Beiträge von hajo

    Hallo,

    das groessere Tier wird das Maennchen sein, das kleinere Exemplar das Weibchen. Das maennliche Tier ist meist aktiver.
    Ich wuerde mir vorerst in Richtung Krankheiten keine Gedanken machen. Bei meinen ist auch das Maennchen der Vielfrass, das Weib ist ein "Schmecklecker", der nicht an allem Futter interessiert ist. Biete alles an, was ungefaehr nach
    Krebsartigem aussieht und versuch auch mal Fischrogen oder Lobstereier. An Artemia sollten beide interessiert sein. Die Eingewoehnung spielt auch eine Rolle. Nicht mit ruppigen Fischen halten. Grundeln sind nicht besonders wehrhaft, und daher bei Vergesellschaftung mit ruppigen Mitbewohnern immer ein wenig schreckhaft.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Andreas,

    eines der Becken im Keller wird auch von einem Stabheizer versorgt. Um die Waerme besser zu halten, wurde die Rueckwand und die beiden Seiten mit Styropor verkleidet. Das hat enorm geholfen. Kann man natuerlich nicht ueberall anwenden. Schon gar nicht, wenn die Seiten wegen der Optik frei bleiben muessen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo,
      
    das ist ein ganz heikles Thema! Meist gibt man, nach vorhergehender Rücksprache, ein zu groß gewordenes Exemplar dem Händler. Weniger geneigt als Abnehmer sind andere Aquarianer. Es sei denn, der Fisch ist besonders begehrt und findet dort auch eine adäquate Umgebung vor. Das Drama beginnt bereits mit dem Herausfangen der großen Tiere. Große Tiere sind besonders gestresst, wenn man sie aus ihrer gewohnten Umgebung entfernt. Oft sind die Behälter für den Transport viel zu klein und erhöhen dadurch zusätzlich den Leidensdruck auf den großen Fisch. Die Folgen sind entweder ein sofortiger Kollaps oder es endet mit dem späteren Ausbrechen von Krankheiten. Mehr oder weniger sind solche Kandidaten nicht sonderlich beliebt bei den Händlern. Kann man´s verdenken? Wer kann sich schon glücklich schätzen in seiner Nähe ein Zoologisches Institut, Museum oder gar öffentliche Schaubecken zu haben, die auch noch zur Aufnahme solcher Tiere bereit sind? Ich denke, das ist die Minderheit. Nach meinen langjährigen Beobachtungen sind solche „Retouren“ sehr oft Todeskandidaten. Diese Thematik ist nicht neu und kocht hin und wieder hoch. Eine sichere Unterbringung für zu groß gewordene Tiere fehlt allgemein und sollte Anlass geben, über dieses Problem nachzudenken. Jeder, der ein Tier erwirbt, sollte sich selbst darauf die Antwort geben. Aufklärung ist angesagt! Wobei wir dann wieder beim Kernthema und unseren beratungsresistenten Mitbürgern wären.

    Zu klein gewordene Aquarien gibt es nicht, aber zu groß gewordene Fische allemal.

    Gruß

    Hajo

    Hallo,

    Leider ist solcher Diskussionsmüll nicht nur allein auf Facebook zu finden. Das beginnt bereits als merkwürdige „Konversation“ in den einschlägigen Geschäften und endet leider auch hin und wieder als Gelaber in den Foren. Gegen diese Art von „Liebhaberei“ ist kaum ein Kraut gewachsen. Das war schon immer so. So lange sich nicht mit der Materie ernsthaft und gewissenhaft beschäftigt wird, und dazu gehört wenigstens eine Art Vorbildung durch das Lesen von Fachliteratur, insbesondere das Verstehen derselben, oder die Nähe zu einem Verein oder Forum, misslingt jeder Versuch von außen, diesen Personen einen höheren Level nahe zu bringen. Es soll sogar Ignoranten geben, die sich über die Lebensweise der soeben gekauften Tiere noch keine Gedanken gemacht haben. Wenn´s schief geht, was soll´s! Hauptsache putzig! Die Verkaufsinserate in allen Medien sind voll von diesen „Fehlkäufen“. Man sollte diese Spezies auch nicht von vornherein ausgrenzen. Erst wenn nichts mehr fruchtet, es an nötiger Intelligenz und Willenskraft mangelt, dann sollte man diesen Personen besser die Aufgabe ihrer Pflegeversuche nahe bringen. Zur Erholung unser aller Nerven und zum Wohle der Tiere

