Beiträge von hajo

    Hallo zusammen,

    Gibt es eigentlich noch Rückmeldungen von Leuten, die mit der Maximaldosis arbeiten?
    Meiner Einschätzung nach wird allgemein eine Reduzierung angestrebt. Ob aus Notwendigkeit oder aus Vorsicht, ist leider aus dem Wust von Kommentaren nicht mehr klar zu erkennen. Interessant wäre es schon.
    Damals hatte ich von meinem Erstaunen ob der schnellen Reduzierung von PO4/NO3 bereits durch das Zuführen einer Minimaldosis berichtet. Ähnliche Berichte und Vorgehensweisen lese ich jetzt mit Interesse. Es steht jedem frei, sich über die positiven wie (leider) auch negativen Ergebnisse bei der Verwendung von so genannten „Probiotics“ zu informieren. Ich glaube auch, es ist nicht ganz einfach eine Dosierempfehlung zu geben, da höchstwahrscheinlich jede Korallenart ihre individuellen „Bedürfnisse“ hat und deswegen recht unterschiedlich auf die jeweilige Zufuhr reagieren wird. Momentan wird man sich eher herantasten müssen.
    Gruß
    Hajo
    zusammen,

    Hallo zusammen,

    Das ist kein Mythos. Was bei diesen Betrachtungen meist nicht ins Kalkül gezogen wird, ist der Lichtverlust durch die Reflektoren der HQI und T5. In Relation zum Stromverbrauch bzw. zur Lichtausbeute ergibt das bei der Nutzung von reflektorgespiegelten Lampen eine geringere Effizienz. Daher ist es nur logisch, dass z. B. bei gleicher Wattage die LED optimaler das Licht an das Objekt bringt. Umgekehrt kann man auch sagen, dass bei einem Vergleich die LED ruhig weniger Watt haben kann, als besagte Lampe mit Reflektor.
    Gruß
    Hajo

    Danke, Hajo!

    Ich musste nachfragen, da es verschiedenste trockene oder konzentrierte Phytoplanktonpräparate sowie selbstgezüchtetes Phytoplankton gibt.

    Gut, bei Andreas kamen da sicher mehrere Sachen zusammen, Maximaldosierung und Phytoplankton. Bei den meisten Becken wir wohl die Hälfte der Maximaldosierung für eine ganze Weile die günstigste Dosierung sein. Höhere Dosierungen wird man eher nach Monaten als nach Wochen empfehlen können.

    Gruß

    Hans-Werner


    Hallo Hans-Werner,

    genau diese Art von Empfehlung hatte ich gehofft zu bekommen. :thup
    Das Problem der individuellen Fehler muss auf den Tisch, sonst wird man
    alles über einen Kamm scheren und weiterhin bleibt die Lösung im Trüben.
    Vielen Dank.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Hans-Werner,

    Hallo Hajo,

    ich glaube, es steht schon etliche male im Thread, dass Aminosäuren nicht gleichzeitig dosiert werden sollten, ebensowenig wie andere Formen von Stickstoff. Das ist aus meiner Sicht auch völlig logisch: Das NP-BACTO-BALANCE soll doch die Nährstoffverhältnisse optimieren. Wenn ich jetzt mit einer einseitigen Stickstoffquelle dagegen anarbeite, kann das Produkt nicht so funktionieren, wie es soll.
    Wenn man die Berichte über einige Misserfolge liest, ist oft von einer früheren oder noch andauernden Zugabe von Aminosäurepräparaten die Rede.
    Was meinst Du mit Phytoplankton? Du spielst jetzt nicht auf Peter Thalmann an, oder? Da ist die eigentliche Ursache schon gefunden.

    Nein, das meine ich nicht. Im letzten Jahr hat Andreas Dir von seinen negativen Beobachtungen berichtet. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Zusammenhang nicht auch im Kontext meiner Vermutungen steht. Beide Substanzen finden ja oft Verwendung bei der Pflege von Niederen. Ich bin halt nur auf der Suche nach etwas Greifbarem.

    Andreas:
    Ach so, 2x in der Woche bekommt das Becken 500ml. Phytoplancton aus der eigenen Zucht. Ich habe den Eindruck, das das Phyto damit etwas zu tun hat, da am nächsten morgen, nach der Zugabe die Korallen wesentlich schlechter aussehen als vor der Zugabe.

    Antwort H.-W.:
    ich halte folgendes für die wahrscheinlichste Erklärung: Das Phytoplankton in Deiner Phytoplankton-Kultur scheidet die gleichen oder ähnliche organische Substanzen aus, wie sie im NP-BACTO-BALANCE enthalten sind. Bedingt durch Dein relativ großes Becken ist bei der Maximaldosierung sicher auch kein Spielraum nach oben mehr. Große Becken haben relativ zum Volumen eine geringere Fläche zum Abbau organischer Substanzen. Aus der Kombination der Maximaldosierung NP-BACTO-BALANCE und Phytoplankton-Zugabe resultiert also eine Überdosierung der organischen Substanzen, die zu den von Dir beobachteten negativen Auswirkungen führt.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Ich habe den Verdacht, dass bei gleichzeitiger Anwendung von BB sich die Dosierungen von Phytoplankton und/oder Aminosäuren kontraproduktiv auf das Wachstum der Korallen auswirken. Man könnte sie vielleicht als Bakterien-Booster verstehen? Zumindest bei Becken, die bei den Nährstoffen an der Nachweisgrenze gefahren werden. Durch das BB findet zwar zeitweilig eine Überdosierung gewisser organischer Substanzen statt, die aber im Grenzbereich bei einigen Korallen, möglicher Weise bedingt durch deren arteigene Aufnahmegeschwindigkeit, eine temporäre Limitierung hervorrufen. Einige negative Berichte lassen das vermuten. Es ist kein begründeter Verdacht, nur eine vage Vermutung. Da sich eine Menge Irritationen aufgebaut haben, sollte man jetzt ruhig seinen Gedanken freien Raum geben. Auch wenn Hans-Werner mich vielleicht auseinander nehmen wird. Von der wissenschaftlichen Seite, wohlgemerkt! :grinning_squinting_face: Jeder noch so kleine Beitrag kann zum besseren Verständnis und vielleicht zur frühen Klärung führen. Irrtümer, sofern diese eingesehen werden, führen in die gleiche Richtung.
    Im Grunde genommen hatte ich bereits damals ähnliche Gedanken, wie jetzt von Andre und Olaf vorgetragen. Lieber erst mit einer geringeren Dosis beginnen, und sich dann weiter vorwärts orientieren. Der unten kopierte Beitrag stammt aus dem Dezember 2012. Seit Oktober 2012 kam BB zum Einsatz. Bei der Erwähnung der Anfangsdosis hatte sich damals ein Fehler eingeschlichen. Die Menge stimmt, doch es darf nicht ANFANGSdosis heißen! Hans-Werner hatte mich damals bereits korrigiert. An der damaligen Dosierung von 0,35ml/100l hat sich bei der täglichen Zugabe nichts geändert.
    Eines fällt mir allerdings auf. Irgendwann gab es einmal eine Diskussion über die Zugabe von Ethanol. Zu damaliger Zeit habe ich aus Unwissenheit, auch weil mir keinerlei Informationen zugänglich waren, die angegebene Standarddosierung angewandt. Erst nach dem Desaster, welches dann auf mein Becken zu kam, erfuhr ich von unterschiedlichen Vorgaben. Bei frisch eingerichteten Becken, die Standardempfehlung, bei alten, längere Jahre stehenden Becken, die halbe Dosierung.
    Von der Logik her gesehen, passt es für dieses Thema. Ob es aber auch richtig ist?
    Gruß
    Hajo

