Beiträge von hajo

    Hallo Torsten!

    Ich kann nur mitteilen, was ich selbst im Aquarium beobachten konnte, und was mir die Literatur dazu sagt. (Die meisten Fotos von dieser Schneckenart in der Natur sind auf Sandböden gemacht worden.)
    Im Gegensatz zu den Schnecken haben die oben erwähnten Fische eine deutlich längere Lebenserwartung. Warum also diese bei den Schnecken durch suboptimale Bedingungen noch weiter schmälern? Diese Tiere sind nicht partout herbivore, sondern haben auch omnivore Eigenschaften. Die Schnecken ohne Bodengrund zu halten ist auf die Dauer nur ein schlechter Kompromiss. Auch mit zusätzlichen Futtergaben.
    Gruß
    Hajo

    Laut Aussage eines Züchters bei CommunityCorals ist Sand nicht zwingend nötig zum Überleben,
    im Lex steht auch guter Resteverwerter,vor allen bei Sandböden

    Nicht zwingend nötig zum Überleben? Ich möchte, dass es all meinen Tieren gut geht und nicht nur, dass es zum Überleben reicht!! Was ist das denn für eine Aussage? :angry_face:
    Aufgrund ihrer natürlichen Lebensweise (Sandböden) und dem damit verbundenen Nahrungsangebot ist ein anderes Substrat wenig optimal. Die Mehrzahl der Arten finden wir auf weichen Böden mit Algenwuchs und auf/im Korallensand und seltener auf dem Gestein. Wobei je nach Art, der Sandgrund auch schlammig sein kann.
    Warum wider die Natur?
    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo,

    doch - der Preis war ja für das Paar. Aber ich wollte mich auch überhaupt nicht beschweren.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Ralf!

    Ich wünsche dir bei deinem großen Thema und deiner Konsequenz viel Erfolg.
    Trotz mancher monetaeren Unverhältnismässigkeit in Sachen Nachzuchterwerb.
    Die Konsequenz deines Vorhabens ist lobenswert! :thup
    Störend wirkt auf mich allerdings, dass diese Nachzuchten vermutlich nach Gutdünken gehandelt werden. Gegenüber Wildfängen sollte es natürlich einen berechtigten! Preisaufschlag geben. Das kann jeder nachvollziehen.
    Ich steh voll hinter dem Nachzuchtsystem, ärgere mich aber oft bei den künstlichen Mondpreisen.
    Damit wird ein Umdenken erschwert, nicht doch auf Wildfänge zu verzichten.
    Die Höhe des Preises ist kontraproduktiv.
    Gruß
    Hajo

    Das von mir erwähnte Produkt soll für bis zu 72 Std. bei niedrigstem Pumpenfluss reichen. Bei Volllast der Pumpe natürlich weniger. Im Mittel eingestellt, hält das Batteriepack wahrscheinlich gute 24 Stunden.
    Angaben ohne Gewähr. :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Auch wenn die Webseite etwas altbacken erscheint, werde ich die Korallenfarm mal genauer unter die Lupe nehmen.

    Man darf sich nie von Äußerlichkeiten täuschen lassen.
    Nicht umsonst fahre ich manchmal über 200 km dorthin. :smiling_face:

    Gruss
    Hajo

    Hallo Hajo, also selbst auf der Seite von Panta Rhei gibt es kein USV Artikel.

    das ist richtig. Ich sitz aber etwas näher dran. :smiling_face:
    Bei Interesse bitte mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen.
    Das Produkt ist durch die Fertigung und sollte eigentlich schon durch den TÜV gekommen sein.
    Es ist modular aufgebaut, also entsprechend den jeweiligen Anforderungen einsetzbar.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,
    kann mir mal jemand verklickern, warum bei der Pflege von Synchiropus 500l veranschlagt werden soll? :confused_face:
    Ich glaube, das Lexikon bedarf einer Überarbeitung. Diese Ansicht ist doch sehr überzogen.
    In den Haltungsempfehlungen ist von 200l/Paar die Rede.
    Letzteres halte ich für die Untergrenze. Könnte mir aber vorstellen, dass man mit Hinblick auf die individuelle Nahrungsaufnahme und das z. T. schmale Angebot an Lebendgetier an ein größeres Aquarium denkt.
    Wenn genügend Lebendfutter vorhanden, sind 200-300l völlig ausreichend!
    Bei Frostfutterfesten allemal.
    Das sagt einer, der bewusst diese Fische seit Jahrzehnten als "Grundstock" in seinen Becken pflegt.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Dietmar,

