Beiträge von hajo

    Hallo Torsten,

    ich kann mich nur den positiven Kommentaren meiner Vorredner anschließen. :thup
    Mein SPS/LPS Becken mit Riffkeramik steht seit 16 Monate und es gab außer
    erhöhten Magnesium- und Silikatwerten keinerlei Beanstandungen.
    Die anfangs zu erwartende Algenplage blieb aus durch massiven Einsatz von
    diversen Schneckenarten und Einsiedlern. Sie hielten bis zum Einsetzen des
    Kalkrotalgenwachstums alle auftretenden Algen in Schach.
    Der Magnesiumwert normalisierte sich nach einiger Zeit. Der hohe Silikatwert
    wurde anfangs mit Adsorbern unterdrückt, später aber von mir gänzlich ignoriert.
    Ohne irgendwelche negativen Folgen wie z.B. Schmieralgenbildung etc. :smiling_face:
    Wichtig ist ist auch eine gesunde "Selbstbeherrschung", was die Auswahl für den
    Erstbesatz angeht.
    Dinge, die man am Anfang falsch macht, können einen viele Monate negativ
    begleiten.
    Einen Wermutstropfen hätte ich da noch. Obwohl die Keramik eine große Oberfläche
    aufweist, ist das Lebendgestein in punkto Bakterienmasse bezw. Nitrifikation etc. unschlagbar.
    Aber das nur am Rande :grinning_squinting_face:
    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche "Einfahrzeit" und viel Erfolg mit diesem Gestein.
    Hajo

    Hallo Ingrid,

    ist Deine Aussage auch wirklich korrekt?
    Hans-Werner hat meines Wissens im Oktober nur 3 der betroffenen Chargen veröffentlicht.
    Falls noch mehr davon betroffen sind, sollte Hans-Werner rechtzeitig dazu Stellung nehmen.
    Es kann nicht angehen, daß erst im Einzelhandel gekauft und dann bei Hans-Werner getauscht (ersetzt) wird.
    Hans-Werner, kannst Du Dich bitte dazu äußern?

    Hajo

    Hallo Joe,

    leider keine Fotos.
    Nach Rücksprache mit dem 1. Händler wurde der Hinweis auf irgendwelche Würmer gegeben, die Heliofungia so wie auch einer speziellen Euphyllia-Art den Garaus machen sollen.
    Bad mit PVP soll helfen, wenn rechtzeitig angesetzt. Half aber nicht. :loudly_crying_face:
    Hajo

    Hallo Joe,

    bei mehr als 800 Steinkorallen hast Du sicherlich auch mal eine pinkfarbene Heliofungia für mich ?
    In letzter Zeit habe ich nur noch Pech mit dieser Art.
    Ein Exemplar hatte ich Anfang Dezember erworben, es lebte nur 2 Wochen.
    Total zugeschleimt und die Tentakeln schlapp. Von oben sah es aus, als ob Spinnenweben das Tier befallen hätten.....
    Das 2. Exemplar erstand ich nach dem Ableben des ersten Tieres von einem anderen Einzelhändler.
    Es zeigte sich das gleiche Bild, allerdings stand das Tier anfangs sehr gut. Auch fehlten die "Spinnenweben".
    Die einzige Gemeinsamkeit beider Tiere war: sie stammten letztlich von einunddemselben Großhändler.
    Fehler im Wasser sind auszuschließen, da die anderen vorhandenen Korallen nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sind und bis heute keine negativen Veränderungen zeigen.
    Für jeden Tipp bin ich dankbar.
    Für die Abweichung vom Thema möchte ich mich entschuldigen.
    Aber da wir beide so schön am Plaudern waren... :grinning_squinting_face:
    Hajo

    Hallo Joe,

    ich fand´s eigentlich sehr übersichtlich :grinning_squinting_face: .
    Spaß beiseite. Eigentlich wollte ich nur aufzeigen, daß die Qualität dieses Salzes ausreicht um die Pflege von SPS, selbst zusammen mit großen Fischen und der dadurch verursachten Wasserbelastung und ohne großartige Technik, zu garantieren. Mehr nicht und auch nicht weniger.
    Wenn ich das nur mit einem Satz abgetan hätte, wäre sicherlich auch Kritik gekommen ;).
    Nicht´s für ungut! :winking_face:
    Im Übrigen scheinen heute die meisten Salze von ausgezeichneter Qualität zu sein, so daß dieses Thema vielleicht philosophisch zu betrachten ist :grinning_squinting_face:
    Hajo

    Hallo Joe,

    gern kann ich auf Deinen Wunsch nach mehr Differenzierung eingehen.

