Beiträge von hajo

    Das Problem ist, sie frisst nichts mehr seit 1-2 Tagen.

    Was mir noch aufgefallen ist, sie hat sich nie weiter als 10cm von der Anemone entfernt. Seit heute morgen sucht sie immer wieder den Weg bis zur Höhle der Putzergarnele. Die Putzergarnele tastet sie dort am After ab und untersucht.

    Sagt das etwas aus?

    Das erklärt nur die unangenehme Lage. Das Aufsuchen der Garnele ist der Versuch über diesen Weg Linderung zu erfahren.
    Auf gut Deutsch: Der Fremdkörper stört nicht nur, sondern beeinträchtigt auch die Gesundheit.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Concurat (Levamisol), Droncit (Praziquantel) kann mit dem Futter verabreicht werden. Leider verschreibungspflichtig!
    Möglicherweise kann der Tierarzt eine kleine Menge abgeben oder verschreiben.
    Alle anderen, mir bekannten und auch wirksamen Präparate gegen Wurmerkrankungen bei Fischen gehen entweder mit Dauer- oder Kurzbädern einher. Auch das altbewährte Mittel Masoten (Trichlorfon) ist nur mit Rezept zu bekommen. Bei Wurmerkrankungen war das lange Zeit mein Hausmittel.

    Gruß
    Hajo


    Aber Dosermarke hin oder her – wichtig ist das sie das tun wofür sie geschaffen sind ohne das Hajo vor seinem betend und einredend kniehen muss :grinning_squinting_face: !

    Du kommst auch noch in den Genuss von Athrose in den Knien.
    Musst nur noch ein paar Jährchen älter werden. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo

    Es gibt u. a. Knoblauchöl als Spray.
    Man sprüht es einfach über das Futter.
    Ich möchte nicht für ein bestimmtes Produkt werben.
    Daher google mal.
    Lipovit kann man immer verabreichen.
    All das unter der Prämisse einer Erkrankung des Darmbereiches.

    Grüße
    Hajo

    Hallo Hajo,

    zur Zeit frisst er noch und zeigt auch sonst kein verändertes Verhalten.

    Was kann diesen Kloakenvorfall hervorrufen?
    Kann ich ihm irgendwas mit dem Futter verabreichen was das Verenden verhindern könnte? :frowning_face:

    Wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen.
    Meine Annahmen sind keine exakten Diagnosen, sondern mehr oder weniger Vermutungen.
    Mir selbst ist so etwas in dieser Form noch nicht untergekommen.
    Möglicherweise könnte mit frischem Knoblauchöl angereichertes Futter einen Beitrag leisten ?
    Hartschaliges Frostfutter würde ich vorübergehend vermeiden und auch die gewohnte Futtermenge reduzieren.
    Ansonsten abwarten.
    Tut mir leid, dir in diesem Fall nicht besser helfen zu können.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Fabian,

    Bei gleichzeitiger Zunahme des Bauchumfangs würde ich weniger auf eine Entzündung des Legeapparats tippen, als auf einen Kloakenvorfall (Darmausstülpung). So etwas kann sich manchmal zurückbilden oder der Fisch verendet. Auch Auswirkungen einer Laichverhärtung ziehe ich nicht in die nähere Betrachtung.
    Nimmt der Fisch noch Nahrung zu sich?

    Gruß
    Hajo


    Ich führe den Befall stark auf die Abwesenheit meines Putzerlippfisch zurück.
    Gerade habe ich die beiden neuen eingesetzt und der Weiskehl kann gar nicht genug von Ihnen bekommen.

    Hallo Fabian,

    überschätze die Effizienzen deiner Putzerlippfische nicht.
    Wenn die Punkte/Flecken zunehmen, musst du dir etwas anderes überlegen.
    Halte uns bitte auf dem Laufenden.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Zusammen,

    bei mir läuft nun schon seit der Erstvorstellung eine Red Sea Dosierpumpe (4er). Ich muss sagen das ich sehr zufrieden damit bin.
    Klar irgendwann meldet sie mal Verbindungsprobleme, die sich aber meist von selbst wieder geben. Sie meldet auch wenn zu wenig (warum auch immer) dosiert wurde, aber das ist ja genau das was sie soll. Natürlich nur mit Tablet oder Handy ... Ich habe aber auch wenig Vergleichsmöglichkeiten, vorher hatte ich eine Aqua Medic, die ich mit nem rostenden Rückschlagventil betreiben musste, also auf jeden Fall ein Fortschritt.