    Algenwuchs ist eine never ending story.
    Manche Algen lassen sich gut bestimmen, andere nicht.
    Für einige kommen bekannte Fressfeinde in Betracht, für andere hilft noch nicht einmal der Seehase. :frowning_face:
    Chemie kommt mir nicht ins Becken. Auch nicht alternative Globuli.
    Siganus-Arten sollten eigentlich damit aufräumen, spätestens wenn sie den Kinderschuhen entwachsen sind.
    Naso ist der ultimative Tipp. Wenn alles nichts hilft und die Beckengroesse es zulässt, ist dieser Fisch sicherlich die letzte Instanz. So geschwind, wie immer vermutet, wächst er auch nicht.
    Das Wachstum dieses Fisches habe ich gut bei einem befreundeten Aquarianer verfolgen koennen. Wie schon erwähnt - die Beckengroesse muss passen!
    Totsichere Fressfeinde im allgemeinen, wie auch im wahrsten Sinne des Wortes, finden wir hier und da beschrieben. Die absolute Gewähr gibt uns keiner. Manchmal muss man es erst selbst herausfinden.
    Misserfolge sind auch nicht zu pauschalieren. Weil es bei mir nicht klappt, muss der Versuch nicht unbedingt negativ in anderer Umgebung verlaufen.
    In meinem Becken haben sich die Flavescens die Valonia einverleibt.
    Im juvenilen Stadium bestand keinerlei Interesse. Dort, wo sie die Algen nicht erreichen können, bleiben jetzt noch kleine Nester.
    Eigentlich will ich nur damit sagen, dass sich bei unserer Fischwahl der Erfolg gleich, erst später oder gar nicht einstellen kann.
    Das Beispiel mit meinen Gelben fusst auf einer früheren Mitteilung eines Freundes, der dieselben Erfahrungen mit einem Veliferum gemacht hat. Erst nix, dann aber hoppla! :grinning_squinting_face:
    Gruß
    Hajo

    Hallo Andreas,

    meine Intention war, eine Portion Sensibilitaet gegenüber den grossen Seeanemonen zu wecken.
    Dass E. quadricolor zu den "härteren" Vertretern gehört, ist kein Geheimnis und lange bekannt. Auch in älterer Literatur finden wir diesbezügliche Hinweise.
    Trotz dieser positiven Einschätzung finden wir leider auch Berichte über Misserfolge.
    Auch Misserfolge bei der Erstbesetzung mit Korallen sind keineswegs selten.
    In schöner Regelmäßigkeit kommen deswegen Fragen auf und es wird hier um Hilfe gebeten.
    Die Ursachen sind vielfältig und anschliessend die Biologie manchmal schwer in den Griff zu bekommen. Schnellwuechsige Korallen, wie z. B.Acropora etc., können bei diesen "Unfällen" noch fragmentiert werden. So sind wir wenigstens in der Lage, die Korallen zu retten.
    Undenkbar, dass bei den Anemonen genauso vorgegangen werden kann.
    Darauf bezog sich meine Kritik!

    Zur Kenntnis: Daphne Gail Fautin besetzt den weiblichen Part während Gerald R. Allen uns allen als männlicher Vertreter bekannt ist.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Laurenz,

    wie geht es deinem Sorgenkind jetzt?

