Lass sie dort, wo sie ist. Mehr kannst du nicht tun.
Zwei Faktoren bestimmen das Wohl einer Anemone.
Licht und Wasserbewegung.
Die Anemone sucht sich immer ihre optimale Umgebung.
Das wirst du sicherlich auch bei dem anderen Tier beobachtet haben.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass neu eingesetzte Anemonen Probleme mit der Adaption haben. Vor allem jene Irritationen, die du beschrieben hast.
Gruss
Hajo
Beiträge von hajo
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Habt ihr ein 2,4 und 5ghz wlan auf den gleiche Namen? Vielleicht haben die damit Probleme ?
In diese Richtung hatte ich auch schon gedacht.
Ist aber nicht.
Das Wlan-Protokoll ist sauber und zeigt keine Überschneidungen oder Doppelnamen.Gruss
Hajo -
Dosierpumpen sind von Reef Factory. mit denen bin aber nicht so zufrieden. Laufen zwar zuverlässig, aber die W-Lan Anbindung ist eine Katastrophe. Manchmal bekomme ich 50 Emails am Tag, Reef Factory hat die Verbindung zum Internet verloren, dann : ... hat die Verbindung wiedergefunden. Die Email-Funktion ist jetzt ausgeschaltet.Das scheint ein nicht seltenes Problem zu sein.
Dieses Dilemma habe ich seit dem Kauf einer ReefDose von RED SEA.
Dieses Produkt verliert ebenfalls mehrfach die Verbindung zum Internet.
Für eine bessere Verbindung habe ich mir noch einen zusätzlichen Repeater besorgt.
Dieser befindet sich ca. 2 m vom Gerät entfernt.
Klappt auch nicht!
Durch eine vorübergehende Zwangsunterbrechung der Stromzufuhr komme ich
dann wieder in das Menü. Manchmal gehen dabei auch einige der gesetzten Daten verloren.
Die Pumpe wurde schon einmal ausgetauscht, aber ohne nennenswerten Erfolg.
Momentan stehe ich dem Support wieder einmal auf den Füßen.
Etwas Positives gibt es auch.
Die Pumpe arbeitet permanent mit den letzten Daten weiter.
Ohne Verbindung zum Netz kann man sie aber nicht ändern.
Schei.. Technik.Gruß
Hajo (Leidensgenosse) -
Hallo zusammen,
Einige Gedanken zu diesem Thema....
Normalerweise liegen die moderaten Temperaturgrenzen bezüglich eines intakten Wachstums bei kalkbildenen Korallen zwischen 23 und 27 Grad Celsius.
Ich zitiere einmal die Wissenschaft:
"Dauerhafte Werte unterhalb oder oberhalb dieser Grenze haben einen negativen Einfluss auf die Kalzifizierung der Korallen (Ausdehnung, Dichte und Verkalkung) und deren Symbionten.
Die Korallen sind auf symbiotische Algen angewiesen.
Durch Photosynthese produzieren die Algen Zucker, der an die Korallen weitergegeben wird.
Niedrigere Temperaturen hemmen die Photosynthese in den Korallen, was zu einem potenziellen Nettoverlust von Kohlenstoff führt, der von den Algen an die Korallen übertragen wird.
Jede Korallenart aber hat ihre eigene einzigartige Art von Symbiodinium, von denen einige besser in der Lage sind, kalte Temperaturen zu tolerieren und sich davon zu erholen, als andere. "
Aber alles in gewissen Grenzen, sagt die Wissenschaft.Wenn dann unter Aquarienbedingungen die Absenkung der Temperatur zusätzlich mit einem niedrigen Ph-Wert einhergeht, wird es auch mancher Koralle nicht gefallen.
Der Anstieg des CO₂ und der damit verbundene Abfall des Ph-Werts führt zur Verschiebung des Aragonitsättigung.
Wenn die Sättigung abnimmt, nimmt der Karbonatsättigungzustand der inneren kalzifizierenden Flüssigkeit ab und reduziert die Verkalkungsrate.
Insofern können wir auch nicht alle Schädigungen ausschließlich den Temperaturen zuordnen.
In der Natur wachsen Korallen unter optimalen Verhältnissen.
Im Aquarium lauern auch noch andere Missverhältnisse, die zusätzlichen Druck auf die Gesundheit erzeugen.