    [I]Hallo Hans-Werner,

    seit 1. Oktober nutze ich das Produkt. Um es gleich vorneweg zu nehmen – mit Erfolg!!
    Anfangs hatte ich Bedenken wegen des fehlenden AS und anderer technischer Hilfsmittel.
    (Startparameter standen bei Beginn auf PO4=0,06-0,09; NO3= 8-10.)
    Doch die Vorsicht war unbegründet. Begonnen wurde mit 0,25ml/100l Beckenwasser. Nach erkennbarer mehrwöchiger Stagnation meiner Werte habe ich vorsichtig auf 0,35ml/100l erhöht. Ich hätte mit PO4=0,04 und NO3=6 eigentlich schon zufrieden sein können. Die Erhöhung um nur 0,1ml zeigte nach 3 weiteren Wochen Wirkung (PO4=0,024; NO3=3). Am Wasserwechsel und der Fütterung der Tiere, bezogen auf Menge und zeitlichen Ablauf, wurde nichts verändert. Es werden die Werte wöchentlich kontrolliert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde ich noch nicht einmal die empfohlene Anfangsdosis von 0,5ml/100l erreichen. Vielleicht ist die empfohlene Anfangsdosis von 0,5ml/100l bei einigen Becken doch zu hoch angesetzt?
    Ich hätte bei weitem nicht gedacht, dass dieses Prinzip auch in einem, sagen wir mal, nährstoffreicheren Becken einen solch durchschlagenden Erfolg zeitigen würde.
    Die KH liegt immer noch bei 8.

    Hallo,
    meine Favoriten habe ich einmal rot gekennzeichnet.


    Hallo bin einer der neuen hier und hab mal ne Frage:

    welche marke (srea,JBL,ect.) benutze ich für die Bestimmung von:
    KH TM, Gilbers
    NO2 -------
    NO3 Hanna Photometer, (Tetra)
    PO4 Hanna Photometer, Red sea
    Ca Gilbers
    Mg Gilbers
    Si2 Red Sea

    es soll ja erhebliche Qualitätsunterschiede bei den einzelnen Firmen geben.
    schon mal danke im voraus............


    Gruß
    Hajo

    Hallo Bernd,

    ob die bisherigen "herkömmlichen" LED aber ein gegenüber HQI für Korallenbedürfnisse besseres Licht haben, möchte ich doch stark bezweifeln. Schließlich waren die Foren bisher noch voll von sehr kontroversen Erfahrungsberichten und gibt es umgekehrt beste Erfolge in der Korallenhaltung mit HQI oder T5.

    Das ist unstrittig. Nur, ob dabei immer das Optimum erreicht worden ist, möchte ich bezweifeln. Es ist immer stark davon abhängig, was für eine Tierart gepflegt wird. Außerdem entsprechen in diesen Diskussionen die Bewertungen nicht immer dem aktuellsten Stand. Deswegen erscheinen diese Meinungen auch so vielfältig. Man versteht oft nicht, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Jede Diskussion zu diesem Thema verläuft irgendwie im Sande, weil wieder einmal Äpfel mit Birnen verglichen werden und dazwischen auch noch persönliche Differenzen ausgetragen werden. Wenn man dieses Thema diskutiert, sollte man sich von diesen Dingen frei machen und nur noch die wissenschaftlichen Argumente sprechen lassen.

    Am Rand angemerkt, nicht berücksichtigt in den Diskussionen sind hier auch die meist verbauten Ventilatoren, die - zumindest empfindliche Leute - nicht nur stören, sondern auch Energie verbrauchen.

    Das ist sicher richtig. Nur das Thema war der Energieverbrauch. Das persönliche Empfinden wurde hier nicht hinterfragt. An jedem Guten ist auch etwas Schlechtes. (altes chinesisches Sprichwort)?

    Wenn nun neue und bessere, wohl noch teuere LED zur Verfügung stehen, mag dies vielleicht effektiver sein. Von einem sehr eindrucksvollen Experiment mit anderen Farbkombinationen im Karlsruher Vivarium wurde ja in einem parallelen Thread geschrieben. Aber was ist mit den bisherigen Anschaffungen? Haben da viele Leute teures Lehrgeld bezahlt?

    Bernd, hast Du im Laufe Deiner aquaristischen Laufbahn nie Lehrgeld gezahlt? Ich glaube, jeder der neugierig auf das Leben im Allgemeinen ist, wird irgendwie irgendetwas investieren müssen. Das entspricht unserer angeborenen Neugier. Eröffnet einem auch manchmal den richtigen Einstieg, bzw. später den Durchblick für das Wesentliche.


    Richtigerweise wurde meiner Meinung nach bisher oft darauf abgehoben, dass die Entwicklung - unabhängig von den Darstellungen auch hier aktiver Lobbyisten - sowohl preislich als auch technisch noch nicht abgeschlossen ist. Dies scheint sich ja nun deutlich zu Bewahrheiten. Ob sie es jetzt ist, weiß ich nicht, vermutlich aber eher auch noch nicht.

    Bernd, gemessen an unserem Alter, bleibt nicht mehr viel Zeit alle Themen auf die lange Bank zu schieben und abzuwarten ob etwa in ein paar Jahren die Entwicklung preislich wie auch technisch übereinstimmt. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: Es ist selten etwas Innovatives billiger geworden. Ich bin ja im Geiste bei Dir, andererseits sehe ich aber nur Vorteile bei der Nutzung von LEDs. Nicht nur, seit ich den Artikel von Armin verinnerlicht habe. Sehr glaubhaft und sehr überzeugend! Wenn man dann noch bedenkt, dass die Qualität der Leds sich seitdem noch wesentlich gesteigert haben…………..

    Gruß
    Hajo

    Hallo Jürgen,

    @jürgen:
    Hier ging es ja nicht um die verwertbaren PAR Werte, die natürlich vorranig gesehen werden sollten als Watt, sondern um Energieverbrauch
    Nein, hier geht es um die Frage, ob LED wirklich eine Energieersparnis bedeutet.
    Das beantworte ich einmal mit einem klaren JA.


    @jürgen:
    Auch wenn ich alle 6 Monate sämtliche Brenner / Röhren austausche, empfinde ich persönlich die HQI-Beleuchtung als das schönere und auch teurere Licht. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.
    Wohl war. Persönliches Empfinden hat aber nichts mit der Effektivität einer Lichtquelle zu tun. Kann, aber muss nicht.
    Wie Du bereits gesagt hast: Persönliches Empfinden ist hier der Maßstab. Ob das die Korallen auch so sehen?


