Beiträge von hajo

    Moin,
    Ich habe gestern nochmal die Acros gedippt. Dabei habe ich gesehen, dass sich die Cymo in einer der Korallen befand und diese Koralle ihre Polypen eingezogen hat. Daher habe ich
    mich entschieden, die Cymo zu entfernen. Das Polypenbild sieht seitdem besser aus.

    Schade.
    Es wird vielleicht der Tag kommen, wo du dich fragen wirst: Habe ich da richtig gehandelt?
    Kommensalismus und Symbiose entbehren jeglichem Parasitismus und sind das Sahnehäubchen einer besonderen Form von Lebensgemeinschaft.
    Aufgrund von minimalen Fraßspuren an meinen Korallen habe ich mich noch nie zur Hysterie verleiten lassen
    Das wäre bei der Pflege von Kaiserfischen auch nicht angesagt gewesen......
    Jedem Tierchen sein Plaisierchen!
    Deine Reaktion erinnert an die Parallelität zum Korallengrundelthema.
    Wegen der Auswirkung ihrer "Putztätigkeiten" fielen meist auch hier die Grundeln einer übertriebenen Vorsicht zum Opfer.
    Du wirst eines späteren Tages auf langweilige „Stalagmiten“ schauen und das Leben in ihnen vermissen. Ich möchte gerne darauf wetten!
    Wenn es im späteren Wachstum deiner Korallen kein Halten mehr gibt, die gehegten und gepflegten Äste sich gegenseitig abschatten, und die dadurch entstandenen Gewebeverluste mehr Platz einnehmen, als der vergleichsweise entstandene minimale Makel durch die Krabben, dann wirst du dich vielleicht an die Unverhältnismässigkeit der früheren Massnahme erinnern.
    Das ist jetzt noch nicht das Wort zum Sonntag :grinning_squinting_face: , sondern ausschliesslich meiner eigenen persönlichen
    Wertschätzung geschuldet.
    Man kann es sehen, wie man will.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Marion,

    ohne grosse Not verlässt diese Art nicht die Bodennaehe.
    Ich tippe auf eine Bissverletzung durch einen anderen Fisch, wie z. B.
    Centropyge & Co. Das Verhalten (oben schwimmen) deute Ich als
    Angstverhalten. Das ist eine normale Reaktion auf eine heftige Attacke.
    Beobachte mal die Stimmung im Becken. Vielleicht gibt es einen
    Hinweis auf den einen oder anderen Fisch.
    Manchmal findet man auch nicht die Ursache, da sich spätere Aggressionen nicht mehr einstellen. "Eintagsfliege". :smiling_face:
    Gruss
    Hajo

    Vollautomatik?
    Ihr werdet auch immer träger. :grinning_squinting_face:
    Faulheit kostet Geld.
    Wer's sich leisten kann - nur zu.
    Um ein Becken an den Start zu bringen braucht es keinerlei Vollautomatik.
    Es genügen ein paar Hilfsmittel und einige Kenntnisse in Meerwasserchemie.
    Ohne letzteres geht es leider nicht, denn wie soll man auch später das Gemessene interpretieren?
    Es kann auch keine Vollautomatik ersetzen.
    Einige Utensilien dürfen nicht fehlen. Besonders nicht am Beginn.
    Dazu gehört fuer mich ein elektronisches PH-Messgerät.
    Alternative Tropftests sind meist ungenau und umständlich.
    Die Elektrode sollte dauerhaft im Becken verbleiben, da auf diesem Wege
    ein permanenter Überblick ueber PH-Schwankungen möglich ist, die gerade ein
    Stress-Faktor bei der Eingewöhnung von jeglichem Getier sind. Also besonders im ersten Abschnitt.
    Ausserdem kann der PH etwas über die Alkalitaet im Verhältnis zum Kohlendioxidgehalt aussagen.
    Für die Salinätspruefung empfehle ich das GLF100 von Greisinger oder ein gutes Refraktometer.
    Letzteres bitte nicht ohne Referenz verwenden!
    Phosphat-Tests der oberen Klasse sind jene von ATI und Hanna.
    Red Sea oder Nyos sind beim Calcium top.
    Für die einfache Messung der Alkalität gibt es genug Anbieter. Ich nehme jene von TM.
    Ach ja, last but not least, das Salz......
    Wenn man manchen Kommentaren folgt, ist das Thema fast zur Glaubensfrage mutiert.
    Finde selbst heraus, was für deine Neueinrichtung passt.
    Mancher Hersteller unterscheidet zwischen seinen Produkten und gibt diesbezüglich Empfehlungen.
    Zum Nitrattest kann ich keine Empfehlungen geben, da ich ihn seit Jahren nicht mehr messe.
    Es sind noch weitere Testungen des Beckenwassers möglich.
    Aber nicht gleich in den Anfängen.
    Das fällt dann unter die Rubrik: Fortsetzung folgt. :smiling_face:

