Beiträge von hajo

    Hallo Harry,

    Erbul hat schon einen guten Tipp gegeben. Der Navarchus ist ein Kandidat für die Glasrosen. Allerdings auch für Scheibenanemonen und Krusten. :frowning_face: Allerdings: Ausnahmen bestaetigen die Regel. Persönlich glaube ich, dass die meisten grossen Kaiser die Aiptasien auf dem Speiseplan haben.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,


    ich möchte hier einmal für die Pflege von Seeanemonen eine Lanze brechen. Allerdings würde ich nie eine Seeanemone per Internet bestellen wollen! Das Risiko ist mir zu groß, ein krankes (bakterielle Infektion) oder verletztes Tier zu erwerben. Eine Vor-Ort-Besichtigung beim Händler unseres Vertrauens ist die weitaus bessere Wahl! Allerdings habe ich hier auch schon Anemonen durchs Becken treiben sehen, die auch langfristig nicht mehr in der Lage waren, ihren Stamm festzusetzen. So etwas, wie auch Verletzungen des Gewebes oder wie Risse im Fußbereich, sowie krankhafte Ausbleichungen etc., wären hier im Gegensatz zu den verschickten Exemplaren, unmittelbar zu erkennen. Der Leidensweg der empfindlichen Anemonen ist nicht zu unterschätzen. Verweilen in der Fangstation, im Großhandel, im Einzelhandel. Die Dauer und die Transportbedingungen so einer Odyssee kann bereits starken Einfluss auf die Gesundheit der Tiere nehmen, bevor wir die Tiere zu Gesicht bekommen. Wird dann das so geschwächte Tier in ein Milieu versetzt, welches aufgrund nicht stimmiger Wasserparameter, nicht ausreichender Strömung und ungenügender Sauerstoffsättigung, und zu guter Letzt einer zu schwachen Beleuchtung, noch nicht einmal den Mindestanforderungen dieser Art entspricht, endet es meist als Fiasko. Ein „frisches“ Becken ist ebenfalls nicht zu empfehlen. Macrodactyla doreensis ist eine relativ gut haltbare Anemone. Es gibt weitaus empfindlichere Arten. Höchstwahrscheinlich kommen auch von dort die meisten negativen Berichte. Einen Besatz mit „Anemonenfischen“ würde ich unbedingt anstreben. Allerdings erst eine Weile nach der Einbürgerung der Anemone, und dann bitte noch auf das entsprechende Größenverhältnis von Anemone zu Amphiprion achten. Sonst wird ebenfalls nichts daraus!

    Gruß

    Hajo

    Hallo Ralf,
    das Verschwinden der "Pünktchen" bedeutet nicht, daß auch damit der Erreger aus dem Becken veschwunden ist. Der Lebenszyklus dieses Parasiten durchläuft mehrere Stadien, wobei wir nur das für uns optisch wahrnehmbare Stadium erkennen können, nämlich die Trophozoiten als weissliche Pusteln. Wenn diese unter der Fischhaut genug Nahrung aufgenommen haben, das Heranwachsen ist stark temperaturabhängig (4-14 Tage, je nach Höhe der Beckentemperatur), schlüpfen sie aus der Fischhaut, bilden auf dem Boden liegende Zysten und teilen sich als freibewegliche Schwärmer, wieder temperaturabhängig, nach 7-48 Stunden in ein Mehrfaches ihrer ursprünglichen Population. Wenn du also nichts mehr siehst, haben zwar die Erreger ihren Wirt verlassen, (die Fischhaut repariert sich in der Anfangsphase oberflächlich relativ schnell), sie befinden ich aber jetzt in einem anderen Stadium, welches reichlich Potential für die nächste(n) Welle(n) bietet. Knoblauch und Vitamine können zwar das Immunsytem des Fisches stärken, den Erreger bekämpfen sie direkt aber nicht. Je nachdem wie die Umstände es hergeben, sind kleinere oder größere Verluste zu erwarten.
    Ich fände es gewinnbringend für unser Verstehen um die Fischkrankheiten, wenn du uns auf dem Laufenden halten würdest, auch gerne mit Fotos. Bitte auch, wenn es nicht positiv endet. Das fühlt sich manchmal unangenehm an, ist aber wiederum Teil einer solch speziellen Diskussion. Der überwiegende Anteil hilfesuchender Frager hat leider die schlechte Angewohnheit sich nicht mehr zu melden. Man kann dann nur noch raten......
    Gruß
    Hajo

    Bei Betrachtung der Bilder kam mir Dietmar's Fiasko in den Sinn. :loudly_crying_face:
    Sorry, Didi, ich nehme sofort wieder den Finger aus der Wunde! :O

