Beiträge von hajo


    Viele Beobachtungen und Erfahrungen haben gezeigt, dass durch die schnelle Erhöhung der autotrophen Biomasse, also den rasche Besatz mit Korallen und Co. als Verbraucher, das neue Ökosystem Aquarium am effektivsten stabilisiert wird. Dies erscheint mir sehr wohl als ein wesentliches Résumé dieser Diskussion.

    Gruß

    Bernd


    Hallo Bernd,

    ich glaube, ich hab heute einen schlechten Tag erwischt. :confused_face: Warum eiere ich eigentlich so herum, wo du doch alles auf den Punkt gebracht hast. :smiling_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Hans-Werner,

    du denkst sicher an die extremen, phosphatarmen Situationen in manchen Keramik-Starterbecken. Wer klaut denn den Korallen die Nahrung? Wer steht in Konkurrenz? Wer oder was atmet den Korallen das Phosphat weg, so daß sie verhungern und absterben? Der Dieb muss sich ja schliesslich im Wasserkreislauf befinden. Ich glaube, der ist doch bereits ausgemacht. Ich denke eher an die aus meiner Sicht gestörten Verhältnisse in nährstoffreicheren Becken. Und damit haben wohl mehr Anfänger zu kämpfen, als diejenigen, welche sich ausschließlich mit Kunstgestein beschäftigen. In diesen Becken, und das ist meine Beobachtung, besteht ebenfalls eine Art von Konkurrenz zwischen dem Gestein und dem Leben obenauf. Wenn die Korallen das Übergewicht bestimmen, wird man häufig auch parallel dazu gesundes Gestein mit gutem Kalkrotalgenaufwuchs beobachten können, und seltener werden zukünftig die sonst so häufigen Plagen, oft hervorgerufen durch Nitrifikationsstörungen, das Becken heimsuchen. Die hohen Phosphatwerte gehen jetzt auch stetig zurück, da nun in großer Menge ausreichend genug Korallen und mit ihnen auch andersartige Lebewesen als Verwerter des Phophats und der anderen Stoffe vertreten sind. Nur, jetzt heisst es aufpassen, daß das Pendel nicht zurückschlägt und dass es nicht aus diesen Gründen alsbald zu einer Nährstoffknappheit kommt. Das ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern ist das Ergebnis meiner Beobachtungen an eigenem LS- und auch Keramikbecken.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan,

    weil einige Mitleser Fotos ihrer Keramik-Becken zeigen, ist das nicht als Schaulaufen zu verstehen. Ich sehe es erst einmal als einen Beweis, entgegen vieler kritischer Stimmen, ein Aquarium mit künstlichem Gestein überhaupt betreiben zu können. Vielleicht aber auch, um einigen anderen Mut zu machen?
    Was mir aber wesentlich mehr gefällt, ist die Tatsache, daß über diese kontroversen Diskussionen wir alle zusammen besser ins Gespräch gekommen sind. Und dafür möchte ich dir, Stefan, als Initiator dieses Freds danken!
    Es gab ja schon früher einsame Rufer in der Wüste, die kritischen Gedanken nachhingen, weil "die Keramik" nicht in Schwung kam. Aber nicht nur die Keramikbecken hatten das Problem. Tatsächlich brauchte es allgemein eine längere Zeit, um dem Ziel seiner Vorstellung nahe zu kommen. Warum das so war, wurde oft mit dem Verlauf der "Reifung" des Beckens begründet. Irgendwie stimmte das auch. Nur war der Ansatz falsch. Aus heutiger Sicht, die einsamen Rufer von damals einmal ausgeschlossen, gehen die Empfehlungen in Richtung eines schnellen Besatzes mit Hilfe einer überproportionalen Menge von Verbrauchern auf minimalem Grund. Ob der nun aus LS oder aus Keramik besteht, ist nebensächlich geworden. Die Masse der Verbraucher ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Start. Das war früher, ohne diese Art der Erkenntnis, auch nicht anders. Nur wurde die Masse der Korallen, also ihr starkes Wachstum, nur zögerlich bis langsam erreicht. Die Bremse war, ähnlich wie heute, das Ungleichgewicht bakterieller Natur, das Desaster der konkurrierenden Flächen. Dann aber, als das Verhältnis der Korallenfläche zur toten oder halbtoten Materie des Aquariums Überhand genommen hatte, schossen auch die Korallen ins Kraut. Manche berichteten von einem "Ruck" durch´s Becken. Old School-Aquarianer wissen sicher, wovon ich rede.
    Nun hat nicht jeder die Möglichkeit, sein Becken gleich aus dem Stand mit Korallen zu bepflastern. Das ist auch nicht notwendig, wenn anfangs gleich auf große Steinhaufen verzichtet wird. Die nehmen nur Platz weg, stören und müssen letztendlich doch weichen, wenn erst einmal das Wachstum der Korallen ihren Platz einfordert.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    Es wäre also ganz interessant, wie es mit den Phosphatkonzentrationen in den Becken aussieht, die Erfolg haben und wie die Entwicklung der Phosphatkonzentrationen in Keramikbecken ist.