    Gruss
    Hajo

    Bezueglich der Wanderlust von Anemonen hatte ich bereits früher von
    meinem eigenen Supergau berichtet. Der geschah, als ich im Urlaub war und die
    Pflege des Beckens an eine Vertretung übertragen hatte.
    Auf dem damaligen Zenit von Turbelle & Co. (4000er Modelle) begab sich eine grosse Wirtsanemone vor den Auslass einer
    Turbelle, verstopfte sie und leitete so das Wasser in den teilweise offenen elektrischen Bereich des Pumpenkopfes um.
    Kurz gesagt: Es führte zu einem späteren Knall (Kurzschluss), weil der unkundige Pfleger durch Handkontakt im Wasser den
    Stromschlag auslöste. FI-Schalter war nicht vorhanden. Shit happens!
    Die Fischverluste waren nicht wenige.
    Anemonen und Pumpen haben ein besonderes Verhältnis. :frowning_face:

    Gruß
    Hajo


    Ich kann die Aussagen Mist, taugt nicht usw. nicht so im Raum stehen lassen. Mein Nano-Tümpel wird AUSSCHLIESSLICH mit der Keramik von Korallenwelt Rostock gefahren. Seit über 15 Jahren! Außer eine Briopsys-Plage in der Startphase hatte ich keinerlei Probleme. Im Gegenteil: Plagen wie Majanos, Glasrosen etc. habe ich mir erspart.


    Plagen lassen sich auch bei der Keramik nicht absolut vermeiden. Bryopsis zähle ich auch dazu!
    Es ist auch nicht so, dass besagte Keramik in allen Facetten eine Neueinrichtung erschwerte.
    Wer damals die Diskussionen zu diesem Thema verfolgte, wird auch positive Berichte
    bemerkt haben.
    Ich möchte von meinem damaligen Becken nicht schon wieder Bilder hochladen,
    dessen komplette Rückwand aus Riffkeramik bestand. Keinerlei Beanstandung!
    Ganz anders verlief die damalige Diskussion.
    Die Borniertheit des Herstellers plus dubioser Bestandteile in der chemischen Zusammensetzung schaukelte die Situation hoch,
    und liess das Fass überlaufen.
    Ob es einen generellen Fehler im Fertigungsverfahren gab, oder es nur eine Charge betraf,
    wurde offiziell nicht bekannt, da auf Nachfragen hin der Hersteller blockierte.
    Teilweise mussten Becken wieder ausgeräumt werden und somit war deren Neustart vorprogrammiert.
    Das zerrte an den Nerven der Beteiligten und weitere unglückliche Kommunikation führte zum Verlassen
    des Forums. Rückwärts betrachtet war das auch keine perfekte Lösung.

    Gruß
    Hajo


    hajo: kann man pauschal sagen wie lange so eine akklimatisierung dauert grob? Also Tage/Wochen?

