@welle
Also ich persönlich würde mir keine Leuchte kaufen wollen wo eine LED mal ausfällt dann auch die ganze Leuchte ausgeht.
Falls das so sein sollte, würde ich die Finger von solch einer Leuchte lassen. Es sei denn, man verfügt
über elektrisch/elektronische Kenntnisse und ist in der Lage den Lötkolben selbst zu schwingen.
Die LED-Leuchten sind meines Erachtens einfach gestrickt: Stromversorgung, Trafo, Treiber, Platinen
(Stripes) und Kühlkörper, bzw. Lüfter. Das kann notfalls jeder Elektriker ablöten und austauschen.
Je mehr zusätzliche elektronische Steuerungstechnik eingebaut wird, desto mehr ist die Anfälligkeit vorprogrammiert. Das wird dann auch der normale Elektriker vor Ort nicht wuppen.
Also bleibt wieder nur das Einschicken.
Auch aus diesen Erwägungen heraus habe ich mich für eine passiv-gekühlte Leuchte entschieden,
die keinerlei Schnickschnack besitzt und bei Ausfall einer einzelnen LED nur die einzelne Platine
beeinflusst und nicht die ganze Leuchtmatrix. Theoretisch würde in diesem Fall noch nicht einmal
ein Fachmann gebraucht werden. Nur eine ruhige Hand beim Löten.....(und das Ersatzteil).
HQI-Leuchten sind auch nicht immer störungsfrei. Es wird hier oft auf kleinstem Raum verbaut. Das hat
zur Folge, daß z.B. bei einem Austausch der Vorschaltgeräte nicht handelsübliches Material verwendet
werden kann. Es passt wegen Mangel an Platz halt nicht jedes Teil in die ihm vormals angestammte Stelle. Man ist dann leider wieder auf den Hersteller angewiesen.
So gesehen, gibt es bei diesem Thema keinen so großen Unterschied zur LED-Leuchte.
Mal abgesehn davon habe ich mit der jetzigen Beleuchtung die Lichtmenge fast verdoppelt und den
Verbrauch halbiert. Das hat schon was.
Gruß
Hajo
