Hallo zusammen!
Das waren nur einige Vorschläge, wie man es machen kann.
Natürlich ist es unsinnig, das Becken während einer chemischen Behandlung im Kreislauf mit dem Hauptbecken laufen zu lassen. Macht ja wohl keiner.
Wenn es dann tatsächlich akut wird, kann ein leeres Becken sofort mit dem Wasser aus dem Riffbecken gefüllt werden.
Die Wasserwerte sind somit erst einmal stabil und die Quarantäne kann beginnen.
Bei diagnostizierter Infektion muss unbedingt jede Verbindung getrennt werden, falls es vorher als Tandem mitlief!
Es passiert schnell, dass man seine Pfoten nicht im Griff hat und damit eine Übertragung der Infektion in Gang setzt. Das ist unbedingt zu vermeiden.
Nach erfolgreicher Behandlung, die oft mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann, wird das Becken geleert und penibel desinfiziert. Insbesondere, wenn es, aus welchen Gründen auch immer, wieder in den Kreislauf mit dem Hauptbecken eingebunden werden soll.
Ich betreibe das Übergangsbecken separat mit einfacher Technik.
In die obligatorischen WW-Intervalle des Riffbeckens wird es mit einbezogen, sodass ich immer (fast) gleiche Wasserwerte und eine annähernd niedrige Nährstoffkonzentration vorfinde.
Falls keine Krankheiten auftreten, wird dadurch dem Fisch die Adaption während der späteren Überführung erleichtert.
Das ist auch kein großer Akt, da sich das Quarantänebecken in Reichweite befindet.
Durch intensive Fütterungsversuche bei Futtermimosen oder auch bei den normalen Futtergaben steigen in einem kleinen Becken die Nährstoffe rapide.
Deswegen der Wasserwechsel.
Es hat sich leider noch nicht überall herumgesprochen, dass Fische auch krank werden.
Entweder unmittelbar nach dem Erwerb oder auch später im Aquarium.
Letzteres tritt normalerweise nicht oft auf. Es sei denn, man vernachlässigt die Pflege.
Erkrankte Korallen kann man teilen oder auch beschneiden.
Versuch das mal mit einem Fisch.
Gruß
Hajo