Beiträge von hajo

    Das ist definitiv zu viel Fisch/Wasser!

    Die 6 Chromis sind erst semi-adult und legen noch kräftig zu.

    Mit 2 Docs bist du bestens bedient.

    2-4 Amphiprion sind nicht zu beanstanden.

    2-3 Meiacanthus ebenfalls nicht.

    Auf die Aldabrensis würde ich verzichten.

    Ein Paar Neocirrhites armatus wäre eine gute Wahl!

    Synchiropus erst, wenn die "Vegetation" reif genug ist.

    Dann wäre, mit Hinblick auf das weitere Grössenwachstum, der Kahn für mich voll.

    Gruß

    Hajo

    Der Dreh- und Angelpunkt ist die Abwärme, so wie von Sandy bereits erwähnt. Wird diese exzellent abgeführt, halten die Dioden länger. Es gibt wohl einen Unterschied bei passiver oder aktiver Kühlung.

    Dann wäre die Frage interessant, wie die Leuchte von innen aussieht.

    Also, wie steht es um die technische Qualität der "Innereien"?

    Es gibt Leuchten, da packt einen nach der Öffnung das Grauen.

    Angekokelte Teile und brüchige Kabel sind mit der Zeit auch bei einigen sogenannten Premium- Leuchten zu finden. All das trägt dazu bei, die Qualität der Beleuchtung zu mindern.

    Zumindestens durch einen längerer Einsatz in feuchter Umgebung.

    Auch aus diesem Grund stehe ich einem Kauf von gebrauchten Aquarienleuchten nicht unkritisch gegenüber.

    Es sei denn, ich habe sie vorher geöffnet .

    Gruß

    Hajo

    Hallo Ina,

    der unten stehende Link beschäftigt sich im Kern mit deiner Frage.

    Seit Anbeginnn der LED-Technik für aquaristische Zwecke verfolgt uns dieses Thema ständig.

    Anfangs hiess es, die Leuchte verliert sofort 20% ihrer Leistung, dann erheblich weniger.

    Ob das noch stimmt?

    Was sagt das Schwarmwissen?

    Die Fragen und Antworten im Link waren bereits in der Vergangenheit und sind heute noch Thema,

    da die Unsicherheit immer noch aktuell scheint.

    Auch, weil wie unten diskutiert, mehrere Faktoren eine Rolle spielen.

    Gruß

    Hajo

    useful life of LED
    Has anyone performed analysis of LED performance over time (years)? Just curious to see how much dropoff occurs after 1, 2, 3+ years.
    www.reef2reef.com

    Hallo zusammen,

    auch auf den Fall hin, dass ich jetzt als Klugscheisser dastehe:

    In manchen Fällen genügen eben helfende Hirne und das Schwarmwissen nicht.

    Zwar ist der sach- und fachliche Austausch einer der Grundpfeiler des Forums,

    dennoch sind uns auch hier Grenzen gesetzt.

    Oftmals kratzt man nur an der Oberfläche, tiefergreifende Probleme werden nicht

    (sofort) gelöst

    Schnell schon gar nicht.

    Viele Köche verderben den Brei, könnte man jetzt auch noch anfügen.

    Das meine ich nicht despektierlich, sondern die Erfahrung zeigt, dass nicht jedes Problem

    eine (sofortige) Lösung hat.

    Es ist wohl schon jeder an einer Betriebsanleitung verzweifelt.

    Ich habe mir schon lange abgewöhnt, den mir unverständlichen, technischen Teil eines

    Produktes mit Fritzchen zu diskutieren.

    Ich kommuniziere gleich mit Fritz!

    Hier bekomme ich den besten und neuesten Input inklusive einer weiterführenden Beratung.

    Etliche Hersteller stellen Betriebsanleitungen für ihre Produkte ins Netz.

    Das sehe ich als fortschrittlich an, da es vorab ein umfassendes Bild über das Produkt meiner

    Begierde ermöglicht.

    Sozusagen eine Art von geistiger Trockenübung mit dem Produkt.