    Es hat sich leider eingebürgert, dass nicht wenige Diskussionen nicht zu Ende gebracht werden.
    Dazu gehören positive wie auch negative Rückmeldungen.
    So steht zwar das Thema im Raum, es bleiben aber noch Fragen offen.
    Das kann nicht im Interesse aller Beteiligten sein, und schon gar nicht zur Lösung eines Problems führen.
    Ein reger Gedankenaustausch gehört zur festen Größe des Forums.
    Alle profitieren in irgendeiner Weise davon.
    Auch ein wenig guter Bericht kann schon eine ausreichende Information sein.
    Das ist meine höchst eigene Sicht auf die Dinge.
    Daher keinesfall etwas persönliches!
    Nur ein wenig Frust.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    ich möchte nicht wissen, wieviel Fisch und Anemone dem „Nemo-Hype“ zum Opfer gefallen sind.
    Viel zu kleine Anemonen für viel zu grosse Amphiprion habe ich in Erinnerung. :frowning_face:
    Am Ende gab es stinkendes Wasser und kranke Fische. Auch leidende Anemonen, über Wochen schrumpfend mit stark erweiternder Mundöffnung, teilweise ohne Bodenhaftung im Becken treibend.
    Anemonen sind hart im nehmen.
    Einige Fantasten werden nicht müde, diese Position regelmässig zu wiederholen.
    Woher nehmt ihr das?
    Die Gefahr dabei: Je öfter unser Gehirn eine Information bereits „gehört“ hat, desto leichter fällt es ihm, sie zu verarbeiten. Und genau diese „Normalität“ deuten wir dann als Beleg dafür, dass etwas der Wahrheit entspricht. Wir fangen an Fake News zu glauben.
    Gerade in Zeiten von Desinformation sollten wir jede Behauptung, die wir hören oder lesen, besonders sorgfältig mit dem vergleichen, was wir bereits wissen.
    Es wird bei der Pflege von Anemonen nicht nur ein Minimum an Kenntnis ihrer physiologischen Adaptionsprozesse genügen. Vorgänge im gesamten Organismus des Tieres müssen verstanden werden. Dann wird’s auch was mit der Pflege!
    Negativwirkungen unter Aquarienbedingungen bezüglich der Physiologie unserer Anemonen sind aehnlich zu betrachten, wie die Lebensvorgänge der Steinkorallen unter gleichen Bedingungen. Auch Anemonen leiden unter z. B. Nährstofflimitierungen!!
    Mangels umfassenden Wissens über die Stressresistenz der einzelnen Anemonen ist es doch nur allzu logisch, dass Sorgfalt oberste Priorität haben muss.
    Die physiologischen und ökologischen Bedürfnisse der Korallen sind uns weitaus geläufiger, als die Erkenntnis über die Pflege der verschiedenen Anemonen-Arten.
    Wer sich genauestens informieren möchte, dem empfehle ich den Artikel von Torsten Spier im Fachmagazin „Der Meerwasser Aquarianer“ von 2006/1. Kaum einer hat es besser auf den Punkt gebracht. Für die „Freunde des Schnellschusses“ hat er auch etwas zu sagen:
    „Neuankömmlinge setze ich erst in ein Aquarium, wenn es mindestens 6 Monate in Betrieb war.
    Sagt ein Pfleger, der sich seit mehr als 20 Jahren der Pflege von Anemonen verschrieben hat!
    Die Anzahl der Leute, die sich mit den grossen Anemonen beschäftigen, ist sicherlich weitaus geringer, als die der Korallenpfleger. Hier sehe ich das Minus in der Praxis.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    eine Anmerkung zur allgemeinen Pflege von Seeanemonen (Symbioseanemonen):

    "Tropische Seeanemonen, einschliesslich derjenigen Arten, die mit Clownfischen zusammenleben, sind unter künstlichen Bedingungen nicht gut haltbar. Die Gründe hierfür sind noch unklar, liegen aber wahrscheinlich in der Ernährung. Die meisten Anemonen verlieren in der Gefangenschaft schon nach kurzer Zeit ihre Symbiosealgen. Dieses Phänomen könnte mit dem Licht zusammenhängen, doch die erforderlichen Wellenlängen und die nötige Strahlungsstärke sind unbekannt, so dass dieses Problem nur schwer zu lösen ist. Auch der Gehalt an Stickstoffverbindungen und anderen Substanzen könnte Teil des Problems sein." (Fautin und Allen, 1992)
    Vorweg gesagt: Den Forschungsergebnissen dieser Dame und diesem Herrn zu vertrauen, ist wohl aussichtsreicher, als einer, wie auch immer gemeinten, Pauschalaussage aufzusitzen.
    Da es bis zum heutigen Tag auch keine Revision des Geschriebenen gibt, und mir nichts Gegenteiliges in der Pflege bekannt ist, gilt diese Aussage umso mehr.
    Mit Hinweis auf das Datum bleibt noch zu sagen, dass sich weltweit keinesfalls etwas an der Beurteilung dieser Tierart geändert hat. Wer Zweifel hegen sollte, bitte unten die Links lesen!
    Ich habe auf die Schnelle nur ein paar herausgegriffen.
    Diese bestätigen mehr die Notwendigkeit optimaler Wasser- und Lichtparameter, als das Nachsagen von Unempfindlichkeit. :!:

    "Interessant ist die Feststellung, dass trotz den Umgebungsbedingungen unter denen Steinkorallen in unseren Aquarien gehalten und auch erfolgreich vermehrt werden, der Erfolg bei der Pflege von grossen Anemonen nur begrenzt ist. Gründe liessen sich hier anführen, darunter Siedlungssubstrat, Schädlinge, Nesselgifte benachbarter Lebewesen, Infektionen, Spurenelemente , Wasserbewegung und Beleuchtung."(J. Sprung)

    Das Schrumpfen der Anemonen (nicht zu verwechseln mit dem sporadischen Zusammenziehen) , der Verlust der Haftkraft und die Zurückweisung der Nahrung weisen in der Regel auf eine Vorschädigung oder eine unsachgemässe Haltung hin.
    Ich weigere mich der These zuzustimmen, dass alle Anemonenarten generell leicht zu pflegen sind.
    In jeder Familie gibt es Arten, die als empfindlich gelten und mehr Aufmerksamkeit verdienen, als ihre widerstandfähigeren Brüder und Schwestern. Diese Aussage gilt übrigens für alle Lebewesen.

    In die sofortige "Erstbepflanzung" mit schnellwachsenden Steinkorallen die Seeanemonen mit einzubeziehen, halte ich für einen gefährlichen Ansatz.
    Die Methode der Sofortbepflanzung z. B. mit Acroporen etc. wird ja auch nicht in vielen Fällen immer zum Erfolg führen, da hier der Mensch vor dem Aquarium sitzt und erst lernen muss, den Umgang mit der Biologie bzw. die notwendige chemische Balance zu verstehen.
    Dasselbe gilt insbesonders auch für die Pflege der grossen Seeanemonen.
    Ich schreibe diese Zeilen nicht aus Unkenntnis. Eine meiner letzten Heteractis hatte einen Durchmesser von ca. 50cm und war mit Amphiprion perideraion immer standorttreu, ungestört inmitten eines Beckens mit Großkaisern und Falterfischen.
    Es gibt wunderschöne, grosse und gut gewachsene Anemonen, leider auch viele Verluste. Merkwürdigerweise sind die mir bekannten Verluste ausschliesslich am Anfang aufgetreten und nicht erst nach ein paar Monaten bzw. Jahren!
    Transportschaden oder unüberlegtes Handeln des Pflegers?
    Da wir nur optisch den Gesundheitszustand beurteilen können, bleibt der Erwerb immer ein Risiko. Das Risiko mit instabilen Wasserwerten und einer (noch) schwankenden chemischen Balance drastisch zu erhöhen, halte ich daher nicht für sinnvoll.
    Gruß
    Hajo

    http://www.reefaquarium.com/2012/keeping-anemones/

    https://www.liveaquaria.com/article/274/?aid=274

    https://petponder.com/sea-anemone-care

    Der Naso frisst alles, was Doktorfische auch zu sich nehmen. Allerdings vorzugsweise tierisches Plankton. Also z. B. Kril, Mysis etc.
    Versuch es erst einmal mit lebenden Artemia oder weissen Mückenlarven.
    Bei Erfolg kannst du auf Frostprodukte zurückgreifen.
    Wie gross ist eigentlich das Aquarium?

    Gruss
    Hajo

    Hallo Robin,

    die AM Pumpe ist wohl im Wesentlichen baugleich mit der China-Version der "Jecod DCS Marine Pump".
    Bei den Strömungspumpen dieser Firma fallen die Unregelmäßigkeiten kaum oder gar nicht auf.
    Bei den Foerder-Varianten schon.
    Ich glaube gelesen zu haben, dass der Controller die Ursache für die Instabilität sein soll. Tauscht man ihn gegen ein hoeherwertiges Fremdprodukt, soll es klappen. Diese Information ist jetzt Hörensagen und keinerlei eigene Erfahrung.
    Letztes Jahr hatte ich mich an der sehr preiswerten China-Version versucht. Jetzt ist die Pumpe auf dem Müll!!!
    Gruss
    Hajo