    Grüße

    Hans-Werner


    Hallo Hans-Werner,

    ich hatte ja schon berichtet, dass ich wenige, bis ueberhaupt keine Probleme, bei der Einfahrzeit von LS- und Keramik Becken hatte. Vielleicht ist das der Tatsache geschuldet, dass ich es nie so recht zur Verarmung von Nährstoffen habe kommen lassen. Nicht in der Startphase und auch nicht weiterhin. Es wurden auch nie Massnahmen ergriffen, die wesentlich zu einer Reduzierung beigetragen hätten. Das ergab sich erst viel später durch Adsorber und darauffolgend BactoBalance und zum grossen Teil durch die Korallen selbst. Trotzdem halte ich die Werte nicht niedrig, sie schwanken leicht zwischen PO4=0.03-0.06 und NO3=5-8, je nach Futterlage. Ich halte es auch nicht für besonders intelligent, dem Anfänger gleich naehrstoffreduzierende Mittel an die Hand zu geben. Nicht bevor sich das Becken entwickelt hat und der oder die Beginnende die Reaktionen seiner Tiere auf verschiedene Einflüsse verstanden hat. Wenn mich nicht alles täuscht, sind in der Mehrzahl solche Becken gegen die Wand gefahren worden, die sogleich mit irgendwelchen "Systemen" Bekanntschaft machen mussten. Vielleicht irre ich mich ja, aber es waere eine Rundumfrage wert.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Bernd,

    ..........Zudem können enge Röhren, Spalten und größere Poren von Partikeln, Biofilmen, Algenwachstum usw. blockiert werden.

    Gruß

    Hans-Werner


    Nicht zu vergessen: Das Kalkrotalgenwachstum! Diese Überzüge haben zwangsläufig betonierende Eigenschaften, die allerdings dann mit der ihr eigenen Oberflächenaktivität wesentlich zur biologischen Stabilität beitragen. :]

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    es geht doch im Kern um das Phänomen der konkurrierenden (Ober)Flaechen. Ob die Korallen nun in Konkurrenz zur künstlichen Keramik oder LS stehen, ist nicht so interessant. Hauptsache sie gewinnen schnell flächendeckend die Oberhand. Ich habe das sowohl mit Fotos meines Keramik-Beckens, als auch mit den Abbildungen meines LS-Beckens dokumentiert. Bernd tat aehnliches. Mit welchen "Systemen" dieses Milieu erreicht wird, bleibt dem jeweiligen aufgeklärten Anwender über lassen. Das Ziel ist bekannt, nur über den Weg lässt sich vielleicht streiten.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    das Thema der konkurrierenden Besiedlungsflächen ist doch so neu nicht. Man kann es in jedem gereiften Becken beobachten, wenn dort der Zeitpunkt eines überproportionalen Wachstums der Korallen gekommen ist. Wenn also die Korallen gegenüber der Ansiedlungsfläche die Überhand gewinnen. Siehe Foto. Ich habe mich in allen Diskussionen, nicht nur im Forum, für ein starkes Korallenwachstum ausgesprochen, in den Fällen, wo es um den Besatz mit großen Fischen gegangen ist. Das hat zum einen den Vorteil einer relativen Robustheit der Korallen den Fischen gegenüber, hat aber auch einen anderen nützlichen Aspekt. Nämlich eine nicht zu unterschätzende und unterstützende Funktion in der Nährstoffelimimierung bzw. der Reduzierung von Stoffwechselprodukten. Da macht es bald keinen Unterschied mehr, ob ich nun eine oder mehrere Tafeln Frostfutter aus Versehen zuviel verfüttere. Die Korallen verarbeiten auch dies gleichermassen befriedigend.
    Relatives Neuland sind die Wege dorthin und über die lohnt es sich nachzudenken. Auch, warum manche trotz dieser neuen Systeme scheitern.
    Ich weiß, die Bilder sind alle schon einmal von mir in anderen Freds gezeigt worden. Doch als Anschauungsmateriel und für Diskussionen sollten sie trotzdem reichen.
    Gruß
    Hajo





    Hallo Martin,
    Das von mir angesprochene Verhalten zeigt sich auch bis hinein in eine Zweierbeziehung. Wenn die Pflege optimal verläuft, beide vielleicht auch gut im Futter stehen, wird aber der Tag kommen, wo aus unterschiedlichen Ursachen das eine Tier Schwäche zeigt und von seinen Artgenossen oder auch vom Partner verjagt wird. Diese besondere Art von Aussortierung ist im Riff ständig aktuell. Im Aquarium natürlich auch. Im Riff fallen diese Tiere sofort Raubfischen zum Opfer, im Aquarium zieht sich das Ableben meist unnatuerlich in die Laenge. Merkmal: Das besagte Tier zeigt Angstverhalten, steht abseits oder verdrückt sich meist verstoert in eine der oberen Ecken des Aquariums. Geschlechtsbedingtes Aggressionsverhalten kann man wohl ausschließen, da beide Tiere bereits 2 Jahre zusammenleben. Da ist die Rolle des Geschlechts längst geklärt. Also bleibt entweder als Ergebnis Stress wegen Futtermangel/Futterneid oder das oben erwähnte Erkennen von Schwaechesymptomen und die typische Reaktion darauf.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Martin,

    Chromis viridis sind Dauerfresser. In der Natur, wie auch im Aquarium. Futter, über den ganzen Tag verteilt und der nötige Feinddruck, hält sie in der Natur, wie auch im Aquarium, als Schwarm zusammen. Wenn aber diese Elemente ihres sozialen Gefüges ausser Kraft gesetzt werden, also Mangel an Futter herrscht (nicht was wir füttern oder meinen zu füttern, sondern wie oft!), beginnt sich ihr Verhalten als Schwarmfisch zu verändern und der ehemals intakte Haufen wird sich aufbroeseln, stets auf der Suche nach Fressbarem. Die Abkehr von den Bindungen im Schwarm, hauptsaechlich ausgelöst durch den permanenten Hunger, weniger durch den fehlenden Feinddruck, produziert Aggressionen, welche sukzessive Dezimierungen zur Folge haben. Ausser Altersschwäche oder Krankheit ist das die Hauptursache für das Verschwinden von Chromis viridis.
    Wer Chromis viridis pflegen möchte sollte sich dessen bewusst sein und es nicht erst darauf ankommen lassen. Dann ist es meist zu spät. Leider wird in der einschlägigen Literatur kaum auf diese Besonderheiten eingegangen. Wenn explizit darauf hingewiesen würde, waere der Schwund an diesen Tieren viel geringer. Jedenfalls ist das meine Hoffnung.

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,
    Bei Keramikbecken sei Durchhaltevermögen angesagt? Absolut! Leider wird, oft aus kommerziellen Gruenden, das Gegenteil kolportiert. Das führt manchmal zu Erwartungen, die bei Pannen zu erheblichen Irritationen führen koennen. Es gibt auch keinerlei garantierte Lösung. Ist mir jedenfalls nicht bekannt. Indikatoren fuer das Gelingen, schon.
    Kalkrotalgen im Meer profitieren von aehnlich stabilen Voraussetzungen wie die Steinkorallen selbst: Licht, Wassertemperatur, Nährstoffe usw., da sie ja meist auch die gleichen Plätze besiedeln. Vielfältig wie die Korallen sind auch ihre Arten, von senkrecht und solitaer wachsenden "Kalkpflanzen" bis hin zu den verschiedenen, krustig und/oder lamellenartig geformten Überzügen auf jeglichem Untergrund und Wassertiefe. Nur, Photosynthese sollte noch gegeben sein. 1 Quadratmeter Kruste kann bis zu 4.5kg Kalzium enthalten! Das hätte ich nicht vermutet - hab's nachgelesen. =) Ich bin zwar nicht bewandert in den speziellen Arten, kann mir aber vorstellen, dass wir in unseren Aquarien nicht immer dieselbe krustige Spezies vorfinden. Mit neu eingesetzten und flaechig ueberzogenen Steinen, die oftmals noch die Basis von wild entnommenen Korallen waren, habe ich selten Glück gehabt. Sie wurden hell und heller und verschwanden nach kurzer Zeit. Die Gruende scheinen die abrupte Veränderung ihrer Umweltparameter zu sein, so wie sie sich von den Gegebenheiten ihres natürlichen Standorts unterscheiden, wie zum Beispiel hauptursaechlich dem Licht. So gesehen, unterscheiden sie sich in ihren Wachstumsbedingungen kaum von ihren natuerlichen Nachbarn, den Korallen. Aus diesem Grund kann man ein gutes Kalkrotalgenwachstum auch als besten Indikator für das Gelingen einer optimalen (Stein)Korallenpflege ansehen.
    Es genügt eben nicht nur den Zeitangaben der Hersteller des Kunstgesteins zu folgen, diese sollten nur als grobe Richtlinien verstanden werden, sondern das Augenmerk sollte schon auf dem Fortschritt der biologisch/chemischen Reife des Beckens liegen. Siehe Kalkrotalgen. Dieser Reifungsprozess ist aus verschiedenen Gründen von Fall zu Fall, auch von Keramik zu Keramik, deutlich verschieden. Auf die Ursachen möchte ich nicht eingehen. Diese sind vielfältig und die Pannen oft nicht einmal nachzuvollziehen. Auch sollten wir nicht von irgendwelchen Videos oder Fotos auf eine bereits in einem halben Jahr erreichte Perfektion verleiten lassen, denn auch diese Bilder sind nur Momentaufnahmen, Fragmente,die sehr wenig über den wahren Zustand bzw. eine dauerhafte, gepflegte Stabilität aussagen. Manche Becken brauchen halt länger, um in Tritt zu kommen. Nicht nur Keramikbecken. So einfach ist das.
    Gruss
    Hajo

    hi,

    dachte, dass ich schon alles mitbekommen habe, was man sich auch nicht denken kann.

    nö, gibt immer neue überraschungen :face_with_open_mouth:

    diese "bedenken" müssten ja im schluss dazu führen, dass jeder futtergarnele vor dem verzehr auf - ja auf was eigentlich? - gecheckt und ggfls. untersucht wird.

    nix für ungut :winking_face:


    Hallo Joe,

    das soll ja nicht heissen, dass die allgemeine Verwendung als Futtertier in der Nahrungskette irgendwelche Probleme verursacht. Weg ist weg! Mahlzeit! :grinning_squinting_face: Parasitärer Befall wird ja dann erst ein Thema, wenn Pflege oder Zucht der Garnelen im Vordergrund stehen. Parasiten scheint es in Hülle und Fülle bei diesen Tieren zu geben. Ich habe gerade bei Palaemon etwas von parasitärer Kastration gelesen.... :loudly_crying_face: Man gut, dass das beim Homo sapiens nicht bekannt ist. Oder vielleicht doch? :face_with_tongue:

    Parasitäre Gruesse!
    Hajo

    Ich kann da Linda nur beipflichten. Das bringt ueberhaupt nichts, ausser vielleicht der Tatsache, dass bei einem Befall vielleicht der Erreger identifiziert wird, also die genaue Diagnose gestellt wird, aber letztendlich wegen der Sensibilität der Tiere keine Erfolg versprechende Behandlungsmethode empfohlen werden kann. Was bringt es also?
    Gruss
    Hajo

    Die weißen Punkte, die du beschreibst, kann ich auf dem Foto nicht erkennen. Bist du sicher, dass sie im Inneren der Garnelen sind? Wenn ja: Eier werden an sich auch im vorderen Abschnitt der Garnele gebildet und wandern erst mit zunehmender Reife in das Abdomen.

    Liebe Grüße
    Linda


    Hallo Linda,

    dann müsste eigentlich ihre Lage eng eingegrenzt und nicht unregelmäßig gestreut sein, oder?

    Gruss
    Hajo


    Hallo Elisabeth,

    die Lage der Punkte waere dann wohl kaum im Inneren, so wie mitgeteilt, sondern waeren im Chitin zu finden.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Saugwürmer würde ich erst einmal ausschliessen. Diese nehmen stets eine länglich, ovale Form an. Sind die "Flecken" abgegrenzte, runde oder ovale Punkte oder haben sie eine unregelmässige Form? Bewegen sie sich oder verbleiben sie stets an derselben Stelle? Verändern sie die Gestalt in Form und Größe? Auf dem Foto lässt sich für mich nichts erkennen. Ja, es gibt neben den aussen aufsitzenden Schmarotzer, wie z. B. Asseln, auch eine Vielzahl parasitärer Würmer und Turbellarien, die sich im Innern der Körper von Garnelen und Krebsen tummeln. Mit meist tötlichem Ausgang für die befallenen Tiere. Diese Parasiten nehmen mit der Zeit aber eine gut erkennbare Form an.
    Ich würde mir erst einmal keine großen Gedanken machen. Erst, wenn die "Flecken" ihre Gestalt oder ihre Lage verändern. Dann wird´s klarer, aber Abhilfe ist meiner Meinung nach nicht möglich.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Die These mit dem Licht scheint interessant zu sein. Wenn ich so in meine Becken schaue, wachsen Kalkrotalgen bevorzugt unterhalb der Korallen oder der Felsmulden. In stark abgedunkelten Regionen haben sie eine schwarz/rote Farbe angenommen. Je weiter sie sich ins Licht schieben, desto hellroter werden sie. In meinem 150l-Container zur Wasseraufbereitung sind sie ebenfalls zu finden. Dieser steht im Halbschatten des Halbschattens einer Aquarienbeleuchtung. :grinning_squinting_face: Es macht ihnen anscheinend auch nicht viel aus, denn sie überstehen mit Leichtigkeit jegliche Mengen frisch angesetzten Salzwassers. Auch im Quarantäne-Becken mit sehr sparsamer Beleuchtung darf ich sie hin und wieder von den Scheiben kratzen. Auf der neuen Keramik des Riff-Aquariums hatten sich damals zuerst Fadenalgen breit gemacht, dann kamen Kalkrotalgen und leider auch Valonia. Die Fotos zeigen ungefähr den Zustand zum Zeitpunkt des 12. Monats. Beginnendes Korallenwachstum o. K. (die Wachstumsränder sprechen für sich) , das Wachstum der Algen und Valonia allerdings auch. :frowning_face: Dass die Valonia-Arten nicht von heute auf morgen gewachsen sind, kann sich ja jeder denken. Also ist Zeit vergangen, in der sich auch Algen angesiedelt haben. Wenn ich so zurückblicke, begannen die "Plagen" erst ab dem 6. Monat Fuss zu fassen. Dann aber richtig, sodaß ein Blennide und ein Fuchsgesicht zugesetzt wurden. Mit Erfolg. In dieser Zeit hatten sich bereits einige kleinere Kalkrotalgen etabliert. Da die Beleuchtung mittig über dem Becken angebracht war, erreichte die volle Beleuchtung nicht die hintere Rückwand (Keramik). Dort, wo das Licht zentral auf den Boden fiel, Lebendsand, bildeten sich parallel zu Wachstum an der Keramik ebenfalls Kalkrotalgen, so dass der Boden dadurch dunkler wurde und nicht mehr gut reflektierte. Der Abstand von der Lampe zum Boden betraegt fast 100cm! Also trotz mittiger Position kommt wegen der relativ hohen Wassersäule nur ein Teil des Lichtes unten an. Mein Fazit, rückblickend zu meiner damaligen Situation: Viel Licht = wenig bis kümmerliches Wachstum der Kalkrotalgen, weniger Licht = stärkeres Wachstum.
    Nun gibt es nicht nur den optischen Aspekt, den wir ja alle kennen, sondern auch noch die biologisch/wissenschaftliche Erklärung. Damit nicht jetzt wieder jemand aus dem Dunklen brummelt, und mir vorwirft Zitate zu verwenden (Hallo Klaus :wink ) oder abzukupfern (was mir fernliegt!), möchte ich trotzdem zu diesem Thema Julian Sprung zitieren. Nur in Kurzform und leicht abgewandelt. Warum ich ihn öfter zitiere? Weil er ein Praktiker ist und sich nicht in theoretischen Ergüssen verirrt!
    "Einige Rhodophtya (Rotalgen) sind kalkbildend. Rodophyten sind durch ein Pigment namens Phycobilin generell rötlich. Das dominierende rote Pigment reflektiert rotes Licht und absorbiert Blaustrahlung. Da die kurzwelligen, blauen Spektralanteile des Sonnenlichts tiefer in das Wasser eindringen als langwellige Strahlung, erlauben diese Pigmente den Rotalgen eine Photosynthese in größerer Wassertiefe, als die bei Grünalgen der Fall ist. Kalk- und damit riffbildende Rodophyten, die als Kalkrotalgen bezeichnet werden, tragen erheblich zum Riffaufbau bei, an manchen Stellen sogar mehr als Steinkorallen." Kurzform Ende. Nach meinem Verständnis ergibt sich für mich folgendes. Wenn die Natur es für Rotalgen so eingerichtet hat, dass sie blaulastig bestrahlt optimal gedeien, werden sie es schwerer haben, unter anderen Bedingungen ähnlich gut zu wachsen.

