Beiträge von hajo

    Hallo Wolfgang,

    schön mal wieder etwas von dir zu hören!
    Bei mir tummeln sich seit längerem zwei Exemplare im Geäst, wobei der kleinere Geselle überwiegend die Stylo in Beschlag genommen hat, und der bulligere Armatus eher die Höhlen und Nischen im Halbdunklen zu seinem Stammplatz erkoren hat. Manchmal sind sie auch zu Zweit verschwunden.
    Die traute Zweisamkeit lässt auf ein Paar hoffen.
    Mit den Putzergarnelen, wie Lysmata oder Stenopus hispidus gibt es keine Schwierigkeiten.
    Kurzum, diese Fische sind keine Rambos, wie manch anderer Büschelbarsch. Eher etwas schüchtern.
    Allerdings bei der Fütterung schiessen 2 rote Blitze durch das Wasser! :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo

    Der Lichteinfall könnte sich jahreszeitlich bedingt etwas verändert haben.
    Ich beobachte das immer wieder in den Wintermonaten, wenn das Licht schräg auf das Becken fällt. In der übrigen Zeit steht die Sonne höher und die Lichtverhältnisse haben sich im Raum geändert.
    Wie bereits mitgeteilt, glaube ich nicht an diesen alleinigen Grund.
    Das Verhalten sich in der Ecke herumzudrücken, und das möglichst weit oben, zeigt ein Verhalten, das stark an die bekannten Situationen in den Händler Becken erinnert. Auch dort fühlt er sich nicht sicher, weil es die Gegebenheiten nicht zulassen. Was er braucht, ist ein sicherer Rückzugsort, und zugleich einen Standort, der ihm Übersicht und Schutz garantiert. Der Fisch ist auf der Suche nach einem sicheren Platz und zeigt Nervosität, weil ihm das nicht gelingen kann.
    Das Scheibenschwimmen kann eine Reaktion auf das Spiegelbild sein.
    Normalerweise wird der Fisch mit der Zeit ermüden und Normalität kehrt ein. Wenn er dann nicht schon über den Beckenrand gegangen ist.....

    Gruss
    Hajo

    Hallo Daniel!

    Vielleicht gibt die Ansicht deines Becken ja Aufschluss über das Verhalten des Armatus.
    Ohne die momentane Situation zu kennen, hier einige persönliche Anmerkungen zum Armatus.
    In meinem Becken tummeln sich seit längerem wieder zwei Exemplare.
    Ob aus der trauten Zweisamkeit letztendlich ein Paar werden wird, konnte ich noch nicht wirklich festmachen. Sie vertragen sich allerdings ausgezeichnet.
    Der kleinere „Rote“ sitzt überwiegend in einer Stylopora (höchster Punkt im Becken), sein bulligerer Kamerad gesellt sich meist nur in den daemmrigen Abendstunden dazu.
    Die übrige Zeit verbringt dieser mit sporadischen Ausflügen ins Riff, oder er ruht in Bodennähe in bestimmten Versteckplätzen (Höhlen), von denen er aus sein Umfeld beobachtet.
    Wenn dem kleineren Gesellen die Stylo zu langweilig wird , wechselt er auch in den Bereich des größeren Artgenossen hinüber.
    Jeder hat aber seinen persönlichen, orts- und sitzbezogenen Mittelpunkt.
    Die Aufhellung im Bauchbereich ist möglicherweise ein Stresssymptom, hervorgerufen durch den Drang des Fisches seinem bisherigen Umfeld nicht entfleuchen zu können. Aus welchen Gründen auch immer.
    Der Grund für das Unwohlsein(Erregung) ist vielschichtig. Kann auch vom Spiegelbild abhängen.
    Keine günstigen Aussichts- oder Versteckplätze oder fehlende Ablenkung durch andere Fische? Futtermangel würde ich hier einmal ausschliessen.
    Diese Art lebt von ständiger Beobachtung des Betriebs in seiner Umgebung. Fehlt dieser Reiz, sucht man sich eine andere Residenz. Der Fisch braucht Ablenkung und Gesellschaft. Möglichst durch einen Artgenossen.
    Sonst kommt es irgendwann zum Sprung über die Kante.
    Das ist das Schicksal vieler Büschelbarsche.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan!
    Einige Arten der Acanthastrea-Gruppe wurden Micromussa und Homophyllia zugeschrieben.
    Z.B. aus Acanthastrea lordhowensis wurde Micromussa lordhowensis.
    Gehandelt werden sie noch überwiegend unter dem alten Namen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Timo,

