Beiträge von hajo

    Tja, zur Zusammensetzung schweigt sich das Sicherheitsdatenblatt leider aus. Warum wohl?? :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Kleine Geheimnisse hat wohl jeder Hersteller....
    Aufschlussreich ist die Abbildung unten.
    Auf der Flasche des flüssigen Mediums auf Polymerbasis steht Lanthan-Frei und in der linken, blau unterlegten Zone wird u. a. beschrieben:
    "... das Ausflocken könnte jedoch bei einer Überdosierung und/oder eventueller Dosierung direkt über den Tieren dazu führen, dass die Kiemen bei Fischen mit sehr engen Kiemenabständen (z.B. Doktorfischen) verkleben."

    Die Frage ist: warum dieser Hinweis?

    Dagegen ist der feste Adsorber ein Produkt auf Eisenhydroxidbasis.


    Gruß
    Hajo

    hi,

    witzigerweise kippen wir ab und an das von microbe lift in die becken, sodass es staubt.

    irgendwelche beeinträchtigungen bei fischen - auch docs - insgesamt traten nie auf.

    hmm...

    Das ist auch kein Wunder.
    Das Mittel von Microbe lift ist Lanthan-frei!

    Gruß
    Hajo

    Hallo Bernd,

    ich stelle den Nutzen von Lanthan überhaupt nicht infrage.
    Da bin ich ganz bei dir.
    Mein besonderes Interesse galt ausschließlich den Auffälligkeiten bei Zebrasoma.
    Bedauerlicherweise gibt es (noch) keine wissenschaftlichen Ergüsse, sondern nur Vermutungen über die Nebenwirkungen, speziell bei dieser Art.
    Wenn eine Verklebung wegen Fällung des Stoffes unmittelbar an den Kiemen die Ursache sein könnte, wird womöglich der Abstand der Plättchen eine Rolle spielen?
    Das würde eine anatomische Besonderheit bei Zebrasoma bedeuten!
    Dem gilt es nachzugehen.
    Da dieser Effekt nicht nur in unserem Dunstkreis auftaucht und diskutiert wird, sollten wir zumindest Vorsicht walten lassen und es nicht gleich als Eintagsfliege abtun oder gar unter den Teppich kehren.
    Das Thema wird uns bestimmt irgendwann wieder einholen.
    Wir haben es mit einer Merkwürdigkeit zu tun, deren Hintergrund es zu beleuchten gilt.
    Besonders Pfleger von Zebrasoma-Arten werden einigen Klärungsbedarf anmelden.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Bernd,

    hier hat es mal einer getestet. Es sind persönliche Beobachtungen und keine wissenschaftliche Studie.
    Sie deckt sich aber mit negativen Erfahrungen anderer. Ich meine, auch hier im Forum.


    https://beananimal.com/articles/lanth…ride-and-tangs/


    Auf jeden Fall ist eine Dosis, die größer ist, als eine therapeutisch notwendige, immer mit Vorsicht zu genießen.
    Einige Berichte warnen vor direkten Zugaben ins Becken.
    Der Umweg über den Ort des Vliesfilters oder des Abschäumers wird vorgeschlagen.
    Bei den Doktoren scheinen sich merkwürdigerweise ausschließlich Beeinträchtigungen bei Zebrasoma-Arten zu
    manifestieren.
    Andere Arten werden kaum erwähnt.
    Das Problem würde ich differenziert betrachten.
    Von unverdünntem Lanthan ist wohl wegen des unterschiedlichen Wissensstands der Anwender abzuraten.
    Der Zugabe von fertigen Mixturen steht nichts im Wege, solange die Dosiervorschriften eingehalten werden.
    Die Dosis macht das Gift.
    Soweit mir bekannt, hat TM schon aus diesem Grund das Elimiphos nach verdünnt.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Rüdiger,
    woher hast du diese Information? Ich hatte ja vor längerer Zeit über einen "Lanthanunfall" berichtet, bei dem durch einen Defekt oder eine falsche Einstellung einer Dosierpumpe eine extrem hohe Überdosierung des Lanthanchlorids im Riffbecken erfolgte. Keinerlei Fische, auch nicht die Doktoren, Garnelen oder die beobachtbaren Kleinstlebewesen zeigten irgendwelche negativen Reaktionen.#

