Beiträge von hajo

    naja, in der summe geht es aktuell ja um sps. vorzugsweise um acroporen...

    ganz generell aber ist das thema bakterielle infektionen bei korallen noch recht unbehandelt. aber sowohl rtn bei sps als auch brown jelly bei lps, vowiegend bei eupyllias, scheinen bakterien zumindest ihren teil beizutragen

    Ganz so einfach ist das nicht.
    Welche Umweltfaktoren! beeinflussen die Krankheiten unserer Korallen?
    Darüber sollten wir uns Gedanken machen.
    Die Syndrome sind vielfältig.
    Allerdings gibt es beim Leiden der Korallen keinen signifikanten Unterschied zwischen LPS oder SPS.
    Schädliche Biofilme und ihre Verwandten sind überall vetreten.
    Es sind zwar ‚Überlebenscluster‘ im erkrankten Gewebe“ von manchen Korallenarten entdeckt worden
    Diese guten Bakterien sind in der Lage gegen die krankmachenden Mikroben zu konkurrieren und erlaubten manchen Korallen, sich zu erholen und zu überleben.
    Aber nur unter optimalen Bedingungen. Das heisst: In ihrem ureigenen Lebensraum.
    Mit den suboptimalen Verhältnissen in unseren Aquarien haben wir oft schlechte Karten.
    Die Gegebenheiten rund um mache Indonesienexporte zähle ich dazu.

    Gruß
    Hajo

    Hall Ina,

    danke für deine Information. Die Laufzeit war jeweils 4 - 5 Tage. Ich dachte dass sie eingelaufen sind, aber ich werde sie nochmals länger testen.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Bernd,

    das Problem kenne ich auch. Es verschwindet meist in ein paar Tagen.
    Falls nicht, gibt es noch den Kontakt zu Tunze.
    Ich hatte ebenfalls ein etwas geräuschintensiveres Modell, was sich partout nicht einlaufen liess.
    Tunze hat mich kostenfrei mit einem neuen Läufer versorgt.
    Danach war Ruhe!

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Indonesien und mysteriöse Keime? Ach, du dicker Vater! :confused_face: Da klingelt etwas bei mir!

    Damals gab es ein ernsthaftes Problem mit Catalaphyllia aus Indonesien-Importen.
    Die Tiere schrumpelten, schleimten und/oder blähten sich auf, bis das Gewebe sich nach einigen Tagen/Wochen auflöste.
    Da es sich, damals wie heute, um meine Lieblingskoralle handelte, habe ich mich damals an mehr als einem Dutzend dieser Korallen aus Indonesien versucht.
    Ohne nennenswerten Erfolg.
    Bis mir zu diesem Zeitpunkt ein Artikel von Borneman (2006) den Weg wies.
    Borneman nannte die Krankheit ECS (Elegance Coral Syndrom).
    Eine, wie sich später herausstellen sollte, allgemein tötliche Infektionskrankheit, welche ausschliesslich Catalaphyllia (Elegance) aus Indonesien zum Opfer fielen.
    Catalaphyllia-Importe aus Australien waren nicht betroffen.
    Nicht eine einzige!
    Mit Versuchen wurde schliesslich die Therorie untermauert und es gab danach keinen Zweifel.
    Man brachte eine infektiöse, indonesische Koralle mit anderen, aber gesunden Exemplaren zusammen, und bekam als Ergebnis eine Totalinfektion aller Tiere.
    Das galt als Beweis für eine übertragbare Krankheit.
    Da die Korallen in freier Wildbahn keinerlei Befall aufwiesen, konnte die Infektion nur auf dem Wege der (Zwischen)Hälterung geschehen. Ein Art von Hygiene-Versagen, dass Folgen hatte.
    Wie auch immer...
    Ich hatte damals Abstand von Catalaphyllia aus Indonesien genommen und mich den gesunden Exemplaren aus Australien zugewandt. Bis zum heutigen Tag.
    Wenn ich mich recht erinnere, taten es viele Händler auch.
    Die Verluste waren zu hoch.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Das eine ist die Theorie, das andere die Praxis.
    An der momentanen Situation lässt sich ablesen, wie sich die Praxis gegenüber der Theorie verhält.
    Wenn unmittelbar nach dem Entfernen der UVC die bakterielle Trübung wieder einsetzt, dann ist das doch wohl der beste Beweis entweder für die Ineffizienz, oder für einen gewollten, moderaten Eingriff in den bakteriellen Freiwasser-Haushalt des Aquariums.
    Dieser Eingriff in den Wasserhaushalt ist weit von einer Sterilität entfernt.
    Deswegen sind hier Unkenrufe fehl am Platz.
    Allerdings sollten wir unterscheiden, für welchen Zweck wir UVC einsetzen.
    Bakterienblüten sind seltener als Fischkrankheiten.
    Aus diesem Grund ist es nicht angebracht den Gebrauch von UVC über einen Kamm zu scheren.
    Bei der Bekämpfung von Fischkrankheiten kommen ganz andere Kaliber zum Einsatz.
    Wobei dort nicht eine Klärung des Wassers im Vordergrund steht, sondern der Versuch einer Sterilisation.
    Auch diese hat ihre Tücken und ist kein Allheilmittel gegen Fischkrankheiten.
    Es hilft gegen oxidativen Stress und unterstützt so den Akklimatisierungsprozess der Fische und/oder hilft den Keimdruck im Wasser zu verringern.
    Oxidativer Stress ist kein krankhafter, aber ein ungesunder Zustand, bei dem die Konzentration an Freien Radikalen erhöht ist.
    Freie Radikale schädigen, nicht nur bei den Fischen, eine Vielzahl von Zellstrukturen.
    Einen direkten Einfluss auf Verletzungen oder Verpilzungen scheint eine UVC nicht zu haben. Allerdings einen indirekten Einfluss, indem der Keimdruck in der Wassersäule verringert wird.
    Auch scheint es einen positiven Eifluss auf den Redoxwert zu geben.
    Zum Wohle meiner Fische setze ich seit Jahrzehnten UVC-Anlagen ein.
    Meine Fische danken es mir. Meine Korallen auch.
    Nebenwirkungen sind mir nicht bekannt.
    Im Gegenteil. Die Korallen wachsen mit der Zeit aus dem Becken.
    Was sicherlich weniger mit der UVC, als mit anderen "Aufmerksamkeiten" zu tun hat.

