Beiträge von hajo

    Hallo Andreas,

    das Entstehen von Fadenalgen bekämpft man vorher, z.B. mit Schnecken, Seeigeln oder mit algenfressenden Krabben.
    In dieser kurzen Einfahrphase ist es nicht besonders sinnvoll bereits Fische für diesen Zweck einzusetzen. Für deine Beckengröße würde ich, je nach Größe, mindestens 20-30 algenfressende Schnecken veranschlagen. Der Blenny ist nicht in der Lage die langen Algenbüschel abzugrasen.
    Sein Maul ist prädestiniert für kurze Algenrasen. Die langen Fäden frisst kaum ein Fisch. Da musst Du selbst Hand anlegen. Bestens geeignet ist eine Zahnbürste.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Jana,

    da dieses Thema immer wieder hochkommt, habe ich meinen alten Beitrag von damals
    kopiert, in der Hoffnung, daß es bei der Planung hilfreich sein wird.
    Leider bin ich nicht mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut, z.B. ist genug Platz und Stellfläche vorhanden oder muss die Installation auf engstem Raum erfolgen?
    In Unkenntnis dessen möchte ich dennoch mein Konzept einer Nachfüllautomatik vorstellen. Die "Hardware"
    für den Osmosecontainer habe ich mir von Conrad besorgt (Schwimmerschalter,Steuerelektronik, Magnetventil), die Steuerung im Becken übernimmt ein einfacher Niveauschalter mit Lastensteckdose.

    Im Becken sorgt ein Kontaktschalter für gleich bleibenden Wasserstand. Dieser steuert eine Dosierpumpe, die das Osmosewasser aus einem 150l-Container fördert und auf diesem Wege die tägliche Verdunstung des Wassers im Aquarium ergänzt.
    Im Container selbst sorgt eine Pegelschaltung, die über ein Magnetventil den Zufluss der Osmoseanlage steuert, für einen gleich bleibenden Wasserstand. Es wird also immer nur so viel Osmosewasser in den Container nachfliessen, wie der Kontaktschalter im Becken der Dosierpumpe zum Fördern in Auftrag gibt.
    Hardware: 1 Magnetventil für die Wasserleitung, 1 Osmoseanlage, 1 Schwimmschalter zur Steuerung des Magnetventils bzw. des Osmosegerätes, 1 Dosierpumpe für den Wassertransport zum (ins) Becken, 1 Niveauregler im Becken für die Steuerung der Dosierpumpe.
    Wie gesagt, es ist bei diesem Beispiel alles auf die örtlichen Gegebenheiten und die speziellen
    Anforderungen hier vor Ort abgestimmt worden. Es geht auch sicher ein paar Nummern kleiner.
    Um eventuellen Irritationen wegen der Größe des 150l Containers vorzubeugen:
    Dieser speist auch zusätzlich einen gleich großen Behälter für die Aufbereitung von frischem Salzwasser für die obligatorischen Wasserwechsel in meinen Becken.

    Letztendlich möchte ich noch auf eine Gefahrenquelle hinweisen. Eine Unsicherheit birgt der Zufluss in
    den Osmosecontainer. Falls der Schwimmerschalter hakt oder defekt ist, wird das zulaufende Wasser nicht
    abgeschaltet und somit bekommt man nasse Füsse. Dem Problem habe ich mit einem 2. Schalter abgeholfen,
    der ca. 10cm oberhalb des ersten Types installiert ist und im "Ernstfall" abschalten wird. Alles nach der
    Methode "Doppelt gemoppelt hält besser"!
    Gruß
    Hajo

    Hallo Corinna,

    die mccoskeries habe ich vor 14 Monaten erworben. Leider waren es nur 2 Exemplare.
    Mehr wäre interessanter gewesen und hätte mir sicherlich auch mehr Aufschluss gebracht.
    Die Farben der Männchen sind ja weitgehend bekannt, da man diese auch öfter im
    Handel zu Gesicht bekommt. Die Weibchen sind (u. a. nach meinen Recherchen z.B. auf
    den US-Seiten) ähnlich gezeichnet, aber weit weniger auffällig gefärbt und haben seitlich
    die blasseren Längstreifen. Obwohl auch von rötlich-gelber Grundfarbe bleibt das Weibchen
    im Vergleich zum Männchen die graue Maus.
    Die beiden Tiere schwammen beim Händler in einem engen 30l-Becken, wobei sich das
    eine Exemplar vor den sporadischen Attacken seines Mitbewohners oft in den Überlauf-
    kasten flüchtete. Trotz dieser augenscheinlich gestörten Beziehung erwarb ich beide Tiere.
    Mittlerweile bin ich etwas schlauer geworden. Die mccoskeries vertragen sich sehr gut, bis auf die
    Momente des sporadischen, arteigenen Anschwimmens des Männchens (flashing). Bei zu vielen
    Attacken des Männchens entzieht sich der Partner durch elegante Manöver dem Balzdruck. Ich
    schreibe hier bewußt von einem "Partner" oder einer "Partnerin", denn ich bin mir bis dato nicht
    ganz klar über das Geschlecht des 2. Tieres. Weder hat es Verletzungen gegeben, noch zeigt Tier
    Nr.2 irgendwelche Angstreflexe, aber es steht bei mir im Verdacht doch ein verkapptes Männchen (Sekundärmännchen) zu sein. Vielleicht tue ich "ihm" ja Unrecht und mit der Zeit straft mich mein Verdacht Lügen.
    Beide Fische sind weitaus ruhigere Zeitgenossen, als manch andere Lippfischart, die bei mir im Laufe der Zeit
    gepflegt wurde. Sie stehen zusammen auf und gehen zusammen schlafen. Wenn das keine Liebe ist... :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Thomas,

    die Mccoskeries werden nur ca. 7cm ! Sie sind also bestens geeignet für deine Aquariumgröße.
    Meine beiden Exemplare sind die reinsten Allesfresser. Trockenfutter, Frostfutter, Lebendfutter,
    alles wird problemlos angenommen. Nur von einer Vergesellschaftung mit größeren Fischen
    ist abzuraten. Meine schwimmen ungestresst mit einem Paar Garmma melarca, einem Blenny und
    einem Paar Leierfische in einem 300l-Becken.
    Gruß
    Hajo

    Marcel
    Ui ui ui, wenn Du meinst das IKS qualitativ hochwertigere Sonden verkauft als Greisinger, dann musst Du nochmals über die Bücher....glaube nicht immer gleich was geschrieben wird. Wir hatten ein IKS und dessen Sonde (zusammen mit IKS Aquastar gelauft) und waren gar nicht zufrieden trotz der regelmässigen Wartung. Die Sonde wies innert kürzester Zeit grosse Abweichungen auf. Allerdings ist der Kauf schon eine Weile her und ggf. har IKS nun andere Sonden im Einsatz die besser sind - was ich allerdings nicht so recht glauben kann.


