    Deshalb würde ich auf die Amphiprion verzichten. Trotz vermeintlichem Schutz durch die Wirtsanemone. Die Fische halten sich nicht ständig darin auf. Speziell in der Dämmerung sind sie gefährdet. Insbesondere, wenn der Dendrochirus nicht optimal verpflegt wird.
    Im MWL steht in den Haltungsempfehlungen etwas von 500l .
    Einmal davon abgesehen, stellt der Stoffwechsel des Fisches bei kleineren Becken einige Anforderungen an den Pfleger.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    auch du wirst irgendwann einsehen, dass die "Dipperei" ein zu kurz gesprunges Unterfangen dargestellt. Mittel- und/oder langfristig werden trotz aufmerksamer Kontrollen "Trojaner" Einzug halten. Mit jedem Neubesatz, sei es Fisch oder Koralle erhoeht sich das Risiko, den einen oder anderen Parasiten in das bestehende Milieu einzubringen. Trotz Dipperei! Diese Erfahrung teile ich mit einem Gros von Meerwasseraquarianern. Wer's nicht glaubt, eine von vielen Bestätigungen kann man in der letzten Koralle u. a. im Artikel "Taunus Riff Aquarium" nachlesen.
    Das Stichwort sollte eigentlich Biologische Schädlingsbekämpfung durch Fressfeinde sein. Wobei der Begriff der "Schädlinge" zu relativieren ist.
    Die sensible Mikrofauna wird es dir danken.
    Momentan liegt wohl eher der Schwerpunkt auf der kommerziellen Vermehrung von Ablegern in Form von fragmentierten Teilen und deren Verbreitung im Handel. Nichts dagegen einzuwenden, da dieser Trend wohl in Richtung Nachhaltigkeit Sinn macht. Andererseits sind die Wildentnahmen von Korallenstöcken ein Eldorado von mikrobieller Existenz und einer breiten, natuerlichen Mikrofauna, die wiederum Anlass zu spannender Beobachtung im Aquarium werden kann.
    Gruss
    Hajo

    Ganz so simpel ist es nicht.
    Wir sollten uns in Erinnerung rufen, dass die Ablösung des Alphatieres , in einer Gruppen- oder Haremsstruktur, vom ranghöchsten Weibchen durchgesetzt wird. Das ehemalige Familienoberhaupt wird vertrieben und orientiert sich anderweitig.So etwas ist in einem Aquarium unmöglich. In supergrossen Becken wird es wahrscheinlicher.
    Hingegen ist es aber auch so, dass es in bestimmten Situationen eine Rückverwandlung geben kann. So etwas passiert in der Natur, wenn das Verhältnis der Geschlechter in arge Schieflage gerät. (chronischer Weibermangel). Die Natur hat so die Nachkommen gesichert.
    Das kommt nicht nur bei Lippfischen vor.
    Gruss
    Hajo

    Dann ist es wohl insgesamt besser Lippfische als Einzeltiere zu halten? Es gibt ja auch Kaufangebote als Paare.


    Nun ja, es ist weitaus interessanter Lippfische als Paare oder in Gruppen (Haremstrukturen) zu pflegen. Das erfordert natürlich ein Quantum an Aufmerksamkeit. Meist werden sowieso nur männliche Tiere angeboten, da sie farbenfroher als die meist schmucklosen Weibchen sind und sich deshalb leichter verkaufen lassen. Es gab einmal Zeiten, wo das Auffinden eines weiblichen Tieres wie ein Sechser im Lotto war. Das hat sich mittlerweile gewandelt und einige Händler bieten beide Geschlechter an.
    Nur vergessen viele auch die Konsequenzen mitzuteilen! Das ist sehr ärgerlich, da am Ende des Tages die fällige Geschlechtsumwandlung nicht nur den Pfleger vor Probleme stellt.
    Im Grunde favorisiere ich nicht die Einzelhaltung. Mir persönlich würde es nichts bringen, da das soziale Verhalten der Fische im Vordergrund stehen sollte und nicht nur eine einsame, bonbonfarbene Existenz.
    Gruss
    Hajo