    Gruß
    Hajo

    Da wir bei uns labormäßig arbeiten, kenne ich leider nur Labormessketten (so ab 180 EUR). Sorry.
    Vielleicht können ja mal einige Forenmitglieder von Ihren Erfahrungen hier berichten. Bin ich auch neugierig drauf.


    Ich will mal versuchen, aus meinem Blickwinkel darauf zu antworten.
    Erfahrungsgemäß kommt ein elektronischer PH-Meter nicht oft zum Einsatz.
    Jedenfalls ist das mein Eindruck, wenn es um das Thema der Bestimmung des PH-Wertes geht.
    Die Gründe liegen wohl an den Kosten, welche natürlich bei den anderen Vergleichstests deutlich geringer zu Buche schlagen.
    Möglicherweise ist das auch der Grund, warum vermehrt auf Billigprodukte zurückgegriffen wird.
    Dabei gehört der PH-Wert zu den essenziellen Werten, nicht nur in der Aquaristik.
    Ich habe selten erlebt, dass billige PH-Elektroden ein langes Leben und beim Kalibrieren eine kurze Ansprechzeit haben.
    Diese beiden Merkmale sind das A&O einer guten Elektrode.
    Eigentlich läuft es oft schon bei den ersten Kalibrierungsvorgängen auf eine schlappe Reaktion der Elektrode hinaus.
    Je nach Alter der Messkette wird der Kalibrierungspunkt früh oder erst sehr spät erreicht.
    Die Elektrode reagiert bei Alterung träger als sonst.
    Eine billige Elektrode plus der Verbleib auf Dauer im Aquarium tun ihr übriges!
    Der richtige Wert wird erst eingestellt, wenn die Anzeige längere Zeit stabil bleibt.
    Hier können beim Kalibrieren aufgrund der (vorzeitigen) Alterung und der sehr trägen Ansprechung Fehler auftreten.
    Auch das Einhalten des obligatorischen Kalibrierungsintervalls nutzt da wenig.
    Eine vorschnelle Fixierung durch den ungeduldigen „Kalibristen“ führt dann automatisch zu Messfehlern.
    Müde Reaktionen der Elektroden weisen auf Verschleiss hin und sollten alsbald regeneriert oder ausgetauscht werden.
    Bestenfalls immer gegen ein Labor-Produkt.

    Gruß
    Hajo

    wie handhabt ihr es mit Korallen, welche am Schacht großflächig festgewachsen sind, bei mir Montis.


    Reicht es diese mit Meerwasser immer wieder mal zu besprühen? Oder gehen die kaputt?

    Für diesen relativ kurzen Zeitraum wird ein mit Meerwasser getränktes, nasses Handtuch reichen. Ein kleines Restrisiko besteht immer.

    Gruss
    Hajo

    Danke Hajo - sieht ja überzeugend aus, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob da nicht mit Photoshop oder ähnlichem etwas nachgeholfen wurde … :grinning_squinting_face:
    Trotzdem danke + und schönen Abend. Ich schlafe noch mal drüber, ob ich es riskiere …

    LG,
    Bernhard


    Three of a Kind
    Check out this photo of three different goby species sharing a single burrow. From back to front, the fish are: Stonogobiops yasha, Stonogobiops nematodes, and Amblyeleotris yanoi.