    Das Salz "Red Coral Sea" verwende ich seit ca. 2 Jahren in all meinen Becken.
    Vormals habe ich mit Tropic Marin, Red Sea und ATI gesalzt.
    In den 1970er Jahren auch mit HW (Wer kennt das noch?)
    Das Hauptbecken mit einem Wasservolumen von 2000l erfährt den wöchentlichen 10%-Wasserwechsel genau so wie die kleineren Aquarien.
    Die zu wechselnde Gesamtmenge war eine der Gründe, warum ich auf dieses Salz gewechselt bin.
    Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt hier einfach!
    Der andere Grund war die positive Analyse im Aquacalculator für dieses Salz und auch später meine eigenen Beobachtungen. Speziell in Bezug auf Ca, Mg und KH.
    Aber das nur nebenbei. Jetzt wird "differenziert!"
    Der Besatz meines Beckens liest sich wie folgt:
    Niedere:
    Harte:
    Seriatopora hysterix, Pocilloporas, diverse Acroporas, diverse Favia-Arten, große Blöcke von Galaxea und Pavona, Porites, Stylopora.
    Weiche:
    Pachyclavularia, Capnellas, diverse Pseudoplexaura und Heteractis magnifica
    Alles das abgestimmt auf den unten erwähnten Fischbesatz.
    Fische:
    1 Pomacanthus chrysurus, 1 Pygoplites diacanthus, 2 Centropyge loriculus, 2 Genicanthus lamarck,
    1 Chaetodon kleinii, 1 Ctenochaetus hawaiensis, 1 Zebrasoma xanthurum, 1 Synchiropus splendidus,
    1 Neocirrhites armatus, 2 Amphiprion perideraion.
    Wasserparameter:
    Ca= 380-400, Mg= 1200-1270, KH= 7, PH=7,8-8,1
    PO4= 0,08-0,14, NO3= 10-15mg (manchmal auch darüber)
    Technik: 1 großer (2m) Sander-Abschäumer, 1 ATI-Kalkreaktor, 3x 8000l Tunze Stream, 2x 2000l Aqua-Bees und 2x36W UV-Anlage.
    Beleuchtung: 8x 80W ATI Aquablue spezial mit Aquablue plus gemixt.
    Den leichten Schwankungen der Salze wird mit "Balling light" entgegengesteuert, da der Kalkreaktor nicht optimal zuführt.
    Kein Phosphatadsorber, kein Nitratreaktor, keine Wodka-Methode. Nur Abschäumung mit Wasserwechsel und Spurenelementezufuhr. Jede Woche Wasserwechsel mit 200l "Red Coral Sea-Salt".
    Für meine Belange ist dieses Salz sehr brauchbar.
    Ich hoffe, ich habe jetzt genug "differenziert".
    Gruß
    Hajo

    Hallo Thorben,

    wenn der Händler oder der Hersteller auf eine aufwendige Reklame verzichtet, kann es schon sein, daß auch der Bekanntheitsgrad darunter leidet.
    Hinsichtlich der Produktetabelle der Salze im Aquacalculator ist einem Kauf nichts entgegenzusetzen.
    Es sei denn, die Ergiebigkeit wäre ein Faktor?
    Wie gesagt, ich kann auch bei längerem Einsatz dieses Produktes nichts Negatives vermelden.

    Hajo

    Hallo Klausi,

    auch ich hatte vor einiger Zeit massenhaft Majanos in einem meiner Becken.
    Zugkaufte sogenannte Fressfeinde wie Acreichtys tomentosus oder Chaetodon xanthurus
    haben sich zwar daran versucht, aber nach dem ersten Probieren vom weiteren Genuß Abstand genommen.
    Diese Anemonen sagen ihnen nicht zu, da sie viel zu stark nesseln.
    Es mag zwar hier oder da Erfolgsmeldungen geben, aber die Regel ist es nicht.
    Eine sichere Methode ist eine "Pampe" aus Calciumhydroxid.
    Diese zieht man auf eine Spritze und verbringt sie vorsichtig auf die Mundscheibe des Tieres.
    Diese sämige Lösung wird aufgenommen und das Tier verendet daran.
    Manchmal nützt allerdings die einmalige Behandlung nichts. Die Tiere können sich erholen, sie werden allerdings wesentlich kleiner. Sie schrumpfen stark, sind aber noch am Leben!
    Das verlangt dann nach einer 2. Behandlung. Dann ist in der Regel Schluß mit der Plage.
    Diese Methode ist, bei starkem Befall zwar mühsam, aber absolut sicher.
    Hunderte von diesen Plagegeistern habe ich auf diese Art und Weise entfernen können.
    Anfangs habe ich Joe´s Juice verwendet. Billiger und genauso effektiv ist aber das selbst "Angerührte".
    Die Lösung muß nur dick genug sein!
    Viel Erfolg und guten Rutsch!