    @jürgen:
    Vor den nächsten 2 bis 3 Jahren werde ich wohl kein Wechsel auf LED mehr versuchen, bis dahin wird die Technik noch ausgereifter sein wie sie heute bereits ist, dies sieht man ja an den Becken von Peter Thalmann, die ja jetzt schon sehr gute verwertbare Leistung für unsere Pfleglinge haben. Leider ist mir da der Preis noch zu hoch.

    Hier kommen wir auf den Kern der Diskussion. Ich stelle einmal die These auf, dass es durchaus mehr LED-Nutzer geben würde, wenn diese Art von Beleuchtung preiswerter wäre. Also geht es hier doch um die Anschaffungskosten und nicht um das Thema, ob eine LED wirklich eine Energieersparnis bedeutet. Man darf nicht alles miteinander in einen Topf werfen. Das schadet der eigentlichen Diskussion.
    Ich habe nichts gegen die Nutzung von HQI. Ich bin teilweise selbst ein „Betroffener“. So kann ich auch gut abwägen, was Sinn macht und was nicht. Für mich sind LEDs bereits heute sinnvoll. Deswegen scheue ich mich auch nicht vor den Anschaffungskosten. Das hat weniger mit persönlichem Empfinden zu tun, als mit der Einsicht meiner Korallen mit einer effektiveren Lichtquelle gedient zu haben.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Es werden immer die gleichen, falschen Vergleiche zitiert. Watt gegen Watt. Das kann man sich abschminken, da den Korallen die Wattzahl völlig schnuppe ist. Relevant sind ausschließlich die erzeugten PAR/PUR – Werte (photosynthetisch aktive Strahlung/photosynthetisch verwertbare Strahlung), wobei der daraus gezogene Nutzen von Tiergruppe zu Tiergruppe verschieden sein kann.
    Hier ist m. E. die LED unschlagbar, da sie bei gleicher Wattzahl die weit günstigeren PAR – Werte liefern kann. Vorausgesetzt man verwendet Premium LEDs neuester Entwicklung. Vergleiche mit LEDs aus früheren Entwicklungen hinken allemal. Negativ ist bei allen Reflektorlampen der nicht geringe Lichtverlust durch Streuung und Wärme. Wenn man das noch zusätzlich berücksichtigt, kommt man an der LED nicht mehr vorbei. Bei einem seriösen Vergleich mit anderen Leuchtmitteln sehe ich bei der Nutzung einer LED nicht nur generell einen geringeren Stromverbrauch sondern bringe auch jene Strahlung bevorzugt an die Korallen, die auch „verarbeitet“ werden. Eine hohe Strahlungsintensität, wie z.B. bei HQI, ist nicht immer auch mit einer hohen Ausbeute von PAR/PUR gleich zu setzen. Entscheidend hierfür sind allerdings LEDs neuester Entwicklung, die beileibe nicht in allen kommerziellen Leuchten verbaut werden. Vergleichend mit früheren Produktreihen erzeugen sie mehr Licht mit weniger Watt. Wer sich also über eine gewisse Stromersparnis Gedanken macht, sollte sich zum Wohle seiner Pfleglinge für eine moderne LED-Leuchte entscheiden, die auch hohe PAR-Werte zu bieten hat. An dem Verhältnis von PAR zu Watt wird man dann die Effektivität ablesen können. Ergo wird man jene Leuchte bevorzugen, die weniger Watt aber mehr PAR zu verzeichnen haben. Das die Anschaffungskosten solcher Leuchten momentan noch hoch sind, sollte nicht unerwähnt bleiben. In diesem Fall wird die Rendite nicht sofort eintreten. :grinning_squinting_face:
    Die Frage ist nicht mit wie viel Watt ich meine Korallen beglücke, sondern mit wie viel PAR.
    Gruß
    Hajo

    Anja:

    Ich denke, es gibt noch viele ästhetische Möglichkeiten auch MW Becken attraktiver zu machen. Und zwar objektiv nach den Regeln der Ästhetik. Wie es objektive Kriterien gibt nach denen man Kitsch von Kunst unterscheiden kann (natürlich gibt es auch Graubereiche), so gibt es auch Kriterien nach denen man ästhetisch gute und ästhetisch schlechte Beckengestaltung beurteilen kann.

    Wenn es Dein Starrsinn noch zulässt ersetze doch den oben verwendeten Begriff Ästhetik durch das Wort Biologie bzw. biologisch. Dann kommst Du der Sache näher und es wird ein Schuh daraus.
    Wer lediglich nur einen attraktiven und ästhetischen Zimmerschmuck sucht, sollte die Finger von der Meeresaquaristik lassen.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Hans-Werner,

    @Hans-Werner:

    Hallo Anja,

    Pumpen kann man auch in den Aufbau einbauen oder hinter einem Stein verstecken.

    Ich glaube, für das was Du Dir vorstellst und in der Größe (60 l) kommen in erster Linie Pachyclavularia violacea und diese hier als Flächendecker in Frage. Das sind sozusagen die "Minipflanzen".
    Biologisch gut kann man das z. B. mit Zoanthus-Arten kombinieren. Dazu käme eine kleinere karibische Gorgonie in Frage. Von den Lederkorallen könnten kleine Lobophytum, Sarcophyton crassicaule (eher schon zu groß) und Sinularia brassica funktionieren, der Rest wird zu groß und wächst zu schnell. Von den Weichen vielleicht Efflatounaria oder Klyxum, die meisten anderen wachsen zu schnell. Xenien könnten passen, wuchern aber meist, also eher nicht.

    Von den LPS könnte man gut Favia, Favites, Caulastrea, Pavona oder Turbinaria integrieren, wachsen langsam außer Pavona.

    Von den kleinpolypigen Steinkorallen, falls es mal so anspruchsvoll werden soll, am ehesten Seriatopora hystrix, die mag aber die Zoanthus nicht, und ein paar ästige Montipora-Arten.

    Gruß

    Hans-Werner

    Das alles soll in ein 60l-Becken und dann noch die Bedingung einer gewissen Tiefe vermitteln?
    Es bleibt schon ohne "Tiefe" schwierig genug.
    Das muss man mir erst einmal vormachen: Steinaufbau, Korallen, Pumpe verschwinden lassen usw.
    und dabei noch auf Dauer in dieser Pfütze die biologische Stabilität erhalten?
    Da schließ ich mich gerne Joe´s Meinung an:

    aber - wie schon gesagt - nicht reden, machen!

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    Anja
    Jürgen, du willst wirklich von mir wissen, ob du einen guten oder einen schlechten Geschmack hast, wenn du alle drei Becken wunderschön findest?

    Die eigentliche Frage war aber, ob du erkennen kannst, welches Becken von den dreien der veralteten Aquaristik entspricht. Diese Frage hast du nicht beantwortet.

    Erst wenn man den Unterschied zwischen alter und moderner Aquaristik erkennen kann, kann man sich bewusst entscheiden.

    Wenn man sich dann trotzdem für die alte Aquaristik entscheidet und dabei aber den insgesamt weniger Fischen viel mehr Schwimm- und Rückzugsraum gönnt als sonst so üblich, dann wäre es ok. Guter Geschmack hin oder her, denn vor allem sollte das Wohl der Tiere stehen.