    Photo taken in Menjangan, Bali at POS 2 dive site, 23 metres, by my friend Takashi Nagamatsu, who owns underwater camera shop Aquaforum in Japan.
    Wish I had been there to see this!


    Ansonsten:


    https://tonywu.art/


    Die nachfolgende Aufnahme ist aus einem amerikanischen Forum.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Dass Fische springen, ist symptomatisch für zu kleine Aquarien.
    Hinzu kommt noch die Individualität der Arten, wenn es gar um gemeinsame Schlafplätze geht.
    Die einen können miteinander, die anderen verteidigen selbst den kleinsten Rückzugsort.
    Im Grunde genommen, müssen sie mit dem vorlieb nehmen, was unsere Kreativität zulässt.
    Das ist manchmal herzlich wenig.
    Erst ein entsprechend großes Becken mit sehr unterschiedlichen Versteckmöglichkeiten
    gibt den verschiedenen Arten Raum und Sicherheit.
    Ein überfüllter „Warteraum“ wird meist zu Notunterkünften führen.
    Das führt dann überwiegend zu Fehlinterpretationen.
    Es sei denn, dieser Ort besteht aus vielen unterschiedlichen Höhlen und Spalten, die auch zur Vermeidung der Aggressionen beitragen.
    Wenn die Arten harmonieren, ist selbst Platz in der kleinsten Hütte.
    Bis zum Tage der Geschlechtsreife. :face_with_tongue:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Sebastian!

    Jebao und Vortex sind nicht wirklich Konkurrenz zum HydroWizard-Produkt. Premiumteile sind zwar teuer aber auch sehr zuverlässig.
    Da habe ich eigene positive Erfahrungen mit Panta Rhei-Produkten.
    Die aktuellen Preise kenne ich nicht.
    Vergleich aber nicht Aepfel mit Birnen, Einzelmagnet mit 3-Punkt-Halterung.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Max,

    zum Thema Fische und Futter kann dir @hajo sicherlich mehr sagen als ich, bei mir im Becken flitzen nur 4 Fische rum und die füttere ich mehrmals am Tag so viel, bis sie nichts mehr nehmen.

    Hallo Max,

    deine beiden Zebrasoma sowie der Fuchs benötigen wie die meisten anderen Insassen auch tierische Proteine.
    Wenn diese nicht ausreichend zugeführt werden, kann man Übergriffe auf Korallen nicht vermeiden.
    Schon aus diesem Grund muss mehrmals am Tag gefüttert werden!
    Artemia ist ein Futter, was allein nicht auf Dauer reicht, nur der
    Vermehrung von Glasrosen Vorteile bringt, und wenig bis gar nicht zum
    gesunden Wachstum der Fische beiträgt.
    Granulatfutter ist überwiegend ein ergiebiges Futter und besonders gehaltvoll.
    Algen sind als Nahrung nicht besonders gehaltvoll.
    Weil das so ist, sind Doktorfische naturgemäß Dauerfresser, da sie nur durch die Menge an
    Nahrung ihren notwendigen Sättigungsgrad erreichen.
    Obwohl angereichertes Ersatzfutter gehaltvoller als ein Salatblatt ist,
    sollte man Grünzeug Doktor- und Kaninchenfischen nicht vorenthalten.
    Er bedient vorzüglich den Fresstrieb und ist eine erholsame Beschäftigung auch zur Sozialisierung von Konflikten.
    Weniger Ersatzfuttergaben (Granulat) werden die Akzeptanz für den Salat steigern.
    Artemia würde ich von der Speisenkarte nehmen und durch Kril, Mysis,
    weiße Mückenlarven, Cyclops und Lobstereiern ersetzen. Man kann es auch als Mix zusammenstellen.
    Somit wird jede Fisch- Art und Größe bedient.
    Zur Beschäftigungstherapie ist "Marine Grazer" von Vitalis eine Alternative, um Doktorfische zu beschäftigen.
    Der Futterring wird auf einen Sauger aufgesteckt und von innen an der Scheibe befestigt.
    Abdriftende Brösel sind gleichzeitig Futter für die Korallen etc.

    Gruß
    Hajo

    Guten Abend Fütteroptimierer,

    ich bedanke mich für die Hinweise!

    >>>Hajo: "nicht biotopgerecht" - autsch, so etwas wurmt mich natürlich. Ich reiche zwar täglich frische N. salina und die Salinenschlüpfer. Aber das, was ich möchte, kleines Zooplankton aus diversen Copepoden Mischungen klappt nicht wirklich. Viel versucht, kühl, warm, Meersalz, Spülmaschinensalz, hohe und niedrige Diche - letztendlich kommt so gut wie nix raus. Alle zwei Wochen mal etwas abziehen, das sind vielleicht 30 oder 50 kleine Pünktchen. Das finde ich sehr schade.

    Hallo Werner!

    Das sollte dich überhaupt nicht grämen.
    Einen artgerechten Lebensraum zu unterhalten kann in der Pflege sehr anspruchsvoll sein.
    Eigentlich die hohe Schule der Aquaristik.
    Ich denke da z. B. an das große Thema der Filtrierer......
    Eigentlich nur etwas für Spezialisten und weniger für den Sammler exotischer Teilchen.
    Es wird aber nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
    Denn die symbiotische Lebensweise der Korallen mit ihren Zooxanthellen ermöglicht den Tieren sich nicht nur ausschließlich von Plankton und Schwebstoffen und gelösten Substanzen oder Ersatzprodukten zu ernähren.
    Das Biotop (Lebensraum) bestimmst du ganz allein für dein Aquarium. Also auch die Regeln.
    Die gemischte Vielfalt unserer verschiedensten Bewohner erschwert die artspezifische Futteraufnahme und wird kaum jeder Polypenart gerecht.
    Die Antwort wäre die gezielte, individuelle Fütterung eines jeden einzelnen Polypentyps.
    Auch um die Belastung des Wassers mit unpassenden Nahrungspartikeln zu vermeiden.
    Für die Resteverwertung können die bekannten Tiere nützlich sein.
    Das ist kaum zu stemmen.
    Und mit Blick auf die Arbeit der Zooxanthellen bei einigen Arten auch nicht durchgängig erforderlich.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    das nimmt für mich schon fast akademische Formen an. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Mit Blick auf die Dinge ist eine relative Genauigkeit keine schlechte Sache,
    Doch Übergenauigkeit ist völlig absurd.
    In jedem halbwegs intakten Aquarium ändern sich die Werte täglich.
    In kleinen oder in großen Schritten.
    Diesen verbrauchsbedingten Schwankungen begegnen wir mit entsprechenden Zugaben, welche den Bedarf
    ausgleichen.
    Manche machen es stoisch täglich per Hand, andere lassen es Dosierpumpen machen.
    Letztere steuern über eine APP die jeweiligen Dosiermengen im 24-Stunden-Takt, sodass Schwankungen kurzfristig
    aufgefangen werden.
    Wenn kein Verbrauch an z. B. KH oder CA vorliegt, gibt es entweder kaum Verbraucher oder es stimmt etwas nicht auf der biologischen Seite.
    Schwankungen sind Normalität.
    Ob wir nun ein Defizit oder einen leichten Überschuss einiger Elemente in den Salzmischungen vorfinden, ist
    kaum von Bedeutung. Nach dem nächsten Wassertest werden Ausrutscher definitiv wieder angepasst.
    Ich bin seit einem halben Jahrhundert ein großer "Wasserwechsler vor dem Herrn". :smiling_face:
    Fast sämtliche Markenprodukte und einige billige China-Salze sind bislang durch die Kiemen meiner Fische geflossen.
    Die Korallen haben sich auch nicht beschwert.
    So what?

    Gruß
    Hajo

    Ach, was weiß ich, in den unendlichen Tiefen des i-Nets. Begründung ist, dass A-Nauplien frisch geschlüpft bereits erheblich zu groß sind.

    Durchaus, aber "Bestandteil" ist mutmaßlich auch geschreddert.Bei mir ist es der frischgeschlüpfte Lebendwurf, den ich verabreiche.

    Dann schau mal hier.

    Gruß

    Hajo


    https://www.researchgate.net/publication/22…ii_in_captivity

    https://www.researchgate.net/figure/a-Artem…_fig3_226972795

    Hallo zusammen!

    Ich verstehe nicht ganz das Problem.
    Bleibt der Erfolg aus, oder ist die Frage genereller Natur?
    Das erwähnte Mittel stellt alle für das koralline Wachstum notwendigen Substanzen bereit.
    Voraussetzung ist das Vorhandensein einiger Flecken Kalkalgen.
    Mit Verwendung des Mittels wird sich nach einiger Zeit das Wachstum zeigen.
    Ein hoher pH-Wert ist für den Erfolg mitverantwortlich.
    Um zu gedeihen, benötigen beide, Kalkrotalgen wie auch Korallen, ein ähnliches Gleichgewicht der Wasserchemie.
    Kalkrotalgen verwenden Kalzium, Karbonat und Magnesium und diverse Spurenelemente.
    Insofern stehen sie in diesem Punkt in Konkurrenz zu den Steinkorallen.
    Was in der Natur scheinbar problemlos funktioniert, kann bei übermäßigem Wachstum in einem geschlossenen System, wie dem Aquarium, zum raschen Defizit der Elemente führen.
    In diesem Fall sind die Elemente früher zu ergänzen, respektive engmaschiger zu überprüfen.

    Gruß
    Hajo


    Insofern, egal, mit welchem Kommentar der Preis mitgeteilt wird, der (Mit-)Teiler wurde in diesem Augenblick zum ... wie sage ich es am wenigsten negativ? ... Marketing-Gehilfen? :winking_face:

    Ach herje!
    Wenn du das so siehst, sollte ich vielleicht um einen Bonus nachfragen? :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Ich glaube auch weniger, dass ich hier missverstanden werde.
    Wo uns allen der Schuh drückt, ist doch unschwer zu verstehen.
    Die unten gezeigten "Premium-Korallen" haben mich damals nur einen Bruchteil gekostet.

    Gruß
    Hajo

    Moin, schwieriges Thema…
    Ich hatte kürzlich mal Ableger meiner Golden Torches an diverse Händler inkl. Anlieferung angeboten.
    Teilweise wurden mir Preise geboten welche einfach m.E. dreist waren( ich geb dir 25-30€). Dann sieht man auf der Seite des Händlers, dass der VP dann das 5-6 fache des gebotenen darstellte.
    Einige Händler argumentieren, dass sie billiger importieren-und da liegt der Hase im Pfeffer.
    Es geht absolut nur um Geiz ist Geil, bzw. max. Gewinnoptimierung. Ich habe ebenso Stromkosten zu begleichen. Und jeder weiß was mit Acroporen welche nicht verkauft werden und dann in den teilweisen schlechten Anlagen passiert.


    Diese Gepflogenheiten sind beileibe nicht neu.
    Dieses Prozedere verfolgt uns doch schon viele Jahre.
    Es gibt auch Abstufungen, die den Wert des Ankaufs und Wiederverkaufs relativieren.
    Braun scheint verpönt und ist auch nicht mehr so gefragt.
    Schon damals, als der Acro-Hype hoch knallte, hatten wir Mühe, die überzähligen Weichkorallen an die Händler zu bringen.
    Das hatte und hat zum Ergebnis, dass sich eine große Anzahl von Weich- und Lederkorallen selbst im privaten Umfeld nicht mehr tauschen lässt. Vom Verkauf an den Händler ganz zu schweigen.
    Selbst mit „Engelszungen“ war da nichts zu machen.
    Es greifen deshalb einige „Korallenförster“ immer öfter zu drastischen Mitteln, um sich von der Populationsdichte in ihren Becken zu trennen.
    Eurer Fantasie sind jetzt keine Grenzen gesetzt. :frowning_face:
    Gruß
    Hajo

    Hatte in der Tat vor 6 Wochen an einer Euphyllia ein paar braune Strudelwürmer entdeckt. Daraufhin habe ich diese in The DIP gebadet. Da sind doch einige Planarien abgefallen. Habe daraufhin einen Sechsstreifenlipp eingesetzt und seitdem keine Strudelwürmer mehr im Becken gesehen.
    LPS stehen alle nach wie vor super da.

    Einige der mit Gewebeverlust betroffenen SPS, an denen ich aber nie Strudelwürmer entdeckt habe, habe ich vorsichtshalber ebenfalls mit The DIP behandelt. Dort sind aber keine sichtbaren Schädlinge abgefallen.

    Man sollte nicht immer gleich in Hektik verfallen.
    Diese Art von Strudelwürmern (Waminoa) sind streng genommen Kommensalen und keine Parasiten.
    Sie zu entfernen ware nur ratsam, wenn sie überhand nehmen.
    Meine diversen Euphyllia beherbergen immer einige dieser Gaeste.
    Ohne Probleme.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Als Erklärung zu den Bildern kommt noch ergänzend etwas persönliche Zeitgeschichte.
    Ich habe bestimmt die Hälfte vergessen, doch als grobe Information soll das genügen.


    Im Jahre 1980 fasste ich den Entschluss, im Zuge eines Umzugs in ein neues Eigenheim, die Chance zu ergreifen, meine damaligen drei 300l - Meerwasserbecken gegen ein großes Aquarium umzutauschen.
    Das Aquarium mit den Massen 260 x 110 x 80 cm wurde aus Eternit gefertigt.
    Alle Seiten und die Bodenplatte aus diesem Material, vorne mit einer eingepassten Sichtscheibe.
    Das Becken steht im Keller, ist in einer Zwischenwand verbaut.
    Es steht auf einem Sockel, in den eine Fußbodenheizung eingelassen wurde, mit dem Hintergrund einer erhofften Stromersparnis.
    Technik: 2 x 1,80 m hohe Gegenstromabschäumer, Typ Sander, Kalkreaktor, Phosphatfilter und diverse Pumpen. Licht: 1x250W HQI plus 2x 150W HQI wurde mit der Zeit ersetzt durch 750W T5 Reflektor, Röhren frei über dem Wasser aufgehängt.
    Die Technik änderte sich mit der Zeit. Einiges fiel weg, anderes kam hinzu.
    Die Einrichtung des Beckens bestand anfangs größtenteils aus einem Mix aus Dolomit- und Lebendgestein. Auf diesem Untergrund wurden jede Menge unterschiedliche Weich- und Lederkorallen angesiedelt, die zusammen mit diversen Hornkorallen und großen Anemonen den Hauptanteil an Niederen im Becken ausmachten. Die Fischfamilie hielt sich damals noch in Grenzen:
    Acanthurus olivaceus, Acanthurus japonicus, Zebrasoma veliferum, Pomacanthus xanthometopon, Pomacanthus navarchus, Chaetondoplus mesoleucus, Centropyge loricula, Centropyge aurantonota, Centropyge acanthops, Amphiprion occelaris, Amphiprion clarkii zogen ein, und mein erster Zanclus cornutus und Lienardella fasciata folgten später.
    Das Becken wuchs mit den Jahren zu.
    Die Gladiella-Arten mutierten zu Unkraut und die Lederkorallen beanspruchten mit der Zeit eine riesige Menge Platz.
    In diese Zeit fiel auch der erste größere Gau des Beckens. (Weitere werden folgen! :frowning_face: ).

    Durch meine Unachtsamkeit, man kann auch sagen Trägheit, wurde ein Ansaugschlauch (ohne Befestigungsschelle!) eines der Abschäumer als nicht mehr so elastisch genug befunden, da mit der Zeit hart geworden.
    Anstatt diesen gleich zu wechseln, lies ich mir damit (zu) viel Zeit. An einem Morgen stand ich dann im Keller im Wasser. :frowning_face:
    Das Becken war fast leer gepumpt, die Fische drückten sich in Bodennähe herum und die Korallen stanken vor sich hin.
    Kurz und gut, ich hatte wenige Verluste an Niederen, nur Kosten für die Reinigung und für die Beschaffung einer zusätzlichen, großen Menge Meersalz.
    Da sich das Becken im Keller befand, und ich ihm in diesen ersten Jahren eine große Portion Aufmerksamkeit widmete, war das nicht wirklich günstig für unser Familienleben. Ich verbrachte die meiste Zeit im Keller, meine Frau oben im Wohnbereich. Lief alles nicht besonders harmonisch.
    Das sollte sich bald ändern.
    Da das Kellersystem fast ein Selbstläufer war, wurde ein neues Becken für den Wohnbereich bestellt. 1200L mit 5 Ecken. Es wurde genau in die Lücke eingepasst, die ein offener Kamin hinterließ, der für diesen Zweck abgerissen wurde. Die Verrohrung wurde durch den Fußboden in einen Kellerraum verlegt, in dem die komplette Filter- und Abschäumtechnik untergebracht wurde.
    Jetzt saß ich auch länger im Wohnzimmer. Sehr zur Freude meiner Frau. :smiling_face:
    Das neue Becken wurde zumeist mit LPS und Weichkorallen bestückt und neue Fische mussten her: Zebrasoma flavescens (2), Centropyge argi (2), Centropyge loricula (2), Mirakelbarsch, Zwergbarsche, Aalgrundeln (2), Schwertgrundeln (2), Torpedogrundeln (2).
    Die Zeit verging, die beiden Aquarien liefen gut, man hatte selten etwas zu beanstanden.
    Zwischendurch fuhr man in den Urlaub und ließ sich durch den (angelernten) Nachbarn vertreten. Alles verlief weiter in ruhigen Bahnen, bis zu dem denkwürdigen Tag, an dem wir über einen Stromschlag im Wasser des Kellerbeckens informiert wurden.
    Als wir dann aus dem Urlaub zurückkamen, sahen wir die Bescherung.
    Alle Fische, bis auf einen Amphiprion, hatten das Zeitliche gesegnet. Grund und Auslöser war eine alte Tunze-Turbelle, über deren Luftschlitze sich eine große Anemone gelegt hatte. Da das Tier voll Wasser war, dieses auch noch abgab, entstand die Vorstufe des Dramas.
    Als dann noch mein Nachbar in das Wasser fasste, weil ihm im Becken die Starre der Fische auffiel und er ein Temperaturproblem vermutete, war der Gau komplett.
    Die Sicherung fiel leider nicht heraus. Der Nachbar kam mit dem Schrecken davon.
    An alles hatte ich gedacht, z. B. an die Schutzvorrichtungen an den Ansaugkörben der Turbellen, damit die Anemonen nicht gehäckselt werden.
    Dass aber das große Tier das Bedürfnis hatte, sich über den halboffenen Turbellenkopf zu stülpen, konnte ich nicht vorhersehen.
    Die Niederen überlebten, neue Fische zogen ein: Zanclus cornutus Nr. 2, Zebrasoma flavescens (2), Lienardella fasciata Nr.2, Centropyge loricula (2),