    Gruß

    Hajo 

    Hallo Frank,

    ich moechte Dich nicht erschrecken. Deine Auflistung der Verbrauchswerte ist rein theoretischer Natur. Der eigentliche reelle Verbrauch ist wesentlich hoeher (Vorschaltgeraete, Belastung der Pumpen etc.) Um genauere Werte zu ermitteln, genuegt ein einfaches Strommessgeraet. Danach lichtet sich der Nebel.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Cemil,

    es gibt etliche Berichte ueber Algen nach Beleuchtungswechsel. Meist haengt das mit einer Verschiebung des "gewohnten" Spektrums und/oder einer Erhoehung des Naehrstoffangebotes zusammen. Ist nichts Neues in der
    Aquaristik. Nur, man sollte dies nicht verallgemeinern, sondern einfach nur in Betracht ziehen. Nach dem Motto: Kann sein, muss aber nicht!
    Gruss
    Hajo

    Hallo Mike,

    Werte ueber 9000kW waren auch bei uns keine Seltenheit. Durch Austausch einiger Energiefresser hat sich der Verbrauch auf ca. 6000kW gesenkt. Getauscht wurden: HQI gegen LED, die Wattage der Pumpen wurde verringert, einige unnuetze Pumpen fielen weg, Kalkreaktor gegen "Balling" getauscht und einige Zusatzbeleuchtungen, die nur zu kosmetischen Zwecken mitliefen,wurden entfernt. Ausserdem wurde der Phosphatreaktor durch Bacto Balance ersetzt. Negative Einwirkungen auf die Tiere: NULL ! Hinzu sind noch einige beleuchtungstechnische Veraenderungen im Haus passiert. Hier wurden an einigen Stellen die Halogenbeleuchtungen gegen LED getauscht. Als naechstes wird der alte Froster dran glauben muessen. Laut Messung verbraucht der 210 Euro/Jahr. Also, man kann den Erfolg schon sehen.
    Gruss
    Hajo

    Tiere online zu kaufen ist meist Vertrauenssache. Aber auch bei den renommierten Haendlern kommt es zu Schaeden (zu wenig Heat packs, keine sorgfaeltige Verpackung, Dichte unnormal usw.) Deswegen gibt es keine Garantie fuer einen gesunden Kauf. Shops, die bei "Unfaellen" die Tiere zuruecknehmen, wuerde ich bevorzugen. Allerdings wird meist ein Foto eingefordert.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Cemil,

    eine Änderung der Beleuchtung ist oft der Grund für ein verstärktes Algenwachstum.

    Fadenalgen, Pinselalgen oder sog. Schmieralgen sind dann an der Tagesordnung.

    Wahrscheinlich haben die fehlenden Anteile des HQI-Spektrums oder die etwas andere

    Spektralverteilung der neuen Röhren eine Störung hervorgerufen, und sind dem Wuchs von

    bereits vorhandenen Algen entgegengekommen. Vertraue nicht immer den schönen bunten Bildchen

    der Hersteller. Diese Diagramme zeigen theoretische Werte und sind nicht immer absolut deckungsgleich

    mit der produzierten Ware. Ich habe auch schon von Rücksendungen ganzer Chargen gehört.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Stefan, 

    der „Ausrutscher“, hier der Wert von 0,05, scheint eine Schwachstelle des 736er zu sein. Deswegen sind Mehrfachmessungen empfohlen worden. Ich vermute sehr stark, dass der 4. Wert ebenfalls im Bereich von 0,07 gelandet wäre. Das hätte dann die 0,07x bestätigt. Das nur zur Eigenheit des Hanna-Gerätes. Trotz dieser kleinen Macke ist dieses kleine Gerät sehr zu empfehlen. Um dein Problem besser zu erkennen, solltest du (wie Armin empfohlen) eine Früh- und Spätmessung durchführen. Aber bitte nach obigem Muster.

    Damit wird sicher die Ungereimtheit offensichtlich.

    Gruß

    Hajo 

    Hallo Joe, Hallo Stefan,

    die Werte addieren und durch die Anzahl der Messvorgänge (3) teilen.

    Das ergibt einen plausiblen Wert.

    Ich hatte es bereits in einem anderen Thread beschrieben.

