Beiträge von hajo

    Berghias ausborgen, was soll das denn bringen ?Die Tiere werden eh nicht älter wie 3-4 Monate.

    Hast du da eigene Erfahrung?
    Literaturangaben weisen eine Lebensdauer von ca. 10-12 Monaten aus.
    Voraussetzung ist ein gutes Angebot von Aiptasien.
    Das Nadelöhr ist die permanente Versorgung der Schnecken mit Aiptasien.
    Hungern koennen diese Schnecken schlecht. Nach max.. 1Woche ohne Nahrung kommt das Ende
    Der Einsatz von unterschiedlich grossen Schnecken ist von Vorteil.
    Kleine Exemplare tun sich schwer mit grossen Aiptasien.
    Es kommt dann manchmal zur Gemeinschaftsarbeit von mehreren Exemplaren.
    Was letztendlich immer den Einsatz etlicher Schnecken bedeuten wird.

    Gruss
    Hajo

    Klar, Anwendungsfehler, aber an manchen Stellen kam ich nicht besser ran… :upside_down_face:

    Dann wird womöglich die Anemone mit der Kanüle der Spritze Kontakt bekommen haben?
    Der Kontakt mit dem Brei wird quasi als Futter empfunden.
    Das ist in den ersten Minuten der Grund für das arglose Verhalten. Selbstverständlich merkt sie später, dass etwas nicht stimmt und zieht sich ein. Dann ist es aber bereits zu spät. Besonders hartnäckige Fälle bedürfen einer späteren Wiederholung.
    Ich hatte einmal ein einzelnes Exemplar, wo es 4 Anläufe gebraucht hatte.
    Zähes Luder! :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo

    Hallo,
    ich habe mit dem Wegspritzen keine so guten Erfahrungen gemacht… wenn du die genau triffst, geben die ihre Sporen ab und eine Woche später war alles doppelt so schlimm…

    Das passiert eigentlich nur, wenn Salzsäure o. ähnliche Substanzen verwendet werden. Bei der Anwendung von Aiptasia Ex oder Joe's Juice
    wird der klebrige Brei von der Anemone aufgenommen ohne dass bei dem Tier igendwelche Irritationen stattfinden. Es ist noch nicht einmal notwendig genau auf die Mundöffnung zu zielen. Die Aiptasie nimmt die Masse auf, ohne sich zurückzuziehen. Eventuelle vorhandene Planularlarven werden durch den Brei geblockt, ehe sie ausgestossen werden koennen.
    Die Anwendung mit der klebrigen Substanz ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber der wässrigen Salzsäure.
    Ich habe nur positive Erfahrungen mit diesen Mitteln gemacht.

    Gruss
    Hajo

    Es kommt auf die Eigenschaft des Schlauches an.
    Das solltest du einmal ausprobieren.
    Ein Teflon-Schlauch kann weich und instabil sein, sodass es die Führung erschwert. Muss nicht, kann aber.
    Gruss
    Hajo

    Bei Aiptasia Ex oder Joe:s Juice oder selbst angerührter Pampe hilft eine Verlängerung der Spritze durch einem Luftschlauch. Der Schlauch ist biegsam. Er lässt sich optimaler heranführen, als die starre Kanüle.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Sven,