    Wie wahr.
    Wenn ich mir die beiden ersten Fotos so betrachte, komme ich zu dem Ergebnis, dass es sich hier kaum um irgendwelche Nano-Becken handeln kann. Ergo kann man auch nicht davon ableiten, dass sich diese Abbilder in den Nano-Bereich 1:1 kopieren lassen. Das 1. Bild zeigt uns mindestens 3 Fische, die ihre maximale Größe mit 25 cm und mehr erreichen werden. Das allein spricht schon Bände. Einmal davon abgesehen, dass es nicht sinnvoll ist, wenn man zooxanthellate und azooxanthelate Weichkorallen miteinander vergesellschaftet. Eine Spezies wird dabei immer das Nachsehen haben.
    Die Aufnahmen und die Wirkung der Bilder auf den Betrachter würde ich vordergründig als positiv bewerten. Nur, das ist nur die halbe Wahrheit. Die Aquarien unterliegen mit Absicht einem bestimmten optischen Blickwinkel, der möglicher Weise auch so gewünscht ist, aber dabei allerdings nur einen Teilausschnitt zeigt. Fair wäre es gewesen, die Komplettansicht so zu zeigen, wie es Foto Nr. 3 darstellt.
    Wer sich ausnahmsweise einmal mit der Firmenseite des Urhebers dieser Fotos beschäftigt hat, dem wird sicherlich der „Aufmacher“, ein „Japanese“-Becken von ca. 360l Inhalt mit folgendem Besatz aufgefallen sein. (Also bestimmt kein Nano.)

    “The tank houses primarily SPS corals, with a rainbow Ricordea and some Tub’s zoanthids being the only exceptions. Coral species include: A. nana, A. nobilis, A. tortuosa, A. formosa, A. horrida, S. hystrix, M. capricornis
    Fishwise we gravitate towards Butterflyfish. We currently house: C. declivis, Roaops Hybrid (C. burgessi x C. flavocoronatus), and a mated pair of A. percula.”

    Was ist hier zu sehen?:
    Eine transparente Rundumeinsicht mit einem sterilen Glasboden und einer spärlichen Riffkonstruktion als Mittelpunkt. Großartige Rückzugsmöglichkeiten für die Falter sehe ich nicht. Anemonenfische ohne ihre Wirtsanemone mit Falterfischen auf engem Raum zu vergesellschaften, ist mehr als grenzwertig! Was die Verhaltensforschung davon hält, möchte ich hier nicht kommentieren.
    Mittlerweile, das oben genannte Becken ist bereits mehr als 1 Jahr in Betrieb, ist der Declivis entfernt worden. Jeder, der einmal Chaetodonten miteinander vergesellschaftet hat, wird auch ahnen warum. So läuft es dann immer, wenn die Verhaltensmuster der Pfleglinge ignoriert werden und nur die eigenen Phantasien im Vordergrund stehen. Das hat mit dem Begriff eines natürlichen Milieus nichts mehr zu tun hat.
    Ich will einmal hoffen, dass die erwähnten Korallen, falls sie nicht über Gebühr durch die Chaetodonten belästigt werden, entsprechend dem Lichteinfall, auch wachsen werden. Wenn`s gut geht wird man bald zur Zange greifen müssen, um sich dann ganz der „gärtnerischen Tätigkeit“ hinzugeben. Wie letztendlich die Korallen dann aussehen werden, möchte ich mir lieber nicht vorstellen. Ich kann da nur spekulieren. Korallen lassen sich auf Dauer nicht auf „Bonsai“ zurückschneiden. Wenn´s schlecht geht, wird das Becken ausgeräumt und neu eingerichtet oder man hängt bis zum Abtransport ein Tuch darüber. Vorbei mit der Illusion.
    Für mich sind diese Fotos Bilder, die auf den ersten Blick ansprechend erscheinen, auf den zweiten Blick aber keinesfalls auf einem biologisch/zoologischen Hintergrund fußen. Das sollte aber immer im Vordergrund stehen.
    Diese merkwürdige Art von „Themenbecken“ könnte ich mir kurzfristig auf einer Messe oder Ausstellung vorstellen, die für kommerzielle Zwecke durch einen temporären Zeitrahmen begrenzt, aus welchen Gründen auch immer, den Traum eines Riffs in den Vordergrund rücken will. Auch als „meeting-point“ auf dem Flur einer Chefetage. Vorausgesetzt die Biologie stürzt nicht ab und der (erfahrene) Pfleger arbeitet (täglich) gewissenhaft. Die Optik wird sich auf jeden Fall durch die Biologie verändern und letztendlich damit auch der gewünschte Eindruck.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    Anja:
    Oder gibt es Korallen, Krustenanemonen usw., die im Durchmesser von ein oder zwei Euro bleiben? Nicht höher als 5 cm werden? Oder einen Teppich bilden können von max. 2 cm Höhe? Oder kann man durch vertretbare „gärtnerische“ Eingriffe die Tiere so klein halten?

    Sicherlich kann man auch auf kleinere Tiere zurückgreifen, die unbenommen auch irgendwie zu einem Nano passen. Vorausgesetzt die Bedingungen für ein optimales Wachstum bleiben auch in diesem Milieu stabil, was man bei einigen kleineren „Einmachgläsern“ durchaus in Frage stellen kann (Problem der Wärme/Verdunstung usw.).
    Größtenteils wird aber doch versucht nach persönlich ästhetischem Empfinden ein Becken einzurichten. Den Versuch der Kopie eines Biotops gilt für Süß- und Salzwasser-Freaks gleichermaßen. Dabei sind uns durch die besonderen Bedürfnisse der Tiere und der vorhandenen Beckengrößen Grenzen gesetzt. Fast jeder winzige, unscheinbare Ableger wird sich im Laufe der Zeit zu einem prächtigen Tier (Pflanze) entwickeln. Oft von der Wuchsform noch anspruchsvoller und/oder von den Farben noch intensiver. Für viele bleibt dieses Ziel erstrebenswert, weil sie dadurch Einblicke in die verschiedenen Stadien der Entwicklung und der arttypischen biologischen Lebenszyklen ihrer Spezies bekommen. Ob dieses Erlebnis auch mit einem Nano so möglich sein wird? Mit einem entsprechenden Gestaltungswillen lässt sich (fast) jedes Aquarium nach Weite und Großzügigkeit gestalten. Nur unterhalb einer gewissen Größe beginnt manches lächerlich zu wirken. Eine gewisse Relation zur Vielfalt eines natürlichen Biotops sollte schon gegeben sein.
    Bei der Betrachtung des Riffs in der Natur ergeben sich, natürlich je nach Blickwinkel, auch die verschiedensten Perspektiven. Die meisten Aquarianer unterziehen sich der Mühe, so etwas bis ins Detail nachzuempfinden. Mehr oder minder gelungene Aquarien sind das Resultat und wahrscheinlich auch die Normalität in unserem Hobby.
    Aber niemand würde auf den Gedanken kommen, dafür gleich einen Kurs in Innenarchitektur in Anspruch nehmen zu müssen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,
    So, watt nu?
    Wie schaut es aus mit dem Vergleich der Kosten für Selbstbau oder Kauf?
    Ich habe erst einen einzigen Beitrag gelesen, der ansatzweise diesem Thema gerecht geworden ist. :frowning_face:
    Das meiste konnte man unter verbaler Prügelei oder subjektiver Meinungsmache abhaken.
    Von Interesse sind primär nicht irgendwelche Stromersparnisse (was später auch nicht
    uninteressant wäre), sondern die reinen Selbstbaukosten einer Leuchte, insbesondere in
    Abhängigkeit von der individuellen Leistung und dem Wirkungsgrad. Die Aufgabenstellung gibt uns aber
    das eigene Becken vor. Als Orientierungshilfe wäre schon der Blick über den Tellerrand interessant, da
    in der Vergangenheit immer öfter zur LED gewechselt wurde und es bereits viele Anwender
    gibt, die zu diesem Thema nicht nur Negatives beitragen können. Mittlerweile sind Selbstbausätze
    so wie auch Fertigleuchten auf dem Markt, die sich nicht nur in weiß-blauen Abstufungen erschöpfen,
    sondern fast alle Farben liefern können. Hier versucht man sicherlich den Kundenwünschen nachzukommen.
    Es ist zu hoffen, dass diese RGB-Leuchten auch das versprechen, was man von ihnen erwartet.
    Darauf zu warten, dass in Zukunft die Preise fallen werden, ist ein Trugschluss. Nichts, was Qualität hat,
    ist je deutlich billiger geworden. Das gilt auch für hochwertige LED-Leuchten. Rund um diese Leuchten wird
    es immer etwas Innovatives geben, was eine Verbilligung ausbremsen wird.
    Das Thema ist vergurkt. Das einzige, was Cemil mitnehmen kann, ist eine für Ihn neue Adresse eines bekannten
    Meerwassershops. :grinning_squinting_face:
    Vielleicht sollte man das Thema neu beginnen? Ich würde das begrüßen!
    Gruß
    Hajo

    Hallo Roland,
    ich dachte, Du schnallst das nicht mehr. :grinning_squinting_face:
    In Sachen LED bin ich doch ganz auf Deiner Seite. Durch die Umstellung auf dieses Leuchtmittel habe ich jetzt eine bessere Ausleuchtung und eine höhere Lichtausbeute als vormals mit der HQI. Auch keine Irritationen der Korallen, wenn man einmal vom vorübergehenden Unwohlsein einiger Scheibenanemonen absieht. Von diesem positiven Ergebnis hatte ich bereits unter ähnlichen Themen berichtet. Eines jedoch sollte sich jeder Kritiker vor Augen führen: Bei jedem seriösen Vergleich immer den Lichtverlust durch die Reflektoren mit berücksichtigen! Dann stimmt´s auch mit der kritischen Bewertung!
    Wem das nichts sagt, dem empfehle ich den Artikel von A. Glaser. Danach ist die (LED)-Welt sicherlich wieder gerade gerückt.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Roland,

    ich setze einmal voraus, dass die Lichtleistung der von Dir erwähnten LED auch den Bedürfnissen Deiner Korallen entspricht.
    Nichts anderes ist oben gesagt worden. Wenn der Wechsel der Leuchtmittel ausschließlich der Reduzierung der Stromkosten dient, ohne dabei das Lichtbedürfnis der Tiere zu berücksichtigen, ist dies der falsche Weg und man darf ihn nicht weiter verfolgen.
    Ich selbst bin vor 4 Jahren bei einem Becken von HQI auf LED umgestiegen und weiß wovon ich rede.
    Nichts für ungut.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    Zu dem eigentlichen Thema kann ich leider nichts „Erhellendes“ beitragen. Gern hätte ich selbst auf den Kauf einer Komplettleuchte verzichtet, wenn ich nicht technisch zwei linke Hände hätte. Allerdings haben sich einige meiner aquaristischen Freunde an der Konstruktion von LED-Leuchten versucht und auch erfolgreich (auch finanziell) den Bau zu Ende gebracht.
    Was ich aber in dieser Diskussion vermisse, sind Angaben über Haltbarkeit und Wachstum in Abhängigkeit von der Wassersäule. Fragende vor den Kopf zu stoßen, nur um eine ominöse Faustregel von 1 Watt/L zu verteidigen, ist unprofessionell und lässt eine gewisse Toleranz demjenigen gegenüber vermissen, der sich als Neuling ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen möchte. Die sicher gut gemeinten Vorschläge bezüglich der Wattage von 1 W/L auf eine Wassertiefe von >60cm zu rechnen bedeutet, dass ebendort in diesem Bereich stark lichtabhängige Korallen ihren Platz finden sollen. Da stellt sich mir die Frage, ob das auch immer so gewollt ist? Eher nicht. In den meisten Becken, die ich kenne (ich nehme meine Becken auch nicht aus), werden lichthungrige Tiere oft im Mittelbereich platziert. Das sieht optisch gut aus und schafft Platz für weniger lichtabhängige Tiere in Bodennähe. So besteht die Möglichkeit unterschiedliche Spezies miteinander zu vergesellschaften und den Versuch zu erreichen, ein natürliches Biotop zu schaffen. Die meisten Aquarien haben im Durchschnitt eine Höhe von 60-70cm. Oft noch geringer. Das hat im Ergebnis zur Folge, dass man bei dieser Art von Betrachtung deutlich noch in der Lage ist, lichthungrige Tiere im Mittelbereich von 40cm Wassersäule zu halten und auch zu vermehren. Wer allerdings mit einer Beckenhöhe von 80cm (oder mehr) aufwarten kann und Acropora & CO. in Bodennähe halten möchte, dem sei das unbenommen und deshalb ohne Kritik eine Wattage von 1W/L empfohlen.
    Langer Rede, kurzer Sinn: Nicht jedes von uns gepflegte Biotop benötigt höchste Lichtstärken von der Wasseroberfläche bis zum Boden. So sei es auch jedem geraten, sich auf dem Markt nach einer Leuchte umzusehen, die den wirklichen Bedürfnissen seiner Pfleglinge entspricht. Dabei kann herauskommen, dass man aus zwingenden Gründen doch bei einer Wattage von 1 W/L oder mehr landet, oder dass eben doch eine geringere Wattleistung ausreicht. Nur sollten bei dem Erwerb einer Leuchte immer die Lichtbedürfnisse der Tiere den Ausschlag geben und niemals die Betriebskosten.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Reinhard,

    @Reinhard:
    Wie gesagt, sie waren im großen Becken. Also könnte der Agressionsschub schon durch die Geschlechtsreife ausgelöst worden sein. Passen die 3 Jahre zu der Theorie?
    3 Jahre sagt mir nichts. Ab Larve oder bereits gestreiftes juveniles Exemplar? Aber ich denke, es kommt schon ungefähr hin.

