Beiträge von hajo

    Hallo Ina & Andy !

    Man könnte es mit Karl Valentin umschreiben,
    denn:

    Nichts genaues weiss man nicht! :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Blasen zu haben oder nicht zu haben ist nicht dauerhaft. Sie kommen und gehen.
    Früher nahm man an, dass das Hinzufügen eines Amphiprion eine Blasenbildung stimuliere.
    Nichtvorhandensein von Blasen hat auch nichts mit der Beleuchtung zu tun.
    Auch der Ernährung wurde die Blasenbildung zugeschrieben.
    Beleuchtungsspektrum, Wasserfluss, Genetik spielen auch keine Rolle.
    Dass sie in unterschiedlicher Größe vorkommen, ist ein anderes Phänomen.
    Ansonsten beschreibt der unten verlinkte Artikel die etwas hilflosen Hypothesen,
    aber die Pflege der Anemonen ziemlich gut.
    Gruß
    Hajo


    https://reefs.com/magazine/aquar…le-tip-anemone/


    Mit und ohne "Bubbles", dicht nebeneinander. Wie von Ina beschrieben!

    leider sieht die Stelle über dem Auge aus als wäre es eine offene Wunde. Ich hoffe jetzt einfach das er sich mit den Maßnahmen wieder erholt. Ich werde dann (hoffentlich erfolgreich) berichten

    Achte auf eine gute Wasserqualität!
    Wenn du vormals zur Beseitigung von Trübungen etc. Kohle als Hilfsmittel genommen hast, kannst du stattdessen auf UVC und/Ozon zurückgreifen.
    Normalerweise vernarben die Stellen und koennen später noch als Dellen sichtbar bleiben. Haben aber keinerlei Einfluss auf die weitere Gesundheit des Fisches. In einigen Fällen verschwinden sie total.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Rüdiger,

    ja, ist mir schon bewusst, dass man manche Fischart erst überzeugen
    muss. Wenn sie sich lässt. Wem sagst du das.
    Die Nahrungsspezialisten wären da ein weiteres Thema.
    Das kann dauern.
    Der Naso frisst im Meer hauptsächlich Braunalgen.
    Schade, dass ich keinen zur Verfügung habe.
    Sonst könnte man die Reaktion auf grünen Salat testen.
    Also, genau den umgekehrten Weg. :smiling_face:
    Es sollten dann aber frische Wildfänge sein.
    In Gefangenschaft gehaltene Fische sind meist schon futtermaessig
    "verdorben".

    Gruss
    Hajo

    Hallo Fabian,
    einfach mal im Futterclip mit unter die Algen mischen, die er mag. Manchmal wird dann "aus Versehen" auch reingebissen und hinterher funktioniert es dann gut. :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Ina

    Die Methode kann ich bestätigen.
    Fische sind manchmal seltsam. :winking_face:
    Nach dem Motto "Was der Bauer nicht kennt, (fr)isst er nicht" haben meine Docs erst einmal Reissaus genommen, als ein braunes statt des gewohnten grünen Blatts am Futterclip hing. Ich habe dann beide Farben zusammen an den Clip gehängt und sie so überlistet. Allerdings wurde anfangs vorrangig nur der Grüne gefressen.

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Eh nun alle in die Natur lossprinten und sorglos nach Grünfutter, wie z.B.
    Löwenzahn suchen, möchte ich an Insektizide und Pestizide erinnern,
    die oft noch den Pflanzen anhaften, die am Feldrain gesammelt werden. Es
    drohen Vergiftungen! (Ich hatte darüber schon einmal in anderer Runde berichtet.)
    So auch damals mit meinen Dompfaffen geschehen, die nach der Fütterung
    mit Vogelmiere am nächsten Tag tot in der Voliere lagen.
    Also, Vorsicht bei "Freilandgemüse".
    Neuester Schrei ist das "Regrowing" von Salat (z.B.Romana). Aus dem
    abgeschnittenen Strunk treibt neues Leben, wenn dieser vorher 14 Tage in
    feuchter Erde wieder wurzelt. Innerhalb weniger Wochen entsteht dann ein
    frischer Salat.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Fabian

    mein Hawaiidoc sah ähnlich aus, wie der von Hajo, seit ich viel Salat und
    grüne Flocken füttere, hat sich das innerhalb von ca 10 Monaten komplett
    gebessert.

    Damit jetzt kein Missverständnis aufkommt.....
    Die Abbildung oben ist nur ein Anschauungsbeispiel und zeigt keineswegs einer meiner Fische!
    HLLE ist bei meinen Fischen ein Fremdwort.
    Das seit 50 Jahren!
    Und das bleibt auch so.
    Gruß
    Hajo


    Ich dosiere noch alle 14 Tage Special Blend Wartungsdosis - was meinst du - sollte ich das auch weglassen?


    Bakterienmischungen zur Wasseraufbereitung müssen nicht nur einen positiven Aspekt haben.
    Nicht nur über die Bestandteile von fester Nahrung sollten wir nachdenken.
    Meerwasserfische trinken.
    Das Meerwasser ist salzhaltiger als die Körperflüssigkeit der Fische.
    Dadurch verlieren Fische, die im Meer leben, ständig Wasser über durchlässige Oberflächen an das umgebende
    Meerwasser, z. B. über ihre Kiemen.
    Dieser Vorgang heisst Osmose.
    Die Fische müssen den Wasserhaushalt ausgleichen.
    Sie haben Durst. Sie trinken Salzwasser.
    Im Körper entfernen sie die überschüssigen Salze aus dem getrunkenen Wasser und geben sie in Form von stark salzigem
    Urin oder durch spezielle Chlorid-Zellen in den Kiemen wieder an das Wasser ab.
    Warum ich so weit aushole?
    Weil sich Meerwasserfische zwangsläufig jedes Additiv einverleiben müssen, was sich durch unser Zutun in gelöster Form im Wasser befindet.
    Jedes!
    Was in manchen Sizuationen wiederum zu Belastungen bei geschwächten Fischen führen kann.
    Das wäre vorstellbar.
    Deswegen würde ich in der jetzigen Phase von Additiven jeglicher Art abraten und mich vorwiegend mit einer
    gesunden und vitaminreichen Ernährung beschäftigen.

    Gruß

    Hajo

    Hallo fabian,

    populäre Theorien gibt es zuhauf.
    Während einige Aquarianer einen Zusammenhang zwischen der Verwendung von Aktivkohle und der Zunahme der Krankheit sehen, glauben andere, dass alle nützlichen Mineralien dem Wasser entzogen werden, was letztendlich zu einer erhöhten Inzidenz der Krankheit führt.
    Auch kann dadurch ein Ungleichgewicht im Versorgungssystem der Fische Schäden im Darmhaushalt erzeugen, was zu einer Abnahme der Absorption von einigen dringend benötigten Vitaminen und Mineralstoffen führen kann.
    Möglicherweise gibt es hier einen Zusammenhang mit den ersten Aquakulturen des Flavescens?
    Für mich liegt der Schwerpunkt in der Ernährung. Der richtigen Ernährung!
    Speziell bei Doktorfischen ist schon viel darüber geschrieben worden.
    Die heutigen Riffbecken zeigen ausser einigen Kalkalgen kaum noch Grünalgen.
    Ich füttere vielfältig und ausgewogen.
    Wenn z. B. der Salat ins Blickfeld gerät, verursache ich piranha-ähnliche Zustände im Becken.
    Salate füttere ich soviel, wie möglich und nötig.
    Nicht nur Zebrasoma sondern die meisten meiner Fische fressen ihn gerne.
    (Das war jetzt nur ein kleiner Schlenker in die Salatkunde.) :smiling_face:
    Da die Krankheit häufig mit älteren Fischen assoziiert, kann bei älteren Fischen ein Zusammenhang mit einer verminderten Funktion des Immunsystems und einer Zunahme der Inzidenz der Krankheit bestehen.
    Wenn, wie im vorliegenden Fall, das Krankheitsbild den Anschein einer Hautliäson zeigt, ist meist nicht nur ein Faktor daran beteiligt. Ausser den bekannten Infektionskrankheiten sind Schwermetalle sowie ein akuter Vitaminmangel die Ursachen, welche zu ernsthaften Erkrankungen führen.
    Gerade in letzter Zeit werden mehr diffuse Krankheitsbilder beobachtet, die speziell mit einer erhöhten Aluminiumkonzentration im Wasser einhergehen.
    Da die Fische und die Wirbellosen individuell darauf reagieren, ist es nicht gerade einfach, eine Antwort darauf zu finden.
    Die Kohle-Therorie hielt sich alleinig viele Jahre, bis weitere Untersuchungen darauf hinwiesen, dass stattdessen bestimmte Eisenchemikalien, die in Phosphatadsorbern verwendet werden, ähnliche Probleme verursachen.
    Auf jeden Fall gibt es bei HLLE einen Zusammenhang zwischen intensiver Kohle-Dauerfilterung und einem Mangel an Spurenelementen und jenen Mikronährstoffen, die alle Fische auf Dauer benötigen.
    Dem Gedanken würde ich einmal nachgehen.
    Gute Besserung für den Gelben!

    Gruß
    Hajo


    Hier kannst du vergleichen, ob das Krankheitsbild identisch ist und als Beweismittel taugt. :smiling_face:



    Hallo Fabian,


    im "Meerwasserlexikon" ist die Krankheit schon gut beschrieben.

    Sogar die ersten gezüchteten Flavescens waren sehr anfällig gegen diese Krankheit.

    Mittlerweile scheint sich das gebessert zu haben.


    Hier noch weitere Lektüre rund um HLLE.


    Gruß

    Hajo


    https://www.hackersreef.com/hlle-head-lateral-line-erosion-treatment

    Die Methode kranke Fische zusätzlich über die Fütterung zu behandeln ist grundsätzlich zu unterstützen.
    Trotzdem ist der Erfolg solcher Behandlungen, auch die Behandlung über UV, vom jeweiligen Infektionsdruck und der Kondition der erkrankten Fische abhängig.
    Bei einem massiven Befall, so wie er hier vorliegt, ist leider die Chance auf eine Gesundung fast Null.
    Das sollte man ruhig einmal erwähnen, da sonst die Herumeierei nur falsche Hoffnungen weckt.
    In der jetzigen Phase der Krankheit ist der Befall so weit fortgeschritten, dass der Kiemenbefall zu starker Atemnot und zu Erstickung führt. Weitere Organe sind durch die späte Diagnose in Mitleidenschaft gezogen, sodass der erkrankte Fisch gewiss kein Futter mehr annimmt. Es würde mich wundern.
    So, wie ich es aus der Ferne beurteilen kann, wird selbst eine Isolation der Fische unter Quarantäne im Extrabecken wenig Erfolg haben.
    Der Einsatz von UVC muss VOR dem Ausbrechen der Krankheit erfolgen, und ist beileibe kein Allheilmittel. Bestenfalls eine Krücke.
    Aber die einzige, die wir in einem besetzten Riffaquarium zur Verfügung haben.
    Die Erfahrungen mit Fischkrankheiten haben mich gelehrt, dass eine klare Ansprache besser ist, als eine, wie auch immer, Herumdruckserei.
    Wer Fische pflegt, der sollte sich im Klaren sein, dass zu jederzeit eine Krankheit ausbrechen kann.
    Sei es durch einen Neuzugang, oder durch den Druck einer ungesunden Umgebung.
    Erkrankte Fische sollten herausgefangen werden und in einem Quarantänebecken mit Medikamenten versorgt werden.
    Andere Methoden hängen vom rechtzeitigen Erkennen der Krankheit ab.
    Zu spät eingegriffen heisst beim Fisch meist Erzeugung von irreparablen Schäden bis hin zur Mortalität.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Reiner!
    Bezüglich der Glabrescens habe ich 2 Farbmorphen. Beide vertragen eine gute Portion Strömung.
    Sie vertragen sie nicht nur, sie verlangen danach.
    Die grüne Variante steht im mittleren Bereich des Beckens unterhalb einer Acro.
    Die andere befindet sich auf dem Boden.

    Gruß
    Hajo


    Clever,Respekt!Ich habe gerade etwas umdekoriert und habe mir den Stein mit den Xenien ohnen Strömung genauer betrachtet und ups mittendrin doch eine Glasrose entdeckt und gleich eliminiert.
    Problem gelöst,so einfach.
    Mist wenn man älter wird und doch nicht mehr alles gleich sieht :base:
    Grüße

    Komm erst einmal in mein Alter. Dann hast du zwar die Aiptasie gesehen, aber vergessen, was es ist. :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    Hajo,über den PH Wert habe ich gar keine Aussage getroffen,der liegt aber so bei 7,9-8,1 im Tagesverlauf.

    Hier habe ich absichtlich auf den Busch geklopft. :smiling_face:
    Der PH-Wert interessiert mich immer.

    Abgesehen von den oben angegebenen Möglichkeiten konnte ich in belasteten Aquarien eine schnellere Verbreitung, als in nährstoffärmeren beobachten.
    Insbesondere vermehrten sie sich bei stärkerer Beleuchtung auch in fischlastigen Becken.
    Hin und wieder wird von einem Zusammenbruch von Kolonien oder Kolonieteilen berichtet.
    Die genauen Ursachen sind mir nicht bekannt. Es sind leider immer wieder nur Vermutungen gewesen.

    Gruß
    Hajo

    Und trotzdem kann man immer etwas übersehen!
    Euphyllia reagieren empfindlich auf niedrigen Salzgehalt. (Armin Glaser)
    Da hierfür keine Angaben vorliegen, sind es bloss Vermutungen.
    Eine komplette Wasseranalyse wäre ein guter Ausgangspunkt.
    Hilft leider nicht gegen bakteriellen Befall.
    Gibt aber Auskunft über fehlende Elemente und beendet die Stolperei in eine möglicherweise falsche Richtung.
    Gruss
    Hajo

    Diagnosen aus der Ferne

    irren gerne!
    (Das ist nicht von Schiller, sondern von Hajo.) :grinning_squinting_face:

    Das Problem ist nicht unbekannt.
    Die Vorgeschichte deines Problems schon.
    Glabrescens will mehr Strömung, als ihre Schwestern!
    Bei niedrigen Nährstoffen wird gezickt.
    Alle Euphyllia lieben eine höhere Alkalitaet.
    Jedenfalls die meinigen.
    Eine Erhöhung der Wasserbewegung verhinderte letztes Jahr ein Ablösen weiterer Köpfe.
    Leider hatte ich damals zu spät reagiert.
    Momentan sind weitere Köpfe entstanden.
    Die Ablösungen sind gestoppt.

    Gruß
    Hajo

    Die Erfahrungen mit Xenia sind recht unterschiedlich.
    Die einen führen bei angeschlagenen Tieren Jodmangel und/oder einen zu niedrigen PH-Wert oder derbe Schaenkungen desselben an.
    Andere verweisen auf Nährstoffmangel (Nitrat) oder eine mangelnde Wasserbewegung.
    Es gibt Versuche mit Xenien als Nitratreduzierer, alternativ zum Algenfilter.
    Wiederum andere haben mit einigen Teil-Wasserwechseln das Problem gelöst.
    Die Ursachen sind derer viele.
    Lag der NO3-Wert immer bei 10 stabil oder war er vormals höher?
    Der PH-Wert könnte auch etwas höher sein. Alkalität?
    Jod? Bei mir ist Xenia auch ohne ergänzende Jodzufuhr wie Unkraut gewachsen.
    Allerdings wurden über einen temporären WW die unzureichenden Elemente aufgefrischt.
    Bakterielle Infektionen sind auch nicht ausgeschlossen.

    Gruß
    Hajo

    Was Reiner damit sagen will - zu einer guten Beurteilung gehört der Blick auf das Ganze! Sprich: Beckengroesse, Licht, Strömung, Besatz, chem. Wasserparameter.
    Sonst wird das nix.

    Gruss
    Hajo

    Das Magnetventil wird doch auch elektrisch versorgt. Aus der gleichen Quelle kann auch die Schaltsteckdoese angesprochen werden.
    Wenn kein Strom mehr fliesst, die Zuleitung unterbrochen ist, arbeiten
    beide Teile nicht mehr.

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Ich hatte damals strukturierte Styropor-Platten verbaut, welche eine lange Rückwand naturnah verschönern sollte.
    Nach einiger Zeit musste das eingeklebte Relief wieder verschwinden, da die Oberfläche plus Algenaufwuchs von Fischen und Seeigeln regelrecht
    zerbröselt wurde und die Teilchen sich auf der Wasseroberflaeche verteilten.
    Auf dem Boden verarbeitet, könnte ich mir gut vorstellen, dass diese Aufgabe gerne von Borstenwürmern und Co. übernommen wird.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Joe,

    excellente Korallen! Ohne Frage. :smiling_face_with_heart_eyes:


    Im Gegensatz zum Muttertag, in dessen Zentrum der Dank der Kinder an die Lebensleistung steht, feiern die Männer mit dem „Vatertag“ hauptsächlich sich selbst und möchten sich selbst etwas Gutes tun.
    Wer schenkt am Muttertag schon Korallen für eine Lebensleistung?
    Da wäre doch der Vatertag geeigneter.
    Die „Lebenserfahrenen“ beschenken sich an diesen Tagen selbst. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Ein eigenes Geschenk macht auf jeden Fall glücklich, es motiviert und stärkt symbolisch das Selbstwertgefühl. Denn das Gechenk an sich selbst ist wie ein Ritual, bei dem die eigene Leistung, die eigenen Erfolge und das eigene Ich wertgeschätzt werden.
    Da ist es dann völlig egal, ob Mutter- oder Vatertag ist.
    Hauptsache die Korallen sind noch nicht ausverkauft. :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!


    Je komplexer eine Analyse wird, desto bedeutsamer wird das Verhältnis der Elemente zueinander.
    Es gibt Testbesessene, Neugierige und auch ihr Gegenteil.
    Das liegt wahrscheinlich in der Natur des Menschen.
    Diese Spezies handeln meist nach unterschiedlichen Motiven.
    Die einen wollen ein möglich zeitnahes und absolutes Ergebnis, was schon mal forensische Züge annehmen kann.
    Die anderen begnügen sich ausschliesslich mit sporadischen Überprüfungen des salzigen Elements.
    Beide kommen zu einem Ergebnis.
    Allerdings zeigt uns die Erfahrung mit den am Markt üblichen Tests, dass diese Produkte nicht immer zuverlässig sind. Daher auch die Ergebnisse nicht.
    Davon können aber u. a. Erfolg oder Misserfolg abhängig sein.
    Auch die momentan noch etwas Unerfahrenen werden mit der Zeit der Ratespiele satt sein und den präferierten Produkten der 1. Wahl den Vorzug geben.
    Da bin ich mir sehr sicher. :smiling_face:


    Gruss
    Hajo

    Wie lange muss ich die Lampe drüber lassen, damit sich die Korallen daran gewöhnen können und man mit etwas Sicherheit sagen kann, ob sich etwas verbessert?

    Das ist mit Sicherheit nicht voraussehbar. Es hängt von der individuellen Einstellung der alten und der Einstellung der neuen Leuchte ab.
    In der Übergangsphase beginnt man erst einmal mit einer niedrigen Intensität und einem möglichst nahen Spektrum zur alten Leuchte.
    Später dann kann man die Parameter Spektrum und Lichtstärke seinen Wünschen vorsichtig anpassen.
    In der Phase des Übergangs ist weniger mehr.
    Du wirst Erfolg oder Misserfolg stets an den Korallen ablesen. Gib ihnen etwas Zeit, um sich zu adaptieren.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!


    Eines dürfen wir bei dieser Diskussion allerdings nicht aus den Augen verlieren.
    Die Sicht auf dieses Thema darf nicht einseitig beschränkt bleiben.
    Sonst verschiebt sich der Blick auf die Dinge.
    Der Transporteur ist nur der Überbringer!
    Für den Inhalt ist der Absender zuständig.
    Für die Verpackung und den einwandfreien Zustand der Tiere.
    Natürlich sind "Unfälle" nicht ausgeschlossen.
    Diese sind nicht dem Transporteur anzukreiden, sondern sind entweder auf Verpackungsfehler oder
    bereits auf die im Vorfeld geschädigten Tiere zurückzuführen.
    Eine bereits aufgelöste Koralle in stinkender Brühe in einer Tüte vorzufinden, ist entweder einer schludrigen
    Verpackung geschuldet (Koralle hat sich z. B. vom Styroporblock gelöst) oder einer bereits vorher lädierten Spezies,
    Resultat einer schlampigen Kontrolle.
    Für diese Momente sind als Beweismaterial Fotos der verunfallten Tiere vorgesehen, die eventuelle gegenseitige
    Ansprüche regeln. Mehr geht nicht.
    Das Problem liegt daher nicht beim Zusteller, sondern immer beim Versender.

    Gruß
    Hajo

    Grundsätzlich gibt es soweit ich nach ausführlicher Netz-Recherche sagen kann, klare Befürworter und Gegner der Nutzung eines Quarantänebeckens. Für Fische überwiegen für mich ganz klar die Vorteile, da es verheerend sein kann wenn mit einem Neuzugang eine Krankheit eingeschleppt wird und dadurch der gesamte Bestand gefährdet wird. Zudem kann man auch so argumentieren, dass der durch Transport oder Versand gestresste Fisch durch die Quarantäne die Möglichkeit bekommt, sich in einer geschützten Umgebung erstmal zu erholen, zu fressen und wieder zu Kräften zu kommen, bevor er sich mit der Konkurrenz durch die bereits etablierten Fische auseinander setzen muss.


    Diese Ansicht teile ich gern! :thup
    Ich pflege seit Jahrzehnten so manche sensible Fischart und traue mir zu, dieses Thema auch objektiv zu beurteilen.
    Auch habe ich hier im Forum mehrfach zu diesem Thema Stellung bezogen.
    In jedem öffentlichen Schauaquarium durchlaufen die Neuankömmlinge aus gutem Grund eine strenge Quarantäne.
    Warum nicht auch im privaten Sektor?
    Der Erwerb von Fischen bleibt immer risikobehaftet!!
    Schon aus diesem Grund ist eine Art „Übergangsbecken“ die erste Wahl.
    Wer anders denkt, der sollte bei diesem Thema jene befragen, die sich schon länger mit der Pflege von empfindlichen Fischen zu Wort melden. Oder gar besser noch, die Züchter.
    Der Händler überlässt dem Kunden die Ware Fisch nach bestem Wissen und Gewissen.
    Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser!
    Mit was wird man dem am besten gerecht?
    Mit einem Übergangsbecken.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Deniz,

    keine Ahnung ob du Communitycorals.de kennst, dort wird der Versand über Go! Lebendtierversand gemacht, kostet für Verkäufer dort 18,90 EUR.
    Ob das für Personen außerhalb der Plattform auch zu diesen Konditionen klappt, kann ich dir leider nicht sagen.
    Mrutzek versendet glaube ich auch mit Go!, dort kostet der Versand 25 EUR.

    White Corals versendet auch mit GO!
    Allerdings für 9,90 Euro.....

    Gruß
    Hajo

    Das ist eine sehr umstrittene Möglichkeit über das Hungern die Fische ans Fressen zu bringen. Zwar bleibt in manchen Situationen nichts anderes übrig, doch weitaus besser ist das Angebot zu erweitern.
    Ich kenne kaum einen Fisch, bis auf einige Nahrungsspezialisten, die Artemia verschmäht hatten. Der Nährwert ist nicht besonders, doch über den speziellen Futterreiz entwickelt sich das Interesse an anderen Futtersorten.
    Gutes Frostfutter ist normalerweise unbedenklich. Ich verfuettere es seit Jahrzehnten an meine Fische.

    Gruss
    Hajo

    Wie verfüttere ich denn das Futter am besten? Mein letzter Kentnissstand ist hier, dass man Frostfutter ausserhalb des Aquariums auftaut und anschließend ohne Tauwasser ins Aquarium gibt.

    Da es Frostfutter unterschiedlicher Qualität gibt und man keineswegs sicher sein kann, ob nicht doch die Kühlkette an irgendeinem Punkt unterbrochen wurde, ist ein Abspülen in einem Sieb nicht verkehrt.
    Gefriergetrocknetes ist etwas für den hohlen Zahn. Ohne Not isst man auch kein Knäckebrot. :grinning_squinting_face:
    Wer Fische pflegt, der sollte stets eine abwechslungsreiche Palette von Frostfutter im Gefrieren haben. Gutes Granulat ist auch O. K., aber
    bitte nicht einseitig füttern. B. mit Flocke. Das ist zwar aeusserst bequem für den Pfleger, aber weniger effektiv für den Fisch.
    Der Darm des Fisches benötigt ab und an auch Füllstoffe, die mit der Verabreichung von Flockenfutter nicht gegeben sind. Ballaststoffe sind nicht nur für einen gesunden Fischdarm essentiell.
    Die Amphiprion scheinen Nachzuchten zu sein. Dementsprechend sind sie an ein bestimmtes Aufzuchtfutter gewöhnt. Deswegen sind sie momentan wenig interessiert.
    Meine Vorschreiber haben schon Tipps gegeben. Ich möchte diese nur noch mit Kril, Mysis, weissen Mückenlarven, Lobstereiern ergänzen.
    Wenn es möglich ist, würde ich mit lebenden Artemia beginnen. Dann weiter im Wechsel mit gefrorener Ware. Ergänzend kann man Cyclops oder Lobstereier versuchen.
    Nie einseitig fuettern. Immer im Wechsel mit anderen Futtersorten!

    Gruss
    Hajo


    Einen Streit hatten wir nicht bemerkt. Meinst du, das hat sie in unterschiedliche Ecken des Beckens getrieben?
    Beim Händler saßen sie als Paar.

    Hallo Myriel,

    Das Verhaltensmuster der Fische im Händlerbecken darf nicht als Norm genommen werden.
    Meist sind die Insassen verschreckt und orientierungslos und zeigen uns oft nicht ihr artspezifisches Verhalten.
    So kann sich nach der Eingewöhnung im heimischen Aquarium ein schüchternes, kleines Fischchen zum Tyrannen entwickeln. :smiling_face:
    Mehrheitlich stehen bei den heranwachsenden und doch recht kleinen Fischen soziale Interaktionen im Vordergrund.
    Das Erreichen der Geschlechtsreife bringt noch einmal ein anderes Verhalten und Stress ins Becken.
    Die Besatzdichte und ein unkluges Artengemenge in unseren Becken kann sich ebenfalls auf die Stimmung/Verhalten der Fische auswirken.

    Gruß
    Hajo

    Nur nicht nervös werden! :smiling_face:

    Diese Fische werden als protogyne Hermaphroditen beschrieben.
    Wenn sie also zwittrig veranlagt sind, werden sie sich zusammenraufen.
    Möglicherweise wird es einige soziale Spannungen geben, aber das war es dann schon. Also, erst einmal Ruhe bewahren und abwarten!
    Aufgrund von beobachteten Unverträglichkeiten wurden diese Arten früher als gonochor beschrieben. Das hat man wohl jetzt revidiert.

    Gruss
    Hajo