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,


    möglicherweise treibt Toto etwas anderes um. Er bekommt das Ergebnis als Werte unterschiedlicher Messverfahren, die ihm im Endergebnis Aufschluss über seinen PO4-Wert geben sollen. Erwartet hatte er etwas anderes. So weit so gut. Wenn es für ihn jetzt zwischen den ermittelten Werten der unterschiedlichen Verfahren auch noch eine Verhältnismäßigkeit gäbe, wäre ein Faktor zur Umrechnung die Lösung seiner Probleme. Ähnlich der Brennwertanalytik Kcal vs Kjoule. Das Beispiel hinkt entsetzlich, mir fällt aber im Moment kein anderer plastischer Vergleich ein. Für einen Anfänger ist es bestimmt nicht leicht, zwischen dem einen und dem anderen Verfahren zu unterscheiden, geschweige denn es korrekt zu interpretieren und es dann ins richtige Verhältnis zu setzen. Wenn dann noch der (für mich) notwendige Hinweis auf die Methode des Verfahrens fehlt, ist eine große Verwirrung das Ergebnis und kann zu völlig falschen Rückschlüssen führen.
    So ist es ja auch gewesen.
    Peter hat den Unterschied mit dem Hinweis auf das „Lametta“ sehr schön auf den Punkt gebracht. :grinning_squinting_face:

    Gruß

    Hajo

    Hallo Max,


    ich hoffe, deine Frage ist nur theoretischer Natur. Anhand des zur Verfügung stehenden, zu schreddernden Materials wird leicht auf die Defizite des Pflegers zu
    schließen sein. Deswegen sind die Wortmeldungen auch nicht so zahlreich? WAR EIN WITZ! :grinning_squinting_face:

    Ich nehme einmal an, dass die handelsübliche Ware weniger Aufwand bedeuten wird. Deine abgestorbenen Korallen müssten einem Laugenbad unterzogen werden
    (Kosten!), damit die noch vorhandenen organischen Substanzen restlos entfernt werden. Die so behandelten Skelette müssen anschließend ausreichend gewässert werden. Bezüglich der Konzentration und Menge der eingebauten chemischen Stoffe vermute ich auch Unterschiede im Verhältnis. Korallenbruch aus der Natur wird sicherlich weit geringere Stoffe (z.B. PO4 und Spurenelemente) aufweisen, als jener aus einem geschlossenen System, welcher jahrelang weit höheren Nährstoffen ausgesetzt war, und vielleicht auch noch lange Zeit mit schwer kalkulierbaren Additiven unkontrollierbarer Art versorgt wurde. Es stellt sich hier auch die Frage, welche Korallenart baut hier was und wieviel ein? Ansonsten ist das eine interessante Frage, auf die bestimmt Hans-Werner eine passende Antwort geben kann.


    Gruß

    Hajo

    Hallo Klaus,

    ich hatte ja schon geschrieben, dass es auch positive Berichte gibt. Deiner ist so einer. Ich selbst habe ebenfalls über längere Zeit Macropharyngodon-Arten mit Garnelen gepflegt. Habe auch darueber berichtet. Es wurden leider manchmal die Garnelen weniger. Ich habe das damals auf das Alter der Tiere zurueckgefuehrt. Seit Corinna's Bericht vom September 2014 denke ich etwas differenzierter. Ihrem Bericht zufolge wurden ihre Garnelen (Lysmata) regelrecht zerfetzt. Es ließe sich keine Garnele zusammen mit den Bipartitus halten. Nachdem diese entfernt wurden, klappte es wieder mit den Garnelen. Das ist die Kehrseite. Seitdem hadere ich mit einer absoluten Empfehlung. :frowning_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo Markus,

    ich beziehe mich da z .B. auf Sprung, der die Vermehrung von Heteractis magnifica durch Longitudinalfission und/oder Vermehrung durch Fussscheibenlazeration beschreibt. Es gibt noch einige andere Beispiele fuer sexuelle und asexuelle Reproduktion. Bei der hier diskutierten Macrodactyla doreensis sind Erfahrungsberichten zufolge ebenfalls die Longitudinalfissionen möglich.
    Das Feld der Reproduktion von Seeanemonen zu beackern, ist eine abendfüllende Aufgabe. Es gibt Transversalfission, Keimzellenabgabe, simultane Hermaphroditen usw., manchmal sexuelle und asexuelle Varianten ein und derselben Art. Erschwerend kommt hinzu, dass es wenig Berichte über die Fortpflanzung grosser Seeanemonen im heimischen Aquarium gibt. Mangelnde Gesundheit und Pflege machen oft einen Strich durch die Rechnung.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Dave,

    alles, was Macropharyngodon heißt, ist in puncto Vergesellschaftung mit Garnelen, Krebsen und Schnecken mit Vorsicht zu betrachten. Schau dir mal das "Fresswerkzeug" dieses Fisches an, und du weisst, was ich meine. Ich habe es selbst ueber längere Zeit versucht. Nur mit maessigem Erfolg. Die Garnelen wurden immer weniger. Allerdings ging das nicht von heute auf morgen, sondern über einen langen Zeitraum von ca. 1,5 Jahren. Ich denke, dass die Fische sich erst fuer die Garnelen interessiert haben, als sie schon eine gewisse Groesse erreicht hatten (die Fische, nicht die Garnelen). :grinning_squinting_face:
    Ich will nicht verheimlichen, dass es auch positive Berichte gibt. Wenn auch wenige. Diese wuerde ich nicht als die Regel ansehen. Dort war der Grund vermutlich ein ausreichendes, optimales Futterangebot?
    Gruss
    Hajo