    Hallo Marcel,

    Du musst schon beim Lesen besser aufpassen. :wink
    Ich habe nicht geschrieben, daß ich das Produkt von IKS höher einschätze, als jenes von Greissinger.
    Ich habe lediglich einige Produkte genannt, die aus meiner Sicht zu empfehlen sind. Das ist auch keinerlei Werbung, sondern meine rein persönliche Erfahrung und Einschätzung. Leichtgläubigkeit ist bestimmt
    nicht mein Ding. Nach so vielen Jahren in der Meerwasseraquaristik wird man mir schon zutrauen, die Spreu
    vom Weizen trennen zu können.
    Um noch einmal das Thema IKS anzusprechen.
    Vor etlichen Jahren bekam ich erhebliche Schwierigkeiten mit den Schlauchpumpen dieser Firma.
    Dauerläufer wurden versprochen, aber sie hielten nicht das, was sie leisten sollten. Das Ergebnis waren endlose Nachreparaturen und Umtauschaktionen. Nach dieser Erkenntnis wechselte ich zu Produkten eines anderen Herstellers, die heute alle noch brav ihren Dienst tun. Letztendlich trug die arrogante Haltung von IKS auch zu diesem Wechsel bei.
    Dem gegenüber steht nun die Zuverlässigkeit einer IKS PH-Sonde, die nach genau 19 Monaten immer noch einwandfrei arbeitet. Leider hätte gern anderes berichtet. :grinning_squinting_face:
    Übrigens galt meine Kritik ausschliesslich den billigen Gel-Sonden, die weit unterhalb von 100,- Euro zu haben
    sind. Wer mit diesen Produkten arbeitet, sollte auf der Hut sein. Kabelbrüche und mangelhafte Isolierungen
    sind hier zu erwarten. Alles schon gehabt.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Sven,

    nimm eine aus dem Sortiment der einschlägig bekannten Hersteller für das Aquaristikzubehör, z.B. Tunze, IKS,
    Dupla, Sera usw.., die das Prädikat "Laborware" haben. Bei diesen Produkten gibt es auch selten Ärger bei eventuellen
    Reklamationen. Kosten müssten ungefähr bei 120,- bis 180.- Euro liegen. Ich messe zur Zeit mit Sera und IKS.
    Zusätzlich verwende ich ein Gel-Produkt einer koreanischen Firma, daß merkwürdigerweise nicht in mein
    Negativschema von Gelelektroden passt. Die Elektrode ist 3 Jahre alt und misst immer noch sehr stabil vor sich hin. :confused_face:
    Das Gerät ist eine Duo, gleichermaßen für PH und Redox, mit separaten Anschlüssen. Leider gibt es
    Messfehler bei gleichzeitigem Betrieb beider Messarten. Dieses Phänomen gab es bereits früher bei den deutschen Herstellern. Das hat aber weniger mit der Qualität der Elektroden selbst zu tun. Sollte nur ein Hinweis darauf sein, daß
    Messfehler auch von anderer Seite auftreten können.
    Übrigens, bei dem Produkt der Fa. Greissinger hätte ich auch keinerlei Bedenken. Diese Firma ist spezialisiert auf
    Messtechnik und hat gute Produkte. Das Lw-Messgerät ist von seltener Qualität, wenn man Preis und Verarbeitung
    betrachtet. :thup

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    mein Fazit lautet: die billigen Gel-Elektroden unterhalb von 100.- Euro werden überwiegend schnell fehlerträchtig.
    Ab und an ist mal eine dabei, die bei stabilen Werten bleibt und auch etwas länger durchhält. Aber das ist nicht
    die Regel.
    Elektroden meiner Wahl sind nachfüllbare Glaselektroden, die bei guter Pflege mehrere Jahre halten.
    Die haben natürlich ihren Preis. Sind aber besser, weil verlässlicher. Verlässlichkeit ist DER wichtige Faktor auf dem
    Sektor der Messtechnik in Bezug auf unser Hobby.
    Was nutzt mir eine billige Elektrode, deren Genauigkeit mit der Zeit (trotz Kalibrierung) ein Lotteriespiel wird?
    Wer misst, macht auch seine eigenen Reaktionen von den gezeigten Werten abhängig. Das kann, bei absolutem Vertrauen auf die falsch angezeigten Werte, zu unschönen Ergebnissen in der Wasserchemie führen.
    Die gesundheitlichen Folgen für die Tiere können dann katastrophal sein, wären wahrscheinlich vermeidbar gewesen, wenn man mehr in Qualität investiert hätte.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    die neu auf der Messe vorgestellte AquasunLED Type M3 mit 125cm Länge hat 135 Watt und ist in den Farben
    unterschiedlich schaltbar. Wäre für 1200,- Euro eine Überlegung wert? Deutliche Pluspunkte: ein deutscher
    Hersteller mit erstklassigem Kundendienst, kein Ärger mit der Garantie und der Kulanz und nebenbei ist diese Leuchte noch formschön.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    Cemil:
    Obwohl sehr viele Aquarianer schon Led nutzen und einige sich in eigenregiem eine gebaut haben würde ich wenn schon Led dann auf einen Hersteller zurück greifen der ein Namen hat.
    Wenn ich bei der Leuchte schon lese passive Kühlung würde ich persönlich es nicht nehmen.
    Entweder sind die led's soweit gedrosselt (geringe m/A) das eine passive Kühlung ausreicht oder halt nach dem Motto Made in China, wir sind auf sparmasnahme aber auf den größt möglichen Gewinn bedacht.

    Der Kritik an der passiven Kühlung möchte ich gerne widersprechen. Seit ungefähr 2 Jahren hängt eine
    120W-LED von AquaMedic über einem meiner Becken. Die zu beleuchtende Fläche beträgt 80x50cm, was
    beleuchtungstechnisch bedeutet, daß in diesem Bereich die Tiere optimal mit Licht versorgt werden. Wenn diese Lampe höher gehängt wird, leuchtet sie 100x60cm auch problemlos aus. Das Becken hat eine Höhe von 80cm, was auf dem Boden die LPS (Gonioporas, Acanthophyllias, Lobophyllia, Caralaphyllia und Euphyllias) nicht am Wachsen hindert. Ganz im Gegenteil. Beide Euphyllias mussten schon mehrfach verkleinert
    werden, damit auch noch genug Platz für ihre langsam wachsenden Nachbarn bleibt. Da bei 90cm Entfernung
    (Lampenunterkante bis Aquariumboden) auch noch genug Licht ankommt um eine H. hippopus innerhalb
    von 16 Monaten auf ihre dreifache Größe anwachsen zu lassen, sei nur nebenbei erwähnt. Jene Tiere, wie
    Acroporas, Montiporas und Styloporas sind weiter oben angesiedelt und müssen auch ab und an verkleinert
    werden, damit diese die darunter befindlichen Tiere nicht abschatten.
    Ich bin damals beim Wechsel von HQI auf LED ins kalte Wasser gesprungen, ohne große Vorkenntnis aber
    mit großem Vertrauen auf diese LED-Leuchte. Bislang ist dieses Vertrauen nicht erschüttert worden.
    Leider ist diese Leuchte werkseitig nicht dimmbar und man kann keine Leds einzeln aus- oder zuschalten. Das war
    für mich der einzige Wermutstropfen. Es gab zu damaliger Zeit auch kein solches Produkt. Das Übergangslicht
    wird durch eine zusätzliche blaue LED-Leiste erzeugt, die auch genug Kraft hat, um die Tiere in Bodennähe
    kräftig fluoriszieren zu lassen.
    Fazit: Wer die passiven LED-Leuchten kritisiert, der sollte sich schlicht besser über die Effektivität und Nutzen dieser
    Leuchten informieren. Nicht so sehr beim Händler sondern bei denjenigen, die schon eine längere Erfahrung in
    der Praxis mit diesen Leuchten aufweisen.
    Hajo

