Beiträge von hajo

    Hallo Axel,

    natürlich kann es noch weitere Gründe geben.
    Ferndiagnosen haben immer ihre Schwachstellen.
    Abgeknickte Tentakel sind mit harten Abschnuerungen nicht gleichzusetzen.
    Diese nehmen meist nach einiger Zeit wieder ihre Ursprungsform an.
    Manchmal sind absonderliche Platzwechsel damit verbunden.
    Wenn sich die Anemone dann optimal eingerichtet hat, ist alles wieder in Ordnung. :smiling_face:
    Wenn sie Futter annimmt, dann wäre das erst einmal eine gute Nachricht.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Rüdiger,

    jetzt hast du dich noch nicht festgelegt, was wir unter einer Gruppe verstehen sollen. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Vorgeschlagen werden Gruppierungen von mindestens 5-7 und auch gerne hoeher.
    Zoramia wird ca. 5-6cm gross. Es sind ruhige Schwimmer.
    Die Mindestgroesse eines Behälters wird mit ca. 40l-50l/Fisch angegeben.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Axel!

    Die Anzahl der Tentakel einer Seeanemone wird durch die aufgenommene Nahrungsmenge bestimmt.
    Eine Reduktion einzelner Tentakeln bedeutet immer Mangel an Nahrung!
    Diese Reaktion ist aus meiner Sicht ein Notfallplan für das Überleben.
    Doch eine Abschnürung muss nicht gleichbedeutend mit dem Beginn der Mortalität sein.
    Es könnte aber der Beginn eines Tentakelverlustes werden.
    Seeanemonen sollten mindestens 1x pro Woche gefüttert werden.
    Bei normalem Verhalten behalten sie die Nahrung bei sich und stülpen ihren Magen nicht aus.
    Weit geöffnete Münder in Verbindung mit den oben erwähnten Symptomen weisen auf eine sterbende Anemone hin.
    Das sind einige mir bekannten Merkmale in Sachen Unwohlsein.
    Der zeitliche Faktor wäre auch noch zu beachten.
    Je länger der Zustand dauert, desto ernster ist die Lage.
    Ein Wasseraustausch zieht sich nicht über eine ganze Woche hin, sondern ist in wenigen Stunden erledigt.
    Sollte er länger dauern, müssen die Wasserparameter und die Lichtverhältnisse überprüft werden.
    Oder die karnivore Gesellschaft im Becken.
    Ich hoffe, du kannst mit den paar Zeilen etwas anfangen.
    Gruß
    Hajo

    hajo: wie muss ich mir das mit den muscheln vorstellen? das wäre interessant, wobei alle meine fische muscheln mögen (die falter habe ich bisher nicht gesehen dass sie muscheln nehmen). in schale wäre ne möglichkeit. aber ich vermute trotz maximaler behäbigkeit wäre da mein igel schneller bzw im vorteil.

    Eine Hälfte der Muschel (Schale natürlich mit Inhalt) auf den Boden legen.
    Meine Fische schaffen das in wenigen Minuten.
    Deinem Igel würde nichts bleiben.   :grinning_squinting_face:
    Dieser Falter lebt von benthischen Wirbellosen und Algen. Da er sich u. a. über Sand- und Schlammboeden aufhält, liegt der Verdacht nahe, dass er sich von den Wesen dieses Lebensraums ernährt.
    Andererseits legt uns das auch nahe, dass Korallenpolypen nicht primär auf seiner natürlichen Speisekarte stehen.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    für den Übergang sind Miesmuscheln noch interessant.
    Die kann man aufgebrochen und halbschalig anbieten.
    Wenn in den ersten Tagen bei den Faltern und Kaisern nichts ging, das rockte immer. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Man kann sie gut einfrieren und als Notnagel sind sie immer zur Hand.
    Desgleichen Lobstereier und lebende, weiße Mueckenlarven.
    Allerdings sind Mueckenlarven für kleine Fische wenig geeignet, da zu manchmal gross.

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    ich habe noch nie erlebt, dass nach dem Einsetzen die Mandarine sich gleich auf die Planarien stürzen.
    Dann möchte man meinen, es passiert rein gar nichts.
    Das ist ein Trugschluss.
    Im Gegensatz zu gewissen Lippfischen sind diese Tiere nicht ausschließlich auf Plananarien fixiert.
    Solange sie im Becken andere Nahrung finden, wird diese bevorzugt.
    Mit der Zeit wird die Planarien-Population abnehmen.
    Möglicherweise werden die kleinen Planarien zuerst gefressen und mehr die großen Exemplare verschmäht.
    Die Alten sterben langsam eines natürlichen Todes und der Nachwuchs wird dezimiert.
    Das ist (m)eine These und der Versuch einer Begründung, warum die Population nur langsam abnimmt.

    Gruß
    Hajo


    Das hat mich dazu bewogen, endlich ein Quarantänebecken einzurichten.
    Ich war erstaunt, dass die Regierung sofort zugestimmt hat, ein weiteres Becken aufzustellen :grinning_squinting_face:


    Hallo Stefan!

    Hängt vielleicht mit der allgemeinen Corona-Quarantäne-Verordnung zusammen? :smiling_face:
    Wenn du anstatt eines Quarantäne- mit einem Übergangsbecken
    argumentiert hättest, wäre vielleicht die Zustimmung nicht so
    kommentarlos gekommen. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    "Übergang" suggeriert ein Durchgangsbecken mit einer unbestimmten Anzahl zukünftiger Neuzugänge.
    Sehr schlechtes Karma! :grinning_squinting_face:
    "Quarantäne" dagegen, ist die befristete Isolierung eines (einzelnen) Patienten.
    Welcher auch noch einer bestimmten Pflege bedarf.
    Wer wird sich denn da verweigern?

    Mich freut, dass du dich zu diesem Entschluss durchringen konntest.
    Aquarianer, die fischlastige Becken bevorzugen, werden mir zustimmen.
    Bis auf jene Querulanten, die meinen, dass gerade durch ein halb steriles Becken der Fisch noch zusätzlich gestresst wird.
    Das ist völliger Blödsinn!
    Es wird sich sicherlich zeigen, dass dieser Schritt dir und den Fischen nur Vorteile bringt.
    Fische sind nun einmal in den ersten Tagen der Ankunft geschwächt und daher auch permanent krankheitsanfällig.
    Das sollte man immer im Blick haben.
    Solch ein Becken dient nicht nur einer Quarantäne, sondern ist auch ein ausgezeichneter Ort, um Kostverächter an das Futter zu bringen. Bei einigen "schweren Fällen" habe ich eine Demoiselle zugesetzt, die allein durch ihre Fressgier (fast) jeden Hungerkünstler umstimmen konnte. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo

    Werbung oder Drohung? Drohverhalten oder Lockverhalten?
    Das ist hier die Frage!
    Maulaufreissen und/oder Scheinangriffe waeren bei Barschen zumindestens eine Drohung. Flossenklemmen bei Unterlegenen ebenfalls ein Hinweis.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    das musst du selbst rausfinden.
    Schwere Auseinandersetzungen sind bei Irrtum des Geschlechts theoretisch immer möglich. Schon gar, wenn die Beckengroesse einen eleganten Rückzug verhindert.
    Vielleicht könnte man die Reaktionen mithilfe einer Fischfalle etc. überprüfen und danach handeln?
    Gruss
    Hajo

    Hallo,ich stelle hier gar nichts in Frage,habe gehofft das so eine Antwort kommt,da könnte ich also auch in meine Fütze einen Falter und einen Chelmon einsetzen?Beifische wären 6Chromis, 2 Kauderni .

    Nein, zwei gleich grosse Fische würden hier nicht passen.
    Schon gar nicht 2 Falter auf engem Raum.
    Auch dann nicht, wenn sie erst viel später in ihre Endgröße hineinwachsen sollten.
    Chromis+Kaudernis reichen als Gesellschaft.

    Gruss
    Hajo

    Moin, Klaus
    Zuerst einmal zu Deiner Frage nach den Berghias: Es waren 10 St. zwischen 5 und 10mm. Nach dem Aussetzen habe ich keine mehr gesehen. Vorletzte Woche habe ich eines meiner Reefdecks verschoben und plötzlich trieb ein Exemplar von ca. 1 cm durch das Becken. Sofort alle streams abgeschaltet und sie sank langsam zu Boden. Dort angekommen war sie nach kurzer Zeit nicht mehr zu sehen.