    Es ermöglicht uns u. a. auch die Bedienungsfreundlichkeit zu erkennen und damit auch eine

    Art von Vorentscheidung zu treffen.

    Sind es Eigenschaften, die ich erwarte, oder bin ich mit meiner Wahl auf dem Holzweg?

    Den Rest diskutiere ich dann mit Fritz.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Erwin,

    was ist das Besondere am Modern-Reef-System, dass dich bewogen hat, die etablierten Systeme zu verlassen? Ich will nicht die Binsenweisheit "Never change a running system" bemühen.

    Aber irgendeinen Grund muss es ja gegeben haben.

    Allein der positive Eindruck der Korallen im Verkaufsbecken würde mir nicht genügen.

    Ich verstehe die Frage nach Wissen in die Runde.

    Aber dann mit Bedacht vor der Nutzung eines wenig bekannten Systems.

    Die Frage bleibt offen, ob es sich um eine bakterielle Infektion handeln könnte.....

    Gruß

    Hajo

    Hallo Hajo,

    irgend so etwas muss es wohl sein.
    Nur habe ich das Versorgungssystem nicht gewechselt.
    Habe Modern-Reef von Anfang an.

    LG Erwin

    Ist klar, war ja nur ein Beispiel.

    Wenn die Pocis ebenfalls aus der Anlage von Modern Reef kommen sollten, bin ich auf dem Holzweg.

    Falls nicht, würde das aber für die Korallen auch einen Wechsel von einem System ins andere bedeuten.

    Je nachdem wie anpassungsfähig die Arten sind, wird es Schäden geben oder nicht.

    Eine Koralle, die unter Bedingung von System X gezüchtet worden ist, wird sich auch positiv mit den Bedingungen ihrer gewohnten Umwelt auseinandersetzen können und unkompliziert wachsen.

    Arten aus fremden Milieus tun sich da manchmal schwer.

    Auf jeden Fall sollte man es in Betracht ziehen.

    Einen anderen Punkt betrifft die penible Anwendung von sog. Systemen.

    Vertragen sie Anwendungsfehler? Und dann in welchen Grenzen?

    Oft muss man sich selbst hinterfragen, ob nicht doch der Fehler vor dem Aquarium sitzt.

    Ich persönlich denke in ähnlichen Situationen sofort an meine eigenen Defizite.

    In der Literatur wird diese Gewebeablösung bei der Art Pocillopora unterschiedlich bewertet.

    Die Palette reicht von Licht- und Temperaturstress bis hin zur Veränderung des Korallenschleims aufgrund bakterieller Einwirkung bis zur Hilflosigkeit, da bei letzterer weder das eine noch das andere gefunden wurde .

    Gruß

    Hajo

    Ich habe 5 verschiedene, welche Arten genau weiß ich nicht.
    Sie sind im ganzen Becken verteilt und es betrifft alle.
    Darum glaube ich auch nicht das es an Vernesselung, Licht oder Strömung liegt.

    Das glaube ich auch nicht.

    Die Vermutung liegt nahe, dass sich durch die chemische Veränderung im Wasser (Wechsel des Versorgungsystems) auch die mikrobielle Eigenschaft des Korallenschleims verändert hat und die Korallen partielle Gewebeverluste hinnehmen mussten. So etwas ist auch aus der Natur bekannt.

    An Parasiten denke ich nicht, da fast alle betroffenen Korallen gleichzeitig diese Symptome zeigten.

    Gruß

    Hajo

    Ja, Kompromisse sind das A und O. Haben uns grundsätzlich aber eh zusammen für das Aquarium entschieden, wobei ich mir nach einem Jahr sicher bin, dass meine Frau das weit mehr unterschätzt hat, als ich.

    Unterschätzung!

    Da hast du genau ins Schwarze getroffen!

    Das ist meist der Kern aus dem sich dann später Missstimmungen entwickeln.

    Je kleiner der gemeinsame Wohnraum, desto schneller bauen sie sich auf.

    Auch in meinem Umfeld konnte ich das immer wieder beobachten.