    Gruß

    Bernd

    Hallo Bernd,

    es wird berichtet, dass bei Fischen mit engen Kiemenabständen, wie z. B. Doktorfischen, die Kiemen verkleben können.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Paul,

    vereinzelt wird ja schon so verfahren.
    Es kann aber nur Stellen betreffen, die einen einfachen Zugang haben.
    Wenn ich mir aber über die vielen Jahre die unzähligen Berichte über Valonia-Plagen ansehe, plus meiner eigenen Erfahrung mit den sporadisch wiederkehrenden Algen, sind es weniger die zugänglichen Plätze, die Ärger machen, sondern schwer erreichbare Stellen.
    Natürlich zerbeissen Fressfeinde diese Kugeln.
    Deswegen verbleiben sie auch weiterhin zur Prävention Im Aquarium.
    (Die Fressfeinde, nicht die Algen!) :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Man wird auch keinen Falter aus einem Aiptasien verseuchten Becken entfernen. Es sei denn, man hat nichts dazu gelernt.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Ich habe in meiner Jugend durch starken "Vitamin B-Einfluss" im heimischen Zoo arbeiten dürfen.
    Das war eine absolute Ausnahme.
    Als Adlatus eines Verantwortlichen mag es ja gehen, aber als Alleinverantwortlicher ergeben sich bei der Vielzahl der unterschiedlichen Aufgaben echte Probleme.
    So ist die Reinigung der Käfige und die individuelle Futterpraxis eng verbunden mit der Kenntnis der Abläufe.
    Tiere sind an Abläufe gewöhnt und reagieren oft bei Störungen mit Unmut.
    Wenn die Abläufe durch unüberlegtes Handeln gestört werden, ist Vorsicht angesagt!
    Weil ich am Ende eines Tages die Reihenfolge des Gute-Nacht-Mahls, das für die Menschenaffen als Übergang in die Schlafkisten gedacht war, nicht eingehalten hatte, wurde dieses Versäumnis zu einer schmerzhaften Erfahrung.
    Wer jemals seinen Finger aus dem Kiefer eines jungen Orang befreien musste, weis bestimmt, wovon ich spreche.
    Das ist nur eine kleine Episode, die nicht nur das Problem der Qualifikation aufzeigt, sondern auch (kranken)versicherungstechnische Fragen aufwirft.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Tobias,

    ich würde die Reaktionen der anderen Korallen nicht unbedingt mit dem Verhalten von Goniopora gleichsetzen.
    Andere Korallen = andere Bedingungen, sprich Nährstoffbedarf, Licht und Strömung etc.
    Obwohl ein großer Teil des Nährstoffbedarfs über die Zooxanthellen gedeckt wird, wird trotzdem eine Fütterung empfohlen.
    Cyclop eeze wäre ein guter Appetitanreger, andere kommerziellen Futterkomplexe für Goniopora tun es aber auch.
    Eisen (gerade bei der roten Variante), Mangan und Zink, sowie Aminosäuren, sind wichtige Bausteine zur Gesunderhaltung.
    Ohne eine zusätzliche Fütterung kommt es zur Degeneration.
    Dieser Vorgang schreitet langsam voran.
    Ungeachtet möglicher Erfolgsmeldungen über das Wachstum ohne aktive Fütterung, sind vergleichbare Bedingungen nicht offensichtlich genug oder erst gar nicht gegeben.
    Es an PO4 und NO3 festzumachen, reicht nicht.
    Weil das so ist, wird eine ICP-Analyse erst einmal Klarheit über die Wasserverhältnisse schaffen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,
    Elysia crispata ist auf Bryopsis spezialisiert. Andere Algen werden nicht gefressen. Habe die mal eingesetzt. Die Bryopsis ist aber nach dem verschwinden der Elysien wieder an den gleichen Stellen gewachsen.
    Kugelalgen können in kleinen Becken am besten mechanisch entfernt werden. An den Stellen, wo sie gewachsen sind verbleiben aber imm erginge Gewebereste, so dass sie hier wieder erscheint. Deshalb diese Bereiche "desinfizieren", mit Kalkbrei oder auch Riffmörtel.

    VG
    Paul

    Bei diesen Tipps sollte man die Reproduktionsfähigkeit dieser Alge genau kennen.
    Valonia vermehrt sich nicht nur durch vegetative Knospung, sondern auch durch das Freisetzen der Tochterzellen im Inneren.
    Zubetonieren hilft da nur minimal.
    Das ist so ähnlich, als wenn man den Schmutz unter den Teppich kehrt.
    Irgendwann kommt er wieder zum Vorschein.
    Das beste Beispiel für diese Strategie sind die Aiptasien.
    Trifft die Spritze ungenau, wird ein Feuerwerk von Planulalarven abgebrannt, und man hat sich einen Bärendienst erwiesen.