    Schnelltests genügen nicht. Du musst dir ein Gerät zulegen, das eine Dauermessung zulässt. Diese Geräte gibt es von ca. 60 Euro aufwärts.
    Deine letzte Frage nach den Konsequenzen von verschiedenen PH-Werten auf die Beckenbiologie/Wasserchemie wird in dem von mir oben erwähnten Fachbuch bestens erklärt. Gerade für "unbeleckte" Meerwasser-Aquarianer als Pflichtlektüre wärmstens zu empfehlen.
    Es macht für den Einzelnen wenig Sinn auf einzelne Faktoren zu reagieren, ohne das grosse Ganze im Blick zu haben. Ein wenig Chemie muss sein und ist für unser Verständnis unverzichtbar. Das Wissen bekommt man durch das Studium des wirklich ausgezeichneten Fachbuches.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Timo,

    ich nutze den Dupla Twin-Control.
    Das Gerät steuert den PH und die Temperatur (Heizer). Es ist klein und unauffällig und nicht so klobig, wie manche Produkte.
    Du kannst aber auch jedes andere Messgerät nehmen, das in der Lage ist eine Dauermessung durchzuführen.
    Das Getropfe ist keine Option!
    Gruss
    Hajo


    PH Wert:
    Habe ich leider keinen Test zu Messen des Wertes


    Wenn du anhand von Wasserparametern den Zustand deines Biotops im Auge behalten möchtest, fehlt noch ein geeignetes Produkt zur Kontrolle des PH-Wertes.
    Es soll ja PH-Messmuffel geben, denen diese Methode irgendwie abhanden gekommen ist, weil sich z. B. über die Beobachtung der Alkalitaet das eigene Becken in gewissen Grenzen halten lässt.
    Oder, weil die biologischen Verhältnisse es vermeintlich zulassen.
    Oder, weil man es nicht besser wusste.
    Es muss jeder wissen, was er tut.......
    Der PH-Wert steuert das Leben in der Natur, wie auch im Aquarium. Insbesondere die Kalzifizierung der Korallen. Aber auch andere Kleinstlebewesen im Becken profitieren von einem stabilen Wert in akzeptablen Grenzen.
    Messe ich einen schlappen PH, dann verlangsamt sich das Wachstum der Korallen.
    Bei Werten unterhalb von 7,7 PH treten die ersten Verluste auf.
    Eine CO2-Uebersaettigung des Aquarienwassers, aus welchen Gründen auch immer, wäre z. B. ein gewichtiges Beispiel aus der Praxis. Abhilfe kann Atemkalk bringen.
    Manches Becken hat sich dadurch sichtbar erholt.
    Unbemerkt, d. h. ohne eine PH-(Dauer)kontrolle mit einem entsprechenden Gerät, würde man in Gefahr laufen, irreparable Schritte einzuleiten.
    Die Kenntnis um den PH-Wert kann mich davor bewahren.
    Die Abhängigkeiten von PH, KH und der Einfluss auf die Kalzifizierung sollten ja bekannt sein.
    Wem das Thema nicht so geläufig ist, dem empfehle ich "Ratgeber Meerwasserchemie, Theorie und Praxis für Meerwasser-Aquarianer" von Armin Glaser.
    Eigentlich eine der wenigen Pflichtlektueren für die Freunde der Meerwasseraquaristik.
    Mit der Zeit erreicht man durch die Beachtung des PH-Wertes eine gewisse Sensibilitaet im Umgang mit der Beckenbiologie.
    Obwohl du ja noch andere Baustellen zu beackern hast, würde ich trotzdem ernsthaft über die Anschaffung eines digitalen Messgerätes nachdenken.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Bernd schrieb vom unterschiedlichen Empfinden bestimmter Frquenzen.
    Bei meinem Ehegesponst ist das genau anders herum.
    Die höherfrequenten Geräusche nerven und das ruhige Brummen wird geduldet.
    Besser gesagt, ertragen.
    Deshalb habe ich mich damals bei den Förderpumpen von den hochfrequent pfeifenden Chinapumpen getrennt und bin wieder zu einem deutschen Markenführer gewechselt.
    Brummen ist gemütlicher! :grinning_squinting_face:
    Etliche Hersteller warnen davor ihre Produkte in Abdeckungen zu verbauen.
    So etwas liest man nicht in Kurzbeschreibungen der einzelnen Anbieter, sondern erst in der mitgelieferten Betriebsanleitung.
    Wer also ganz sicher gehen will, der lese vor dem Kauf die Betriebsanleitung und entscheide dann.
    Noch ein Punkt, der für mich nicht unwesentlich ist.
    Ich würde nie eine Leuchte mit eingebautem Netzteil kaufen. Dito Controller.
    Beide Teile sind anfällig gegen Nässe und im Austausch recht teuer. Sie bringen dazu noch reichlich Gewicht auf die Waage.
    Der umbaute Raum für die Leuchte ist und bleibt relativ ein Feuchtraum.
    Man hat zwar Möglichkeiten, die Feuchte weitgehend fern zu halten, aber nachts bläst selten ein Ventilator zwecks Wärmeaustausch.