    Ich habe diesen ReefDoser leider auch schon länger im Einsatz.
    Mit genau diesen Macken.
    Von den vielen erfolglosen Gesprächen mit dem Service möchte ich jetzt nicht sprechen ...
    Es ist eigentlich nicht hinnehmbar, dass die Verbindung wöchentlich abreißt.
    Die gespeicherten Einstellungen sind zwar hardwaremäßig vom Abriss der Verbindung
    nicht betroffen, dennoch fehlt die Kontrolle der Füllstandmenge über das Display (Dosierungsprotokoll).
    Das ist bedauerlich, weil damit der Blick auf den momentanen Vorrat in den Behältern nicht gegeben ist.
    Gerade aus diesem Grund ist eine Software hilfreich, wenn die Füllstandmenge in den Behältern wegen Platzmangel im Schrank schwer zu kontrollieren ist.
    Notgedrungen helfe ich mir mit der Trennung vom Netz durch wöchentliches Ein- und Ausschalten der Stromzufuhr.
    Das ist keine Lösung, sondern Mist!
    Mir fällt gerade der Slogan aus der jüngsten Vergangenheit des US-Wahlkampfes ein.
    Abgewandelt muss es hier heißen:
    "Die Wähler (Anwender) erkennen Bullshit, wenn sie ihn sehen."
    Hoffentlich.

    Gruß
    Hajo

    Bild wäre nicht schlecht.
    Wenn ich richtig liege, wird diese Krankheit Black Spot Syndrom (BSS) genannt. Der Erreger ist ein Trematode (Scaphanocephalus expansus) und gehört zu den Endoparasiten. Es ist ein Parasit mit Zwischenwirten als Gastgeber. Deine Vermutung wäre somit nicht falsch. Der Übeltäter gehört zu den Plattwürmern. Der genaue Lebenszyklus ist noch weitgehend unbekannt.

    Gruß
    Hajo



    Ist das die Symptomatik?

    https://www.researchgate.net/figure/Stages-…_fig2_334656164


    Gruß
    Hajo


    Vielleicht eine Art plattwürmer? Ich versuche mal ein Bild zu machen


    Bild wäre nicht schlecht.
    Wenn ich richtig liege, wird diese Krankheit Black Spot Syndrom (BBS) genannt. Der Erreger ist ein Trematode (Scaphanocephalus expansus) und gehört zu den Endoparasiten. Es ist ein Parasit mit Zwischenwirten als Gastgeber. Deine Vermutung wäre somit nicht falsch. Der Übeltäter gehört zu den Plattwürmern. Der genaue Lebenszyklus ist noch weitgehend unbekannt.

    Gruß
    Hajo

    weil es einfach so ist.
    Hajo, ersetze einfach Negerlein durch Jägermeister und alles ist OK.

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    LG
    Daniel

    Lieber Daniel,

    Hatte ich auch auf dem Schirm. :winking_face:
    Passt leider nicht!
    „Ein kleiner Jägermeister war nicht gern allein, drum lud er sich zum Osterfest neun neue Meister ein.“

    Meine Sicht auf die Dinge hat kein offenes Ende! :frowning_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Warum fällt mir eigentlich immer wieder bei Chromis & CO der Zählreim von den 10 kleinen Negerlein (heute politisch inkorrekt!) ein? :frowning_face:

    Lippfische!
    Auch ich liebe Lippfische.
    Mal abgesehen von der Art und Weise der Unterbringung, habe ich für meinen Teil damit abgeschlossen, sie zu mehreren einer Art zu pflegen.
    Je nach Art nur 1 Exemplar ist eine Rückversicherung, die es erlaubt, stressfrei und in gewisser Weise zum Wohl der Tiere zu handeln.
    Es macht halt wenig Sinn, bereits nach relativ kurzer Zeit, immer wieder bei den ersten Anzeichen des Geschlechtswechsels/Farbwechsels einen Abnehmer für das alte Männchen suchen zu müssen.
    Ich für meinen Teil habe damit abgeschlossen und pflege nur noch 1 Exemplar/Art.
    Versteht mich bitte nicht falsch.
    Vermiesen möchte ich die Pflege von Lippfischen nicht, sondern allein auf den "Pferdefuß" hinweisen.
    Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, die Umfärbungen mitzuerleben.
    Weniger erbauend aber sind die späteren Hetzjagden, die nicht selten in irgendeiner, meist unzugänglichen Ecke, mit dem Ableben des alten Männchens enden.
    Falls es nicht schon der Angstsprung aus dem Becken getan hat.

    Gruß
    Hajo

    Hi Hajo,

    9 zu 800 lässt sich schlecht rechnen und da bin ich lieber ein wenig höher in der Berechnung, natürlich sind es 89 Liter (aufgerundet) bzw. 90 Liter.

    Es ist ja auch ein Frage welche Fahnenbarsche es sind, da gibt es kleine bis 8 cm, mittlere bis 12 und große über 12 cm.

    Viele Grüße
    Klaus

    Warum beißt man sich an wenigen Zentimetern fest?
    Von Bedeutung sind arteigene Parameter, wie Streitlust oder Empfindlichkeiten. Die Nahrungsverfügbarkeit ist ein weiteres Indiz für eine Harmonie untereinander.
    Ich halte auch nichts davon zu diskutieren, wieviel Sardinen in eine Büchse passen.

