Beiträge von hajo

    Hallo Martin,

    zur Überprüfung des Osmosewassers ist ein Lw-Messgerät O.K., für die Überprüfung des Salzgehaltes aber nicht die 1. Wahl.
    Es sei denn, Du bleibst bei ein und derselben Salzsorte und wechselst nie den Hersteller. In diesem Fall kann man Vergleiche zwischen Leitwert und Salinität herstellen. Bei der Verwendung unterschiedlichster Salzsorten ist dies nicht mehr möglich. Bei gleichbleibendem Leitwert bekommt man aus Gründen der unterschiedlichen Zusammensetzung der Salze der Hersteller mit der Zeit eine veränderte Salinität, was sehr ins Auge gehen kann.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Dietmar,

    In Ermangelung von Natriumcarbonat soll man Natriumhydrogencarbonat im Backofen (Backblech) erhitzen können.
    Das Resultat wäre dann das Natriumcarbonat.
    Diesen Versuch habe ich selbst noch nicht durchgeführt.
    Soll aber funktionieren.

    Gruß

    Hajo

    Sensay

    Glaube mir, kaum einer kontrolliert den PH-Wert, während er Karbonate per Ballinglösung zudosiert. Eine von mir vorgeschlagene gleichmäßige, dem Verbrauch angepasste Zudosierung von gelöstem Natriumhydrogencarbonat wird unter regulären Bedingungen keine Probleme machen und ist die schonenste Möglichkeit die KH kosntant zu halten, neben einem genau eingestelltem Kalkreaktor natürlich. Natriumkarbonat werden die wenigsten dosieren, da es nicht zum Standard-Ballingprogramm gehört.

    Von "Balling" war hier bislang nicht die Rede, oder habe ich etwas verpennt?
    Bei dem angegebenen PH-Wert von 7,5 am Morgen würde ich nicht auf Natriumhydrogenkarbonat zurückgreifen wollen sondern ausschließlich auf Natriumkarbonat. In diesem Zusammenhang ist es nicht ungefährlich auf eine PH-Kontrolle zu verzichten. Ich weiss von was ich rede. Seit Jahren fahre ich solch ein "Problembecken" genau auf diesem Wege. Mit Dosierpumpe und Nachfüllautomatik und PH-Kontrolle.

    Diese Schwankungen sind völlig irrelevant und marginal, wer kontrolliert bitte täglich seine KH und dosiert entsprechende angepasste Mengen. Sowas ist realitätsfern und auch unnötig. Eine wöchentliche Anpassung, falls nötig, reicht völlig aus.

    Es ging dem Themenstarter nicht an erster Stelle um die Höhe der KH, sondern so wie ich es verstanden habe, um einen stabilen PH-Wert. Das das eine das andere nach sich ziehen kann, ist ja wohl bekannt.

    Gruß
    Hajo

    Sensay
    Ich pers. würde dir ausserdem zu einer Dosierpumpe raten, die die KH kosntant hält. Jeden Tag eine Schwankung von 3-4 KH ist sicher auch nicht unbedingt das Beste für die Tiere, du hättest so auch nachts bei den starken PH-Wert Abstürzen mehr Pufferung.
    Dieser Empfehlung kann man allein so nicht folgen. Nachfolgend möchte ich auch erklären, warum.
    Erstens ist es nicht ratsam, eine Dosierung von Karbonaten mittels Pumpe ohne eine PH-Regeleinheit durchzuführen, welche durch ihre individuelle Einstellung den Anstieg in einen gefährlichen PH-Bereich verhindern kann.
    Zweitens ist bei einer Dosierung nicht nur die tägliche Dosierungsmenge zu beachten sondern auch die Art des Karbonates spielt zusätzlich eine gewichtige Rolle. In Lösung gebrachtes Natriumhydrogenkarbonat verhält sich bei gleicher Menge anders als Natriumkarbonat.
    Außerdem spielt der Verbrauch im Becken auch eine Rolle. Es wird aus unterschiedlichen Gründen an manchen Tagen mehr an Karbonat verbraucht, als an anderen.
    Man kann natürlich auch das verdunstete Wasser per Karbonatlösung auffüllen. Mit oder ohne PH-Regelung. Nur muss man vorher genau austarieren, welche Konzentration die Lösung gemessen an der Verdunstungsrate für eine tägliche Zugabe haben muss. Aber auch bei dieser Methode ist der Blick auf den PH-Wert unabdingbar.
    Bei starken Schwankungen im Verdunstungsbereich ist diese Methode aber ungeeignet.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Dave,

    selbst wenn nichts mehr aus den (höchstwahrscheinlich) toten Ästen austreiben wird, diese Koralle wird
    bei guter Fütterung noch eine Menge neue Äste produzieren. Sie toleriert fast alle Lichtverhältnisse bei
    guter Wasserqualität. Meine bekam ich vor ungefähr 2 Jahren, 3 Äste mit Polypen. Jetzt hat sie mit 19
    Polypen die Größe eines Blumenkohls erreicht. Sie ist ein sehr dankbarer und dekorativer Pflegling.
    Weiterhin viel Freude!

    Gruß
    Hajo

    Didi:
    "Gammelecken im Becken könnte natürlich (Standzeit vom Becken ca. 8 Jahre) sein, aber nur müsste ich zum Entfernen den Aufbau entfernen, oder mit einer starken Pumpe hinter die Dekoration blasen. Aber das möchte ich eigentlich vermeiden."

    Das Du bei einer Standzeit von 8 Jahren "Gammelecken" (entschuldige, Lars) :grinning_squinting_face: nicht ausschließen kannst, lässt die Vermutung zu, daß dem gesamten Bodengrund möglicherweise ebenso die nötige Pflege abhanden gekommen ist.
    Ist der Grund schon einmal (oder mehrmals) im Laufe der Zeit ausgetauscht worden?
    Falls nicht, liegt hier die Ursache, im wahrsten Sinne des Wortes, begraben. Es entsteht zuviel an CO2 (Zersetzungsprozesse).
    In diesem Falle wäre es zweckmässiger den Bodengrund zu tauschen, als täglich dem Wasser Karbonate zuführen zu müssen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Didi,

    unterschiedliche PH-Werte morgens und abends sind völlig normal.
    Nachts wird Sauerstoff verbraucht und Kohlendioxyd produziert.
    Tagsüber wird durch die Tiere und Pflanzen CO2 verbraucht und
    damit steigt auch der PH-Wert. Die Höhe des PH-Werts und seine Stabilität
    hängt aber von der Alkalinität des Wassers ab. Eine niedrige Karbonathärte
    ist oft für solche PH-Sprünge verantwortlich. Da aber die Angaben über die
    KH-Härte fehlen, würde ich erst einmal auf einen zu niedrigen Wert tippen. Falls durch die Erhöhung keine
    Verbesserung eintritt, überlege auch einmal in Richtung Gammelecken und/oder Bodengrund.
    Erhöhung erfolgt mit Natriumhydogenkarbonat oder Natriumkarbonat. Für alle Probleme rund
    um die Meerwasserchemie möchte ich Dir das ausgezeichnete Buch "Ratgeber Meerwasserchemie"
    von Armin Glaser aus dem Rüdiger Latka-Verlag ans Herz legen. Mehr geht nicht. :thup
    Das CO2 muss ja irgendwo herkommen. Wenn nicht durch die Luft, dann im Wasser.
    Die Salinität würde ich zuerst überprüfen. Zu geringe Dichte ist auch ein Grund!
    Last but not least sollte man auch einmal seine PH-Messeinheit infrage stellen.
    Wie alt ist die Sonde? Ist sie qualitativ hochwertig? Wie alt sind die Flüssigkeiten für das Kalibrieren? Wird die Temperatur (25 Grad) beim Kalibrieren eingehalten?
    Bei mir war es ein Billigprodukt, was dann zu ähnlichen Irritationen führte. Nach Tausch der
    Sonde gegen ein hochwertiges Produkt war der Spuk vorbei.
    Mit einem PH-Tropftest (Meerwasser geeignet) kann man die Tendenz überprüfen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Christian,