    Um nicht irgendwelchen Ausrutschern auf den Leim zu gehen, wiederholt man z. B. die Messungen 5 mal,

    (dabei den kleinsten und den größten gefundenen Wert nicht berücksichtigen) addiert die Werte,

    und teilt durch die Anzahl der übriggebliebenen Messungen.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Björn,
      
    Andre hat es auf den Punkt gebracht: Weniger Nahrungsangebot gleich weniger Schnecken.

    Im Übrigen regelt die Natur das perfekt. Das Gros der Schnecken wird bei mässigem Nahrungsangebot nicht überleben und sich weiter fortpflanzen können.
    Hinzu kommt, das die natürlichen Lebenserwartungen eher gering sind. 
    Gruß

    Hajo

    Hallo,

    @Nico:

    „Was genau meinst Du mit dem Kalkwasser zu erreichen? Letztlich den PH erhöhen oder nur den KH erhöhen? Dazu wären dann wieder Cemils Werte erst mal interessant... „

    Mit Kalkwasser wird die KH nicht erhöht. Ganz im Gegenteil.


    Cemil,

    die Hilfe durch das Fuchsgesicht würde ich mir nicht entgehen lassen (siehe Bernd´s Kommentar). Dass Doktoren Fadenalgen vernichten, halte ich für ein Kapitel aus Grimms Märchen. Allenfalls, wenn man diese, wie schon beschrieben, abrupft und ihnen mundgerecht serviert. Kleinere Schnecken sind auch machtlos. Bei Fadenalgen dieser Güte hilft eben nur Kalkwasser (langfristig) und/oder ein Kaninchenfisch. Wenn Du, wie ich damals, ein Exemplar von ungefähr 6cm Länge bekommen kannst, wird er nicht gleich aus allen Nähten platzen, sondern erst einmal seine Arbeit verrichten und dann vielleicht im Laufe der nächsten 12 Monate bis zu 30% zulegen. Das ist dann wahrlich kein Goliath. In welcher Geschwindigkeit er sich auswächst, ist abhängig vom Futterangebot und vom anderen Besatz.

    Wer sagt denn, dass man mit dem Fisch alt werden muss? Wenn er eine Größe erreicht, die für das Becken nicht mehr akzeptabel ist, kannst Du ihn immer noch an befreundete Aquarianer abgeben oder deinem Händler anbieten. Es wird sich bestimmt jemand finden, der Interesse an diesem schönen Tier hat. Ehe ich die Zeit verstreichen lasse, die Algen immer mehr zur Plage werden, möglicher Weise die Korallen überwachsen und mich nerven, wähle ich lieber diesen Weg. Fuchsgesicht rein, Algen weg. So einfach ist das!

    Gruß 
    Hajo

    Hallo Cemil,

    [i]"Schaut die wellenlänge der aquablue spezial und der sylvania 15k an .
    Licht ist ausgeschlossen.
    Wenn ne aqua medic 15k hole ist alles ok und sylvania 15k nicht ?"[/

    Cemil, du setzt voraus, daß 15K gleich 15K sind. Theoretisch sollte das auch
    so sein, nur eben theoretisch! Die Wahrheit ist, dass manchmal die Angaben
    auf der Packung nicht dem Inhalt entsprechen. Fehlerhafte Chargen und
    minderwertige Produkte sind doch allgemein bekannt. Ich habe mich seit
    langem nicht mehr mit den Produkten von Sylvania befasst. Früher waren
    deren HQI-Brenner instabiler als Osram und Philips. Vielleicht hat sich das
    bis dato nicht geändert?
    Letztes Jahr hatte ich kurzfristig auch eine Plage durch Fadenalgen, die ich
    mir nicht erklären konnte. Durch Einbringen von Lo vulpinus hat sich dieses
    Problem bis zum heutigen Tag vollständig erledigt. Da die obligatorischen
    Wasserwerte in Ordnung waren, sie hatten sich auch nicht verändert, habe
    ich über die Ursache nicht weiter nachgedacht. Bis zum heutigen Tag sind durch den
    Einsatz dieses Fisches keinerlei Algen mehr zu finden. Da dieser Fisch ein Allesfresser ist,
    gelang der Umstieg auf anderes Futter ohne Probleme. Vielleicht solltest Du auch
    nicht über die "vermeintlichen" Ursachen nachdenken und diesen Fisch als "Rasenmäher"
    einsetzen.
    Viel Erfolg.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Cemil