    Gruß
    Hajo


    @hajo - kann man sagen, das

    somit pro Fisch 100 l notwendig sind, also Anzahl der Stückzahl der Gruppe x 100 l?
    Was ist eigentlich mit Anemonenfischen, da gibt es ja kleinere?

    Viele Grüße
    Klaus

    Im Prinzip ist das so. Allerdings sind es keine 8, sondern 9 Fische (1 + 8)!
    Die Beobachtungen beziehen sich auf eine funktionierende harmonische Gruppe und nicht auf Zentimeter/Liter Aquariumwasser.
    Anemonenfische inklusive Anemone sind kaum ein Problem.
    Es sei denn, man möchte mehrere Arten zusammen pflegen.
    Davon ist abzuraten.

    Gruß
    Hajo

    Ganz klar ist der Betreiber eines großen Aquariums von Vorteil und man hat viel mehr Möglichkeiten, allerdings jetzt die Karte "Dickkopf und Wohl der Fische" zu ziehen ist etwas einfach und ja ich fühle mich angesprochen.

    Hallo Eric!

    Du musst dir nicht den Schuh anziehen. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Ich habe nicht eine bestimmte Person gemeint, sondern wollte die Kritik eigentlich bewusst allgemein halten.
    Außerdem bin ich in Sachen Fischpflege kein Fundamentalist, der eisern seine Prinzipien pflegt.
    Ganz im Gegenteil.
    Nur sollten wir die Fehler früherer Taten nicht wiederholen und uns besser gleich mit den Anforderungen artgerechter Haltung auseinandersetzen.
    Auch hier möchte ich den Rahmen nicht zu eng setzen, da es eine Vielzahl von Arten gibt, die ohne Stress miteinander vergesellschaftet werden können.
    Kenne ich die Arten, weiß ich auch um die Größe des Aquariums!
    Das ist beileibe nicht nur eine Frage der Größe der Fische, sondern auch des besonderen sozialen Verhaltens dieser Fische.
    Nicht jeder Fisch ist für ein ungestörtes Zusammenleben geeignet.
    Es macht mehr Freude, einer harmonischen Gruppe von Artgenossen beim Zusammenspiel zuzusehen, als einen künstlichen Zirkus aus Einzelgängern zu beobachten.
    Nur in Gruppen, so wie die Natur es widerspiegelt, entstehen viele faszinierende Verhaltensweisen.
    Die Auswahl von Fischarten, die im Aquarium harmonische Gruppen bilden, kann eine gewaltige Herausforderung sein.
    Auch wird es für manchen Aquarianer eine Herausforderung sein, Arten zu finden, die sich wie in der Natur im Aquarium zu Schwärmen, Gruppen oder Harems zusammenschließen werden.
    Nur weil eine Gruppe von Fischen in freier Wildbahn einvernehmlich zusammenlebt, heißt das noch lange nicht, dass sie das auch innerhalb unserer gläsernen Behälter tun.
    Ich glaube auch nicht, dass die Fachwelt über die Anzahl der Individuen diskutiert, die gleichzeitig in einem Aquarium gepflegt werden sollten, sondern vielmehr über die soziale Verträglichkeit/Unverträglichkeit der Arten.
    Denn dort liegt der Schlüssel!
    Es gibt viele gruppenbildende Fische, die in Einzelhaltung nicht gedeihen und dahinsiechen.
    Andersherum stehen einige Schwarmfische, Gruppen oder Harems zur Verfügung, aber nicht jedes Individuum hat in der Gruppe den gleichen Status, der sich im Laufe der Zeit auch noch verändern kann.
    So kann es schwierig werden, sie zusammenzuhalten.
    Fehlende Umweltreize, die diese Konstellationen erst zusammengebracht haben, fehlen auf Dauer im Aquarium gänzlich.
    Das Nachlassen der Spannungen führt zum Zerfall von Hierarchien und zu abnormalem Verhalten, was oft zum Ableben führt.
    Wenn wir wenigstens unseren Fischen genügend Freiraum einräumen würden, dann wäre das schon ein (kleiner) Schritt in die richtige Richtung.
    Relativ gesehen.