    Hajo

    Hallo,

    Carsten´s Wunsch nach einer Aufklärung durch einen Experten schließe ich mich an.
    Seit Inbetriebnahme meines neuen Beckens vor einem Jahr kämpfe ich permanent gegen den
    Abfall von KH und PH.
    Alle anderen Werte sind bestens (z.B. NO3=0, gemessen mit Red Sea; PO4=0-0,02, gemessen mit Rowa/Merck).
    Jetzt bin ich auf die Erklärung eines Experten gespannt, da ich von Anfang an einen Phosphatadsorber
    im Dauereinsatz habe (Aqualight).
    Aber eigentlich müßten doch alle Anwender von Adsorbern das Phänomen eines KH- und PH-Abfalls haben, oder?
    Gruß
    Hajo

    Hallo Phillip,

    besten Dank für Deine exellente Erklärung!
    Im Beispiel steht unter a) 36,4 ; müsste es aber nicht 36,8 heißen?
    Wäre dann auch meine Berechnung von 13,8 für z.B. 300l Wasser mit einer Anhebung
    um 2 KH ebenso korrekt?
    Wenn dem so ist, dann habe ich alles verstanden.
    Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    ich habe seit langem ein dauerhaftes Problem mit sinkender Alkalität und daraus resultierendem PH-Abfall.
    Die Karbonathärte erhöhe ich gemäß Aquacalculator mit Natriumcarbonat und nicht mit Natriumhydrogencarbonat, da der gemessene PH-Wert kurz vor dem Einschalten der Beleuchtung meist um PH 7,8 dümpelt. Bei Zugabe einer entsprechenden Menge von Hydrogencarbonaten würde der PH-Wert sicherlich erst einmal in "unsichere Zonen" abrutschen. Das will ich von vornherein vermeiden.
    Nun aber zu meiner Frage (speziell an Armin Glaser):
    Ich habe mir Natriumcarbonat besorgt.
    Einmal aus der Apotheke (teuer). Ein anderes Mal im Labormittelbedafshandel.
    Das Carbonat aus der Apotheke ist Natrium carbonicum siccatum PH.EUR. 5.1 , Natriumcarbonat-Monohydrat.
    Dieser Stoff ist kristallisiert.
    Das Carbonat in Pulverform aus dem Laborbedarfshandel trägt die Aufschrift :
    Natriumcarbonat (Soda)
    0 wasserfest
    0 10-Hydrat
    Bei beiden Produkten wird auf die EG-Nr. 207-838-8 (Sicherheitsdatenblatt) hingewiesen.
    Beim Studieren des Sicherheitsdatenblattes ist mir aufgefallen, daß die Natriumcarbonatkonzentration mit 25% angegeben ist.
    Da ich aber die Beobachtung gemacht habe, daß das Natrium carbonicum siccatum viel ergiebiger ist als das
    Natrium 10-Hydrat aus dem Laborfachhandel habe ich jetzt ein kleines Verständnisproblem und daraus resultierend ein Problem in der Anwendung (Dosierung) bezüglich des Sodas in Pulverform.
    Das Natrium (Soda) in Pulverform würde ich gerne wegen des Kostenfaktors weiterhin nutzen, obwohl es bei gleichem PH-Wert-Ziel einer höheren Dosierung bedarf.
    Gibt es eine Formel zur Umrechnung der Aquacalculatorangabe hinsichtlich der von mir verwendten Substanz?
    Nehme ich überhaupt das richtige Produkt?
    Oder ist es zwingend gegeben ein anderes Produkt zu verwenden?
    Für einen diesbezüglichen Tipp wäre ich sehr dankbar.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    damit die Riffkeramik nicht ganz in Ungnade fällt, möchte ich kurz meine Erfahrungen schildern.
    Nach Einrichtung des Beckens hatte ich auch einen hohen Anstieg von Ca und Mg.
    Das regelte sich aber im Laufe von ca. 8 Wochen nach mehrmaligen Wasserwechseln von selbst.
    Nur der Silikatgehalt blieb hoch und pendelte sich im Laufe von 12 Monaten bei 1,0 ein.
    Dieses negative Silikatergebnis hatte bislang keinerlei Auswirkungen auf den Beckenhaushalt.
    Keinerlei Schmieralgen (Cyanos), dafür sehr gutes Kalkrotalgenwachstum nach ungefähr 5 Monaten.
    Der Phase der Kiesel- und Fadenalgenbildung wurde mit diversen Schnecken und Einsiedlern entgegengewirkt. So dauerte diese Episode auch nur relativ kurze Zeit.
    Innerhalb der ersten 6 Monate wurden einige SPS und LPS zu Testzwecken aus einem anderen Becken eingesetzt. Alles verlief gut, bis zum heutigen Tag.
    Der einzige Wermutstropfen ist eine zu dunkle Rückwand (wegen der Kalkrotalgen) und ein relativ geringer PH-Wert 7,8 mit einer KH von 7.
    Vielleicht hatte ich nur Glück, oder vielleicht liegt es doch an der längeren "Einfahrzeit" ????
    Mein Fazit: Riffkeramik ist kein Teufelszeug!
    Gruß
    Hajo

    Hallo Armin,

    das Borax(Natriumtetraborat) habe ich mir aus der Apotheke besorgt.
    Die 120g-Dose hat folgende Aufschrift:
    Art-Nr. 700332
    Charge-Nr. 2810038-01 2701035-01
    MHD 02.2011 11.2009
    Prüfdatum 7.11.2008 06.02.2007
    Sachkundige Person: Dr. G. Dorfmeister Dr. B. Weißner
    Eigenschaften:
    Identität: A,B,C
    Aussehen der Lösung
    PH-Wert 9,17 9,4
    Sulfat <50ppm
    Ammonium <10ppm
    Arsen <5ppm
    Calcium <100ppm
    Schwermetalle <25ppm
    Gehalt:
    Natriumtetraborat 99,09% 101,24%
    Befund entspricht Ph.Eur.6 Ph.Eur.5
    Lagerung Dv. Trocken!

    Hersteller:
    Euro OTC Pharma GmbH - Edisonstr.6 - D-59199 Bönen - http://www.euro-otc-pharma.de
    Tel. 02383/922020

    Die roten Angaben sind auf der Dose von Dirk zu finden (selbiger Hersteller)!

    Gruß
    Hajo

    Hallo Armin,

    vielen Dank für Deine Stellungnahme.
    Eine Frage zu Deinen Anmerkungen hätte ich schon...

    wenn der Hersteller das so gesagt hat, dann stimmt da aber einiges nicht. Der pH-Wert von Borax beträgt bei 25°C
    und einer Konzentration von 0,01 mol/kg (= 3,81 g/kg) 9,180 und zwar unabhängig von irgendwelchen Chargenschwankungen!

    Ist es wirklich so, daß Chargenschwankungen nicht in´s Gewicht fallen?
    PH 9,17 auf der Dose sollte PH9,17 (9,2) ergeben.
    PH 9,4 auf der Dose ergibt auch PH 9,2 ?
    Das ist für mich schwer zu verstehen.
    Momentan kenne ich nicht das Vergleichsergebnis von Dirk.
    Er hatte die Charge von PH 9,4.
    Vielleicht meldet er sich noch.
    Gruß

    Hajo

    Hallo Dirk
    (und auch jene, die dieses Thema interessiert),

    in der Zwischenzeit habe ich mich beim Hersteller informiert.
    Das Ergebnis ist für mich nicht befriedigend.
    Es entspricht meiner Meinung nach auch nicht der Aussage von Armin Glaser, der u. a. die Borax-Methode zur Überprüfung von PH-Sonden in seinem Buch propagiert.
    Da muß er sich mal äußern.......

    Was ich nach dem Gespräch mit dem Hersteller weitergeben kann ist folgendes:

    Der PH-Wert auf den Borax-Dosen ist chargenabhängig!
    Bei Dir war er 9,4. Bei mir, weil andere Charge, lautete er 9,17).
    Was auf den Dosen draufsteht entspricht einer 4%igen Lösung bei kohlendioxydfreiem Wasser.
    3,8g auf 1l entsprechendem Wasser wären außerdem keine 4 Prozent.
    Diese Lösung ist auch niemals mit Osmosewasser oder gebräuchlichem destilliertem Wasser zu erreichen.
    Der Borax-Bereich kann zwischen 9 PH bis 9,6 PH liegen.
    Außerdem ist Borax ein sehr giftiges Produkt!

    Ende der Belehrung durch den Hersteller.

    Was ist nun richtig? Armin´s Aussage oder die Behauptung des Herstellers?
    Oder mache ich etwa einen Gedankenfehler?
    Ich bin leider kein Chemiker und tappe jetzt im Dunkeln.
    Vielleicht kennt Armin noch eine andere sichere und einfache Methode, PH-Sonden zu überprüfen.
    Denn auf die im Handel angebotenen Kalibrierlösungen sind nicht immer absoluter Verlass.
    Manche sind zu alt, manche schon mehrmals geöffnet. Die Eigenen vielleicht schon verbraucht.
    Vertraut man dann blind den zu kalibrierenden Werten, kann man unliebsame Überraschungen erleben.
    Deswegen fand ich die Methode Sonden mit Borax auf PH 9,2 zu überprüfen, eine sehr gute Lösung.
    Ich habe 3,8g auf 1l dest. Wasser gelöst und dann PH 9,41 gemessen, obwohl auf der Dose nur PH 9,17 vermerkt war. Vorher hatte ich die Elektrode mehrmals mit einer PH 4 und einer PH 10 - Lösung kalibriert.
    Es liegt nahe zu glauben, daß der angestrebte Wert durch das dest. Wasser (keine Reinstform, normal) verändert wurde.
    Einen gröberen Messfehler dürfte es dann bei Osmosewasser geben.
    Misst Du eigentlich mit Deinem Borax-Pulver wirklich die angegebenen PH 9,4 oder hast Du auch Abweichungen genüber den Angaben des Herstellers? Welches Wasser nimmst Du?

    Gruß

    Hajo

    Hallo Dirk,

    vielen Dank für diese Informationen.
    Es sieht so aus, als hätte sich etwas bei der Fabrikation geändert.
    Morgen werde ich mich beim Hersteller erkundigen, was es mit dieser Geschichte auf sich hat.
    Laut Armin Glaser kann man mit der Dosierung ruhig etwas großzügiger umgehen.
    Mengen von 3,6 bis 4 Gramm sind bestimmt noch in der Toleranz ( meine Meinung),
    denn er schreibt von einer Menge Borax pro Kaffeelöffel auf 1l dest. oder Osmosewasser!
    Ich werde mich sofort melden, sobald ich Neues zu berichten habe.
    Im Moment muß ich den Rechner abbauen, da die Maler Morgen anmarschieren. :frowning_face:
    Ich denke, bis Mittwoch sind die Störungen vorbei.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Dirk,

    jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich das Handtuch schmeiße!
    Auf meiner Dose steht klar und deutlich PH 9,17 und die Artikelnummer
    ist mit Deiner Artikelnummer identisch (Art. 700332), obwohl bei Dir PH 9,4
    vermerkt ist.
    Beschriftungsfolge meiner Dose:
    Charge-Nr. 2810038-01
    MHD 02.2011
    Prüfdatum 7.11.2008
    Sachkundige Person: Dr. G. Dorfmeister

    darunter:

    Eigenschaften
    Identität: A,B,C
    Aussehen der Lösung
    PH-Wert 9,17
    Sulfat <50ppm
    Ammonium <10ppm
    Arsen <5ppm
    Calcium <100ppm
    Schwermetalle <25ppm
    Gehalt
    Natriumtetraborat 99,09%
    Befund entspricht Ph.Eur.6

    Falls Deine Dose andere Daten aufweist, bitte ich, diese mir mitzuteilen.
    Höchstwahrscheinlich ist die Charge-Nr. unterschiedlich?
    Ich werde am Montag mal mit dem Dr. Dorfmeister Kontakt aufnehmen.
    Mal sehen, was er dazu zu sagen hat.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Dirk,

    jetzt wird es immer seltsamer.......
    Auf meiner Dose Natriumtetraborat steht PH 9,17 !!!
    Der Hersteller ist Euro OTC Pharma ,D-59199 Bönen.
    Wie lautet der Hersteller Deines Produktes?
    So wie es scheint, tummeln sich Borax-Produkte mit unerschiedlichen
    PH-Werten im Handel.
    Da heißt es aufpassen!
    Ich werde nächste Woche mein Pulver noch einmal fremd überprüfen
    lassen, bevor ich mit dem Hersteller rede.
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß eine pharmazeutische Fabrikation
    solch einen Fehler zulässt.
    Falls doch, wackelt zumindest die Empfehlung von Armin Glaser.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Jens,