    die Kalziumrate per Calciumhydroxid (Kalkwasser) zu erhöhen ist eine Möglichkeit.
    Diese Anwendung ist weitgehend unproblematisch, wenn man mal von der Kontrolle des
    PH-Wertes absieht.
    Diese Methode hat aber auch seine Grenzen, wenn die Korallen sich allzu prächtig entwickeln. Dann kommst Du bei 300l Wasserinhalt und einer eventuell mickrigen
    Verdunstungsrate von geschätzten 1-2 l Kalkwasser (oder eher weniger) nicht auf die gewünschte Kalkrate.
    Für kleinere Becken würde ich immer die "Balling-Methode" vorziehen. Eine permanent hohe Kalkrate ist damit gewährleistet.
    Nichts gegen die Methode des Kalkwassers. Wenn es reicht und Du damit ans Ziel kommst,
    ist dem nichts entgegen zu setzen. Ich persönlich würde mich aus oben genanntem Grund nur
    für „Balling“ (light oder full) entscheiden wollen.
    Die Anwendung zu "Balling" findest Du im Internet oder in den einschlägigen Fachbüchern.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Bernhard,

    ich füttere seit ungefähr 2 Jahren meine Alveopora gigas, Alveopora tizardi, Goniopora stokesi, G.burgosi, G. stutchburyi mit Cyclop-EEze, Tropic Marin Pro Coral Zooton, Preis Coral-V-Power,
    tiefgefrorenen Cyclops und Bachflohkrebsen im Wechsel 2-3 mal die Woche. Entsprechend der
    Empfehlung von J.Sprung wird dem Aquarienwasser noch ein Gemisch von Eisen&Mangan der Fa. Knop hinzugegeben.
    Produkte anderer Hersteller wären da auch zu empfehlen. :grinning_squinting_face:
    Die Alveopora gigas habe ich vor 2 Jahren bei Joe in Witten erstanden. :thup Sie ist seitdem um Faktor 4 !
    gewachsen und verspricht ein Riese zu werden. Die verästelte Goniopora hatte zum Zeitpunkt des Erwerbs nur 3 "Ästchen", wobei 2 davon gesund und der Dritte abgestorben war. Jetzt hat sie 2 weitere Äste hinzu bekommen.
    Es scheint also zu klappen. Nur auf die Fütterung sollte man nicht verzichten! Diesen Fehler hatte ich anfangs auch gemacht und sah als Ergebnis meine Gonioporas schrumpfen. Seitdem wieder ordentlich gefüttert wird, wächst das Gewebe wieder weiter und die Tiere stehen prächtig. Von manchen Aquarianern hört man, daß auch die Afallprodukte der Fischfütterung genügen. Das würde ich bezweifeln. Zumindest auf lange Sicht gesehen. Es sei denn, es wird mehr als ausgiebig gefüttert und vor allem müssten dann die Futterpartikel auch die entsprechende Größe aufweisen. Das halte ich in Verbindung mit dem Futterangebot für die Fische für mehr als schwierig. Das Problem einer übermäßigen Wasserbelastung mit all seinen negativen Folgen käme auch noch hinzu.
    Meine Tiere befinden sich zusammen mit Tridacnas und SPS/LPS in einem Becken, welches absichtlich ein Minimum an Technik besitzt.
    Kein Abschäumer, kein Nitratfilter, kein Kalkreaktor. Das Wasser wird nur umgewälzt und im
    Dauerbetrieb über einen Phosphatfilter gezogen. Die anfallenden "Defizite" erledige ich per "Balling".
    Ein wöchentlicher Wasserwechsel von ungefähr 25 Prozent halten mir die PO4-Werte um die 0,04 und den NO3 Wert bei ca. 5mg. Das nötige Licht gibt eine 120W-LED-Leuchte.
    Ich hoffe, nichts vergessen zu haben.

    Gruß
    Hajo

    P.S. Jeder Interessierte sollte sich im Internet den Artikel von Justin Credabel "The successful Aquarium Culture of Goniopora Species" oder die Veröffentlichungen zu diesem Thema von J. Sprung zu Gemüte führen.

    @Claude
    Ich habe viel eher die Situation das man unbedingt was halten will , man aber der Meinung ist man bekommts auch so hin und spart sich einfach die notwendige Aquariengröße und entsprechende Technik
    Da wird weitaus mehr gebügelt als beim sogenannten "Verschwender Kunden mit viel Geld

    Das kann ich nur unterstreichen! :thup

    Manch einer ist mehr als unbedarft bei der Auswahl der Fische und der Frage nach ihrer Haltbarkeit. Bei jenen fehlt auch jegliches Interesse an der Fachliteratur. Das ist meines Erachtens das größte Manko. Lesen bildet. Das scheint sich aber in diesen Kreisen noch nicht herumgesprochen haben oder es fehlt doch am Verständnis. Dann aber sollten diese Spezies die Finger von diesen Fischen lassen.
    Leider wird nicht oft diesem Tatendrang widersprochen. Seitens der Händler würde ich solches begrüßen. Das wird leider erfahrungsgemäß kaum gemacht, weil all zu oft der Verdienst im Vordergrund steht.
    Eigentlich wird jedes Jahr dieses Thema durch´s Dorf getrieben. Immer wieder wird sich über die Preise ausgelassen. Mittlerweile dürfte wohl jedem klar sein, dass Qualität in allen Bereichen des täglichen Lebens ihren Preis hat. Darüber nachzudenken wäre sinnvoller als jedes Mal wieder das gleiche Thema aufzuwärmen und sich über ein paar Euro Differenz aufzuregen.
    Bei meinem Händler kostet ein Z.flavescens 39 Euro und ein A. japonicus 48 Euro. Das sind für mich sehr zivile Preise. Noch dazu kommen diese Tiere über einen bekannten deutschen Großhandel ins Händlerbecken und sind dafür eigentlich zu preiswert (Ich schreibe das nur, weil ich weiß, das dieser Händler diesen Kommentar niemals lesen wird……….) :grinning_squinting_face:
    Angebot und Nachfrage bestimmen den Kurs. Auch in der Raritätenkiste. Seltene in den Händlerbecken auftauchende Tiere sind ebenso teuer wie begehrt. Das liegt in der Natur der Dinge. Wenn viele Menschen das Gleiche wollen, wird sich das immer auf den Preis auswirken!
    Nichts für ungut!