    Gruß
    Hajo

    250l sind definitiv zu wenig, vor allem für eine kleine Gruppe.
    Ich kenne auch niemanden, der das ernsthaft in Erwägung zieht.
    Normalerweise bilden Anthias in der Natur einen großen Verband, der sich entsprechend der Anzahl dominanter Männchen aus diversen Gruppen zusammensetzt.
    Diese Gruppen setzen sich überwiegend aus je 1 Männchen und ca. 6-8 Weibchen zusammen.
    Interaktionen zwischen den verschiedenen Gruppen finden statt und sind nicht ungewöhnlich.
    Wir können im Aquarium diese Formationen nicht nachstellen, es sei denn, das Becken hat eine enorme Größe.
    Wenn wir uns allerdings auf eine kleine Gruppe beschränken wollen, dann sind mindestens einige hundert Liter vonnöten!
    Aufgrund ihrer aggressiven Dominanzbeziehung (auch die Weibchen haben untereinander eine Hackordnung) haben die Fische wenig Platz, sich in einem kleinen Aquarium auszuweichen.
    Es kann zu einer Isolation einzelner Tiere und hohem Mortalitätsrisiko kommen.
    Generell gilt: Je größer das Becken (Freiraum), desto größer sind die Erfolgschancen bei der Gruppenhaltung von Fahnenbarschen.
    In einem großen Becken können Mitglieder einer kleinen Gruppe den dominanteren Artgenossen ausweichen.
    In einem kleineren Becken wird es für schwächere Fische schwieriger werden, den zum Teil derben Attacken zu entgehen.
    Aus Expertensicht wird bei der Pflege von Anthias 800l aufwärts empfohlen, entsprechend der Anzahl ihrer natürlichen Gruppierungen von 1:8 Mitgliedern.
    Es bleibt jedem unbenommen, diese Empfehlung zu unterlaufen.
    Dann muss man sich selbst allerdings auch hinterfragen, warum man nicht das Wohl der Fische über seinen eigenen Dickkopf stellt.

    Gruß
    Hajo

    Hi Hajo,
    wenn Du das im Aquarium machst, aber ein Sägeblatt ohne Molybdän, (klugscheiss aus). Ich hatte das mal im Aquarium gemacht und nachher derart hohe Molybänwerte. Mal auf das Sägeblatt geschaut und schwupps da stand es sogar drauf.

    Viele Grüße

    Eric

    Molybdän ist für meine Korallen ein Fremdwort. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Rüdiger,

    Falls du unter das Tier kommst, wäre eine kleine Eisensäge von Vorteil.
    Man kann dann auch etwas tiefer unterhalb der Koralle in das Gestein sägen. Das geht dann nur auf Kosten des Gesteins und nicht der Koralle. Mach ich öfters so. Dabei bricht nichts von der Koralle ab.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Das Thema des Nährwertes von Artemia ist eingehend untersucht und beschrieben worden.
    Insbesondere für die Aufzucht von Fischlarven.
    Es gibt dazu gefühlte 1000 Abhandlungen!
    Achtung Klugscheißer!
    „Generell ist es wichtig, dass die Fische mit Nauplien des ersten Stadiums gefüttert werden, und nicht mit ausgehungerten Meta-Nauplien im zweiten Stadium, die innerhalb von 24 Stunden nach dem Schlüpfen 25 % bis 30 % ihrer Energiereserven aufgebraucht haben.
    Darüber hinaus enthalten sie geringere Mengen an freien Aminosäuren und ihr niedriger organischer Trockengewichts- und Energiegehalt verringert die Energieaufnahme des Fisches pro Jagdanstrengung.“ So die Wissenschaft.

    Es werden Nauplien mit Vitaminen etc. angereichert, bevor man sie in der Fischzucht verwendet.
    Auf diesem Weg wird auch Antibiotika elegant über spezielle Anreicherungsverfahren an die Zucht verfüttert. (Anreicherung zur Krankheitsbekämpfung, Stabilisierung der Jungbrut).
    Kaninchenfische (Siganus guttatus), die mit vitaminreicher Artemia gefüttert wurden, zeigten eine geringere Sterblichkeit unter Stress, als jene, die mit vitaminarmer Artemiakost gefüttert wurden.
    Also, greift besser in der Tiefkühltruhe zu angereicherten Produkten oder pimpt eure Zucht selbst auf.
    Angereicherte, gefrostete Cyclops sind ebenfalls auf dem Markt vertreten.
    Allerdings kann es auch sein, dass die Chargen von Frostfutter ein und desselben Lieferanten unterschiedliche Nährwerte ergeben.
    Das ist nicht unnatürlich, das hat den Ursprung in den temporären Umweltbedingungen lokaler Gegebenheiten.
    Wenn man sich tiefer in die Materie Artemia eingräbt, sieht man manche Tafel Frostfutter mit anderen Augen. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Nicht negativ, sondern mehr aufklärend gemeint.
    Mich hat auch nicht irgendeine Nährwerttabelle ermutigt, Artemia zu füttern.
    Es ist vielmehr der besondere Futterreiz, der bei den Fischen ausgelöst wird.
    Über diese Brücke schafft man es (fast) immer sensible Fische für andere Kost zu ermutigen.
    Es ist schon merkwürdig, was so ein kleines Krebschen für eine Diskussion auslöst.
    Macht bloß aus der Artemia keinen Elefanten!
    Oder, wie der Volksmund sagt:
    Man soll nicht aus einem Furz einen Donnerschlag machen!

    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo!

    Ellen hat das später selber revidiert.

    Ich hatte vor 15 Jahren eine selber aufgezogen Gruppe von 15 Tieren schwimmen.
    Diese haben sich im laufe von 3 Jahren selber aus dem Spiel genommen.
    Feste Paare gab es bei dieser Gruppe nicht.

    Oder wie Ellen dazu einmal sagte: Das sind richtig depperte Fische.