    obwohl ich die Steilheit mit PH 10 kalibriert habe, stellt sich bei der anschließenden Überprüfung der Sonde mit der Borax-Lösung, der Wert von 9,41 ein. Es sollte aber ein PH von 9,2 dabei herauskommen!
    Ich bin mir nach dem Vergleich mit der Borax-Lösung nicht mehr so sicher, daß mit meinen Sonden die eigentliche Kalibration korrekt verläuft.
    Denn wenn korrekt auf PH 7 und danach die Steiheit auf PH 10 kalibriert wird, müsste eigentlich die Messung der Borax-Lösung dem Wert von PH 9,2 entsprechen.
    Da sie das nicht tut, vermute ich eine grobe Messungenauigkeit beider Sonden.
    Nach diesem Ergebnis möchte ich auch die aktuellen PH-Werte meines gemessenen Beckenwassers von 7,8-8,05 anzweifeln.
    Liegen diese vielleicht doch höher, als angenommen? Vielleicht um ca. 0,21 Einheiten höher?


    Hallo Dirk,
    in der Vergangenheit konnte ich bei meinen Wasserverhältnissen sicher sein, daß bei einer KH von 8 und drüber, der PH-Wert nicht unter 8 PH fiel. Meine damaligen Wasserwerte wurden mit den Vorgängern meiner heutigen Sonden gemessen. Die Werte bewegten sich zwischen 8,1 bis 8,4 PH.
    Da kann man schon in´s Grübeln kommen, wenn die Messergebnisse mit Sonden eines anderen Herstellers verschiedene Ergebnisse zeigen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    mein Kalibrierproblem hat leider keinerlei Resonanz erzeugt.
    Das wundert mich, da ja sicher viele Aquarianer auch elektronisch messen.
    Liegt es an der banalen Frage oder will sich keiner aus der Deckung wagen?
    So schön, so gut.
    Bei selbigem Kalibriervorgang (mehrmalige Versuche) steht jetzt die Anzeige nach ungefähr 20 Minuten fest auf PH 7 !
    Die anschliessende Messung im Beckenwasser betrug PH 7,8 (morgens) und abends PH 8,05.
    Da ich das bei einer KH von 8 nicht glauben konnte, machte ich den Test mit Natriumtetraborat (Borax).
    Um auf der sicheren Seite zu sein, ließ ich 3,8g in der Apotheke abwiegen und löste das Ganze in 1l dest. Wasser auf (Tipp von A.Glaser).
    Das Messergebnis lag nicht bei den erwarteten PH 9,2 sondern bei PH 9,41.
    Also 0,21 Einheiten höher!
    Liegt es nun nahe, daß die Sonden nicht korrekt arbeiten?
    Ich muß dazu sagen, daß ich 2 gleiche Fabrikate an 2 unterschiedlichen Meßinstrumenten verwende.
    Die Tendenz beim Ablesen ist ähnlich. Nach erfolgter Kalibrierung wird immer mehr angezeigt als es die Borax-Lösung zulässt.Die 2 Gel-Sonden sind vor ungefähr 1 Jahr (preiswert) bei Zajac gekauft.
    Was kann ich daraus lernen? Die Sonden in die Tonne?
    Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    ich hätte gern einmal gewußt, wie ihr eure PH-Sonde (Gel) kalibriert.
    Die Hersteller empfehlen abzuwarten bis sich an der Anzeige nichts mehr tut !??
    Wie lange zu warten ist denn sinnvoll?
    Das Kalibrieren meiner Sonde auf z.B. PH 7 führt anfangs relativ zügig zu einem Wert nahe bei
    PH 7. Der Vorgang dauert max. 1 Minute. Danach bewegt sich die Anzeige nur noch sehr träge.
    Ist das jetzt der Zeitpunkt den PH 7 einzustellen?
    Oder kann ruhig noch länger gewartet werden bis sich absolut nichts mehr rührt?
    Das kann aber Stunden dauern. Wobei ich glaube, daß dann bereits die Testflüssigkeit durch den langen Luftkontakt verfälscht ist.
    Also, wie lange ist es sinnvoll?
    Oder welche Zeitspanne sollte bei einer intakten Elektrode nicht überschritten werde.
    Für den einen oder anderen Ratschlag wäre ich dankbar.
    Gruß