    Gruß
    Hajo

    Hallo Naif,

    Die Preise würde ich telefonisch erfragen. Den Kleber für Plexiglas bekommst Du in jedem Baumarkt.
    Es muss ja kein spezieller Kleber sein, denn die Wannen sind ja eher für die Technik und/oder zum
    Tropfschutz gedacht.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Sven,

    Lars könnte Recht haben. In meinem aquaristischen Umfeld gab es in den letzten Monaten
    auch einige dieser Fälle. Alle ausnahmslos bei Frischimporten von Chelmon rostratus.
    Wo diese Tiere befallen wurden, ob vor oder nach dem Fang, kann ich leider nicht sagen.
    Auch über die Lebenserwartungen nicht. Kommt vielleicht auch darauf an, wo die Assel sitzt.
    Das Exemplar eines Bekannten haben wir mit einem Skalpell von seinem "Wirt" befreien können.
    Der Schmarotzer ließ sich überraschender Weise leicht abheben. Aber Vorsicht bei dem Umgang
    mit dem Messer.....

    Gruß
    Hajo

    Jeder Plexiglas verarbeitende Betrieb baut (klebt) Dir nach Deinen Vorstellungen
    und nach genauen Angaben solche Wannen.
    Vorausgesetzt man hat die korrekten Maße, hat sich dieser Werkstoff bestens bewährt.
    Falls Du das Geld für die Klebearbeiten sparen will und das Zusammenfügen nicht scheust,
    kannst Du die Teile einzeln zuschneiden lassen und dann selber kleben.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Henning,

    "P.S. Was die Nutzung des Phosphat von Salifert angeht, wäre das natürlich höchst ärgerlich, wenn die Genauigkeit gerade im interessanten Bereich derart abweicht; werde mich dann erstmal nach einem neuen Test umschauen..."

    Meine Kritik bezog sich auf den Si-Test von Salifert, nicht auf den Phosphat-Test! Da habe ich keinerlei Vergleiche. Für die Phosphat- und Nitratuntersuchungen verwende ich seit einiger Zeit die Photometer der Firma Hanna. Wirklich ausgezeichnet!
    Vormals waren es der Rowa/Merck-Test beim Phosphat und der von Salifert bzw. Tetra
    für die Nitratbestimmung. Leider sind für meine Belange beide Tests nicht optimal genug, für eine Grobbestimmung aber ausreichend.
    Die Produkte von Gilbers Umwelttechnik sind sehr zu empfehlen (wie Stefan bereits mitteilte). Ich habe den Ca/KH- und MG-Test im Einsatz und bin damit sehr zufrieden.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Henning,

    "Was mich etwas stutzig macht ist, dass insbesondere an den Scheiben sich in großflächigen Belägen auch wieder Kieselalgen bilden."

    Sind es wirklich reine Kieselalgen? Könnten es nicht wieder die Anfänge von
    Grünalgenwachstum sein? ----> erhöhte Nährstoffkonzentration?

    "In den vergangenen Tagen sind jetzt neben den Algen auch noch relativ viele Röhrenwürmer (Spirorbis) an den Scheiben aufgetaucht."

    Durch irgend etwas muss das rasante Wachstum der Röhrenwürmer ja angeregt worden sein. Ich denke da immer noch an einen erhöhten Nährstoffeintrag. Möglicherweise gefördert durch eine gleichzeitige Erhöhung der Beckentemperatur, was in diesen heißen Tagen kein Wunder wäre……

    "Der Phosphatwert ist mit den Salifert-Test nicht mehr nachweisbar und auch der Nitratwert ist mit ~0.3 mg für mein Gefühl etwas zu niedrig?"

    Ich würde in keinem Falle den Salifert-Test für die Silikatbestimmung verwenden. Dieser Test eignet sich nicht für diese Messungen. Das haben auch schon andere Aquarianer bestätigt. Nimm z.B. den Red Sea-Test. Der ist genau. Mit dem Salifert-Test habe ich auch schon Schiffbruch erlitten. Salifert=0; Red Sea=2mg !!!
    Welcher Hilfsmittel zur Wasserverbesserung bedienst Du dich? Abschäumer? Phosphat- oder Nitratreduzierer?
    Wasserwechsel?
    Gibt es andere "unterstützende Massnahmen" wie z.B. die Zugabe von Bakterien oder eventl. Spurenelementenmix?
    Falls ja, würde ich mir in dieser Richtung auch Gedanken machen wollen. Ein Zuviel von diesen Dingen fördert u. a. auch das Wachstum der Algen. Überhaupt während einer komplizierten Einfahrphase.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    momentan stehe ich im wahrsten Sinne des Wortes „auf dem Schlauch“.
    Seit vielen Jahren verwende ich zum automatischen Auffüllen von
    verdunstetem Wasser und zu dessen Aufhärtung spezielle Schlauchpumpen.
    Diese Dosierpumpen (2.Generation) sind für den Dauerbetrieb konzipiert
    und weit weniger störanfällig als vergleichbare Produkte anderer Hersteller.
    Ich rede von den Pumpen der Firma Fischer-Aquarientechnik GmbH in Walldorf.
    Leider gibt es diese Firma nicht mehr, sie steht zum Verkauf.
    Die Pumpensparte übernahm die Firma Joos GmbH am gleichen Ort.
    Wie ich jetzt leider erfahren musste, hat die Firma Joos die Produktion und den Vertrieb
    der Pumpen und ihrer Ersatzteile mittlerweile auch eingestellt.
    Ich bin nun auf der Suche nach den Ersatzschläuchen für die ehemaligen
    Fischer Einkanal-Dosierpumpen.
    Für jeden nützlichen Tipp bin ich dankbar, auch für etwaige Alternativen in Punkto
    Ersatzschlauch. Da die Pumpen fast „Dauerläufer“ sind, muss die Beschaffenheit der
    Schläuche 1A-Qualität besitzen.
    Ich hoffe, irgendwer hat einen guten Tipp oder gar noch Ersatzschläuche herumliegen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Markus,

    Das Becken steht in einem vom Hobbyraum abgetrennten Kellerraum auf einem gemauerten Sockel und hat nur eine Frontscheibe, deren Ausschnitt zum Hobbyraum zeigt. Von vorne (Hobbyraum) sieht man nur die Scheibe, der Rest ist eingemauert (Wand). Der Raum dahinter wird von dem Becken und der gesamten Technik, inklusive einer Kalt- und Warmwasserversorgung und einer Abluftregulierung etc. eingenommen. Im Sockel (H=60cm) sind die Rohrleitungen mäanderförmig verlegt worden. Darauf ist eine dünne Schicht Estrich gekommen. Da ich bei der Planung von einer effektiveren Wärmeleitung ausgegangen bin, wurde zusätzlich ein Thermostat mit Außenfühler installiert, der die Wassertemperatur der
    Rohre im Sockel regeln sollte. Der Außenfühler bestand leider aus Metall, daher wurde er
    erst einmal mit Kunststoff vergossen. So konnte er keinen Schaden anrichten.
    Die Heizungsrohre im Sockel sind mit der Haus-Zentralheizung in einem der Nebenräume verbunden. Dazwischen wurde vorsichtshalber noch eine zusätzliche, kleine Heizungspumpe
    installiert, die gegebenenfalls, wenn eingeschaltet, die Wärme schneller transportieren sollte.
    Bereits nach ein paar Wochen stellte sich aber heraus, dass die Idee mit dem Thermostat + Fühler in meinem speziellen Fall überflüssig war. Die schlechte Wärmeleitfähigkeit des
    Beckenbodens und die eigenen speziellen Heizgewohnheiten ergänzten sich aber zufällig optimal.
    Die Temperaturen fielen im Winter nicht unter 24 Grad und die höchsten im Sommer jemals gemessenen Wassertemperaturen lagen bei 26,5 Grad.
    Die zusätzlich installierte Heizungspumpe versieht nur sporadisch ihren Dienst - bei einer sehr starken Frostperiode. Wenn ich auf den Abluftventilator verzichten könnte, wäre auch dieses Teil nicht notwendig. Auf einen guten Abzug kann ich aber leider wegen der hohen Luftfeuchtigkeit nicht verzichten. Das Becken ist oben offen und die Verdunstung nicht von schlechten Eltern…. :grinning_squinting_face:

    Für meine eigenen Belange hat sich die oben beschriebene Konstellation als optimal erwiesen.
    Das gilt aber nur für Besitzer von Eternit-Becken. Alle anderen Werkstoffe, wie z. B. Glas, haben einen anderen Wärmeleitkoeffizienten und sind bei der Planung daher anders zu bewerten. Thermostaten bei der Verwendung von Glasbecken sind daher unabdingbar.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Markus,

    mein großes Becken steht auf einem gemauerten Sockel, in dem sich eine kleine Fußbodenheizung befindet.
    Ich habe diese Alternative zurm Heizstab gewählt, da sich das Becken im Hobbyraum im Keller befindet und es dort bedeutend kühler ist, als im Stockwerk darüber. Der Stromverbrauch durch den elektrischen Heizer ist von den Kosten her gesehen bedeutend höher als diese gewählte Art der Fußbodenheizung. Der einzige Nachteil ist die geringe Wärmeleitfähigkeit, da das Becken aus Eternit besteht und nicht aus Glas. Bei Glas wäre die Leitfähigkeit bedeutend höher. Aber es geht auch so, nur etwas langsamer. Die Temperatur
    bewegt sich zwischen 24-26 Grad. Sommer wie Winter.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Doro,

    meiner Erinnerung nach waren die Preise sehr unterschiedlich, so zwischen 50,- DM und 150,- DM, je nach Größe und Farbe.
    Kleine Ablegersteine, so wie wir sie heute kennen, gab es anfangs noch nicht in diesem Maße. Heute würde man sie, von der Größe her gesehen, als „Muttertiere“ einstufen. Die ersten Acros, die wir (ich) erwerben konnte(n) waren bei weitem nicht so farbig, wie die heutige Generation. Das lag teilweise am begrenzten Angebot, aber auch an den damals zur Verfügung stehenden Leuchtmitteln, die mit der Zeit mehr und mehr effizienter und farblich (Lichtfarbe) auch interessanter wurden.
    Um solch ein farbiges Tier zu ergattern fuhr mancher Interessent quer durch Deutschland. Mir ist noch ein Freak in Erinnerung, der seinem Händler den gesamten Inhalt seiner drei soeben angelieferten Transportboxen blind abgekauft hatte. (Das würde heute auch keiner mehr machen)
    Den entsprechenden Internet-Handel mit all seinen bildgestützten Angeboten gab´s noch nicht. Daher war man auf Flüsterpropaganda angewiesen, die auch manchem Händler zu Gute kam. Allerdings nur denjenigen, die im Laufe der Zeit für beste Ware und eine gute fachliche Beratung bekannt wurden. Manchen davon gibt es heute noch. Einige nicht mehr.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Doro,

    "mich interessiert, ob ich gut beraten werde. Wenn ich zu hören kriege, mein Aquarium sei für ein Pärchen Clownfische zu klein, ich solle doch besser mindestens 1000 L aufstellen, gleicher Händler aber gleichzeitig an jeder Ecke Werbung für 35 L - Nanoriffaquarien macht, verliert besagter Händler stark an Glaubwürdigkeit."

    1000l Beckengröße für ein Pärchen Amphiprion zu empfehlen spricht eher für den ausgeprägten Geschäftsinn des Händlers. Nach dem Motto: Ich kann´s ja mal versuchen…. :grinning_squinting_face:
    Seriös ist das nicht.
    Die Werbung des Händlers für Nano-Becken würde ich nicht unbedingt kritisieren. Diese Art der Unterbringung hat wohl auch seine Tücken, ist momentan aber nicht aus dem Handel wegzudenken. Grundkenntnisse in der Haltung von Meerestieren sollte man aber hier schon besitzen. Falls nicht, sollte der Handel aufklären und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mache Verkaufgespräche sind leider ausschließlich auf die Maximierung des eigenen Zugewinns ausgerichtet, wobei die eigentlich wichtigen Parameter wie z. B. die artgerechte Tierhaltung im eigentlichen Sinne, im Laufe des Gesprächs oft auf der Strecke bleibt. Das ist bedauerlich, da hier bereits die Weichen gestellt werden für den Erfolg oder den Misserfolg des interessierten Kunden mit Blick auf sein neues Hobby.
    Eine kompetente Beratung ist Gold (Geld) wert. Für beide Seiten! Es wird Vertrauen geschaffen und an den späteren Erfolgen oder auch Misserfolgen lassen sich die vormaligen Empfehlungen und Tipps der Verkäufer messen. Nach dem Motto: „Zufriedene Mienen danken es Ihnen.“
    Manch späterer „Notverkauf“ von Aquarien und Zubehör, annonciert in den einschlägigen Rubriken der Tageszeitungen, ist leider oft auch das Ergebnis einer inkompetenten Beratung.

    "Die Nachfrage nach bunten Korallen ist gestiegen, mit ihr auch der Preis. De facto wird er durch die "Endverbraucher" bestimmt."

    Wohl wahr..
    Angebot und Nachfrage sind halt das Urprinzip jeden Handelns.
    So war es immer schon. Je farbiger desto teuerer, je seltener desto teuerer.
    Der Mangel an diesen so genannten Raritäten bestimmt über die Nachfrage den Preis. Und das weltweit. Wer sich mal die amerikanischen Händlerseiten im Internet angeschaut hat, wird feststellen müssen, dass farbige Tiere hier auch nicht zu Schleuderpreisen zu haben sind.
    In den frühen Jahren der Meeresaquaristik wurden bereits „Mondpreise“ für
    jene Tiere abverlangt, die außer ihrer braunen Grundfarbe z. B. zusätzlich noch ein schwaches Olivgrün zeigten.


    "Würden plötzlich Alle Nachzuchten haben wollen, würden sich viel mehr Menschen die Mühe machen, diese Tiere nachzuzüchten und weil die Erfahrung in bisher allen anderen vergleichbaren Bereichen zeigt, dass der Preis zwar anfangs rauf geht, später dann aber sinkt bis er sich auf gesundes Maß eingependelt hat, bin ich der Meinung, auf schwer zu haltende Tiere zu verzichten und lieber die Kosten und Energie in die Nachzucht zu investieren."