    Hallo,

    in dieser Diskussion kommt wenig fundiertes Wissen auf den Tisch, sondern hier spricht eher das persönliche Bauchgefühl.
    Anfangs wird berichtet, dass das entsprechende Salz billiger sei und „begeistert“ mehr als dasjenige, was normaler Weise benutzt wird. Weiter hinten relativiert der gleiche Schreiber seine Aussage mit „nicht besser und schlechter als anderes (Salz)“……
    Was soll uns das jetzt sagen…? ???
    Andere sprechen von guten Messwerten. Werte welcher Art? Wenn damit die gewöhnlichen Wasseranalysen, wie Ca, KH, Mg, gemeint sind, sollte das auch so erwähnt werden und ebenso die daraus gewonnenen Rückschlüsse. Die Aussage „gute Messwerte“ ist Murks und hilft nicht viel weiter. Das hier diskutierte Salz ist bei weitem noch nicht das billigste. Es gibt Salze „made in China“ auf dem Markt, die inklusive Fracht „frei Haus“ weniger als 36 Euro kosten. Auch hier wird mit hohem Calcium-Magnesium-Anteil geworben, inklusive einer hohen Karbonathärte. Ist das aber schon alles, was ein gutes Meersalz ausmacht? Ich denke, nein. Das wäre zu einfach.
    Am Ende dieser Diskussion sollte die Frage beantwortet sein: Ist billiges Salz besser oder schlechter als das teure Produkt? Mit den hier getroffenen allgemeinen Aussagen den Dingen ernsthaft auf den Grund zu gehen, ist nicht sinnvoll. Besser wäre erst einmal der technische Vergleich der jeweiligen Inhalte. Da wird es schon schwierig, da etliche Hersteller hier nicht die „Hosen runterlassen“. Aber nur auf diesem Weg wären eine Beurteilung und auch saubere Rückschlüsse möglich. Enthusiastische Gefühlsausbrüche wegen der geringeren Kosten sagen noch nichts über die Qualität eines Produktes aus. Ein seriöser Praxis-Test wird immer das Maß aller Dinge bleiben. Hiermit meine ich nicht die Durchführung eines kurzfristigen Wasserwechsels oder die Verwendung zusammen mit anderen Salzsorten, sondern die alleinige Verwendung eines Salzes über mindestens 1 Jahr. Dabei kann herauskommen, dass Pfleger von LPS/SPS weniger begeistert sind, als jene die Weich- oder Lederkorallen in ihren Becken halten. Da es aber erfahrungsgemäß auch hier zu Beobachtungspannen und Missverständnissen kommen kann, macht die Diskussion und die Bewertung nicht einfacher.
    Das Thema um die Qualität von Meersalz ist so alt, wie die Geschichte der Meeresaquaristik.
    In den USA gab es bereits in den 1980er-Jahren Qualitätstests über die damals zugänglichen Produkte. Bei diesen Testen wurden weltweit bekannte Salze (u. a. TM u. HW) auf Reinheit und auf die Stabilität ihrer Inhaltsstoffe geprüft. Auch damals gab es bereits minderwertige Ware Die Sieger dieser Vergleiche gehören bis heute aber zu den führenden Herstellern! Das muss ja wohl einen Grund haben, zumal sich die Qualität der Salzmischungen bis dato allgemein erheblich verbessert hat. Sonst wären nicht die guten Erfolge bei der Pflege von empfindlichen Korallen zu verzeichnen. Mit dem Kenntnisstand von damals wäre so etwas nicht gut gelungen.
    Ich verwende seit langem mehrere Salzsorten. Auch die chinesischen Produkte kamen für eine längere Zeit zum Einsatz. Da die angegebenen Werte, wie PH, KH, Ca und Mg, in der Praxis sehr unterschiedlich waren und nicht stabil blieben, habe ich wieder Abstand davon genommen. Es nutzt nichts, ein minderwertiges Salz ggf. mit teueren „Zutaten“ aufzupeppen. Das erhöht dann erst richtig die Kosten.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Malte,

    es gäbe da mehrere Möglichkeiten, die Menge an Adsorbermaterial zu erhöhen.
    Es gibt im Fachhandel Filtereinheiten, die als Beipass zu nutzen sind und ähnlich wie die bekannten Wasservorfilter konzipiert sind. Sie lassen sich leicht öffnen, haben innen eine Art Kartusche, die den Adsorber aufnimmt und können per Luft- oder Druckschlauch als Beipass betrieben werden. Diese Röhre nimmt nicht viel Platz ein und kann somit in jedem Unterschrank problemlos installiert werden. Auf diesem Weg habe ich für mich das Problem gelöst. Die Kartusche fasst bis zu 1000g Adsorbermaterial und ist, wie bereits erwähnt, leicht zu befüllen.
    Falls die Idee mit dem Beipass wegen technischer Zwänge nicht in Frage kommt, gäbe es da noch die Variante per Schlauchpumpe. Diese Methode setzt aber den Erwerb eines „Dauerläufers“ voraus, was erfahrungsgemäß eine etwas teure Lösung sein kann.
    Der andere Weg wäre der Einsatz eines Schnellfilters für den Innen- oder Außenbereich. Ich verwende für kurzfristige Probleme immer noch die alten, aber bewährten Tunze-Turbellen mit Filtertopf. Denk mal darüber nach, denn der hohe Phosphatwert muss runter.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Malte,
    gut zu wissen, dass es wieder aufwärts geht. Das Ziel, den Phosphatlevel zu senken, geht jetzt nur noch über die vorsichtige Anhebung der Adsorbermenge. Probieren geht hier über studieren. Bis alles rund läuft würde ich komplett auf alle „Mittelchen“ verzichten. Erst zu einem späteren Zeitpunkt würde ich über die eine oder andere Zugabe nachdenken. Ob es dann sein muss, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. Ich verwende, außer PO4-Adsobern, nur einen Spurenelementekomplex und sporadisch die Zugabe von Eisen+Mangan mit einem Jodgemisch. Die anderen Elemente, falls sie überhaupt aufgenommen werden, kommen über den verstärkten Wasserwechsel mit einem guten Salz an die Tiere. Das war´s.
    Falls einmal ein Mangel an Nährstoffen eintreffen sollte, werden mir das sofort meine Gonioporen aufzeigen. Dann wird wieder mehr gefüttert und alles steht wieder bestens.