Deswegen sollten wir bei der Einstellung von niedrigen Temperaturen auch die anderen Parameter beachten und ggf. optimieren.
Kurzzeitbeobachtungen aus Händlerbecken oder saisonbedingte Schwankungen sollten keine Grundlage für eine dauerhafte Absenkung der Wassertemperatur sein.
Es ist ähnlich, wie mit der Dichte.
Es gibt bei Importen (Neuzugänge) Gründe, vorübergehend mit niedriger Dichte zu arbeiten.
Das bedeutet aber nicht, dass das zu einem Dauerzustand führen soll.
Mit einer gewollten Temperaturabsenkung bewegen wir uns auf dem Pfad der experimentellen Übungen, der möglichst nicht als allgemeinverbindlich propagiert werden sollte.Gruß
Hajo -
Hallo zusammen,
eh hier die Meinungen ins Kraut schießen..
Dieser Bericht könnte hilfreich sein.
Gruß
Hajo -
Moin
Vielen Dank für die Informationen. Ist ja wirklich ein interessantes Thema. Mir reicht es derzeit aber, wenn meine Korallen gesund sind und wachsen. Von daher würde ich keine Versuche in Richtung grafting unternehmen.Ich weiß auch nicht genau, wer oder was hier Pate gestanden hat.
Die Okulation oder gar der Patchwork-Gedanke?
Bei Teppichen war das mal der Renner.....
Gruß
Hajo -
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Wie man sehen und lesen kann, alles nicht ungewöhnlich.
Gruß
Hajo
https://www-3reef-com.translate.goog/threads/odd-fi…=de&_x_tr_hl=de -
Hallo Rüdiger,
das ist nicht so selten in der Gefangenschaft bzw. unter nicht natürlichen Bedingungen.
Der Text neben dem Siganus mit Labroides gibt einige Hinweise.Gruß
Hajo
https://fanimal.online/intra-species-animal-relationship/ -
Vielen Dank Hajo auch für den nützlichen Link
Ich denke dann habe ich wohl das Männchen. Um sicher zu gehen werde ich wohl das ein oder andere Hopfenwasser die nächsten Tage vor der Glasscheibe genießenvg Fabian
Alkohol verändert die Informationsuebertragung im Hirn. Das könnte bezüglich der Geschlechterbestimmung zu falschen Rueckschluessen führen. Lieber ein kastrierter Hopfen.

Gruss
Hajo -
Im Grunde genommen wie Splendidus und Picturatus, nämlich an der größeren ersten Rückenflosse.
Gruß
Hajohttps://www.monaconatureencyclopedia.com/neosynchiropus…atus-2/?lang=en
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Hallo Klaus,Welche Seesterne hast du in einem Ebbetümpel gesehen (habe ich auch schon gesehen) ?
Bestimmt keine Linickia, Echinaster, Fromia oder Leiaster , ich glaube diese sind dort nicht anzutreffen !?Irrtum! Die Wissenschaft spricht von einer range ab 0m!
Gruß
Hajo -
Hallo Seestern-Besitzer und Seestern-Informaten/innen,
beim Stöbern im MWL fand ich bei dem Seestern Archaster typicus den Zusatz, dass Seesterne beim Einsetzen nicht an die Luft kommen sollten.
Ist das jetzt nur für diese Art von Seestern oder trifft das auf alle Seesterne zu bzw. eventuell auch auf Seeigel?
Wie sieht ihr das?
Also in Afrika sah ich immer wieder einmal bei Ebbe Seesterne und auch Seeigel die kurz an der Luft waren und von einem Tümpel in den nächsten wechselten.
Eigentlich hast du dir deine Frage ja schon selbst beantwortet.
Bei Ebbe koennen Dutzende Seesterne trocken liegen, die dann bei Flut ihrer Tätigkeit wieder nachgehen.
Ich setze die Seesterne nie unter Wasser um.
Ausfälle gab es keine.
Gruss
Hajo -
Deutlich klebriger bedeutet deutlich aggressiver.
Das kann erst einmal die Reserviertheit erklären.
Nur Geduld. Das ist nicht untypisch
Gruss
Hajo -
Du wirst bald noch Dutzende von ihnen sehen.
Je reifer das Becken, desto.....Gruss
Hajo -
Hallo Werner!
Man muss den Arten eine Perspektive geben.
Das trifft auch auf jene zu, die in direkter Konkurrenz um Nahrung zueinander stehen.