    "habe seit einiger Zeit komische Probleme mit Algen. Es begann erstmal mit der Rückwand (was mich da nicht allzu störte) nun bekomme ich überall Fadenalgen (nicht auf LS oder sonstige besiedelte Oberflächen). Es ist mehr an den Scheiben am Steg im obenen Bereich, an dem Rohr für Zulauf "

    Das sind genau die Plaetze, wo ein mehr oder minder diffruseres Licht vorherrscht.
    Die Lichtverteilung im Becken, insbesondere in diesen Bereichen, hat sich stark veraendert.
    In Abhaengigkeit von den verwendeten Leuchtmitteln kann das unterschiedliche Folgen
    haben. Auch ein rechtzeitiger Wechsel eines Leuchtmittels desselben Fabrikats ist noch
    lange keine Garantie auf ein identisches Spektrum oder gleiche Qualitaet. Deswegen
    wuerde ich in erster Linie im Bereich Licht die Ursache suchen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Katharina&Thorsten,
    die Maxspect r420r 160W haengt schon laengere Zeit ueber einem meiner Becken.
    Das blaue Licht ist Einstellungs- und Geschmackssache. Mich stoert es kaum.
    Die Leistung der Leuchte ist selbst fuer eine Tiefe bis 80cm ordentlich. Mich hatte
    damals das Preis-Leistungsverhaeltnis, das Gewich!t und das Design ueberzeugt.
    Der Luefter ist sehr leise und springt eigentlich nur bei Einstellungen nahe 100% an.
    Trotz dieser Einstellungen, bei mir nur in der waermeren Jahreszeit. Zur 300W-Variante
    kann ich nichts sagen. Kaeme aber gefuehlsmaessig als Austausch fuer das groessere
    Becken in Betracht. Ich kann mich eigentlich nur einigen meiner Vorredner anschliessen:
    Diese Leuchte (160W) wuerde ich heute noch einmal nehmen. Vielleicht auch deshalb,
    weil sie lichtmaessig das Geforderte abdeckt.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Alfred,
    ich bediene mich da gewisser Kuechenutensilien, wie grosse Schoepfkelle und/oder Plastiksiebschuessel.
    Erst wird der Sand darin gewaschen und dann vorsichtig an die Stelle gebracht, wo er hin soll. Das funktioniert
    ausgezeichnet.Wenn man langsam vorgeht, auch ohne grossartige Eintruebung.
    Gruss
    Hajo

    Hallo,
    die Verhaltensweise ist im Grossen und Ganzen gut beschrieben worden. Anfangs blieb er oft im Riff versteckt und zeigte sich oft nur kurze Zeit. Nach einiger Zeit hat sich das gelegt. Wichtig sind Unterstaende und Hoehlen, die er durchschwimmen kann. Bekommt er diesen Aufbau, verliert er die Scheu und geht auch im offenen Wasser ans Futter. Die Hauptsache ist, ein gesundes Exemplar zu erwischen. Der Rest kommt dann von allein. Keine Raufbolde als Mitinsassen! Sonst dauert die Eingewoehnung laenger, auch bezogen auf die schnelle Futterannahme.
    Gruss
    Hajo

    Hallo,

    Julian: ich hoffe einfach mal, dass die Diskussionen der Erfahrenen untereinander, eine andere Stelle finden. Macht nen neuen Thread oder nutzt den Chat oder PN, aber bitte nicht hier im Thema, das gehört hier nicht hin.