    Das hängt von der Robustheit und den Umgebungsparametern ab. Sauberes Wasser, gute Lichtverhältnisse und eine annehmbare Strömung.
    Man kann flapsig sagen: Die Anemone hat ihren eigenen Kopf. :smiling_face:
    Normalerweise beginnt die Anemone in ihrer neuen Umgebung das Wasser auszutauschen. Sie passt damit ihren momentanen Wasserhaushalt an.
    Eine Vorhersage, ab wann das vollendet ist, hängt von der Kondition des Tieres ab.
    Da gibt es, wie bei den Korallen, die unterschiedlichsten Zeiträume.
    Wanderungen kann man deuten als Orientierungslosigkeit oder auch als deren Gegenteil.
    Ich würde alles so lassen, wie es ist und abwarten. Das wird schon.
    Es macht wenig Sinn einzugreifen, wenn die Akklimatisierung noch nicht beendet ist.

    Gruß
    Hajo

    Hallo ihr beiden,

    Vorhersagen kann man den endgültigen Standort einer Anemone nicht.
    Er ist von Faktoren, wie z. B. geeignetem Licht und Stroemung abhängig.
    Also sehr individuell!
    Hinzu kommt noch das Groessenverhaeltnis von Wirt und Untermieter.
    Geht es zu Lasten der Anemone, wird der Druck auf das Wirtstier erhoeht und es wird sich zurückziehen.
    Wenn der Anemone der jetzige Ort zusagt - warum nicht ?
    Sie wird sich sowieso nach erfolgreicher Akklimatisierung den fuer sie aussichtsreichsten Platz suchen.
    Oder dort bleiben, wo sie ist.
    Ausserdem ist der momentane Platz sehr attraktiv fuer den Betrachter. :smiling_face:

    Gruss
    Hajo

    Ich muss zugeben, dass ich den PH-Wert jahrelang nicht gemessen habe, da gibt es wichtigere Werte.

    Das ist sicherlich relativ zu sehen.
    Obwohl wir uns normalerweise beim PH-Wert in den Toleranzen von 7,7 PH bis 8,5 PH bewegen,
    ist ein Blick auf den niedrigen Sektor nicht nur für Umweltforschende sondern auch für „Otto Meerwasseraquarianer“ nicht ohne Interesse.
    Vielleicht sind nebulös auftretende Krankheiten bei einigen Korallenarten besser zu verstehen.
    Dass ein niedriger PH-Wert die Kalzifizierung stört, ist noch nicht einmal ein offenes Geheimnis.
    Hinzu kommt noch der negative Einfluss auf manche Mikrobenarten des Korallenholobionten.
    Ein niedriger PH-Wert hat negativen Einfluss auf die Bakterienvielfalt und -Tätigkeit eines Korallenholobionten.
    Der Mikrobiom-Metabolismus kann signifikant verändert werden und so den Gesundheitszustand
    grundlegend beeinflussen.
    Inwieweit die Ergebnisse der verlinkten Studie förderlich fuer PH-Grössen in unseren
    Aquarien sein können, und damit auch langfristig für die Gesundheit unserer Korallen, müssen uns weitere Studien zeigen.
    Allein, dass man darüber nachdenkt, ist für das Verständnis und die Entwicklung unserer Korallen nicht unwichtig.
    Gruß
    Hajo

    https://ger.bioconus.com/impact-reduced…urystoma-483270

    ups,

    da habe ich mit meinem tominis und dem Paar? Salarias aber Glück. Hoffentlich lesen sie hier nicht mit. Eigentlich leben alle friedlich miteinander. Nur die Salarias führen zeitweise eine Sadomaso-Ehe.