    Meine beiden waren eigentlich nie zusammen, also vermutlich kein Paar. Konntest Du einen Geschlechtsunterschied erkennen? Kann es klappen eine kleiner Nachzusetzen?
    Ich würde erst einmal die Nerven behalten und abwarten. Die Grundeln buddeln gerne. Gibt es dafür genug Möglichkeiten?
    Meine Theorie: Wenn sie einmal mit dem Umbau beschäftigt sind, werden sie seltener Zeit zum Streit haben. Meine beiden
    Tiere sahen durch das gemeinsame Baggern meist leicht verdreckt aus. Bis die geeignete Behausung zusagte, ist der komplette Untergrund untersucht worden. Das Männchen bekommt während der Laichphase eine intensivere gelbe Zeichnung. Daran kann man auch einiges festmachen. Mehr kann ich zu den Geschlechtsunterschieden nicht sagen. Wie gesagt, meine beiden Tiere haben sich nie gefetzt. Die Literatur hingegen sagt hin und wieder genau das Gegenteil. Vielleicht haben die Autoren hier auch nur voneinander abgeschrieben. :grinning_squinting_face:
    Viel Erfolg!
    Gruß
    Hajo

    Hallo Reinhard,

    Ich nehme einmal an, daß sich die Grundeln im kleineren Becken (90x40x45) befinden.
    Das geht in der Regel schief. Untereinander werden sie mit der Zeit bei dieser Enge bissig. Bei juvenilen
    Exemplaren ist das noch nicht zu beobachten. Werden sie aber geschlechtsreif, dann ist meist "Schluss
    mit lustig". Besser wäre es dann, sie in das größere Becken umzusiedeln.
    Ich selbst habe sie lange in einem 200x70x70-Becken gehalten. Sogar bis zur Laichablage. Ich konnte nie
    "Ehestreitigkeiten" beobachten. Dagegen schreiben einige Autoren, es sei generell Vorsicht
    angebracht. Mag sein, entspricht aber nicht meinen Beobachtungen.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Hans-Werner,

    wie bereits im parallelen Thread zu diesem Thema erwähnt, nutze ich seit geraumer Zeit das BB mit einigem Erfolg. Vorausschicken möchte ich, dass besagtes Aquarium mit Riffkeramik eingerichtet ist und seit 4 Jahren ohne jegliche Technik beanstandungsfrei läuft. Einzig und allein versehen Strömungspumpen und eine UV-Anlage ihren Dienst. That´s all.
    Zur Beurteilung der „Pflegestufe“ hier der Besatz: Echinophyllia, Turbinaria, Stylophora blau+grün, Acropora florida, Acropora elegans, Acropora caduus, Montipora “superman”, Montipora spec., Duncanopsammia, Acanthophyllia, Lobophyllia, Herpolitha, Cynarina, Catalaphyllia, Euphyllia, verschiedene Gonioporen und Alveoporen, 4 Tridacnen und eine gelbe Menella. Zusätzlich tummeln sich einige kleinere Fische.
    Vor der Anwendung von BB lagen im Mittel folgende Werte vor: PO4=0,08; NO3=12; KH=9; Ca=400.
    Wasserwechsel: 10%-15%/Woche. Geschätzte Netto-Wassermenge (Becken): 200-250l.
    Mit Hinblick auf die erhöhten Nährstoffwerte und das Fehlen eines AS habe ich mit einer sehr vorsichtigen Dosierung begonnen: 0,25ml/200l Beckenwasser. Diese Dosierung wurde ungefähr 4 Wochen beibehalten. Danach erhöhte ich die Menge auf 0,5ml/200l und nach weiteren 4 Wochen nochmals auf 0,8ml/200l Beckenwasser. Nach einer weiteren Woche versuchte ich es vorsichtig mit 0,9ml/200l.
    Mit jeder Erhöhung war ein stärkeres Algenwachstum zu beobachten. Die Scheiben waren besonders betroffen, so dass ich sie jeden 2. Tag reinigen musste. Auf dem Gestein fällt es weniger auf. Da sorgen Algen fressende Tiere für die notwendige Entsorgung.
    Wasserwerte bei letzter Überprüfung jetzt bei: PO4=0,02; NO3=3; Ca=425; KH=7-8. Den Wasserwechsel habe ich beibehalten. So gesehen, alles im grünen Bereich. Die oben erwähnte Menella befindet sich seit Zugabe von BB in einem Top-Zustand und erblüht, im Gegensatz zu früher, in einem satten Gelb. Vormals öffnete sie sich kaum, und wenn, dann nur für einige kurze Momente. Jetzt fast rund um die Uhr. Ich hatte sie schon abgeschrieben. :frowning_face:
    Dennoch werde ich die Erhöhung der Dosierung vorübergehend aussetzen, da mir (und den Tieren) die gemessenen Werte reichen. Ein anderer Grund ist die Vorsicht. Ich kann nicht ausschließen, dass bereits bei dieser geringen Dosierung, die weit von allen bisherigen Empfehlungen abweicht, bei einer weiteren Erhöhung nicht doch noch eine Limitierung in der einen oder anderen Richtung abläuft. Da sämtliche Korallen seit der Zugabe von BB ein wesentlich! besseres Polypenbild zeigen und die Farben (auch der Muscheln) intensiver geworden sind, sehe ich keinen Grund für eine weitere Anhebung. Merkwürdiger Weise läuft auch die Farbkonzentration jetzt in die andere Richtung. Mehr intensivere als blassere Farben. Fast alle Korallen haben sich in den Farben verstärkt. Vielleicht ist das aber auch das Ergebnis der Zufuhr von Pro Coral A-Elements und leichter zusätzlicher Gabe von Eisen + Mangan. Diese Additive hatte ich früher nicht verwendet.
    Falls zu einem späteren Zeitpunkt die Nährstoffwerte wieder ansteigen, werde ich natürlich die Dosierung anpassen. Bis dahin heißt es füttern, beobachten und abwarten.
    Gruß
    Hajo


    ,

    Hallo Karin,
    Ich bezweifele,dass er damit umgehen kann.
    Versuch es besser mit Bosmiden oder aehnlich
    kleiner Groesse. Manchmal sind auch Cyclops
    von Interesse. Ebenso lebende Artemia.
    Ansonst genuegt das Nahrungsangebot eines
    gut eingefahrenen Aquariums.
    Gruss
    Hajo

    Hallo,

    sofern es die Beckengröße zulässt, wäre das Fuchsgesicht die 1. Wahl. Ich hatte selbst seit langer Zeit Kugelalgen im Aquarium. Wahrscheinlich weil ich nicht rechtzeitig reagiert habe. Absammeln half nur vorübergehend. Nach meinen Beobachtungen geht die oben genannte Krabbe nur an die kleinsten Kugeln oder macht sich über die Hülle der aufgeplatzten großen Kaliber her. Der Erfolg ist nicht nennenswert. Das Fuchsgesicht hingegen räumt, entsprechend seiner Größe, zuerst bei den kleineren Kugeln auf. Die restlichen großen „Brummer“ müssen per Hand entfernt werden, Aber vorsichtig. Die momentane Meinung, dass das Freisetzen der Flüssigkeit in den Kugeln keinen Einfluss auf ihre Vermehrungsrate hat, teile ich nicht. In dieser Hinsicht beeinflusst schon irgendetwas diesen Vorgang. Selbst Julian Sprung bewertet diese Hypothese als theoretisch richtig. Befürwortet aber in erster Instanz das Absammeln der Kugeln.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Tina,

    bei ernsthaftem Interesse kann ich in diesem Fall nur raten, sich entsprechende Fachliteratur zuzulegen. Je vielfältiger, desto besser. Woher (Buch oder Internet), wäre auch egal, wobei ich das Buch immer vorziehen würde. Wenn man kein „Lateiner“ ist, fällt es sicher schwerer Systematik und Nomenklatur der Tiere zu verstehen. Je öfter man aber darüber liest, desto klarer werden auch die Zusammenhänge und mit der Zeit geht einem die ungewohnte Bezeichnung locker von den Lippen. Ebenso sollte man sich zwingen, die deutsche oder englische Bezeichnung zu ignorieren. Alles meist Unsinn und verwirrend obendrein.
    Als Hilfestellung kann ich Dir ein Werk aus dem Landbuch-Verlag empfehlen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es diesen Verlag überhaupt noch gibt. „Die Namen unserer Aquarienfische“ von Werner Schmettkamp. Herausgegeben im Jahre 1985. Es umfasst zwar nicht den Bereich der „Niederen“, ist aber für die Benennung von Süßwasserfischen und Seewasserfischen gleichermaßen nützlich, und erleichtert dem Interessierten den Umgang mit den wissenschaftlichen Namen.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Andre,

    nach längerem Hin und Her und dem einen und anderen Reinfall messe ich mit folgenden Produkten:

    CA ---> Gilbers
    KH ---> Gilbers, TM
    SI ---> Red Sea
    PO4 ---> Hanna Checker, Gilbers
    NO3 ---> Hanna Photometer
    Salinität: Aerometer, Leitwertmesser, Refraktometer

    Von den Produkten der Firma Salifert habe ich mich schon lange verabschiedet.

    Gruß
    Hajo

    Liebe Cyanogemeinde,


    Hallo Thomas,

    die Wirkung von getroffenen Veränderungen sieht man bei Korallen normalerweise immer erst mit einem Zeitverzug. Überlege einmal was Du vor 1 - 2 Wochen gemacht hast.

    Gruß

    Bernd

    Das ist gleichermaßen gültig für die Korallen als auch für die Cyanos. Diese „Bakterien“ treten als Plage auch nicht über Nacht auf. Das hat schon eine Vorgeschichte. Weil nun jedes Becken eine eigene „Historie“ liefert, können Ratschläge von außen bestenfalls nur Empfehlungen sein. Sofern die gewonnenen Erkenntnisse eigenen Beobachtungen entspringen und nicht die Meinungen Dritter kolportiert werden, sollte man die angebotene Hilfe ernst nehmen und versuchen darauf einzugehen. Andererseits, wer etwas zu sagen hat, sollte sich teamworkmässig verhalten und nicht seine eigenen Eitelkeiten vorantragen.
    Für mich sind widersprüchliche Meinungen zu diesem Thema nichts Neues. Das gab es schon in den Anfängen der Meeresaquaristik und bleibt bis heute noch ein Top-Thema. Warum wohl? Weil bis dato keiner ein Allheilmittel gefunden hat, das diesen komplexen Organismen in unseren Aquarien für immer Einhalt gebietet.
    Selbst Aussagen von Julian Sprung , wie: „Starke Wasserströmung um eine Ansiedlung der Cyanobakterien auf Korallen physikalisch zu erschweren. Manuell oder mit Absaugschlauch entfernen. Nährstoffkonzentration anheben, um das Wachstum der Korallen zu verstärken. Abschäumer, Aktivkohle, Ozon oder andere Mittel zum Heben des Redoxpotentials und Senken des Gehaltes gelöster organischer Verbindungen einsetzen. Karbonathärte heben.“
    Oder der Artikel in der „Koralle“von Daniel Knop: „Rote Schmieralgen“ ein alternativer Denkansatz. Seine These: Das Fehlen von Cyanophagen (Virioplankton) im Aquarium als Gegenspieler der Schmieralgen. Wenn diese Vermutung stimmt, müssen wir alle umdenken.
    Ja, was denn noch alles? Kurioser Weise scheinen alle irgendwie Recht zu haben. Oder auch nicht?
    Einiges hat sich in der Praxis teilweise bewährt, besitzt aber nicht die Gültigkeit in allen Situationen. Deswegen macht es wenig Sinn mit fundamentalistischer Vehemenz diesem Thema zu begegnen. Es wird in der Mehrzahl nur den Fragenden verwirren und ihm bei länger anhaltendem Hick-Hack eher destruktive Ergebnisse liefern. Ursachenforschung sollte auch beweisbar bleiben.
    Die oben genannten Empfehlungen von J. Sprung können noch durch die persönlichen Beobachtungen etlicher Aquarianer ergänzt werden:
    Ob dem Ausbruch von Cyanos ein Wechsel der Beleuchtung vorausging oder das Entfernen von Teilen des Bodengrundes dazu beigetragen hatte, oder ob man die veraltete Osmoseanlage verdächtigte, alles waren zumeist Vermutungen. Auch stellte man die Zugabe von Spurenelementen unter Generalverdacht. Nur reproduzierbar war alles nicht. Vielleicht wiederholbar im Einzelfall, aber nicht auf Dauer. Dass bestimmte Lichtspektren den Roten schaden können, ist nicht zu widerlegen. Aber wird es dadurch auch allgemein verbindlich?
    Beim nächsten Befall stellte man fest, dass man zwar penibel auf sauberen Bodengrund und einen rechtzeitigen Wechsel der Beleuchtungseinheiten geachtet hatte, und Spurenelemente nur noch in halbierter Dosis verabreichte. Doch diesmal blieb der Erfolg aus. Auch mehrten sich die Fälle in denen die Plage fast regelmäßig im Herbst auftrat. Der erste Gedanke führte in die Beleuchtungsecke, weil bei tief stehender Sonne sich in dieser Jahreszeit das Licht in der Umgebung des Aquariums verändern kann. Soweit die Gegebenheiten überhaupt Sonnenlicht in der Umgebung des Beckens zulassen. Einige schwören darauf. Ich nicht, denn eines meiner damals geplagten Becken befand sich im Keller. Dort ist kein Sonnenlicht vorhanden, und trotzdem wurde ich im Herbst fast regelmäßig von der roten Plage heimgesucht.
    Ich bin kein Freund von Chemie im Becken. Daher kommen die im Handel angebotenen Wundermittel für mich nicht in Frage. Mein Rat würde immer sein: Geduldig absaugen, absaugen, absaugen! Wenn mit der Zeit ein Teil des Bodengrundes dabei verschwindet, auch gut. Der ist leicht zu ersetzen. Dabei würde ich mit der Wahrheit nicht hinter dem Berg bleiben. Diese Methode kann sich hinziehen und ist oft ein mühevolles Geschäft. Letztendlich ist der Erfolg aber immer eingetreten. Mal früher, mal später. Es sind aber nie Verluste aufgetreten. Auch deswegen nicht, weil nicht an allen Schrauben gleichzeitig gedreht wurde. Hier fällt mir wieder Bernd`s Bemerkung ein: „Überlege einmal, was Du vor 1-2 Wochen gemacht hast.“
    Manch einer ist da schon überfordert.
    Ich wollte eigentlich zu diesem Thema nicht meinen Senf hinzugeben. Weil aber manche These allzu eigensinnig in den Stand der Allgemeingültigkeit gehoben wird, bleibt mir nichts anderes übrig, als mit diesen Zeilen vor allzu optimistischen Aussagen zu warnen. Dass die Schmieralgen in nährstoffarmen wie auch in nährstoffreichen Becken zu finden sind erleichtert die Ursachenforschung auch nicht.
    Es gibt kein Rezept. Nur partielle Erfolge. Oft auch nur durch Zufall.
    Gruß
    Hajo

    Dietmar:
    Mir geht es mit meinem Beitrag mehr um die Tatsache, das alles speziell für Anfänger doch schon sehr schwierig ist.