    Gruß
    Hajo

    @Stefan: Zum Thema Silikattest. Der wurde vor ca. 3 Jahren eingestellt. Hauptgrund war das Osmoseanlagen immer mehr zum Standard wurden in der Meerwasseraquaristik und deshalb der Silikattest nicht mehr so die Bedeutung hatte wie früher als man noch mit Leitungswasser gearbeitet hat. Der Stefan der deine Mail beantwortet hat kann das nicht wissen weil er erst später bei Red Sea angefnagen hat und zu der Zeit gab es nur das Reef Care Program so wie wir es jetzt auch haben.

    Grüße

    Georg


    Nu gucke! Das nenne ich einmal einen guten Service. :thumbs_up: Jetzt sind wir alle auf dem gleichen Stand und müssen aber gleichzeitig unsere Erwartungen eines sicheren Si-Testes zurückfahren. :loudly_crying_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan,

    der RedSea-Mitarbeiter hätte ruhig hinzufügen können, dass es ihn vor nicht allzu langer Zeit noch gab! Dann würde meine Empfehlung jetzt nicht so blöd aussehen. Den gab es wirklich. Kannst dich gerne bei Armin Glaser erkundigen. Wenn du die Suchfunktion hier im Forum nutzt, wirst du sicher in einigen Diskussionen auch fündig werden. Ich verstehe auch nicht, warum man ihn aus dem Programm genommen hat. Vielleicht zu wenig abgesetzt und dazu noch zu teuer? Jedenfalls hatte ich ihn damals von Armin empfohlen bekommen, da der Salifert während der Einlaufzeit der Riffkeramik keine Reaktion zeigte. Da ich in dieser Periode Si + Mg erwartet hatte, bin ich misstrauisch geworden und habe das Testkit gewechselt. Mit Erfolg!
    Nichts für ungut.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    was mich bei dieser Diskussion noch interessieren würde, wäre das Verhältnis Riffkeramik zu Lebendgestein. Stefan hat ja zu Beginn nur wenige Kilo Lebendgestein im Refugium gehabt und später dann noch die kleinen Säulen im Hauptbecken ergänzt. Der Anteil an Riffkeramik ist aber im Verhältnis recht hoch.

    Bei Stefan (Lodahl) oder Christian(S) weiß ich im Moment gar nicht, wie das Verhältnis zwischen Lebendgestein und Riffkeramik aussieht. Hajo, wie ist es denn bei dem Becken, das du oben vorgestellt hast?

    Viele Grüße,
    Ina


    Hallo Ina,

    mein Becken enthaelt 100% Riffkeramik, was sich vollständig auf die komplette Rückwand (85cmx80cm) beschränkt! Aus den einstigen Mulden und Spalten sind die verschiedenen Korallen in Richtung Frontscheibe mit der Zeit herausgewachsen, immer wieder abgeerntet worden und haben sich so total verdichtet. Im Riff habe ich kaum noch eine Chance einzugreifen um etwas zu verändern, auf dem Boden schon. :frowning_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    hat wahrscheinlich nichts mit deiner Misere zu tun, aber verzichte einmal beim Silikat auf den Salifert-Test. Ich habe diesen anfangs auch genommen. Auch er zeigte mir unverständlich Null an. Nach einem Tipp von Armin bin ich zu Red Sea gewechselt. Der Unterschied war etwa wie zwischen Tag und Nacht. Beim Salifert-Test klare Transparenz, bei Red Sea blaurote Faerbung!
    Gruss
    Hajo

    Dies waren meine ständigen Baustellen, natürlich habe ich noch andere Sachen machen müssen, wie jeder andere auch, Korallen einbringen, Scheiben reinigen usw.
    In den letzten 4 Wochen, habe ich einmal die Woche Bryopsis geerntet.


    Hallo Stefan,

    wahrheitshalber muss ich selbst noch etwas dazu beitragen. Der Ablauf von diversen Tätigkeiten ähnelte meinen sehr. Nur bei mir waren es (leider) keine Bryopsis, sondern Valonia in allen Größen, Arten und Schattierungen. Sie überwucherten die Kalkrotalgen, sodaß an manchen Stellen nichts mehr von ihnen zu sehen war. Das Becken war zu dem Zeitpunkt der Aufnahmen ca. 1 Jahr alt. Die ersten Kugelalgen wurden nach einem halben Jahr entdeckt. Ein Fuchsgesicht beendete die Plage. Allerdings dauerte das fast 6 Monate.
    Gruß
    Hajo