    Gruß
    Dietmar

    Vielleicht liegt es an der Groesse des Beckens und in der ausreichenden Fläche der "Weidegruende"?
    Es gibt jedenfalls erheblich mehr negative Meldungen, als positive Ergebnisse. Allein in meinem Bekanntenkreis deren drei.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Frank,

    das ist eine vernünftige Einstellung. :thup
    Beide Arten nutzen ja die gleichen Nahrungsquellen.
    Schon aus diesem Grund Ist Vorsicht geboten.
    Schon gar, wenn man sich nicht nur auf einen Ctenochaetus
    beschränken will.
    Eventualitaeten von Aggressionen nehmen da eher zu.
    Eine friedliche Koexistenz ist auch nach internationalen Berichten eher schwer zu erreichen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Frank!

    Die beiden Arten vertragen sich nicht sonderlich gut.
    Das damalige Nachsetzen eines Ctenochaetus, bedeutete Stress fuer meinen Salarias. Sobald er sich zeigte, wurde er attackiert. Letztendlich musste er entfernt werden. Die gleichen Probleme sah ich bei befreundeten Aquarianern. Du findest dazu auch einige negative Berichte im Netz.
    Es mag theoretisch in einem grossen Aquarium bei hohem Fischbesatz durch Ablenkung (mangelnde Konzentration) vielleicht auch funktionieren. Nur, ich kenne keinen, bei dem es auf Dauer geklappt haette.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,
    ich habe die Erfahrung gemacht das man gerade gestresste und angenockte Korallen nicht noch mehr schädigen sollte. Oft geht das schlecht aus.
    Einfacher wäre es sie an eine andere Stelle in gleichem Wasser und optimaler Strömung zu verfrachten und weiter zu beobachten.

    Fragmentieren kann man sie wenn der "Fraß" nicht mehr weiter geht!

    VG
    Eric

    Da kann man schon einmal geteilter Meinung sein, denn nicht selten ist der Verfall schneller.
    Oft steht der Gewinn an Zeit konträr dem rapiden Verlust.
    Das Verweilen im Becken ist nur halbwegs sicher.
    Man wird das Nutzen-Risiko-Verhältnis im Blick haben müssen.
    In welchem Stadium des Verfalls sich die Korallen befinden, ist nicht nur für den Laien eine schwierige Frage.
    Das Verweilen von angeschlagenen Korallen im Becken kann ebenso einen negativen Effekt hervorrufen.
    Relativ zur Anzahl der geschädigten Korallen hat es Auswirkungen auf die Wasserqualität, auf das ganze Milieu.
    Die Nebenwirkungen sind nicht ohne.
    Insbesondere wenn das ganze Milieu im Begriff ist instabil zu werden.
    Auf eine eventuelle Gesundung zu spekulieren wäre hier fatal.

    Gruß

    Hajo

    Mit #7, #8, #10 ist alles gesagt. Muss ich nicht weiter kommentieren. Zumindestens bin ich, obwohl selten, in ähnlichen Fällen genauso verfahren. Mit Erfolg!
    Ein kleiner Wermutstropfen dennoch: Jede Korallenart reagiert auf eine Naehrstofflimitierung anders.
    Manchmal wird man nicht schnell genug fragmentieren koennen, manchmal lassen sich noch einige Aeste retten.
    Ansonsten gilt: Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade von Unsicherheit!
    Gruss
    Hajo

    wenn´s erst soweit ist, wie unten....




    https://vimeo.com/336957794

    https://vimeo.com/41928185


    Dieses Erlebnis wünsch ich dir nicht! :frowning_face:

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    Gruß

    Hajo

    Hallo Stefan,

    Droh-oder Demutsverhalten?
    Weil die Aktivitäten vom kleineren Tier ausgehen, wuerde ich nicht auf das Verhalten zweier konkurrierenden Individuen tippen, sondern auf Annaehrungsversuche des kleineren Partners. Schon gar, wenn vom groesseren Fisch keine bedrohlichen Aktivitäten ausgehen.
    Animositaeten werden zumeist sofort ausgetragen. Ohne viel Tamtam. :grinning_squinting_face:
    Fortsetzung folgt?