Eine umfassende Kenntnis über die Ernährung der Arten hilft uns da weiter.
Gleiche Nahrung und gleicher Lebensraum können zu einem Problem führen.
Ob es eines wird, entscheiden wir selbst bei der Auswahl des Besatzes.
Mit deinem Mandarin hast du ein gutes Beispiel gegeben.
Diesen Fisch mit Ersatzfutter zu ernähren, ist nicht einfach.
Mal klappt es, mal nicht.
Die beste Lösung wäre die Eigenversorgung.
Das bedeutet den Ausschluss kleinerer Becken.
Dito Nahrungskonkurrenz.
In größeren Aquarien kann man diese Fische unbesorgt lange Jahre als Paar halten.
Wenn doch die Weibchen länger durchhalten würden....
Wenn Synchiropus mit der Zeit lernen, sich das Futter mit den anderen Mitbewohnern zu teilen, ist das ein Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.
Bei kleineren Becken bleibt vorher abzuwägen, ob die Beckenfauna der kompletten Versorgung gerecht wird.
Wenn man sich nicht sicher ist, sollte als Besatz erst einmal nur ein Exemplar infrage kommen.
Magert es nicht ab, ist kugelrund, dann kann der Partner folgen.
Wem die Futterfrage zu heikel erscheint, der sollte auf diese Fische verzichten oder sich der Nachzuchten bedienen.
Diese Möglichkeit würde dann möglicherweise einen Nahrungskonkurrenten in spe nicht ausschließen.
Inwieweit das beständig bleibt, kann ich nur vermuten.
Obwohl diese Art bei mir zum Grundstock gehört, habe ich mich bei Synchiropus noch nicht um Nachzuchten bemüht.
Kann ja noch kommen.
Gruß
HajoInterspezifische und intraspezifische Konkurrenz und deren Auswirkungen sind Fakten, mit denen wir uns bei der Vergesellschaftung von verschiedenen Arten befassen müssen.
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Ich habe dort aber auch schon mehrere Monate auf einen bestimmten Fisch (siehe Avatar) gewartet.
Dabei hab ich immer gedacht, es sei ein Selfie!

Gruss
Hajo -
Hallo Rüdiger,
zumindestens ist das für Elena ungewöhnlich, sich nicht zu melden.
Versuch es einmal per Email.
Gruss
Hajo -
Hallo Rüdiger!
Es ist doch legitim, sich nach seiner Bestellung zu erkundigen. Oder?
Wenn da nichts kommt, sind Zweifel an der Seriosität angebracht.
Da kann man schon einmal Ross und Reiter nennen.
Ich hatte vor ein paar Jahren eine Tridacna bestellt.
Per Internet und Vorkasse!
Was nicht kam, war die Muschel.
Nach zig Versuchen, den Händler telefonisch zu erreichen, klappte es dann schliesslich.
Nicht unter der Geschäftsnummer, sondern ueber seinen mobilen Kontakt.
Er wäre im Urlaub an der Ostsee und käme erst nächste Woche wieder zurück.
Es gibt also Händler, die machen stehenden Fußes ihren Laden zu, haben keine Vertretung und überlassen die Tiere so ihrem Schicksal???
Ein Schelm, wer....
Die Frist gab ich ihm.
Die Muschel machte sich weiterhin rar.
Nach weiteren telefonischen Kontakten und einer insgesamten Dauer von 6 Wochen! reagierte er nur auf meinen Wink mit dem Zaunpfahl (Anwalt) und überwies mir den Kaufbetrag zurück.
Einige Wochen später erhielt ich Nachricht von seinem Konkurs.
Das ist nur eine Anekdote von vielen anderen, die mir das Interesse am Internetkauf vermiest haben. U. a. Ankunft von nicht bestellten Fischen, schlechter Zustand und sogar Krankheit. Schlecht verpackte Korallen und damit geschädigt, und tropische Schnecken in eisigem Wasser.
Wer viel bestellt, der hat auch viel zu erzählen.
Gruss
Hajo -
Da ich nicht weiß, um welchen Händler es sich handelt, und ich auch generell von Internetbestellungen von Tieren im Netz nichts halte, kann ich das nicht beurteilen.
Ich war letzte Woche bei zwei Händlern in meiner Region.
Etliche Decora und jede Mengen Kauderni!
