Beiträge von hajo

    Interessantes Thema,

    mich würde mal dazu interessieren ob alle Geräte die es zu bekommen gibt die gleiche Wirkung haben ? hier wird viel über die Sander Geräte gesprochen, allerdings gibt es ja auch noch andere die Preislich sehr unterschiedlich sind. Angefangen bei den eher günstigen Geräten ( ca 50€ ) bis hin zu Geräten ( ca 300€ ) dabei meine ich die bis 50 mg ( wie Sander C-50 ) zum Beispiel.

    Damit jetzt keine Gerüchte aufkommen: Den C50 bekommt man schon fuer 153 €!
    Unterschiede sind vielleicht in der Arbeitsweise zu suchen.
    Es gibt Geräte mit fest eingestellter Ozonmenge, man regelt die Effektivität durch den Wasserdurchfluss im Reaktor/Schaeumer.
    Bei anderen Modellen wird die gewünschte Menge einfach am Poti eingestellt.
    Es gibt auch billige Ware, die sind meist verkapselt. Dieser Schrott ist nach 2-3 Jahren zu ersetzen.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Sandy,

    Ja, das ist auch wahr, vielen denken sich, ist ja klar und durchsichtig. Also Kristallscheiben mal außen vor :smiling_face:
    Ist es aber nicht, Sonnencreme ist da ein schönes Beispiel.

    Ich finde leider nicht mehr den Bericht, was 10µm Sonnencremen (Also ölhaltige Titandioxid Suspension) absorbiert/reflektiert,
    das waren glaube ich mehr als 10% vom PAR und >35% vom PUR.

    Das hättest du mir aber auch früher sagen koennen, dass das kein Schleim auf den Korallen ist, sondern Sonnencreme. :confused_face:
    :ylol

    Gruss
    Hajo

    Ob manchen Korallen nicht wirklich besser stehen bei Einstrahlung über 600nm müsste man wirklich testen,
    identische Koralle, gleiche Höhe, gleiches Becken, gleich Strömung, gleiche Lampe ein mal mit rot ein mal ohne rot. 1 Jahr warten :smiling_face:

    Gleiche Naehrstoffversorgung nicht vergessen! :smiling_face:

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Die Ansprüche und Beweggründe sind grundverschieden.
    Die einen nutzen das Gerät nur als Mittel gegen Gelbstoffe, die anderen steuern damit den Redoxwert oder versuchen die Abschäumerleistung zu erhöhen (was nach meiner Erfahrung selten optimal funktioniert). Andere wiederum versuchen damit den Ausbruch einer Krankheit zu unterbinden.
    Wie oben bereits angedeutet, sind Werte um die 20mg für die Entfernung von Gelbstoffen der Standard, der sich wohl allgemein durchgesetzt hat. Mehr gebe ich auch nicht hinzu.
    Nichtsdestowenigertrotz bleibt die Leistung des Gerätes relativ zur Reinheit der angesaugten Luft.

    Gruß
    Hajo

    Moin,
    nach diesen ganzen Do's and Dont's zum Ozon werde ich glaube ich erstmal den Filter mit Kohle ausprobieren. Mal sehen, wie das funzt. Beim Filter von Aqua Medic kann man das innere Rohr zum Befüllen heraus nehmen und braucht nicht das ganze Gerät aus dem Wasser holen.

    Hallo Stefan!

    Ich wuerde lieber den Gelbstich mit Ozon entfernen, da eine Filterung ueber Kohle auch Spurenelemente entfernt. Das macht Ozon nicht.

    Gruss
    Hajo

    An meinen 500 l Becken hängt auch ein ganz kleiner (25 mg/l) und ca. zu einen Drittel aufgedreht.
    Reicht vollkommen aus.

    Grüße

    Ingo

    Das ist relativ zu sehen.
    Erfahrungsgemäß ist diese Einstellung beliebt und wird oft genommen. Man darf sie nur nicht verallgemeinern.
    Dieser Wert ist ein relativer und kein absoluter.
    Diese Zahl drückt nicht die tatsächliche Leistung aus, sondern eher einen ungefähren Wert. Siehe Leistungsabfall wegen Membranverschmutzung/Feuchtigkeit.
    Gruss
    Hajo

    Die Firma Sander gibt für den C100 an, dass er für Becken bis 1.000 Liter ausreicht. Das wäre ja hoffnungslos überdosiert?