    Da bin ich aber ganz anderer Meinung. Was wäre denn geschehen, wenn die sog. Erfahrenen nicht auf etliche „Schwachstellen“ einiger Diskutanten hingewiesen hätten? Höchstwahrscheinlich würde der Themenstarter immer noch vor dem Becken sitzen und sich der Wasserbewegung erfreuen. Viel mehr gibt es ja momentan nicht zu sehen.
    Vielleicht wurde aber auch zu diesem Thema etwas geraucht, was bestimmt nicht auf jeden Weihnachtsteller gehört. :grinning_squinting_face: Oder etwa doch?
    Wenn ich es richtig sehe, geht es hier um eine einfache Anfrage eines Anfängers. Daraus hat sich eine Diskussion entwickelt, die ihm im Kern nicht wirklich hilft, sondern zumeist das Ego einzelner Diskutanten bedient. Einem Anfänger zu empfehlen, sein Becken ausschließlich nur zu beobachten, ist nicht unbedingt die richtige Einstellung. Woher um alle Welt sollte er denn die nötige Erfahrung und den Blick für gewisse Unterschiede haben, und wann sollte er sie denn gesammelt haben? Wenn dann später die ersten Probleme (mit Sicherheit) doch auftreten, sind es oft dieselben Leute, die sofort den Fragenden auf seine Wasserwerte hin abklopfen. Ich bin auch gegen das übermäßige Testen, aber hin und wieder kann man sich ruhig einmal mit seinen Wasserwerten auseinandersetzen. Kann bestimmt nicht schaden, und man lernt gleich eine Menge über gewisse Abhängigkeiten und Reaktionen einzelner chemischer Komponenten im Meerwasserbecken. Diese Neugier im Ansatz gleich zu ersticken, halte ich für falsch. Mich wundert, dass so selten auf die einschlägige Literatur verwiesen wird. Auch für Anfänger oder Neueinsteiger gibt es auf diesem Sektor genügend fachlich Gutes zu erlesen, was möglicherweise auch vermieden hätte, die eingangs gestellte Frage gar nicht erst zu stellen.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Frank,

    Auf Grund Deiner Angaben befinden sich beide Werte (KH+PH) nahe der unteren Grenze der Toleranz. PHaufbereitung=7,6; PHbecken=7,8 (abends!). KH=5.
    Mit welcher Methode bestimmst Du denn den PH-Wert und die KH? Möglicher Weise sind die Werte real anders? Falls ja, finde erst einmal den Grund (CO2-Übersättigung!) und laboriere nicht gleich an den Symptomen. Ein Erkennen der Ursache und deren Abstellung führt oft zum direkten Erfolg, meist ohne jegliche chemische Zugaben.
    Falls dennoch in Sachen PH Eile geboten ist, wird Dir folgender Tipp weiterhelfen. Allerdings ist dies ein klassischer "Notfalltipp" und keineswegs geeignet für die Daueranwendung.
    Löse 1 Teil (Teelöffel) Natriumkarbonat und 6 Teile Natriumhydrogenkarbonat in 1l Osmosewasser und gib dieses Gemisch langsam dem Beckenwasser zu. Der PH-Wert wird sich ungefähr bei PH 8,3 einpendeln. Bei Nichterreichen solange wiederholen, bis ein Wert von 8,3 erreicht ist. Durch dieses Gemisch ist auch sichergestellt, dass der PH-Wert weder nach unten noch nach oben abhaut. Gib immer so viel hinzu, bis PH 8,3 erreicht wird. Ich würde eine Dosierung in Schüben bevorzugen. Überprüfe parallel dazu die KH. Sie soll nicht unverhältnismäßig hoch steigen.
    Gruß + guten Rutsch
    Hajo