    Ich wünsche allen ein schönes, geruhsames Weihnachten, und freue mich jetzt schon auf nachfolgende, interessante Diskussionen rund um unser Hobby.
    :weihnacht:
    Gruß
    Hajo

    Es gab aber auch Seuchen in den Zuchtbetrieben. In dieser Zeit sollte es auch keine neuen Lieferungen an den Zwischenhandel geben. Sicher?
    Das sind zwar Ausnahmen, aber man sollte sie erwähnen. Genauso wie die versifften Produkte mancher Hersteller. Beim Frostfutter gibt es bekanntlich Unterschiede in der Qualität und im Preis.
    Berichte über Infektionen des Darmes (schlechtes Frostfutter) gab es hin und wieder. Über Vibrionen dito.

    Gruss
    Hajo

    Ich würde immer einer flächigen Leuchte gegenüber den Clustern den Vorzug geben. Einige Hersteller haben eine gute Dokumentation über die Lichtverteilung in PAR in Abhängigkeit von Tiefe und Breite in der Ausleuchtung. Das kann man erst einmal als Basis annehmen und versuchen, es gedanklich auf die Gegebenheiten vor Ort zu projezieren.
    Ob nun die angegebenen Werte immer ganz der Realität entsprechen, ist nicht immer sicher. Aber gute Anhaltspunkte sind es dennoch.
    Die Diagramme hierfür findest du bei den Herstellern im Netz.
    Vor allem im Forum "ig-meeresaquaristik.de" und in einigen amerikanischen Foren.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!