    Christian

    Nicht wirklich. Es liegt am unterschiedlichen Wirkungsgrad.
    Membranverschmutzung und eine relative Luftfeuchtigkeit
    mindern sofort die Leistung des Gerätes.
    Mit einer Leistungsreserve lässt sich das besser ausgleichen.
    Kleinere Geräte muessen eher gereinigt werden, groessere regelt man im Bedarfsfall eher rauf.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Niklas,

    insbesondere Zwergbarsche bevorzugen tiefere Spalten und relativ enge Hohlraeume und weniger grosse, durchgehende Höhlen.
    Die meisten Arten sind Nestbauer, die ihre Behausung mit allerlei Firlefanz ausbauen. Das ist in grossen, durchgehenden Unterstaenden kaum moeglich.
    Auch trifft man dort oft auf unliebsame Gesellschaft. Das erzeugt permanente Unruhe.
    Z. B. haben sich bei mir die Grammas melacara und loreto ausnahmslos in die Riffspalten verpieselt und dort abgelaicht.
    Grosse Höhlen wurden als Intimsphaere kaum angenommen.

    Gruss
    Hajo

    Moin zusammen !

    Nach dem, was ich hier gelesen habe, scheint Mitrax doch meistens Herr der Kugelalgen zu werden, und ich überlege, mir auch 1-2 der Tierchen zuzulegen.
    Besteht die Gefahr, dass sie auch das Becken verlassen, und dann irgendwo vertrocknen ?

    Davon habe ich noch nichts gehört. Ist eher unwahrscheinlich.
    Ansonsten gilt wie unter #30 und #33 beschrieben.

    Gruss
    Hajo

    .witzigerweise reduzieren leute oft den weissen kanal, um dann die rot und rün usw. wieder dazu zu geben.

    also das, was sowieso im weissemn licht enthalten ist.

    alles seltsam...

    Sowie es verschiedene "Shadows of Grey" geben soll, gibt es auch unterschiedliche Weisstöne. :grinning_squinting_face:
    Von Warmweiss bis Kaltweiss.
    Vielleicht geht das mit in die Überlegungen der Leute ein?

    Mit der Einstellung der Leuchte nach Geschmacksempfinden
    fängt es an und mit Verlusten an Korallen hört es dann meist auf.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Bernd,

    der angefügte Link trifft nicht ganz deine Frage, aber ist dennoch recht interessant.
    Abgesehen vom Thema der untersuchten UV-Strahlung wird weiter unten (Discussion) festgestellt, dass der Grund für den intensiven Fluoreszens-Polymorphismus möglicherweise nicht mit dem Lichtschutz verbunden ist, anders als bei den Flachwasserkorallen.
    Im Falle von E. paradivisa bleibt die Rolle der Fluoreszens unbekannt.

    Gruß
    Hajo

    https://deref-web.de/mail/client/Of…598-019-41710-3

    Hallo zusammen,

    es gibt eine Menge sinnvoller Massnahmen, um das Becken von den Turbellarien zu befreien.
    Auch stehen diese kleinen Tierchen nicht unbedingt auf der obersten Stufe der Pestilenzen.
    Aufgrund des Naturells ihrer infrage kommenden Fressfeinde kommen diese auch nicht in einen späteren Konflikt mit den Korallen, wie andere Spezies, die nach getaner Arbeit mancher Korallenart zum Verhängnis werden.
    Probleme machen eigentlich nur jene Plagen, wo eine Abwägung zwischen zwei mehr oder minder schlechten Optionen getroffen werden muss.

    Gruß
    Hajo

    Wehre den Anfängen, sonst bekommst Du die Plage nicht in den Griff. Bei mir waren in der Endphase regelrechte Teppiche komplett über dem Lebendgestein und dem Sand und den Scheiben.