    Die Wissenschaft ist der aktuelle Stand des Irrtums. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruss
    Hajo

    Hallo!
    Kauderni können das Geschlecht nicht wechseln. Also am besten ein sicheres Männchen dazu setzen.


    Hallo Reinhard,

    diese Aussage musst du aber jetzt mit deiner Landsmännin Prof. Ellen Thaler klären. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    „Der Kauderni ist ein Geschlechtswandler, das Angebot der ‚Geschlechter‘ richtet sich nach dem ‚Bedarf‘.
    Unter natürlichen Bedingungen ist der Banggai ein Schwarmfisch.
    In der Natur finden sie sich in lockeren Gruppen zusammen.
    Allerdings handelt es sich um einen Geschlechtsumwandler und der Geschlechtsstatus mag von bestimmten Umweltsituationen abhängig sein.
    Im Riffbecken kommen keine „guten“ Schwärme zustande, zunächst wohl aus Nahrungsmangel (sie sollten in der Blaulichtphase üppig gefüttert werden) und in Mangelsituationen funktioniert die „Einstellung“ auf ein ausgeglichenes bzw. nötiges Geschlecht offenbar nicht.
    Zu wenige Männchen dieser Maulbrüter ergeben hohe Weibchenkonkurrenz, da nicht genügend freie Partner zur Eiübergabe verfügbar sind.
    Zu viele Männer können aber auch als Rivalen auftreten, besonders dann, wenn Nahrungsressourcen knapp sind, etc. etc....

    Und noch eine andere Quelle:
    "Pterapogon kauderni lebt nicht zwangsläufig als Paar, sondern bildet auch unpaarige Fortpflanzungsgemeinschaften.
    Im Aquarium ist das oft anders, denn aufgrund fehlender Versteckmöglichkeiten können häufig nur 2 Exemplare gehalten werden (Aquariumbeobachtung Daniel Knop 2009)."
    Im beschrieben Fall entstand eine Gruppe aus einem Weibchen und zwei Männchen. Beide Männchen trugen später Eier abwechselnd im Maul.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Es gibt sehr wohl im Handel auch unterschiedliche Qualitäten von Artemia.
    Für das Anfüttern von sensiblen Fischen und /oder Futterspezialisten war und ist für mich Artemia als „Dosenöffner“ unübertroffen.
    Der Übergang zu anderen Futtersorten erfolgte oft schon nach den ersten Fütterungen.
    Das wurde hier bereits beschrieben.
    Die Diskrepanzen in der Qualität sind immer noch Gegenstand von Diskussionen.
    Unstimmigkeiten in den Nährwerten von Lebendfutter sind bekannte Probleme.
    Die Anreicherung von Lebendfutter ist sinnvoll, um die optimalen Nährstoffe zu erhalten, die für das Wachstum, Überleben und Stärkung des Immunsystems von Fisch- und Krustentierlarven benötigt werden.
    Im Handel sind z. B. flüssige Wasserzusätze zum Anreichern von Artemia erhältlich.
    Auch die Wissenschaft hat etwas dazu zu sagen:
    "Verschiedene Anreicherungstechniken können den Gehalt von Artemia Nauplien erhöhen, bevor diese an Fischlarven verfüttert werden.
    Bis heute ist die Nährstoffanreicherung eine gut etablierte Technik in der Aquakultur und ist ein Verfahren zur Verbesserung der Nährwertqualität von Lebendfutter (Kandathil et al. 2019).
    Die ausgezeichnete Fähigkeit von Artemia Anreichungsmaterial aufzunehmen, macht es zu einem universellen Lebendfutter, das in den Aufzuchtanlagen verschiedener Larvenarten eine breite Akzeptanz findet. Sein Verdauungstrakt kann mit Anreicherungsmedien in beliebiger akzeptierter Partikelgröße beladen werden (Sorgeloos et al. 2001), was ihn zu einer lebenden Kapsel (Nährstoffbeutel) macht, die Anreicherungsprodukte transportiert, die in Bezug auf den Ernährungsbedarf der Zielorganismen und die Verfügbarkeit von Anreicherungsmaterialen beeinflusst werden können. (Palma et al. 2011)."

    Gruß
    Hajo

    Hallo Grundel-Freunde

    kleines Update

    Die Vier sind zwischenzeitlich gewachsen (alle über 20mm) und fessen nun Frostartemia und die Tiggers sind nach wie vor das Lieblingsfutter. Sie werden zutraulicher und dann hoffe ich, dass ich bald einmal genauer ansehen kann.

    Gibt es eigentlich bei dieser Art einen Geschlechtsunterschied?


    Diese Grundelart ist ein protogyner Hermaphrodit.
    Weibchen--->Männchen
    Der Geschlechtswechsel beginnt mit ca. 20 mm Länge.
    Das Männchen bekommt einen verlängerten ersten Strahl der Rückenflosse.
    Sagt man ...
    Bei nur 20 mm wird man kaum dieses Merkmal beobachten können.
    Wohl erst im adulten Zustand (50 mm).