Es herrscht also kein Mangel an diesen Fischen.Gruß
Hajo -
Hallo zusammen!
Mal wieder eine andere Sicht auf die Dinge, die doch irgendwie miteinander zu tun haben.
Eine Mangelernährung liegt vor, wenn weniger Nährstoffe als benötigt aufgenommen werden, und ein Abbau von Körpersubstanz stattfindet.
Hier müssen wir unterscheiden zwischen dem qualitativen und dem quantitativen Mangel.
Die qualitative Mangelernährung ist die Folge einer einseitigen Ernährung!!
Quantitativer Mangel ist bei unseren Pfleglingen seltener festzustellen.
Abwechslungsreich füttern, heißt die Devise.
Auf diese Weise wird einer Mangelernährung vorgebaut.
Diese Methode hat auch ihre Tücken.
Der Fisch muss auch mitziehen.
Er muss erkennen, dass das gereichte (Ersatz)Futter auch Teil seiner Bedürfnisse ist.
Damit beginnen die eigentlichen Schwierigkeiten.
Bei einem Reflex handelt es sich um eine Reaktion, die aufgrund eines bestimmten Reizes unwillkürlich abläuft.
Reflexe können angeboren oder auch erlernt werden.
Letzteres kann den Fischen direkt oder indirekt antrainiert werden.
Direkt über ein oft mühsames Geschäft, was viel Zeit in Anspruch nimmt und die ganze Futterpalette hoch und runter in Anspruch nehmen wird.
Indirekt kann auch bestens der Fressreiz durch andere Fische stimuliert werden.
Diese Rivalität ist viel eleganter, als das mühselige Ausprobieren diverser Futtersorten.
Natürlich führt auch diese Variante nicht immer zum Erfolg.
Insbesondere beim „harten Kern“ der Nahrungsspezialisten.
Wer hat nicht schon Fische gesehen, die vor dem gereichten Futter, wie der Ochs vorm Berg standen?
Einige sind schlichtweg dabei verhungert.
Um möglichst schnell jeden Fisch an Nahrung zu bringen, gibt es eine große Auswahl an Futtersorten.
Jedoch sollte das Futter immer entsprechend den Bedürfnissen der Arten ausgesucht werden.
Die einzelne Dose Trockenfutter auf der Deckscheibe ist ein schlechtes Synonym.
Es ergibt wenig Sinn, in den ersten Tagen ein Produkt auszuwählen, das sofort zu Boden fällt.
Ein langsames Sinken erhöht die Aufmerksamkeit, und wäre hier besser angesagt.
Momentan verbringe ich gerade viel Zeit mit einem 4 cm kleinen Ctenochaetus.
Artemia ist hier bereits zu groß, der Däumling ergreift davor die Flucht.
Also muss ich auf rotes Plankton zuzugreifen, anschließend Bosmiden und Lobstereier.
Zwischen diesen Mahlzeiten ernährt er sich von den veralgten Scheiben des Quarantänebeckens.
Er ist dank weiterer ausgezeichneter Frostfutterangeboten auf einem guten Weg.
Auch wegen der speziellen Anreicherungen in manchen Produkten.
Gerade erreicht mich eine gute Nachricht eines Freundes, der sich Sorgen um die Gesundheit eines frischen Neuzugangs gemacht hatte. Kein Grund zur Panik.
Der Chelmon fraß sofort die angebotenen Artemia, Mysis und weiße Mückenlarven.
Einen anderen Aspekt betrifft die Erhaltung der Agilität.
Ein Rollmops sieht zwar auf dem Teller, im Aquarium weniger gut aus.
Der Fisch hat seine Eigenwelt, die im Aquarium meist aus Langeweile besteht.
Der allgemeinen Reizverarmung können wir durch besondere Futterreize entgegenwirken.
Die Nahrung sollte man so zuführen, dass der betreffende Fisch sie bis zu einem gewissen Grad erringen muss, sonst geht die psychische Spannung mit der Zeit verloren.
In der Freiheit nimmt die Suche nach Futter einen großen Raum ein.
Viele Fischarten verbringen den ganzen Tag mit Futtersuche.
Nichts wäre unbefriedigender, als das ständige Betteln, eine Reaktion auf den Schatten vor der Scheibe.
Also muss entsprechende Gesellschaft ins Becken!Gruß
Hajo -
Hallo zusammen!
Mal ein ganz anderer Blick auf die Dinge.
