Ich würde mir erst Sorgen machen, wenn nach wenigstens einer Woche nichts von ihnen zu sehen ist. Vorausgesetzt alle Schlupflöcher sind kontrolliert worden. Auch evtl Vorrichtungen im Becken oder gewisse Filterabteile. Spring einmal über deinen Schatten und füttere 2 Tage nicht mehr. Das macht den Tieren wenig, ist aber von Vorteil für die Annahme späteren Futters. Wenn du keine sterblichen Ueberreste entdecken kannst, besteht immer noch Hoffnung auf Erscheinen.
Gruss
Hajo
Beiträge von hajo
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Vielen Dank, Daniel, für diese Informationen.
Es gibt noch weitere Berichte, die davon ausgehen, dass sich die M innerhalb einer Art weniger hartnäckig bekämpfen, als die weiblichen Tiere untereinander (eine Art Zickenkrieg) Das dauert an, bis sie verpaart sind. Das ist auch der Grund, warum sie dann in verpaarten Gemeinschaften auf relativ kleinem Areal friedlich zusammenleben koennen. Dagegen machen die M gern Front gegen andere Arten gleichen Geschlechts. Hingegen sind die W weniger aggressiver gegen andere Arten, als ihre größeren M.
Wer nun artübergreifend mit wem besser oder schlechter kann, wird vom Einzelfall abhängen, da die Bedingungen im Aquarium und das Verhältnis der Geschlechter selten denen in der Natur entsprechen.
Ich glaube, ich stell mir noch ein kleines Becken hin......
Gruss
Hajo -
Das kann gut gehen (es gibt viele Berichte mit mehreren Knallern im Becken, einem einem Fall haben die Knaller sogar dann zu zweit mit einer Grundel in einer Höhle gelebt.
Beziehen sich die Berichte auf die Mitglieder einer Spezies oder auch auf die Vergesellschaftung mit anderen Arten? Weißt du da Näheres?
Gruss
Hajo -
Hallo Ralf,
diese kleinen Grundeln haben den Ruf territorial zu sein.
Ich würde in jedem Fall versuchen, Paare zu bekommen, die dann unter Beobachtung nach und nach eingesetzt werden könnten. Unverpaarte Individuen müssen sich erst finden. Das bedeutet Stress und Unruhe. Dein Becken ist geräumig genug um den Versuch zu wagen. Bei kleineren Aquarien dagegen wird es nicht klappen. Auch die Vergesellschaftung mehrerer Elacatinus einer Art wird dort schwer zu verwirklichen sein.
Gruss
Hajo -
Hallo Johns,
in Sachen Anemone gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder du wartest ab, bis sie sich irgendwann setzt, oder du änderst die Strömung des Wassers.
Mein erster Vorschlag ist nicht so prickelnd, da es Situationen gibt, wo sich die Anemone monatelang nicht zeigt und schliesslich völlig farblos und geschrumpft wieder aufgetaucht. Eine leichte Änderung der Strömungswege dagegen, wirkt oft Wunder.
Gruss
Hajo -
Hallo Andreas,
bei deinem geräumigen Becken von 1000l würde ich mir in Sachen Centropyge keinen Kopf machen. Verpaarte Arten zicken sich gelegentlich an. Mit der Zeit werden die Grenzen zwischenfischlicher Beziehung aber meist abgesteckt und man geht sich aus dem Weg. Platz wäre ja genug da.
Gruss
Hajo -
Ich habe 2 Spezies Goniopora, eine vollständig rot und eine mit gelben Punkt im Polyp. Bei der vollständig roten Spezies sind die Polypen voll expandiert.
Die mit gelben Punkt......sieht genauso aus wie Deine und hat bisher auch keine offenen Polypen gezeigt.Jan
so kann sie aussehen. Sie steht etwas zu hell, deswegen sind die Polypen auf der Oberseite etwas eingezogen.
Gruß
Hajo -
Mach einmal ein Foto, wenn die Polypen draussen sind. Möglichst nah!
Gruss
Hajo -
Hier, falls noch nicht bekannt, etwas Lektüre!
https://www.advancedaquarist.com/2013/1/fishhttps://www.advancedaquarist.com/2013/1/fish
Gruss
Hajo -
Eine erfolgreiche Doppelverpaarung in dieser Zweckgemeinschaft wäre für mich schon die "Hohe Schule" der Meeresaquaristik.
Mir stellt sich da eher die Frage nach dem entsprechenden Angebot im Handel.
