Beiträge von hajo

    moin hajo,

    nun, bei deiner grünen acro stellt sich die frage, welche ist es denn?

    die art ist kaum auszumachen, was der led geschuldet sein mag.

    Tja, Joe. Wenn ich das nun wüsste.... :thinking_face:
    Ich suchte damals eine SPS, die in der Fläche wächst.
    Bei meinem letzten Besuch eines Händlers im Frühjahr in Magdeburg hatte ich sie durch Zufall gefunden.
    Direkt unterhalb der hellen Reflexion des Clusters ist der flächige Trieb besonders gut ausgebildet.
    Exakt in dieser Wuchsform hatte ich sie in einer Größe von ca. 10cm x 10cm erworben.
    Das grüne Gestänge links daneben dürfte wohl bei der Bestimmung kaum Schwierigkeiten machen. :smiling_face:
    Jene strebt nach oben und nicht seitwärts.
    Gruß
    Hajo


    Thomas, das verlinkte Tank of the month ist definitiv hübsch, es hat schöne Tiere mit schönen Farben, aber die Tiere sind auch nicht wirklich anspruchsvoll.

    Warum so abwertend?
    Was soll denn die Definition von "weniger anspruchsvoll" sein?
    Geringere Anpassungsprobleme?
    Ich bin mir sicher, dass nicht viele in der Lage sind, dieses Niveau zu erreichen.
    Schon gar nicht in seiner Kontinuität.
    Sicherlich sind uns unter den Korallen auch weniger robuste Arten bekannt.
    Was für mich aber den Reiz dieses Beckens ausmacht, ist die Vielzahl unterschiedlicher, gesunder Korallen auf engstem Raum.
    Das bedeutet nicht nur ein ausgewogenes Verhältnis der Parameter Nährstoffe, Licht und Strömung sondern in letzter Konsequenz auch ein Verständnis für bestimmte biologische Zusammenhänge.
    Sonst klappt das auch mit den "weniger anspruchsvollen" Korallen nicht.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    ich muss hier mal für die LED-Beleuchtung eine Lanze brechen.

    Auch bin ich mir sicher, dass in u. a. Beispiel eine T5-Beleuchtung kaum einen Vorteil gebracht hätte.
    Es sind zwar keine Premium-Korallen, aber dennoch für mich ansprechend.
    In dieser Position aus kleinen Ablegern ausschließlich unter LED!! herangewachsen.
    Die Acropora ist auf dem ersten Bild im vorderen Bereich nur ca. 5cm von der Seitenscheibe entfernt.
    Also eher dem stärkeren Licht abgewandt.
    Mit dem Algenmagneten komme ich gerade noch vorbei.
    Bald nicht mehr. :frowning_face:
    Das zweite Bild ist durch die Frontscheibe aufgenommen.
    Das Interessante am ersten Bild ist der dem Licht abgewandte (hier vordere) Bereich.
    Obwohl die Koralle nach allen Seiten expandiert, macht das Randgewebe immer noch einen gesunden Eindruck.
    Also sind die Reflexionen des LED-Lichtes selbst an dieser Stelle noch ausreichend, um
    das Gewebe gesund zu erhalten.
    Die Acro hat eine momentane Größe von 40 cm x 30cm.
    Noch. :smiling_face:

    Gruß
    Hajo


    Meine persoenliche Empfehlung:

    "Microbe-Lift Coralline Kalkrotalgen+"
    Einfache Handhabung, gesundes Wachstum, Farbenpracht.Wachstumsbeschleuniger fuer farbenprächtige Kalkrotalgen.
    Besteht aus reinstem Aragonit, Kalzium, Strontium, Magnesium und Jod.
    Gruß
    Hajo

    wenn die hoeksemai eher in trübem wasser steht, braucht sie dann nicht weniger licht? und trüb bedeuted doch vermutlich auch eher dreckiges wasser...

    "Dreckiges Wasser" ist sicherlich nicht die korrekte Bezeichnung.
    Es gibt wind- und Fisch-induzierte Trübung sowie Trübung durch Nährstoffe und Phytoplankton.
    Sedimente spielen dabei die Hauptrolle.
    All das hat Einfluss auf die Verfügbarkeit von Licht.
    Wenn also diese Koralle im trüben Wasser aufzufinden ist, gehe ich eher von einer moderaten Beleuchtungsstärke aus. Anders lautende Berichte müsste man sich genauer ansehen, da unterschiedliche Leuchtmittel auch unterschiedliche Ergebnisse aufweisen werden.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Sven,

    da stellt sich mir die Frage nach deinen Wasserwerten, insbesondere PO4, KH, Temperatur, Jod und Eisen.
    Wenn ich das richtig im Kopf habe, bevorzugen diese Acroporen eher niedrigere Temperaturen von 23°C, ich bin mir aber nicht ganz sicher.

    Temperaturempfindlich soll sie sein. Bei höheren Temperaturen ist sie die Erste, die abraucht.
    Die Angaben 23-26 Grad sind, wie immer, nicht gerade aussagekräftig.
    Einige US-Foren empfehlen niedrige Temperaturen.
    Exzellente Wasserwerte sind Vorbedingung!
    Es wird berichtet, dass diese Acropora in trübem Wasser zu finden ist.
    Das wäre ein Hinweis auf eine moderate bis hohe Beleuchtungsstärke.
    Auch gibt es unterschiedliche blaue Farbtöne. Bei kälterem Wasser mehr dunkles Blau, bei wärmerem Wasser, hellere Töne.
    Gruß
    Hajo

    @kermit999 Ja, das ist ein grobkörniger. Bisher hat er gute Dienste geleistet und war insofern praktisch, als dass er die Werte nie akut runter bringt. Aber in dem Fall brauch ich wahrscheinlich was "stärkeres" :smiling_face:

    Welchen Absorber würdet ihr empfehlen?

    Du brauchst nichts "stärkeres", du brauchst etwas sicheres. :smiling_face:
    Effektivere Adsorber benötigen etwas mehr Fingerspitzengefuehl, als ihre schwächeren Produkte. Das heißt aber nicht, dass man mit denen nicht auch zum Ziel kommen kann. Es dauert halt länger und der Verbrauch ist nicht gering.
    Ich greife im Bedarfsfall gerne auf Rowaphos zurück. Sehr effektiv, auch gerade in überschaubaren Behältern, wie Filterstrumpf oder Minireaktor einsetzbar. Der Wermuthstropfen ist das Herantasten an die benötigte Menge Adsorber. Das Problem hat man aber auch mit den "stärkeren Geschützen".
    Aus diesem Grund möchte ich einen Adsorber empfehlen, der mich früher vor dem Abrutschen ins Nirgendwo bewahren konnte.
    Es ist auch ein FM-Produkt, heisst Phos 0,04 und schützt vor einer Limitierung.
    Das beruhigte meine Nerven und ersparte mir engmaschige Kontrollen.

    Gruss
    Hajo

    Ihr seid wieder schneller gewesen. :smiling_face:

    Der Geschmackssinn ist bei Pflanzenfressern besonders ausgeprägt.
    Bodenbedingungen prägen den Geschmack von Pflanzen. So auch der Algen. Für die Algenfresser scheint es einen schmeckbaren Einfluss des Bodens zu geben. Mal interessant, mal igittigit.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Sven,
    bitte die Antwort abwarten.
    Die Leute haben es entwickelt und kennen eventuelle Nebenwirkungen.
    Alles andere verbuche ich unter "Hörensagen".
    Das sind nicht unbedingt sichere Quellen.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Honk,

    so einfach sind diese Fragen nicht zu beantworten.
    Jeder eingekaufte Fisch birgt ein gewisses Risiko.
    Deshalb ist ein Übergangsbecken die erste Wahl.
    Sinn und Zweck sind die Beobachtung auf Krankheiten bzw. deren Behandlung und erste Futterannahmen.
    Letzteres besonders gedacht für die durch den langen Transport abgemagerten Futterspezialisten, die dann anfangs im Gesellschaftsaquarium unter Druck geraten und so auch aus diesem Grund infektiös werden können und den ganzen Altbestand anstecken werden.
    Wer kein sogenanntes Quarantänebecken aufstellen kann, muss beim Kauf eines Fisches schon ein geübtes Auge haben, wenn er die Spreu vom Weizen trennen will.
    Tipp: Beim Kauf immer die anderen Fische des Händlers beobachten. Auch in den anderen Becken!
    Oft gibt es hier einen Hinweis auf infizierte Fische.
    Eine UVC-Anlage ist kein Allheilmittel, welches auf Knopfdruck von der Krankheit befreit.
    Die Wirksamkeit des Produkts ist abhängig vom Zeitpunkt und Ort des Einsatzes, der Dauer und von der Effektivität seiner Leistung.
    Kommt sie zu spät zum Einsatz (was in den meisten Fällen zutrifft), ist mit Verlusten zu rechnen.
    Je mehr Fische im Aquarium vorhanden, je höher und rasanter steigt mit der Zeit der Infektionsdruck. Ist eine rein mathematische Angelegenheit.
    Parasiten zu erkennen und sie zu bekämpfen gehört zur DNA jedes Fischpflegers!
    Im Übergangsbecken habe ich mit der Chemotherapie die Möglichkeit effektiv und gezielt vorzugehen. Das fehlt mir bei der Behandlung im Gesellschaftsbecken.
    Natürlich könnte ich den erkrankten Fisch heraus fangen und anderswo kurieren.
    Der Nutzen ist gering, da dieser mit Sicherheit bereits seine Mitinsassen infiziert hat.
    Die Behandlung über das angereicherte Futter (Protamor u. a.) ist neben der UVC-Behandlung, die einzige Möglichkeit das Immunsystem zu stützen.
    Es soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor allem eine rechtzeitige Erkennung der Krankheiten und Kenntnis der Übertragungswege, inklusive einer umgehenden Behandlung, einen Totalverlust verhindern kann.
    Theoretisch ist eine Ozonbehandlung möglich. Man benötigt aber eine hohe Leistung des Gerätes und eine ausgeklügeltes Verfahren, da freies Ozon eine gesundheitsgefährdende Angelegenheit für alle Lebewesen sein kann.
    Deshalb ist der Gebrauch für Anfänger abzuraten.
    Eine optimale UVC ist zwar teuer, aber ähnlich effektiv, und nicht gesundheitsschädlich.
    Wie schon angemerkt, wird die Notwendigkeit einer solchen Profi-Anlage meist unterschätzt.
    Sie verhindert nicht immer vollständig die Infektion, sie dämpft aber im Wesentlichen den Virulenzgrad des jeweiligen Parasiten, den er nach einer Attacke erreichen kann.
    Weitere parallele Maßnahmen zur Unterstützung des Immunsystems sind unumgänglich.
    Gruß
    Hajo

    Scheuern sich die Fische?
    Wenn sich innerhalb der nächsten 14Tage nichts verändert, die anderen Fische immer noch keinerlei Anzeichen aufweisen, wird es kaum der vermutete Erregertyp sein, sondern etwas anderes.
    Abwarten.

    Gruss
    Hajo

    UV-Lampen die in der Aquaristik eingesetzt werden, sind so gut wie nutzlos. Viel zu schwach, oft viel zu hoher Durchfluss und Strahlungswerte, die oft daneben liegen um wirklich wirksam zu

    Dieses Argument ist mir zu allgemein.
    Haben denn auch die Anlagen der Grosshaendler keinerlei Berechtigung?
    Das kann ja wohl nicht sein.
    Man koennte sich aber, wenn man will, gut daran orientieren.
    Da wirkungsvolle UVC relativ teuer sind, muss erst einmal die Hemmung ueberwunden werden, diese hochpreisigen Geraete zu kaufen.
    Man arrangiert sich meist leider ein paar Stufen unterhalb. Auch, weil man hofft, von einem Ausbruch verschont zu bleiben. Das ist eine irrige Annahme. Zumindestens fuer jene Leute, die sich nie oder kaum mit den Krankheiten der Fische befasst haben.
    Zu spaet reagiert und dann noch mit einer ineffektive Roehre bringt rein gar nichts, ausser Verdruss.
    Die Wartung der Geraete ist noch ein weiterer Punkt, der meist vernachlässigt wird.
    Spaetestens nach 6 Monaten sollte das innenliegende Schutzglas gereinigt werden, sonst sinkt die Effizienz rapide. Gerade in Zeiten der Kohlenstoffversorgung verschleimen alle wasserfuehrenden Rohre. So auch UVC-Geraete!
    Ein anderer bedeutsamer Faktor sind die Daten, welche bei den meisten Produkten Sterilitaet bei Infektionen suggerieren, aber oft nur auf Algenblueten abzielen. In manchen Fällen selbst das nicht.
    Meinen Fischpool habe ich ueber die Jahre mit 2×56W (hintereinander geschaltet plus jährlichem Austausch der Brenner) betrieben.
    Mit Erfolg.
    Das Quarantaenebecken hat sicherlich ebenfalls dazu beigetragen, die Fische gesund zu ueberfuehren.
    Gruß
    Hajo