Die unterschiedlichen Auffassungen bezüglich des PH-Werts zeigt eine Unkenntnis über die inneren Vorgänge eines Korallenholobionten.
Um es kurz zu machen:
Die Immunabwehr der Korallenschleime eines Holobionten wird durch einen niedrigen pH-Wert geschwächt. Pathogene Keime gewinnen die Oberhand und schwächen die Koralle.
Das Resultat ist mangelnde Verkalkung und/oder Gewebeverlust.
Die Widerstandsfähigkeit ist von Korallenart zu Korallenart unterschiedlich.
In der Praxis vielen Aquarianern nicht unbekannt.
Nicht alles lässt sich immer mit einer PO4 Schwankung erklären.
Warum sollten wir den pH-Wert außer acht lassen?
Der pH-Wert bestimmt alles biologische Leben.
Also auch hier.Gruß
Hajo -
moin rüdiger,
die ältesten sind schon seit beginn in 2008 bei uns.
sie sind nutztiere und auch schautiere gleichzeitig.
wozu hat man denn aquarien
Die Fische sind schon uralt..
Da ist Joe das übernommene Problem.
Gruss
Hajo -
Hallo Werner,
Ich würde mir nicht so viele Gedanken machen.
Ballaststoffe sind wichtige Füllstoffe meist schwer- bis unverdaulicher Art.
Z.B. die Chitinhüllen der grossen Palette der Krebstiere oder die Cellulose bei den Pflanzen.
Diese Bestandteile sind auch in gutem Fischfutter enthalten.
Allerdings scheiden sich auch hier die Geister.
Wo einige Hersteller Getreideprodukte nehmen, greifen andere auf naturidentische Stoffe zu, die als Nahrung im Meer dienen. Hier ist der Phosphoranteil reduziert.
Auch kein Verschnitt in irgendeiner Art.
Anbei ein Link, dessen Futterpalette nicht vollständig ist, aber ein wertvoller Hinweis für jene, die ihre Fische versuchen artgerecht zu ernähren.
Meine Fische werden u. a. mit "Sponge/Polyp" ernährt.https://www.panta-rhei-aquatics.com/fischfutter/
Gruß
Hajo -
Hallo Klaus,
Tetralia und Trapezia-Arten sind zweifellos eine Bereicherung und nützliche Untermieter der Korallen. Allerdings sollte man aufpassen und die Haarigen von den Glatten trennen. Haarig schlecht, glatt unbedenklich.
Bei mir wachsen die Krabben mit den Korallen.Gruss
Hajo -
Hallo Hajo,
hier muss ich mal einhaken. Ich hatte zu meiner Anfängerzeit mehrfach gehört und gelesen, dass man die Tiere nicht mit artfremdem Futter füttern soll. Es gab hierfür mehrere Gründe, zwei habe ich mir gemerkt. Bei (roten) Mückenlarven seien das andere Fette, die ein Meerwasserfisch nicht verstoffwechseln kann im Gegensatz zu Süßwasserfischen - der Meerwasserfisch würde bei so einem Futter dann verfetten. Und bei Salat für z.B. Doks war der Grund, dass man nicht sicherstellen kann, dass da nix dran ist, was dem Fisch oder der Beckenchemie schaden kann.
Nun schreibst Du hier z.B. von Mückenlarven, daher die Nachfrage.
Hallo Martin!
Das gilt nicht nur für Meeresfische, sondern auch für den Süßwasserbereich.
Die Dosis macht das Gift (Fett).
Wir sollten froh sein, den Futterverweigerern unter den Fischen eine so wertvolle Kost anbieten zu können!
Ob nun schwarze Mückenlarven (Achtung Stechmücke), rote oder weiße Mückenlarven, mit ihnen wird manche Hungerphase überbrückt.
Mückenlarven werden von den meisten Fischen gerne angenommen.
Die Puppen der roten Mückenlarven sind oft zu hart für manche kleinen Fische.
Man muss bei aller Kritik schon genau hinschauen, wo der Hase im Pfeffer liegt.
Auch die meisten unserer gefrorenen Futtertiere enthalten Schmarotzer oder Untermieter, die zuweilen unseren Tieren gefährlich werden können.
Zuweilen bedeutet nicht die Regel!