Joe, kannst du etwas dazu beitragen?Gruss
Hajo -
Hallo Madline,
das Zusammenleben von Amblyeleotris aurora mit dem Krebs ist eine Zweckgemeinschaft und nichts weiter. Um das soziale Miteinander unserer Pfleglinge zu stärken, sollten wir versuchen sie möglichst artgerecht zu halten. Das schließt bei den meisten Riffbewohnern die Einzelhaltung aus. Speziell bei solchen Fischen, die monogame/polygame Lebensformen entwickelt haben. Einzelhaltung im Aquarium kann für sie kurz über lang zu Problemen führen, da die Natur eine andere Lebensform vorgesehen hat. Die Reproduktion und die Nahrungsaufnahme haben den höchsten Stellenwert im sozialen Gefüge dieser Arten.
Ich kann verstehen, warum der Fuscus dein Interesse geweckt hat.
Leider kenne ich auch negative Beispiele, wie misslungene Umstellung auf Ersatzfutter und Beschädigungen von Korallen. Deswegen hatte ich den Ramosus als Alternative empfohlen.
Gruss
Hajo -
Hallo Madline,
es ist gut zu verstehen, dass man als Anfänger die Fettnäpfchen nicht sieht, in die hineingetreten werden kann. Damit haben aber alle Meerwasser-Aquarianer Bekannschaft gemacht. Ausnahmslos! Auch die unterschiedlichen Sichtweisen sind nicht neu, da der Geschmack, der Geldbeutel und die Größe des Beckens meist auch unterschiedlich sind.
Mit dem einen Auge muss auf die Verträglichkeit der Fische untereinander und auch auf die der Korallen geachtet werden. Mit dem anderen auf das zu erwartende Größenwachstum von Fisch und Koralle. Gerade bei einem relativ kleinen Becken schiesst man in seinen Wünschen gern einmal über das Ziel hinaus. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Platzierung der Korallen. Bin ich aufgrund der Beckenarchitektur strömungs- und lichtmässig überhaupt in der Lage, SPS und LPS optimal zusammen zu pflegen? Das ist eine Überlegung wert.
Ich versuche einmal mir einen Besatz vorzustellen, der in etwa der Beckengröße entspricht.
Deine Liste habe ich als Grundlage kopiert und werde sie mit Kommentaren versehen. Es ist keine Kritik, sondern nur meine eigene Sicht auf die Dinge.Mein gewünschter Korallenbesatz (alle jeweils einmal):
Entacmaea quadricolor Blasenanemone (Falls ich keine Wirtsanemone zu den Clowns bekomme)
Wirtsanemonen können mindestens 30-40cm erreichen. Einige werden noch grösser.
Lysmata amboinensis Weißband-Putzergarnele 1 Paar Muss sich nicht nur auf 1 Paar beschränken
Alpheus randalli Randalls Knallkrebs 1 O.K.
Amblyeleotris aurora Partner-Grundel 1 Paarhaltung!
Amphiprion ocellaris Falscher Clown 1 Paar O.K.
Mespilia globulus Kugel-Seeigel 1 O.K. Erst wenn Algen vorhanden.
Gramma loreto Königs-Feenbarsch 1 Paar Gute Wahl. Können auch mehrere sein.
Atrosalarias fuscus Brauner Korallen-Schleimfisch 1 Besser Salarias ramosus.
Centropyge acanthops Orangerücken-Zwergkaiser 1 Paar O.K.Weitere Fische, die mir gefallen:
Synchiropus picturatus LSD Mandarinfisch O.K. Frühestens einsetzen, wenn Kleinstlebewesen aktiv.
Assessor flavissimus Gelber Mirakelbarsch Wenn, dann mehrere! Sehr scheu!
Dascyllus melanurus Schwarzschwanz-Preussenfisch Besser nicht!
Viele Lippfische und Grundeln… aber das wird wohl nicht möglich sein, wenn ich eine friedfertige, glückliche Fischgesellschaft anstrebe (Falsch?). Richtig erkannt.Zebrasoma flavescens ist definitiv zu groß für dein Becken. Als „Rasenmäher“ habe ich oben den Salarias erwähnt. Dieser ist nicht ausnahmslos Vegetarier. Ob der sich allerdings mit den Grammas vertragen wird, wage ich zu bezweifeln. Meiacanthus-Arten könnten bei Bedarf auch noch in die engere Wahl kommen.
Ansonsten würde ich erst einmal mit den Korallen anfangen und dann nach und nach die Fische deiner Wahl einsetzen. Die Centropyge und den Salarias zuletzt, da es sonst zu Reibereien kommen kann.
Anbei ein Bild von meinen damaligen Amblyeleotris aurora. Diese Grundeln lebten auch ohne Krebs in Ruhe und Frieden.Gruß
Hajo -
Ich nehme mal an als Ergänzungsfutter für die Fische?
Siehe dann hier:https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5681769/
Schaden hat´s nicht gebracht.
Ansonsten kenne ich diese Blätter plus Fisch nur aus den Zubereitungen von fernöstlicher Küche.
Gruss
Hajo -
Na ja, ganz so einfach ist es nicht.
Da die Korallenriffe sich meist in Landnähe befinden, unterliegen sie den Einflüssen der Land- und Seewinde, wobei die Seewinde tagsüber das Oberflächenwasser stärker in Bewegung halten. Die Landwinde, die nachts aufkommen, sind in der Regel abschwaechend.
Dieses Phänomen hat nichts mit den individuellen tieferen Stroemungen vor Ort zu tun. Diese ist immer da. In der Regel auch gleichbleibend.
Gruss
Hajo -
Nee, eher realistisch!

Gruss
Hajo -
Find ich ausgesprochen gut, dass ein 31 Monate alter Beitrag wieder aufgenommen wird. So wird auch nach dem Ableben eine gewisse Kontinuität gesichert bleiben.
Gruss
Hajo -
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Hallo zusammen,
nur so am Rande.....
Nachgefüllt wird bei mir seit mindestens 30 Jahren mit einer Perestaltik-Pumpe.Fuer Kenner: Es ist immer noch das alte Modell der ehemaligen Firma Fischer.
Aus Gründen der Vorsicht habe ich mir vor Jahren ein Produkt einer anderen Firma auf Halde gelegt. Die Garantiezeit dieser Pumpe ist schon 3x abgelaufen. Mein altes Teil läuft und läuft und läuft........
Und kaum hörbar ist es auch noch!
Gruss
Hajo -
Hallo Torben,
bloße anderen Mitglieder dieser Art!!! Mord und Totschlag kannst du entspannter in den schwedischen Sonntagskrimis im TV betrachten.Thalassoma werden als äußerst territorial beschrieben!
Gruss
Hajo -
Der einzige Nachteil der Gruppenhaltung ist das Nachrücken neuer Männchen. Mal sehen wie das funktioniert.
Wie das "funktioniert" oder welche Konsequenzen sich letztendlich daraus ergeben, brauche ich dir ja nicht erklären.
Ich favorisiere immer noch die Paarhaltung, da ich speziell bei Lippfischen kein Freund von Mord und Totschlag bin.
Das sagt dir einer, der altersmilde auf die Sünden seiner aquaristischen Laufbahn zurückblickt.
Unter uns gesagt (es liest ja keiner mit), würde ich aus purer Neugier deinem Ansatz folgen. Freiheit haben sie genug. Aber ob die Sexualhormone der Fische gleichermassen mitspielen, wie du erwartest, steht in den Sternen.
Gruss
Hajo -
Hallo Torben,
bezüglich des Sandbettes scheint es keine zwingende Notwendigkeit zu geben. Natürlich tauchen diese Arten generell bei Gefahr ab. Hin und wieder auch zur Ruhe. Früher gab es im Handel jede Menge Thalassoma.
Da zu gross, zu aggressiv und auch zu ruppig für eine feine Riffgesellschaft in mittelgrossen Becken, nahm wohl das Interesse ab.
Thalassoma-Arten sind territorial stärker verankert, als die meisten anderen Lippfische. Coris vielleicht ausgenommen.
Mit der vorgesehenen Anzahl bist du möglicherweise im Begriff das vernünftige Limit zu überschreiten.
Denke ich einmal, da diese Art nicht nur aggressiv auf andere Lippfischarten reagieren soll, sondern auch auf Mitglieder der eigenen Art.
Ich beziehe mich da auf Informationen aus den US-Foren. Das sollte man auch nicht immer als Referenz heranziehen, da dort die Diskussionen meist um kleinere Becken gehen und um haarsträubenden Besatz. Das kann in deinem Fall ja sicher ausgeschlossen werden.
Die Eilumfrage in meinem Beritt ergab keine zufriedenstellende Antwort.
Es hatten wohl einige Erinnerungen, aber waren sich auch nicht sicher, ob das Sandbett zwingend notwendig war. Schon gar nicht bezogen auf deinen speziellen Artenwunsch. Ich bleibe noch am Ball.
Gruss
Hajo -
Guten Morgen, Torben!
Thalassoma lucasanum ist ein wunderhuebscher Fisch!
Fast Kaltwasser, da im Golf von Kalifornien beheimatet.
Ich denke, dass er sich nicht einträgt. Sehr wenige der Thalassoma-Arten tun das. Laut Baensch ist Th. pavo einer davon.
Ich werde noch einmal speziell nach dem Lucasanum schauen.
Der Fisch passt wunderbar zu deinem Besatz!
Gruss
Hajo -
Ja, sie buddeln sich ein. Bei Unwohlsein oder Gefahr. Sonst schlafen sie auf dem Sand oder am Gestein.
Gruss
Hajo -
Hallo Dieter,
deine Frage hat soeben Wolfgang beantwortet.
Sei doch froh, dass ein intaktes Paar vorhanden ist.
Das ist nicht ganz so selbstverständlich, da u. a. die Sprungfreudigkeit der Nemateleotris den meisten Pflegern einen Strich durch die Rechnung macht.
Gruss
Hajo -
Hallo Dieter,
diese Grundeln sind protogyne Zwitter. Aus den Formationen der Jungen bilden sich irgendwann Paare. Wenn du also bereits ein harmonisierendes Paar pflegst, dann lass es dabei. Besser geht es nicht. Mit jedem Neuzugang derselben Art werden Aggressionen frei, die sich auch in größeren Becken schwer steuern lassen. Selbst Sichtblenden helfen oft nicht, die Tiere während der Geschlechtsreife von einander abzulenken oder zu beruhigen. Erst sehr grosse Becken machen es möglich.
Gruss
Hajo -
Hallo Daniel,
Gerd Guddat hat in Koralleñriff.de über seinen Kampf gegen diese Alge berichtet. Erfolgreich, wie mir scheint. Mit Hilfe MEHRERER Pfaffenhüte!!
Aber vielleicht ist dir der Artikel auch nicht unbekannt.
Ich würde diese Möglichkeit nicht ausschließen wollen. Ausräumen kann man dann immer noch.
Gruss
Hajo -
Stell sie mal laengs ins Licht und parallel zur Scheibe. So etwa, dass der Einstroemsyphon in Richtung ankommender Stroemung zeigt. Wenn der Muschelhalter zu klein ist, nervt das die Muschel auch.
Probieren geht über studieren. Es hat ja wenig Sinn, wenn die Muschel partiell ausbleicht.
Gruss
Hajo -
Eine partielle Ausbleichung eines vormals intakten Mantellappens hat nichts mit Parasiten zu tun. Das ist ein Lichtproblem.
Ich würde die Muschel noch einmal ins Licht setzen und dann noch einmal ihre Reaktion abwarten. Diesmal etwas weiter entfernt, als beim letzten Versuch. Bewegt sie sich erneut in ihre alte Position, ist ihr die Lichtmenge und/oder das Spektrum unangenehm. Hohe Lichtmengen verträgt das Tier in der Natur. Im Aquarium ist nicht selten die starke punktuelle LED-Strahlung der Grund für ein Unwohlsein. Überhaupt dann, wenn die Muschel noch nicht vollständig an die neue Lichtquelle adaptiert ist.
Es ist schon merkwürdig, dass sich ein lichthungriges Tier freiwillig abschatten will. Mit all den Konsequenzen für das Wohlbefinden.
Gruss
Hajo -
Versuche es noch einmal. Lichtmäßig scheint ihr irgendetwas nicht zu behagen. Ohne Not begibt sie sich nicht in den Schatten. Die Muschel verträgt grundsätzlich kein starkes Blaulicht und keine punktuelle Beleuchtung. Hat sie keine Byssusfaeden mehr? Kann sie sich nicht mehr selbst befestigen?
Gruss
Hajo -
Tridacna derasa wird in unterschiedlichen Größen in einigen Meerwasser-Shops angeboten.
Gruss
Hajo -
m. e. sind die allerwenigsten korallen mit "etwas" befallen.Joe, du solltest nicht von deinem sehr gepflegten Bestand ausgehen.
Es gibt Läden, da ist alles vorhanden, was ein "gepflegtes" Parasitentum ausmacht. Besonders die Direktimporteure stechen da hervor!
Gruss
Hajo -
Bei genügend Helligkeit wird das schon wieder.
Gruss
Hajo -
Ergaenzend zu Joe's Kommentar möchte ich beim Einzelerwerb darauf hinweisen, dass nicht jeder Knallkrebs mit jeder Grundel kann. Also, besser vorher informieren.
Alpheus sind bei den meisten im Handel angebotenen Arten scheinbar eine sichere Bank.