    Dann kam die große Zeit der Acroporen. Man musste weit fahren, um etwas Buntes zu bekommen. Teuer wurde es leider dadurch auch.
    So kam zwangsläufig der Wunsch auf, dem Becken ein anderes Gesicht zu geben. Wir befinden uns jetzt zeitlich zu Beginn des Steinkorallen-Hypes, Stichwort: Stüber´sche Acropora.
    Also mussten Steinkorallen her. Im Becken wurde nun sukzessive Weich gegen Stein getauscht. Ein paar besonders schöne Gladiella-Arten wurden noch verschont, alles andere an Korallen wurde abgegeben. Die Korallen wucherten in den nächsten Jahren vor sich hin. Aus kleinen Ablegern entstanden mit der Zeit große, stattliche Korallenblöcke, die alsbald die Beckenlandschaft prägten. Die mittelgroßen Fische fielen kaum auf, sodass ich über größere Kaliber nachdachte. Kaiser.
    Diese Fische haben mich mein ganzes Leben begleitet. So fiel die Wahl auf einen Pomacanthus imperator, Pomacanthus chrysurus (2) und Pygoplites diacanthus (2), Genicanthus lamarck (2). Alle im juvenilen Lebensabschnitt. Beim Lamark so wie beim Chrysurus verschwanden aus unerklärlichen Gründen im semi-adulten Alter die Weiber, die dann später nur beim Lamarck ersetzt wurden. Der Imperator mutierte zum Stinkstiefel und musste einem Holocanthus ciliaris Platz machen. Damals konnte ich noch nicht ahnen, dass dieser auch die gleichen Angewohnheiten hatte: Tyrannei im Becken!

    Das sind einige, kleine Anekdoten im Zeitraffer.
    Ich vermute einmal, dass einige Aquarianer ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
    Auf die Berichte und Fotos bin ich sehr gespannt.
    Im Grunde genommen sind wir doch alle Brüder (und Schwestern) im Geiste. :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    da will ich gleich einmal anfangen. Einige dieser Aufnahmen dürften bereits bekannt sein.
    Die Fotostrecke dokumentiert die Anfänge bis zum fast endgültigen Besatz mit Korallen und Niederen.

    Im ersten Jahrzehnt der Meeresaquaristik wurde Caulerpa zur Nährstoffreduktion eingesetzt.
    Es sah relativ dekorativ aus und wurde als Fischfutter genutzt.
    Einige robustere Korallen fanden zusätzlich den Weg ins Becken.

    Es entwickelte sich....

    Moin Hajo,wie sieht es beim Zanclus mit der Gefrässigkeit gegenüber Korallen aus? Hast Du da Erfahrungswerte?
    Da gibt es sichlich einige Darstellungen ... auch auf die Gefahr hin das das hier schonmal behandelt wurde.

    Gruß
    Eric

    Hallo Eric,

    nicht mehr, als z. B. verschiedene Kaiserfischarten und nicht weniger als manche Acanthuridea.
    Man darf eventuelle Übergriffe nicht unterschlagen. Sie sollten aber korrekt analysiert werden.
    Sonst wird zwangsläufig eine Fischart abgestempelt, die vom Naturell her eigentlich nicht so sehr in diese Schublade passt.
    Ja, auch (adulte) Doktorfische können, wenn sie nicht ausreichend mit Futter versorgt
    werden, übergriffig werden.
    Die Gefräßigkeit mit zunehmenden Alter und Größe ist ein nicht zu unterschätzender Fakt, der mit dem Erwerb eines juvenilen Exemplares noch keine sichtbaren Probleme aufwirft.
    Vor dem Kauf von juvenilen Doktor- oder Kaiserfischen sollte unbedingt das Fressverhalten eines Heranwachsenden bekannt sein. Sonst erlebt man ungute Situationen, die letztendlich zur Trennung von Fisch oder auch Koralle führen werden.
    Ich bin den umgekehrten Weg gegangen. Die Korallen wurden den Fischen "angepasst".
    Die Beckenhistorie ist hier hinlänglich bekannt.
    Weil's gerade passt --- Eine Gruppe Chromis :smiling_face:

    Gruß
    Hajo


    Hallo Lilly!

    Wenn man den Schwerpunkt auf die Optik setzt, können folgende Fische infrage kommen:

    -Zanclus cornutus

    -Choerodon fasciatus

    - div. Genicanthus-Arten in Paarhaltung!!

    Letztere sind ausgesprochene Freiwasserfische und außerdem noch dimorph.

    Der Zanclus ist in der Eingewöhnung nicht immer einfach, aber dann sehr gefräßig.
    Falls der Harlekin-Lippfisch in die engere Wahl fallen sollte, ist zu bedenken, dass
    dieser Fisch wegen seiner Endgröße das wirklich letzte Exemplar in dem Becken sein sollte.