    Hallo Dave,

    im Prinzip, JA!
    Voruebergehende Vergesellschaftung von juvenilen Macros mit grossen Garnelen möglich. Sehe aber keinen langfristigen Erfolg, da die Übergriffe auf Garnelen z. B. verstärkt in der Haeutungsphase passieren. Da sich die Tiere ja ab und an haeuten müssen, ist die Gefahr permanent vorhanden.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Chris,

    bei diesen Überlegungen steht nicht nur die eigene handwerkliche Faehigkeit zur Disposition, sondern auch der optische Eindruck. Das ist bei einem Kellerbecken anders zu bewerten, als beim Aquarium im Wohnbereich. Da es Rahmen unterschiedlicher Breite gibt, passende Winkelstuecke vorausgesetzt, ist hier auch der optische Eindruck verschieden. Bei deiner angedachten Konstruktion, in Relation zu deinen Beckenmassen, kommt eigentlich nur ein schmaler Rahmen mit entsprechend vielen kleinen Winkelstuecken infrage. Auch die Griffmulden nicht vergessen! Ob das bei Eigenbau immer noch gut aussieht?
    Ich habe keine Chance gehabt, mich an so etwas zu versuchen. :frowning_face: Die Entscheidung hat mir meine Frau aus der Hand genommen. Professionelle Massenfertigung war angesagt! Warum wohl? :loudly_crying_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo Chris,

    such dir ein Geschäft, das auch Insektenschutztueren etc. anbietet. Seitdem ich meine Naokos habe, befindet sich so eine Komplettabdeckung (Alurahmen mit Gaze) ueber dem Becken. Ohne diese Methode waere ich aufgeschmissen. Das Tempo, dass das Männchen beim Anbalzen aufnimmt, treibt es auch oefter ueber die Wasseroberfläche hinaus. Das Gitter mit Rahmen ist eine Spezialanfertigung und deswegen nicht gerade preiswert. Ohne diesen Schutz waere es mir sicherlich noch teuerer gekommen. Bis heute also eine gute Investition, die auch noch passabel ausschaut. Einen Wermutstropfen habe ich noch. Die Lichtstärke der LEDs musste ich etwas anheben, die Gaze schluckt ein wenig Licht. Es gibt aber auch grobmaschigere Gaze, als das normale, handelsübliche Produkt fuer Insektenschutz. Ich habe aber keines gefunden, was UV-resistent genug ist, um lange zu halten. Vielleicht hast du ja mehr Erfolg.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    in die Kritik kann ich mich nahtlos mit einreihen. Die neue Ersatzpumpe fuer ein aelteres, defektes Modell kam auch mit diesen schwachen Magneten. Ich habe dann auf die alten Magneten vom Vorgängermodell zurückgegriffen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Dabibo,

    kann dir mit diesen speziellen Gedanken nicht weiter helfen. Vielleicht macht aber eine andere Methode Sinn. Eines der Becken steht auf einem gemauerten Podest. In diesen sind, abzweigend von der Zentralheizung, einige Schleifen Rohre verlegt worden (Fußbodenheizung). Eine Temperaturregeleinheit wurde installiert, auf die ich aber später verzichten konnte, da das umlaufende warme Wasser der Heizung völlig ausreichte, die Beckentemperatur von 25 Grad im Schnitt zu halten. Die laufenden Kosten gehen im allgemeinen Verbrauch unter. Das ist meine ganz persönliche Alternative zu den ewig steigenden Stromkosten.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Hans-Werner,

    da hast du allerdings nur teilweise recht. Richtig ist, dass Pavona und auch Galaxea grosse Chancen haben zu ueberleben. Ist auch auf meinen Fotos gut zu erkennen, dass sie die Zeit genug hatten, sich zu grossen Bloecken ausbilden zu koennen. Acanthastrea hingegen, und auch Favia/Favites haben trotz mehrerer Anlaeufe bei mir immer das Zeitliche gesegnet. Dafuer hat schon der Ciliaris gesorgt! Es mag auch in manchen Fallen von der Kaiserart abhängen, ob die eine oder andere Koralle ueberleben kann. Mein Chrysurus hat kein Interesse an irgendeiner Steinkoralle, aber jede Scheibenanemonen lutscht er weg. Auch hier macht er einen Unterschied. Er nimmt nur die glatten Exemplare, die genoppten Tiere lässt er links liegen. Eine Garantie wuerde ich bei Grosskaisern nicht abgeben wollen. Hier sollte jeder Interessent herausfinden, was geht oder was nicht. Norbert hatte von dem Fiasko mit Diacanthus geschrieben. Ich hingegen kann das nicht bestätigen. Genicanthus watanabi hat bei einem Freund ganze Bestände von Weichkorallen maltraetiert, obwohl er woanders zahm wie ein Lamm herumschwimmt. Ich koennte noch von Dutzenden solcher Übergriffe berichten. Bringt uns aber nicht weiter, da viel von der Art abhängt, von den Haltungsbedingungen und vom artgerechten Futterangebot.
    Und die Langeweile nicht vergessen!
    Gruss
    Hajo

    Hallo Torben,

    ich bin zwar Hajo und nicht Dietmar , :grinning_squinting_face: Seeanemonen sind ein Kapitel fuer sich. Während meine grosse und vollbesetzte Anemone nie Schaden genommen hat, wurde bei einem Bekannten eine andere Art völlig zerfetzt.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Harry,

    Wimpelfische gehören zu den Chaetodonten. Das sollte dir zu denken geben. Heniochus acuminatus habe ich zusammen mit Sinularia und Sarcophyton gepflegt. Damals allerdings als Einzeltier. Die Übergriffe hielten sich im Rahmen. Wenn ich die Wahl haette, wurde ich Heniochus diphreutes vorziehen. Diese Art scheint sich mehr im Schwarm aufzuhalten als der acuminatus. Außerdem ist diese Arte ein Planktonfresser. Das zielt auf eine Parallele zu einer anderen Falterart, dem Hemitaurichthys. Diese Art wird wegen dieses Verhaltens als groesstenteils reefsafe eingestuft. Somit duerfte dies auch fuer den diphreutes zutreffen. Die Hand wuerde ich dafür nicht ins Feuer legen. Übergriffe sind bei Faltern immer wieder zu beobachten. Es kommt darauf an, ob man sie tolerieren kann oder eher nicht.
    Gruss
    Hajo
    .

    Nu

    Hi Torben

    meine Meinung dazu kennst, es ist weniger die Frage welche sie anfressen, sonderen eher wann?p

    Grundsätzlich würde ich mich aber für NEIN entschieden, auch wenn die ein oder andere Großpolypige oder auch Weichkoralle durchaus ein Versuch wert wäre. Es gibt immer auch die bekannten Ausnahmen an denen scheinbar nie jemand Interesse hat, das muss man dann einfach austesten


    gruß Norbert


    Hallo Torben,

    aus dem Blickwinkel von Norbert wuerde ich das auch so sehen. Ich bin etwas ueberrascht, dass dich dieses Thema wieder umtreibt, wo ich doch in etlichen Diskussionen darauf hingewiesen habe, dass es nicht funktioniert. Die ersten Korallen, die bei mir ausziehen mussten, waren LPS! Und zwar alle! In der Natur scheinen diese Korallen wohl nicht so gefährdet zu sein. Die Kaiser widmen sich lieber den Dingen, die sich zwischen den Korallen und unterhalb von ihnen befinden. Im Aquarium ist das auch so, aber laeuft mangels Masse voellig anders. Mangels vergleichbarer Vielfalt von (Lebend) Futter und durch aufkommende Langeweile!! getrieben, wird oft hier und da eine Geschmacksprobe genommen. Wenn es dann zusagt, gern mehr. Selbst wenn es nur bei einem Versuch bleiben wuerde, die entsprechende LPS wird meist irreparabel geschädigt und ist eine Einladung, auch aus Neugier, fuer den naechsten Kameraden Kaiserfisch im Becken. Fische animieren sich oft untereinander. Das Maul eines Grosskaisers stanzt muehelos groesseren Flaechen in das Gewebe einer Koralle. Im Vergleich ist das Zupfen der Zwergkaiser ein Witz. Weichkorallen, Hornkorallen kann man bedingt mit den Fischen halten. Persönlich wuerde ich sie draussen lassen, bei Zwerkaisern waere das kein Problem. Bei den Grossen muss man immer damit rechnen, dass sie zumindest hin und wieder darüber herfallen. Wenn man die Langeweile ausschließen koennte, waere es noch einmal einen Versuch wert. Aber wie soll das funktionieren? Geb ich den Grossen ein genügend grosses Revier, gemaess ihres individuellen Anspruchs und die noetige Ablenkung, und befriedige ich ihren permanenten Futtertrieb mit natürlichen Futter, damit sie auch ja beschaeftigt bleiben, dann kann auch moeglicherweise die eine oder andere Chance bestehen, einige LPS schadenfrei halten zu können. Aber wie soll das gehen?
    Gruss
    Hajo

    Hallo Timo,

    Versuch doch einmal als "Aufstehhilfe" einen Stein halb über die Kuhle und den Stamm der Anemone zu legen, so dass dieser leicht den Fuss beruehrt. Nicht klemmen, nur etwas beschweren. Ich bin mir nicht sicher, ob du das Tier richtig eingewoehnt hast. Das langsame Angleichen von Temperatur und Salinität ist die beste Voraussetzung und absolute Pflicht fuer eine stoerungsfreie Eingewöhnung. Der Salzgehalt im Transportwasser kann manchmal erheblich von der eigenen Dichte im Becken abweichen. Anemonen, die dieser Prozedur nicht unterworfen wurden, benötigen wesentlich mehr Zeit zum Wasseraustausch und zur Regeneration. Die Starre kann auch ein Zeichen von voruebergehendem Unwohlsein, hervorgerufen durch vorangegangene massive Beeintraechtigung bzw. Stoerung bedeuten, und verschwindet meist mit dem darauffolgenden Wasseraustausch. Dieser kann sich ueber eine laengere Zeit hinziehen. Also Geduld! In einigen Faellen sind auch Lufteinschlüsse im Gastralraum die Ursache.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Bernd,

