Beiträge von hajo

    Hallo Iris,

    diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Normalerweise wird sich das Weib umfärben und das Geschlecht wechseln. Wenn diese Prozedur bereits weiter fortgeschritten ist, als man angenommen hat, dann wäre das Einsetzen eines männlichen Tieres kontraproduktiv und würde mit dem Verjagen eines der beiden Tiere enden. Welche Folgen sich auch immer dann einstellen werden. Also, sehr kurzfristig könnte noch ein Mann moeglich sein, langfristig nur noch kleine Weibchen. Absolut vorhersagen kann ich es nicht, nur probieren würde ich es auf diese Art und Weise.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Iris,

    O.K., war nur eine Frage, um eventuelle Missverständnisse auszuschließen. Dieses harmonische Miteinander der beiden Macropharyngodon in den gesamten 7 Jahren darf ruhig einmal für uns alle der Anstoss sein für weitere Versuche, Lippfische als Paar oder als Harem zu pflegen. Mehrheitlich liest man von Misserfolgen. Leider folgt dann meist nichts Konkretes. Deswegen ist es sehr beruhigend, wenn hier einmal ein Erfolg sichtbar wird. Trotz des Ablebens eines Partners. Was in diesem Fall ein ganz natürlicher Vorgang war.
    Meine bipartitus lebten aehnlich lang, wobei das Weibchen zuerst verschwand.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Iris,

    selbst unter Aquarienbedingungen sind 7 Jahre ein ganz passables Alter. Deswegen würde ich keine grauen Haare bekommen. Mehr von Interesse ist die Tatsache, dass die Paarhaltung über diesen Zeitrahmen gehalten hat. Bist Du sicher, dass die (nun) Witwe eine Dame ist, oder hast du möglicherweise zwei Männchen gepflegt? Farbe +Aussehen absolut identisch?

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    man kann es versuchen, die Schneckchen im Becken zu vermehren. Die Ausbeute scheint gering und geht eher gegen Null, weil sich erstens jede Menge Fressfeinde einfinden, wie z. B. Asternia oder Garnelen oder diverse Mini-Flohkrebse etc., die es in jedem Becken gibt. Der Schneckenlaich lockt jede Menge Interessenten an. Den Nachzuchten muessen stetig geschredderte Aiptasien angeboten werden, sonst ist der Ertrag in Gefahr. Das schafft man kaum in einem voll besetzten Aquarium. Besser ist die kontrollierte Aufzucht im separaten Becken.
    Gruss
    Hajo

    Ingrid, entschuldige bitte, ich war noch auf der Ocellaris-Schiene. An die Percula habe ich nicht mehr gedacht, weil der Themenstarter sich wohl bereits auf die Ocellaris konzentriert hatte.
    Ich weiss auch nicht, was man uns im Laufe der Zeit auf dem Gebiet des Durcheinanderkreuzens noch so präsentieren wird. Fischgewordene Zebrafinken? :frowning_face:
    Gruss
    Hajo


    Hallo Dietmar,

    die Diskussion scheint beendet. Peter scheint sich mittlerweile festgelegt zu haben, und wir harren der Dinge, die da auf ihn zukommen. Ich hoffe, er lässt uns teilhaben an seinem Versuch. Ein Ergebnis zu haben und nicht vorher abbrechen, ist doch sicherlich eine weitere, spätere Diskussion wert. Ich bin gespannt, da manche ja auch Zweifel haben.

    Gruss
    Hajo

    Nein, Dietmar, die meine ich nicht. Ich meine die Darwinsche Variante, schwarz mit weissen Binden. Deine Art scheint die Picasso-Variante zu sein. Eine gewollte Kreuzung zwischen den Black&White und dem "Snowflake-Typ". Selten und teuer!
    Wenn man sich mal tiefer in die Materie einarbeitet, wird man feststellen, dass noch weitere andersfarbige Farbschläge gezüchtet werden. Sämtlich mit Fantasienamen und alles Ocellaris!
    Gruss
    Hajo