    Hallo Ingrid,
    mir brauchst Du das 1x1 der Meerwasserchemie nicht erklaeren. Das es tagesbedingte Spruenge gibt, ist ja allgemein bekannt.
    Es bewegen sich die Werte hier in einem engen und niedrigen Rahmen, und nicht so, wie Du gerade beschrieben hast. Das entspricht
    nun leider nicht den lehrbuchhaften Standards, sondern bewegt sich in eine andere Richtung. Das haette bereits am Anfang der
    Diskussion herausgearbeitet werden koennen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Ingrid,
    Abweichungen von den natürlichen Werten können ja schon einmal vorkommen. Wir bewegen uns aber hier stetig im unteren Grenzbereich (PH7.7; KH6), wobei genau genommen, er nicht einmal sicher auf PH 8 gekommen ist. Auch kann man ruhig die Genauigkeit des verwendeten Tropftests anzweifeln. Solchen Messmethoden vertraue ich schon lange nicht mehr. Vielleicht liegen die richtigen Werte in einem anderen Bereich? Wachstumsschübe bei Steinkorallen sind aufgrund eines gewünschten! hohen CO2-Anteils, eines daraus resultierenden niedrigen PHs und einer damit verbundenen verstärkten Kalzifizierung, zu beobachten. Dieser Vorgang, wenn er so gewollt, bedarf einer stetigen Überwachung mit einer nötigen Portion Hintergrundwissen. Im vorliegenden Fall ist es so aber nicht beabsichtigt worden und die Frage nach der Ursache ist zu Recht gestellt. Nur ist sie für mich nicht ausreichend beantwortet worden. Weder im alten Thread, noch hier. Es geht mir doch nicht in erster Linie um den Sinn oder Unsinn eines niedrigen PHs, sondern vielmehr um die notwendige Erklärung seiner Entstehung. Mir hätte das früher nicht genügt, mit einer mageren Information abgespeist zu werden. Das Wissen um die Hintergründe macht uns doch sicherer, all jene Ungereimheiten besser einzuordnen und manche Gefahren bereits früh zu erkennen, die bei der Pflege unserer Tiere und ihres Milieus im Laufe der Zeit auf uns zukommen (können). Wie sich ein niedriger PH-Wert auf das Wohlbefinden mancher Fischarten auswirkt, ist auch schon mehrfach dokumentiert worden. Auch möchte ich dieses Thema nicht weiter vertiefen, denn ich vermute, wir reden aneinander vorbei. Ich weiß, es nervt, aber mir geht es in erster Linie um die Ursachenforschung, nicht so sehr um Limitierungsgrenzen, die irgendwie zu akzeptieren wären.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Ingrid,
    das wir uns hier beharken, beantwortet nicht die Lösung von Martin´s Problem. Auch lässt die Antwort von Armin bei der Einschätzung des niedrigen PH-Werts die Frage offen, was geschehen würde, wenn der PH-Wert noch weiter absackt und was Martin dagegen zu tun gedenkt? Dass noch nicht einmal einschlägige Puffersubstanzen anschlagen, spricht für ein schweres Kohlendioxydproblem. Armin hat bezüglich des PH-Wertes nur darauf hingewiesen, dass der PH-Wert nicht weiter fallen sollte. Natürlich entspricht diese Analyse einer Momentaufnahme. Den weiteren Verlauf kann niemand vorhersehen und ist von den verschiedensten Faktoren abhängig. Den PH-Wert dabei aber völlig zu ignorieren, würde ich generell nicht empfehlen. Er kann zu einer guten Hilfe bei der Beurteilung der Gesamtsituation werden. Übrigens habe ich mit keiner Zeile die Bedeutung des PHs in den Himmel gehoben. Mich stört nur, wenn die Frage nach diesem Wert rigoros vom Tisch gewischt wird.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Ingrid,

    den Link kenne ich bereits. Eindeutiges zur Beantwortung des vorliegenden Problems kann ich dort nicht finden.
    Der "Wippeeffekt" von Calcium und KH ist ein normaler Vorgang und bei "Balling" oft zu beobachten.
    In diesem Zusammenhang ist auch die Kernfrage von Reinhard zum Schluss leider nicht beantwortet worden.
    Warum hängt diese noch im Raum?
    Entgegen Deiner Behauptung, dass die KH als Puffer keine Rolle spielt, hier das Original Zitat von Hans-Werner:

    Die KH ist nur Kohlenstoffquelle und Pufferung, Calcium wird dagegen für die Stabilität ...........

    Diese Diskussion eröffnet bestenfalls Nebenschauplätze, beantwortet aber nicht die eingangs von Martin gestellte
    Frage nach seinem permanent niedrigen PH-Wert. Diese Frage sollte man doch beantworten, oder?
    Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass es bei einer angenommenen KH von 4 und einem PH-Wert von 7,7
    ohne einen Eingriff von außen nicht langfristig zu Schäden an den Korallen kommt.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Ingrid,

    da sich nach Martin´s Angaben der PH-Wert von 7,7 während des Tages kaum erhöht, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen permanenten Kohlendioxidüberschuss im Beckenwasser handelt. Oder hast Du vielleicht eine andere Erklärung? Wenn ich nur mit dem einen Auge ausschließlich auf die KH, hier von 6, schaue, fällt mir in diesem Moment nicht gleich die eigentliche Ursache auf. Ich setze hier einmal voraus, dass die KH korrekt ermittelt wurde. Falls nicht, und die KH in Wirklichkeit noch geringer ist oder bald sein wird, kommt es später zu einem ernsten Problem. Also, kurz gesagt: Der PH-Wert und die KH sind Parameter, die beide zusammen helfen, einige Probleme besser zu verstehen und dann entsprechend zu handeln. Ein Wert allein ist nur die halbe Miete. Es kann dabei leicht zu Missdeutungen kommen. Doppelt gemoppelt ist halt besser.
    Gruss
    Hajo