    Gruß
    Hajo


    Warum man sich nicht einigen kann, verstehe ich nicht.

    Korrekter Name laut WoRMS:Elacatinus multifasciatus (Steindachner, 1876)

    Korrekter Name laut Fishbase: Tigrigobiusmultifasciatus (Steindachner, 1876)

    Hallo Bernd,

    ich habe noch etwas tiefer gegraben und unter der lokalen Newspaper Hawaii Presse folgendes gefunden.
    Da der Account eine Anmeldung verlangt, habe ich den Text einfachheitshalber kopiert.
    Auch dort gibt es in der Auflistung den Flavescens.


    https://www.westhawaiitoday.com/2022/10/12/haw…cting-approved/


    The agency charged with protecting the state’s natural resources has approved an environmental impact statement supporting the harvesting of tropical fish for the aquarium industry despite ongoing litigation over the issue.
    At the request of Suzanne Case, chairwoman of the Board of Land and Natural Resources, the state published the final EIS in the Oct. 8 issue of The Environmental Notice, stating that the EIS is deemed statutorily approved because the Land Board, as the approving agency, did not make a determination within the 30 days allotted by law.
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    The board last year deadlocked 3-3 on the revised EIS submitted by the Pet Industry Joint Advisory Council. A representative could not be reached for comment by press-time Tuesday.
    The revised EIS maintained the group’s preference for an alternative that cuts the number of commercial aquarium fishing permits issued in the West Hawaii Regional Fishery Management Area from 10 to seven and reduces the allowable commercial catch from 40 to eight species. The fishery management area spans the entire coastline of West Hawaii, from Upolu Point in North Kohala to Ka Lae (South Point) in Ka‘u.
    Only yellow tang, kole, orangespine unicornfish, potter’s angelfish, brown surgeonfish, Thompson’s surgeonfish, black surgeonfish and bird wrasse would be allowed to be taken, under the plan.
    Earthjustice subsequently filed a lawsuit challenging acceptance of the EIS on behalf of a coalition of conservation groups, Native Hawaiian fishermen and cultural practitioners.
    It was filed on behalf of Willie Kaupiko, a former member of the West Hawaii Fisheries Council and a longtime konohiki (caretaker) of the fisheries fronting Milolii Village; Kaimi Kaupiko, a Native Hawaiian cultural practitioner and subsistence fisherman; Mike Nakachi, a cultural practitioner who leads scuba diving tours; For the Fishes, a nonprofit committed to reef ecosystems; the nonprofit Center for Biological Diversity and Kai Palaoa, an unincorporated association of Native Hawaiian religious and cultural practitioners that practice, preserve and perpetuate Hawaiian religious beliefs and practices associated with the ocean deity Kanaloa.
    “Under this deeply flawed EIS, the aquarium trade could still degrade and further threaten Hawaii’s reefs and thus harm the people who depend upon them in so many ways,” Renee Umberger, founder and executive director of For the Fishes, said Monday.
    An Oahu Circuit Court judge subsequently denied the group’s motion for summary judgment and on Sept. 12, issued a final judgment upholding the state agency’s approval. The plaintiffs subsequently filed an appeal.
    “The fact that an appeal has been filed, by itself, does not affect the status of the (EIS), which acceptance has been upheld by the Circuit Court of the First Circuit,” Case said in her Oct. 3 letter to the Environmental Review Program in the state Office of Planning.
    Umberger, however, maintains that just accepting the EIS doesn’t mean issuance of permits and fish collection can begin.
    “The document published in The Environmental Notice of the ‘acceptance’ was procedural, but also perhaps premature, since Earthjustice filed our notice of appeal last month, as well,” Umberger said. “The denial of our (motion for summary judgment) did not lift the injunction which remains in place until further order from the court.”

    Gruß
    Hajo

    Ich habe 2 Exemplare in unterschiedlichen Zeiträumen gepflegt.
    Erworben hatte ich sie bereits in juveniler Färbung.
    Beide hatten einen gesunden Appetit und frassen neben Frostfutter auch Pellets und Flocken. Aus unerklärlichen Gründen erblindete das letzte Tier
    nach einigen Jahren guten Wachstums und Pflege.