    Frueher oder später kommt man zu der Einsicht auf die Pflege von Lippfische in einer Gruppe zu verzichten. Wenn man es trotzdem wagt und es darauf ankommen lässt, sollten Möglichkeiten gegeben sein, das dann unterlegene Männchen zu isolieren. Die Geschlechtsumwandlung geschieht ja nicht von gleich auf jetzt.
    Ich bin immer so verfahren, dass bei den ersten Anzeichen die Falle in Erscheinung trat.
    Letztes Ereignis war die hier von mir in Wort und Bild dokumentierte Umfaerbung von Cirrhilabrus naokoae. Das alte Männchen hatte ich damals dem Händler meines Vertrauens abgegeben, der mich vormals mit dem Paar versorgte.
    Der Fisch wechselte vom Händlerbecken noch am selben Tag seinen Besitzer.
    Mit diesen Zeilen möchte ich jenen Mut machen, die sich intensiv mit der Pflege von Lippfische beschäftigen wollen. Aufmerksamen Beobachtern gelingt es in der Regel die Kontrahenten zu trennen, bevor es der Sprung aus dem Wasser tut.
    Gruss
    Hajo

    Die Frage ist so einfach, wie komplex.
    Bei den vorgegebenen Beckenmassen lassen sich eigentlich mit Verstand nur Paracheilinus und Cirrhilabrus pflegen. Diese Fische bleiben relativ klein und sind keine Sandschläfer. Gerne auch vergesellschaftete Artengruppen, was aber einige Kenntnis abverlangt. Daher ist es besser eine kleine Gruppe einer Art zu pflegen und der Versuchung zu widerstehen, mehr als ein Männchen zu pflegen. Da sich die Männchen aus den Weibchen entwickeln, ist es besser mit einer Gruppe junger Fische zu beginnen. Alles andere führt zu nichts und bringt nur Ärger und Verdruss.
    Wärmstens kann ich P. mccoskerie empfehlen!
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    ein grosser Tanker hält scheinbar auch dann noch den Kurs, wenn es eigentlich schon längst zu spät ist und die Klippen bereits erreicht sind.
    Ein kleines Schiff reagiert zwar anfälliger auf Probleme der Steuerung, ist aber leichter wieder auf Kurs zu bringen.
    In der Meerwasseraquaristik sind wir nicht gefeit gegen „Unfälle“ jeglicher Art, sei es durch eigenes Verschulden oder durch Parasiten und Krankheiten, wobei im Mittel letzteres zum Teil auch auf eigenes Verschulden zurückzuführen ist.
    Nicht selten ergibt sich daraus ein zusätzlicher Aufwand der auf mancher Rechnung fehlt.
    Das Vorkommen von Plagegeistern, wie Aiptasien, Majanos, Cyanos etc. zieht Überlegungen nach sich, die bei großen Becken in die Tat umgesetzt, viel zeitlichen Aufwand und monetären Einsatz in Anspruch nehmen. Auch wird ein unvorhergesehener Einbruch der Wasserchemie nicht mit ein paar Handgriffen zu erledigen sein.
    Egal, welches System man fährt, ein grosser Pott wird immer kostenintensiver bleiben, als ein kleines bis mittelgrosses Aquarium. Das Wesentliche dazu hat Daniel ja bereits aufgezeigt. Allerdings haben beide Varianten ihre Sonnen- wie auch ihre Schattenseiten.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    diese leidige Geschichte zeigt uns einmal wieder, wie hilflos wir leider ausgebrochenen Infektionen gegenüberstehen. Die Erfahrung zeigt auch, und das ist hier kein Einzelfall, dass Krankheiten unserer Fische zumeist spät erkannt werden und zu guter letzt auch noch mit untauglichen Medikamenten behandelt oder mit homöopathischem Firlefanz in den Fischhimmel geschickt werden.
    Wenn wir unseren Fischen Bedingungen bieten, unter denen sie sich wohlfühlen, werden Krankheiten erst gar nicht aufkommen. Das führt mich zu der Frage, warum werden eigentlich so viele Fische verkauft? Wo sind sie gebleiben? Die Anzahl der Aquarianer nimmt im Mittel ab, die Becken werden immer kleiner, aber der Umsatz an Fischen stagniert nicht!
    Es ist unbedingt notwendig, sich über die verschiedenen Krankheitssymtome ein Bild zu machen.
    Mit diesem Wissen wird der Fischkauf leichter und die Gefahr einer Ansteckung des Altbestandes geringer.
    Ein Experte auf dem Gebiet der Fischkrankheiten hat einmal geschrieben:
    „Viel Missgeschick entsteht durch die sogenannten „Gesellschaftsaquarien“, in die wahllos alles hineingeworfen wird, was bunt ist und sich nicht auffrisst. Allen Fischen recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann!“
    Der Besatz von manchen Aquarien hat mich schon früher zur Weissglut getrieben, weil ohne Sinn und Verstand besetzt. Es lassen sich aber nur wenige überzeugen. Das ist das Problem.
    Das Wissen um die Erkennung und Behandlung von Fischkrankheiten gehört ebenso zum Repertoire eines Pflegers von Meeresgetier, wie auch das Grundverständnis, den Zustand seines komplexen Systems Meerwasseraqarium einschätzen zu können.
    Letzteres zu verinnerlichen ist bereits eine respektable Aufgabe.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    noch ein Vorschlag: würde eine Tunze Wavebox Nano bei dem Becken technisch gehen? Oder ist das mit den speziellen Beckenmaßen keine gute Idee? Vorteil wäre im gesamten Becken diese schöne, wellenförmige Bewegung zu haben. Ausserdem spart man sich das Kabelproblem...