    An allen diesen Fischen habe ich mich jahrelang erfreuen können.
    Die Entscheidung ist Geschmackssache.
    Sie vertragen sich alle mit dem bestehenden Besatz, wobei der Choerodon im Alter
    manchmal zickig werden kann. Muss nicht, meiner blieb bis ins hohe Alter ein Schisser.
    Eine Nummer kleiner wären Halichoeres (z.B. H. melanurus) als eine Alternative.


    Meine Favoriten für das freie Wasser sind und bleiben Genicanthus-Arten.
    Bei diesen Fischen sind die Geschlechter sehr unterschiedlich gefärbt.
    Allein dieser Zustand favorisiert sie vor allen anderen Kaiserfischen.

    All diese Fische sind echte Hingucker.

    Gruß
    Hajo

    Also, wir haben hier in der Firma durchgängig LED, energiesparend eingesetzt, aus Energiespargründen. Ich bin damit mittlerweile sehr zufrieden, ich habe halt die Wasserchemie so angepasst, dass es mit LED funktioniert. Ich weiß jetzt aber nicht, warum die Steinkorallen so dick und "verschmolzen" wachsen, als stünden sie im Flachwasser, trotz eher schwachem Licht und mäßiger Strömung. Ist es das LED-Licht oder ist es die Wasserchemie? Würde man mit der gleichen Wasserchemie unter T5 oder HQI das Gleiche beobachten?

    Man mag dir das sicherlich nicht antun. Aber dieser Versuch und vor allem die Resultate wären äusserst interessant.
    Höchste Lichtintensität wurde bislang für die Pflege von bestimmten Korallenarten vorausgesetzt.
    Die Sättigungspunkte der Arten und deren Reaktionen auf hohe Lichtstärken, soweit überhaupt bekannt, wurden meist über einen Kamm geschert. Erst Riddle`s Arbeiten und sein Slogan "Weniger ist mehr" hat manchen die Augen geöffnet und zum Nachdenken geführt.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Torsten,

    In diesem Fall sehe ich die Beckengroesse als weniger diskutabel an.
    Mehr von Bedeutung sind die Strukturen des Rueckzugsgebietes.
    Die Barsche leben eher relativ verborgen, als dass sie permanent durchs Becken schwimmen. Sie sind ausgesprochen ortstreu.
    Das erlaubt einen relativ kleinen Lebensraum.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Torsten!

    Diese Barsche haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten.
    Deshalb ist es weniger hilfreich, eine Zweier-Beziehung
    anzustreben, als eine Aufstockung zu mehreren Artgenossen.
    Eine Anzahl von 3-5 Tieren hat sich meist bewährt.
    Keine Bange vor Neuzugängen.
    Meist wird hier nur mit offenem Maul gedroht.
    Danach regelt sich alles von selbst.

    Gruß
    Hajo


    Ich fahre 0.6W/l und sind wir ehrlich
    wenn Du die PAR/PUR Relation zur
    HQI nimmst, wären die Meisten jetzt bei
    2.5W/l HQI.

    Ich nehme das einmal als Aufhänger für das Thema "LIchtsättigung bei Korallen in der Natur, sowie der Pflege im Aquarium.
    Die Lichtstärken-These "nach oben offen für alle Acroporen" ist als Allgemeinaussage so nicht zu halten.
    Das Thema der Lichtsättigung und die Reaktion der Korallen auf starke Lichtquellen ist eng verbunden mit
    der Beleuchtungsfrage und deren Effizienz.
    Gruß
    Hajo



    https://www.reef2reef.com/attachments/up…55-png.1074683/

    Hajo, du warst im Meerwasserhof? Na das hätte ich mal wissen sollen. Für nen Kaffee wäre bestimmt noch Zeit gewesen. :smiling_face:

    Viele Grüße
    Andreas


    Dieses Geschäft wird nicht nur von mir favorisiert, sondern ist momentan auch der Lieblingsladen meiner Frau.
    Wer will da noch widersprechen? :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Zwar ist beim Betreten dieses Geschäfts unser Blickwinkel grundverschieden, doch das schmälert keineswegs den rundherum positiven Eindruck.
    Mich beeindruckt der lebende Bestand.
    Meine, vom lieben Gott mir Zugemutete, begeistert sich an der außergewöhnlichen Gepflegtheit des Verkaufsraums. Typisch Frau. :smiling_face:
    Da meine Angetraute seit Jahrzehnten an meinem Hobby teilnimmt, sind ihr auch schlecht geführte Läden ein Begriff.
    Leider mehrheitlich.
    Diese Besuche muss ich dann allein durchführen, meine Frau verweigert sich aus hygienischen Grundsätzen. Es ist die Bilanz der von ihr bislang erfassten "Umfelddaten" aus bestimmten Läden.

    Das Kaffeetrinken nehme ich gerne an. Auch als "Kaffeeklatsch" im positiven Sinne.
    Über den Termin werden wir sicherlich noch sprechen.

    Gruß
    Hajo