    Hallo,
    Generell den PH-Wert zu ignorieren halte ich nicht für eine gute Empfehlung. Für einen versierten Aquarianer, der schon mehrere „Pflegejahre“ auf dem Buckel hat, wird der PH-Wert vielleicht nur die 2. Geige spielen. Hier in diesem Fall stand eingangs die KH bei 6 und der PH bei 7,7. Zumindest diese Werte werfen Fragen auf. Dem Themenstarter ist nicht damit gedient, dass zum einen eine Prise Mg empfohlen und zum anderen auf den Aquacalculator verwiesen wird. Der Grund ist einzig und allein eine Übersäuerung des Wassers. Hier ist anzusetzen und rasch die Fehlerquelle zu finden. Ein extrem niedriger PH-Wert kann ein wichtiger Fingerzeig in Richtung Instabilität sein. Je schneller die Ursache beseitigt wird, desto besser wird es für das Gesamtmilieu des Beckens sein. Vielleicht hilft das Messen des PH-Werts auch einigen Wenigen gewisse Zusammenhänge besser zu verstehen. Das sollte man von vornherein nicht gleich abwürgen.
    Gruß
    Hajo

    So, Peter Gilbers hat mein Wasser nochmals untersucht. Kalium ist auf 655 runter, bedingt durch die Wasserwechsel.Er hat auch das Salz direkt untersucht, aber das Ergebnis darf ichnatürlich ohne Rücksprache mit dem Hersteller nicht veröffentlichen.....Grüßle Felix


    Hallo Felix,
    interessant waere das Ergebnis schon. Ebenso die Nennung des Produkts. Wegen der Ruecksprache mit dem Hersteller vermute ich einmal, dass die Ursache in der Salzmischung zu finden sein wird? Magnesium von 1680mg ist mir bei einer Salzmischung auch schon untergekommen. Kalium ueberpruef ich nicht.
    Gruss
    Hajo

    Hallo,

    Ein gut strukturiertes Becken ist immer als optimal anzusehen.
    Bei 240x50x45 fehlt mir persoenlich die Fantasie. Nicht so sehr
    wegen der Laenge, sondern wegen der zu geringen Hoehe.Ich
    habe die Beobachtung gemacht, je hoeher die Wassersaeule, desto
    entspannter die Fische. Fuer einige Tiere ist ein niedriger Wasserstand
    Stress pur. Zusammen mit der geringen Breite gesehen, enden manchmal
    Ausweichmanoever mit einem Sprung aus dem (niedrigen) Becken.
    Gruss
    Hajo

    Zitat von »NYOS«Ich bin gegenüber Referenzen immer etwas skeptisch, da häufig der verursachte Fehler größer ist als der NutzenHallo Christian,ich bin sicher das ist nicht so gemeint, aber wenn das jemand (aus dem Zusammenhang gerissen) liest, könnte man meinen Referenzen sind unnütz.Dass es durch Verdunstung und Alterung durchaus unbrauchbar werden kann ist klar, aber mit so einer pauschalen Aussage lässt sich jeder Test auch "Schönreden" - das wäre dann der Umkehrschluß.Viele Grüße,Steffen


    Hallo Steffen,

    ich glaube Christian meint folgendes:
    a) der Alterungsprozess macht auch vor Referenzen nicht halt
    b) Qualitaetsunterschiede bei der Herstellung scheint es ebenso zu geben
    c) die Chargen ein und desselben Produktes koennen verschieden sein.Sollte eigentlich nicht vorkommen.
    d) Messfehler durch den Anwender sind nicht immer auszuschliessen

    Da es diese Fehlerquellen immer geben wird, ist die pauschale Aussage gar nicht mal so pauschal zu verstehen.
    Ein absolutes Vertrauen auf die Ergebnisse eines einzelnen Produktes kann moeglicher Weise auch eine
    Katastrophe hervorrufen. Alles schon geschehen.
    Gruss
    Hajo

    .....Mich würde aber interessieren, ob jemand schon mit einer Mischung von Natriumcarbonat & Natriumhydrogencarbonat experimentiert hat. Was ändert das am PH-Wert?