    Ein einzelner LSD-Mandarin war nicht in der Lage, diese enorme Vermehrung unter Kontrolle zu halten und der Halichoeres marginatus hatte kein Interesse mehr an den Turbellarien, nachdem er erwachsen war.


    Das ist auch der Grund dafür erst einmal möglichst viele Turbellarien abzusaugen, bevor die Fische sich um die Reste kümmern koennen.
    Ein einzelner Synchiropus wird kaum in der Lage sein, einen Massenbefall sichtbar zu reduzieren.
    Ausserdem darf man gerade diese Art immer verpaart pflegen. Schon allein wegen des abendlichen Balz-Schauspiels.
    Turbellarien sind nicht die bevorzugte Nahrung von Leierfischen!
    Mehr Nahrung zweiter Klasse.
    Hoechstwahrscheinlich werden zuerst die kleinsten Exemplare der Turbellarien angegangen. Irgendwann später nimmt dann die gesamte
    Population ab.
    Synchiropus sind quasi Nahrungsspezialisten.
    Das ist im Vergleich zu den Lippfischen ein gewisser Vorteil, da diese sich bald der allgemeinen Fütterung
    zuwenden und weniger Interesse an den Turbellarien zeigen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Ich habe mir hier schon die Finger über die infrage kommenden Fressfeinde wund geschrieben.
    Liest wahrscheinlich keiner oder es fehlt der Glaube?
    Chelidonura ist O.k., Halichoeres dito.
    Seit zig Jahren habe ich in meinen Becken Synchiropus als Waffe eingesetzt.
    Es dauert eine Weile, aber dann ist das Becken frei von Planarien.
    Diese Fische haben bei mir dauerhaftes Wohnrecht.
    Leider interessieren sie sich nicht für die andere Fakultät, die auf den Korallen, wie auf Euphyllia oder Catalaphyllia etc. sitzen.
    Dafür gibt es dann die Halichoeres. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo

    Ich tippe auf etwas ganz anderes....

    Kleine Kugelschwämme!

    Manteltiere sind es definitiv nicht, da ich die Tunika nicht erkennen kann.

    So etwas lebt bei mir als Untermieter in schattigen Bereichen.
    In Anzahl mal mehr und mal weniger.
    Das sind die letzten Reste einer kleinen Invasion.

    Gruß
    Hajo

    Rechts versetzt unter dem orangen Schwamm


    Vereinzelt in der Mitte

    Hallo Florian!

    Wenn beide Fische nicht schon vorher verpaart waren, steht das noch bevor.
    Die Flucht aus dem Becken koennte man mit dem Dominanzverhalten des anderen Fisches erklaeren.
    Auf gut deutsch, sie muessen sich erst einmal zusammenraufen.
    Das laeuft in manchen Fällen nicht immer sanft ab, da in dieser Situation auch die Geschlechter festgelegt werden, falls sie es nicht bereits sind.
    Das ist ein völlig normales Ritual, welches unter Aquarienbedingungen nicht immer zu einem guten Ende führen muss.
    Zum jetzigen Zeitpunkt finde ich es verfrüht, aus dem Verhalten Schlüsse zu ziehen, die eine spaetere Trennung bedeuten.
    Weiter beobachten und berichten.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Bernd!

    Achtung: Hypothese!

    Vieleicht gibt es eine Farbänderung im Verlauf verschiedener Lebensstadien, auch unter sich veränderten Umgebungsparametern?
    Bei den Ablegern dominiert hier die grüne Farbe.
    Die Fluoreszenz kann je nach lokalem PAR-Wert wechseln.
    Wenn das Phänomen der Farbänderung allerdings mehr im zentralen Bereich des Korallenstocks auftritt, würde es ja vorwiegend die alten Äste betreffen und weniger die relativ frischen Seitenkolonien.
    Logischerweise ähneln diese dann in ihrer Entwicklung und Farbmorphe wiederum den Ablegern.
    Denn diese produzieren sich vorwiegend am Rand des Stocks.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    es gibt leider auch solche Händler....