    Hallo Dietmar,


    Jeder hat schließlich einmal angefangen. Es kommt immer darauf an, was „Anfänger“ daraus macht. Was ist die persönliche Zielsetzung und welche Lehren zieht man eigentlich aus den erlebten Erfolgen oder Misserfolgen? Analytisches Denken ist auch nicht gerade jedem in die Wiege gelegt. Oft genug mangelt es an den Grundlagen des biologisch/zoologischen Verstehens, vom Basiswissen chemischer Verbindungen, speziell hier im Meerwasser, ganz zu schweigen. Diejenigen, die mit einigen dieser Gaben gesegnet sind, werden sich schneller in der Welt der Meeres- bzw. Riff-Aquaristik zurechtfinden. Andere werden sich schwerer tun, falls sie keine kompetente Unterstützung erfahren. Die Komplexität ist riesig und wer sich dieses Thema wie die Bedienungsanleitung für einen Video-Rekorder vorstellt, ist bereits im Vorfeld gescheitert. Oftmals begegnet man Zeitgenossen, die sogar bewusst auf Fachbücher verzichten. Diese Ignoranz schlägt sich dann meist negativ im Becken nieder. Wenn aber andererseits für gleichwertige Informationen das Internet genutzt wird, ist dies positiv zu bewerten. Ich selbst ziehe Bücher vor und hole mir nur die aktuellen „Ergänzungen“ aus dem Netz. Man muss diese allerdings auch zu finden wissen. Meist sind sie englischsprachig, und da wird es für einen Anfänger schon mehr als schwierig. Es überfordert ihn. Leider gibt es auch eine Spezies, leider mit mäßiger Intelligenz ausgestattet, die aus Prinzip gegen alle Ratschläge sind. Bei diesen finden wir weder geeignete Literatur noch einen Funken von Verstand. Gerade diese Typen machen es einem schwer kommunikativ zu bleiben. Oft trifft man sie beim Händler „um die Ecke“ beim Verbreiten von Binsenweisheiten und beim schwadronieren hanebüchener, weil erfundener Ereignisse. Ich glaube, ein jeder von uns hat sie dort schon einmal getroffen. Andere schmücken ihren Wohnbereich mit einem Meerwasserbecken mangels Ersatz von „großem Bild mit Rahmen“. Wenn dadurch Neugier und Lust an der Sache geweckt wird, bleibt nichts zu kritisieren. Aber leider ist das ein allzu seltener Vorgang. Viel zu oft scheitern diese Anfänger. Bestenfalls, wenn Geld keine Rolle spielt, endet das Hobby beim Händler mit Wartungsvertrag. Wenn diese Leute auch später in Sprachlosigkeit verfallen würden, wäre das ein Segen. Aber leider bleibt das einem auch nicht immer erspart.
    Dass die Meerwasseraquaristik Anforderungen an uns stellt, ist sicherlich unbestritten. Die Grundsätze haben sich aber nicht viel geändert. Manches ist einfacher und klarer geworden und einiges im Detail eben etwas komplexer und komplizierter. Damit muss jeder Anfänger zurechtkommen. Früher oder später. Nur, er sollte sich selbst hinein beißen und vor dem ersten Besatz die entsprechende Literatur zu Rate ziehen. Und sie auch verstehen lernen! Sich völlig unbeleckt im Netz erste Schritte erklären zu lassen, halte ich nicht für den richtigen Weg. Auch nicht im Internet-Zeitalter! Learning by doing ist hier nicht der richtige Ansatz. Wenigstens kaum für einen Anfänger und im Besonderen nicht für den Besatz.
    Dietmar, wie Du siehst, ist mein Blickwinkel ein anderer. Natürlich tun sich manche Anfänger schwerer als andere, nur zielstrebig sollten sie sein und neugierig bleiben. Dann ist nichts mehr schwierig sondern nur noch interessant, und spannend obendrein. Und so soll es bleiben!
    Gruß
    Hajo

    Hallo Andre,
    Es ging dem Themenstarter sicherlich nicht um Sinn und Unsinn von Silikattests, sondern eher um
    deren Glaubwuerdigkeit. Wenn schon getestet wird, dann muss das Produkt auch vertrauenswuerdig
    sein. Sonst kann man es gleich sein lassen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Ingrid,

    das liegt wahrscheinlich daran, dass sich manch ein Aquarianer über die Bedeutung und die möglichen Auswirkungen
    von Silikat in unseren Becken eventuell noch keine wirkliche Meinung gebildet hat. Die Beweggründe sind da sicher unterschiedlich. Außerdem liegen die (nicht vergleichbaren) Produkte anderer Hersteller meist günstiger. Geiz ist geil!
    Sicherlich ist der Kauf beim Händler auch von dessen Produktpalette abhängig. Das wird dann für den unerfahrenen
    Kunden eher zum ungewollten Lottospiel. Dann kauft er halt das Salifert-Produkt und ist ganz happy, weil keinerlei Nachweis auf Silikat bekommt. :ylol
    Ich gehe mal davon aus, dass der Si-Test in den Regalen der Händler eher Patina ansetzt, als alle anderen dort versammelten Standardtests.
    Auch Dir ein gesundes und erfolgreiches 2013!
    Gruß
    Hajo

    Hallo Ingrid,

    meinen Test habe ich damals von einem ortsansässigen Händler bezogen.
    Auf Grund eines Tipps von Armin Glaser habe ich den Salifert-Test in die
    Tonne getreten und den von Red Sea mit Erfolg angewendet.
    Silikat überprüfe ich seit einiger Zeit nicht mehr. Wenn kein Grund
    vorliegt ist auch die Notwendigkeit nicht gegeben.
    Ich habe mal eben schnell gegoogelt. Nach "Read Sea Silikat".
    Bin fündig geworden bei der Firma Reptilica. Artikel ist noch erhältlich.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,
    Der Test von Red Sea ist empfehlenswert.
    Mit Salifert hatte ich auch Probleme.
    Seither habe ich jegliche Tests von diesem
    Hersteller ignoriert. Nicht nur wegen des
    Si-Problems.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Robert,

    lass Dich nicht verwirren. :grinning_squinting_face:
    Nicht nur die Ozongerätehersteller gehen damit hausieren, sondern auch auf Seite 137, im „Ratgeber Meerwasserchemie“ von Armin Glaser, steht geschrieben: „….Auch Toxine, mit denen sich Korallen und Algen gegenseitig bekämpfen, werden durch Ozon zerstört.“
    Da hätten wir es jetzt schwarz auf weiß!
    Ebenso schreibt man diesen Effekt auch der Kohle zu.
    Dass Ozon andererseits auch negative Einflüsse auf einige chemische Elemente in unserem Aquarienmilieu haben kann, wird bei den Herstellern weniger erwähnt.

    Ein frohes und gesundes Neue Jahr 2013
    wünscht
    Hajo