Weil die gefrorene Fischnahrung kommerziell gezüchtet und vertrieben wird, ist hier die Gefahr einer Einschleppung sehr gering, obwohl auch hier manchmal Seuchen auftreten können.
Mal abgesehen von den Unterbrechungen der Kühlkette, die wir nicht kontrollieren können.....
Höchstens durch eine optische Kontrolle.
Dazu sollte man aber auch wissen, wie frische Ware auszusehen hat.
Wir können das nicht verhindern, es sei denn, wir entschließen uns zu einer völlig einseitigen, und somit viel schädlicheren Fütterung.
Neben den Mückenlarven, die es saisonbedingt auch lebend zu erwerben gibt, sind Tubifex, Enchyträen, Cyclops, Daphnien oder auch Bachflohkrebse ein ausgezeichnetes Futter.
Diese Lebewesen sind auch gefroren und gefriergetrocknet erhältlich.
Zusammen mit den Artemia bieten sie nicht nur eine alternative Nahrung zu Krill, Mysis & Co.
Vor allen Dingen, es gibt sie saisonbedingt auch lebend!
Schwierigen Kostgängern biete ich zuerst das Lebendfutter an, ehe ich zur Tiefkühlkost übergehe.
Der Übergang ist fließend.
Fische, die zuvor z. B. Artemia als Frostfutter verschmähten, sind über die lebenden Artemia etc. an diese einfache Methode gewöhnt worden.
Alle meine Nahrungsverweigerer habe ich mit Lebendfutter überzeugen können.
Der angeborene Futterreiz bestimmt hier mehr die Überlebenschance, als alles andere, was man noch so im Köcher hat.
Natürlich gab es auch einmal Pannen.
Das lag nicht am Futter, sondern an den verdeckten Vorerkrankungen der Fische.
Lebendfutter, in welcher Form auch immer, möchte ich nicht mehr missen.
Beim Futtertraining eines Chelmon schon gar nicht.Gruß
Hajo -
Wenn schon ein Quarantänebecken dann sollte es auch genutzt werden.
In einem reiferen Becken ist der Chelmon natürlich besser aufgehoben.
Dem gegenüber steht die ernste Gefahr einer Einschleppung von Krankheiten.
Der letzte Chelmon meines Bekannten hat 8 Jahre durchgehalten.
Auch seine Vorgänger sind ausschließlich über die Quarantäne ans Futter gebracht worden.
Aus gutem Grund.
Der Chelmon gehört zu den empfindlichen Fischen, die meist über den Hunger an Ersatzfutter gebracht werden.
Artemia, Tubifex, Mückenlarven und Enchyträen sind als Startfutter die Wahl.
Diese Nahrung kann man auch im Übergangsbecken anbieten.
Andererseits werden Futtermimosen besser durch Konkurrenz zum Fressen animiert.
Theoretisch stehen wir immer vor einer Gretchenfrage.
Praktisch sollte die Vernunft siegen.Gruß
Hajo -
Ich sehe das ähnlich, wie Bernd und Ingo.
Normalerweise darf es nicht zu einem Defizit kommen, wenn abwechslungsreich gefüttert wird.
Sollte das aus irgendeinem Grund nicht möglich sein, sollte man sein Management überdenken.
Bei einer erkennbaren Unterversorgung kann ein kommerzielles Produkt Abhilfe schaffen. Die Dosierungen/Hinweise sind dem Beipackzettel zu entnehmen.
Allerdings spricht nichts gegen eine einmalige Gabe pro Woche.
Mehrmalige Zugaben pro Woche und ein langer Zeitraum können sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken.
Vitamine über Pellets verabreiche ich höchstens 1x im Monat, oder erst dann, wenn ich daran denke.Gruß
Hajo
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Ich hoffe, der Link beantwortet alles.
https://thefishsite.com/articles/role-…lth%20condition
Gruß
Hajo -
Hallo Martin,
die Groesse des Beckens hat keinen Einfluss. Ernährung und Wasserparameter schon.
Gruss
Hajo -
Ich hatte bislang aber auch oft gehört, dass sich die Fische oft auch an ihr Aquarium von der Größe her anpassen. Oder ist dieser Aspekt immer nur vermutet worden und existiert nicht?
Das wäre zu simpel. Wenn das tatsächlich so wäre, hätten wir das Besetzungsproblem gelöst. Dann ist das Wachstum proportional des Beckenvolumens nur eine mathematische Groesse.
Das kann nicht sein.Gruss
Hajo -
Sorry Hajo,ich wage zu bezweifeln,das es hier im Forum viele Leute gibt,die diese Größe in einen normalen AQ erreicht haben.Ich habe jedenfalls noch keinen hier in dieser Größe gesehen.
Ich hatte den Vergleich mit der Natur gewählt und nicht unter Aquarienbedingungen.
Letztere koennen Auswirkungen auf das Wachstum haben.
Allein die Beckengroesse limitiert nicht den Wuchs.
Gruss
Hajo -
Alles anzeigen
Hallo an Alle!
Mein Chelmon wurde auch nur 9 1/2 Jahre,allerdings ist er mit 90% aller anderen Fische an Vibrionen verstorben.
Er hatte sich immer an frei schwebenden Frostfutter bei der ganz normalen abendlichen Fütterung bedient.
Strömungspumpen aus und los ging es.
Er war da sehr schnell,trotz 6 Squamipinis,einen Fuchs, diverese kleinere Riffbarsche und ein Paar Ocellaris.
Am Tag war er nur pickend im Riffgestein unterwegs,hatte gute 10cm und war auch sonst wohl genährt.
Ich hatte diesbezgl. mit ihm keinen Futterstress,war wohl Glück.
Grüße TorstenHallo Torsten,
gestatte mir einen Einwand.
Ich möchte keineswegs dein pflegerisches Können mindern.
Aber ein Fisch der in der Natur 20-25 cm (female/male) erreicht und schätzungsweise auch mehr als 10 Jahre leben wird, der ist mit nur 10 cm/9.5 Jahre nicht allzu gut bedient.Gruß
Hajo -
Hallo zusammen,
dass z. B. Docs und andere im juvenilen Stadium in den Lagunen aufwachsen, sozusagen in der warmen und nährstoffreichen Kinderstube, und erst später in tiefere Gewässer abwandern, sollte ernährungsphysiologische Konsequenzen haben.
Hier wird der Grundstock gelegt, für ein langes Leben in bester Gesundheit.
Oder anders ausgedrückt, weil sich dadurch das Nahrungsangebot ändert, verändert sich auch die ernährungsphysiologische Qualität, also die Zusammensetzung von verwertbarer Nahrung und Nährstoffen.
Das ist ein nicht unbedeutender Vorgang während die Entwicklung eines Individuums.Ich möchte an die Bedeutung von Nahrungsbestandteilen und dem damit verbundenen Stoffwechsel erinnern.
Der Einfluss von Nahrung auf die Gesundheit eines Individuums bleibt unwidersprochen.
Aus dem Verhalten der Spezies in der Natur können wir jederzeit ihre individuellen Ernährungsbedürfnisse ableiten.
Dazu gehören in erster Linie die reinen Nahrungsspezialisten unter den Tieren, wie z. B. die Schwammfresser oder auch jene Tiere, die sich vorwiegend bis ausschließlich von irgendeiner, speziellen Substanz ernähren.
Die Auswirkungen einer falschen Ernährung bei unseren Pfleglingen sind letztendlich Zwergenwuchs, Siechtum und Tod.
Das zeitlich irgendwann und irgendwo, für uns aus unerklärlichen Gründen? , ein Fisch tot im Becken liegt, sollte niemand mehr überraschen.
Es wird möglicherweise nicht nur einen Grund geben, aber die Ignoranz einer artgemäßen Ernährung steht für mich ganz oben an.
Die Lebensgrundlage unserer Fische ändert sich im Aquarium abrupt.
Die ehemalige Nahrungsvielfalt wird durch meist einseitige Futtergaben erheblich gemindert.
Allerdings möchte ich das nicht verallgemeinern, da es immer auf die jeweiligen Verhältnisse ankommen wird.
Bei Nahrungsspezialisten erlaube ich mir eine Verallgemeinerung, da in den meisten Fällen die Lebensgrundlage im Aquarium nicht gegeben ist. Oder nur mit Klimmzügen erreicht wird.
Natürlich bestätigen hier wieder einmal (wenige) Ausnahmen die Regel.
Allerdings sind diese, mehrheitlich positiven Fälle, überwiegend durch pflegerische Initiativen begründet.
Eine Optimierung der Nährstoffzufuhr kann man durch eine vielfältig gemischte Kost erreichen.