    Was mir bei allen auftretenden Diskussionen rund ums Licht missfällt, sind einerseits die Pauschalierungen wenn das Thema SPS ansteht und zum anderen die Fixierungen auf bestimmte Produkte.
    Letzteres hat vielleicht einen realistischen Hintergrund, was man aber bei der meist subjektiven Betrachtung von Lichtbedürfnissen bei "SPS unter Aquarienbedingungen" nicht immer behaupten kann.
    Gerade beim Thema SPS soll das Motto gelten: Je höher die Lichtintensität, desto besser.
    Ist das wirklich so?
    Die einen ziehen Watt-Angaben zurate, die anderen versuchen mit einem Lux-Meter der Wahrheit nahe zu kommen.
    Was sagt uns das? Alles Mumpitz!
    Vorbeugend möchte ich darauf hinweisen, nicht eine Diskussion über das Für und Wider von Umrechnungen Lux in PAR oder PAR in PUR lostreten zu wollen. Ich möchte absichtlich das Thema etwas allgemein halten.
    Was sagt die Praxis?
    Ich will es möglichst kurz machen und übertreibe daher etwas.....
    Die Leuchte wird allgemein ohne grosse Vorkenntnisse installiert.
    Die einen verbrennen ihre Korallen, die anderen lassen sie photosynthetisch verhungern.
    Dazwischen gibt es mässige bis mittelmässige Erfolge. Und immer wieder Nachfragen.....
    Was ist die Ursache für das Herumgespiele an den Einstellungen, und was ist der Grund für die Hilflosigkeit in Sachen optimaler Beleuchtung?
    Unkenntnisse der photosynthetischen Bedürfnisse unserer Korallen.
    Ich mache da auch vor den Angaben mancher Hersteller nicht halt!
    Um euch die Festtage etwas zu versüssen habe ich unten ein Video verlinkt, das eigentlich zur "Pflichtlektüre" eines jeden modernen Meerwasser-Aquarianers gehören sollte.
    Auch werden die photosynthetischen Sättigungsgrenzen verschiedener SPS dargestellt.
    Wer sich nun beide Referenzen anschaut, wird schnell merken, dass manche vorschnelle Behauptung in Sachen Licht nicht mehr zutrifft, da auch andere Parameter das sagen haben.
    Die tabellarischen Maxima sind nicht der heilige Gral, sie stellen nur die individuellen photosynthetischen Bedürfnisse einer bestimmten Korallenart dar. Darüber hinaus können wir in der Natur sicherlich auch höhere Werte erwarten. Tageszeitlich bedingt.
    Diese Werte scheinen aber keine besondere Rolle für das Wachstum der Korallen zu bedeuten, da sich ihre maximale Lichtaufnahmefähigkeit auf nur einige Tagesstunden zu beschränken scheint.
    Letzteres widerspricht manchen Angaben von 12 Stunden Dauer-Power unter LED-Beleuchtung.
    Warum ich das einmal zur Diskussion stelle, entspringt derTatsache, dass in vielen Gesprächen immer wieder die Frage nach dem "richtigen Licht" auftritt. Meist werden diese Fragen mit dem Schrauben an der Intensität oder mit dem Verschieben des Spektrums beantwortet.
    Mehr schlecht als recht. Trial and Error. Meist dann Error!
    Ich habe vor einigen Jahren einmal eine Beckenaufnahme eingestellt.
    Auf dieser war im mittleren, seitlichen Bereich eine Acropora mit sehr gutem Wuchs zu sehen. Mangels geeigneten Messgeräten habe ich nach Gutdünken gehandelt. Eine 160W LED darüber lief auf max. 80%.
    Die kritischen Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten: Kann nicht sein, ist zu schwach!
    Hätte ich damals schon ein PAR-Meter und Dana Riddle´s Weitblick, dann wäre die damalige Diskussion anders ausgegangen.
    Hatte ich leider nicht.
    So möchte ich mit meinem Geschreibsel den immer wieder Fragenden das Video und die Werte in der Tabelle als Referenz für ihre Korallen im heimischen Aquarium ans Herz legen. Aufschluss geben wird dann ein PAR-Meter.
    Aber den kann man sich ja leihen.
    Gruß
    Hajo


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    Hallo zusammen!

    Verluste nach dem Einsetzen innerhalb von 2 Tagen (Fall 1) und nach 3 Tagen (Fall 2) machen mich etwas ratlos.
    Normalerweise sind die uns bekannten Erreger Vermehrungszyklen unterworfen, die keineswegs in so kurzer Zeit Unheil anrichten können. Vorausgesetzt der zugesetzte Fisch war gesund und vorher nicht selbst stark infiziert.
    Selbst wenn wir theoretisch annehmen würden, dass sich der Fisch nach dem Einsetzen in einer Schwärmerwolke wiederfindet (was ich stark bezweifele), bedarf es für die Erreger eines gewissen Zeitablaufes um sich erneut zu vermehren.
    Und zwar in solch rasantem Tempo, dass die Kiemen vollends dicht sind und der Atem zum Stillstand kommt. Das schafft in der o. a. Zeit kein mir bekannter Ciliat.
    Wenn wir einmal Vergiftungen (Ammoniak) ausschliessen und nur die Parasiten ins Auge fassen, bleibt eigentlich nur Brooklynella hostilis übrig.
    Der Erreger enzystiert sich nicht, bleibt also auf dem Fisch und ist so weitaus rasanter in der Vermehrungsrate, als Ichthyo/Cryptocarion oder Oodinium. Die pathogene Wirkung ist deutlich ausgeprägter.