    Gruß
    Hajo

    Die Fütterung der Euphyllia ist bei vorhandenen Nährstoffen selten notwendig.
    Weil aber die Nachzuchten nach Angaben von FM regelmäßig gefüttert wurden, würde ich das Prozedere weiter verfolgen.
    In einer gewissen Übergangszeit kann man die aktive Fütterung langsam ausschleichen lassen und die Reaktion beobachten.
    Alles das unter dem Vorbehalt eines wie auch immer gearteten Futterproblems.
    Es können auch andere Ursachen diese Reaktionen hervorrufen.
    Wenn Licht, Wasserwerte und Strömung im grünen Bereich sind, heißt es dann nur noch abwarten.

    Gruß
    Hajo

    FM beschreibt die zur Aufzucht eingesetzten Leuchtmittel.
    Eine Abweichung vom Spektrum kann, je nach Missverhältnis, im heimischen Becken zu Unwohlsein führen.
    Ausserdem wird im Text explizit auf den Unterschied zum Mitbewerb hingewiesen:
    "Der größte Unterschied hierbei liegt In der regelmäßigen Fütterung der Polypen".......
    Deswegen auch meine vormalige Frage nach der aktiven Fütterung!
    Wenn diese dann plötzlich unterbleibt, ist mit einer Reaktion der Korallen zu rechnen.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    bei sehr niedrigen Nährstoffen wissen wir alle, wo die Reise hingehen kann.....
    Mischbecken sind nicht gleich Mischbecken.
    SPS mit Sarcophyton, Cladiella & Co oder gar SPS mit Trachyphyllia, Euphyllia und Goniopora?
    Man sollte sich vorher genau vergewissern, was man sich zusammen ins Becken pflanzt.
    Vielleicht auch, von welchem Züchter die Tiere stammen.
    Wie wir ja alle wissen, sind auch hier einige Stolpersteine, was das Licht und die unterschiedlichen Nährstoffkonzentrationen in den Zuchtbetrieben anbetrifft.
    Um allen gerecht zu werden, sollte man sich nicht so sehr an einer bestimmten Höhe der Alkalität festbeißen, sondern penibel auf deren Beständigkeit achten.
    Im Allgemeinen wird sie doch zwischen 7 und 8 KH liegen.
    Ich selbst habe ein Mischbecken mit Korallen unterschiedlicher Bedürfnisse.
    Alles Fisch-verträglich und die KH bei 8.
    Vor allem Licht und Strömung sind da das Problem.
    Man wird den Ansprüchen mancher Koralle nicht gerecht werden können.
    Überhaupt ändern sich einige Parameter schlagartig bei rasantem Wachstum.
    Das wirft manche gute Architektur über den Haufen.
    Auch wird oft die aktive Fütterung mancher LPS (Steinkorallen) vernachlässigt.
    Ein Entlanghangeln an der Nährstoffarmutsgrenze dürfte sich unter Umständen bei den SPS auszahlen, hingegen bei den LPS zu Wachstumsstörungen führen.
    Wasserparameter über einen Kamm zu scheren, ist sicher nicht die beste Lösung.
    Es gibt durchaus LPS mit individuellen Bedürfnissen.
    Wer es nicht glaubt, der darf sich ruhig mit der Pflege von Goniopora auseinandersetzen.
    Die einen verlangen keine Extrawurst, die anderen zicken bei jeder Kleinigkeit.
    Von dem unterschiedlichen Wasserflow möchte ich gar nicht reden.....

    Was ich eigentlich damit sagen will:
    Ein gesundes Mischbecken ist eine ähnliche Herausforderung, wie ein reines SPS-Becken. Zumindest in der Wahl einiger Parameter.

    Gruß
    Hajo

    Auf der Seite von Fauna Marin, wo ich die Koralle gekauft habe steht dass man die KH min. bei 8 haben sollte. Gleiches steht bei Whitecorals. Deswegen wundert mich es dass ihr sagt KH bei 7

    Gute Frage, nächste Frage!
    Ist aber so, dass bei einigen Euphyllias eine höhere KH empfohlen wird.
    Versuch dich mal an diese Empfehlungen zu halten und füttere mit Staubfutter. Das nutzt den Korallen und hat Einfluss auf den Phosphorgehalt.
    Die positive Wirkung eines erhöhten KH-Werts kann ich bei meinen Euphyllias bestätigen. Natürlich müssen auch genügend Nährstoffen vorhanden sein. Das ist dein momentanes Problem.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Fabian!