    Gruß
    Hajo

    Hallo IP,
    Hallo Mario,

    die Reaktionen der Korallen auf solche "Operationen" sind sehr unterschiedlich. Je empfindlicher, desto mehr
    zicken sie herum, wobei es auch hier unterschiedliche Erfahrungen gibt. Bei diesen beiden Spezies würde ich
    mir aber keinerlei Gedanken machen, da es sehr harte und widerstandsfähige Tiere sind. Röhrenkorallen dieser
    Art habe ich schon mit den Fingern vom Substrat gezogen und am nächsten Tag stand der Rest wieder in alter Pracht.
    Falls der Stein nicht von härterer Struktur ist, würde ich versuchen die Scheiben mit einem Schraubendreher o.ä. aus
    dem Substrat zu lösen. Wenn man sie dann z.B. in groben Kies einbettet, wachsen sie an den Kieseln an und können
    dann bestens anderswo plaziert werden. Vorausgesetzt ist hierbei eine sehr schwache Strömung.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Mario,

    versuch doch mal mit einer kleinen Eisensäge die Scheibe vorsichtig von der Röhre zu trennen. Das vertragen
    beide Tiere auch bestens für kurze Zeit im Trockenen. Brechen würde ich den Stein aus den bereits erwähnten
    Gründen auch nicht. Für die Hirnkoralle sehe ich leider mehr als schwarz. Es wäre schon ein kleines Wunder,
    wenn diese Art in diesem Zustand noch regenerierfähig wäre.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    Auffällig ist das Erkranken nach jedem Einbringen von neuen Tieren. Diese Prozedur hat sich 2x wiederholt, ist also in gewisser Weise reproduzierbar. Erst zu einem späteren Zeitpunkt sind dann auch Tiere aus dem alten Bestand betroffen. Das lässt entweder auf starke Unterschiede in der Wasserbeschaffenheit (z. B. Salinitätssprung) oder auf eine bakterielle Infektion schließen. Oder auf beides. Das eine zieht meist das andere nach sich. Helicostoma-Infektionen befallen meist geschwächte Tiere, begünstigt auch durch höhere Wassertemperaturen.
    Meine Diagnose beschränkt sich nur auf Vermutungen, wobei eine Schädigung durch den Beleuchtungswechsel auch nicht auszuschließen ist. Allerdings habe ich noch nie erlebt, dass eine 150W-HQI-Beleuchtung Schäden durch Verbrennung hervorrufen kann. Sofern die durchgeführten Messungen akribisch durchgeführt wurden und somit verlässlich sind, die Werte PO4/NO3 sehe ich noch im grünen Bereich, vermute ich die Ursache in einem instabilen Wassermilieu. Eventuelle Schäden durch die unsachgemäße Nutzung der Balling-Methode sind zu verwerfen, da bereits vor der Umstellung einige Tiere Schaden nahmen. Mein Vorschlag wäre die Beschränkung auf einen verstärkten Wasserwechsel (der sicher auch den NO3-Wert verringern wird) und den absoluten Verzicht auf die Kohlefilterung. Mit einer unsachgemäßen Filterung über Aktivkohle hat sich so mancher noch mehr Probleme beschert. Keine Fütterung, aber falls gewünscht eine moderate Zugabe von Baks, inklusive Fütterung derselben. Kann man machen, muss man aber nicht. Wichtig sind die Wasserwechsel. Bitte keine anderen chemischen Zusätze, insbesondere nicht Methanol oder zeolithähnliche Substanzen. Der Rest ist Abwarten. Das Wassermilieu muss sich erst stabilisieren, ehe zu weiteren Maßnahmen gegriffen werden kann. Ob das alles dazu beitragen kann, den Gewebeverlust bei den SPS zu stoppen, ist leider ungewiss. Die Hoffnung sollte man nie aufgeben.
    Viel Erfolg!
    Gruß
    Hajo

    Hallo Ian,

    gegen eine ausgewogene Wodka-Dosierung ist nichts einzuwenden. Meist liegt die Schwierigkeit darin, die richtige Dosis zu finden. Zudem versiffen Rohre und Schläuche. Ich selbst habe damals deswegen aufgegeben und stattdessen mit Erfolg bis zum heutigen Tage den verstärkten Wasserwechsel praktiziert. Die Ethanol-Methode ist bereits in früheren Zeiten angewendet worden. Nur lief da der Prozess in geschlossenen Systemen ab. Erst seit der Veröffentlichung von Mrutzek/Kokott wurde die „offene Methode“ diskutiert. Mit mehr oder weniger Pro und Kontra. Bernd Mohr beschrieb im „Meerwasseraquarianer“ in 4/2000 einen Selbstbau eines Nitratfilters so wie Marc Buchtmann in Heft 1/2012 den Einsatz und Bau eines vollautomatischen Denitrifikationsfilters in der Praxis. Einen ausgezeichneten Artikel fand ich im „Meerwasseraquarianer“ in Heft 3/2004. Hier setzte sich M. Schlüter (Aqua Medic) mit dem Thema „Ethanoldosierung im Riffaquarium“ auseinander. Er verglich die „offene Methode“ mit den „geschlossenen Systemen“. Fazit: Letztere sind viel effektiver.
    Falls Dir die Ausführungen in diesem Beitrag geläufig sind, vergiss den Hinweis. Falls nicht, kann Dir dieser Artikel sicherlich weitere Denkanstöße geben.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Ian,
    das Thema ist deswegen nicht leicht, weil zur Beurteilung einige Parameter fehlen.
    Wir haben z.B. keinen Vergleich der alten Wasserparameter zu den Werten des neuen Beckens. Da die Schädigungen an den Korallen bereits dort begannen, lässt es die Vermutung zu, dass hier schon im Wesentlichen der Hund begraben lag. Möglicher Weise sind die Schäden durch den Umzug noch verstärkt worden. Du hattest u. a. berichtet, dass
    die Salinität im neuen Becken eine Zeit lang viel zu hoch angesetzt war. Ist das vielleicht im alten Becken über eine längere Periode ebenso gewesen? Auch sollen die neu gekauften Tiere
    stärker in Mitleidenschaft gezogen worden sein? Wenn z. B. Tiere aus einem Händlerbecken mit einer Salinität von 33-34 abrupt in eine Umgebung von 37 gesetzt werden, bleibt das oft nicht ohne Folgen. Manche Korallen stecken das nicht gut weg. Das Ergebnis kann so aussehen, wie Du es beschrieben hast. An Schäden durch PO4=0,1 und NO3=16mg glaube ich nicht. Der Grund muss woanders liegen. Vielleicht doch schon im alten Becken?
    Des Weiteren kann ich den Kommentar des „Hellsehers“ nur unterstreichen! :grinning_squinting_face: Ich denke genau so in diese Richtung.
    Gruß
    Hajo

    @ Hajo: ich habe Armin wasser zukommen lassen, damit ich endlich weiss wo meine werte liegen.

    Hallo Ian,

    das hatte ich mir schon gedacht. :grinning_squinting_face:

    Stickstoff brauchst du in dein Aquarium keinen mehr zuzugeben. Dein NO3-Wert liegt bei 16,38 mg/l.
    Phosphat ist 0,105 mg/l und damit oK.