    Das alles erklärt mir aber keineswegs das (wiederholte) Sterben der Garnelen......
    Diese Parallelität ist nicht zu begreifen.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    „Geiz ist geil.“ Oder: "Wie ein Werbeslogan unsere Gesellschaft verdorben hat."
    So titelte mal eine Zeitschrift.
    Von diesem Aufmacher halte ich wenig.
    Natürlich sucht OttoNormalAquarianer instinktiv den Weg des kleinsten Geldes.
    Das ist erst einmal ein völlig normaler Vorgang.
    Wir duerfen in diesem Zusammenhang die unterschiedlichen Aspekte nicht vergessen.
    Die einen haben genug, die anderen haben weniger Geld zur Verfügung.
    Letzteren „Geiz ist geil“ vorzuwerfen ist absurd.
    Gerade diese Mitbürger unterscheiden sich in der Wertschätzung bestimmter Dinge oft deutlich von jenen, denen diese bereits abhanden gekommen ist.

    Wie sieht es denn an der „Front“ aus?
    Joe koennte ja auch etwas aus dem Nähkästchen plaudern......
    Im Ladenverkauf scheint mittlerweile das Geschäft mit der Hardware einzubrechen.
    Das Internet lässt gruessen.
    Vor Ort, beim lokalen Händler, wird sich genauestens informiert. Die Kasse klingelt aber woanders!
    Es gibt immer einen Billigheimer!
    Manche Spezies entwickelt sich regelrecht zu Trüffelschweinen.
    Einige Händler versuchen den Schwund verstärkt mit dem Handel von Fischen auszugleichen.
    Die Bezugsquellen sind recht unterschiedlich. Die Qualitäten entsprechend auch.
    Um den Verlust zu minimieren oder den Gewinn zu maximieren, je nach Blickwinkel, schließen sich einige Händler beim Einkauf zusammen.
    Trotz aller Lippenbekenntnisse sind die schwarzen Schafe noch nicht ausgestorben.
    In früheren Zeiten wurde mehr Klartext geredet und auch entsprechend gehandelt.
    Heute vermeidet man bewusst seinen „Brüdern im Geiste“ ans Bein zu pinkeln.
    Damit wird zwar eine evtl. Klage wegen „Geschäftsschädigung“ oder „übler Nachrede“ vermieden. Das Problem zieht aber weiter seine Kreise.
    Das Problem ist, dass das Problem das Problem ist!
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Da es mehr negative Meldungen gibt, würde ich in kleineren Becken von einer Vergesellschaftung abraten, und mich nur auf eine Art beschränken. Das gerne auch zu Zweit.
    Diese Grundeln sind territorial veranlagt und dementsprechend weniger freundlich zu Artgenossen. Inner- wie auch zwischenartlich.
    Ein Versuch in einem 400l Becken ist damals gescheitert.
    Sowohl mit mehreren Vertretern einer Art, als auch mit der Zusammenführung beider Arten.
    Im ersten Fall nahm die Anzahl der Decora ab, im zweiten sorgte der Druck der Magnifica für den Sprung der Decora über den Beckenrand.
    Ich nehme allerdings an, dass es sich beim damaligen Erwerb um bereits geschlechtlich orientierte Tiere handelte.
    Ob die Chance mit juvenilen Größen höher einzuschätzen ist, entzieht sich meiner persönlichen Beobachtung. Andere favorisieren diese Methode. Ich habe es nicht versucht. Da kann ich nur mutmassen......
    Allerdings werden juvenile Grundeln später auch geschlechtsreif .....
    Nach den meisten Berichten dezimierten sich die Grundeln auf bis zu zwei Exemplare einer Art, was sich dann bestenfalls als Paar herausstellte. Aehnliches sagt man den Kaudernis nach.
    Eine 1:1 Einzel-Verhältnis der beiden Arten wäre schon eine Option, über die sich nachdenken liesse. Allerdings wäre das ein Versuch mit ungewissem Ausgang, wo auch die Beckengröße eine nicht unbedeutende Rolle spielen wird. Kann klappen, kann auch nicht.
    Da ich aber Paarbildung favorisiere, wäre das nur die zweitbeste Lösung. :smiling_face:


    Gruß
    Hajo

    moin sandy,

    neu beim großhändler eintreffende fische durchlaufen dort vor verkauf an den einzelhändler die quarantäne.