    Alle Korallen, oder auch alle Landpflanzen, sind anfällig gegen gewisse Schädlinge.
    In der Regel ist das eine Stressreaktion auf biologische und/oder nichtbiologische Belastung ihrer Umwelt.
    Zum Beispiel beeinträchtigen Bakterientoxine das Wachstum, hervorgerufen durch z.B. unkontrollierte Zugaben irgendwelcher Mittelchen, auch auf Zuckerbasis (Methanol, Essig).
    Die Zusammensetzung der Bakterienarten kann sich dramatisch in Richtung pathogener Keime verändern.
    Nützliche Bakterien sorgen zwar für das ökologische Gleichgewicht im Aquarium, sie müssen sich aber auch durchsetzen können.

    In manchen Fällen ist es nicht unbedingt schlecht, Ratschläge anzunehmen.
    Weil aber auch die Biologie in jedem Aquarium anders ist, muss ein Medikament nicht unbedingt auch eine vergleichbare Wirkung entfalten.
    Wenn sich allerdings die schlechten Bewertungen eines Medikaments häufen, dann liegt etwas im Argen.
    In Fällen der Unsicherheit gehe ich nicht zu Fritzchen, sondern gleich zu Fritz.
    Man bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn man die Hilfe des Herstellers annimmt.

    Gruß
    Hajo

    Für mich gibt es eine einfache Erklärung.
    Extremwetter, wie Starkregen, haben zugenommen.
    Das hat etwas mit dem Klimawandel zu tun.
    Die Flüsse sind begradigt worden.
    Die ehemaligen Auengebiete sind besiedelt, die Hochwasserrückhaltegebiete zubetoniert worden.
    Das hat allerdings etwas mit dummen Menschen zu tun.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Fabian,

    zuallererst musst du dir sicher sein, um was für einen Befall es sich in der Tat handelt.
    Erst danach kann man etwas dagegen unternehmen.
    Helicostoma entwickelt sich nur auf geschwächten Korallen. Es ist immer latent vorhanden.
    Das ist in Bezug auf den Neubesatz keine schlechte Nachricht, da neue, gesunde Korallen widerstandsfähiger sind.

    AFWE kann bei Acropora-Strudelwürmern direkt im Aquarium angewendet werden.
    Bei entsprechender Dosierung sollte laut Hersteller FM der Erfolg eintreten.
    Die Strudelwürmer sind nicht latent vorhanden.

    Die Frage wäre aber, was hat die Korallen so geschwächt, dass sie Opfer von Parasiten geworden sind?
    Das herauszufinden ist eine weitere Aufgabe.

    Gruß
    Hajo


    https://www.korallenriff.de/artikel/32_Der…rown_Jelly.html

    https://korallenstube.com/p/fauna-marin-aefw-x-1000ml

    Hallo Fabian,

    Wie du oben berichtet hast, war der Dip erfolglos.
    Die Diagnose von nur einer Stichprobe abzuleiten, ist wenig aussagekräftig.
    Ich würde trotzdem einen Helicostoma-Befall oder Acropora fressende Strudelwürmer nicht ganz auszuschließen wollen, und in diese Richtung
    forschen.

    Gruß
    Hajo

    So wird behauptet, 30 % der Riffe seien bereits abgestorben. Ich hab diesbezüglich keine belastbaren Belege finden können, hast Du welche? Dass der Mensch Riffe schädigt, z.B. durch Umweltverschmutzung, Raubbau etc, bestreitet ja niemand. Doch die Behauptung, der menschliche CO2-Ausstoß würde Riffe zerstören, halte ich für weit hergeholt.

