Beiträge von hajo

    Hallo zusammen!

    Es hatten sich schon ganz andere an der Erzeugung naturnaher Wellen im Aquarium versucht.
    In den 80er Jahren hatte bei uns "Karstadt Zoo" ein imposantes Aquarium als Schaubecken aufgestellt.
    Eine wellenartige Strömung wurde durch eine Platte erzeugt, die senkrecht an der kurzen Seite des Beckens installiert war.
    Diese Platte nahm an der kurzen Seite die gesamte Breite des Beckens ein, wobei die obere Kante aus dem Wasser ragte.
    Ein Elektromotor steuerte ein oben bedestigtes Gelenk, welches eine Hin- und Her-Bewegung der Platte erzeugte.
    Durch diese Bewegung wurde die gesamte Wassersäule des Aquariums bewegt.
    Zu damaligen Zeiten ein faszinierendes Schauspiel!
    Hat sich aber damals nicht durchgesetzt, weil oft defekt.
    Soweit ich mich erinnern kann, wurde es dann wegen Untauglichkeit abgebaut.
    Ein Jahr später wurde auch die Zoo-Abteilung aufgelöst.
    Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Dietmar!

    Warum hast du sie nicht in den Verkaufsraum zur Ansicht gestellt?
    Den Leuten hättest du nur erzählen brauchen, was für Wassermengen eine solch kleine Flasche bewegen kann. Die Kundschaft wäre bestimmt von weit her gekommen, um sich das Corpus delicti ehrfürchtig anzuschauen. Umsatzsteigerung inbegriffen. :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo

    Wie wäre es mal mit einem Vorschlag Daniel oder Hajo?

    Um das herauszufinden, wird gutes Insiderwissen benötigt. Ich hatte oben schon auf besondere Referenzen hingewiesen. Wer Großaquarien baut, ist besonders qualifiziert.
    Klaus wäre aus meiner Sicht der richtige Informator.
    Qualität ist relativ. Im Material, wie auch in der Verarbeitung.
    Beurteilungen gehen querbeet und sind meist nur subjektiver Natur.
    Es kann ein Becken "von der Stange" selten mit einer Sonderanfertigung mithalten.
    Die sinnvollen Extras hat Sandy bereits angesprochen.
    Sagen wir es einmal so: Ich bin zu nahe dran, als dass ich eine Empfehlung aussprechen sollte.
    Bei diesem Thema sitze ich, wie man so schön sagt, zwischen allen Stühlen! :frowning_face:
    Gruß
    Hajo

    Schaut euch die Referenzen an.
    Wer für Institute und Zoos die Aquarien baut, der weiss, was er tut und weiss, was er kann. Er kennt auch die Konsequenzen.
    Wir hatten vor einiger Zeit doch eine Diskussion über die Qualität der verschiedenen Silikone (nicht die Implantate :grinning_squinting_face: ).
    Ich glaube, Klaus war da der Federführende.
    Leider finde ich den Beitrag nicht.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Sebastian!

    Dass Mittel der Wahl wäre im vorliegenden Fall der Einsatz von Berghias.
    Natürlich vorausgesetzt, dass keine Lippfische vorhanden sind.
    Es gibt hin und wieder Stimmen, die solche Vorsicht für übertrieben halten.
    Auf diese Ratschläge sollte nicht gehört werden.
    So nach dem Motto - Schnecke ist nachtaktiv und deswegen treffen beide Arten nicht aufeinander.
    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ich ziemlich oft noch nach dem Start der Beleuchtung die Schnecken sehen konnte.
    Was ich sehen kann, sehen die Lippfische erst recht.
    Unter einem Dutzend dieser Schneckchen sollte man nicht beginnen.
    Besser groessere Exemplare, als die etwas preiswerteren juvenilen Winzlinge.
    Der spätere Erfolg wiegt das Loch im Geldbeutel sicherlich auf!
    Außerdem kommen die Schnecken auch in jene Zonen, die den Fischen verwehrt bleiben.
    Noch einen zusätzlichen, fischigen Fressfeind mit ungewissem Ausgang einzusetzen, ist wohl nicht sinnvoll.
    Am Ende hat man zwei Verweigerer, die womöglich zu einem späteren Zeitpunkt auch noch Gefallen an den Korallen finden werden.
    Mit den Berghias habe ich stets gute Erfahrungen gemacht.
    Ist aber nichts für Ungeduldige!
    Man bekommt manchmal den Eindruck, dass sich nichts tut.
    Aber dann....
    Gruss
    Hajo