    Für ein Becken mit einem relativ hohen Fischbesatz (nehme ich mal an) sind diese Werte kaum zu beanstanden.
    Meine Zielsetzung wäre die Halbierung dieser Werte. Ob das mit den erwähnten Methoden gelingen wird,
    hängt oft vom Fingerspitzengefühl des Anwenders ab. Es ist aber auch nicht völlig daneben, die oben
    angegebenen Werte zu halten. Natürlich können einige hochsensible SPS bei diesen Werten anfangen zu
    zicken. Man muss aber nicht unbedingt solche Sensibelchen mit einem größeren Fischbesatz
    vergesellschaften. Das Gros der Korallen kommt wunderbar mit einer Wasserbelastung bis zu diesen Werten zurecht.
    Gruß
    Hajo

    Stickstoff brauchst du in dein Aquarium keinen mehr zuzugeben. Dein NO3-Wert liegt bei 16,38 mg/l.
    Phosphat ist 0,105 mg/l und damit oK.

    Hallo Armin,

    ich nehme nicht an, daß Du über hellseherische Fähigkeiten verfügst, aber woher kommen diese Daten? :grinning_squinting_face:
    Falls ich jetzt nicht gerade den Überblick verloren habe, haderte IP bislang mit seinen Messutensilien bezw.
    den daraus gezogenen Erkenntnissen. Einen letzten, gesicherten Status konnte ich nicht erkennen. Da ich dieses Thema interessiert verfolge, fehlt mit jetzt etwas der Zusammenhang. Das Ziel war die gewünschte Reduzierung der Stoffe PO4 und NO3. Durch einige Testmessungen mit unterschiedlichsten Verfahren und durch deren Ergebnisse verunsichert, war IP lange auf der Suche nach den korrekten Werten. Wie kamen denn diese zustande und was ist das Fazit aus dieser Geschichte? Sollte der Anwender vielleicht doch etwas kritischer den einschlägigen Produkten der jeweiligen Herstellern gegenüberstehen, und welches dieser Produkte liefert denn sichere Ergebnisse? Diejenigen, die bewußt ihr Becken an der Limitierung fahren, sind wohl am meisten gefährdet. Denn auf jeden unkorrekten Wert folgt (meist) eine ebenso falsche Reaktion. Bei dieser Art von Gratwanderung ist bei ungenauen Messmethoden das Fiasko vorprogrammiert und kommt schneller, als bei einer moderaten Wasserbelastung.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan,

    wie ich eingangs bereits bemerkte, wurde meine RK mehrmals im Garten per Gartenschlauch "neutralisiert".
    Die Durchführung sollte öfter (ruhig an mehreren Tagen) erledigt werden.
    Das für das frisch angesetzte Meerwasser Osmosewasser verwendet wird, versteht sich von selbst.
    Es besteht aber keinerlei Zwang für eine Spülung mit Osmosewasser. Einen absoluten Vorteil
    sehe ich nicht, denn es gibt genug Becken, die ohne diese Prozedur bestens eingefahren wurden.
    Übrigens, setze dich mal mit Torsten Luther in Verbindung. Der hat sicher auch noch etwas dazu zu sagen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    obwohl hier im Forum über dieses Thema oft diskutiert wurde, möchte ich in Kürze meine
    Vorgehensweise beschreiben.
    Zuerst ist die Reinigung der RK von Bedeutung. Das wurde mehrmals per Schlauch im Garten erledigt.
    Danach kam die so behandelte RK mit dem frisch angesetzten Meerwasser in das Becken.
    Einige kleinere Brocken LS folgten. Die Beleuchtung und die Pumpen wurden eingeschaltet.
    Phosphatadsorber und Silikatadsorber liefen zusammen in der Anfangsphase. Auf den Silikatadsorber
    wurde später, trotz hoher Si-Werte, verzichtet. Negative Folgen: Keine!
    Nach Ablauf einer Woche wurde viel Caulerpa eingebracht. Danach, die Kieselalgenphase setzte ein,
    wurden diverse Schnecken, 1 Seeigel, 2 Seesterne und ein Algen fressender Blenny eingesetzt.
    Im Nachhinein würde ich behaupten, daß ohne diese Maßnahme ich sicherlich ein Fadenalgenproblem
    bekommen hätte. So aber hielt sich alles in Grenzen.
    Die Kalkrotalgen-Phase zog erst nach ungefähr 3 Monaten richtig an. Zuvor waren hier und da
    einige Flecken zu bemerken, aber sonst nichts Wesentliches. Die grünen Belege hielten die vielen
    Schnecken und der Blennide in Schach. Die Caulerpa wurde entnommen.
    Es gab in dieser Phase nie Probleme mit Cyanos oder ähnlichen "Schmieralgen". Die traten in
    geringer Anzahl erst nach 2.5 Jahren auf., was aber auch kein dauerhaftes Problem darstellte.
    Bis zum heutigen Tag bin ich rundherum zufrieden mit der Wahl der RK und würde meine Methode
    des Einfahrens immer empfehlen wollen.
    Grundsätzlich und aus Überzeugung habe ich auf die Zugabe von irgendwelchen "Hilfsmittelchen"
    verzichtet, habe die Biologie sich selbst überlassen und bin damit bis heute gut gefahren.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Bernie,

    alles klar! Ich sollte demnächst besser genau hingucken. :O
    Ich hatte schon geschrieben, warum ich von den Tropftesten und deren wackligen Interpretationsergebnissen
    zur digitalen Anzeige gewechselt bin. Auch hat mich der Test der Hanna Checker von Armin Glaser dazu animiert.
    Der damalige Vergleich mit Salifert und Rowa/Merck zeigte in der Tendenz ähnliche Ergebnisse.
    Ich werde aber mal mit dem Test von Macherey&Nagel mein Gerät überprüfen. Mal sehen, was dabei
    herauskommt. Im Übrigen ist es für mich nicht sonderlich von Bedeutung, wenn der Test anstatt 0,03mg
    den Wert von 0,08mg anzeigen würde. Beides würde ich (und die Korallen) noch tolerieren. Ich kann nicht
    verstehen, daß man immer hart am unteren Limit segeln muss. Etwas moderatere Werte werden von den
    Tieren ebenso toleriert, auch ohne das es zu gravierenden Veränderungen kommt. PO4-Werte von 0,02-0,08mg
    und NO3-Werte von 4-10mg/l sind, je nach Fütterung, bei mir an der Tagesordnung, ohne das es Beeinträchtigungen
    beim Wachstum oder in der Farbe gibt. Ganz im Gegenteil.

    Gruß
    Hajo

    @Berny

    Hanna gibt bis zu 4ppb Messungenauigkeit an. Schon alleine diese Spreizung ist für einen Test der im untersten Bereich halbwegs Ergebnisse liefern soll nur grenzwertig. Wenn jetzt beispielsweise Werte unter 10 (Anzeige HI-736) gemessen werden, dann kann das schon absolut "0" sein, oder aber fast 0,1mg/L.

    Wie das? Hanna gibt eine Mess(un)genauigkeit von ±5 mg/l (ppb) ±5% der Anzeige an.