    Clowns ohne ihre Wirtsanemonen sind ein No-Go!
    Die perverse Alternative mit Euphyllia-Arten ebenfalls!
    Irgendwann wurde einmal beobachtet, dass Amphiprion auch einige Korallenarten als Anemonenersatz angenommen hat.
    Dieses Verhalten animierte zu Missdeutungen.
    Um gar nicht erst mögliche Vernesselungen ihrer Korallen durch den
    Wandertrieb der Anemonen zu provozieren, wurde und wird absichtlich die
    artenspezifische Symbiose umgangen und auf koralline, sessile
    Alternativen, wie z. B. Euphyllia, gesetzt.
    Wenn wir unsere Tiere artgerecht pflegen wollen, dann müssen wir auch ihre natürliche Verhaltensweisen akzeptieren.
    Auch, wenn die Mehrzahl der Amphiprion Nachzuchten sind und sich auch
    wegen der hohen Anzahl von Anemonen-Verweigerungen der Verdacht
    aufdrängt, dass dadurch die natürliche Verbindung zur Anemone
    eingeschränkt sein könnte, muss das nicht automatisch für die Fische
    zur Akzeptanz von Alternativen, wie z. B. einiger Korallen, führen.
    Ein Anemonenfisch ohne seine angestammte Wirtsanemone ist weder
    attraktiv noch wird er seinen angeborenen Verhaltensweisen gerecht.
    Für ein relativ kleines Becken sind kleinere, standorttreue Individuen zu empfehlen.
    Assessor-Mirakelbarsche, Gramma loreto, Synchiropus, mit
    Einschränkung Ecsenius-Arten.
    Paracheilinus mccoskeri wäre für dasFreiwasser grad noch akzeptabel.
    Wenn schon Centropyge, dann kommt eigentlich nur der "Argi" in Betracht.
    Allerdings ist dieser Winzling territorial geprägt und kann manchmal unangenehm gegenüber Neuzugängen werden.
    Weiterführende Informationen in Bezug auf die Beckengröße kann dein Händler dir geben.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Die Basis für eine Pflege von Sandgrundeln ist eine gut entwickelte Mikrofauna plus Biofilme auf und im Areal einer größeren Sandfläche.
    Auf der Suche nach Fressbarem durchsieben diese Fische permanent den Sand.
    Aus diesem Grund sind diese Grundeln für ein neu eingerichtetes Becken nicht zu empfehlen.
    Selbst in reiferen Becken wird auch die Fütterung an ihre Grenzen stossen und die Fische mit der Zeit abmagern.
    Es wird empfohlen mindestens 3x täglich zu füttern, unabhängig vom Lebendfutter im Sandbett.
    Dazu gehört nicht ein Umfeld, das mit Cyanobakterien verseucht ist.
    Das sind zwar auch eine Art von Bakterien, aber sie dienen in keinster Weise als Hauptnahrung der Grundeln und sind auch möglicherweise ihrer Gesundheit abträglich.
    Cyanos sind ein Indiz für eine gestörte Umwelt.
    Ich bin mir sicher, dass dieses Problem nicht in den Lebensraum dieser Tiere gehört.

    Eine zusätzliche Information für Interessierte:
    Sandgrundeln fressen ihren Nachwuchs, wenn sie glauben, dass der Aufwand für die Aufzucht den Nutzen überwiegt.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Lilly!

    Es wird berichtet, dass die Lebenserwartung einzelner Exemplare geringer ist, als die von verpaarten Grundeln. Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Die Errichtung einer Höhle dient als Rückzugs-Ruheort. Nachts wird diese Höhle meist mit allerlei Material verschlossen.
    Es ist nicht selten zu beobachten, dass mehr als eine Höhle gegraben wird. Diese sind dann durch Gänge miteinander verbunden.

    Gruß
    Hajo

    Moin,
    Ich habe mir so einen Futterclip auf einen überzähligen Pumpenmagneten geklebt. Funktioniert auch hervorragend. Da ich den allerdings irgendwie verlegt habe muss derzeit auch der Scheibenreiniger herhalten

    The imagination knows no limits :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo

    Da kannst du aber Einiges an Biosalat kaufen :hop2:

    Die Sauger an den Clips verlieren mit der Zeit an Saugkraft und das ganze Gedöns liegt dann, auch ohne Zutun der Fische, im Becken. :frowning_face:
    Magneten lassen sich verschieben, sodass man immer bequem an den Clip kommt.
    Bequemlichkeit lässt sich gut bezahlen.
    Übrigens: Ich nutze immer noch die Clips m. Saugern.
    Aber nicht mehr lange..... :smiling_face:

    Gruss
    Hajo

    Wie gesagt, mein Becken ist oben geschlossen...

    Und wieso ist die Paarhaltung problematisch? Ich dachte das wäre erstrebenswert, diese Tiere zu zweit zu halten.

    Der Knackpunkt wird mit der Zeit die (artgerechte) Ernährung werden.
    Nahrungsmangel bedingt Stress zwischen den Geschlechtern.
    So wird der eine Part durch Unterdrückung das Fressen einstellen und langsam abmagern. Bis zum Tod.
    Das hinterbliebene Exemplar blickt je nach Situation einer ungewissen Zukunft entgegen.
    Von Berichten über "verschwundene" oder abgemagerte Exemplare lesen wir genug. Meistens von Leuten, die sich diese Sandgrundeln für ihre Neueinrichtung als "Geheimtipp" gegen Cyanos eingekauft haben und keinerlei Ambitionen zeigen, die Haltungsbedingungen zu studieren.