    Gruss
    Hajo

    C

    Bin relativ selten im Kölle Zoo, vorallem nicht jetzt während Corona, aber jedes mal als ich dort war gab es mindestens einen Kunden der grundlegende Fragen gestellt hat und wahrscheinlich noch nie ein Fachbuch in der Hand hielt, oder ein Forum besucht hat.Ob das erschreckend oder beeindruckend ist, kann jeder für sich selber eintscheiden.

    Zumindestens hat man noch Fragen gestellt.
    Ich kenne einige, die praktizieren nur learning by doing.
    Das Resultat finden wir dann als Verkauf in den Kleinanzeigen.

    Gruss
    Hajo

    Hi,

    Da hast du recht. Sie ist nicht representativ. Bei 42 abgegebene Stimmen, in einem Forum mit mehreren 1000 Mitgliedern, haben nämlich hier genau die Mitglieder Stimme abgegeben welche zu meinen erwähnten 1% gehören. Ich schätze mal, dass die abgegebenen Stimmen mehrheitlich von Mitglierdern mit über 200 Beiträgen kommen. Ausserdem haben ziemlich sicher vermehrt Mitglieder an dieser Umfrage teilgenommen, welche sich mit UV-Klärern auskennen. Diese Mitglieder sind auch stärker daran interessiert, wie viele anderen Mitglieder einen UV Klärer besitzen.

    Repräsentativ ist weit entfernt.
    Ihr vergesst die vielen "nur Mitleser" und die vielen Nicht-Forianer, die sich kaum in einem Forum verloren haben.
    Ja, ausserhalb unserer Forenwelt soll es ja auch noch so etwas wie Leben geben. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Ich mag ja vielleicht glauben, dass eine geeignete UVC bei der Bekämpfung von Dinos leichte Vorteile bringt.
    Einige Berichte darüber gibt es. Verbürgen möchte ich mich aber da nicht.
    Für Cyanos trifft diese Methode mit Sicherheit nicht zu.
    Falls doch, muss ich mich fragen, warum es in dieser Richtung noch keine wissenschaftlichen Empfehlungen gibt und
    warum in unseren Becken trotz rund um die Uhr laufender UVC´s Cyanos immer wieder auftreten. Sogar in Massen.
    Dieser theoretische Gedanken hält der Praxis nicht stand.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Forschungsergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, dass gerade juvenile Krabben juvenile Korallen schützen!
    Die Abwesenheit von juvenilen Krabben in kleinen Korallen wirkt sich negativ auf die Population der Korallen aus.
    Die kleinen Krabben können vor Predatoren schützen, aber nicht vor allen.
    Wer´s noch ausführlicher haben will, der möge sich des Links bedienen. :winking_face:
    Gruß
    Hajo


    https://www.researchgate.net/profile/Gael_L…m-predation.pdf

    moin hajo,
    nun, die größe spielt m. e. nur dahingehend eine rolle, dass sich mechanische belästigungen in großen korallen auf mehr fläche verteilen und somit für die koralle weniger nervend sind.

    permanennte reizung erzeugt schleim, bei kleinen korallen ist irgendwann die schleimbatterie leer.

    :thup

    Man könnte es aber auch anders sehen.....
    Da diese Krabben im Laufe ihres Lebens mit ihrer Koralle wachsen, richtet eine winzige Krabbe in einem kleinen Ableger auch weniger Schaden an.
    Bei einem großen Untermieter wäre es genau umgekehrt.
    Die Beobachtungen sind hier ausschliesslich auf die Aquaristik bezogen.
    In der Natur wird es wahrscheinlich diese Auffälligkeiten nicht geben.
    Das wiederum führt zu einer anderen Frage: Wachsen etwa die Korallen in unseren Becken deutlich langsamer, sodass hier wieder
    die Menge des Schleims (Nahrung) eine Rolle spielt?
    Weniger Schleim bedeutet letztendlich auch weniger "Beifang".
    Sie ernähren sich ja nicht ausschliesslich von dem "Klebstoff", sondern auch von den organischen Partikeln, die sich festsetzen, anpappen.
    Fragen über Fragen.... :smiling_face:

    Gruß

    Hajo

    Hajo

    Hallo Chris,

    Ich hab mal etwas gestöbert.....