Zum Thema "Höhle" möchte ich an Beobachtungen erinnern, die nicht nur von einem Höhlengang von ein paar Zentimetern ausgehen, sondern von einem kleinen Netzwerk. Eine Sandfläche von mindestens 10cm mit Korallen- oder Gesteinsbruch durchsetzt ist gut für ihr Wohlbefinden.
Gruss
Hajo -
Normalerweise informiert man sich vor dem Kauf.
Laut Werbung ist der Lichtverlust nur 2,5%.
Ob ich das glaube, ist hier nicht die Frage.Gruss
Hajo -
Danach, ca. eine Woche, einfache! Fische einsetzen, deren Bedürfnisse du bitte vorher prüfen solltest. Ein Moyeri wird dir in dem Becken verhungern. Den kannste nach einem Jahr einsetzen.
Rolf
Dem kann ich nur zustimmen.
Amphiprion ohne Wirtsanemone geht gar nicht. In diesem Zusammenhang müsstest du über den Besatz neu nachdenken.Gruß
Hajo -
Ja, ist mir schon klar. Kann wohl jeder nachvollziehen, der jemals mit dieser Situation konfrontiert wurde. Auch ich kann ein Lied davon singen.......
Ch. xanthurus hatte ich noch vergessen zu erwaehnen. Mit Acroporen ist das möglich, mit LPs nicht. Sie zupfen zwar an den Acros, aber es gibt kaum Beeinträchtigungen im Wachstum. Nur die Polypen sind tagsueber durch den Stress eingezogen. Aber groessere Anemonen erfordern auch groessere Fische.
Deswegen ist die Beckengroesse das eigentliche Nadelöhr.
Gruss
Hajo -
So schaut es aus. Ich habe kochendes Wasser genommen. Und dann versucht alle Reste abzusaugen und die Stelle am Stein noch mal heiß abgespritzt.
Daniel's Beispiel ist sehr effektiv.
Allerdings nichts fuer Personen, die eine aufwandsarme Methode anstreben, bzw. den Aufwand aus vielfältigen Gründen vernachlässigen.
Andererseits auf manchen zweifelhaften Versuch mit den entsprechenden Fressfeinden zu setzen, koennte auch ein Gang mit einigen Hindernissen werden.
Gruss
Hajo -
Mit den vorhandenen Korallen wird die Auswahl von fischigen Fressfeinden schwieriger. Kurz über lang nehmen die Übergriffe zu. Chaetodonten waeren die erste Wahl. Frag mal Joe, was er fuer diesen Zweck anzubieten hat. Aber auch egal, welcher Fisch es werden sollte, die Beckengroesse ist entscheidend! Der Fisch sollte nicht nur fuer kurze Zeit Kost und Logis bekommen, sondern Dauergast werden. Entfernst du den Fisch, sind die Anemonen wieder da. Mit Ch. kleinii und Ch. lunula und A. tomentosus habe ich Teilerfolge verzeichnen können. Fressfeinde sind nur bedingt wirkungsvoll. Denn da, wo sie nicht hinkommen können, produzieren manche Anemonen weiter ihre vielen Nachkommen.
Per Hand zu entfernen, waere die beste Lösung, da sich damit das Problem Fisch vs Koralle nicht mehr stellt. Nur die Methoden sind etwas ruede.
Gruss
Hajo -
Gerade deswegen habe ich ja auf eine sich wiederholende Prozedur hingewiesen!
Ob Majanos oder nicht, die Konzentration und ggf. die Anzahl der Anwendungen machen den Erfolg aus. Von einer einmaligen Anwendung wuerde ich bei dieser Groesse nicht ausgehen wollen. Auch koennte man sich bei dieser geringen Anzahl den Sinn der Entfernung überlegen. Fressfeinde sind erst dann einzusetzen, wenn deren Unterbringung auf Dauer auch gesichert ist. Macht Sinn, da bei den Anemonen- bzw. Aiptasienfressern nach deren Entfernung die Plagen meist zurückkommen. Das gilt fuer die Fische.
Bei den Berghias ist zwar der Erfolg 100%ig, stellt aber gewisse Anforderungen an den Pfleger und an die technischen Gegebenheiten, wie Fressfeinde oder Pumpen etc.
Gruss
Hajo -
Das Problem dabei ist, dass manche Feilenfische als Acreichtys Tomentosus angeboten werden, obwohl es keine sind. Man muss schon genau hinschauen.
Davon abgesehen fuehrt Calciumhydroxid, als Brei angemixt und per Spritze auf die Mundscheibe aufgetragen, zum Erfolg. Meist genügt eine Behandlung. Bei groesseren Exemplaren muss man noch einmal ran. "Joe's Juice" waere z. B. so ein Produkt.
Gruss
Hajo