    Das wäre bei Deinem Beispiel:
    abgelesener Wert = 10
    mögliche max. 5%ige Abweichung der Anzeige = 0,5
    Abgelesener Wert ist 10, minus 0,5 = 9,5 (Phosphor)
    9,5 x 3,06 = 0,029 PO4
    10 x 3,06 = 0,030 PO4

    Was wäre bei dieser Abweichung denn zu beanstanden?

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    Auf Grund des Artikels von A. Glaser und damit meine Raterei bei den Ergebnissen der anderen Messmethoden aufhören sollte, habe ich mir den Phosphor Checker HI 736 von Hanna zugelegt.
    Im Gegensatz zum HI 713 misst dieses Gerät jedoch Phosphor und nicht PO4 direkt. Dieses Gerät misst gerade im unteren Bereich genauer als das Hanna HI 713, wäre also für unsere Praxis besser geeignet.
    Jedoch muss, als Zwischenschritt, das angezeigte Resultat noch in PO4 mg/l umgerechnent werden.
    PO4 mg/l = Wert x 3.06 / 1000. Dann hast Du das Ergebnis für PO4.
    Schau mal in den "Meerwasseraquarianer" und zieh Dir den sehr guten Artikel hierzu von Armin rein.
    Dann kommst Du sicher zu einer Entscheidung. Für meine Person bin ich sehr zufrieden mit dem kleinen
    Gerät.
    Gruß
    Hajo

    Reiner,

    @Reiner
    Kann man Korallen theorethisch gesehen ganz ohne Phosphat ernähren wenn man Ersatznahrung anbietet??

    In Deinem vorangegangenen Thread (23.1.2012), wo auf Deine Fragen schon einmal eingegangen wurde, kam der Vortrag von Jörg Kokott zur Sprache. Da Du damals den Anschein vermittelt hast, diesen Artikel gelesen und auch verstanden zu haben, fehlt mir jetzt jedes Verständnis für diese Frage.
    Ich möchte Dich bitten, die Abhandlung über die Limitierungen nochmals genau zu verinnerlichen.
    Dann werden sich manche Fragen nicht mehr stellen.
    Außerdem kann man hier im Forum auch mal die Suchfunktion zu diesem Thema anwenden.
    Da wäre die Erklärung von Hans Werner Balling zu eben diesem Thema ebenso aufhellend gewesen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan,


    @Stefan
    Wahrscheinlich habe ich es total unterschätzt, dass Becken mit viel toter Deko und eher wenig LS eine lange Einlaufzeit brauchen, auch wenn man mit viel gutem Wasser aus dem alten Becken arbeitet. Bis zu dem Zeitpunkt, als die neuen Fische einzogen, lief es ja prima aber für mehr Fisch war die Biologie wohl einfach noch nicht bereit.

    Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung! :grinning_squinting_face:

    Ansonst würde ich die Vorschläge von Bernd befolgen. Die Zusatzstoffe, die hinzugefügt wurden
    sind erstens von der Anzahl zu viele, deswegen unkontrollierbar und zweitens ergeben sich aus
    dieser Vielzahl meist auch unüberschaubare Reaktionen in der Wasserchemie und/oder Bilologie.
    Ich möchte bei einigen Mitteln deren Wirksamkeit nicht in Frage stellen, aber doch alles zu seiner Zeit.
    Und die Zeit dafür ist bei Deinem Becken noch nicht gekommen. Bei der Zugabe von Bakterien ist
    kein großer Fehler zu machen, bei der Zugabe der anderen Mixturen gewiss.
    Ruhe und Geduld ist hier jetzt angesagt, wobei ich Deine Ungeduld sehr gut verstehe.
    Ungeduld in der Meerwasseraquaristik löst keine Probleme sondern schafft sie erst.
    Viel Erfolg!
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    falls man keine Referenz zur Hand hat, kann man wie folgt vorgehen.

    1.- Dichte bei 25 Grad per Aärometer einstellen (falls zur Hand).
    2.- Dichte dann in Salinität umrechnen
    3.- Den errechneten Salinitätswert im Refrak einstellen

    Diese Prozedur erfordert aber ein gutes Aärometer mit genauer Ablesemöglichkeit.
    Diese Methode ist einfach und praktikabel. Ob es nun "echte" 35 oder 35,1 oder gar 34,9
    geworden sind, ist für unser Hobby eigentlich egal.

    Gruß
    Hajo

    @Reiner

    Was ich vergessen hab. Würdest Du Ozon bzw UV dranhängen??

    Entschuldige, wenn ich mich noch einmal einmische, aber was hat das in dieser Situation für einen speziellen Nährwert?
    Es ist doch noch nicht einmal sicher, daß deine Wasserchemie, bzw. Biologie im Lot ist. Zu einem späteren Zeitpunkt
    wäre Ozon und/oder UV zu überlegen. Aber ohne einen nennenswerten Grund würde ich in dieser
    Situation erst einmal davon abraten.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Reiner,

    wenn ich mir die Mischung der verwendeten Ingredienzien ansehe, wird mir ganz schummerig.
    Da wird mir an zu vielen Schrauben gedreht. Der Wunsch nach einem erstklassigen Milieu ist hier
    sicherlich der Vater des Gedanken gewesen. Aber klappt das so auch? Mitnichten, wie man hört.
    Bei diesem Cocktail ist niemand mehr in der Lage das Gewirr aufzudröseln. Vor allem nicht, wenn die
    Werte aus der Startphase nicht bekannt sind. Aber das hilft jetzt auch nicht weiter.
    Mein Vorschlag wäre:
    1.- Vorerst Stopp mit dem Cocktail
    2.- Zufuhr von Nährstoffen über das Futter
    3.- Häufige kleinere Wasserwechsel
    4.- Abwarten und Kontrolle durch Messungen
    Möglicherweise erledigt sich sogar das Cyano-Problem mit auf diese Weise.

    Ich schreib das hier nicht auf blauen Dunst hin, sondern weil mir dieses "Phänomen" bekannt vorkommt.
    In den sehr frühen Anfängen der "Zeolith-Kultur" tätigte ich einen Versuch mit dieser Substanz in einem
    Becken, was bereits mehr als 15 Jahre auf dem Buckel hatte. Was mir damals nicht bekannt war (im
    Altwasser anfangs eher weniger Zeolith zu verwenden) wurde für das Becken nach und nach zum Desaster.
    Nach dem Motto "Viel hilft viel" wurde kiloweise Zeolith verwendet. Der gesamte Bestand an Korallen starb
    im Laufe von wenigen Wochen darauf hin ab. Dahinter gekommen bin ich nur durch eine zufällige
    Probemessung des Redox-Wertes. Dieser zeigte 190 anstatt der erwarteten 300+x ! Da war es aber
    bereits zu spät, um darauf reagieren zu können.
    Parallel zum Zeolith wurde auch das eine oder andere "Tonikum" bekannter Hersteller verwendet.
    Du hast zwar das Problem in keinem Altbecken, aber was richtet dieser Cocktail eigentlich in einem
    relativ neu eingerichtetem Becken an? Negatives? Ich wette, ja.
    Und es nützt bestimmt nichts einen Erfolg durch noch mehr Zugaben von "Ingredienzien" herbeiführen zu wollen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Angelo,

    ich wollte eigentlich nicht so stark überziehen. Hierfür entschuldige ich mich. :yrf
    Wenn Du den unqualifizierten Teil meiner Kritik mal vergisst, bleibt genau jener Teil
    übrig, wo der Hund eigentlich begraben liegt.
    Ich möchte versuchen, vielleicht stellvertretend für alle Kommentatoren dieses Themas, hier einige Antworten zu geben.