    Der wesentliche Unterschied zwischen Trapezia und Tetralia wird an den gleichgrossen Scheren der Trapezia festgemacht.
    Die Scheren der anderen Art sind ungleich.
    Entgegen meiner Vermutung oben, sind die kleinen Untermieter in seltenen Fällen doch nicht abgeneigt etwas Gewebe zu naschen.
    Angeblich, da muss ich mich auf einige Berichte verlassen, passiert das wohl vornehmlich in kleinen Korallen oder Fragmenten.
    Vielleicht ist in den kleinen Fragmenten die Menge des Schleims mit wenigem Inhalt ausschlaggebend für die Übergriffe?
    In grossen Stöcken wurde das nicht beobachtet.
    Bei meinen Krabben konnte ich bislang nichts negatives beobachten. Die Stöcke haben auch nicht die Größe von Ablegern.
    Die Krabben wachsen mit der Koralle.


    Ich hab noch etwas gefunden, was den Vorteil für den Wirt dokumentiert.

    Gruß

    Hajo





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    Hallo Chris,


    es scheint eine Trapezia oder Tetralia zu sein. Diese Krabben sind harmlos.
    Im Gegensatz zu der Gorilla-Krabbe (Xanthid spec.), die sich auch in Acros tummelt und für mich auch grundverschieden aussieht.
    Korallenkrabben sind schwer zu identifizieren, da sie je nach Lebensphase unterschiedlich aussehen koennen.
    Richtige Korallenkrabben werden sich nicht durch Frass an und in ihren "vier Wänden" um
    ihre sichere Unterkunft bringen.
    Ab und an wurde beobachtet, dass sie Schleim und Detritus etc.von den Ästen schaben.
    Das ist ein ganz natürlicher Vorgang in dieser Symbiose.
    Anbei ein interessanter Artikel über die sonst noch so nützliche Arbeit dieser kleinen Krabben.

    Gruß
    Hajo

    https://deref-web.de/mail/client/UA…korallenbleiche

    Man muss im übrigen keine Nesselgifte rausfiltern, woher hast du das?

    Diese Aussage wuerde ich mir noch einmal überdenken.
    Du stellst sonst die Adsorptionsfaehigkeit der Kohle in einem Punkt infrage.
    Zitat: "..... aber auch Toxine(Giftstoffe), die von Nesseltieren, Algen und Seegurken freigesetzt werden koennen. (Armin Glaser).
    Nicht nur im" Ratgeber Meerwasserchemie" wird auf diese Fähigkeit eingegangen.
    Die "chemische Kriegsfuehrung" durch die Korallen in unseren Aquarien ist
    bekannt. Es ist eigentlich ein alter Hut.
    Mittels kontinuierlichem Ausscheiden wachstumshemmender oder abstoßend wirkender Stoffe wird der Lebensraum gesichert.
    Terpenen von Weichkorallen sagt man nach, dass sie bereits in niedrigen Konzentrationen bei Steinkorallen die Photosyntheserate der symbiontischen Zooxanthellen stark reduzieren. Höhere Konzentrationen koennen zum Absterben führen (Mebs).

    Gruss
    Hajo

    Die Suche nach preiswerteren Substanzen ist legetim.
    Die Phase der Findung haben die meisten von uns hinter sich gelassen und verlassen sich auf das Produkt ihres Vertrauens.
    Selbst im aquaristischen Fachhandel finden wir mancherorts Abfüllungen von diversen Stoffen, wie z. B. Natriumcarbonat/Hydrogencarbonat, Calciumoxid etc. oder auch besagter Atemkalk.
    Diese Produkte werden neben den meist teuren Premiummarken der Hersteller angeboten.
    Sie sind auch manchmal im Regal nebeneinander platziert.
    Die Nachfrage danach ist nicht unbedeutend.