    Tja Joe, wo bleibt denn da die Quarantäne? :frowning_face:

    Nicht dass ihr denkt, das ist ein gefaktes Foto oder eine Aufnahme aus den hinteren Katakomben einer Zoohandlung aus dem vorigen Jahrhundert. Das ist eine zeitnahe Ablichtung eines Beckens, welches im Verkaufsraum einer Zoohandlung steht. Also zugängig für jedermann.
    Wie kann man unter diesen Umständen einen Anfänger von den Schönheiten der Meerwasseraquaristik überzeugen? Den Schock würde ich ihm gerne ersparen!
    Dass die Mortalität bei den Fischen besonders hoch ist, kann eigentlich nicht wegdiskutiert werden.
    Normalerweise bekommt der Laie es nicht mit, da die Verluste aussortiert werden, bevor die halbwegs gesunden Tiere zum Verkauf angeboten werden.
    Hier kommt noch erschwerend hinzu, dass die Vergesellschaftung der Arten nicht unbedingt zur Stressminderung beiträgt.
    Leider sehe ich diese Zustände mehrfach im Jahr.

    Gruß
    Hajo

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    Frau muss den Goettergatten erstmal gaaaanz vorsichtig ans Hobby heranfuehren. Der Gute soll ja nicht vergrault werden :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Andrea

    Hallo Andrea,

    wer selbst als Person Aquarientiere betreuen möchte, benötigt erst einmal wenig naturkundliche Grundkenntnisse. Das kommt später von allein.
    Gefragt sind erst einmal Freude und Interesse. :smiling_face:
    Von Vorteil ist, wenn sich die angehenden Aquarianer an den Erfahrungen der Fortgeschrittenen orientieren können. Man muss den Anfängern Verantwortung übertragen.
    Mit der Zeit werden die Aufgaben anspruchsvoller und die Neugier nimmt zu.
    Dann klappt´s auch mit dem "Nachwuchs".
    Du kannst ja deinen Partner nicht zwingen, dein Hobby zu teilen. Wenn beide aber den Weg zusammen gehen, sind gewisse Spannungen und faule Kompromisse von vornherein bereits ausgeschlossen.
    Die Erfahrung zeigt leider oft ein anderes Bild. das nicht von Harmonie und friedlicher Koexistenz geprägt ist. Manche Gründe sind an den Haaren herbeigezogen. Andere "Unverträglichkeiten" sind Geräuschkulissen, Wasserflecken auf dem Holzfussboden und die relativ hohen Energiekosten. Nur um einige zu nennen.
    Hinzu kommt noch der relativ hohe Anschaffungspreis für Tier und Material.
    Ein guter Bekannter von mir hat bei seinen Besuchen beim Händler immer seine Frau im Schlepptau.
    Er hat sie, sagen wir einmal, trainiert genau jene Tiere interessant zu finden, die er sich dann später eintüten lässt. In dieser Hütte herrscht Frieden!
    Vielleicht solltest du deinem Partner täglich etwas Flockenfutter (natürlich nur Premium) unter das Müsli mischen. :grinning_squinting_face:
    Steter Tropfen höhlt den Stein.
    Auch von innen heraus. :smiling_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Kleiner oder grosser Mupfel hin oder her, die Nachzuchten werden nie einem Festpreis unterliegen!
    Das sind aber momentan nicht meine Gedanken.
    Etwas anderes fällt mir auf, speziell bei den gehandelten Wildfängen. Gilt auch für andere Arten.
    Nichts gegen das Lexikon. Aber die Praxis ist eine andere. Man könnte sagen - leider.