    Es passt meist nicht in die Familienplanung und/oder es hat monetäre Ursachen,

    welche vorher nicht aussdiskutiert wurden.

    Sehr zu meinem Leidwesen haben sich so einige talentierte Aquarianer von ihrem

    Hobby verabschieden müssen.

    Gruß

    Hajo

    Kreativität beim Argumentieren ist hier gefragt. :smiling_face:

    Die weibliche Sichtweise ist oft eine andere.

    Kann ich aber nachvollziehen.

    Kompromisse helfen dabei, den Fortbestand unseres Hobbys zu erhalten.

    Dutzende Aquarianer geben jährlich auf, da man häuslich nicht auf einen Nenner gekommen ist.

    Gruß

    Hajo

    Phosphat direkt zu dosieren habe ich vorwiegend schlechte Erfahrungen mit gemacht.

    Ich bin neugierig.

    Welche Art von schlechter Erfahrung war es denn?

    Ich versorge bei Bedarf mein Becken mit Elementen aus dem Sangokai-System (Phosphat), Nitrat ist immer nachweisbar.

    Keine besonderen Vorkommnisse, woran sich Defizite ablesen ließen.

    Gruß

    Hajo

    Nach der Grösse der kleinen Köpfe zu schließen, sind das Ableger von einem Mutterstock.

    In welchem Zustand befindet sich denn dieser?

    Ich vermute einmal, dass dort ähnliche Erosionen zu finden sind?

    Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum die Ableger gemacht worden sind?

    Wenn das so ist, müssten eigentlich alle Stängel eingekürzt und neu verklebt werden.

    Oder sind die beiden Ableger der letzte Rest?

    Ein Polyp, der keine Kalkbasis aufbauen kann, ist ein Todgeweihter.

    Hingegen zeigt ein heller Kalkrand unterhalb des Polypen von gesundem Wachstum.

    Gruß

    Hajo

    Und noch etwas.....

    Euphyllia kann schlecht mit hohem Keimdruck umgehen.

    Allen voran die Glabrescens.

    Wer diese schönen Korallen pflegen möchte, der sollte auf eine UVC nicht verzichten!!

    Gruß

    Hajo

    Ich hatte früher angenommen, dass sich unsere Aquarienfische an der Silhouette/Schatten vor dem Aquarium orientieren. Dass zwar auch, aber noch interessanter war die Tatsache, dass sie sich auch Gesichter merken können. Diese Eigenschaft hat mich überrascht.

    Gruß

    Hajo

    Eine ähnliche interessante Frage wäre "Wie lange grollen Fische bei schlechten Erfahrungen". Als ich meine Fische aus dem 500l Becken in das 800l Becken umsetzte war das natürlich mit ziemlich Stress verbunden und ein Schock für die Fische. Mich hatte es etwas verblüfft, dass der Fuchs etwa 2-3 Wochen später bereits wieder zu meiner Hand geschwommen kam um seine Fastfood-Mahlzeit einzufordern. Das hatte er bereits im alten Becken gemacht und kam nach kurzer Eingewöhnung im großen Becken wieder zurück.

    Das ist nicht ungewöhnlich, da die Hand mit der Erinnerung an Futter verbunden ist.

    Beim Fuchs als Fressmaschine kein unwesentliches Verhalten.

    Andere Arten werden einen längeren Anlauf brauchen.

    Fische können sich auch die Silhouette des Pflegers einprägen.

    Auch bestimmte Geräusche.

    Forscher konnten nachweisen, dass Fische menschliche Gesichter erkennen und unterscheiden können.

    Bislang war diese Fähigkeit vor allem Säugetieren mit grossem Hirn zugesprochen worden.

    Gruß

    Hajo

    Wiederholbares Verhalten und mit dem Überleben verbundene Erinnerungen bleiben beim Fisch hängen.

    Sie sollten aber wiederholt werden, sonst vergisst der Fisch sie.

    Für Fische in freier Wildbahn kann die Fähigkeit Orte mit Nahrung zu assoziieren lebenswichtig sein.