    auch auf die Gefahr hin, etwas bockig zu erscheinen, teile ich nicht alle deine Argumente. Die Texte der angesprochenen Bücher, insbesondere die Beschreibungen der Korallen, sind doch nicht um diese kleine, grafische Darstellung drumherum geschrieben worden. Das Kästlein mit
    dieser kleinen, aber effektiven Lernhilfe, wird doch nicht das zentrale Thema eines Fachbuches sein, sondern kann doch nur eine Ergänzung zu Bild und Text darstellen. Wie wertvoll dieses "Zubrot" dann sein mag, wird jeder Interessierte für sich persönlich
    entscheiden müssen. Im Grunde genommen ähnelt diese Methode auch den Kurzbeschreibungen in Fossa/Nilsen unter der Rubrik "Aquarienbedingungen". Nur eben als Piktogramm. Es fehlt auch hier oft der Verweis auf die Nesselfähigkeit der jeweiligen
    Arten. Wenn nicht irgendwo im Text verbuddelt, wird so etwas nur bei besonders widerspenstigen Arten oder bei sehr nesselempfindlichen Exemplaren als Warnung erwähnt. Beleuchtung und Wasserbewegung und Haltbarkeit usw. sind auch vertreten.

    Was schadet es also, wenn man an einer bestimmten Stelle der Artbeschreibung noch zusätzliche Kurzinformationen erhält? Wir müssen uns hier nicht streiten. Unsere "verkrauteten" Becken :grinning_squinting_face: sind nicht das beste Beispiel für Nesselschäden. Da muss ich Joe recht geben. Bei dir und bei mir hat man den Dingen seinen Lauf gelassen und die (Becken)Natur hat alles geregelt. In meinem Fall kam noch hinzu, daß ich mich wegen der Großkaiser von speziellen Korallenarten bereits im Vorfeld trennen musste. Was übrig blieb, war kaisersafe und wuchs zusammen. Generell diese Anordnung, wie sie sich bei uns beiden überwiegend in den Becken durchgesetzt hat, ist nicht immer der Wunschtraum der anderen. Ich denke da immer an den Besitzer eines Nano-Beckens, der gerne eine neue Koralle einsetzen möchte. Die Räumlichkeiten sind stark begrenzt und die Korallen im Angebot vielfältig. Was kann er neben was setzen? Berührung wird kaum zu vermeiden sein. Wenn nicht sofort, dann mit Gewissheit später. Ich habe eine wunderschöne Cyphastrea auf dem Boden stehen. In der Nähe befinden sich einige Scheibenanemonen, die sie stark
    nesseln können. Hier muss ich daruf achten, daß die abgeschnürten Teile der Anemonen nicht irgendwann auf der Koralle Platz nehmen. Es wird auch nicht mehr lange dauern, bis eine M. superman eine Tubinaria peltata verdrängt hat. Diesen Typ Montipora habe ich falsch eingeschätzt. Desgleichen hatte ich von einer roten Goniopora berichtet, die ein neu eingesetztes, ebenfalls rotes Exemplar vernesselte und mir ausserdem komplette Schneisen in den Alveoporenwald geschlagen hatte. Es gibt zig- Beispiele für Unfälle" dieser Art. Diese Schäden müssen nicht sein. Man denke nur an den Kauf einer teueren, farblich ansprechenden LPS, die aus Unwissen den falschen Platz neben einer Nesselbombe bekommen hat. Oder das Beispiel der Plerogyra, die einer zu heftigen Strömung ausgesetzt wird. Oder die Tridacna, die man aus Platzgründen in den
    Halbschatten verfrachtet hat. Fazit: Die Tiere sind irreparabel geschädigt und das Loch in der Brieftasche wird auch nicht zur Begeisterung beitragen.

    Ich möchte noch einmal daran erinnern, daß diese grafische Tabelle nicht nur die Aggressivität, Robustheit, Strömung und den Lichtbdarf beeinhaltet, sondern sie hat auch noch einen grafischen Teil mit Farbpunkten für die Platzierung der jeweiligen Korallenart
    im Aquarium. Mehr Hilfestellung in Kurzform geht nicht. Dass nun gerade diese Diskussion sich auschließlich der Nesselfähigkeit widmet, ist dem Themenstarter geschuldet. Darauf bin ich auch eingegangen. Das grafische Element beeinhaltet aber weit mehr als nur
    diese einzelne Rubrik.
    Ich verstehe diese kleine Grafik als Brücke, bestenfalls als Entscheidungshilfe, nicht als Ersatz, das Verstehen um unsere Pfleglinge zu umgehen. Eine absolute Bewertung ist etwas anderes.

    Gruß

    Hajo

    :]

    moin hajo,

    hab gerade das buch hervorgeholt...die tabelle nebst piktogramm haben schon etwas....

    ok, das wären ggfls. nebenkriegsschauplätze und je länger ich das büchlein so durchblättere, je interessanter erscheint mir diese diagramm/poiktogramm geschichte als gesamthinweis.

    hatte dieses buch aber bestimmt schon seit 10jahren nicht mehr im focus.

    Joe, das sind wirklich Nebenschauplaetze. Hinweise deiner Art sind z. B. bei Bornemann als kleiner Extrablock mit eingeflossen. So etwas findet man auch in deutschsprachiger Literatur. Leider oft nicht auf einen Blick zu erkennen. Auch die unterschiedlichen Strategien von Niederen im Kampf um den Lebensraum und die Zusammensetzung verschiedener Nesselgifte waere ein Thema, und noch vieles mehr. Damit waere dieses Diagramm und auch der Anfänger sicher ueberfordert.
    Gruss
    Hajo

    :O;)

    eine auflistung mit hinweisen mag jedoch dem anfänger hilfreich sein.

    oder trägt das zu noch mehr verunsicherung bei?

    so nach dem motto: jetzt weiss ich gar nicht mehr, wo ich etwas hinpflanzen soll....

    Joe,

    gerade um diesen Konflikt geht es doch! Inwieweit sich ein Anfänger mit der Nesselfaehigkeit von Galaxea & Co auskennt, sei noch nicht einmal dahingestellt. Er kennt sie nicht!! Wie man sieht, ist das Interesse doch da. Das zeigte damals auch deutlich die Resonanz in den USA vor ca. 20 Jahren. Da muss man sich schon fragen , warum diese Idee bei uns so stiefmütterlich behandelt wurde. Sind wir alle klueger als unsere amerikanischen Freunde? Vielleicht eher das Gegenteil, da viele Gedanken und Innovationen von dort herueberschwappen und wir sie später aufgreifen und diskutieren.
    Auch ist dies keine wissenschaftliche Untersuchung, eher eine Art empirischer Ermittlung handelsueblicher nesselfaehiger Korallen unter dem Blickwinkel von Licht, Strömung und ihrer Haltbarkeit. Hat das alles etwa ein Anfänger auf dem Schirm? Ich glaube, kaum. Ich muss ehrlich sagen, und das ist kein Witz (auch promote ich nicht diese Tabelle), selbst mir ist in manchen Situationen der Blick in die Tabelle aeusserst hilfreich. Eben weil man fuer jede neue Koralle nicht alle Parameter im Kopf hat. Probieren geht über studieren ist zwar ganz nett, aber wie der Volksmund sagt: Nett ist die kleine Schwester von Sche....! Wir sollten mehr unseren Focus auf den Nachwuchs legen. Wenn die ersten Schritte in die Hose gehen, verlieren die Anfänger leicht den Mut. Um diese ersten Gehversuche zu fördern, ist mir jedes (vernünftige) Mittel recht. Dazu gehört auch die angesprochene Grafik. Joe, du muesstest es doch besser wissen. Du hast das Referenzbuch doch vor dir liegen. Was ist an dieser Art von Information kritikwuerdig? :confused_face:
    Ich bin beileibe nicht der Vater des Gedankens, habe nur auf so eine Möglichkeit aufmerksam gemacht. Aber wenn ich an meine Anfänge denke, und in diesen Diskussionen ist stets der Anfänger im Focus, waere ich sehr dankbar um diese Art von praktischer Aufklärung gewesen. :]
    Gruss
    Hajo

    Hallo Daniel,

    diese Grafik ist keine "Nesselliste", sondern eine Tabelle, der folgende Elemente zugrunde liegen: Lichtbedarf, Strömung, Robustheit und natürlich die Aggressivität jeder dort aufgeführten Koralle. All das wird in einer Balkengrafik in den Bereichen von 1 bis 10 optisch gut dargestellt.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Bernd,
    Hallo zusammen,

    wenn mein Echauffierung jetzt den Eindruck eines Rundumschlags vermittelt hat, liegen dem wohl meine stilistischen Unzulänglichkeiten zugrunde. Das war nicht so gemeint, kommt bei mir leider ab und an vor. Da muss ich wohl noch etwas an mir arbeiten. :frowning_face:
    Ein Nebeneinander eines gesunden Tieres mit einer bereits kränkelnden anderen Art darf man doch nicht vergleichend mit einbeziehen. :confused_face: Wir müssen bei diesen Vergleichen stets von gesunden Tieren ausgehen. Wenn schon verglichen wird, sollte ein guter, gesundheitlicher Zustand immer das Kriterium sein. Eine andere Herangehensweise wäre sinnlos und würde die gesamte Klassifizierung ad absurdum führen.
    Auch ich habe Erfahrung mit zugewachsenen Becken. Hier setzt sich immer die Stärkere durch. Oder die schneller wachsende Art, obwohl in der Nesselfähigkeit weit nach unten gestuft. Das wäre in der Natur auch zu beobachten. Nur für einen direkten Vergleich in pucto Nesselfähigkeit ist dieses Beispiel nichts wert. Hier verdrängt zwar auch eine Koralle die andere, aber es ist ein Verdrängungswettbewerb anderer Art.
    Anbei, als Beispiel für einen Verdrängungswettbewerb besonderer Art, die unten stehenden Aufnahmen. Beim Betrachten dieser Bilder kann mancher auf den Gedanken kommen, von was wird hier eigentlich geredet? Ist doch alles gar nicht so schlimm. Beim näheren Hinschauen wird man aber bemerken, dass die eine oder andere Koralle nicht so sonderlich nachbarschaftliche Gefühle hat. Es werden Nebenbuhler auch einmal rasant über- oder umwachsen. Es sind auch nur solche Arten zu sehen, die sich im Laufe der Jahre durchgesetzt haben, ob durch arteigenen Schnellwuchs oder durch andere lebenserhaltende Strategien. Die "Unfälle" sind logischerweise nicht mehr im Bild, da durch rapide Vernesselung nicht mehr vorhanden.
    Gestern war ich bei einem befreundeten Aquarianer zu Besuch. Der hatte ein Problem mit einer großen Anemone, deren Expansion er unterschätzt hatte und jetzt eine Lösung für die Entfernung des Tieres suchen musste. Das große Tier, mittig im Becken, hatte sich links und rechts "Platz geschaffen" und war drauf und dran die weitere Umgebung zu veröden. Leider gab es keine einfache Lösung, da das Tier seinen Fuß weit unterhalb der Rückwand befestigt hatte. Einzige Lösung wird demnächst das teilweise Ausräumens des Beckens sein. Mit einigem Aufwand und all seinen Nachteilen.
    Ich habe bewusst dieses Beispiel gewählt, da hier gleich mehrere Dinge zusammenkommen. Einmal die (verständliche) Unbedarftheit des Anfängers, dann das Unterschätzen der späteren Größe des Tieres und last but not least die mangelnde Kenntnis über die unterschiedlichen Nesselfähigkeiten unserer Meerwassertiere.
    Das Thema Nesselung ist gewiss vielschichtig, da es die unterschiedlichsten Strategien beinhaltet. Diese wissenschaftliche Aufbröselung ist auch nicht Ziel dieser grafischen Hilfestellung. Der Sinn ist viel profaner. Es kann für den Interessierten bereits für den Einkauf der Tiere von Bedeutung sein, wie robust ein Tier ist und ob es sich für das eigene Aquarium eignet, oder nicht.
    Gruss
    Hajo




    Hallo zusammen,

    man kann ja alles kritisch hinterfragen. :frowning_face: Sollte man auch. :] In diesem Fall ist Kritik aber fehl am Platz. Die Zielgruppe sind wir doch alle zusammen. Mehr Information kann doch nicht schaden. Wie man damit umgeht, ist eine persönliche Sache. In allererster Linie aber soll diese Dokumentation den Anfänger ansprechen! Deswegen haben sich die Autoren auch nicht den "Veron" vorgenommen und damit versucht jede einzelne Art bzw. Unterart zu bewerten, sondern es wurde sich auf diejenigen Korallen (und das sind beileibe nicht wenige) beschränkt, die uns zugänglich und auch im Handel anzutreffen sind.
    Wie ich Borneman und Puterbaugh verstanden habe, wurde sich nicht nur der Erfahrungen von anderen wissenschaftlichen Größen, wie Wilkens, Veron, Humann, Sprung und Delbeek bedient (das sollte man bei einem so renommierten Autorenteam voraussetzen), sondern auch mehr als 300!! Händler auf ihre Erfahrungen zu diesem Thema hin abgeklopft. Diese praxisnahe Befragung ist einmalig und deswegen besonders hoch zu bewerten. Das Ergebnis dieser Studie umfasst das leidige Kapitel der Synonyme genau so wie die unterschiedlichen Erfahrungen in Sachen Licht, Wasserbewegung, Haltbarkeit usw., also die alltäglichen Kernfragen, die besonders den Anfänger umtreibt, wenn er vor einer diesbezüglichen Entscheidung steht.
    Abweichende Erfahrungen gingen in eine "range" ein, die uns zeigen soll, daß zum Beispiel sehr wohl ein und dieselbe Koralle, ohne Schaden zu nehmen, in unterschiedlichen Zonen gehalten werden kann, bzw. in der Natur auch so vorkommt. Diese "range" sagt nicht nur etwas über den Lichtbedarf, sondern beschreibt auch den wichtigen Faktor der Wasserbewegung. So gesehen, sind es auch Toleranzwerte. Wogegen man sich bei dem Thema der Nesselfähigkeit festgelegt hat. Motto: "Ober" sticht Unter". Nicht als langatmigen Text irgenwo verbuddelt, sondern kurz und knapp als Diagramm im Stile eines Leitfadens, den man gerne bei Unsicherheit aus dem Regal nimmt, um anschliessend die nötige Sicherheit für seine Aquarientiere zu bekommen. :]
    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo,

    hast Du nähere Kenntnis, auf welcher Datenbasis Bornemann bzw. Sprung ihr Diagramm zur Aggressivität entwickelt haben?