    Der Online-Handel ist zwar bequem, aber in einigen Fällen auch mit einigem Risiko verbunden.
    Normalerweise sieht man sich das Objekt seiner Begierde genauestens an.
    Nicht bei diffusem Licht und auch nicht in den ersten Stunden der Ladenöffnung.
    Dieser besondere Vorteil entfällt beim Online-Handel.
    Ich hätte die Catalaphyllia dem Händler wieder auf den Tisch gelegt. :angry_face:
    Es zeugt auch von mangelnder Sorgfalt gegenüber den Tieren.
    Ich bin mir sehr bewusst, dass es solche Zeitgenossen gibt.
    Normalerweise besuche ich einige von ihnen jeden Monat auf meinem Kurztrip.
    Momentan aus nachvollziehbaren Gründen nicht.
    Es gab auch einmal eine Zeit, wo Acroporen zum Verkauf standen, die die Größe einer Faust hatten.
    Das ist jetzt kein Reefer-Latein.
    Diese Stöcke waren keine Mangelware und die meisten beherbergten mindestens 1 Korallenkrabbe.
    Wenn mir bei meinen Einkaufstouren ein besonders schönes Exemplar einer Acro auffiel, suchte ich
    zuerst nach einer Untermieterin. War sie nicht vorhanden, bat ich den Händler mir aus irgendeiner benachbarten Koralle den Mieter mit umzuziehen.
    Ohne Krabbe keine Acro!
    Heutzutage sind die sog. Mutterstöcke äusserst rar und auch selten bewohnt.
    Die kleinen Stecklinge sind nicht geeignet eine Krabbe aufzunehmen und grössere Stöcke sind (teure) Mangelware.
    Das ist sehr bedauerlich, denn es wird einem das Schauspiel entgehen, dass im Laufe der Zeit die kleine Krabbe mit den Korallenästen mitwächst und beide an Größe und Schönheit zunehmen. In beiden Fällen eine Bereicherung des Beckens.

    Noch etwas zu den Planarien.
    Ich betreibe dieses Hobby nicht erst seit gestern.
    Schon vor etlichen Jahren sind Synchiropus das Mittel gegen Planarien gewesen.
    Bei mir gibt es kein Becken ohne diese Fische. Sie sind klein, nützlich und fallen kaum auf.
    Planarien habe ich seit zig Jahren nicht mehr.
    Es gibt natürlich auch andere Vertilger von Planarien.
    Ich aber schwöre auf Synchiropus!
    Natürlich kein Licht ohne Schatten.
    Die Planarien, die man ausschliesslich auf manchen Korallen findet, sind leider vor den Synchiropus sicher.
    Da braucht es Halichoeres & CO.
    Oder ein Süsswasserkurzbad.
    Die Temperaturanpassung nicht vergessen! :smiling_face:

    Gruß
    Hajo

    Die Idee steht ausser Frage!
    Ich persoenlich halte das Dippen fuer uebertrieben.
    Jedenfalls bei allen möglichen Gelegenheiten.
    Zwar schuetzt so eine Behandlungsmethode vor einem akuten Befall irgendwelcher ominösen Parasiten, jedoch bringt man sich selbst damit um das eine oder andere freudige Erlebnis.
    Auch ist längst nicht sichergestellt, ob nicht doch im Laufe der Zeit parasitaere Individuen eingetragen werden.
    Ich will nicht absolut davon abraten, es bleibt jedem selbst überlassen, welchen Weg er fuer angemessen hält.
    Wir sollten auch bedenken, dass es fuer eine Vielzahl der ungebetenen Untermieter auf Dauer in unseren Aquarien keine Lebensgrundlage gibt.
    Vieles erledigt sich von selbst und verschwindet.
    Ob durch Predatoren oder Nahrungsmangel. So oder so.
    Die einzigen Tiere, die ich jemals vorsätzlich medikamentös behandelt habe, waren Fische wegen verschiedener Symptome.
    Bis zum heutigen Tag keine einzige Koralle.

    Gruss
    Hajo (Nichtdipper) :winking_face: