Beiträge von hajo

    Es ist nicht selten, dass nach der Verwendung von ML Niteout 2 der Phosphatwert stark ansteigt. Ob sich der NO3-Wert genauso verhält, kann ich nicht sagen.
    Ich würde den Kontakt zu ML empfehlen und den Fall besprechen.
    Das Team ist sehr aufmerksam und hilft gerne.
    Es hat auch wenig Zweck die Systeme zu wechseln, wenn der Hintergrund nicht klar ist.

    Gruss
    Hajo

    Dasselbe Vergnügen bekommst du mit 2 kleinen Exemplaren (Weibchen).
    Einen Dreierpack würde ich für größere Becken empfehlen.
    Neben dem Semifasciatus ist der Bellus ebenso farbenfroh.
    Er bleibt letztendlich auch kleiner.
    Egal, für welche Art du dich entscheidest - mit Genicanthus kommt wesentlich mehr Schwung ins Becken, als durch die doch etwas ruhigeren Grosskaiser.
    Wobei mich bei denen immer die lässige und elegante Schwimmweise
    eines größeren Fisches begeistert.
    Gruss
    Hajo

    Hatte ich damals nur die zwei Imperator eingesetzt hätte es vermutlich geklappt.


    Ich habe verschiedene Arten Apolemichthys. Das klappt auch untereinander gut. Ich habe mehre Arten Chaetodontoplus.

    Ersteres wäre die optimale Lösung gewesen. Mein Imperator hat noch nicht einmal Zwergkaiser geduldet....
    Apolemichthys und Chaetodontoplus sind die besseren Pfleglinge.
    Der Tricolor allerdings auch. Er ist die sanfte Schwester vom Ciliaris. :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Wenn du dich auf nur diese einzelne Art beschränkst, wird es kein Problem sein.
    Ich würde die Paarhaltung sowieso ganz oben anstellen!
    Du hast dir eine interessante Art ausgesucht.
    Dieser Fisch ist zwittrig veranlagt.
    Es gibt also selten innerartlicher Stress.
    Es zuckelt sich zurecht. :grinning_squinting_face:
    Das ist bei der Pflege von Grosskaisern bereits die halbe Miete.
    Voraussetzung ist allerdings der Beginn mit juvenilen Tieren (5-6cm).
    Mit jedem cm mehr erhöht sich auch der Anfangsstress.
    Lass dich nicht abschrecken von mancher Angabe der Körperlänge.
    Das Männchen wird deutlich groesser als das weibliche Tier.
    Selten werden Längen über 20cm erreicht (männliche Exemplar).
    Von Vergesellschaftung mit anderen Grosskaisern möchte ich abraten.
    Centropyge ausgenommen.
    Dieser Fisch wird seit Jahrzehnten gepflegt.
    Erst in reinen Fischaquarien. Dann später im Riffbecken mit ausgewählten Korallen.
    Man sollte sich frühzeitig entscheiden, was das Ziel sein soll.
    Mit diesen Fischen, sofern man ihnen eine optimale Pflege angedeiht, kann man alt werden!
    Hast du aber vor, den Schwerpunkt bei den Korallen zu setzen, dann ist dieser Fisch dafür nicht geeignet.
    Das soll aber nicht heißen, dass kein Kompromiss gefunden werden kann.
    Paru, Ciliaris und Imperator sind da ganz andere Kaliber!
    Gruss
    Hajo

    Es waren deren zwei.
    Wegen der Zankereien hatte ich den ersten Ciliaris nach ca. 3 Jahren abgegeben. Der 2. Versuch lebte ungefähr 5-6 Jahre bei mir, ehe ich ihn mit der Groesse von ca. 25cm an ein öffentliches Aquarium abgeben konnte.
    Diese Art ist mit Artgenossen schwierig zu halten.
    Es befanden sich zu dieser Zeit an Kaiserfisch-Arten noch P. chrysurus, Pygoplites diacanthus, P. navarchus, Genicanthus Lamarck und einige Zwergkaiser im Becken.
    Ohne den Ciliaris verlief das weitere Leben im Becken ohne Stress.

    An deiner Stelle würde ich es mit Apolemichthys, Chaetodontoplus und einer Genicanthus-Art versuchen.
    Genicanthus ist ein Hingucker im Freiwasser. Auch wegen der unterschiedlichen Farbmuster der beiden Geschlechter eine Augenweide!
    Den Lamarck bitte nicht. Kleinbleibend ist das Männchen beileibe nicht!
    Gruss
    Hajo

    Es gibt verschiedene Ansichten über die Pflege von Grosskaisern im Aquarium.
    Nicht nur das! Es soll auch Meinungen geben, die besagen, dass eine Vergesellschaftung von Großkaisern mit Korallen nicht möglich ist.
    Im letzteren Fall möchte ich widersprechen.
    Die unten gezeigten Aufnahmen belegen das in aller Deutlichkeit.
    Man muss nur wissen, wie man dieses Risiko angeht!
    Wer mit kleinen Korallenschnipseln anfängt sein Becken für die Großkaiser aufzuhübschen, der hat schon verloren.
    Erst sollten größere Korallenblöcke vorhanden sein, ehe die Kaiser einziehen.
    Die kleinen Stecklinge werden kaum überleben.
    Auch sollte im Laufe der Eingewöhnung die Vorlieben der Kaiser für die eine oder andere Koralle geklärt sein.
    Die malträtierten Exemplare dürfen ruhig durch andere Arten ersetzt werden.
    Irgendwann passt es dann mit den Nachbarn und ein Riff wächst heran.
    Die Aufnahmen habe ich wahllos herausgegriffen.
    Sie sollen zeigen dass weder die Fische noch die Korallen leiden. Deren Wuchs ist unter stengen Gesichtspunkten nicht sonderlich optimal.
    Das liegt aber keineswegs an den Fischen, sondern an der nicht optimalen Beleuchtung!
    Wenn`s sein muss, würde ich dann auf den Pomacanthus verzichten.
    Gruß
    Hajo



    Im Grunde, ja. Aber nur, wenn du mit juvenilen Arten beginnst und für eine gut zerklüftete Rifflandschaft sorgst.Persoenlich würde ich zu nur 3 Arten neigen.
    Von Vorteil ist eine Vergesellschaftung mit Riffbarschen (Anthias, Chromis etc). Grosskaiser in kleineren Aquarien benötigen einige Ablenkung. Sonst beschäftigen sie sich mehr mit sich selbst, als es (manchmal) gut (für sie) ist.
    Eine gute Wahl wäre noch die Gesellschaft von Doktoren.
    Dafür müsstest du aber wegen späteren Platzmangels auf noch eine Grosskaiserart verzichten.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    egal, was die Wasserwerte sagen werden. Es wäre schon interessant zu wissen, wieviel PAR bei jeder Koralle ankommt.
    Man kann davon ableiten, ob eine Koralle, entsprechend ihrer Art und Position im Becken, zuviel oder zu wenig Licht bekommt.
    Das PAR-Meter kann man sich für solche Zwecke ausleihen.
    Das habe ich auch einmal getan. Und mich anschließend gewundert.
    Manche Werte waren nicht so, wie ich eigentlich angenommen hatte.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Axel,

    Bild 1 müsste stimmen.
    Bild 5 ist m. E. eine Cynarina.
    Sie sehen sich, oberflächlich gesehen, ähnlich.
    Doch die Oberfläche der Homophyllia fühlt sich etwas ledrig an.
    Wackelpudding ist eine gute Beschreibung für eine geöffnete Cynarina lacrymalis. Das Skelett müsste auch deutlich kleiner und leichter als bei der Homophyllia sein.
    Jedenfalls ist das bei mir so.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Das ist wieder einmal eine von diesen, immer wiederkehrenden Situationen, wo sich das Fehlen eines Übergangbeckens negativ bemerkbar macht. Der Sinn und Zweck eines solchen Behaeltnisses wird erst erkannt, wenn die ersten Todesfälle auftreten.
    Seit „Ewig Gedenken“ predige ich den Vorteil dieser Einrichtung.
    Aber kaum einer versteht es. Es wird einfach ignoriert. Oder wegdiskutiert.
    Dabei ist diese Massnahme der einzige Weg seinen alten Bestand nicht zu gefährden!
    „Mir wird schon nix passieren.“ „Mir ist noch nie etwas passiert.“ „Mein Händler hat nur gesunde Fische.“
    Wer das glaubt, wird bald das Vertrauen verlieren. Das kann ich versprechen.
    Im Handel ist die Mortalität an Fischen nicht gerade unbedeutend.
    Wer kennt sich überhaupt noch mit Fischkrankheiten aus?
    Wie oft werden versteckte Krankheiten dem Kunden unterschlagen?
    Letztes Jahr hatte ich von einem Vorfall berichtet, der beileibe kein Einzelfall war. Die Kundin bekam an Cryptoration erkrankte Fische eingepackt.......
    Viele Fische werden vor dem Verkauf, sei es beim Exporteur oder später beim Grosshandel, in einem Desinfektionscocktail gehalten. Zusätzlich wird die Dichte herabgesetzt.
    Setzt man diese Fische ohne Zwischenhalterung, d. h. ohne Anpassung an die Wasserchemie ins heimische Aquarium, werden die Fische das nicht immer überstehen.
    Nun wird nicht jeder direkt über den Grosshandel einkaufen.
    Doch der Einzelhandel wird diese meist geschwächten Fische in vielen Fällen ebenfalls Medikamenten aussetzen.
    Der Standard ist Kupfer und/oder Antibiotika. Alle andere Chemie ist auf kurze Distanz wirkungsarm. Ebenso die UV Bestrahlung, weil nur auf langer Strecke effektiv.
    Die so behandelten Fische zeigen anschließend äußerlich keine krankhaften Symptome mehr und wechseln so den Besitzer.
    Selbst wenn man sich mit Fischen etwas auskennt, die krankhaften Veränderungen innerer Organe, hervorgerufen durch die Chemiebruehe, werden oft erst zu einem späteren Zeitpunkt bemerkt.
    Würden nun die Informationen über die vorausgehenden "Behandlungen" an den Kunden weitergegeben, könnte dieser, sofern er sich mit den Folgen auskennt, dem Fisch einen sanften Übergang ins heimische Becken ermöglichen. Unter „sanftem Übergang“ ist der Aufenthalt in einem separaten Behältnis zu verstehen.
    Was wären dann die Folgen einer sofortigen Umsetzung ins heimische Becken?
    Ich denke da in erster Linie an das z. B. Ablösen der Schleimhaut (Folgen einer Kupferbehandlung).
    Der Fisch besitzt in diesem Zustand nicht mehr den natürlichen Schutz und wird äußerst anfällig gegen Bakterien, Pilze und Flagellaten. Physisch geschwächt und ohne den Schutz seiner natürlichen Schleimhaut, wird es im neuen Revier ein Kampf ums Überleben. Nicht nur seine Kondition ist geschwächt, sondern die Anfälligkeit gegen Krankheitserreger wird steigen. Ende offen.
    Wie löse ich das Problem?
    So etwas geschieht mithilfe eines Übergangbeckens, in dem der Fisch auf Herz und Nieren geprüft werden kann.
    Treten keine Krankheitssymptome innerhalb der nächsten Wochen auf, wechselt der Fisch in sein neues Quartier.
    Die erwähnten Symptome können auch auf andere Ursachen hinweisen. Da hilft eigentlich nur eine bakteriologische Untersuchung. Es ist nicht leicht, ohne sehr genaue Kenntnis der gesamten Vorgeschichte Empfehlungen zu geben. Der Kontakt zur TiHo oder zu einem geeigneten Tierarzt ist der sichere Weg, um die Hintergründe zu verstehen.
    Danach kann man geeigneten Massnahmen ergreifen.

    Gruß
    Hajo (der Rufer in der Wüste)

    Und ich werde versuchen dauerhafte Lieferanten für gefrorene Seesterne zu finden.

    Dann erst werde ich mich weiter mit den Harlekingarnelen beschäftigen.

    Ohne einvernünftiges Fütterungskonzept, bringt das nichts und man tut den Tieren keinen Gefallen.

    Den letzten Punkt würde ich ganz oben anstellen :!:

    Der Lieferant muss aber nicht dauerhaft lieferfähig sein.
    Egal, ob lebend oder gefrostet, mit einer Bestellung von einem Dutzend dieser Sterne kommst du ca. ein Jahr über die Runden. Die Gefrorenen werden im Gefrierer gelagert, die Lebenden im geeigneten Zweitbecken (sofern vorhanden).
    Gruss
    Hajo

    Hallo Ralf,

    die Information zeugt von Nichtwissen.
    Die ausschließliche Ernährung mit lebenden Seesternen ist mehrfach widerlegt.
    Ich sehe das so:
    Wenn du unbedingt diese Garnelen über einen längeren Zeitraum pflegen willst, geht an der Fütterung mit lebenden oder toten (eingefrorenen) Seesternen nichts vorbei!
    Nicht immer gibt es Seesterne beim Händler, die dem Transport zum Opfer gefallen sind. Darauf würde ich mich nicht verlassen.
    Auch aus Gründen der Nachfrage wird die Anzahl sehr beschränkt sein.
    Aus diesem Grund habe ich die Tiere mit Lebendfutter versorgt.
    Entweder man geht diesen Schritt, oder man geht ihn nicht.
    Dann hat es Konsequenzen. Nur so macht es Sinn!
    Gruss
    Hajo

    Hallo Elisabeth,

    das ist richtig. Die Information habe ich auch.
    Hier noch etwas aus "dem Netz", das auf ein differentiertes Fressverhalten hinweist:

    AlsBeutetiere bevorzugen Harlekingarnelen Seesterne der GattungenLinckia,vor allem BlauerSeestern Lickialaevigata,Fromia und Nardoa,im Labor nahmen sie aber jede angebotene Art der Seesterne an.

    ObwohlDornenkronenseesterneder Gattung Acanthasterzum Beutespektrum zählen, bevorzugen sie Seesternarten mit rundemoder dreieckigem Armquerschnitt und nahmen Acanthasternur im Notfall an. Ein Problem dabei scheint die Versorgung mitbestimmten essentiellen Fettsäuren zu sein. Neben Linckia-Artenerwies sich der KammsternAstropectenindicusals geeignetes Futtertier.


    Dem Hinweis auf fehlende essentielle Fettsäuren müsste man einmal nachgehen.....

    Gruß
    Hajo

    Ich werde auch einmal bei Masterfisch nachfragen. Die verkaufen die Garnelen im Moment als Nachzuchten. Die müssen die doch auch über die Runden bringen. Vielleicht gibt es ja von der Seite noch ein paar interessante Hinweise. Ich melde mich dann hier nochmal.

    Sehr gute Idee!
    Vielleicht kannst du einmal nachfragen, welche Arten von Seesternen bevorzugt werden. Denn ich glaube noch im Hinterkopf zu haben, dass einige Arten gemieden werden. Ob das nur der Aquarienpflege geschuldet ist oder ob es in der Natur auch passiert, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Die Nachzuchten sind sicherlich mit Frostfutter aufgezogen worden.
    Gruss
    Hajo

    Ich bin mir sicher das es ein zeichen von Hunger ist wen die Garnelen durch das Aquarium wandern.
    Satt und zufrieden saßen sie immer am selben Platz.

    Nach meinen Beobachtungen ist es ein Zeichen, aus Hunger auf die Pirsch zu gehen. Ich konnte die Uhr danach stellen.
    Nach der Futtergabe war dann Ruhe und nur vereinzelt wanderte das männliche Tier durchs Becken.
    Das Weib verharrte meist im Schutz einer Koralle und liess sich bei Fressenszeit oft vom Männchen bedienen. Das Opfer wurde stets vom kleinen Mann erlegt. Manchmal tat er mir richtig leid. :frowning_face:
    Das Weib kam höchstens hinzu, wenn der Seestern zu gross war, um ihn allein in das Versteck zu schleppen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Daniel,

    auch dir ein frohes und gesundes neues Jahr! :wink

    Zuviel Information hat noch niemand geschadet.
    Deine Kurzform beantwortet zwar die Frage, aber ebenso informativ in dem Link sind die Erklärungen drumheruml :face_with_tongue:
    Ich mag es meist auch kurz und knapp.
    Die Erfahrung zeigt aber, dass danach meist Nachfragen kommen.
    Das wiederum sagt mir, das eine ausführlichere Informationsart besser ankommen wird.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Ralf,

    vorneweg ein frohes und gesundes neues Jahr 2020!

    Irgendwann ist die "Karnickelplage" vorbei und dann stehst du vor einer Entscheidung.
    Die Asterinas sind für die Harlekins auf Dauer "etwas für den hohlen Zahn" - wenn du weißt, was ich meine......
    Mein damaliges Paar ist monatlich mit einem (lebenden!) Seestern versorgt worden. Versuchsweise habe ich die Kollateralschäden (Transport) vom Händler bekommen und dann "auf Halde" tiefgefroren.
    Das funktionierte ganz gut. Allerdings bei den Garnelen eines Bekannten weniger. Deshalb ist dieser Tipp nicht absolut sicher. Man sollte es aber dennoch probieren.
    Gruss
    Hajo