    Das Preisniveau passt sich meist automatisch an.
    Wenn man bedenkt, was noch vor ein paar Jahren Acroporas gekostet haben….
    In der Ära vor der „Stüber´schen Koralle“ glaubte man auch nicht an einen Erfolg versprechenden Durchbruch bei der Haltung von Acroporas und Co.
    Der sich daraus entwickelte „Run“ wurde riesig.
    Heute zeigen die fallenden Preise auch bei diesen Tieren, dass durch den Überschuss an Reproduktion Angebot und Nachfrage wirken. Und Acroporas sind farblich gesehen wohl kaum als „graue Mäuse“ zu bezeichnen.

    "Was ich damit sagen will ist, dass der Preis sowohl vom Verkäufer, als auch vom Käufer gemacht wird. Ein notorischer Ladenhüter wird wohl nie den in Relation gleich hohen Preis erzielen wie die aquaristischen warmen Semmel."

    „Notorische Ladenhüter“ sind im Handel eher selten anzutreffen. So lange die Nachfrage nach „warmen Semmeln“ boomt und die Lieferanten die an sie gestellten Erwartungen erfüllen können, sind Ladenhüter immer seltener geworden.
    Man muss daher schon mit „Engelszungen“ reden um eine Sarcophyton, Sinularia, Gladiella oder eine Hornkorallenart von brauner Farbe dem Händler wieder anzubieten zu können. Manchmal klappt es, oft nicht. Selbst wenn diese Tiere für kleines Geld über den Ladentisch gehen, ist das Interesse bei den Kunden eher bescheiden.

    "Aber wenn man sich ohne Beratung und auf blauem Dunst hin ein schwer zu haltendes Tier nach dem Anderen (dem verblichenen Vorgänger) holt, weil es vielleicht wenig kostet, habe ich dafür kein Verständnis.
    Wenn ich sowas lese wie: "Nach dem 12. Exemplar hatte ich dann raus, dass die Tierart starke, direkte Strömung nicht toll findet..." frage ich mich, ob solche Leute wissen, dass sie auch Lebewesen da im Becken haben und ich finde diese Haltung traurig."

    Solche Chaoten gibt es leider immer wieder. Sie bringen nicht das notwendige Verständnis für die Tiere auf, lesen keine Fachbücher und bilden sich nicht weiter. Sie missbrauchen das Aquarium oft nur für die Dekoration ihres Wohnbereiches.
    Hier könnte der Handel helfen. Durch seine fachliche Kompetenz sollte es zumindest gelingen einigen Leuten dieses Hobby auszureden oder alternativ sie einem Verein zuführen, der sich mit der Haltung von Meerestieren beschäftigt. Dort wären sie gut aufgehoben.
    Ich weiß, dies alles ist ein großes Wunschdenken. Die Wirklichkeit ist anders.


    Gruß
    Hajo

    Frank:
    Also ich finde die Idee auch nicht schlecht das die Händler mal die Einkaufspreise offen legen, da werden einige mal schön dreinschauen. Aber vergesst nicht auch solche sachen wie Ladenmiete, Wasser,Strom,wenn vorhanden Lohnkosten Mitarbeiter, Salz und die ganzen anderen Mittelchen was man so braucht auch offen zulegen und dann erklärt Ihr uns mal warum man für einen Fisch den Ihr für 50 Euro einkauft vieleicht 100 Euro zahlen muß

    Hallo,

    Unterschiedliche Preise entfachen auch immer unterschiedliche Reaktionen.
    All zu große Preisdifferenz erweckt natürlich auch großes Misstrauen.
    Das ist ein ganz normaler menschlicher Vorgang..
    Da auf den ersten Blick die „Spreu“ nicht von dem „Weizen“ zu trennen ist,
    wird erst einmal der ganze Handel in Misskredit gezogen. Das ist nicht fair.
    Etlichen Nörglern ist leider nicht genug bekannt, dass die Tiere aus sehr unterschiedlichen
    Quellen bezogen werden. Um dem Konkurrenzdruck auszuweichen sind etliche
    Händler den Weg des Direktimports gegangen. Diese Art des Einkaufs ist preiswerter
    als z.B. der Einkauf beim (Deutschen) Großhändler. Beim Direktimport trägt der Händler selbst auch ein höheres Risiko (z.B. Krankheiten, nicht bestellte Ware, Vorkasse usw.). Trotz dieses
    Risikos scheint diese Art des Einkaufs im Schnitt noch lukrativer zu sein. Um finanzielle
    Verluste zu kompensieren oder gar den Gewinn zu maximieren schließen sich immer
    öfter kleinere Händler zu Einkaufsgemeinschaften zusammen. Das mindert den EK
    und hilft konkurrenzfähig zu bleiben (werden).
    Durch diese „Zweckgemeinschaft“ wird allein nicht nur der EK gemindert, sondern auch
    die unverhältnismäßig hohen Frachtraten (Flieger, Flughafengebühren, Lager, Spedition usw.)
    Die einzelnen, in den Listen aufgeführten Stückpreise der Tiere sagen für sich allein
    noch nichts über die Höhe des Verkaufspreis aus. Hier müssen die angefallenen „Sonderkosten“ mit berücksichtigt werden und ein adäquater Gewinn muss dem Handel auch noch gestattet sein.
    In Unkenntnis dessen ist es nicht weiter verwunderlich, wenn ab und zu kritische Stimmen
    zu hören sind. Man sollte sich nur ruhig und vernünftig damit auseinandersetzen.
    Nach meinen Erfahrungen beim Kauf von Tieren wird bei einem EK von 50,- Euro der VK
    immer in der Gegend von 100,- Euro liegen müssen. Grund: siehe oben.
    Nichts für ungut. :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Marco,

    ich würde solange stur durch die Falle füttern, bis dieser Vorgang für den Doc zur Normalität geworden ist.
    Hilfreich dabei ist jede Bewegung oder jeden Schatten während der Fütterung zu vermeiden.
    Erst dann wird sich das angeborene Misstrauen langsam legen und das Tier geht zum Futter in die Falle.
    Selbstverständlich darf während dieser ganzen Phase auch die Falle nicht bewegt werden! Das ist somit
    das Schlimmste, was man machen kann. Diesen Schreck steckt er nur langsam weg.
    Also: Absolute Ruhe vor dem Becken und beschränke dich auf geringe Futtermengen.
    Am Besten nur eine tägliche Fütterung oder 1x innerhalb von 2-3 Tagen. Schlecht wäre, wenn
    dem Tier außerdem noch Algen im Becken zur Verfügung stehen würden. Das mindert den schnellen Erfolg
    erheblich.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Klaus,

    auch ich bin letztes Jahr von HQI/T5 auf LED umgestiegen.
    Das Ergebnis war eine weit bessere Ausleuchtung. Damit verbunden,
    auch ein stärkeres Wachstum in jenen Bereichen wo HQI nicht hinkam.
    Entgegen den Unkenrufen selbsternannter „Fachleute“ zeigten meine Korallen
    und Tridacnas keine Spur von „Nebenwirkungen“. Im Gegenteil, mehr Wuchsfreudigkeit!
    Außerdem trug der Wechsel noch zu einer leichten Stromreduzierung bei.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Marco,

    Was für ein Borstenzähner ist es denn? Aus deinem Bericht geht auch nicht hervor ob sich der Chelmon während der Attacken bereits frei im Becken oder nur in der Falle befand.
    Bislang habe ich jeden meiner Fische (und das sind im Laufe der Jahre etliche gewesen)
    im Zuge einer Neueinsetzung oder zwecks Umsetzung in die Falle bekommen. Mal ging es
    schnell, mal dauerte es halt etwas länger. Ruhe und Geduld ist angesagt (vor dem Becken!).
    Hilfreich ist eine vorherige 1-2-tägige Futterpause, das beschleunigt den Vorgang und
    führt auch schneller zum Erfolg. Hungrige Fische sind in der Regel unvorsichtiger als ihre
    vollgefressenen Artgenossen. Das Futter sollte auch nicht aus der Falle herausdriften,
    denn dann kannst du lange warten….. :grinning_squinting_face:
    Die besten Erfolge hatte ich immer mit Artemia.
    Mit etwas Geduld wird dann der Doc sicher in die Falle gehen.