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Man darf auch weniger ideologisch dieses Thema behandeln.
    Die Fundamentalisten haben sich auf Hawaii auf Dauer nicht durchsetzen können.
    Es sind nur 8 Arten, die zukünftig wieder ausgeführt werden.
    8 von über 40 Arten, die dort immer noch dem Fangverbot/Ausfuhrverbot für Aquarienfische unterliegen.
    Es wird schon einen guten Grund gerade für diese Art von Beschluss geben.
    Kommerzielle sowie soziale Gründe stehen wohl im Vordergrund?
    Soziale Auswirkungen und Verarmungsprozesse in der Fischerei werden auf Dauer Jobs kosten und erzeugen politischen Druck.
    Wenn aber die Lizenzvergabe für die Fischerei eingeschränkt wird und parallel die Fangquoten in den verschiedenen Fangplätze genauer limitiert werden, dann ist das schon nachhaltiger Fischfang und ein Fortschritt.
    Diesen auf bestandserhaltendem Niveau zu halten, wird die Aufgabe der lokalen Kontrollbehörden sein.
    Ich bin mir sicher, dass die Behörden der neuen Lage gerecht werden und Verstöße streng ahnden.
    Wer daran zweifelt, der sollte sich einmal das drastische Strafmaß der dortigen Behörden vor Augen führen.
    Jeder unrechtmäßig gefangene Fisch stellt nach dem dortigen Gesetz eine separate Strafe dar.
    Jeder einzelne!
    Hinzu kommt noch der Aufenthalt in nicht genehmigten Fischgründen, sowie eventuelle weitere Übertretungen.
    Wie man lesen kann, wird jetzt genauer hingeschaut.
    Ein Auge wird man hoffentlich auch auf die Verbesserung der Fang- und Transportmethoden haben.
    Das Verbot der Fischerei mit Drohnen ist im Gesetzestext erst der Anfang.
    Die Lage auf dem Süßwassersektor ist eine ganz andere.
    90% aller Zierfische für den aquaristischen Handel sind mittlerweile Nachzuchten.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan,

    Wenn es dir gelingt, das Ansauggitter der Pumpen mit Gaze oder Filterschwamm zu ummanteln, dann kann alles so bleiben, wie bisher.
    Bei Däumlingen im Becken ist Vorsicht geboten.
    Vor einiger Zeit verunfallte durch meine Unaufmerksamkeit ein winziger Zebrasoma an dem Gitter der Hydro Wizard. Seitdem hat die Pumpe einen Netzschutz bekommen. Leider zu spät. Der Winzling wächst zwar und ist munter. Er kann aber nur noch auf einem Auge sehen.
    Beim Fressen muss er sich immer richtig positionieren.

    Gruss
    Hajo

    hajo,

    danke erst mal für die beiden tabellen.. meine divaricata steht bei mir ganz oben auf dem riffdach und müsste es aber scheints gar nicht. fand den wert in der tabelle doch sehr überraschend.

    gibt es zufälligerweise wetere wertefür andere arten? bei den händlern heisst es zumeist ja von bis... i


    Warum Korallen ein und derselben Art in unterschiedlichen Zonen gedeihen können?
    Einige Zooxanthellen-Kladen sind sehr anpassungsfähig an hohe sowie niedrige Lichtintensität, während andere das nicht sind.
    Es gibt wohl vom Verfasser eine private Datenbank.
    Darauf habe ich leider keinen Zugriff.
    Jetzt in die Tiefe gehen, heißt die Büchse der Pandora öffnen.
    Das Thema Licht und Korallen sind zwar interessant, aber keineswegs meine Baustelle.
    Man kommt nicht immer daran vorbei, kratzt eigentlich aber nur an der Oberfläche.

    Wenn ich aber die Veröffentlichungen des Autors und die Diskussionen über dieses Thema quer lese, dann waren damals wohl nicht wenige überrascht von den gemessenen Werten.
    Ich glaube mich noch an einen Vortrag zu erinnern, der den Titel trug: „Weniger ist mehr!“
    Es gibt die Nachahmermethode, bei der man die Beleuchtung eines erfolgreichen Aquariums nachahmen kann.
    Ich glaube, dass in der Praxis dieser Pfad öfter beschritten wird, als man denkt.
    Es kann eine Orientierungshilfe sein.
    Aber es hat Nachteile.
    Kein Aquarium gleicht dem anderen.
    Die andere Methode folgt einem wissenschaftlichen Ansatz, bei dem die Lichtintensität gemessen wird und dabei Korallen an geeigneten Stellen im Aquarium platziert werden.
    Wer sich jetzt mit der fotosynthetischen Effizienz von LEDs auseinandersetzen möchte, bitte schön.
    Ich bevorzuge leichtere Kost. :smiling_face:
    Viel Vergnügen! :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo

    https://reefs.com/magazine/photo…-to-led-lights/


    Hallo zusammen!

    Streitigkeiten über die Art und Stärke von Beleuchtungen sind nicht selten, meist aber nicht objektiv genug.
    Eine andere Meinung zu haben, ist nicht verwerflich.
    Sie muss nur nachvollziehbar sein.

    „Ergebnisse legen nahe, dass fluoreszierende/reflektierende Pigmente bei Lichtintensitäten erst nahe dem Sättigungspunkt der Koralle/Zooxanthellen aktiviert werden.
    Ein eventueller Schaden ist am Lichtsättigungspunkt eher gering und wahrscheinlich auch am Punkt der dynamischen Photoinhabtation.
    Es schadet den Korallen aber definitiv bei chronischer Photoinhabitation.
    Man kann aber auch sagen: je höher die Nährstoffe, desto höher der Sättigungspunkt und der Photoinhabitationspunkt.