    h

    Ich glaube nicht, dass die Wavebox die anfallenden Zersetzungsprodukte aus dem Wasser filtern kann. Dafür wäre eine zusätzliche Stroemungspumpe fällig.
    Außerdem werden alle Korallen synchron bewegt. Dieses Bild ist allerdings Geschmacksache. Wer's mag.....
    Gruss
    Hajo

    Hallo Axel,

    ich kann mich gut in deine Lage hinein versetzen.
    Seit Jahrzehnten pfflege ich Fische. Daher sind mir ihre Krankheiten alles andere, als fremd.
    Rechtzeitiges Erkennen von Parasiten und eine genaue Diagnose verhindern (z. B. mit der Wirkung von UVC) eine ungehemmte Verbreitung, koennen aber nicht unmittelbar sofort unterbunden werden, da sich der Erreger in Zyklen explosionsartig ausbreitet.
    Wer Fische pflegt, sollte sich nicht nur mit ihren Nahrungsbedürfnissen, sondern auch mit ihren Krankheiten auseinandersetzen.
    Neuankömmlinge sind in der Regel anfälliger gegenüber Krankheiten, da ihr Immunsystem stark gestresst ist. Obwohl sie äußerlich gesund wirken, sind sie oft nicht frei von Parasiten oder anderen Erregergruppen, oder aber ihr Immunsystem hat diese Organismen nicht mehr unter Kontrolle. Deswegen ist eine Art von Übergangsbecken eigentlich unerlässlich oder die Verwendung einer starken UVC im Dauerbetrieb im Riffbecken. Nicht erst dann, wenn es zu spät ist, sondern als Dauerläufer rund um die Uhr!
    Es ist nun einmal so, dass jeder Fischkauf ein kleines Risiko birgt.
    Auch wenn bei genauer Betrachtung des Fisches alles in Ordnung scheint, ist das noch keine Versicherung für die Zukunft. Der Neuankoemmling muss Streitereien aus dem Weg gehen oder Aggressionen erdulden. Das hinterlässt Schäden am Immunsystem und der Fisch erkrankt nicht selten. Krankheiten können auch bei Alteingesessenen auftreten, die z. B. aus einem Milieu ins andere versetzt werden. Es müssen nicht immer die neuen Fische die Quelle allen Übels sein.
    Deswegen ist die sorgfältige Beobachtung seiner Pfleglinge unerlässlich.
    Die Einschleppung von Parasiten etc. kann man unter Umgehung eines Überhangbeckens zwar nicht verhindern, aber mit der richtigen Diagnose+Therapie bezw. frühzeitigen! Massnahmen in den Griff bekommen.
    Ich drück dir die Daumen und hoffe, dass noch einige Tiere ueberleben werden.
    Gruss
    Hajo

    Hallo,

    wer hat denn bei diesen Symptomen Ektozon empfohlen?
    Ektozon ist für "Pünktchen" völlig ungeeignet!!!
    Für diverse Pilzerkrankungen sinnvoll, für Oodinium oder Cryptocarion eher wirkungslos. Den "Erfolg" sieht man ja......
    UVC ist das Mittel der Wahl mit vitaminisierten Futtergaben zur Unterstützung des Immunsystems.
    Leider wird der Befall meist nicht früh genug erkannt, sodass sich der Virulenzgrad bereits drastisch erhöht hat. Eine leistungsstarke UVC hilft den Druck der Erreger zu minimieren. Leider ist selbst die UVC nicht in der Lage innerhalb kürzester Zeit Abhilfe zu schaffen. Dafür braucht es einige Zeit. Je nach Schweregrad der Krankheit sind dann auch die möglichen Verluste einzuordnen.
    Gruss
    Hajo

    Obwohl du uns nicht das eigentliche Krankheitsbild geschildert hast, nehme ich einmal an, dass es sich um eine parasitäre Krankheit handelt, die sich über ihre Erreger zyklisch multipliziert. Ich denke da an Cryptocarion oder Oodinium etc......
    Das von dir angewendete Mittel ist möglicherweise nur hilfreich bei Beginn des Befalls. Denn:
    In der Anwendungsbeschreibung des Produktes steht: "...vor allem in beginnenden Krankheitsstadien und bei leichten Erkrankungen eingesetzt."
    Da dieses Mittel auch gefahrlos für Wirbellose, wie Korallen, Anemonen, Schnecken, Muscheln sein soll, vermute ich einmal, dass es wenig bis gar keine Wirkung bei stark fortgeschrittenem Befall zeigt.
    Es gibt keine effektive Chemie, die man gefahrlos in Riffbecken einsetzen kann. Das einzige Mittel, das zur Bekämpfung von parasitären Erkrankungen Wirkung zeigt, ist die UVC. Allerdings ist hier bei nicht rechtzeitiger Erkennung ebenfalls mit einigen Verlusten zu rechnen.
    Nach dem Ableben des letzten Fisches und einer Wartezeit von ca. 6 Wochen kann der Neubesatz gefahrlos erfolgen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    zuviel von dem Rohrfrei-Granulat bildet im Rohr sofort einen dichten, harten Pfropfen, der nichts mehr durchlässt und sich nicht mehr auflösen lässt. Ist mir bei einer Überdosis auch schon passiert. Habe die Gebrauchsanweisung ignoriert. :frowning_face:
    Wurde dann auch eine Aufgabe für den Klempner. Das Rohr mit Inhalt hat er sich als Anschauungsmaterial für weitere Kunden mitgenommen. Viel hilft da nicht viel. Im Gegenteil.
    Gruss
    Hajo

    Gruss
    Hajo

    Das Thema Messungenauigkeiten von verschiedenen Produkten zu beackern ist ein weites und mühseliger Unterfangen. Erstens zeigen die Produkte (ich meine jetzt alle Produkttests) nicht immer absolute, identische Werte an, was zweitens entweder am Produkt selbst oder auch am Anwender liegen kann. Aus diesem Grund, und so verfahren ich auch mit all meinen Beiträgen, kann ich nur aus meinem eigenen Schatzkaestlein plaudern.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Daniel,

    der HI774 zeigt zwar den Phosphatwert direkt an, hat aber gegenüber dem HI736 einen größeren Messbereich (0-0,9mg/l)
    Ich vertraue da lieber den Geräten (HI736) mit einem engeren Messbereich (0-0,2mg/l).
    Das ist nur meine persönliche und theoretische Meinung, weil ich beide Produkte noch nicht miteinander verglichen habe..
    Die Grundrechenarten verlernt man beim HI736 hingegen nicht! :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo

    Hallo Daniel!