    Das Objekt der Begierde wird nicht unter den Gesichtspunkten von Verträglichkeiten erstanden, sondern hauptsächlich nach der eigenen Begehrlichkeit.
    Wie es ausschaut, hat der Handel einen nicht unerheblichen Anteil an der Verwirrung um die zugeteilten Beckengrössen.
    Die Unterschiede in den Angaben des Handels sind doch recht deutlich.
    Jetzt kann man sagen, dass das Lexikon der Weisheit letzten Schlusses sei und das alleinige Anspruchrecht auf Wahrheit hat. Hat es aber nicht.
    Es ist auch nur eine Empfehlung, wie jede andere. Vielleicht nur hochwertiger.
    Dennoch gibt es hier auch Widersprüche.
    Ungenügend ist, dass das Lexikon wenig Zugang zu der überwiegenden Masse der Interessenten zu haben scheint.
    Wer sich nämlich für einen Fisch z. B. im Internet entscheidet (Online-Handel boomt), der kommt um die Haltungsempfehlungen des Online-Händlers nicht herum. Der Kunde wird sich an dessen Haltungsempfehlungen halten. Gegebenfalls sind diese gleich beim Angebot nachzulesen.
    Ohne vielleicht zu merken, dass man einem Irrtum unterlaufen ist. Woher sollte man es auch wissen.
    Ähnliches wird sich vor Ort im lokalen Handel abspielen. Der Fisch wird einfach angepasst.
    Preislich, wie auch nach der Beckengröße.

    Ein kurzer Ausflug ins Netz brachte einiges an den Tag:


    Haltungsempfehlung für Synchiropus unter den Gesichtspunkten der Beckengröße (in Kurzform).

    Reefpets.eu ---> Fische für Aquarien ab 200l
    reefapp.net ----> 500l
    mrutzek --->200l
    Liveaquaria --->120l
    aqualocker.com ---> 120l
    riffgrotte --->150l
    fishkeepingworld.com --->120l
    animalworld.com --->240l
    fishlore.com --->113l
    atlantis-aquatics.com --->120l -160l
    bluezooaquatics.com --->320l
    whitecorals --->400l
    saltwaterfish.com --->120l

    Wir stellen also fest, dass es recht unterschiedliche Gesichtspunkte gibt.
    Ob diese allerdings alle zu rechtfertigen sind, ist wiederum ein anderes Thema.

    Gruß
    Hajo

    Entweder sind die Empfehlungen im Lexikon ernst zu nehmen, dann sollte man sich daran halten. Oder aber die Empfehlungen sind veraltet / unwahr / falsch, dann kann natürlich jeder seine Tiere halten wie er möchte.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Rüdiger,

    es gibt bei deiner Aufzählung zum erwähnten Lexikon noch etwas dazwischen: Ein sowohl als auch. Falsch würde ich es in keinem Fall nennen.
    Nur stellenweise nicht übereinstimmend mit der Praxis. Was das Beispiel Synchiropus auch zeigte.
    Gruß
    Hajo

    Gruß an die Ostsee!

    Euer Engagement in allen Ehren! Es ist in den genannten Punkten auch nachvollziehbar. :thup
    Aber.... Der Fisch ist wie viele lebende Kreaturen auch eine Ware, deren Preis von seiner Rarität und/oder Angebot und Nachfrage abhängig ist. Man kann auch sagen, er unterliegt der Marktwirtschaft.
    Das scheint auch für Nachzuchten zu gelten.
    Nicht, dass man das jetzt auch noch in den falschen Hals bekommt -
    weiter oben hatte ich mich bereits zu den Nachzuchten bekannt - der Verkaufspreis scheint dennoch eine eigene Dynamik zu haben.
    Es ist schon seltsam, wie sich gewisse Dinge entwickeln können.....
    Eingangs bin ich über die Höhe des Preises gestolpert, der mich dann zum „Faktencheck“ verleiteten ließ. :grinning_squinting_face:
    Heraus kam eine breite Preisspanne, die ich bewusst zur Diskussion gestellt habe.
    Den preiswertesten Anbieter habe ich unten verlinkt.
    Man beachte: Der Fisch steht unter der Rubrik „Sonderangebote“. :loudly_crying_face:

    Gruß
    Hajo


    https://www.masterfisch.ch/de/leierfische…-nachzucht.html

    Hallo zusammen,

    wie man nachlesen kann, unterliegen Anemonen den gleichen Umweltparametern, wie die Korallen.
    Wenn bei Nährstoffmangel (Limitierung) unter starker Lichteinwirkung die einen leiden, werden es die anderen ihnen nachtun. Hinzu kommen unter Aquarienbedingungen eventuell noch schädliche Spektralanteile und hohe Lichtintensität von falsch eingestellten Leuchten. Auch wird von Kontraktionen berichtet (teilweise mit kompletten Ausbleichen) , wenn der Blauanteil zu hoch eingestellt wurde. Eine rechtzeitige Rücknahme des blauen Anteils liess die Anemonen wieder expandieren.
    Das könnte auch eine Erklärung für das Aufsuchen eines „schattigen Plätzchens“ sein.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    wird das jetzt wieder ein Thema für Realos kontra Fundamentalisten in der Meerwasserfischzunft?
    Wenn man sich mit diesem schmalen, kleinen Fischchen beschäftigt, dann wird man schnell belehrt, dass auch weniger als die angegebenen 300l Beckengrösse ausreichen. Lexikon hin oder her.
    Ich habe einige Berichte und Haltungsempfehlungen gelesen (auch eigene) und bin nicht überrascht, dass auch ein kleineres Becken den Ansprüchen von 6 cm Fisch genügen.
    Der Fisch braucht sich nicht unbedingt selbst zu versorgen. Er ist ein carnivorer Typ und frisst alles, was man in dieser Richtung reicht. Nur klein muss es sein.
    Übrigens gibt unser aller Michael M. ca. 200l Aquarium an......
    Das sollte auf jeden Fall reichen. Alles andere ist an den Haaren herbeigezogen.

    Gruss
    Hajo

    Noch ein kleiner Nachsatz.
    Ich bin ein grosser Befürworter von Paarhaltung. Dort, wo es möglich ist, sollte man es machen.
    Ein balzendes Synchiropus-Paar in der halbdunklen Abendstimmung des Beckens ist ein hübscher Anblick. (Gilt allerdings auch für jedes andere balzende Paar). :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Allerdings wird oft nicht bedacht, dass das Angebot an lebender Grundnahrung in einem relativ frisch eingerichteten Aquarium für zwei (noch) nicht ausreicht. Deshalb ist es klug vorerst auf ein Paar zu verzichten, und am Anfang nur ein Exemplar einzusetzen. Bei dieser Überlegung ist natürlich die vorhandene Beckengröße mit einzubeziehen.
    Auch die Vergesellschaftung mit Zwerglippfischen (Pseudocheilinus/Cirrhilabrus) ist kontraproduktiv, da sich beide Arten ähnlicher (kleiner) Nahrung bedienen.
    Davon ist normalerweise unter Aquarienbedingungen nicht genug vorhanden.
    Die Zwerglippfische sind zwar Allesfresser und deshalb gut mit anderem Futter zu versorgen.
    Durch ihr permanent neugieriges Absuchen der Deko und des Bodengrundes berauben sie partiell die Synchiropus um den Zugang zu ihrer Nahrung.
    Deshalb bleibt abzuwägen, ob Futterkonkurrenz schadet, oder nicht.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    In Anbetracht des Themas und einem damit möglicherweise gewachsenem, zukünftigen Interesse an der Pflege von Kegelfechter-Schnecken (aus welchen Gründen auch immer), ist unten ein Artikel verlinkt, der den Umgang mit dieser Spezies bestens beschreibt. Der Verfasser verdient Aufmerksamkeit. Er hat auch nichts vergessen. :smiling_face:
    Wärmstens für alle Schnecken-Fans empfohlen! :wink
    Viel Spass bei der Lektüre!

    Gruss
    Hajo

    https://aquariumbreeder.com/fighting-conch…t-and-breeding/