    Hallo Lutz,

    ich verwende bei einem meiner Becken seit Jahren Natriumkarbonat im Nachfuellwasser. Dieses befindet sich in einem 25l Kanister unterhalb des Aquariums und wird ueber einen Niveauschalter so geregelt, dass es die Verdunstung kompensiert. Grund ist der etwas schlappe PH-Wert und der natuerliche Verbrauch an Karbonaten. Das Verhaeltnis von Karbonat zum
    Wasservolumen im Kanister ist nicht ganz einfach zu errechnen, da hier auch die individuelle Verdunstungsrate eine Rolle spielt. Das Ergebnis ist mittlerweile ein PH von 7.9-8.2 und eine KH von ca. 7-8. Man kann, je nach Problem, auch einen Mix von Natriumhydrogenkarbonat und Natriumkarbonat ansetzen, der dann aehnliche Ergebnisse bringt. Das Calciumchlorid ist der taeglichen Dosierungsmenge angepasst.
    Gruss
    Hajo

    Hi Gordon,

    .............. Hat ja keiner so ein Becken. Und ich weiß auch, dass ich nur mit Leiter und Zange hantieren muss. Aber ich will es ja so. Und falls es mir in ein paar Jahren zu müßig wird, sage ich mal so: Das Glasbecken ist in einer Meerwasseranlage nicht wirklich die teuerste Komponente....

    Viele Grüße,
    Jan

    Hallo Jan,
    genau so habe ich frueher auch gedacht. Mein Aquarienbauer hatte mich damals angefleht, die Breite von 1m schnell zu vergessen. Aus heutiger Sicht bereue ich meine damalige Sturheit, denn Scheiben zu putzen wird zu einer richtigen Aufgabe. Ohne ein selbstgebasteltes Instrument wie Klinge mit Halter am Besenstiel ist nichts zu machen. Auch der Gedanke die Front im Halbdunkeln zu lassen, nutzte nichts. Algen wachsen dort auch! Haette ich mich vor Jahren nicht so in diese Groessenordnung verbissen, waere der Arbeitsaufwand beim Reinigen der Frontscheibe keine so grosse Herausforderung. Das man aus Fehler oft nicht lernt, zeigt mein zweites Beispiel. Als vor ein paar Jahren ein Becken erneuert werden musste, entschloss ich mich wegen des optischen Eindrucks fuer eine Hoehe von 85cm. Gut fuer die Optik, weniger gut fuer das Hantieren in Bodennaehe. Diese Prozedur ist aehnlich umstaendlich, wie beim vorherigen Beispiel. Ohne selbstgebastelte Hilfsmittel gehts gar nicht. Es wird immer eine meist langwierige und oftmals von "Unfaellen" begleitete Prozedur Positionen von Tieren in Bodennaehe zu veraendern oder, was noch komplizierter ist, Tiere in die richtige Lage zu bringen. Unfaelle mit Schaeden sind da an der Tagesordnung. Dies sind meine beiden Beispiele fuer eine persoenliche unorthodoxe Planung, entgegen vieler Warnungen und gut gemeinter Ratschlaege von Aquarienbauern und "leidtragenden" Aquarianern, die genau so unbelehrbar und stur waren, wie ich zu damaliger Zeit. Um auch noch genug Zeit zum Entspannen vor dem Becken zu finden, sollte man das fast alltaegliche Hantieren auf ein gesundes Minimum beschraenken. Nur so kommt keine Unlust auf.
    Gruss Hajo


    Hallo,

    das legt der Produktname zwar nahe, aber dieses Wunder kann Bacto Balance - leider - nicht leisten.

    Grüße
    Ingrid

    Hallo Ingrid,
    das kann man so nicht behaupten. Ich habe mit BB in dieser Hinsicht die besten Erfahrungen gemacht.
    Das ehemals ungleiche Verhaeltnis von relativ wenig Phosphat zu relativ viel Nitrat hat sich mit der
    Zeit unter Verwendung von TM BB in ein besseres Verhaeltnis gewandelt. PO4 alt =0.08 in PO4 neu = 0.03
    und NO3 alt = 12 in NO3 = 5 ; Seit ewig Gedenken bewegten sich die Werte wie eine Wippe, mal war Nitrat
    wesentlich hoeher, mal das Phosphat. Das hat jetzt ein Ende.
    Eines versuche ich nicht, naemlich moeglichst nahe an die Limittierungsgrenze zu kommen. Ich nutze das
    Produkt nur, um ein besseres Gleichgewicht zu erreichen. Natuerlich auch niedrigere Werte.

    Gruss
    Hajo