    Gruss
    Hajol

    Moin,ähnliches konnte ich auch beobachten. Nachdem der Fuchs mittlerweile den größten Teil der Kugel - und sonstigen Algen verputzt hat, habe ich zusätzliches Grünzeug angeboten. Ich füttere derzeit Bio-Romana und Löwenzahn. Der Löwenzahn ruft nicht ganz so viel Begeisterung hervor, vor allem der Borstenzahn zupft lieber weiter am Bewuchs. Für den Romana können sich aber beide erwärmen, der Fuchs allerdings auch dabei etwas mehr. Vielleicht muss ich für den Borstenzahn noch ein besser geeignetes Futter finden.

    Hallo Stefan,

    dem Ctenochaetus sollte man nur einmal aufs Maul schauen. :smiling_face:
    Im Vergleich mit dem Zebrasoma gerät er beim Abbeissen ins Hintertreffen. Sein Oberkiefer bewegt sich während des Beissens nur minimal. Die Hauptrolle spielt der Unterkiefer. Was dazu führt, dass dieser Teil in erster Linie als Kehrschaufel in einem Kehrschaufel-Buersten-Fütterungsmechanismus fungiert. Dieser "Zufuehrmechanismus" funktioniert um Partikel von den Algenrasen aufzunehmen. Der Ctenochaetus lutscht bei der Nahrungsaufnahme eher am Sediment, als er davon abbeisst.So wird der Ctenochaetus niemals so elegant abbeissen koennen, wie z. B. ein Zebrasoma oder Siganus.
    Gruss
    Hajo

    vielleicht bin ich da etwas zu romantisch und stelle mir vor die Fliegen in einem sehr sehr großen Wassertank wo sie viel Platz haben....

    Die Wirklichkeit ist viel brutaler..... :frowning_face:

    Lilly, ich würde deinen Händler bitten, welche zu bestellen. Soweit im Grosshandel überhaupt momentan verfügbar.
    Du kannst den Allgemeinzustand der Fische besser kontrollieren.
    Fische kaufe ich grundsätzlich nicht übers Internet, sondern sehe sie mir
    vor Ort an.

    Gruss
    Hajo

    Wobei Salat wohl das schlechteste Futter ist. Das ist Löwenzahn und Gurke, Zuchini wesentlich besser.


    Diese Aussage ist nur bedingt richtig.
    Wenn wir davon ausgehen, dass (Kopf) Salat mit seinen geringen Kalorien, aber dennoch mit den Vitaminen A, B1, B2, Niacin, B5, B6, Biotin, Folsäure, B12, Vitamin C, D und E gesegnet, kein Brüller für Nährwerte ist, sei doch noch einmal darauf hingewiesen, dass es auch noch andere Vorteile gibt.
    Erstens unterstützt das Grünzeug vorzüglich die Peristaltik des langen Darms eines Doktorfisches und dient so als nützlicher Ballaststoff.
    Zweitens ist eine "Salatbar" für jeden Fisch eine willkommene Ablenkung in der doch etwas öden und reizarmen Umgebung seines Reviers.
    Die Kabbelei rund um das Salatblatt bedingt auch ein Stück weit soziale Kommunikation, die ebenfalls das agile Verhalten des Fisches fördert. Hier wird noch einmal die soziale Stellung innerhalb der Hierarchie überprüft.
    Der Mensch unterscheidet gern zwischen den geschmacklichen Alternativen auf dem Salatsektor. Der Fisch tut das auch. Auch ohne Salatsoße.
    Am Fressverhalten erkenne ich den Unterschied zwischen einem Kopfsalat und z. B. einem Romana. Letzterer ist kaum drin, dann ist er weg. Der Kopfsalat kann schon mal länger am Clip hängen..... Dergleichen Unterschiede sind auch bei anderem Grünzeug, wie Löwenzahn oder Spinat etc. zu beobachten.
    Wenn wir ausschließlich Salate füttern, könnte ich ernährungsphysiologisch die Kritik verstehen.
    So aber überwiegen für mich eher die anderen positiven Eigenschaften, wie oben beschrieben.
    Man muss beides anbieten. Grünzeug und weiteres, alternatives, artgerechtes Futter.
    All das, um den Fisch je nach Alter und Lebensbedingung optimal zu ernähren.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Lilly,


    was plötzlich an der Scheibe hängt und vorher nicht da war, das ist vielen Fischen erstmal suspekt und sie machen einen Bogen drumherum.
    Erstmal. Wenig später wird das bekannte Unbekannte einer Prüfung unterzogen und je nach Laune auch mal probiert. Kaiserfische probieren gerne. Nicht nur Salat. :frowning_face:
    Als ich das erste Mal grünen Salat gegen geflecktes Grün getauscht habe,
    sind die Docs ins Riff geflüchtet. Erst viel später hat sich die Situation entschärft. Ein ähnliches Verhalten wird an den Tag gelegt, wenn das Salatblatt nicht die gewohnte Form hat und etwas zu gross geraten ist. Man kann fast das Schlottern hören. :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo


    Hallo zusammen!