    Ich zeig´s gerne noch einmal, da es sich hier um eine "eingespielte" Fisch-Gesellschaft handelt.
    Alle Fische kennen sich seit vielen Jahren von kleinauf!
    Das Becken hat allerdings die doppelte Größe deines Aquariums.
    Zwei verpaarte Xanthurum sind nicht alltäglich. Die ungestörte Anwesenheit vom Leucosternon ebenfall nicht.
    Hinzu kommt als Übervater der Naso!
    Naso ist nicht geeignet für ein Becken deiner Größe. Wer das anzweifelt, der hat unter diesen Gegebenheiten noch nie einen ausgewachsenen! Naso artgerecht gepflegt oder er sagt schlicht die Unwahrheit.
    Ctenochaetus tominiensis wäre meine Wahl.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Lars!
    Die Auswahl von Bernhard ist schon fast vorbildlich. :grinning_squinting_face:
    Ich würde als Besatz bei dieser Beckengroesse auch die beiden Flavescens als 1. Wahl ansehen. Sie sind, genau wie der Ctenochaetus, mehr ans Riff gebunden, wie z. B. irgendeine Acanthurus-Art.
    1x Acanthurus wird die Harmonie im Becken nicht stören.
    Allerdings rate ich von der Vergesellschaftung von Flavescens mit Xanthurum ab. Das geht in den seltensten Fällen ( bei dieser Beckengroesse) gut. Bei mir klappte es in einem Becken von doppelter Groesse. Auch im Zweierpack. Die Regie fuehrten dort allerdings die Grosskaiser. Die duldeten keinen Zank! :grinning_squinting_face:
    Flavescens im Doppelpack und eine ansprechende Ctenochaetus- Art wären mein Vorschlag. Auch und im besonderen mit Blick auf die zu erwartende Groesse im Alter.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!
    Das möchte ich euch nicht vorenthalten.
    Ist mir eben von einem befreundeten Aquarianer übermittelt worden.
    Was man so alles bei Aufräumarbeiten findet......
    Der Wurm ist über 1 Meter lang. Daumendick!
    Draussen auf der Terrasse war ihm wohl zu kalt. Er ist dort auf ca. 60 cm geschrumpft.
    Das vergrösserte Foto ist nur ein Beispielfoto aus dem Netz.

    Gruß
    Hajo


    Wenn dem so ist, hast du schlechte Karten.
    Ein gesundes Tier wird aber jeder seriöse Händler zurücknehmen.
    Wie dann die Verrechnung abläuft, ist von der Kulanz des Händlers abhängig.
    Ich persönlich hätte ihn auch noch auf seine Inkompetenz in diesem Fall hingewiesen.
    Aber an deiner Stelle würde ich die Füsse still halten, bis der Rückkauf erledigt ist.

    Gruss
    Hajo

    In der Regel sind bei den Scherengarnelen die Weibchen die größeren Tiere. Nicht die Männchen!!
    Entweder hat die "Familienzuführung" nicht ganz geklappt, und das Kennenlernen wird noch etwas dauern.
    Oder dein Bekannter hat zwei gleichgeschlechtliche Stenopus erwischt.
    Das wäre weniger gut.
    Die Weibchen sind an den durchscheinenden blau-grünen Eimassen unterwaerts zu erkennen.
    Sie sind mehr oder weniger ausgeprägt.
    Ich würde erst einmal abwarten und intensiv beobachten.
    Alternativ könnte man zu einem späteren Zeitpunkt das kleinere Tier gegen ein anderes austauschen.
    Außerdem könnte man ja noch den Händler befragen, was er denn da eingepackt hat.......
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    wenn der Byssusapparat eng mit dem Substrat (Muschelhalter) verschlossen ist, kommt es nicht zu Schäden.
    Unter ungünstigen Umständen können Borstenwuermer sich Zutritt über eine defekte Byssusoeffnung verschaffen.
    Sicherlich aber erst dann, wenn die Byssysdruese geschädigt und in Auflösung --> Aasgeruch begriffen ist. Oft sind es dann weitere Weichteile, die in Mitleidenschaft gezogen werden.
    Die Würmer werden dann durch den Geruch angelockt und suchen sich durch die Öffnung ihren Weg.
    Dieser Vorgang ist aber relativ selten.
    Gruss
    Hajo

    Mein Tipp ist, auf Youtube Produktvideos mehrerer Hersteller anzuschauen, wo der Lampenwechsel demonstriert wird. Der kann nämlich teilweise hakelig sein und ist alle 6-12 Monate spätestens nötig.

    Das ist ein sehr guter Hinweis.
    Es gibt nicht wenige, die schieben aus diesem Grund den Wechsel und die Reinigung vor sich hin.
    Wer sich dann irgendwann das Innenleben betrachten wird, bekommt auch zusaetzlich einen Eindruck von der Reinheit seines Aquarienwassers. :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo