Beiträge von hajo

    Hallo Mike,

    urlaubsbedingt eine leicht verzögerte Antwort.

    Letzteres zuerst, ich würde PRO-CORAL K+ und A- ELEMENTS und ELIMI-NP dosieren. :smiling_face: Du kannst auch die Kombination NP-BACTO-BALANCE, PRO-CORAL A- ELEMENTS und entsprechend etwas weniger Wodka probieren, das NP-BACTO-BALANCE ist aber gerade beim Phosphat etwas weniger effizient.

    Gruß

    Hans-Werner


    Hallo Hans-Werner,

    Ist diese Methode in Bezug auf die zusaetzlichen Elimi-Np-Gaben ebenso für Becken ohne Abschaeumer zu empfehlen oder sollte man die Finger davon lassen? Wie Du weisst, nutze ich das BB mit A-Elements schon lange Zeit. Theoretisch koennte die Elimi-Np-Zugabe mir helfen die Werte besser zu optimieren. Was aber sagen die Bacs dazu? Abbauprodukte können nicht abgeschaeumt werden. Reicht es, mit halber Dosierung von Elimi-Np einen Versuch zu wagen? Oder wird das kontraproduktiv?
    Gruss
    Hajo
    Gruss
    Hajo


    Hallo Hajo,
    und am schlimmsten ist es, wenn solche Fehlinformationen vom "Fachhandel" weiter getragen werden. Erst letzte Woche bei uns in der Nähe so erfahren. Maxspect= der größte Müll war dort vom Besitzer des Ladens zu hören.

    Hallo Hauke,

    manch ein sogenannter "Händler" wird mehr oder weniger an seinen Großhändler oder seine Lieferanten gebunden sein (aus Gründen des Rabatts, Beteiligung an Sammelbestellung/Transport oder ähnlicher Zwänge). Deshalb fallen bei denen auch die Aussagen zur Qualität der jeweiligen Objekte recht unterschiedlich aus. Sollte nicht sein, doch die Praxis ist anders. Einige nehmen sich ja nicht einmal zusammen, wenn es um die persönliche Bewertung des Mitbewerbs in Ihrer Nähe geht. Reine Charakterschwäche. Auch hätten Einige lieber etwas anderes machen sollen....
    Gruß
    Hajo

    Mir werden bei der Lampe eigentlich immer die gleichen 2 Ursachen genannt. Zum einen sind die PAR-Werte wohl deutlich zu schlecht für SPS (glaube ich selbst nicht) und zum anderen wird "Strahlungsstress" genannt. Quasie das irgendwas in dem Lichtspektrum den Acros nicht gefällt. Das wäre wohl eher mein Ansatzpunkt. Mein Händler erzählte mir davon, dass er 2 Maxspect umtauschen musste, da mit den LED-Pads bei denen was nicht stimmte und die wohl nicht ihre Leistung gebracht haben.


    Hallo Eric,

    die oben genannten "Informationen" wuerde ich als wenig serioes bewerten. Man befrage immer diejenigen, welche unter aehnlichen Bedingungen (Besatz) diese Lampe jahrelang im Einsatz haben. Nur vom Hörensagen ist noch keine Lösung gefunden. Es wird viel gesponnen in der Szene. Schon gar, wenn der Gesprächsstoff sich um Technik und Supplemente dreht. Hier wird oft Fiktion und Wirklichkeit miteinander vermengt. Ein Problem in vielen Faellen ist das Fehlen der Kontinuität bei der Fehlersuche. Meist wird auf halber Strecke abgebrochen und sich, aus welchen Gründen auch immer, auf Spekulationen beschränkt. Das führt aber zu nichts, nur eben zu diesen wirren Spekulationen. Dass einige Maxspects mal umgetauscht, bzw. mit Hilfe von Reparatursets oder Einsendung der kompletten Leuchte, wieder auf Vordermann gebracht wurden, ist bekannt und als Problem zu vernachlässigen. Diese damaligen Probleme hatten nichts mit Strahlungsschaeden zu tun, eher mit dem Gegenteil. Geh' einmal davon aus, dass von dieser Leuchte keinerlei Gefahr droht. In meinem Umfeld gibt es mindestens 5 sehr positive Bewertungen. Noch dazu langjährige.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Eric,

    ich fürchte, Du suchst jetzt in der falschen Ecke. Meine Maxspect 160W 16000k hängt bereits seit einigen Jahren über einem Becken mit Acros, Stylos, Montis und etlichen LPS. In dieser Zeit ist der Bestand mehrere Male durchforstet worden, und der Händler hat sich über die Ableger gefreut.
    Bei den Aquarianerfreunden in meinem Umfeld sieht es nicht anders aus. Nur, dass dort mehr der Schwerpunkt verstärkt auf Acroporen liegt. Wir haben keinerlei Defizite beim Einsatz dieser Lampe beobachten können. Ganz im Gegenteil. Vom Leuchtmedium her gesehen, kamen wir alle von unterschiedlichen Techniken ( T5, HQI oder bereits andere LED). Je nach Tierart sind zwar in manchen Faellen leichte Anpassungsschwierigkeiten zu beobachten gewesen, die sich mit der Zeit aber behoben haben. Dass sich, je nach Leuchtmittelwahl und Farben, eine bestimmte Koralle, farblich so oder so präsentiert, ist allseits bekannt. Hat aber keine Auswirkung auf ihr Gesundheit, solange die Lichtmenge, bzw. Spektrum nicht aus dem Ruder läuft.
    Uebrigens, falls diese Lampe lichttechnisch nicht einwandfrei sein sollte, warum beginnen die Ablösungen nicht an den empfindlichen Spitzen der Korallen, sondern an deren Basis?
    Irgendwie nicht logisch.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Hans-Werner,

    einmal abgesehen von der noch nicht beantworteten Frage von Bernd, gibt es auch für mich einen ungelösten Denkansatz.
    Frage: Ist es möglich oder vielleicht in bestimmten Situationen auch sinnvoll BactoBalance und Elimi NP zusammen im Verhältnis 50:50 zu dosieren?
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    Ich sehe noch eine andere Möglichkeit das Interesse der Garnelen an den Glasrosen zu forcieren. Mit dem zusätzlichen Einbringen von anderen "Restevertilgern", die in Konkurrenz zu Wurdemanni & Co stehen, wie z. B. andere Garnelen Arten, gelingt es oft die anfallenden Futterreste so knapp zu halten, dass nicht mehr ausreichend Fremdnahrung fuer alle vorhanden ist.
    Das löst dann sicherlich wieder ein gesteigertes Interesse an ihrer natürlichen Mahlzeit aus.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Rudi,

    die benötigte Anzahl von Garnelen kann man nicht an der Literzahl des Aquariums festmachen, sondern an der Groesse der Glasrosenpopulation. Diese ist wiederum abhängig von den Nährstoffen im Wasser bzw. der Fütterung der anderen Insassen. An diesen Schrauben wuerde ich drehen. Persönlich wuerde ich erst einmal die Fütterung zurückfahren und die Anzahl der Garnelen verdoppeln. Wenn dieser Versuch keinen mittelfristigen Erfolg zeigt, kannst Du immer noch über Falter nachdenken. Die Reduzierung einer solchen Menge von Aiptasien erfordert auch eine adäquate Menge von Fressfeinden. Sind diese nicht vorhanden (welche auch immer) wird die Situation zunehmend aussichtsloser und man muss über andere Möglichkeiten nachdenken. Da Du aber hin und wieder längere Zeit abwesend bist, wird das Einbringen von Fressfeinden die beste Lösung sein. Nur sollte man schnell handeln, die Glasrosen nehmen keine Rücksicht auf Dienstreisen oder Urlaub. :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Das alte Thema Glasrosen beschäftigt nun auch mich mal wieder. Durch gute Fütterung mit allerlei Feinfutter vermehren sich die Rosen bei mir derzeit explosionsartig, die Teile wachsen mittlerweile schon auf freien Sandflächen. Im November wurden bereits 9 Sedicaudatas von Claude eingesetzt von denen ich nachts maximal 3 Tiere sehe. Die sind entweder fressfaul oder kommen nicht hinterher.


    Gibt es noch andere Fresser im Becken? Falls Fische vorhanden sind, ist die Fütterung stark zu reduzieren. Die Garnelen gehen den Weg über aromatische und bequeme Nahrung. Den einzigen Erfolg, den ich mehrfach hatte, war die Aufstockung bereits vorhandener Garnelen. Nach dem Motto: Viel Frassdruck führt zum Erfolg. Und der war sicher!
    Gruss
    Hajo

    Hi,

    Ich habe mal gehört oder gelesen das Mandarinenfische das mit der Hülle zum schlafen auch machen.
    Korrigiert mich bitte wenn diese Info falsch sein sollte.

    LG
    Ines


    Hallo Ines,

    Ich denke, wir müssen hier einen kleinen Unterschied beachten. Es gibt einige Fischarten, die produzieren eine Schleimhuelle ausschliesslich für die Nacht zum Schutz vor Räubern. Nicht, dass sie dadurch unsichtbar waeren, das Gespinst hilft aber u. a. den Eigengeruch zu daempfen. Somit wird ihr Auffinden in der Nacht durch Nachtjaeger erschwert. Auch ist diese täglich aufs Neue produzierte Hülle ein guter Schutz gegen nächtlich aktive Parasiten. Der Mandarin hingegen besitzt eine permanent dicke Schleimhuelle. Diese haelt ebenso Parasiten und Raeuber ab und ist giftig. Er "spinnt" sich fuer die Nacht auch nicht ein. Jedenfalls konnte ich das nie beobachten. Durch diesen relativ dicken Schleimmantel ist der Fisch permanent rundherum geschuetzt. Es koennte natürlich sein, dass dieser Mantel unter gewissen Umstaenden hin und wieder erneuert werden muss. Nur eine Hypothese.
    Gruss
    Hajo

    Hallo farshad,

    Versuch's doch mal mit Amblyeleotris aurora, als Paar. Farblich sehr schoen. Besonders das Männchen. Meine beanspruchen nicht viel Platz. Mehr als 30cm entfernen sie sich nicht von ihrer Wohnhöhle, die sich unterhalb einer Acanthophyllia befindet.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Christoph,

    der Übergang zwischen lebendem Korallengewebe und Kalkskelett ist ein sehr empfindlicher Bereich. Beim Erwerb einer Koralle ist penibel darauf zu achten, dass hier keine Gewebedegeneration stattgefunden hat. Sei es durch vorangegangene Störungen der Wasserqualität oder durch mechanische Verletzungen, wie z. B. Transportschaeden etc., die das Gewebe zwischen den Polypen in Mitleidenschaft ziehen, bzw. einreissen lassen. Dieser Ort ist anfällig für Infektionen und Bohralgen, die unter Umständen einen natürlichen Heilungsprozess erschweren. Deswegen kann man in solchen Situationen leider nicht voraussehen, wo die Reise hingeht. Das Ablösen kann sich fortsetzen oder auch zum Stillstand kommen. Die geschädigten Bereiche werden nicht wieder neu von Gewebe überzogen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Christoph,

    Mal abgesehen von den momentan gemessenen Werten, hat das Becken in der Vergangenheit eine Berg- und Talfahrt durch unterschiedliche Plagen und deren chemischer Behandlung erfahren müssen. So eine relativ geringe Menge Wasser ist mit chemischen Mitteln auch relativ leicht aus dem Tritt zu bringen. Größere Pötte verzeihen Dosierungsfehler oft eher, als es in einem kleinen Becken der Fall wäre. Durch die vorangegangenen Behandlungen sind sicherlich biologische Abläufe gestört worden. Wie sich diese Eingriffe auf das Beckenmilieu ausgewirkt haben,, kann man schwer abschätzen, da eine vollständige Regeneration der Beckenbiologie nicht ausschließlich von NO3- bzw. PO4-Werten abzulesen ist. Weil Euphyllia & CO nährstoffreicheres Wasser mehr lieben, als z. B.Acroporen jeglicher Art, könnte hier schon die Ursache für die Gewebeablösung liegen. Ich persönlich kann in meinem Becken Wohlfühl-Reaktionen reproduzieren. Wenn zu wenige Nährstoffe vorliegen, öffnet sich diese Koralle auch nur mit der Hälfte ihres sonstigen Volumens. Umgekehrt, wenn sie in voller Pracht sich zeigt, ist sicher die Wasserbelastung auch etwas höher. Die Blasenkoralle zeigt ein natürliches Verhalten, so weit man das per Bild beurteilen kann. Obwohl beide die gleichen physiologischen Bedürfnisse haben, halte ich die Hammerkoralle doch für empfindlicher. Die Zugabe von Additiven in jetziger Form ist vielleicht eine Möglichkeit die Nährstoffe wieder ins Lot zu bringen. Es ist aber auch ein Drehen an zwei unterschiedlichen Schrauben. Und damit wird eine Auswertung unsicher, weil die erfassten Werte auch nur Momentaufnahmen sind, und die Zeiten zwischen den Messungen im Dunklen liegen.
    Ich mag vielleicht nicht richtig liegen mit meiner Kurzanalyse, doch stellt sich mir noch eine andere Frage: War vielleicht das Tier beim Kauf schon vorgeschädigt? Oft beginnen die späteren Probleme bereits hier. Aus Unkenntnis nicht genau hingeschaut oder auch gar nicht gewusst, wo die neuralgischen Stellen an einer (bestimmten) LPS zu finden sind? Alles das ist dann leider von außen per Analyse in Bildform und Text nicht mehr zu verifizieren.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Daniel,

    so, wie von Hans-Werner beschrieben, funktioniert das bestens. Das spaetere Nadelöhr hierbei ist die Verhinderung einer Gewebsneukrose. Deswegen ist sauberes Wasser und eine gut bestroemte Stelle Pflicht bei der Nachsorge. Auch ist der Tip mit der Jodloesung ein vernünftiger Vorschlag.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Marco,

    ist mir schon klar. Du sprichst doch selbst von Peaks. Das sind sehr kurzfristige Erscheinungen. Vergleichbar haetten wir es jetzt mit einem mehr als 8-woechigen Dauerpeak zu tun. Selbst wenn die Kette irgendwann durch irgendwas vor dieser Zeit kurzfristig unterbrochen worden wäre, ist doch bis heute genug Zeit verblieben, um eine Reduktion aufzuheben. Wasserwechsel und ein nachweisbarer guter Sauerstoffgehalt haben in dieser relativ langen Periode an der Misere auch nichts verändert. Bei meinen Überlegungen gehe ich natuerlich von einer genauen Überprüfung der Wasserwerte aus. Falls da ein Komma verrutscht sein sollte, liegt der Fall natürlich anders.
    Gruss
    Hajo

    Natürlich kann Marco auch mit seiner Theorie von der Unterbrechung der Denitrifikationskette Recht haben. Dann müßte man aber meinem Verständnis nach Nitrit odr Ammonium nachweisen können, oder sehe ich da etwas falsch? Vielleicht können sich die Chemiker (Hans-.Werner Balling / Armin Glaser) mal dazu äußern


    Hallo Bernhard,

    das ist ein guter Gedanke. Vielleicht gibt es ja doch etwas zwischen Himmel und Erde, an das wir nicht denken oder von dem wir (noch) nichts wissen.

    Gruss
    Hajo


    ......Ehsan hat dann Wasserwerte in seinem Labor geprüft, alles soweit okay, bissl Abweichung in PO4 und NO3 zu meinem Ergebnis aber das war es. Dann sind wir alles durchgegangen und des Rätsels Lösung war der Zusammenbruch der Denitrifikationskette. Irgendwas, was auch immer hat den Kreislauf zerbrochen. Nachweisbar war wie gesagt NIX !
    Marco


    Hallo Marco,

    NO2 und NH4 waren nicht auffällig. PO4 und NO3 ebenfalls nicht. Wenn der Pfad unterbrochen wäre, gaebe es hier schon einen Hinweis. Innerhalb von ca. 2 Monaten und einer guten Sauerstoffsaettigung! sollte sich diese Reduktion wieder in Richtung Oxidation bewegen. Es sei denn, irgendeine andere Quelle verhindert das. So gesehen liegt der Gedanke eines permanent toxischen Einflusses nahe.

    Gruss
    Hajo

    Ich nehme an, es geht um die ersten beiden Bilder. Die Aufnahmen vom anderen Becken sollten nur zeigen, wie sich trotz des Wildwuchses Korallen
    arrangieren können. Auf den ersten beiden Fotos sind keine Krusten oder Roehren zu sehen. :confused_face: Ich werde den Teufel tun! Bei völliger, geistiger Umnachtung
    koennte das allerdings geschehen. :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo

    Hallo Mirco,

    Es ist zwar gut, dass Du daran erinnerst. Hauke, Gerhard, Bernhard und Peter haben doch mögliche Ursachen aufgezeigt, deren Überprüfungen noch nicht stattgefunden haben. Zumindest konnte man darüber nichts lesen. Für mich kann der angesprochene "Raumduft" eine Ursache sein. Ebenso einige Metall/Kunstoffvergiftungen, die mit dem Wasser in Verbindung stehen. Vor nicht allzu langer Zeit stand ein Bekannter vor aehnlichem Problem. Ehe wir herausfanden, dass der Kleber vom neu gelegten Teppichboden die Ursache war, ging einige Zeit ins Land. Der Themen Starter hat doch bereits in diese Richtung einer toxischen Ursache gedacht. Eine penible Ueberpruefung, inklusive Ausschlussverfahren, setze ich da voraus. Was wir jetzt noch brauchen, ist erst einmal eine Rückmeldung.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Ines,

    Ich hatte bereits auf die längere Inkubationszeit hingewiesen. Außerdem sollte nach einer Zeit von 7 Wochen der Erreger aus dem Becken verschwunden sein. Falls aber über die verbliebene Valencienna dennoch der Zyklus intakt war, ist das zwar eine Hypothese, aber kann keinesfalls die direkte Ursache für den Tod gesunder Neuzugaenge sein. So etwas passiert nicht auf einen Schlag mit allen Fischen. Das käme erst nach etlichen Tagen, bzw. Wochen zum tragen. Cysten im Bodengrund bedürfen einer bestimmten Zeit um sich als Schwärmer zu bilden und den Fisch zu befallen. Hier verbleiben sie als Trophozoiten für einige Tage im Wirtsgewebe und fallen dann als Cysten ab. Hiernach bildet jede Cyste ihre Schwärmer, die wiederum ihren Wirt suchen. Auch das ist mit einer gewissen Zeitspanne verbunden. Ist der Wirt in 48 Stunden nicht gefunden, sterben sie ab. So verlaeuft in Kurzform der komplette Zyklus.
    Du siehst, dieser Vorgang dauert wesentlich laenger, als er den Neuzugängen in max. 2 Tagen gefährlich werden koennte. Schwächung des Immunsystems durch was? Die Parallele zu den Todesfällen vor 7 Wochen ist doch offensichtlich.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Daniel,


    Ich habe mir noch einmal ganz private Gedanken über die "Lückenfüller" gemacht. Es wäre gut möglich, in gewisse Lücken Alveopora und Goniopora zu "pflanzen". In Torben's Fred
    "Nuetzlinge, die in keinem Bestand fehlen sollten....." kannst Du auf Seite 4 mit den ersten 2 Bildern diese Konstellation sehen. Weitere Eindruecke eines gewollten Zusammenwachsens folgen weiter unten. Man sollte es nicht unbedingt als Dickicht wachsen lassen. Es sei denn, es gefällt oder es hat andere Gruende. Als Anschauungsmaterial, wer mit oder wer gegen wen, ist es allemal brauchbar. Bei der Alveopora hatte ich wenig Bedenken, bei den Gonioporen sollte man vorher die sehr unterschiedliche Nesselkraft testen. Alles in allem gibt es für mich keine optisch reizvollere Konstellation: statischer Acroporawuchs, aufgelockert durch dichtes und hin und her wogendes Polypenfeld. :]
    Gruss
    Hajo

    Hallo Hauke,

    so verschieden mancherlei Weltanschauungen sind, so verschieden können auch Begriffe wie "Super" sein. Die reine Annahme einer "super" Wasserqualität ist bestimmt kein guter Ausgangspunkt für eine Analyse. Dass ein Sauerstoffdefizit vorliegt, ist anzunehmen. Beweisen lässt sich so etwas nur durch die Betrachtung der Wasserte und deren logischer Interpretation.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Ölfinger
    Bist Du sicher mit den Pünktchen, sehr ungewöhnlich für A. Ocellaris. Haben sie eine Anemone? Die nesselt die Parasiten meist zu tode...

    Liebe Grüsse
    Knut


    Hallo Knut,

    auf diese Steilvorlage musste ich antworten. :grinning_squinting_face: Wahr ist, dass es eine Anzahl von Erregern gibt, die zu unterscheiden einem Laien schwer fällt. Unwahr ist aber Deine Annahme (ich hoffe, es ist keine Behauptung), dass die Anemone den Fisch vor dem akuten Befall sicher schützen kann. Das gehört in Grimms Märchen. Eine gewisse Schwächung bzw. Reduzierung der Schwärmer wird wohl auf der Oberfläche der Wirtsanemone stattfinden, wie es ebenfalls bei dichtem Korallenbestand zu beobachten ist, kann aber bei einem starken Ausbruch den Wirt niemals vollends schützen. So gesehen, sollte man nichts Ungeprüftes verbreiten, denn es ist gut möglich, dass sich jemand darauf verlässt. Der wäre dann verlassen genug. Das ist dann auch kontraproduktiv für dieses Thema.
    Gruß
    Hajo

    Langfristige Alternativen kann es nicht geben, da bei dichtem SPS-Wuchs alles unterhalb abgeschattet wird. Bis hin zur völligen Dunkelheit. Moechte man vielleicht anfangs nicht glauben, vor allem bei neu eingerichteten Becken nicht, da hier meist die winzigen Ableger erst zögerlich starten. Das aendert sich bei guten Wasser/Llicht-Bedingungen völlig. Manch einer hat später Mühe, sich einige kleine Schneisen zwischen den Korallen zu bewahren.
    Gruss
    Hajo