Eine moderate Unterschreitung ist nicht wirklich zwangsläufig mit einer Nährstoffunterversorgung oder Nährstoffmangel gleichzusetzen.
Lediglich deren Wahrscheinlichkeit wird erhöht!
Man merke: Der Fehler sitzt auch hier vor dem Aquarium!Gruß
Hajo -
3 bei dejong kosten so viel, wie ein halber bei mrutzek.
Nimm nicht die Kleinsten!!! Meine 3 haben es nicht überlebt. Trotzdem sich meine Oma-gemmatum um die 3 Kleinen gekümmert hat. Nach 3-6Wochen waren die kleinen gemmas futsch.Ja, leider passiert das öfter, als man denkt.
Docs in Groesse S sind äußerst schwierig.Gruss
Hajo -
Groooßer Fehler. : ... die Weibersleut nimmt man doch nicht mit beim salzigem shoppen ?
Das ist bei uns anders.
Wenn sie aufmuckt, drohe ich ihr mit den Salzeimern.
Der Weg vom Wagen/Bordsteinkante bis hin zum Haus ist kein leichter.
Und dann noch die Kellertreppe runter.....
Gruß
Hajo -
Noch nicht... bin erst Freitag wieder bei DeJongh, da sind in der Tat drei Gemmatum auf meiner Liste, allerdings die kleinen. Bin nicht so der Freund von Einzelhaltung. Brauche etwas mehr Fische, weil mein PO4-Gehalt bedenklich niedrig ist. 25 Anthias und 3 Gemmatum stehen auf meiner Liste
Bin gespannt auf den weiteren Verlauf.
Diese Art soll ja nicht so lammfromm sein.
Besonders nicht untereinander.Es ist schon eine Ewigkeit her, seitdem ich mich für diesen Fisch interessiert habe.
Damals (1990) versuchte ich meinem Händler einen juvenilen Gemmatum aus dem Kreuz zu leiern.
Kein Erfolg, obwohl ich ihm schon Mondpreise angeboten hatte.
Meine Frau bekam schon Schnappatmung.
Ich freue mich bereits auf weitere Berichte.
Vielleicht schlage ich später noch einmal zu.Gruß
Hajo -
ich bin regelmäßig bei DeJongh und ja, es handelt sich um Nachzuchten, sowohl die gelben Hawaidoktoren als auch die Gemmatums. Beide sind noch recht klein, adulte Tiere hat DeJongh nicht, wenn man ein großer Gemmatum rein kommt, ist der richtig teuer.
Und? Schon einen mitgenommen?

Gruss
Hajo -
Hallo Stefan!
Du musst nicht daraus folgern, dass ich bei FB bin.
Ganz und gar nicht.
Aus lauter Verzweiflung bin ich auf der Suche nach den Nachzuchten auf die Einträge und ein Video gestoßen.
Auf der momentan offiziellen Seite ist nichts davon zu finden.
Alle Nachzuchten schon abverkauft?
Nicht der kleinste Hinweis.
Finde ich merkwürdig.Gruß
Hajo -
Ich hatte vor einiger Zeit auch so einen Fisch für viele Jahre, bis er plötzlich und ohne Vorwarnung verstarb.
Wie kann man ihn denn besser ernähren ?
Weiches Futter, wie Würmer (auch Röhrenwürmer), Aiptasien, Kleinkrebse, Muscheln, verschiedenste Gelege etc.
Alles, was an Kleingetier in seiner natürlichen Umgebung aus den Ritzen lugt.
Der Fisch ist schon aus anatomischen Gründen kein Planktonfänger.
Mysis haben eine unverdauliche Schale.
Mengen davon führen bei diesem Fisch zu Schwierigkeiten. So wird berichtet.
Der Schwierigkeitsgrad bei der Futterannahme differiert stark zwischen den Individuen.
Das unterschiedliche Verhalten, wie permanente Futterverweigerung (was zum alsbaldigen Ableben führt) bis hin zum "Allesverwerter", wird einen grossen Einfluss auf die Überlebensrate haben.
Zumindest kann die Abwechslung beim Futter einer der Schlüssel für ein längeres Leben sein.
Leider findet man kaum (echte) statistische Werte, was die Aquarienhaltung anbelangt.
Nur Schätzungen und das Hörensagen.
Beides hilft nicht wirklich.
Ein ähnliches Thema wäre der Zanclus cornutus.
Gruß
Hajo