    Verfall nicht in Hektik!
    Viel mehr als jetzt getan, kannst du nicht machen. Abwechslungsreich füttern, d. h. diverse Frostfuttersorten anbieten, von Cyclops bis Kril, von Mysis bis hin zu Lobstereiern. Wichtig sind erstklassige Futtersorten und nicht der Müll, den man oft angeboten bekommt. Auf keinen Fall eingedunkelte Produkte. Da liegt der Verdacht nahe, dass sie mehr als einmal angetaut wurden, d. h. die Kühlkette wurde mehrfach unterbrochen. Den Rest muss der Fisch jetzt selbst besorgen.
    Die allgemeine Verfassung scheint ja nicht schlecht zu sein.

    Gruß
    Hajo

    Ja, aber man muss unterscheiden. Nicht alles führt zu einem unguten Ende. Manches ist über Futter und Vitamine geheilt worden.
    Wenn es aber die Folgen von Giftfang sind, sehe ich kaum eine Chance.
    Hellsehen kann ich nicht. Nur Daumen drücken.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Daniel,

    in diesem Fall würde auch ein UV-Klaerer nicht helfen. Die UV ist nur effektiv gegen frei schwimmende Erregerstadien, von z.B. Cryptocarion, Oodinium etc. Andererseits nimmt sie aber den bakteriellen Druck von Bakterien aus dem Wasser, was auch bei der Eingewöhnung empfindlicher Fische helfen kann.
    Du kannst nur abwarten. Die Fresslust ist ein gutes Zeichen.
    Gruss
    Hajo

    Ja genau diese Bilder. Es sind schwache Unterblutungen, die er wohl nicht bemerkt hatte. Mit diesem Beispiel wollte ich nur noch einmal auf die Symptome hinweisen. Diese Flecken variieren oft in ihrer Deutlichkeit. Wenn man nicht genau hinschaut, werden sie übersehen. Als Antwort kommt dann meist, dass der Fisch vollkommen gesund war, aber dennoch verschieden ist.
    Gruss
    Hajo

    Ich hab keine Ahnung, warum das so ist. Bei mir ist der Vorgang reproduzierbar. Auf dem Tablet, wie auch auf dem PC und Laptop.
    Es werden etliche Einträge zu diesem Thema gezeigt. Nicht nur 7 Stück! Der Eintrag Nr.9 ist es.
    Gruss
    Hajo

    Das ist frustrierend. Irgendwie habe ich Pech mit den gelben Fischen

    Ich habe ihn mal beim Fressen beobachtet. Er kommt dann von der rechten Scheibe angeschwimmen. Pfeilschnell. Schnappt sich Futter und schnell wieder weg. Als wenn er Angst hat. Das wiederholt er . Bis gestern hat er in der Gruppe gefressen. Als wenn ihn irgendetwas stressen würde. Die Fische lassen ihn in Ruhe.

    Gruß Daniel

    Das Verhalten würde ich nicht überbewerten. Der Fisch befindet sich in einer ihm fremden Umgebung und in Gesellschaft anderer Fische. Er sollte sich aber in ein paar Tagen eingewöhnt haben. Schon gar, wenn er weiss, woher das Futter kommt.....
    Gruß
    Hajo

    ist mir bereits aufgefallen. Ich hab momentan keine Ahnung, warum?
    Vielleicht kannst du selbst suchen wie folgt: >Kanarien Lippfisch>
    dann folgen etliche Einträge. Der 9. müsste es sein.
    Du kommst direkt zu dem Bericht und den Aufnahmen.

    Gruss
    Hajo