    Hallo Peter,

    die Vergesellschaftung und anschliessende Verpaarung von Ocellaris mit Percula ist schon mehrfach beschrieben worden. Das Produkt nennt man dann "Percularis". :grinning_squinting_face: Ist kein Witz!
    Auch die gewöhnlichen Ocellaris lassen sich mit den Blackies kreuzen. Du musst es halt probieren. Es hängt auch viel von der Groesse der Fische ab, ob sie zusammen eingesetzt werden oder erst nach und nach, und wo und wie sie sich arrangieren. Voraussehen kann man so etwas nicht. Wenn es aber anderswo geklappt hat, sollte man es versuchen.
    Gruss
    Hajo

    Hi,

    Danke für eure zahlreichen Antworten,
    Um auf meine ursprüngliche Frage/Anliegen darauf zurück zu kommen. Ich will wenn dann ohnehin zu meinen Ocellaris Paar ein weiters Paar Ocellaris. Auch wenn es sehr Interessant ist über Erfahrungen anderer Vergesellschaftungen von Anemonenfische bringt mir eine weitere Diskussionen über div. andere recht wenig........

    lg
    Peter


    Hallo Peter,

    genau das meine ich nicht. Es genügt meist nicht, das Verhalten an einem Mitglied einer Art festzumachen. Dafür muss man mehr in die Tiefe und in die Breite gehen, um eventuelle Unterschiede in den Mustern herauszuarbeiten. Erst das bringt uns auf den Pfad der Erkenntnis und hält andere davon ab, eventuelle Fehler in der Pflege zu begehen. Das gilt nicht nur für den Amphiprion-Komplex, sondern gleichermaßen für alle im Aquarium geflegten Fische. Es macht einfach keinen Sinn, das Verhalten einer Art 1:1 auf die anderen Arten zu übertragen. Schon gar nicht im Aquarium!
    Ein zweites Ocellaris-Paar mit genügendem Abstand einzusetzen, kann klappen. Allerdings würde ich aus persoenlichen und verhaltensbedingten Gründen, das Zusetzen von Jungfischen favorisieren. Möglicherweise werden diese von den Alten in ihrer Anemone geduldet. Erst wenn sie später an Groesse zunehmen, werden sie vertrieben. Für diesen Fall hätten wir dann die zweite Anemone als Behausung. So eine Situation ist doch viel spannender, als das Einsetzen eines kompletten Paares. :]
    Gruss
    Hajo

    Hmmm, also mir wären die verschiedenen Komplexe weniger wichtig als ihre Lebensweise. Zwei Arten die recht eng an ihre Anemone gebunden sind (z.B. sandaracinos, akallopisos, perideraion, ocellaris...) lassen sich wohl eher vergesellschaften als "Freischwimmer" wie z.B. latezonatus oder polymnus. Bei mir klappt es mit akallopisos und latezonatus, vorher hatte ich

    Hallo Jens,

    mit Ausnahme vom ocellaris sind die drei Erstgenannten dem Akallopisos-Komplex zugeordnet. Zufall? Mit der "Freischwimmer"-These kann ich mich nicht recht anfreunden. Ich denke eher andersherum. Reviertreue Tiere sollten eigentlich bedeutend aggressiver sein als z. B. Nomaden oder Pendler.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,
    Anemonenfische sind wissenschaftlich in verschiedene Gruppen oder Komplexe eingeordnet worden, wegen aehnlich farblich relevanter Verwandlung. Wenn man sich diesem Gedanken nähert, kommt man vielleicht zu dem Schluss, bei einer Vergesellschaftung mehrerer Arten, es nicht unbedingt mit der Spezies desselben Komplexes zu versuchen.
    Ein genügend grosser Abstand sollte dennoch gewährt werden. Um größeren Zwist zu umgehen, hat in einigen Faellen die Vergesellschaftung mit Chaetodonten zur Eindämmung der Aggressionen geführt. Die Fische waren dann andersweitig beansprucht. Aber dieser Vorschlag ist in einem Riffbecken ja kaum umzusetzen.
    Gruss
    Hajo