    Gruß
    Hajo

    Martin,

    die neuesten Wasserwerte, heute morgen gemessen:

    PH=8,03
    Salinität=34
    Dichte bei 24,8 Grad mit Spindel gemessen=1.0225
    Mg mit Gilbers gemessen=1425mg (vor 14 Tagen noch 1600mg)

    Diese Werte scheinen plausibel und sind nicht das Ergebnis einer irregulären Salzkonzentration.
    Die langsame Reduzierung der hohen Mg-Werte kam durch eine Verringerung der Dichte des Austauschwasser in Verbindung mit der Verwendung eines magnesiumärmeren Salzes zustande.
    Langsam deswegen, weil ich ausgehend von ca. 300l Aquarienwasser nur 1x täglich max. 10l Frischwasser
    wechseln konnte.
    Nach Erreichen des Toleranzbereiches für Mg wird dann der Salzgehalt wieder leicht angehoben.
    Bis das erreicht wird, werden noch ein paar Tage vergehen......

    Gruß
    Hajo

    Hallo Martin,

    das Becken steht seit 2008. In Sachen Salz habe ich mich nie auf ein bestimmtes Produkt festgelegt und bin damit auch in den vielen Jahren nie schlecht gefahren.
    Der Container, in dem ich das Austauschwasser aufbereite versorgt auch ein großes
    Becken mit ca. 2000 L Wasserinhalt. Dieses Becken hat jetzt einen Magnesiumgehalt von
    1380 mg, also auch erhöht. Vormals waren es, falls ich mal gemessen hatte, immer so um die 1200mg. Das sich hier der Gehalt an Mg nicht drastisch erhöht hat, ist dem Verhältnis von Austauschwasser zum Wasserinhalt des Beckens geschuldet. Ich wechsele nur 2x die Woche etwa 30 L frisches Wasser aus dem gleichen Container, aus dem auch das kleinere Becken versorgt wird.
    Die Salinität wird mit einem Refraktometer bestimmt, er ist frisch geeicht.
    Die beiden Korallen, die vor 2 Wochen nur noch teilweise und stark verkürzt ihre Tentakeln zeigten stehen momentan schon fast wie früher. Ich denke, dass ein Wert von unter 1400 mg die alte Pracht wieder entfalten lässt.
    Ich habe gerade eben das Wasser im Container auf den Salzgehalt überprüft.
    Mit Refrak und mit Spindel. Die Salinität ergab ungefähr 34 und die Spindel sagte mir 1,0228 bei 22,1 Grad
    Wassertemperatur. Die niedrige Salinität im Austauschwasser ist nur vorübergehend, wegen des zu hohen Mg-Gehalts im bewussten Becken. Sonst bleibt sie auf 35 eingestellt.
    Am Refrak ist nichts verändert worden.
    Gruß
    Hajo

    Die Wurdemanni gehen mit Vorliebe an die winzigen Exemplare der Aiptasien.
    Die großen, ausgewachsenen Tiere werden ungern genommen.
    Das sind jedenfalls meine Beobachtungen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    die Salinität im Becken und ebenso im Container mit dem frisch angesetzten Salzwasser
    beträgt immer 35, die Karbonathärte im Becken liegt um den Wert 7. Mal kurz drüber, mal
    kurz drunter.
    Der Wasserwechsel pro Woche beträgt ungefähr 40l auf eine Gesamtwassermenge von knapp
    300l.
    Übrigens kam ich in der Vergangenheit noch nie auf einen solch hohen Wert.
    Erst nach dem Wechsel auf das neue Salz.
    Das frisch angesetzte Wasser zeigt ja auch, woher es kommt! Die Quelle ist eben nicht das Aquarium.
    Beide Tests lagen fast identisch und die gemessenen Werte waren immer reproduzierbar.
    Ich habe nicht umsonst 2 verschiedene Tests verwendet.....
    Sonstige Wasserwerte: PO4=0,02, NO3=5, KH=7, CA=400.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Philipp,

    es wäre interessant, auf was für ein Ergebnis du nun kommst.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    seit einiger Zeit verwende ich das neue ATS-Salz. Der erste Eimer wurde aus Neugier bestellt,
    der Zweite aus Zufriedenheit. So weit so gut.
    Nach einiger Zeit und etlichen Wasserwechseln bemerkt ich deutliche Zeichen von
    Unwohlsein an meiner großen Alveopora gigas und an einer bestimmten Goniopora-Art.
    Eine Acanthatrea stand auch nicht mehr so gut wie ehemals. An den anderen Tieren war nichts
    zu bemerken. Das mögliche Ableben der Alveopora wäre ein herber Verlust gewesen, denn
    dieses Tier pflege ich schon seit über 2,5 Jahren und es hat sein Skelettvolumen von
    ehemals 8 cm auf ungefähr 30cm erweitert.
    Das Ergebnis meines wöchentlichen Wasserchecks auf PO4, NO3, CA und KH zeigte
    wenig Veränderung gegenüber der letzten Messung. Ich stand vor einem Rätsel, bis ich
    (weil mir nichts Besseres einfiel) den Magnesiumgehalt des Beckenwassers überprüfte.
    Mich traf fast der Schlag! Die Tests von Salifert und Gilbers bestätigten mir über 1600mg!!
    Das frisch angesetzte Austauschwasser hatte ebenso diesen hohen Magnesiumgehalt.
    Die Testspritze war bereits voll ausgedrückt und immer noch erfolgte kein Farbumschlag. :confused_face:
    Das Ergebnis interpolierte ich über den Daumen.

    Frage: Hat schon jemand längere Erfahrung mit diesem Salz und hat jemand den
    Magnesiumgehalt mal zufällig überprüft?