    In einem aktuellen Bericht des Global Coral Reef Monitoring Network warnen Wissenschaftler davor, dass der Klimawandel Korallenriffe aufgrund steigender Meeresoberflächentemperaturen in Südasien, Australien, dem Pazifik und anderen Regionen auslöscht.
    Obwohl lokale Faktoren wie Umweltverschmutzung, Fischerei oder Bauarbeiten an den Küsten eine wichtige Rolle bei ihrer Zerstörung spielen, hat die durch erhöhte Temperaturen verursachte Korallenbleiche definitiv den größten Schaden angerichtet, laut Daten aus 40 Jahren und 73 Ländern.



    https://www-earth-com.translate.goog/news/climate-c…=de&_x_tr_hl=de

    Gruß
    Hajo

    Zum Thema Klimawandel und neu hatte ich auch letztens meinen aha-Moment.Hab mit meinen Kindern den FIlm "Hot Shots" geguckt. Dort sagt einer (als gag) kurz bevor er stirbt das er die Lösung für den Klimawandel gefunden hat. Der Film ist von 1991, als 31 Jahre alt, und damals war das ganze schon bekannt genug um in die Popkultur einzugehen. Das hat mich etwas geschockt. Von Neu kann nicht die Rede sein....

    Der erste Teil ist von 1991. Das ist richtig.
    Sagt aber in Sachen Klimawandel nicht viel aus, da die älteren Filme meist neu synchronisiert werden.
    Aktualitätsbezug scheint hier einer der Gründe zu sein.
    Der Weltklimarat wurde schon 1988! ins Leben gerufen.
    Die UN-Klimareports waren leider auch nicht von allgemeinem Interesse.
    Es waren halt in der Vergangenheit zu viele Klimaskeptiker unterwegs.
    Spät ist man dann aufgewacht.
    Wir erleben allerdings auch, wie Leute das Richtige erkennen, aber nicht das Notwendige tun.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Torsten,

    einmal abgesehen von den Schwächen des Google-Translators, steht im Pflegeblatt dieser Firma der Hinweis auf ein eigenes! Becken.
    Also ohne weitere fischige Mitinsassen.
    Kleine Einsiedler, Garnelen und Schnecken werden empfohlen.
    Ausserdem erfordert gerade diese Art fortgeschrittene Kenntnis in der Pflege von Seepferdchen und auch der Krankheiten.
    Wer diese Erfahrung hat, darf sich ruhig auch mit dieser Art beschäftigen.
    Anfänger sollten den Gedanken nicht weiter verfolgen.
    Ansonsten ist es nicht verkehrt, sich mit den Angeboten und Informationen dieser Firma zu beschäftigen.
    Auch wenn man kein Seahorse- Groupie ist. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Gruß
    Hajo

    Hai

    @hajo:
    Welche Arten würdest du den zu H. zosterae setzen wollen?
    Der Link ist diesbezüglich leider fürn :arschi: .



    Über die Qualität des Links musst du dich schon mit dem Technischen Supporter der Aquaculture Seahorse Farm auf Hawai auseinandersetzen. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Dieser ist gleichzeitig der Moderator meines verlinkten Beitrags.
    Es sind bestimmt keine Schaumschläger, da Dr. James Brock, Dr. Bruce Carlson und Dr. James Wyban ihren Segen gegeben haben.
    Allerdings nur, was die Seriosität und das Engagement der Aqua Farm betrifft.
    Das Profil liest sich nicht schlecht.
    Gruß
    Hajo

    https://seahorse.com/ocean-rider-seahorse-farm-kona-hawaii/


    dass die "Versauerung der Meere" nix anderes ist als das übliche alarmistische Geschwätz rund um den Klimawandel.

    Gruß, Thomas

    Viele wollen den Klimawandel allein deshalb nicht zur Kenntnis nehmen, weil der neu und blöd ist.
    Lief doch auch gut ohne bisher.
    Sie vertrauen, wie Urmenschen, eher der anekdotischen Evidenz ("Früher war`s auch mal heiß".
    Nicht nur die maritime Nahrungskette ist durch Versauerung bedroht, sondern auch die Binnengewässer.
    Über die Abwanderungen von Fischen aus den zerstörten Riffen, den Reproduktionsstörungen bei einigen Arten,
    und Kalzifizierungsproblemen der Niederen hatten wir bereits ausgiebig gesprochen.
    Mir dämmert etwas ganz anderes.
    Um es mit den Worten von Konrad Lorenz einmal auszudrücken:
    "Ein ganz böser Zwang ist die Vermassung.
    Wenn viele Menschen dasselbe glauben, kommen sie leicht zu dem Ergebnis:
    Fresst Scheisse, Millionen Fliegen können sich nicht irren!"

    In diesem Sinne!

    Gruß
    Hajo




    https://www.ingenieur.de/technik/fachbe…auungsprobleme/

    Hallo Rüdiger,

    kannst Du einen Nachweis hier einstellen?