    Entfernung alleine bringt es nur bedingt, sie dürfen sich nicht permanent sehen


    Einspruch Euer Ehren! :grinning_squinting_face: Ich pflegte A.sandaracinos zusammen mit A. percula und später auch zusammen mit A.clarkii, jeweils in verschiedenen Ecken des Aquariums und in unterschiedlichen Anemonen über viele Jahre.
    Die sandaracinos hatten mit den perculas Blickkontakt. Die clarkii nur, wenn sie sich etwas weiter als gewohnt, von der Anemone entfernten. Die Unmutsaeusserungen konnte man dann gut hören. Zu enge Nachbarschaft waere sicher zu Ungunsten der sandaracinos und der percula ausgegangen. Die Abstände der Anemonen zueinander, und damit auch der Fische, betrugen mindestens 100cm! Ob es mit kleineren Abständen auch funktioniert, kann ich mit absoluter Sicherheit nicht sagen. Doch würde ich davon ausgehen, dass 50cm -60cm bei einigen friedlicheren, kleinbleibenden Arten (auf keinen Fall A. clarkii!) ausreichen koennen. Die adulten clarkii machten in Sachen Randale auch vor Pomacanthus&Co nicht halt. Bei der Besetzungsfrage wäre für mich die Groesse wichtig. Juvenile Tiere werden sich anfangs nicht so vehement bekriegen, wie es Adulte gewöhnlich tun werden. Eine Vergesellschaftung von Arten sehr unterschiedlicher Groesse birgt auch ein Risiko. Weil die Gefahr gross ist, dass die Grossen durch ihre Dominanz die Kleinen letztendlich aus ihren Anemonen vertreiben können.
    Dieses Problem hatte ich anfangs mit den clarkii.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Natalie,

    Ich habe einmal kurz in die Bedienungsanleitung hineingeschaut. Dort steht, was ich schon vermutete: "Erst bei stabilem (Wasser) Niveau reagiert die Niveauregelung. Die Reaktionszeit soll so gross gewählt werden, dass Wellen kein Ansprechen der Regelung verursachen, aber klein genug, dass ein erreichter Pegel nicht zu spät erkannt wird."
    Manchmal hilft das Zurücksetzen auf die Werkseinstellung und eine erneute Programmierung.
    Gruss
    Hajo

    [quote='Lilula','index.php?page=Thread&postID=707825#post707825']Hallo Gerhard, vielleicht da liegt das Problem! Ich wollte es so: das Wasser soll bis zu Höhe des Oberen Sensor gefüllt werden und die Pumpe muss anspringen, wenn das Wasser bis zu unteren Sensor verdünstet ist. Beide Sensoren habe ich auf GHL-Halterung mit 5mm Abstand platziert… Grüße, Natalie[/quote


    Hallo Natalie,

    natürlich wird es auch mit nur einem Sensor funktionieren. Ich denke, bei Verwendung von 2 Sensoren (Arbeitssensor/Sicherheitssensor) darf ein Mindestabstand zwischen den beiden Messfuehlern nicht unterschritten werden. Grund sind die Wasserschwankungen, die dann störend wirken. Wenn sich dadurch beide Sensoren im Wasser befinden, neutralisiert sich die Schaltung von selbst. Ein gewisser min/max Abstand muss immer eingehalten werden. Ich kenn das Produkt nicht, aber 5mm erscheinen mir zu wenig.
    Gruss
    Hajo

    Ja, die Bilder wurden vor 1 Stunde aufgenommen.
    Die Strudelwürmer werde ich absaugen. Auch sind auf 2 Scheibenanemonen diese Würmer.

    Vg Markus


    Hallo Markus,

    gewissen "Unfällen" unüberlegter Taten vorbeugend möchte ich erwähnen, daß beim Absaugen der Euphyllia besondere Vorsicht geboten ist.
    Wenn diese nicht geschlossen ist, wird auch der kleinste Luftschlauch Schaden am Gewebe anrichten.
    Besser ist es, die Parasiten von der Gewebemasse mit der Hand abzuwedeln. Bei Scheibenanemonen ist das Problem nicht so gravierend.
    Gruss
    Hajo

    Hallo


    Ist das Cyclop eeze schon mal negativ aufgefallen .... hab immer das Gefühl das es vielen Korallen gefällt.