    Gruß

    Hajo

    Moin, Hajo
    Ginge auch so was oder muss es zwingend aus dem Aquarienhandel sein? Eigentlich müsste man eine Messkette ca. 1x monatlich reinigen und kalibrieren. Mein Ph-Monitor war ein Weihnachtsgeschenk und wurde bisher nur einmal gereinigt, aber noch nicht neu kalibriert ( Faulheit, ich geb´s ja zu).

    Hallo Stefan,

    der Kalk sollte die höchste Reinheit besitzen. Laborqualitaet!
    Leider findet man diese Angaben selten auf den Gebinden.
    Ich habe das gerade eben an meinem Produkt ueberprueft. Kein TM
    Produkt. Leider fehlt auch hier die Angabe.
    Da der Kalk aber von einem renommierten Hersteller fuer Aquarien Zubehör vertrieben wird, bin ich frei von Zweifel.

    Ich muss mir das Kalibrierdatum nicht merken. :smiling_face:
    Das macht das Geraet selbst und erinnert mich mit optischen
    und akustischem Signal.
    Faulheit kann ich auch! :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo Kevin,

    zwischen ehemaligen 7,7 PH und jetzt 8,04 PH gibt es doch schon ein erheblichen Unterschied.
    Ich würde jetzt nicht in Hektik ausbrechen.
    Wenn sich nicht grundsätzlich etwas zum Positiven verschiebt, würde ich dem Rat folgen
    den PH leicht mit Kalziumhydroxid anzuheben.
    Aber erst dann, wenn sich mit dem Skim-Breeze nichts mehr tut.
    Voraussetzung ist, dass das Material noch nicht erschöpft ist.
    Der Erfolg oder Misserfolg mit dieser Technik sagt nur etwas über den Zustand der Raumluft aus,
    Ob nun angesaugt oder per Eintrag über die Wasseroberfläche.
    Falls dennoch der PH nicht in die gewünschte Richtung marschiert, liegt die Ursache nicht in der
    Raumluft, sondern in der Biologie des Beckens.
    Auch in diesem Fall wird dir Kalziumhydroxid sicher helfen.

    Gruß
    Hajo

    Da hilft der schnelle Durchfluss aber auch nicht. Selbst bei Flagellaten ist eine bestimmte Verweildauer notwendig, um eine Zerstörung zu erhalten.

    Rolf

    Dann wird man die Leistung erhöhen muessen.
    Sonst kann man es gleich sein lassen.
    Meist genügt schon eine Teilschaedigung des Erregers.
    Die UVC wird einen Teil des Infektionsdruck von den Fischen nehmen.
    Den Rest versucht das Immunsystem des Fisches zu übernehmen.
    Ein Allheilmittel ist sie nicht.
    Gruss
    Hajo

    Wenn man eine UV Anlage nutzt, um die Keimbelastung zu reduzieren, Sollte das Wasser aus dem Hauptbecken, möglichst tief, entnommen werden und der Auslass sollte beim Abschäumer liegen, Damit das gebundene Material abgeschäumt und nicht wieder im Becken landet. Der Durchfluss ist immer sehr gering. Dazu muss man wissen, wie stark die Röhre ist, meistens 200-400 Liter. Je länger das Wasser verweilt, desto höher die Wirkung.

    Rolf

    Die geringe Durchflussrate mag fuer Bacs, Algen oder Dinos effizient genug sein. Das Thema widmet sich aber der Behandlung von hoechst vermehrungsfreudigen Flagellaten. Da diese freischwimmend nur in einem engen Zeitfenster eliminiert werden koennen, bedarf es einer effizienteren Kombination von Leistung und Verweilzeit.
    Gruss
    Hajo