    Angelo

    Das mit der Einlaufzeit von einem halben Jahr ist mir leider nicht gesagt worden. Ganz im Gegenteil, mir hat man sogar gesagt das die Einlaufzeit der Riffkeramik nach 2 Wochen beendet sei und ich bereits nach 4 Wochen langsam das Becken mit weiteren Tieren füllen kann. Diese Informationen kamen von bekannten Meerwasserexperten (Fachläden) die ebenfalls hier im Forum anwesend sind.

    Diese Aussage ist mehr als grenzwertig! Wer sich zu einer solchen Äußerung hinreißen lässt, ist entweder ein Dummschwätzer oder mehr am Umsatz interessiert, als an der Zufriedenheit seiner Kundschaft.


    Ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich die Keramik raus mache und es durch LS ersetzte das Becken schnell wieder in die richtige Richtung dreht. Die Riffkeramik braucht einfach länger als gedacht.

    Das ist zwar eine mögliche Variante, aber keine Lösung des Problems. Die Cyanos können auch hier wiederkommen.
    Wie bereits erwähnt worden ist, jeder hatte einmal (oder gar mehrfach) Cyanos im Aquarium. Auch ich falle in diese Rubrik. Eine sichere Patentlösung gibt es nicht. Nur einige Erfolge auf den verschiedensten Wegen. Was bei dem einen geholfen hat, klappt bei dem anderen nicht.
    Von der Chemie rate ich ab. Die negativen Folgen wären ungleich höher als die momentane Situation.
    Bei mir z.B. hat immer das Absaugen mit einem Eheim-Mulmsauger geholfen. Dieser reißt nur die Beläge auf und lässt diese in einen Eimer abfließen. Der Sand bleibt liegen. Mit der Zeit, meist sind dann dadurch 100% Wasser/Monat gewechselt worden, stabilisiert sich das Milieu und die roten Beläge werden weniger. Nach einigen weiteren Wochen sind sie verschwunden.
    Bakterien zur Unterstützung hinzuzufügen wäre auch zu empfehlen. Einige Aquarianer in meinem Umfeld haben damit Erfolg gehabt. Einige nicht. Ich vermute, dass nur eine abrupte Milieuänderung hilft, wobei die Tiere aber nicht zu Schaden kommen dürfen. Diese Änderung des Milieus ist z.B. durch die Mechanik des stetigen Absaugens in Verbindung mit einem Wasserwechsel gegeben. Zumindest mir hat es geholfen. Nun wird es sicher hier im Forum einige Kollegen geben, die mit dieser Methode keinen Erfolg hatten. Das ist im Einzelnen nicht mehr nachzuvollziehen mag auch an anderen Dingen gelegen haben.
    Es gibt Erfolge durch Wechseln der Beleuchtung, durch Zugabe von Bakterien, durch Erhöhung der Zugabe von bestimmten Nährstoffen, durch Absaugen inkl. WW, durch den Einsatz von Silikatadsorbern oder durch ein Konglomerat von allem. Weil die Wege zum Erfolg so vielfältig sind, ist es schwer eine sichere Aussage zu treffen. Allerdings haben alle soeben erwähnten Methoden eines zur Folge: eine irgendwie abrupte Änderung des vorhandenen Milieus.

    Mg wird nicht zu dosiert. Wie ich auf den hohen Mg ist mir total unnen Eimer klar. das Salz was ich verwende hat MG von 1250 - 1300.

    Das Mg kommt aus der Keramik und ist bald im grünen Bereich. Falls nach einigen weiteren Wochen der Level immer noch zu hoch ist, würde ich den WW nur noch mit magnesiumarmen Meersalz durchführen. So lange bis alles im normalen Bereich ist.
    In der Einfahrphase hat sich dieses Problem bei mir auch gezeigt, es wurde aber nicht darauf reagiert.

    Die Doc's habe ich als kleinst Fische geschenkt bekommen und kommen sicherlich bald raus. Die Thematik mit den Doc's in kleinen Becken ist hier im Forum bestimmt unendlich mal aufgelistet. Ich denke es soll sich jeder selber entscheiden was er in seinem Becken hat. Dein Ratschlag wäre die Doc's raus und dann????

    Nicht ohne Grund ist dieses Thema hier im Forum mehr als einmal behandelt worden!


    Silkat ist nicht nachweisbar. Kanns aber aktuell noch mal nachmessen.

    Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Beim Einfahren meines Riffkeramikbeckens zeigte sich auch dieses Problem. Der erste Test mit Salifert zeigte 0mg, was ich natürlich anzweifelte. Hilfe bekam ich von A. Glaser, der mir den Red Sea-Test empfahl. Dieser zeigte dann fast 3mg. Dieser Wert ist normal bei frischer Keramik und man sollte jetzt nicht in Hektik verfallen. Für mich ist der Einsatz von Adsorbern eine umstrittene Angelegenheit. Erstens nimmt im Laufe der Zeit das Silikat von allein einen moderaten Wert an und zweitens glaube ich seit langem nicht mehr an einen ursächlichen Zusammenhang von Silikat und Cyanos.
    Wenn das denn so wäre, hätten wir das Problem für immer gelöst. In der Einfahrphase hatte ich im Becken jede Menge Silikat aber keinerlei Cyanos. Ich habe keine Ahnung, wer diesen Zusammenhang unter die Leute gebracht hat.


    Bevor ich mit dem Becken gestartet bin, habe ich mich meines Erachtens Informiert, aber vielleicht nicht ausreichend beraten lassen. Ich hatte meine Vorstellung geäußert und die Technik dementsprechend aufgestellt.

    Das hatte ich schon vermutet. Leider gibt es immer wieder falsche Informationen, entweder durch die „schwarzen Schafe“ unter den Händlern (gibt es leider immer noch) oder durch unverbesserliche Spinner.