    Hallo,

    ich hätte gern einmal gewußt, wie ihr eure PH-Sonde (Gel) kalibriert.
    Die Hersteller empfehlen abzuwarten bis sich an der Anzeige nichts mehr tut !??
    Wie lange zu warten ist denn sinnvoll?
    Das Kalibrieren meiner Sonde auf z.B. PH 7 führt anfangs relativ zügig zu einem Wert nahe bei
    PH 7. Der Vorgang dauert max. 1 Minute. Danach bewegt sich die Anzeige nur noch sehr träge.
    Ist das jetzt der Zeitpunkt den PH 7 einzustellen?
    Oder kann ruhig noch länger gewartet werden bis sich absolut nichts mehr rührt?
    Das kann aber Stunden dauern. Wobei ich glaube, daß dann bereits die Testflüssigkeit durch den langen Luftkontakt verfälscht ist.
    Also, wie lange ist es sinnvoll?
    Oder welche Zeitspanne sollte bei einer intakten Elektrode nicht überschritten werde.
    Für den einen oder anderen Ratschlag wäre ich dankbar.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Peter,

    über die Gruppenhaltung von S. ramosus kann ich nichts berichten, dafür aber umso mehr über seine Agressivität.
    Im Frühjahr hatte ich mir einen S.ramosus beorgt um der Algen im Becken Herr zu werden. Im Aquarium befanden sich als Fischbesatz nur noch ein Paar Synchiropus stellatus, welche mit dem Blenny vorzüglich harmonisierten.
    Es vergingen ein paar Monate. Dann entschloss ich mich, mit einem Paar Gramma loreto den Fischbesatz aufzustocken.
    Das hätte ich lieber nicht machen sollen.
    Kaum waren die Neuankömmlinge im Becken, begann der Blenny die Tiere brutal zu attackieren.
    Nach kurzer Zeit lagen beide Exemplare völlig zerrupft und arg zerbissen am Boden und zeigten eine Art Schreckstarre.
    Wenn sie sich bewegten, begann der ramosus erneut mit den Attacken.
    Er setzte sich dabei noch auf eine Hornkoralle, die sich in der unmittelbaren Nähe der malträtierten Grammas befand. Von diesem Hochsitz aus kontrollierte er das Geschehen.
    Da ich die Tiere nicht verlieren wollte, wurde der Ramosus am nächsten Tag herausgefangen und in ein Quarantänebecken verbracht.
    Die Grammas erholten sich nicht mehr von dieser Tortur.
    Sie bekamen durch den permanenten Streß durch den Blenny "Pünktchen" und
    verendeten.
    Der Ramosus wird jetzt in ein Becken umziehen, wo er in der Hackordnung ganz unten stehen wird.
    Nämlich in ein Becken mit Großkaisern und Doktorfischen.
    Strafe muß sein!
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    in einem meiner Becken (300l) explodieren zur Zeit die Kugelalgen.
    Aus diesem Grund bin ich auf der Suche nach Fressfeinden, da eine mechanische Entfernung sehr mühsam ist und sich die Kugelalgen nicht so einfach ablösen lassen.
    Die meisten zerplatzen bei diesem Versuch, was nicht besonders hilfreich ist, da dadurch die Population noch zusätzlich angeheizt wird.
    Hat jemand eine Idee oder sogar eigene Erfahrung, wie man der Plage Herr werden kann?
    Kaninchenfische schließe ich wegen der Beckengröße schon einmal aus.
    Für weitere Tipps wäre ich sehr dankbar.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einem Silikonschlauch der mir den grünen EHeimschlauch 12/16mm ersetzt.
    Das Eheim-Produkt kann ich nicht verwenden, da er bei engen Biegungen abknickt oder sich verdreht.
    Bei "normalen" Silikonschläuchen werden zusätzlich Schlauchschalen zum stabilisieren empfohlen.
    Es sollen aber auch Silikonschläuche (lebensmittelecht) auf dem Markt sein, die eine dickere Wandstärke haben, so daß sich daraus ein besserer Biegefaktor ergibt.
    Ich muss leider auf sehr engem Raum verlegen.
    Habt ihr solche Schläuche schon verbaut und wo kann man sie beziehen?
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    nur um noch einmal auf den Anfang dieser Diskussion zurückzukommen..........
    Bei meinem zeitweiligen Stöbern auf den amerikanischen Seiten bin ich auf einen Vergleichtest
    gestoßen, der deutlich unterlegt, daß der Salifert-Test für die Alkalität (KH) generell
    auch den höchsten Wert im dortigen Vergleich anzeigt.
    Scheint ein internationales Problem von Salifert zu sein????
    Leider fehlen die Vergleiche zu anderen, hier gebräuchlichen Tests.
    Bitte überzeugt euch unter:http://kb.marinedepot.com/article.aspx?id=10833

    Gruß

    Hajo

    Hallo Richard,

    ich besitze ein neues Becken, das eine Riffkeramikrückwand von Torsten Luther hat.
    Durch die überwiegend negative Kritik in diesem Forum, eben an dieser Riffkeramik, bin ich sehr sensibel in der Einfahrphase meines Riffkeramikbeckens geworden, was speziell die Wasserparameter anbelangt.
    Um es vorweg zu nehmen:
    Das Becken steht seit 4,5 Monaten und es sind keinerlei Algenplagen aufgetreten!
    Die Kalkrotalgenphase ist in vollem Gang und das Becken ist bereits besetzt mit einigen LPS und SPS.
    Alles was auch nur im Entferntesten nach Alge aussah, wurde durch einen Blenny und viele, viele Schnecken abgeraspelt. So geschieht es noch heute.
    Entsprechend den Erfahrungen anderer "Riffkeramikler" stellte ich mich auf einen erhöhten Silikatwert ein.
    Gemessen wurde mit Salifert, wobei der gemessene Wert die besagten 0-0,05mg zeigte.
    Eigentlich eher 0mg! Somit war mein Wasser fast silikatfrei. ??
    Das machte mich nachdenklich und ich wandte mich an Armin Glaser.
    Der gab mir den Tipp mit dem Red Sea-Produkt.
    Das Ergebnis ist bekannt: über 2mg wurden gemessen!
    Nein, einen dritten Vergleichstest mit einem anderen Produkt habe ich nicht mehr gemacht, da mir diese Werte plausibel erschienen.
    Nach dem Salifert-Ergebnis zu urteilen wäre ich höchstwahrscheinlich der einzige "Riffkeramikler" auf dieser Welt, der in der Einfahrphase mit der Keramik ein silikatfreies Wasser hatte.
    Noch eins, alle anderen gemessenen Werte sind bestens im grünen Bereich.
    Auch der Magnesium-Wert, der anfangs etwas zu hoch war.
    Gruß

    Hajo

    Hallo,

    zur Testreihe von Salifert kann ich auch noch etwas dazu beitragen.
    Silikat gemessen mit Salifert ergab 0-0,05mg, mehrfach über Wochen!!!
    Das Erschrecken kam mit dem Vergleich zum Red Sea-Test--> 2mg!!!!
    Desgleichen sollte man den Nitrat-Test in die Tonne treten.
    Eine Testlösung mit 1ml Testwasser anzubieten ist ein Witz!
    Man könnte jetzt natürlich darauf hinweisen, das man die Testflüssigkeit
    auch strecken kann. Man braucht dann aber die doppelte Menge an
    Reagenzien. Das macht keinen wirtschaftlichen Sinn für den Verbraucher.
    Ist wahrscheinlich auch nicht gedacht und fällt bei Salifert unter den Begriff
    "Gewinnoptimierung".
    Gruß

    Hajo

    Hallo Thomas,

    wenn bei frisch angesetztem Salzwasser der Ph-Wert immer noch bei 7,4 liegt, vermute ich mal, daß die Salzmischung nicht die beste Wahl ist.
    Das Phänomen eines niedrigen PH-Werts beobachte ich schon bei meinen Becken eine ganze Weile.
    Morgens ca. 7,85 und abends 8,05 bis 8,1.
    Diese niedrigen Werte habe ich früher nie gehabt.
    Die Salze kamen früher von Tropic Marin, HW, Red Sea.
    Seitdem ich verstärkt auf diverse Feuchtsalzmischungen umgestiegen bin, geht das los mit den niedrigen PH-Werten.
    Die Vermutung liegt nahe, daß die Hersteller auf Kosten der Alkalität prozentual etwas mehr von jenen Substanzen beigemischt haben, welche die Kalzifizierung fördern sollen. Dabei sind die Härtebilder auf dem Alkalitätssektor leicht auf der Strecke geblieben.
    Sonst kann ich mir den Unterschied zu den damaligen PH-Werten nicht mehr erklären (8,1-8,4).
    Was kann denn Armin oder Martin dazu sagen?
    Liege ich mit meinem Verdacht völlig daneben?

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    da ich auch vorhabe Zwerglippfische zu halten und die Negativmeldung wegen der Paarhaltung erst einmal verkraften muß, habe ich dazu noch eine Frage an Peter Schmiedel:
    Ist diese Umwandlung vom weiblichen Tier auch bei Paracheilinus-Arten beobachtet worden?
    Falls ja, wäre das für mich eine weitere Enttäuschung.

    Gruß

    Hajo