    Hallo Nils,

    das Wasser wird mit dieser hochwertigen Futterquelle, im Gegensatz zu herkoemmlichem Futter, organisch hoeher belastet. Wenn ich mich recht erinnere, besteht Cyclop eeze aus über 60% Proteinen und hat einen hohen Gehalt an Fetten. Allein der hohe Gehalt an Proteinen reicht bei täglicher Fütterung schon aus, Naehrstoffe unverhaeltnismaessig hoch ansteigen zu lassen. Den Korallen und vielen Invertebraten wird's gefallen.. Manchem "Wasserkosmetiker" nicht. :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    sofortiges und stetiges Absammeln ist hier Pflicht, wenn man kein Desaster erleben will. Deshalb sollte man sich beim Kauf vergewissern, ob nicht doch vereinzelt Schnecken vorhanden sind. Wenn sich erst der Befall vervielfaeltigt hat, wird es schwer die Tridacna zu retten. Kann man da Tier loesen, ist das Absammeln einfacher, da man so etwas separat durchfuehren kann. Meist wird man erst durch das anormale Verhalten der Muschel aufmerksam. Dann wird es meist zu spaet sein. Diese winzigen Tierchen sind nicht zu unterschaetzen. Meist helfen Lippfische die Vermehrung zu stoppen. Falls diese nicht zur Hand,hilft nur das Absammeln und die stetige Kontrolle. Bei geringem Befall und noch keiner sichtbaren Schaedigung der Muschel kann das zum Erfolg fuehren. Man darf sich aber nichz der Hoffnung hingeben, das wird sich schon von selbst regeln. Das waere der baldige Tod der Muschel!
    Gruss
    Hajo

    Natuerlich! Ich haette nie gedacht, dass ich diesen Fehler machen wuerde. Das ist bestimmt die Hitze oder noch etwas schlimmeres.
    Die Verletzung sieht mir trotzdem wie eine Verbrennung aus. Die alte Blessur war wahrscheinlich nicht so intensiv und ist gut abgeheilt.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Ruedi,

    leider konnte ich nicht sofort antworten, da ich momentan im Urlaub bin und somit in den ersten Tagen auch die bekannten Software-Probleme auftauchen. :angry_face:
    Deine Beobachtungen an Heteractis magnifica konnte ich bisher leider nicht bestätigen. Wohl auch, weil nicht viel Auswahl bei mir vorhanden war. Ich konnte mich nur noch an einen Hinweis von Sprung erinnern, wo von unterschiedlichen Ablaeufen in der Reproduktion von H.m. berichtet wurde. Einige Berichte von anderen Anemonenarten erklaerten diese verschiedenen Vorgaenge mit ihrem Vorkommen in unterschiedlichen Wassertiefen. und ihre Reaktion darauf. Warum und wieso und wovon das abzuleiten ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Da ich selbst diese Erfahrungen nicht sammeln konnte, habe ich mich im Kern auf Sprung's Aussagen gestützt. Du hattest anfangs kategorisch die Teilung verneint, daher kam mein Einwand. So habe ich mir erlaubt, diese Aussage etwas zu korrigieren. Wenn eine gesunde und erfolgreiche Teilung ,wie Du ja berichtet hast, im Aquarium Schwierigkeiten verursacht, kann das verschiedene Gründe haben. Nur sollte man das erwaehnen. Hast du ja dann auch getan. Sonst wird es zu Missverständnissen führen.

    Ob es mit Sicherheit eine H. M. ist, kann ich nach den momentan vorliegenden Fotos auch nicht mit absoluter Bestimmtheit sagen. Ich tendiere in diese Richtung, mehr nicht. Warten wir's mal ab, wie es weitergeht. Es gibt leider nicht viele langjährige Erfahrungen mit diesen grossen Wirtsanemonen. Meine letzte Heteractis hatte ich 14 Jahre, dann brauchte ich Platz und ein Bekannter eine neue Anemone. :grinning_squinting_face:

    Voruebergehende Gruesse aus dem Alpenraum!

    Hajo

    Hallo Ralf

    Sollte es sich wirklich um eine H.magnifica sein, dann ist das ein ziemlich schlechtes Zeichen.
    Die teilen sich normalerweise nicht und wenn, dann ist es der Anfang vom Ende.


    Hallo Ruedi,

    H. magnifica vermehrt sich durch Longitudinalfission als auch Fussscheibenlazeration oder durch Polypenabschnürung. Soll je nach Herkunft unterschiedlich sein.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Oemer,

    welche Antwort erwartet Du? Hast Du Dich nicht vorher über den Preis informiert? Der optische Eindruck sagt nichts über die Leistungsfähigkeit und Qualität des Geraetes aus. Die preiswerteren, meist Produkte chinesischer Bauart, sind selten regelbar. Daran wird u. a. dann gespart. Wer damit zurecht kommt, na gut. Ich persönlich möchte wenigstens die Möglichkeit haben, die Ozonmenge regeln zu können. Schon gar, wenn das Geraet am Abschaeumer haengt. Ob das, was eingestellt ist, auch herauskommt, ist eine andere Geschichte. Damit muessen sich andere Hersteller auch herumschlagen. Aber wenigstens die Tendenz ist richtig. Auch ist die Wartung einfach und schnell gemacht. Die Firma Sander baut seit Jahrzehnten Ozongeraete jeglicher Größe. Du solltest also ruhig davon ausgehen, dass Du ein Qualitätsprodukt erworben hast, welches in Aquarianerkreisen weit verbreitet ist.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    krebsartiges Getier wird meist überleben. Wer schon einmal eine Kiste frisches Lebendgestein ausgepackt hat, der weiss wovon ich rede. Es wimmelt manchmal nur so auf dem Boden des Kartons. Hingegen beim Bewuchs von Seescheiden und Schwämmen würde ich vorsichtig sein. Diese sind nicht so widerstandsfähig, wie manche Krustentiere. Beläge habe ich immer entfernt, bevor die mir das Wasser versauen. Es kommt natürlich darauf an, welche Groesse oder welche Menge Gestein eingebracht wird, und vor allen Dingen, wie frisch das Material noch ist. Bei nur einigen kleinen Stücken auf eine grosse Wassermenge gerechnet, würde ich nichts tun. Nicht selten erlebt man da positive Überraschungen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Christian,

    ich habe zwar schon lange keine Krusten mehr im Becken. Da aber niemand eine Idee hat, versuche ich es einmal. Erst einmal sind diese Fantasienamen etwas verwirrend. Ich nehme aber an, dass es sich um Zoanthus-Arten handelt? Für diese Gattung gilt eigentlich, je mehr Licht, desto besser. Obwohl es da auch unterschiedliche Beobachtungen gibt. Vielleicht sollte man sagen, je farbiger desto heller die Beleuchtung. Das Strecken der Hälse kann darauf hindeuten. Irritationen sind auch beim Wechsel der Beleuchtung, z. B. von Led auf T5 oder umgekehrt, beobachtet worden. Wenn Krustenanemonen optimales Licht bekommen, liegen sie eng aneinander, sind flach am Stein und weit geöffnet. Meine roten Gonioporen zicken auch, wenn das Licht nicht hell genug ist. Das waere eine Parallele. Meine Blaue steht auf dem Boden und kommt mit weniger Beleuchtung aus. Wenn sie stark beleuchtet wird, schrumpft sie und geht letztendlich ein. Das waere eine weitere Parallele. Theoretisch wäre noch ein Nährstoffmangel zu überlegen. Je steriler das Wasser, desto mehr verhalten sich Krusten und Gonioporen negativ. Ich würde es einmal mit Futter (fluessig oder Staub) versuchen. Irgendwie müssten sie darauf reagieren. Einen Versuch mit einer höheren Wasserbewegung würde ich auch einmal in Betracht ziehen. Ein letzter Gedanke wäre an eine zwischenzeitliche, vielleicht unbemerkt gewesene Naehrstofflimitierung. Das scheint ebenfalls das Verhalten von Zoanthus zu beeinflussen. Manchmal brauchen diese Tiere eine längere Zeit, um sich zu adaptieren. Das gilt auch für manch andere Koralle.
    Gruss
    Hajo

    Also DIE Lösung scheint es nicht zu geben, es sei denn, man investiert in diese Membranpumpen, bei denen ich immer noch nicht weiß, nach welchen Modellen ich überhaupt schauen müsste. :frowning_face:

    Viele Grüße,
    Andreas


    Hallo Andreas,

    da wird die bestimmt Klaus die nötige Beratung geben können. Meine beiden Kracher sind uralt und absolut nicht mehr auf der Höhe der Technik unserer Tage. Wenn ich mir noch einmal ein neues Modell zulegen würde, wäre auch erst einmal Klaus mein Ansprechpartner. Der lebt in dieser Materie. =)
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    ich vertraue schon lange nicht mehr nur einem Schaltkreis. Die gängigen Schwimmerschalter sind, wenn man nicht dauernd ein Auge drauf hat, stoerungsanfaellig. Man denke nur an kleine Schnecken, die sich dort festsetzen und damit den Schaltmechanismus blockieren können. Aus diesem Gründe nutze ich seit langer Zeit den Vorteil von 2 unabhängig voneinander arbeitenden Niveaureglern, deren Sensoren übereinander installiert sind. Bei Ausfall des Hauptsensors greift bei steigendem Wasserstand der darueber liegende Sensor und schaltet ab. Das ist nicht neu, kostet in der Anschaffung leider doppelt soviel, beruhigt aber ungemein. Das hat jetzt nicht unbedingt etwas mit dem Thema eines permanenten Wasserwechsels zu tun, zeigt aber deutlich, wo sich die Nadelöhre befinden. Egal, was für eine Absicht ich verfolge, wenn es technisch machbar ist, würde ich immer die neuralgischen Stellen doppeln. Sogar noch, wenn der neu angekündigte Aussensensor von Klaus die eierlegende Wollmilchsau wäre. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    ......... Und je feiner das Material desto aktiver/schneller der Absorber. Das führt zwangsläufig zu "Zementierung" der Packung. Und starke Verwirbelung ist kontraproduktiv, da dann die schwerlöslichen Phosphate wieder ins Becken geraten, wo sie bestenfalls "tot" liegen bleiben.


    Deswegen empfehle ich den langsamen Durchfluss ohne Verwirbelung und mit grober Körnung. Je staubfoermiger die Körnung, desto effektiver ist zwar die Aufnahme, umso höher aber das Risiko einer Verbackung. Das kann jeder halten, wie er will. Ein Maximum an Effektivität ist dann gegeben, wenn der Durchfluss so eingestellt ist, dass die Werte am Auslauf Null ergeben. Normalerweise wird eine Erschöpfung des Materials früher eintreten, als eine Verbackung.
    Gruss
    Hajo

    Bei der Verwendung von grober Körnung kannst du alles erstmal so lassen, wie bisher. Falls dann nochmals der Adsorber verpackt, solltest du die Verwirbelung erhöhen.
    Ich nutze die Verwirbelungsmethode nicht. Der langsame Durchfluss ohne Verwirbelung ist m. E. die bessere Wahl. Deswegen nehme ich die grobe Körnung. Bislang ist nach Wochen noch nichts verbackt. Nach so einer langen Zeit wird höchstens der Durchfluss etwas geringer.
    Wo wird eigentlich das Wasser für den Adsorberbehaelter angesaugt? Wenn sich dauernd Schmutz mit dem Adsorber vermengt, pappt er auch schneller fest.
    Gruss
    Hajo

    Wenn es immer wieder verbackt, ist entweder der Durchfluss zu schlapp, die Verwirbelung zu gering und/oder der Abrieb zu gross. Nach der Durchspuelung wird die Verschlammung zwar entfernt, löst aber das Problem nicht, wenn diese wieder neu entsteht und der Abrieb die Körnung immer wieder verbackt. Versuch es einmal mit groberer Körnung, die verbackt selten.
    Gruss
    Hajo