    Natürlich habe ich eine andere Vorstellung von meinem Becken aber leider ist es nicht so und aus diesen Grund wende ich mich an dieses Forum um wirklich Hilfestellung zu bekommen. Wenn man schon solange Erfahrung im Meerwasserbereich hat wie du, dann sollte man sich immer an die tage erinnern wo es nicht so rund lief. Die Kommentare als Paradebeispiel, Ästhetik und Kritik an der Nutzung von Riffkeramik hättest du dir sparen können und waren komplett überzogen.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Es tut mir leid. Für diesen Ausrutscher möchte ich mich nochmals entschuldigen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    der Gesamteindruck der Einrichtung ist etwas gewöhnungsbedürftig.
    Die "Riffkeramik" scheint der Deko eines Malawibeckens aus dem nächsten Zooladen entnommen zu sein.
    Vielleicht ein "Schnäppchen"?
    Die Tiere sind viel zu früh eingesetzt und stehen miserabel. :frowning_face:
    Das ist ein Beispiel dafür, daß hier entweder falsch beraten wurde oder man sich selbst überhaupt nicht
    informiert hat. Die Verwendung von Riffkeramik im Becken stellt etwas andere Anforderungen an den Aquarianer
    als eine Einrichtung mit Lebendgestein. Ärgerlich ist nur, daß unberechtigter Weise mal wieder eine
    unsachgemäße Kritik an der Nutzung von Keramik losgetreten werden könnte, der ich an dieser Stelle vorbeugend widersprechen möchte. Zu bemerken ist, daß dieser Fall ein Paradebeispiel für desolate Planung und Durchführung
    ist, und nichts, aber auch gar nichts mit einem Riffkeramikbecken zu tun hat. Von der Ästethik möchte ich
    hier erst gar nicht sprechen.
    Beispiele von schönen Riffkeramikbecken gibt es genug, dieses hier ist keines.

    Zur Besserung der Lage würde ich mich z. B. dem Vorschlag von Christian anschließen wollen, mit dem
    Schwerpunkt von Wasserwechsel und Absaugen der Cyanos. Es dauert jetzt halt länger, der Plage
    Herr zu werden. Aus Schaden sollte man jetzt klug werden.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Malte,

    Nitrat von 1 habe ich leider überlesen. :O
    Es ist anzunehmen, daß in diesem Falle doch eine Stickstofflimitierung vorliegt.
    Wie das zu beheben ist, beschreibt Jörg Kokott exellent in seinem Vortrag. :thup
    Falls noch nicht geschehen, bitte lesen und in dieser Richtung vorgehen.
    Das in solchen Fällen, die eine oder andere Koralle schneller "einbricht" ist der arttypischen Empfindlichkeit geschuldet.
    Im Moment scheint die Stickstofflimitierung doch wohl die wahrscheinlichste Ursache zu sein.
    Ich bin gespannt, mit welchen Mitteln und auf welchem Weg (und wie schnell) Du das in den Griff bekommst.
    Berichte bitte weiter, auch wenn der Erfolg sich nicht kurzfristig einstellen sollte.
    Ich drück Dir die Daumen, daß Verluste ausbleiben!
    Gruß
    Hajo

    Hallo Malte,

    Meiner Meinung nach kann es wohl kaum an den Wasserwerten liegen (NO3=10, PO4=0,05).
    Mg-Mangel ignoriere ich einmal und eine korrekte Salinität setze ich voraus.
    Diese Werte sind fast identisch mit meinem Beckenwasser. Auf dem Boden in 80cm Tiefe stehen hier 4 Trachys, 1 Catalaphyllia, 1 Goniopora stockesi, 1 Lobophyllia, 2 Acanthophyllia und 1 Cynarina lacrimalis. Allesamt gesund und wohlbehalten.
    Das Wohlbefinden deiner „alten“ Trachy lässt das auch vermuten. Wenn wir dann noch ausschließen können, dass keinerlei Belästigungen z.B. durch die vorhandenen Fische erfolgten, wird es immer komplizierter. Einerseits steht ein Großteil der anderen Tiere gut, andererseits kümmert neuerdings eine Blastomussa aus dem Altbestand ?? Könnte das wiederum mit dem Futterangebot zusammenhängen? Wenn das „Sorgenkind“ (neue Trachy) sein Gewebe längere Zeit tief in das Skelett eingezogen hat, dann ist das kein vorübergehendes Unwohlsein, sondern möglicherweise ein beginnendes Krankheitsbild und hat wiederum nichts mit dem Futterangebot zu tun. Dem widerspricht aber das gute Befinden im Ablegerbecken. Wäre das noch einmal reproduzierbar? Denn falls sie jetzt dort kümmern sollte, liegt eine Schädigung vor. Falls der optische Zustand sich aber wieder bessern sollte, dann……..
    Übrigens sollte man immer berücksichtigen, dass auch beim „Händler seines Vertrauens“ gekaufte Ware nicht immer einwandfrei sein kann. Auch er kann in das Tier nicht hineinschauen. Von dem Verhalten anderer Spezies möchte ich lieber nicht berichten.
    Wie sind im Vergleich eigentlich die Wasserwerte im Ablegerbecken?

    Gruß
    Hajo

    Hallo Malte,

    Du hast Dich noch gar nicht über die Beleuchtung ausgelassen. Wie wird eigentlich das Ablegerbecken beleuchtet und wie das Problembecken? Wo stehen die Trachys und in welcher Wassertiefe? Übermäßige Beleuchtung mögen sie nicht.
    Wie sieht die Strömung aus, auch im Vergleich zum Ablegerbecken? Viel? Wenig?
    Welchen Fischbesatz hat das Becken?
    Was für Technik hängt am Becken?
    Kannst Du mal beschreiben, wie Du „Balling“ zugibst? Giessen oder tropfenweise? Liegt die Zugabe etwa in der Strömungsrichtung der Trachys?
    Wenn das aber alles im „Grünen Bereich“ sein sollte, würde ich folgendes empfehlen:
    1.- „Zusatzmittelchen“ (außer Balling) für längere Zeit aussetzen
    2.- Wasserwechsel auf die doppelte Menge erhöhen
    3.- Trachys gezielt mit Pellets, Futtertabletten oder Mysis etc. versuchen 2x wöchentlich zu füttern.
    Ich nehme dafür transparentes Plastikrohr, durch welches das Futter an das Tier gebracht wird.
    So vermeide ich, dass durch Garnelen oder Fische das Tier beim Fressen gestört wird.
    So würde ich persönlich erst einmal vorgehen und mir danach, falls kein Erfolg zu verzeichnen wäre, weitere Gedanken machen.
    Da die Trachy im Ablegerbecken keinerlei Irritationen zeigte, ist eine Schädigung vor dem Kauf eigentlich ausgeschlossen. Auch das diese Tiere arttypische Parasiten mit sich tragen, ist mir unbekannt.
    Gruß

    Hajo

    Hallo Hans-Werner,


    Eric Borneman beschreibt den Unterschied so:

    Caulastrea furcata

    The polyps appear clustered on the end of a stalked skeleton, and are characteristically striped with green accents. The polyps are generally more isolated than those of Caulastrea echinulata, and the tissue remains close to the skeleton.

    Caulastrea echinulata

    C. echinulata is closely related to C. furcata. However it is usually more clustered, often resembling a ball of coral when expanded. The polyps, though separated on individual stalks, can obscure the branched skeleton and gives it the appearance of a more solid grouping. It is frequently less colourful than C. furcata, and prefer higher water movement.

    Identification tip

    The polyps on C. furcata extend further out from the skeleton than on C. echinulata. When expanded, they look like the horn of a trumpet.

    Die anderen Arten sind eigentlich kaum zu verwechseln.

    Gruß

    Hajo