    Ein Rückgang von Nahrungsverfügbarkeit wird das Überleben jener Arten fördern, die sich an die Lage

    der Nahrungsquellen erinnern.

    Die Aussage, dass Fische ein kurzes Gedächtnis haben, ist falsch!

    Tatsächlich ist ihre DNA in der Lage weitaus mehr Erinnerungen zu speichern, als der Homo sapiens.

    Sagt die Wissenschaft.

    Gruß

    Hajo

    Das Wachstum der Bohralgen findet innerhalb des Korallenskelettes statt.

    Im Gegensatz zu aufsitzenden Algen.

    Die Kalkstruktur verliert an Festigkeit und wird bröselig.

    Man kann zwar den Stamm mit zementähnlichen Substanzen (Mörtel) stützen,

    Es muss aber bis zum Gewebebeginn des Polypen hochgezogen werden.

    Trifft man den Übergang nicht genau, verliert man auch noch Teile des ( noch)

    gesunden Gewebes. Mit der Zeit wird von den Algen auch der Bereich unterhalb

    des Kopfes angegriffen und das Ableben schreitet voran.

    Zink und Brom sollen einen massiven Befall von Bohralgen verhindern (Fauna Marin).

    Wie fast jeder Schaden an den Korallen ist es meist eine Frage der Wasserverhältnisse,

    ob eine Koralle gut mit den notwendigen Stoffen versorgt wird, oder eben nicht.

    Erodierende Kalkskelette sind der beste Beweis für eine schlechte Pflege.

    Wenn ein Stock es hergeben würde, angemessene Ableger zu schneiden, um wenigstens die

    gesunden Teile zu retten, könnte das zu neuem Wachstum führen.

    Vorausgesetzt, die Wasserwerte sind dann angemessen.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Werner,

    Ich vermute einmal, dass beim Ausschalten der Förderpumpe das Wasser über die Pumpe in das TB zurückdrückt. Das Wasser im TB steigt dann um den Verlust der Wassermenge im Becken.

    Wenn das so ist, kann vielleicht ein Rückschlagventil die Lösung sein, da dieses bei Rückfluss sofort schliesst. Einbau an richtiger Stelle vorausgesetzt.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Werner,

    Allergien im Alter haben etwas mit der Veränderung des Immunsystems zu tun.

    Die Schutzfunktion des gesamten Körpers nimmt ab, er wird anfälliger für Fremd- und Schadstoffe.

    Es ist deshalb auch gut möglich, dass die Ausdünstung von Korallenschleim ein im Alter relevanter

    Allergieauslöser ist. Sicherlich von Mensch zu Mensch individuell zu sehen.

    Allergische Reaktionen konnte ich an mir noch nicht beobachten.

    Es stinkt nur grässlich, das ist wahr.

    Du hast aber immer Themen.....

    Gruß

    Hajo

    moin,

    nach dem ignorieren kommt die freundschaft :winking_face:

    bei fischen wie doc, fuchs und falter (chelmon) ist zu beobachten, dass die oft im trup unterwegs sind und gemeinsam das becken durchforsten.

    entfernen sich einige und es bleibt einer zurück, weil er gerade beschäftigt ist, flitzt er beim bemerken des entfernens fix den weiterwandernden hinterher.

    die gruppe bietet sicherheit !?

    Nicht nur Sicherheit.

    Doktorfische und Kaninchenfische auf Nahrungssuche finden wir in gemischten Gruppen.

    Diese Nähe kann auch eine genetisch verankerte Eigenschaft bedeuten.

    Viele Augen sehen mehr.

    Freundschaft? Zweckfreundschaft würde ich sagen.

    Gruß

    Hajo

    Jetzt nicht lachen!

    In meinen Anfängen gab es keine effiziente Kühltechnik für aquaristische Zwecke, sowie sie heute überall angeboten wird.

    Mit diesem Problem wurde man mehr oder weniger allein gelassen.

    Wie man jetzt verfährt ist dann meist eine Frage des Geldes.

    Der Temperaturanstieg im Sommer betraf auch nicht die Becken im Keller, sondern eher jenes im Wohnbereich.

    Not macht erfinderisch!

    Das kalte Leitungswasser floss sehr langsam vom Hausanschluss durch die V2A-Spirale im Aquarium und dann in den Abfluss.

    Es funktionierte und drückte mir die Temperatur um ca. 3 Grad, was dann völlig ausreichend war.

    War die Hitze vorbei, verschwand auch diese primitive Technik aus dem Gesichtsfeld.

    Gruß

    Hajo

    Ich hätte eher vermutet, dass vielleicht mein neuer kleiner Kaiser sich an den treibenden Happen versucht, aber bisher nichts, nur Korallen und natürlich der Schwamm, obwohl es ein Nachzuchtkaiser sein soll, der nie Korallen oder Schwämme gesehen hat.

    Der wird seine Gene auch nicht verleugnen können. :ylol

    Gruß

    Hajo

    Sehr frustrierend und lässt einen 1x mehr darüber nachdenken ob das so richtig ist was man da macht...

    Das kann man nicht verallgemeinern.

    Bei einem Internetkauf ist das Risiko hoch, weil man die Qualität nicht vorher betrachten und bewerten kann.

    Man ist dem Zufall ausgeliefert.

    Der Zufall ist der vertrauenswürdige Händler und die Gesundheit des Fisches gleichermassen.

    Den Internetkauf von Fischen lehne ich persönlich ab.

    Gebranntes Kind scheut das Feuer!

    In den Zeiten vor dem Internet sind wir hunderte Kilometer gefahren, auch um die Kondition der Fische vor Ort zu prüfen.

    Erkrankte Fische sind in der Aquaristik immer Thema gewesen und es wird auch zukünftig so bleiben.

    Heutzutage erleichtert die Internetbestellung zwar den Kauf, sie lässt uns aber im Ungewissen, welche Qualität uns letztendlich erwartet.

    Das ist der Pferdefuss an der Geschichte rund um den Versand von lebenden Tieren.

    Von einem renommierten Versandhandel erwarte ich trotzdem mehr Kontrolle und Vermögen schwache und kränkliche Tiere zu erkennen, und sie nicht unüberlegt auf die Reise zu schicken. Leider kommen solche Fälle immer wieder vor.

    Um dem aus dem Wege zu gehen, ziehe ich den Gang/Fahrt zum Händler vor.

    Dann entscheide ich, wer oder was in die Tüte kommt.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Hajo, den Spiegel hatten wir auch schon versucht. Es interessiert ihn überhaupt nicht. 14Tage wird hart für den armen Kerl. Der Chelmon muss nun erstmal feststellen das ihm keiner mehr was böses will, bislang schwimmt er weiter nur auf der Stelle..

    Der Schock scheint in diesem Fall wohl tief zu sitzen.

    Es wird nicht einfach werden.

    Die brutale Vehemenz des Acanthurus wird ihm noch länger in den Knochen stecken.

    Einerseits gut, denn nun ist er auf die Attacken vorbereitet, kann sie einschätzen.

    Anderseits kann dadurch seine Schreckhaftigkeit zunehmen und den weiteren Prozess um die Nahrungsaufnahme erschweren.

    Vor diesen Problemen habe ich nicht selten gestanden.

    Die Idee von Didi mit der Abtrennung hatte ich schon früh verwirklicht.

    Einfach eine passende Plexischeibe zwischen das Riffgestein gesteckt und fertig war der safty place.

    Für besondere Fälle habe ich mir dann einen oben offenen Kasten kleben lassen, der gross genug war, um auch größeren Fischen die Ankunft zu erleichtern.

    Ich möchte auch nicht verschweigen, dass es einige Versuche ohne Happy End gab.

    Dass das Zusammenleben eines Imperators mit einem Paracentropyge multifasciata nicht möglich war, musste ich auch lernen. Wie so vieles, was mit der Fischpsyche zu tun hat.

    Ich drück euch fest die Daumen, dass alles noch ein gutes Ende findet.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Hajo, also ist es am sinnvollsten den Chelmon direkt einzusetzen und den Dok im TB zu lassen.

    Wie lange würdest du den Dok im TB lassen?

    14 Tage würde ich schon veranschlagen.

    Im Zuge der erneuten Zusammenführung wäre möglicherweise der Spiegeltrick hilfreich.

    Während der Doc sich an seinem Spiegelbild abarbeitet, lässt er Dampf ab, der Aggressionsdruck sinkt und erneute Attacken auf den Chelmon werden abgemildert.

    Manchmal dauert es etwas länger bis Frieden einkehrt.

    Es ist einen Versuch wert.

    Der Nigricans ist einer von den durchsetzungsstarken Arten. Er ist kein Lämmchen.

    Warum er sich ausgerechnet den Chelmon vornimmt, kann nur er beantworten. :smiling_face:

    Gruß

    Hajo

    Oder macht es Sinn den Chelmon gleich ohne Doktor einzusetzen? Und den Doktor zeitverzögert nachzusetzen?


    VG Tina

    Genau das würde ich versuchen. Der alte Chelmon hat sich den Marotten des Acanthurus angepasst.

    Der neue Chelmon muss sie noch umschiffen lernen und die Dominanz begreifen.

    Das ist allerdings anfangs nicht einfach.

    Gruß

    Hajo

    Dieser Fisch ist kein Fisch für grössere Becken.

    Denn in der Regel befindet er sich dann unter zum Teil auch weitaus größeren Fischen.

    Auch andere Mitbewohner, wie z.B. Garnelen, wären für diesen kleinen Kerl zumindest ein permanenter Störfaktor, wenn nicht gar ein Risiko.

    Ich hatte ein Exemplar in einem 600l-Becken.

    Das würde ich nicht mehr in Erwägung ziehen.

    Gruß

    Hajo

    Die größeren Männchen werden ungefähr bis zu 5cm gross.

    Ein Grössenwachstum von 13cm gehört in Grimm's Märchen.

    Wenn du seriöse Informationen haben willst, dann orientiere dich an den Angaben von fishbase.

    Alles andere hierzu ist kompletter Unsinn.

    Gruß

    Hajo

    Ja, das Ende ist wohl abzusehen. Selbst wenn ich ihn im letzten Lebenstaumel erwischen würde, weil er es nicht mehr bis in die Deckung schafft, wäre er wohl für ein Medikament zu schwach, um zu überleben.

    Das sind so die bedrückenden Ehrlichtage, an denen ich den Sinn der Aquaristik in Frage stelle. Die Fische werden der Natur entrissen, eng in Gefangenschaft gehalten, müssen sich all den Unregelmäßigkeiten der künstlichen Haltung immer wieder anpassen ...

    Weiß nicht, irgendwie komme ich mir wie ein Egoist vor, der unbedingt die bunten Farben bei sich zu Hause haben muß.

    Kopf hoch, Werner!

    Solche Momente verfolgen jeden Aquarianer. Ob nun im Süss- oder Meerwasserbereich.

    Vielleicht solltest du auch daran denken, dass die Fische in ihrem Lebensraum auch nicht gerade alt werden.

    Ein Beispiel wäre die Grundelfamilie und alle kleinen Fische, die als Beute für allerlei Predatoren bestimmt sind und kein langes Leben haben. Im Aquarium könnten sie das erwarten, wenn nicht obskure Fangmethoden, Transportstress und letztendlich auch Krankeiten einen Strich durch die Rechnung machen würden. Das optische Erscheinungsbild eines Fisches kann noch so einwandfrei herüberkommen, in ihn hinein können wir nicht schauen. Blutbild und MRT, wie beim homo sapiens gibt es nicht.

    Daher muss uns der Fisch über sein Äußeres Auskunft über evtl. Erkrankungen geben.

    Das zu beurteilen gehört zur hohen Schule der Aquaristik.

    Dass man da manchmal falsch liegen kann, zeigen die Ableben durch Langzeitschäden, welche erst nach

    Monaten auffällig werden.

    Gruß

    Hajo