    Sandy und andere haben bereits einen umfassenden "Lagebericht" abgegeben. :winking_face:
    Ich möchte von anderer Seite noch etwas ergänzen.
    Mit der richtigen Ernährung werden Mangelerscheinungen vermieden und der Fisch bleibt gesund. Binsenweisheit.
    Vorher sollte man sich über Omnivore, Karnivore oder reine Pflanzenfresser Gedanken machen und das Futter dementsprechend reichen.
    Weil nicht nur Allesfresser in unseren Becken schwimmen, auch jene, die
    wir dazu gebracht haben, wird uns hier die Ernährung vor besondere
    Aufgaben stellen, wenn wir nicht auf entsprechende Alternativen
    ausweichen können.
    Im Anhang möchte ich auf einige Hersteller hinweisen, die weniger mit
    ominösen Füll- und Geschmacksstoffen arbeiten, als mit Produkten
    natürlichen Ursprungs. Z. B. Futter für Schwamm- oder Polypenfresser
    unter Zusatz von Quallenextrakten etc.
    Dass diese hochwertigen Produkte auch gern von den unspezialisierten Allesfressern in unseren Aquarien genommen werden, versteht sich von selbst. Neben der Zusammensetzung der Produkte ist noch ein anderer Aspekt interessant.
    Wie kommt das Futter zum Fisch?
    Oder wie mache ich ihn neugierig, mache ich ihn aufmerksam
    auf eine Nahrung (Flocke, Granulat) die ihm weitgehend fremd ist. Ein
    Produkt, was gleich zu Boden sinkt, wird von einigen Fischen als
    uninteressant bewertet. Das gleiche Produkt, mit einer bestimmten
    Sinkgeschwindigkeit versehen, wird dem Plankton ähnlicher, als der
    Krümel auf dem Bodengrund. Wer sich bei der Entwicklung solcher
    Fütterungsmethoden/Fütterungstechnik und der Produktion von
    naturgetreuen Stoffen Gedanken macht, dem gehört mein Vertrauen.
    Leider ist es aber auch so, dass diese anfänglichen Kostverächter (Fische) zu enormen Müllschluckern werden können. :frowning_face:
    Auf der einen Seite hat man zwar ein Fressproblem gelöst, doch
    andererseits eine gewisse Abhängigkeit geschaffen, die den Fisch hinter
    der Scheibe zu einem quasi hündischen Verhalten treibt.


    Gruß
    Hajo





    https://www.panta-rhei-aquatics.com/fischfutter/

    https://www.twolittlefishies.com/tlf_prod_foods.php?lang_id=1

    https://www.bassleer.com/vissen/biofish-food/?lang=de

    Im Wesentlichen scheint sich diese Situation auch zukünftig eher nicht zu bessern. Wohl dem, der schon einen Flavescens beherbergt. :smiling_face:
    Manch einer wird seine(n) Gelbe(n) heute mit anderen Augen betrachten.
    Dem kann man auch etwas Positives abgewinnen.
    Gruss
    Hajo

    Leider nein...

    https://www.unter-wasser-freiburg.de/Zebrasoma-flav…oktor-9-16cm-WF

    Habe mich nur um 100 Euro vertan :smiling_face:

    Die momentane Knappheit wird von einigen unseriösen Händlern mit Mondpreisen beantwortet. . Der Markt ist preislich in Bewegung.
    Das Angebot unterscheidet zwischen WF und NZ.
    Normalerweise sind WF momentan doppelt so teuer. Das muss man wissen, wenn man die Preise vergleicht.
    Ich habe erst letzte Woche den Preis abgefragt. Mein Händler wollte 265 Euro. Leider wegen Urlaub des Grosshändlers nicht vorrätig. Allgemein liegt er im Schnitt zwischen 200-300 Euro bei NZ.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Adrian,

    teil uns docb bitte die Beckengroesse und die gewünschte Centropyge-Art mit.
    Bitte auch den momentanen Besatz an Fischen und auch an Niederen.
    Bei mancher Nachbarschaft ist manchmal Vorsicht geboten. Ich denke da in erster Linie an Tridacna & CO und weitere......
    Gruss
    Hajo
    Gruss
    Hajo

    Andererseits sollte man den Lichtbedarf von z. B. Sinularia nicht unterschätzen. In meinem Riffbecken stand eine solche am höchsten Punkt im Riff neben einer Acropora und beide sind um die Wette gewachsen. Will sagen: Jedes Ding, auch die Beleuchtung, hat zwei Seiten. Kann zuviel sein oder zu wenig.