    Leider verschlimmert sich aber die sehr einseitige und unausgewogene Bestrahlung durch Cluster mit der Höhe und Bündelung noch, die Oberseite der Koralle verbrennt, die Unterseite verhungert. Man hat dann endlich eine halbwegs flächige Ausleuchtung, aber die Acroporas sind nun mal keine Fläche, der Unterschied zwischen Licht- und Schattenseite nimmt eher noch zu, weil Streulicht abnimmt und nur noch +/- parallel ausgerichtetes Licht in einiger Entfernung ankommt.
    Grüße

    Hans-Werner

    Mein Kommentar zielte mehr in Richtung Lichtvermischung mehrerer Cluster.
    By the way, wer mag schon Acroporas? :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Sie sind nicht das Maß aller Dinge.
    (Nichts für ungut, Joe!) :winking_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Honk!

    Es geht nichts über eine flächige Ausleuchtung!
    Die Cluster sind erst ab einiger Höhe (Abstrahlwinkel) wirkungsvoll.
    Das geben die allermeisten Becken aber nicht her.
    Cluster-Leuchten, die nur max. 30 cm über den Becken hängen,
    bringen keine homogene Ausleuchtung.
    Hier sind flächige Leuchten überlegen.

    Gruß
    Hajo

    Ethanol kann unter Umständen auch sinnvoll sein. Die leidigen "Nebenwirkungen" sind verschleimte Pumpen oder Rohre.
    Bei längerer Anwendung bitte unbedingt die wasserführende Verrohrung kontrollieren und ggf. reinigen. Wenn man das unterlässt, kann durch den Schleim die Verrohrung verstopfen und je nach Gegebenheiten, eine Überschwemmung hervorrufen.
    Alles schon dagewesen.
    Gruss
    Hajo

    Wenn es die Basis der Koralle zulässt, nehme ich Kabelbinder.
    Die werden zwar nach einigen Jahren spröde, bis dahin sind die Korallen meist angewachsen. Extreme Positionen, z. B. seitwärts oder schräg nach unten, lassen sich so herstellen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    in dem Fall würde eine starke UVC doch Sinn machen oder nicht?
    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Eine adäquate UVC kann in den Anfängen helfen, den Infektionsdruck zu mildern. Die Selbstheilungskräfte der Fische tun ihr übriges.
    So die Theorie.
    Wenn aber die Infektion zu spät erkannt wird, dann wird man auch bei Nutzung einer UVC mit Verlusten rechnen müssen.
    Ich sitze nicht vor dem Becken und kann den Status nicht einschätzen.
    Der zerstörerischen Kraft der Schwärmer kann selbst ein Fisch in einer körperlich guter Verfassung kaum etwas entgegensetzen.
    Die Behandlung mit einer UVC muss im Anfang beginnen. Im weiteren Verlauf nimmt der Infektionsdruck rapide zu. Durch die Anwesenheit weiterer Fische verstärkt sich dieser zusätzlich.
    Gruss
    Hajo

    Soweit ich das sehen konnte ist der der einzige mit diesen weißen Punkten

    Dann wollen wir mal abwarten.
    Im Fall von Cryptocarion oder Oodinium gibt es eine hohe infektiöse Vermehrungsrate. Die Erreger befinden sich in mehreren Zyklen bereits im Aquarium. Das momentan jeder Fisch gleichermassen stark betroffen ist, ist eher unwahrscheinlich. Das ist eine Momentaufnahme. Am Resultat ändert es aber nichts.
    Wie oben schon erwähnt, nur beim Auftreten dieser Infektion.
    Gruss
    Hajo

    Und raus fangen und ihn erstmal ins technikbecken setzen bringt auch nichts?

    Das TB ist im Kreislauf mit dem Hauptbecken. Das macht keinen Sinn.
    Ausserdem steht noch die Diagnose der verbleibenden übrigen Fische an.
    Falls Cryptocarion zutrifft, müsstest du alle separieren.
    Gruss
    Hajo

    Tut mir leid, dass ich so direkt bin.
    Die Erfahrung mit dieser Krankheit lässt kaum grosse Hoffnung zu.
    Auch deshalb ist die Anschaffung eines Übergangsbeckens der beste Schutz vor Krankheiten aller Art. Wenn die Infektion erst einmal im Aquarium grassiert, wird in diesem Stadium dieser Albtraum schwer in den Griff zu bekommen sein.
    Gruss
    Hajo

    Aber irgendwas muss man doch machen können

    Für eine UVC-Behandlung des Wassers ist es zu spät.
    Du kannst die Fütterung mit Knoblauch fortführen.
    Erwarte aber kein Wunder.
    Was helfen würde, wäre eine Behandlung mit kupferhaltigen Medikamenten. Allerdings ausscbliesslich in einem separaten Behälter.
    Auch ist anzunehmen, dass sich weitere Fische bereits infiziert haben.
    Alles das in der Annahme, dass es sich um Cryptocarion handelt.
    Gruss
    Hajo

    Ja ein neuen Fisch gab es aber an dem sieht man nichts dem scheint es gut zu gehen.

    Ich habe nicht umsonst gefragt, denn verdeckte Infektionen sind selbst für ein geübtes Auge nicht leicht erkennbar.
    Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist dieser Fisch der Überträger.


    Gruss
    Hajo.

    Hallo zusammen!

    Das waren nur einige Vorschläge, wie man es machen kann.
    Natürlich ist es unsinnig, das Becken während einer chemischen Behandlung im Kreislauf mit dem Hauptbecken laufen zu lassen. Macht ja wohl keiner.
    Wenn es dann tatsächlich akut wird, kann ein leeres Becken sofort mit dem Wasser aus dem Riffbecken gefüllt werden.
    Die Wasserwerte sind somit erst einmal stabil und die Quarantäne kann beginnen.
    Bei diagnostizierter Infektion muss unbedingt jede Verbindung getrennt werden, falls es vorher als Tandem mitlief!
    Es passiert schnell, dass man seine Pfoten nicht im Griff hat und damit eine Übertragung der Infektion in Gang setzt. Das ist unbedingt zu vermeiden.
    Nach erfolgreicher Behandlung, die oft mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann, wird das Becken geleert und penibel desinfiziert. Insbesondere, wenn es, aus welchen Gründen auch immer, wieder in den Kreislauf mit dem Hauptbecken eingebunden werden soll.
    Ich betreibe das Übergangsbecken separat mit einfacher Technik.
    In die obligatorischen WW-Intervalle des Riffbeckens wird es mit einbezogen, sodass ich immer (fast) gleiche Wasserwerte und eine annähernd niedrige Nährstoffkonzentration vorfinde.
    Falls keine Krankheiten auftreten, wird dadurch dem Fisch die Adaption während der späteren Überführung erleichtert.
    Das ist auch kein großer Akt, da sich das Quarantänebecken in Reichweite befindet.
    Durch intensive Fütterungsversuche bei Futtermimosen oder auch bei den normalen Futtergaben steigen in einem kleinen Becken die Nährstoffe rapide.
    Deswegen der Wasserwechsel.

    Es hat sich leider noch nicht überall herumgesprochen, dass Fische auch krank werden.
    Entweder unmittelbar nach dem Erwerb oder auch später im Aquarium.
    Letzteres tritt normalerweise nicht oft auf. Es sei denn, man vernachlässigt die Pflege.
    Erkrankte Korallen kann man teilen oder auch beschneiden.
    Versuch das mal mit einem Fisch.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Adrian,

    ein Übergangsbecken sollte nicht nur für die Akklimatisierung der
    Neuankömmlinge, sondern auch für die Behandlung von Krankheiten
    vorgehalten werden.
    Das schließt schon mal jedweden lebenden Besatz und Sandboden aus.
    Also eher eine spartanische Einrichtung.
    Ein Blumentopf aus Ton oder ein Stein mit Höhle als Rückzugsort reicht für den Fisch vollkommen aus. Damit ist ein Ruheort festgelegt und die Eingewöhnung erleichtert.
    Auch die sog. Hungerhaken bekommt man so futtertechnisch besser in den Griff.
    Bei ganz harten Fällen pflege ich einen Riffbarsch als "Animateur" einzusetzen.
    Das klappt in den meisten Fällen.
    Grundausstattung sind Heizer, Licht, Umwälzpumpe mit Topf-Filter und AS.
    Es gibt nun zwei Möglichkeiten.
    Entweder Platz ist vorhanden, dann kann das Becken als Dauerläufer komplett nebenher betrieben und (falls nicht mit Chemie behandelt wird) sporadisch als Ablegerbecken für Korallen genutzt werden.
    Oder es wird, nur wenn Bedarf besteht, mit dem Wasser aus dem Haupt-Becken gefüllt.
    Meins geht nie "vom Netz", da mir hin und wieder Fische zur Eingewöhnung gebracht werden.
    Meist sind es Hungerhaken, die mit viel Geduld aufgepäppelt werden müssen. Weniger die Krankheitsfälle.

    Gruß
    Hajo