    Leider wohne ich nicht am Meer. Das nächste Meer in meiner Umgebung, das Bayerische Meer, ist immerhin 80 km von mir entfernt.
    Gruß, Thomas

    Das ist doch schon mal ein Anfang.
    Nix wie hin!
    Der Chiemsee hat einen ähnlichen Ph-Wert wie die Ozeane.
    :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    hi,

    es gibt hier bei algen-/aufwuchsfressen wie z. b. salarias fasciatus und borstenzahndocs die beobachtung, dass der doch vom schleimi knutschflecke verpasst bekam.

    Hallo Joe,

    Das wäre eine interessante Beobachtung.
    Aus eigener Erfahrung, und auch auf Berichte anderer Aquarianer gestützt, erzähle ich immer die Geschichte andersherum:
    Ctenachaetus tominiensis ist äußerst aggressiv gegenüber Salarias.
    Auf dieser Kombination liegt kein Segen.
    Meinen Ramosus musste ich entfernen.
    Allerdings geht es auch anders.
    Der Vorgänger vom S.ramosus zerrupfte unmittelbar nach dem Einsetzen, die beiden Grammas.
    Verteidigung des Weideplatzes?
    Futterneid?

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Tiere werden als Produkte eingestuft und als solche werden sie auch von vielen so gesehen.
    Das Beispiel der Schmuckschildkröten ist ein Symbol für die Verantwortungslosigkeit dem Tier gegenüber.
    Als Winzling vermarktet, kaum größer als ein 2-Euro-Stück, mit der verkaufsfördernden Bezeichnung „Baby-Schildkröte“ versehen, habe ich sie schon in flachen, transparenten Behältern von kaum Pizzagrößen gesehen.
    Mittig auf einer Insel hockend, unter einer kleinen, bunten Plastikpalme, eingerahmt vom winzigen Wasserteil, der weniger zum Schwimmen taugte, als der Benetzung des kleinen Panzers.
    Verkaufsfördernd, optisch im Laden gut positioniert, wird dieses merkwürdige Stillleben zum Eyecatcher für das meist junge Publikum.
    Kitsch as Kitsch can.
    Wer dieses Angebot vermarktet, wird nicht in erster Linie einen mündigen Bürger im Sinn gehabt haben.
    Nein, dieses Angebot ist für eine bestimmte Zielgruppe bestimmt.
    Kinder und Debile.
    Die Kinder dürften die Konsequenzen noch nicht erkennen.
    Die Debilen versuchen es erst gar nicht.
    Das Interesse schwindet mit der späteren, zunehmenden Größe der Tiere.
    Längst der Plastikschüssel entwachsen, stellen sie ihre „Pfleger“ vor Probleme.
    Obwohl einige Arten immer häufiger durch „Zwangsaussiedlung“ in heimischen Gewässern landen, haben sie es vorläufig noch nicht auf die Liste der invasiven Neozoen geschafft.
    Was nicht ist, kann ja noch kommen.
    Über den „Ach-Wie-Süß-Effekt“ sind schon viele Tiere über den Ladentisch gegangen.
    Nemo und Dori lassen grüßen!
    Als interessierter Meerwasser-Aquarianer, der sich seit den Anfängen der 1970er-Jahre mit der Spezies Fisch beschäftigt, sind mir die Untiefen dieses Hobbys wahrlich nicht fremd.
    Das Problem mit den zu groß gewordenen Fischen hat mich zwangsläufig schon immer verfolgt.
    Die „Klientel“ fand Abnahmewege über öffentliche Aquarien, Handel oder zoologische Gärten.
    Genau wie heute.
    Mit der Zeit versiegten auch diese Auffangstationen wegen des aufkommenden Überangebots.
    Genau wie heute.
    Ich könnte noch etwas über den damaligen Umgang mit Meerwasserfischen erzählen.
    Aber dabei könnten wir alle leicht depressiv werden.
    Ich lasse es lieber.
    Wir befinden uns nicht nur in der Zeit von geizig Geilen, sondern leider immer noch in der Phase der Sammler und Jäger.
    Wir sollten aufpassen, dass wir nicht selbst zu den Gejagten werden,
    bei der Suche nach adäquaten Unterkünften für unsere zu groß gewordenen Irrtümer.
    Es gibt daher nichts Neues unter der Sonne.

    Gruß
    Hajo