    Es ist nicht der individuelle Lichtbedarf der Korallen gemeint.
    Es geht hier um den zu schnellen Wechsel von Intensität, auf den sich Korallen schlecht einstellen koennen.

    Gruss
    Hajo

    Was ist eigentlich mit der eingangs erwähnten Kohlefilterung geschehen?
    Wird sie immer noch praktiziert?
    Kohlefilterung entzieht u. a. dem Wasser Spurenelemente und verändert damit die Zusammensetzung des Wassers. Nicht peu a peu, sondern mit einem Ruck!
    Weich-und Lederkorallen reagieren sensibel auf die schnelle Veränderung ihres Milieus.
    Aber ncht nur die Wasserchemie wird beeinflusst, sondern vornehmlich auch die Transparenz des Wassers. Die Lichtdurchlässigkeit kann, abhängig vom Zustand des Wassers, enorm steigen, sodass die Korallen darauf mit dem Schliessen ihrer Polypen reagieren.
    Je kleiner das Aquarium, je deutlicher die Reaktionen!
    Gruss
    Hajo

    Da stellt sich mir die Frage, ob man wirklich alles testen soll, was einem vor die Flinte kommt. :ironie:
    Ich leg mir so ein Ding erst zu, wenn Alexa mir sagt, wo und wie hoch die Abweichungen sind, und mir dann den Weg zum nächsten Händler mitteilt, inklusive der Verfügbarkeit der verbrauchten Elemente. :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Wenn keine Nachzuchten vorhanden, dann ist es unumgänglich den Fisch vor dem Kauf auf Futterfestigkeit zu prüfen.
    Auch der Test vor Ort ist nicht immer aussagekräftig. Meist wird hier als Beweis Artemia angeboten.
    Im heimischen Becken kann es dann zur Verweigerung kommen.
    Das Angebot weiter nur auf Artemia zu beschränken ist wenig sinnvoll, da diese Krebschen bei vielen Fischen zwar den Futterreflex auslösen, für lebenserhaltene Massnahmen aber nichts taugen.
    Der Chelmon gehört zu den Nahrungsspezialisten.
    Die Nahrung sollte hinlänglich bekannt sein.
    Die Problematik wird weitgehend ignoriert.
    Die Abgrenzung zwischen einer (vorläufigen) Verweigerung und der vollständigen Einstellung der Nahrungsaufnahme ist für einen Laien nicht immer klar erkennbar.
    Wird dieser Scheitelpunkt überschritten, ist dem Fisch selbst mit dem besten Futter nicht mehr zu helfen.
    Deshalb ist Eile und Aufmerksamkeit bei der Futterbeschaffung geboten.
    Wer sich mit diesen Mimosen beschäftigen will, muss vorher die Futterfrage klären
    um besser auf Alternativen ausweichen zu können und geeignete Strategien zu entwickeln.
    Der Aufwand ist erheblich und mühselig und nicht immer ein Spaziergang, da hier viel Zeit und Aufmerksamkeit vonnöten sein wird.
    Das ist m. E. das eigentliche Nadelöhr.
    Ein Fisch nicht für Anfänger!
    Gruß
    Hajo

    Hallo Fabian!

    Wenn das unter der Haut liegende Gewebe zerstört ist, ist der Heilungsverlauf schleppend, da nicht von aussen das beschädigte Gewebe mitversorgt werden kann, sondern ausschliesslich auf natürliche Heilungsprozesse gesetzt werden muss.
    Es wird ein Weg der kleinen Schritte. Aber ein aussichtsreicher.

    Gruss
    Hajo

    Auch ATC Refraktometer müssen bei 20 Grad kalibriert werden.
    Das Problem ist, die 20 Grad bei jeder Kalibrierung gleichermassen zu erwischen. Die Kalibrierung muss eigentlich vor jeder Messung erfolgen. Fehler: kalter Messereich und warme Testflüssigkeit. Oder umgekehrt.
    Für einen "Schnellschuss" ist das Refrak wenig geeignet.
    Deshalb bin auch ich grosser Anhänger des "Greissinger". :smiling_face:
    Gruss
    Hajo