    Ich bin mit der Leuchte von Giesemann nicht sonderlich vertraut.
    Auch mit der Grafik nicht.
    Gib uns doch einmal den Verlauf in tabellarischer Form.
    Zu welcher Zeit welche Farbe und welche Intensität.
    Eine Gesamtansicht vom Becken wäre auch nicht schlecht.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Sebastian,

    wenn es eine Garantie geben sollte, dann hätte es schon die Runde gemacht. :grinning_squinting_face:
    Meine langjährigen Erfahrungen mit Kaiser- und Falterfischen haben mir aber gezeigt, dass das nicht so ist.
    Mal hat man Glück und der Kelch geht an einem oder besser gesagt, an den Korallen vorbei - oder nicht.
    Meine Rabauken haben anfangs auch nicht alles in Ruhe gelassen, was mir lieb und teuer war.
    Mit der Zeit habe ich aber gelernt, dass nicht jede Korallenart gleichermassen heftig angegangen wird.
    Es hatte sich sogar herausgestellt, dass manche Arten vollständig in Ruhe gelassen wurden.
    Siehe Abbildung. Oben das Paar Xanthurus, unten das Kleini-Paar.
    Jene Korallen, die öfters angeschwommen wurden, habe ich dann durch andere Arten ersetzt.
    Letztendlich hatte ich eine gesunde Korallenvielfalt im Becken, die nicht sonderlich, oder gar nicht belästigt wurden.
    Ich möchte nicht verschweigen, dass das Interesse der Fische an bestimmten Korallen sich im Laufe der Zeit ändern kann.
    Theoretisch gesehen, in die positive, wie auch in die negative Richtung.
    Bei mir ging es in die positive Richtung.
    Je älter die Grosskaiser wurden, desto mehr schwand das Interesse an den Korallen, die sie gelegentlich besuchten.
    Ich denke, dass sich im Laufe des Älterwerdens auch die Geschmacksrichtung der Kaiser ändert.
    Vielleicht ist es bei manchen Faltern ebenso.
    Langschnäuzige Falter sind weniger an den Acros & Co. interessiert, als die Kurzschnäuzigen. Siehe Chelmon oder Forcipiger.
    Was aber nicht für oder gegen LPS aussagt.
    Im Grunde genommen bleibt nur der Test auf Tauglichkeit.
    Vielleicht gibt es auch eine Anregung, welche Korallen widerstandsfähig sind, um ein kleines Biotop aufrecht zu erhalten.
    Gruß
    Hajo



    Hallo Sebastian,

    beim Parachaetodonten gibt es unterschiedliche Meinungen.
    Vielleicht liest Dietmar mit. 
    Ich meine, der Fisch ging später auch an die Korallen.
    Der Xanthurus hat bei den Majanos bei mir versagt. Obwohl das Paar ihren eigentlichen Aufgabe nicht nachgekommen ist, habe ich sie im Becken gelassen. Sie pickten zwar an den Acros, aber hinterließen keine optischen Schaeden. Die Korallen wuchsen weiter.
    Der Kleinii wäre eine weitere Option.
    Beide werden aber nach erledigter Arbeit das Interesse an den Korallen nicht aufgeben. Es kommt dann darauf an, was und wieviel man tolerieren kann.
    Es gibt etliche Berichte vom erneuten Auftauchen der Aiptasien, wenn d
    ie Falter wieder entfernt wurden. Deshalb ist eine dauerhafter Lösung zu prüfen.
    Einigen Erfolg verspricht auch der Acreichtys tomentosus.
    Korallenverträglichkeit offen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo,

    eine Empfehlung zum jetzigen Zeitpunkt zu geben, ist nicht einfach.
    Die Vertreibung des Amphiprion-Männchens (Geschlecht nehme ich einmal an), kann auch vom Weibchen initiiert worden sein.
    Erst wenn eindeutige Beweise vorliegen, koennen Massnahmen ergriffen werden. Normalerweise bietet eine genügend grosse Wirtsanemone guten Schutz! Allein aus diesem Grund bin ich mir unsicher, wie es zu der Vertreibung gekommen sein soll.
    Halte uns bitte auf dem laufenden.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen

    Damit ich auch richtig verstanden werde:
    Ein Becken ohne Abschaeumung ist nichts für Anfänger.
    Der Abschaeumer bleibt ein unabdingbares Instrument für die Meerwasser-Aquaristik.
    Abschaeumerlose Becken sind auch keine Selbstlaeufer.
    Das Becken war damals als Projekt gedacht.
    Dass es sich über die Jahre so gut entwickelt hat, war eine angenehme Überraschung.
    Bei negativem Ausgang hätten die Korallen und die wenigen! Fische einen sofortigen Platz im anderen Becken gefunden.
    Ein damals umstrittenes Produkt war die Rückwand aus Riffkeramik eines bestimmten Herstellers.
    Heute alles schon Geschichte!
    Gruss
    Hajo

    Hallo Rüdiger, Hallo zusammen,


    zwischen Ruhe bewahren und nichts tun, und Ruhe bewahren und sinnvolles tun, liegen Welten.
    Erinnern wir uns doch einmal an unsere eigenen, ersten Schritte in der Meerwasseraquaristik.
    Mal Hand aufs Herz! Vieles kommt uns doch sehr bekannt vor. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Manches ist aus heutiger Sicht eine Lachnummer.
    Um den blauen Eindruck einer Unterwasserlandschaft zu erzeugen, haben wir uns damals blaugefärbte Scheiben über das Becken gelegt...... :confused_face:
    Auf dem Beleuchtungssektor haben wir mit T8 angefangen, sind über die amerikanischen Hochleistungsröhren (120W/Röhre und höher) zu HQI gewechselt, um dann später schliesslich bei T5 und LED zu landen.
    Es gab wenig gute Vorreiter, aber viel Neugier und Improvisionslust.
    Heute stehen genug Wege offen.
    Man kann sich autodidaktisch der Materie nähern oder mithilfe von Fachliteratur und/oder Foren die Zusammenhänge verstehen lernen.
    Den versierten! Fachhandel möchte ich auch gerne erwähnen.
    Wer die verschiedenen "Systeme" bevorzugt, der wird sicherlich auch dort gut bedient.
    Alles das hilft aber nichts, wenn bei der Problemsuche zwischen dem Unwissenden und den Wissenden der rote Faden verloren geht.
    Es wird auch schwierig sein, ein fremdes Becken zu verstehen, wenn bereits Additive und Bakterienpräparate den Durchblick vernebeln.
    Egal in welcher vermeindlichen Sackgasse ich mich befinde, den Weg hinaus finde ich selten über die Wiederholung meiner Fehler durch nochmalige Zugaben von "edlen Produkten“, sondern ausschließlich über den Wasserwechsel.
    Im übertragenden Sinne - wir gehen langsam zurück auf Null!
    Diese Vorgehensweise hat noch immer den Weg aus dem Dilemma erleichtert, und gibt uns ausreichend Zeit, um über die weiteren, sinnvollen Schritte nachzudenken.
    An den Reaktionen der Tiere wird dann meist erkennbar, wohin der Weg führt.
    Additive sind nur dann sinnvoll in ihren Anwendungen, wenn ihre biologischen Notwendigkeiten verstanden werden.
    Aber auch dann stehen wir manchmal hilflos vor den Angeboten des Handels und sind verwirrt ob deren angepriesenen Möglichkeiten.
    Der Laie ist hier schier überfordert.
    Das nur lesen eines Buches und sein Studium sind zweierlei.
    Auch Qualität ist relativ.
    Ich könnte eine nicht geringe Anzahl von Büchern mit wertvollem Inhalt empfehlen.
    Es reicht aber auf Dauer nicht, sein Wissen aus nur einem Buch zu saugen.
    Besonders deutlich wird es, wenn es um die Meerwasser-Chemie geht.
    Egal, welches Buch ich aufschlage - im Kern wird dieses Thema immer zu kurz angegangen.
    Seit Armin Glaser´s Werk sind wir da schon weiter.
    Es sollte eigentlich nicht nur die Pflichtlektüre des Anfängers sein.
    Naturgemäß ist grundsätzlich jedes Becken anders zu bewerten.
    Dieser Fakt wird leicht übersehen.
    So hinkt auch der absolute Vergleich mit den eigenen Beckenparametern.
    Die erlernten Fähigkeiten kommen auf der Strecke zwischen dem Ist- und dem Soll-Zustand zum tragen.
    In der Meerwasseraquaristik gibt es unumstößliche Gesetzmäßigkeiten.
    Auf Nebenschauplätzen auch die Philosophien Andersdenkender.
    Das betrifft auch den Wasserwechsel.
    Man mag darüber denken, wie man will.
    Ich habe etliche Jahre die Biologie eines meiner Becken ausschliesslich mit Wasserwechsel hochgehalten. Ohne Abschaeumung!
    Wer den WW ablehnt, der kann sich ruhig kritisch mit den Abbildungen (Teilausschnitt) unten auseinandersetzen.
    Es sind nicht die edlesten Stücke im Becken. Aber das war auch nicht das Ziel.

    Gruß
    Hajo


    Leute!
    Es müsste ja langsam aufgefallen sein, dass hier ein Anfänger versucht, die Materie zu verstehen.
    Nicht nur ein Kapitel, sondern quasi das grosse Ganze.
    Es ist bestimmt nicht förderlich ihm seine partielle Hilflosigkeit vorzuwerfen.
    Es mag sich als Herumeierei anfühlen, doch wohl aus der Not geboren.
    Wir wissen doch selbst, dass ohne das Verstehen gewisser Zusammenhänge auch der Blick in die
    Fachliteratur schwierig werden kann.
    Im vorliegenden Fall liegt Burkhard völlig richtig und einige von euch didaktisch daneben.
    Gruss
    Hajo

    früher hat man neue Fische gerne in einer kupferhaltigen Lösung gebadet. gab es wohl von Preis. macht man das heute immer noch so?

    Es ist sicherlich eine Variante.
    Als Prophylaxe wurde ich es nicht durchführen.
    Die Nachteile bei längerer Behandlung sind Leberschäden und Schleimhautabloesungen.
    Letztere sind Eintrittspforten für weitere Erkrankungen.
    Bei bestimmten Infektionen kommt man nicht drumherum.
    Bei anderen Symptomen werden auch andere Medikamente empfohlen.
    Für diese und andere Zwecke empfehle ich unbedingt Literatur über Fischkrankheiten!
    Nicht erst, wenn der Fisch bereits infiziert ist.
    Gruss
    Hajo

    werde dafür 200 Liter einplanen und auch ein paar lebende Steine mit Korallen hinein geben

    Ein Übergangsbecken muss zwar nicht steril sein, aber es muss ggf. die Möglichkeit gegeben sein Chemie einzusetzen.
    Ich parke zwischenzeitlich meine Ableger von Korallen in dem Behältnis.
    Wenn neue Fische ankommen, setze ich die Ableger vorübergehend in das Riffbecken. Je nachdem wie der Verlauf dann ist, kommen sie nach der Wartezeit zurück oder, falls Chemie eingesetzt wurde, bleiben sie noch eine Weile.
    Nach der Desinfektion des Übergangbeckens kommen die Ableger zurück.
    Falls sie in der Zwischenzeit nicht schon abgegeben wurden.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Ralf,

    bei online- Käufen von Nachzuchten habe ich auch noch keine Kritik gehört.
    Wahrscheinlich, weil diese Tiere schon angepasst sind und daher eine gute, gesundheitliche Stabilität aufweisen.
    Bei Wildfängen, wie bei z. B. Kaiser- und Falterfischen, ist das Risiko wesentlich höher, da irgendwo auf dem Weg zum Kunden, diese Tiere, zusätzlich zum Transportstress, eine chemische Behandlung durchlaufen haben.
    Das Verhalten eines kranken Fisches unterscheidet sich oft auffällig vom gesunden Tier.
    Das kann ich aber nur vor Ort bei meinem Händler bemerken.
    Das ist nicht unwesentlich.
    Gruss
    Hajo

    Wenn der Fisch gesund ist und frisst, dann sind mir die Kosten (fast) egal!
    Es ist manchmal so, wie bei der Technik: Wer billig kauft, kauft zweimal!
    Erst wenn Krankheiten den Bestand dahinraffen, wird man sensibler und denkt über eventuelle Ursachen nach.
    Irgendwann kommt man dann zu der Einsicht, dass die persönliche Kontrolle vor Ort doch die bessere Wahl gewesen wäre.
    Wobei - nichts ist vollkommen und absolut sicher!
    Deswegen empfehle ich allen Fischliebhabern das Übergangsbecken.
    Eine bessere Sicherheit gibt es nicht.
    Außerdem kann man in diesen Becken heikle Nahrungsverweiger an das geeignete Futter gut gewöhnen.
    Es ist leider auch völlig normal, wenn ein Neuer im Übergangsbecken nicht überlebt, weil eine Krankheit nicht rechtzeitig erkannt wird.
    Das ist immer noch besser, als wenn die Krankheit im Riffbecken ausgebrochen wäre.
    Gruss
    Hajo

    Robert,

    auf deine Frage habe ich dir ja schon indirekt im anderen Thread geantwortet.
    Für mich war immer der persönliche Kontakt zum Händler meines Vertrauens wichtig.
    Man konnte sich in die Augen sehen. Wenn du weißt, was ich meine....
    Dem Fisch natürlich auch. :smiling_face:
    Und das ist doppelt wichtig!
    Online ist anonym und birgt oft Unvorhergesehenes.
    Außerdem lernst du deinen Händler persönlich kennen und das sollte Vertrauen schaffen.
    Auch für jede zukünftige Information oder Bestellung.
    Du hast auch die Möglichkeit, den reservierten Fisch für einige Zeit im Becken des Händlers zu beobachten. Das gibt die nötige Sicherheit.
    Das Risiko einen kranken Fisch zu erwerben, liegt beim Online-Kauf deutlich höher.
    Gruss
    Hajo

    Ich will mal so sagen: Gesunde Fische sind ein Gewinn.
    Hier ist es angebracht, den alten Lenin zu zitieren:
    Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.
    Viele Händler beziehen von dort.
    Es gibt auch Ausfälle.
    Futterfest ist auch ein äußerst dehnbarer Begriff.
    Bei einigen Händlern reichen da schon Artemia!!!
    Damit hat ein unseriösen Handel bereits seine Pflicht getan.
    Du musst meist damit rechnen, den Fisch nicht nur anständig zu aklimatisieren, sondern dann auch an die verschiedenen Futtersorten zu bringen.
    Das kann bei Futterspezialisten eine spannende Aufgabe werden.
    Davon ausgenommen sind die Nachzuchten.
    Auch dein Händler vor Ort kann nicht sicher sein, was er da bekommt.
    Auf den Stocklisten findest du ja nicht den Gesundheitszustand vermerkt.
    Bei besonders heiklen Fischen läuft es sowieso nur über zahlungspflichtige Vorbestellungen.
    Wenn ich für jeden, als gesund und futterfest gepriesenen, erworbenen Fisch meine Hand ins Feuer legen würde, wäre ich heute einarmig!
    Gruss
    Hajo