    Hast du schon einmal in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden zur Taschenlampe gegriffen und ins Becken
    geleuchtet? Meine damaligen Berghias waren auch nicht zu sehen. Jedenfalls nicht tagsüber.
    Die Glasrosen wurden erst spät weniger, sodass ich anfangs auch dachte, mit Zitronen gehandelt zu haben.
    Der Erfolg scheint auch an die Größe gekoppelt zu sein. Jedenfalls sollen adulte Exemplare sichtbarer zum zeitigen Erfolg beitragen. Deshalb, so sagte mir das einmal ein Züchter, sollte besser ein Mix aus juvenilen plus adulten Tieren eingesetzt werden. Besseres Wissen hätte da wohl Ewald?
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Wer die Beckengröße infrage stellt, der darf sich ruhig einmal mit der Anatomie eines Falterfisches befassen. Die flache und hohe Körperform ist prädestiniert für elegante Bewegungen in engen Riffstrukturen und ist keineswegs mit einem hektischen Acanthurus oder einem moppligen Siganus ähnlicher Länge zu vergleichen.
    Ich halte die Pflege eines P. ocellatus, als größtes Exemplar im Riffbecken, für nicht grenzwertig.
    Auf ähnlich große oder größere Fische sollte man dann aber lieber verzichten.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan!

    Feile oder Chelmon? Das kann so oder so ausgehen.
    Ich würde eher einen Chelmon vorziehen, da dieser 100%ig mit den Glasrosen aufräumt.
    Ein zusätzliches Argument betrifft eventuell die spätere Trennung.
    Ein futterfester und eingewöhnter Chelmon ruft mehr Interessenten auf den Plan.
    Mit einer guten Fischfalle geht mit Sicherheit auch dieser Fisch ins "Netz".
    Aus meinem Umfeld kann ich nur von guten Erfolgen und absolut keinen Übergriffen berichten.
    Allerdings sind das nur Berichte von 2 Aquarianern, die aber auch LPS im Becken haben.
    Das kann man jetzt relativieren oder gar anders sehen.
    Der Chelmon wäre für mich die beste Lösung.
    Stell dir vor, es gäbe keine Übergriffe. Dann ist unbenommen dieser Fisch auch der bessere Hingucker
    und eine Bereicherung.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo, danke für deine Nachricht.

    Ich geben dem Seestern zweimal täglich flockenfutter. Außerdem gebe ich Reef Energy Plus Coral Nutrition und Coral Food LPS ins Becken. Ich hatte die Hoffnung, dass das meinem Seestern gut tut und er es eventuell so schaffen kann. Deswegen war ich echt erfreut das man keinerlei negative Veränderung an ihm sieht. Geschrumpft ist er auch nicht.
    Werde das weiter so durchführen und hoffen, dass es hilft.

    Liebe Grüße,
    Rebecca


    Bei einem sonst gesunden Exemplar vollzieht sich die Schrumpfung sehr langsam.
    Wie bereits gesagt, das Siechtum kann sich, je nach vorhandener Nahrungsquelle, über Monate hinziehen.
    Die beste Methode die Fressaktivitäten zu kontrollieren, ist die gezielte! Fütterung.
    Es wird dann unsicher, wenn wahllos Futter ins Becken gegeben wird und die Nahrungsaufnahme nicht kontrolliert werden kann. Dinge, die er verschmäht, müssen auch nicht wiederholt angeboten werden.
    Dann lieber zu anderen Futterprodukten greifen.
    Immer versuchen, das Futter direkt vor den Seestern zu platzieren!
    Wenn es geht, lass die Scheiben erst einmal veralgen.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Rebecca!

    Wenn sich der Seestern auf dem relativ langen Transportweg nicht ernähren kann (was meistens nicht der Fall sein wird), oder gar Anpassungsschäden erleiden, ist die Gefahr einer Nahrungsverweigerung hoch.
    Das Sterben beginnt.
    Das Siechtum kann sich hinziehen. Über mehrere Wochen bis Monate.
    Man kann es daran erkennen, dass der Stern beginnt langsam zu schrumpfen.
    Langsam, aber stetig.
    Die Gliedmaßen werden kleiner und dünner. Die Agilität schwindet.
    Oder sie erkennen, dass sich noch andere Nahrungsquellen (Korallen) im Aquarium auftun.
    Das zieht dann aber einen Interessenskonflikt nach sich.....
    Da das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, kann auch nichts mehr verschlimmbessert werden.
    Als letzte Option kann man versuchen den Fromia über gezielte Gaben von Algenpellets oder Flockenfutter am Leben zu erhalten.
    Ja, Flocke! Ist nicht mein persönlicher Tipp, aber anderenorts mit Erfolg als Notnagel beschrieben.
    Futtertabletten und Pellets zur Fütterung von LPS Korallen würde ich auch noch zu versuchen.
    Sie sind mit Duftstoffen versehen und locken vielleicht den Stern aus seiner Reserve.
    Kann klappen, bis sich das Wachstum von Algen und Mikroorganismen bis zur vollständigen biologischen Reife etabliert. Das Letztere wird, gemessen an der zeitlichen Spanne, eher ein Wunschdenken sein.

    Gruß
    Hajo

    dringend empfehlen würde ich dir, einen kleineren händler in der nähe zu finden und den abzuchecken was er kann.

    Das entbehrt leider jeglicher Logik.
    Um die Spreu vom Weizen trennen zu koennen, bedarf es einiger Erfahrung.
    Die ist bei Rebecca (noch) nicht gegeben.
    So wird sie ihre Erfahrungen wohl selbst machen müssen.
    Mit der Meerwasser-Chemie, sowie mit den Händlern.
    Damit das Forum nicht zum Kummerkasten wird, sollte man sich bereits vorher mit den Dingen rund um die Meerwasseraquaristik etwas vertraut gemacht haben.
    Ein solides Grundwissen vermittelt die entsprechende Literatur.
    Gegebenenfalls auch einige Informationen im Netz durch Videos etc.
    Hier kann es aber knifflig werden, da hier auch manche ohne Niveau unterwegs sind.
    Learning by doing ist, wie wir alle wissen, sicherlich der schlechteste Weg.
    Am Ende stehen Verluste!
    Doch auch ein "Fernstudium" per Forum wird nicht optimal sein.
    Es kann aber dazu beitragen, manche Unsicherheiten abzubauen.
    Gruss
    Hajo


    .... nach einigen Zeiten nicht nur - zu manchmal gewollten - Farbmutationen gekommen ist, sondern Inzuchtdepressionen auch zu Degenerationserscheinungen, verstärkter Krankheitsanfälligkeit usw. führen können.

    Hallo Bernd,

    du hast ja nicht ganz unrecht. Auch von Z. flavescens ist das bekannt.
    Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Ansicht, dass Nachzuchten stabiler sind, hört man von Krankheitsanfälligkeit und Pigmentstörung, sowie Hautablösungen im Kopfbereich (HLLE). Das bereits im juvenilen Stadium.
    Diese Fische sollten erst gar nicht im Handel auftauchen. Sie tun es aber.
    Wahrscheinlich ist die Nachfrage doch zu groß, als dass genau draufgeschaut wird.
    So gesehen scheint das Dilemma bei Süß- und Meerwasserfischen wohl ähnlich gestrickt.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    die "Geschwisterverpaarung" mit möglichen Folgen der Inzuchtschäden dürfte bei heutigen Zuchtversuchen nicht unbedingt die Ausnahme sein. Bei der Zusammenstellung der Zuchtpaare wird vermutlich eher selten auf eine unterschiedliche Herkunft geachtet. Wenn man dann Tiere womöglich vom gleichen Züchter kauft und mit diesen erneut züchtet, wird das genetische Potential stark eingeschränkt. Ich weiß nicht, ob dies immer allen "Züchtern" bewusst ist.
    Ein auffälliges Beispiel sind für mich häufig angebotene P. fridmani, bei denen die ursprünglich leuchtend violette Farbe stark verblasst ist. Ähnliches sieht man auch bei Nachzuchten von Zebrasoma flavescens. Da liegt der Verdacht der Inzucht doch recht nah. Vor allem bei Fischen, die nur noch selten oder gar nicht mehr importiert werden, sehe ich da bei längeren Nachtzuchtlinien Gefahren.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Bernd!

    Bei der Aufzucht von Zebrasoma flavescens ist für die Farbe und das Wachstum
    das entsprechende Fütterungsschema verantwortlich.
    Je optimaler die Fütterungsmethoden angelegt sind, desto schneller wird der Übergang zur
    Jungtierfärbung vollzogen, was auch eine höhere Überlebensrate und ein
    verbessertes Größenwachstum mit sich bringt.
    Wobei natürliches Licht signifikant zur Ausfärbung beitragen soll.
    Bei der kommerziellen Zucht der Barsche wird das bezüglich der Farbintensität ähnlich zu sehen
    sein.
    Vererbungsfehler, wie Fehlstellungen oder Fehlfarben etc. sind eine andere Baustelle.

    Gruß
    Hajo


    Nun muss ich meine Frau nur noch überreden, dass wir zwei Mandarin-Leierfisch-Nachzuchten bekommen, die sollen alles an Futter fressen was man ihnen hinwirft.
    Aber leider ist da der Preis ("200 EUR für zwei Fische?!? Du spinnst wohl!")

    Hallo Rüdiger!

    Don´t worry!
    Glaube mir, mit der Zeit relativiert sich diese Einstellung.
    Ich weiss, wovon ich rede!
    Es gab schon Zeiten, da habe ich aus diesem Grund meiner Frau die Auswahl überlassen.
    Oft wird da mit dem Auge gekauft, und nicht nach der Verträglichkeit der Arten geschaut.
    Korrigiert habe ich das schon. Allerdings nur bezüglich eventueller Verträglichkeiten.
    Nicht beim Preis!
    Bei einigen "Juwelchen" hat sie zwar geschluckt, doch sich nichts anmerken lassen.
    War ja ihre Wahl, nicht die meinige. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Heute muss ich manchmal bei ihr auf der Bremse stehen.
    Nicht wegen der Preise, sondern wegen notorischem Platzmangel. :frowning_face:
    Gruß
    Hajo

    Hallo Rüdiger,

    ich bin wohl der Letzte, der dir Wasser in den Wein schütten möchte. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Aber ich gebe zu bedenken, dass bei der Zusammensetzung von Fridmani und Loreto die Beckengröße :!: eine
    nicht unwesentliche Rolle spielt.
    Es gibt die gute Erfahrung, wie auch die schlechte.
    Auch alles dazwischen.
    Das Revierverhalten spielt eine nicht unwesentliche Rolle.
    Nach meiner Meinung sind die schlechten Erfahrungen meist auf eine zu klein bemessene Beckengröße zurückzuführen.
    Hier eine interessante Hilfestellung in Sachen Kompatibilität.

    http://www.marinecompatibilityguide.com/pseudochromisfridmani/grammaloreto
    http://www.marinecompatibilityguide.com/


    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Hier werden aber jetzt Eigentore am laufenden Band geschossen.
    Wer will denn partout den Bock zum Gärtner machen?
    Totes Muschelfleisch soll einen Muschelfresser (in spe) davon abhalten lebende
    Muscheln zu attackieren?
    Kontraproduktiv hoch zwei!
    Mann oh Mann...Wer hat sich denn so etwas ausgedacht?
    Das gehört in Grimm´s Märchen und nicht in eine ernsthafte Diskussion!

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Das hätte man auch vorher wissen koennen!
    Knop und andere weisen explizit auf diese Dinge hin.
    Wer Tridacna pflegen will, der darf sich ruhig einmal der Fachliteratur bedienen. Das gilt auch fuer weitere Pflegeaspiranten.
    Der provisorische Schutz durch ein Gitter oder andere Behelfsmassnahmen sind weder fuer die Muschel noch fuer den Betrachter optimal.
    Man wird sich trennen müssen.

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    In den Vordergrund müssen wir aber immer die Endgrössen einer jeden Art stellen.
    Bei jeder Diskussion über eine Vergesellschaftung steht neben der Beckengröße auch die individuelle Aggressivität inklusive Revierverhalten.
    Mancher scheint irritiert ob der kritischen Stimmen, da man sich ja nur an den juvenilen Größen des Handels orientiert, und sich deshalb nicht das rasche Wachstum bis hin zu den Endgrössen vorstellen kann.
    Adulte Fische sind im Handel Mangelware.
    Da hier der Vergleich fehlt, ist es nur logisch, dass mehrheitlich Fehleinschätzungen die Käufe bestimmen.
    Auch werden als Alibi gerne einige grenzwertige Beispiele von Fischdichte herangezogen, obwohl kaum bekannt sein dürfte, wie der zeitliche Ablauf der Zusammenführung und die jeweiligen Größenverhältnisse zustande kamen.
    Von der Professionalität des Pflegers ganz zu schweigen.....
    Es gibt einen eklatanten Unterschied zwischen Erst- und Nachbesetzung.
    Erstere birgt kaum Schwierigkeiten, bei letzterer spielen Kenntnis und ggf. langjährige Erfahrung eine Rolle.
    Vorerst reichen auch entsprechende Informationen über die Arten, die uns die wissenschaftliche Literatur bereitstellt.
    Wer zu faul zum lesen ist, der wird später das Nachsehen haben.
    Ignoranten dito.
    Apropos Docs und Vielschwimmer.....
    Ich würde da schon einen Unterschied zwischen Acanthurus- und Zebrasoma-Arten machen.
    Zumindestens in der Pflege im Aquarium.
    Wobei erstere deutlich agiler im Wesen sind, als die Zebrasoma, welche mehr riffgebunden agieren.
    Zumindestens während der Zeit des Heranwachsens.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Fabian,

    einer meiner ersten Fische war ein A. japonicus, sehr ähnlich in Aussehen und Verhalten dem nigricans.
    Dieser Fisch fühlt sich nur bei extrem guter Wasserqualitaet wohl.
    Sauberes Wasser und eine gute Strömung verhindern Krankheiten.
    Also: Erst einmal Augen auf beim Erwerb!
    Ansonsten gelten die allgemeinen Pflegebedingungen fuer Doktorfische.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Hajo,

    das Bild ist aber auch mindestens 15 Jahre alt. Heute wären da mit Sicherheit hunderte von Kalkstängeln drin.

    Das Alter der Aufnahme lenkt aber nicht vom damaligen Problem ab.
    Wasserbelastung en gros!!
    Deshalb überlebten auch keine Kalkstaengel, sondern ausschließlich widerstandsfaehiges Getier.

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Das unten gezeigte Becken gehört einem Freund.
    Es zeigt mehrere in Futterkonkurrenz stehende Doktorfische.
    Auf exquisite Korallen musste verzichtet werden.
    Das Zusammenleben ist relativ friedlich.
    Warum?
    Weil das Becken eine Wassermenge von 2000l hat.

    Gruß
    Hajo


    Hallo zusammen!

    Beisst euch nicht so sehr an den sog. "Fuchsgesichtern" fest.
    Einer Vergesellschaftung mit anderen Fischen steht sicherlich nichts im Wege.
    Wir sollten hier aber einmal über das rasante Wachstum und die Fresslust dieser Fische nachdenken.
    Daher stehen sie den Doktorfischen in nichts nach.
    Ganz im Gegenteil.
    Die beiden Arten sind Dauerfresser und stehen in Konkurrenz zueinander.
    Wenn man ihnen gerecht werden will, ist eine reichliche Fütterung unabdinglich.
    Wer hier versagt, hat das Nachsehen.
    Übergriffe auf Korallen sind dann an der Tagesordnung.
    Selbst wenn es an der Futterversorgung nicht scheitern sollte, müssen wir mit einer deutlichen Belastung des Wassers rechnen.
    Das ist das eigentliche Nadelöhr bei der Pflege dieser Fische in kleineren Aquarien.
    Frisch eingerichtete Becken haben oft ein Algenproblem.
    Aus diesem Grund werden jetzt die Algengraser interessant.
    Natürlich werden sie helfen, die lästigen Algen zu dezimieren.
    Aber was dann?
    Das Nährstoffgleichgewicht ist eh schon instabil und man hilft sich mit Adsorbern und ggf. einer reduzierten Fütterung.
    Bei kleinen Becken sitzen wir jetzt in einer Zwickmühle.
    Reduzierung der Futtermengen und den damit verbundenen Attacken auf die
    Korallen, oder ausreichende Futtergaben und der anschliessende Kampf gegen die vermehrt anfallenden Exkremente?
    Die Wassermenge passt sich leider nicht an das Wachstum der heranwachsenden Fische an.
    Das Kampfgewicht eines ausgewachsenen Siganus ist schon beachtlich.
    Bei einigen Händlern schwimmen sie als "Rückläufer" in den Becken.
    Ein mehr als 25cm großer Fisch wirkt für manche schon etwas irritierend.
    Hier gibt es das grösste Missverstaendnis.
    Weil das so ist, steht dann oft eine Trennung ins Haus.
    Das muss nicht sein, wenn man vorher seine Hausaufgaben gemacht hat.

    Kaiserfische als Alternative wären eine Option.
    Hier sollte uns aber der Speisenplan dieser Fische den Weg weisen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Es ist löblich immer zuerst auf ein Paar hinzuweisen.
    Doch hier können auch die ersten Probleme auftauchen.
    Es muss ein deutlicher Größenunterschied gegeben sein.
    Die Struktur der Aufbauten sollte so gestaltet werden,
    dass sich erst einmal beide Fische nicht ständig auf den Keks gehen.
    Das ist hier leider (noch) nicht gegeben.
    Offener Schwimmraum ist zwar der richtiger Weg, doch müssen
    andererseits „Sichtblenden“ vorhanden sein, um nicht bei den Fischen permanent
    Aggressionen zu wecken.
    Dann mag es mit der Zeit klappen.
    Oder auch nicht.
    Je näher der alte Flavescens an seine adulte Größe kommt, desto unberechenbarer
    wird eine Vergesellschaftung.
    Nicht umsonst wird immer wieder auf das gemeinsame Einsetzen der Fische hingewiesen.
    Jedes Nachsetzen birgt ihre Tücken.
    Nach meiner Erfahrung ist es leichter eine andere Art beizusetzen, als ein Mitglied derselben Art.
    Alteingesessene Fische entwickeln manchmal nie gekannte Aggressionen.
    Das Becken ist auf Dauer für 3 Doktorfische zu klein bemessen.
    Nicht nur mit Hinblick auf die Aggressionen, sondern auch auf ihre Endgrösse im Alter.
    Siganus-Arten gehören auch in diese Kategorie.
    Ich würde es beim Flavescens und Ctenochaetus belassen.
    Wenn´s dich stark juckt, wäre der Pyroferus eine gute Wahl.
    Dieser Fisch ist ein Lamm. Jedenfalls im Vergleich mit dem Japonicus oder dem Weisskehl.
    In meinem Becken lebten ein Hawaiiensis, Pyroferus, 2 x Flavescens und ein Xanthurum.
    Alles in ca. 3000l Wasserinhalt.
    Stress war nie zu beobachten. Kurze Rangeleien. Das war es schon.
    Aus einem meiner anderen Pfützen musste ich einen Xanthurum entfernen.
    Das Zusammenleben mit einem alteingessenen Flavescens wurde durch seine aufkommende
    Dominanz schwer gestört.
    So etwas ist nicht voraussehbar, doch in einem grossen Becken auch weniger problematisch.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Bernd,