    Leider finde ich auf den Eimern auch keine Charge-Nr. :confused_face:

    Nach einigen stärkeren Wasserwechseln mit einem magnesiumärmeren Salz von 1250mg zeigten beide
    Tiere langsam wieder ihr gewohntes Bild. Momentan liegt der Wert bei 1440 mg. Die Wasserwechsel werden
    fortgesetzt.
    Zur Zeit bin ich in Kontakt mit dem Händler und dieser mit dem Hersteller um dem
    Problem nachzugehen. Über das Ergebnis werde ich berichten.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    auch ich konnte beobachten, wie eine große L.wurdemanni (letzter Vertreter einer ehemals
    12-köpfigen Schar) im Mundbereich einer Cynarina herumzupfte. Ich konnte einwandfrei
    weißliche Gewebefetzen an ihren Vorderbeinen erkennen. Zufall war es nicht, denn ich
    konnte diesen Vorgang in den darauf folgenden Wochen mehrfach noch
    beobachten. Um eventuellen ernsthaften Schaden abzuwenden, vertrieb ich die
    Garnele dann, wenn sie sich an der Koralle zu schaffen machte. Das half. Die Attacken
    wurden immer seltener, was auch der Koralle zu Gute kam. Merkwürdiger Weise wurde
    auch nur diese eine Koralle aufgesucht, nicht die vielen anderen im Becken.
    Dieser Vorgang ist für mich schwer zu verstehen, weil ich diese Garnelen schon als winzige
    Exemplare erstanden hatte und diese Art von Übergriff nie stattgefunden hatte. Nur im
    "hohen" Alter als voll ausgewachsenes Exemplar begann diese Belästigung. Futtermangel
    kann es eigentlich auch nicht sein, denn es wird wegen der Fische und der anderen
    LPS gut gefüttert. Da bleibt genug übrig.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    Aus einigen Berichten hier im Forum ist bekannt geworden, daß Leopardstrudelwürmer den Schnecken den Garaus machen können. Leider auch den Tridacnas, sofern vorhanden. Entsprechend diesen Berichten sollen nur kleinere Muscheln die Opfer sein. Größere Exemplare hingegen sollen nicht in Gefahr geraten. ??
    Falls kleinere Muscheln über längere Zeit gesund im Becken leben, kann man den Gedanken an die Würmer sicher verwerfen. Sind aber keine Tridacnas vorhanden und das Schneckensterben geht weiter, bleibt die Ungewissheit. ….
    Der Hauptgrund aber für den Verlust von Schnecken ist möglicher Weise ein Mangel an geeignetem Futter. Dieses Erlebnis hatte ich nach einer Neueinrichtung eines Beckens.
    Die ersten Monate vermehrten sich die Schnecken (Trombus, Scutus ungius, Nerita und Astrea) auf Grund des zügigen Algenwachstums rasant. Je mehr aber von den Algen gefressen wurde, je geringer wurde im Laufe der Zeit die Population der Tiere und je öfter mehrten sich die leeren Gehäuse. Die Familie der Nerita-Schnecken ist außerdem bekannt für ihre Kurzlebigkeit. 1-2 Jahre sollen es maximal sein, eher weniger. Da man das Alter beim Kauf nicht kennt, ist ein relativ kurzes Leben im Aquarium als normal anzusehen.
    Außerdem ist der Appetit der Tiere nicht zu unterschätzen. Der Mangel an Nahrung regelt dann, wie so oft im Tierreich, deren Population. Von den ehemals 24 Schnecken sind nach 2 Jahren nur noch ein Rest von 8 Tieren geblieben, wobei ich nicht mehr unterscheiden kann, ob Alttier oder Nachkomme. Ein Algenwachstum ist kaum vorhanden. Gut für das Milieu, schlecht für die Schnecken. :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    Um auf das Licht zurückzukommen...

    Originaltext Julian Sprung:
    "Es hat sich als sehr sinnvoll erwiesen, während der Regenerationsphase des Lebendgesteins
    das Becken nicht zu beleuchten, weil während dieser Zeit die Menge der Algennährstoffe
    besonders groß ist und die Beleuchtung zu diesem Zeitpunkt ein starkes Algenwachstum
    auslösen könnte. Außerdem hemmt das Licht die Ansiedlung der Bakterien.

    Ich habe angenommen, daß das Becken außer Riffkeramik auch noch einiges an Lebendgestein
    zu bieten hat. Der Hinweis auf die Balterien scheint mir aber der Wichtigste zu sein.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Marc,

    wie Kevin schon sagt: Laß erst einmal die Bakterienzufuhr weg.
    Von Ferne ist es schwer einen Tipp abzugeben.
    Zitat Marc:
    Bei mir kommt es zu einer 10.000 fachen höheren Dosierung als bei mir. :confused_face:
    Erhöhte Atemfrequenz bei Fischen kann u. a. zwei Gründe haben:
    Sauerstoffmangel oder Vergiftungen. Die Ursache kann hier ein abnormes
    Absterben der Bakterien und daraus resultierend eine Vergiftung der Tiere bedeuten.
    Den Sauerstoffgehalt zu messen, wäre auch nicht schlecht.
    Da neu eingesetzte Fische sich bereits stündlich verabschieden liegt der Verdacht nahe.
    Auch verstehe ich nicht den mehr als reichlichen Wasserwechsel wenn die Nitrifikationskette
    und all die anderen relevanten Wasserparameter stabil und in Ordnung sein sollen. ????
    Was sagt eigentlich der PH-Wert?

    Gruß
    Hajo

    Hallo Marcus,

    lass Dich nicht verrückt machen. Deine Werte sind noch relativ harmlos.
    Meine damaligen Messergebnisse lagen bei 3,0 mg Si und 480 mg Ca.
    Den Magbesiumwert konnte ich in den ersten Wochen nicht bestimmen,
    da mein Test bei 1500 mg am Anschlag war und farblich immer noch
    nichts umschlug. :grinning_squinting_face:
    Es gibt zwar immer noch Leute, die verfallen in große Hektik wenn sie
    hohe Silikatwerte messen. So habe ich früher auch reagiert.
    Mittlerweile habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass alles nicht so
    heiß gegessen wie es gekocht wird. Die „hässlichen“ Werte erledigen sich
    von allein. Nur Geduld und einige kleine Wasserwechsel im weiteren Verlauf
    der Einfahrphase werden helfen.
    Meine eigene Riffkeramik habe ich im Garten nur mit einem Wasserschlauch
    ein paar mal täglich ordentlich gesäubert. Nach 4 Tagen kam sie bereits
    ins Aquarium. Viel Caulerpa wurde eingebracht und die erste Woche
    auf Kunstlicht verzichtet. Danach 10 Tage nur Blaulicht und nachdem
    die Caulerpa Wachstumsspitzen zeigte, wurde die übrige Beleuchtung
    zugeschaltet. Nach 8 Wochen zogen die ersten Tiere ein. Zuerst eine
    Hornkoralle zu Testzwecken und danach viele Schnecken und ein Algen
    fressender Blennide (ramosus). Nach einer kurzen Kieselalgenphase kamen
    einige Fadenalgen, die jedoch von Anfang an von den Schnecken und besonders
    vom Blenny kurz gehalten wurden. Sie fielen weiter nicht ins Gewicht.
    Zugefüttert wurde nicht.
    Danach kam mit etwas Verzögerung die Kalkrotalgenphase. In dieser Phase
    setzte ich einige empfindlichere Korallen ein. Es waren jetzt 3 Monate vergangen.
    Von kürzeren Einlaufzeiten halte ich nichts, da die Wasserchemie und die biologischen
    Abläufe noch immer nicht optimal sind. Gerade in dieser Zeit machen viele Aquarianer
    aus Ungeduld den Fehler, das noch instabile Wasser mit neuem Besatz an Fischen und Niederen
    unnötig zu belasten. Die spätere Erkenntnis hilft dann auch wenig, denn das Kind
    ist dann schon in den Brunnen gefallen. Die Tiere werden leiden und durch die Belastung
    des labilen Wassers mit Nährstoffen treten oft Algen- und andere Plagen auf, die man sich
    hätte sparen können, sofern man denn Geduld aufgebracht hätte. Außerdem ist auch jener
    Zeitpunkt in die Ferne gerückt, an dem die Freude über ein „rund laufendes“ Becken ein
    täglicher Zustand sein wird.
    Empfehlung: Keine zusätzliche Chemie ins Wasser! Es sei denn, man ist gezwungen an den
    „Schrauben“ Ca/KH/MG zu drehen. Was ich mir aber in der Einlaufphase nicht unbedingt
    vorstellen kann. Gutes Salz ist absolute Vorbedingung.
    Viel Freude mit der Riffkeramik.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Steffen,