    Hallo Bernd,

    die Angaben zur Aquarienpflege in den Diagrammen basieren auf Sprung's persönlichen Erfahrungen in eigenen Aquarien sowie den Schilderungen von befreundeten Aquarianern und seinen Beobachtungen in ihren Aquarien. Bei einigen Arten stützen sich diese Angaben nur auf Beobachtungen im natürlichen Lebensraum bzw. die aquaristische Erfahrung mit eng verwandten Arten. So die Erklärung von Sprung. Inwieweit Informationen von Bornemann und anderen dazu beigetragen haben, dieses Kapitel qualitativ zu vervollständigen, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich nehme aber einmal an, dass diese zusaetzlichen Informationen nicht unerheblich waren.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Bernd,

    genau genommen, hast du natürlich recht. Aber auch nur teilweise. :] Fuer eine grobe Einteilung in Vertraeglichkeitsparameter genuegt so ein Diagramm schon. So nach dem Motto: Ober schlägt Unter! Der Ursprung liegt bei Bornemann. Sprung hat es noch verfeinert, indem er eine Balkengrafik entwickelte, die ausser der Aggressivität noch zusätzlich fuer die Aquarienhaltung den Lichtbedarf, die Strömung und die Robustheit mit einbezog, inklusive einer Platzierungsgrafik! Alles das zusammen genommen, macht Sinn. Die individuellen Stufen innerhalb der einzelnen Arten zu dokumentieren waere eine enorme Fleissarbeit und sehr langfristig angelegt.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan!
    Dir mussten jetzt die Ohren klingeln! :grinning_squinting_face:


    Hallo zusammen,

    dieses Thema habe ich bereits vor vielen Monaten weitergereicht. Nach meinen letzten Informationen wird noch am technischen Teil gewerkelt und es wird wohl dann in die Haltungsempfehlungen integriert. Naeheres kann sicher Stefan berichten.
    Wie man sieht (liest) ist der Bedarf da. Das finde ich gut, denn mit diesen Informationen wird der Anfänger, wie auch der versierte Aquarianer, etwas anfangen können. Wenn man sich vor Augen führt, welche irreparablen Schaeden eine falsche Vergesellschaftung hervorrufen kann, war diese Art von Leitfaden längst ueberfaellig.
    Steffi, Gonioporen unterschiedlicher Art können sich auch (erheblich) vernesseln. Ich hatte eine wunderschöne roetliche Art bekommen, die ich aus Platzgruenden neben ein ebenfalls rotes Exemplar einer anderen Art platziert habe. Haette ich nicht tun sollen. Die Nesselbombe ist jetzt beim Händler.
    Auch wuerde ich keinesfalls die Euphyllia oben anstellen. Eine kleine Stufe hoeher steht die Catalaphyllia. (eigene Beobachtung) Auch ist die Heftigkeit einer Aggression zu bewerten. Es gibt etliche Korallen, die sich nicht direkt, aber mit einem Langzeiteffekt, durchsetzen. So etwas wird nicht sofort erkannt. Später hat man das Nachsehen. :frowning_face:

    Gruss
    Hajo

    Tach ,

    .......ein Gerät welches kontinuierlich 200mg drückt dann zu arg ist, und nicht nur dass die Bude stink - das ätzt dann die Kiemen der Fische schon ordentlich , sollte eigentlich schon vorher klar sein.

    Gruß, Pit


    wie es scheint, nicht! :frowning_face: Leider wird dieses Geraet auch fuer die Suess- und Meerwasseraquaristik beworben.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Mirco wird schon recht haben. Die angestrebte Dosiermenge wird sich nur auf die Luft und nicht auf das Ozon auswirken.Ich kann nicht verstehen, warum so ein Mist hergestellt wird. Ohne eine Regelung der Ozonmenge ist eine gleichbleibende Effizienz nicht gegeben. An den Unsicherheitsfaktor will ich gar nicht denken. Hier kann doch nur ueber den Daumen geschätzt werden, mit all den Nachteilen, die so eine Schätzung mit sich bringt. Ich wuerde das Teil verkaufen und mir ein regelbares Geraet zulegen. Eine andere Möglichkeit, wenn auch nicht billig, waere das Zuschalten eines regelbaren Redoxgeraetes. Fuer Kontrollfreaks haette ich es auch bei regelbaren Geraeten empfohlen. Preiswert ist diese Konstellation sicher nicht, aber eine einfachere Loesung, als dauernd das Ozongeraet ein und ausschalten zu müssen, sehe ich nicht.
    Gruss
    Hajo

    J

    Ich mache es ähnlich wie Hajo, allerdings spare ich mir das auswaschen. Korallenbruch aus dem Sack direkt in den Reaktor. Allerdings habe ich immer die gleiche Ware.


    Hatte ich vergessen zu erwähnen. Es kommt natürlich auch auf die Qualität an. Da gibt es unterschiedliche Reinheiten. In einem Sack habe ich schon einmal Metallsplitter gefunden.......

    Gruss
    Hajo