    ich glaube, das ist gehupft wie gesprungen.
    ORA und BIOTA Marine Aquaculture sollen ihre Nachzuchten mit Hydropolypen bezw. Aiptasien füttern.
    BIOTA Marine nimmt Lebendgestein mit "Aufwuchs" um die juvenilen Feilen gleich an Glasrosen zu
    gewöhnen. Jedenfalls wird damit hausiert.
    Trommeln gehört zum Handwerk?
    Ich weiss es nicht.
    Allerdings wird ebenfalls eingeräumt, dass nicht jeder versandte Fisch an Glasrosen gehen wird.
    So etwas kann gleich geschehen, in ein paar Wochen oder nach Monaten.
    Selten gar nicht.
    Auch ich hatte damals ein negatives Erlebnis mit Acreichtys tomentosus.
    Erst haben sie mir die falschen Feilen eingepackt, dann hatte die richtige Spezies wenig Interesse an meiner
    damaligen Majano-Invasion.
    Sie waren zwar nicht abgeneigt, doch die juvenilen Fischchen waren den großen Majanos nicht gewachsen.
    Da ich aus guten Gründen die adulte Größe der Feilen nicht abwarten wollte, habe ich mich
    aus dringlichen Gründen für Kalkbrei entschieden.
    Aiptasien hatte ich zu dieser Zeit nicht.
    Dieser Feilenfisch ist kein richtiger Futterspezialist. Wenn man das berücksichtigt, ergibt sich daraus auch keine Garantie als Glasrosenfresser. Trotz seiner carnivoren Gelüste wird er In einem Riffbecken mache Leckereien finden, die ihm mehr munden, als z. B. Glasrosen. :smiling_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Das Thema der geräuscharmen Pumpen ist eine never ending story.
    Was dabei meist übersehen wird ist, neben der charakteristischen
    Lautstärke eines jeden Pumpen-Typs und einer subjektiven
    Hörempfindlichkeit, der oft abweichende Ort der Montage.
    Am Anfang jeder Diskussion sollte der Ort mit einbezogen werden.
    Sonst sind alle weiterführenden Ratschläge für die Katz.
    Es gibt Zwänge, die erlauben nur die leisen Töne.
    Wenn aber Schächte oder Kammern geräuschverstärkend wie ein Violinenboden wirken, dann ist guter Rat teuer.
    Hier ist meist der Bastlertyp gefragt, der mit etwas Glück das Geräusch minimieren kann.
    Nur wird es immer ein Kompromiss bleiben.
    Hier ist nicht die gepriesene, leise wispernde Pumpe die Schuldige.
    Es ist die Lokation, die uns manchmal einen Strich durch unsere hohen Erwartungen macht.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    ich bin ehrlich gesagt etwas skeptisch, was die ganze Bakterien / Infektionsgeschichte bei Korallen angeht.
    Es galt lange Zeit als gesichert, dass unverletzte Korallen quasi nicht erkranken können, nur Korallen mit einer Schädigung durch z.b. scheuernde Plastikteile oder Angelschnüre oder ähnliche mechanische Reizungen konnten zum Erkranken führen.
    Es passt auch nicht zusammen, dass die Korallen aus einer Ecke der Welt alle sterben beim Import und andere aus der anderen Ecke nicht.
    Dann müssten zumindest statistisch einige Korallen aus jeder Charge überleben.

    Meine Vermutung ist eher, dass in Indonesien die Wasserqualität insgesamt sehr viel schlechter ist und dass dort immer noch mit Cyankali gearbeitet wird und dass die Korallen schlicht durch den Fischfang vergiftet wurden und dann beim Händler langsam ersticken.

    Wie gesagt, ich würde da sehr gern mehr drüber erfahren. Gab es bakterielle Abstriche? Wurden die Korallen untersucht?
    Möglicherweise auf Schwermetalle?

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Rüdiger,

    die Realität ist da leider eine andere.
    Die ersten beiden Links betreffen Indonesien, der nächste Florida.
    Den Artikel von Borneman habe ich zuletzt beigefügt.
    Es wird nicht schwer sein, noch weitere Veröffentlichungen zu finden.
    Alles in allem ist die Palette von Korallenkrankheiten nicht klein
    und auch nicht zu übersehen.

    Gruß

    Hajo

    https://www.researchgate.net/publication/26…CH_IN_INDONESIA

    https://iopscience.iop.org/article/10.108…15/429/1/012027

    https://floridadep.gov/rcp/coral/cont…isease-response


    http://reefkeeping.com/issues/2008-01/eb/index.php

    Hi,
    diese Probleme gab es doch vor dem Importverbot nicht bzw. hab ich da früher noch nie von gehört das die Korallen alle ausfallen sollen.

    Zumindestens fuer Catalaphyllia kann ich sagen, dass die Probleme bereits um die Jahrhundertwende bekannt waren.
    Außerdem verdichteten sich die Informationen ueber Verschlechterungen von Umweltbedingungen in bestimmten Fanggebieten Indonesiens.

    Gruss
    Hajo