    bei einem Becken dieser Größe würde ich mir vorher immer Rat bei den Mitarbeitern von zoologischen
    Istituten oder Museen mit Großaquarien holen. Die angegebenen Dimensionen machen die
    anfallenden Pflege- und Wartungsarbeiten nicht bequemer sondern m. E. eher zeitaufwendiger.
    Die Pfleger der großen Schaubecken wissen ein Lied davon zu singen.
    Zu beachten ist auch der Lichteinfall. Man kann auf den Gedanken kommen, Tageslicht zu nutzen.
    Eine sehr schöne Idee, aber schwer zu kontrollieren. Wenn´s schief geht, bekommst Du Algen- und
    Temperaturprobleme. Fadenalgen in diesem Riesenpott ist fast schon ein kleiner Gau.
    Auch sollte jede Ecke in diesem Becken erreichbar sein. Alles andere ist nervig und
    bringt viel Ärger, da man im Notfall nie mehr in diese neuralgischen Bereiche ("Tote Ecken") kommt.
    Und genau dort muss man irgendwann hin. Altes Aquarianergesetz. :grinning_squinting_face:
    Und jede Hilfskrücke ist ein unnötiger Kompromiss, der Dir die Freude schmälert.
    Bodengrund, für und wider? Auch diese Informationen kann man bei den entsprechenden Instituten
    bekommen. Manchmal ist es einfacher aus bestimmten Gründen ganz auf den Bodengrund zu verzichten.
    In meinem Dunstkreis hat es in der Vergangenheit auch Riesenbecken gegeben. Fast alle Betreiber haben
    später aus pflegetechnischen Gründen auf den Bodengrund verzichtet.
    Ich denke, daß Dir nur jemand mit Rat und Tat weiterhelfen kann, der selbst so ein Riesending
    betreibt. Von kleineren Aquarien auf die Pflege und den Unterhalt von Großaquarien zu schließen ist ein
    falscher Gedanke, weil zu komplex.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Steffen,

    Zu allererst stellt sich die Frage nach den Dimensionen des Beckens,
    und wo stelle ich es auf.
    Vielleicht kann ich anhand eigener Erfahrung ein wenig dazu beitragen, Fehler
    und einige „Unbedarftheiten“ zu vermeiden.
    Während des Rohbaus des Hauses wurde als Unterbau ein Podest errichtet, in dem
    eine Fußbodenheizung verlegt wurde. Ziel war der Verzicht auf den
    teueren Heizstrom. Das funktioniert bis dato ohne Probleme. Kein
    Heizstab, keine zusätzlichen Stromkosten. :]
    Das Becken wurde in die Wand eingelassen, der Technikraum befindet
    sich dahinter. Kalt- und Warmwasseranschluss durften nicht fehlen.
    Der Abfluss natürlich auch. Leider hatte ich damals versäumt, im gefließten
    Boden des Technikraums einen Abfluss legen zu lassen. Dieser
    Fehler hat mir zweimal nasse Füße und zig-Eimer schleppen eingehandelt,
    wobei diese Ursache eigener Ignoranz und einer gewissen Schlamperei
    zugeordnet werden konnte. Strafe muss dann sein. :grinning_squinting_face:
    Die Länge des Beckens ist Geschmackssache. Die Breite (Tiefe) sollten
    1m nicht übersteigen. Ich würde die Grenze aus arbeitstechnischen
    Gründen eher bei maximal 80cm ansiedeln. Alles andere würde Stress
    bereiten. Mein Becken ist 2,5m lang, 1m breit und 0,70 m hoch.
    Hätte ich damals auf den Hersteller gehört, würde ich mich heute nicht
    mehr so plagen. Dazu muss ich erwähnen, dass das Becken nur von hinten
    (Technikraum) zu bedienen ist. Von vorn kommt man aus bautechnischen
    Gegebenheiten nicht heran. Leider. Der Technikraum besitzt ein Fenster und
    einen in die Wand eingelassenen Abzug plus Ventilator. Die Verdunstungsrate
    des Beckenwassers ist nicht zu unterschätzen.
    Das Auffüllen des verdunsteten Aquariumwassers habe ich automatisiert.
    Eine Nachfüllautomatik regelt die Zufuhr aus einem 300l Container (Zwischenlagerung).
    Daneben steht ein ebenso großer Container mit immer frisch angesetztem Salzwasser.
    So bin ich in der Lage, nur durch Aufdrehen mehrerer Hähne auch den wöchentlichen
    Wasserwechsel stressfrei durchzuführen.
    Sämtliche Technik lässt sich ausnahmslos gut in dem „Raum dahinter“ unterbringen.
    Das bleibt jedem selbst überlassen, sich über die Notwendigkeit und die sinnvolle
    Anschaffung der verschiedensten Hilfstechniken Gedanken zu machen.
    Wie löse ich das Problem mit der „Wasserpanscherei“ und wie spare ich den teueren
    Strom. Das waren damals meine primären Ziele.
    Eines bitte ich nicht zu vergessen. Falls ein großes Becken zur Debatte steht, sind auch die
    Türzargen zu bedenken. Obwohl ich damals den Maurern die Maße bekannt gegeben hatte,
    sind vorher dummerweise die Zargen eingesetzt worden. Bei Lieferung des Beckens mussten
    sie wieder plus Mauerwerk herausgehauen werden. Dumm gelaufen.

    Gruß
    Hajo

    Zitat von Stefan:
    ich denke, man darf nicht alle Keramiken bzw. die verschiedenen Hersteller in einen Topf werfen.
    Zitat von Olaf:
    Ich glaube das ist zu einfach: Becken läuft nicht = Riffkeramik

    Genau so sehe ich das auch. :thup
    Bei mir läuft ein Riffkeramikbecken seit 2 Jahren stör- und sorgenfrei.
    Das anfangs erhöhte Silikatwerte auftreten, ist dem Material geschuldet und bringt keine
    Probleme, da dieser Stoff mit der Zeit immer weniger wird. Ich teile auch nicht die These, daß sich
    sog. "Schmieralgen" vorwiegend in Silikat belastetem Wasser entwickeln. Es gibt sie auch in
    SI-freien Aquarien. Die einzigen "Schmieralgen", die in diesem Becken auftraten waren Kieselalgen,
    die von mir auf den ersten Blick peinlicher Weise verwechselt wurden. :yrf
    Gruß
    Hajo