    Achtung, jetzt kommt der Streitpunkt:


    Die Kenntnis des Sättigungspunktes ist aber insofern nützlich, als der Stromverbrauch (Beleuchtung/Kühlkosten) minimiert wird (Dana Riddle).“

    Ich möchte das Thema nicht unnötig aufblähen.
    Sonst müsste mit Blick auf das Wachstum der Korallen etc. auch das Verhältnis der Umgebungsparameter angesprochen werden.
    Den Fokus nur auf die Beleuchtung zu legen ist, bei der Betrachtung der physiologischen Vorgänge im Korallenholobionten nur die halbe Miete.
    Wer dabei die anderen Umgebungsparameter außer Acht lässt, wird mit der Korallenpflege nicht glücklich werden.
    Hier ging es aber darum, eine einfache Frage zu beantworten.
    Die Diagramme sind das Ergebnis von Forschungen eines weltweit anerkannten Experten auf dem Gebiet der Lichtvermessung etc. an Korallen, mit einer riesigen Praxiserfahrung.
    Ja, er war auch einmal ein kommerzieller Korallenzüchter!
    Wer hier PAR und PUR ins Lächerliche zieht, hat den Sinn dieser Expertisen nicht verstanden.
    Die aufgezeigten Werte können Anhaltspunkte für die Übertragung in den Bereich der Aquaristik sein.
    Mehr nicht.
    Wer daraus seinen Nutzen ziehen möchte, der sollte es tun.
    Wer nicht, lässt es einfach bleiben.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Genügend Licht ist gegeben, wenn bei den Korallen der Kompensationspunkt überschritten und der Fotosättigungspunkt erreicht wird.
    Die Kladen der Korallen benötigen eine Mindestmenge an Licht. Das wird als Kompensationspunkt bezeichnet.
    Es liegt ein Sättigungspunkt vor, wenn die Fotosyntheserate nicht mit zunehmender Lichtintensität zunimmt.
    Das Ziel sollte sein, die Lichtmenge zu überschreiten, die für den Kompensationspunkt erforderlich ist (notwendig!), aber hier dabei den Sättigungspunkt nicht zu übertreten.
    Korallen mit unterschiedlichen Kladen erreichen unterschiedliche Sättigungspunkte.
    Insofern sind nicht alle SPS über einen Kamm zu scheren.
    Wachstum und Farbausbildung sind zwei unterschiedliche Ziele.
    Meist sind Farben besser ausgeprägt, wenn dabei der Sättigungspunkt überschritten wird.
    Oft, aber nicht immer!
    Da spielen dann noch weitere Faktoren eine Rolle.
    Ich beschreibe hier die relevanten Untersuchungen von Dana Riddle zum Thema Licht.
    In früheren Diskussionen hatte ich das Thema bereits mehrfach angesprochen.
    Sie könnten Überlegungen wert sein, eine individuelle Beleuchtung anzupassen.
    Allerdings setzt das die Kenntnis der Arten voraus.
    Sonst mutiert es, wie zumeist, zum Gießkannenprinzip.
    Die Literatur der frühen Jahre stützte sich auf Erfolgsmomente, die aber sehr individuell einzuordnen waren, da die Betreiber von Riffaquarien auch unterschiedliche Beleuchtungstechnik im Einsatz hatten.
    Es wurde sich nach Watt und Lumen und Lichtfarbe orientiert.
    Der Literatur konnte man sehr selten den Bezug PAR entnehmen, wenn überhaupt.
    Auch waren die Angaben zu den Laufzeiten recht unterschiedlich.
    Sie erreichten in der Regel eine Beleuchtungsdauer von 8 bis 12 Stunden.
    Manchmal in Abhängigkeit der eingesetzten Leuchtmittel, oder halt auch nicht.
    Als Anhang befinden sich zwei Tabellen, deren Aussage eine Orientierung sein kann.

    Gruß
    Hajo




    Wenn du mir jetzt noch sagst an welcher stelle ich abwertend oder unschön kommentiert haben soll...oder bezog sich das nicht auf mich?

    Hallo Sven,

    nein, du brauchst dir den Schuh gewiss nicht anzuziehen. :winking_face:

    Mir ist nur aufgefallen, dass gerade bei Anfängerfragen oder gewissen Vorstellungen manchmal der Ton entgleist.
    Wenn jemand partout gegen die Vernunft und/oder wissenschaftliches Denken einen unsinnigen Standpunkt vertritt, wäre harsche Kritik vielleicht an seinem Platz.
    Ich sehe aber etwas Hilflosigkeit in den Fragen von Lupita und hätte mir etwas Sensibilität gewünscht.
    Der Ton macht die Musik.
    Hyänenhafte Kommentare haben in diesem Forum schon mehrfach Anfänger vergrault.
    Es ist auch zu berücksichtigen, dass nicht jeder Einsteiger in die Meerwasseraquaristik mit biologischen oder chemischen (Grund)Kenntnissen aufwarten kann.
    Daher gibt es für mich auch keine dummen Fragen.

    Gruß
    Hajo