    Hallo zusammmen,
    Wie man sieht, sind die Ansichten sehr verschieden und nicht jeder kann sich so artikulieren, dass er auch optimal beim anderen ankommt. Es sollte doch möglichst kein Unfrieden aufkommen, da dieses Thema nun wirklich nicht dazu neigt, sich unfreundlich zu begegnen.
    Das Lesen vieler Berichte hier im Forum und der Werdegang vereinzelter Problembecken hat mich oft zurückgehalten direkt Stellung zu beziehen. Nicht weil ich dazu nichts zu sagen hätte. Nein, aus ganz anderen Gründen, die weitaus weniger spektakulär sind. Wenn man sich so manche Dialoge ansieht, kann man eigentlich bereits im Vorfeld das Handtuch schmeissen, denn man ahnt, es kommt nicht viel Konkretes auf den Tisch. Wenn nach mehrfachem, oft mühsamen Nachfragen dann doch herauskommt (es also verschwiegen wurde), daß sich nicht an gewisse Empfehlungen gehalten wurde, die bunten Fläschchen also wieder interessanter waren (weil man die eigene Ungeduld nicht in den Griff bekam), als das fundamentierte Wissen einiger hilfsbereiter Ratgeber, dann bekommt man leicht die Krätze. Ist hier weniger das Thema, sollte nur erwähnt werden.
    Was ich hier eigentlich anmahnen möchte, es ist beileibe keine derbe Kritik an der laufenden Diskussion. Nein, nur das zeitweilige Fehlen einer ehrlichen Berichterstattung, wo auch ruhig einmal etwas Unrundes dabei herauskommen darf. Sonst drehen wir uns, wie schon so oft, im Kreis und das Thema verkehrt sich bald in allgemeine Interessenlosigkeit, bis es dann irgendwann wieder erneut hochgespült wird, neue Anwender irritiert und ältere Hasen nervt. Never ending story? Oft liegt auch bei den Ratsuchenden selbst der Hund begraben, bzw. wurde mit der Wahrheit hinter´m Berg gehalten. Die Gründe sind zu erahnen. Schade, denn wir hätten alle ein wenig von diesen Themen profitiert.
    Der eigentliche Anlass für meine Kritik ist aber die Tatsache, daß viel zu oft zwischen den einzelnen Konzepten wie Sangokai und Triton oder der Pohl´schen Rezeptur oder anderen "Heilsbringern" hin und her gesprungen wird. Eine einzelne Strategie hätte ja ausgereicht. Wenn sie dann auch in ihrer Gesamtheit richtig verstanden worden wäre, und wenn man diese Linie penibel weiter verfolgt hätte. Hätte, hätte, Fahrradkette... Mit diesem Zickzack-Verhalten haben sich schon viele Anfänger den Start gründlich versaut. Auch unser Beckenwasser hat ein Gedächtnis! Das Produkt Keramik in seiner Zusammensetzung in Frage zu stellen ist ein Schnellschuss, der auch nach hinten losgehen kann. Allerdings darf sich in dieser Diskussion der Hersteller nicht einfach zurücklehnen. Schon aus eigenem Interesse, denn ein eventueller Vertrauensbruch lässt sich nicht über Nacht reparieren. Es darf sich kein tiefer Graben auftun,sonst verändert sich mit der Zeit hier im Forum eine doch recht passable Austauschkultur zwischen Herstellern, Händlern und Aquarianern. Der Mensch ist geneigt, eher auf andere zu zeigen, als daß er sich bequemt, sein eigenes Fehlverhalten offenzulegen. Es werden lieber Zweifel gesät, mit zum Teil haltlosen Verdächtigungen. Weil das oft so ist, wird man sich bei dieser Art von Diskussionen immer wieder im Kreise drehen und nichts wirklich Greifbares erarbeiten können. Schon gar nicht, wenn sich manche Themenstarter zwischenzeitlich aus den Diskussionen stehlen. Etwa um peinliche Fragen nicht weiter beantworten zu müssen?
    Wenn man sich "in die Köppe kriegt", sollte auch anschließend die Friedenspfeife geraucht werden, sonst bleibt ein Misstrauen bestehen, das keiner Seite guttut. Wir profitieren in gewisser Weise doch alle voneinander. Jedenfalls habe ich den Geist des Forums so verstanden.
    Als sich vor vielen Jahren in meinem aquaristischen Umfeld eine Meerwassergruppe etablierte, die bis dato noch Bestand hat :] , waren wir froh um jeden Hersteller und Fachhändler, der sich uns anschloss. Wenn auch aus Gewissenskonflikten eher temporär. Aber immerhin! Ich hätte mir beileibe nicht vorstellen können, daß sich z. B. ein Erwin Sander einer solchen Diskussion verschlossen hätte. Der alte Herr wäre in sein Auto gestiegen und hätte sich vor Ort informiert und seine Hilfe angeboten, wenn es denn auf seine AS zurückzuführen wäre. Die Zeiten haben sich leider verändert.
    Interessante Diskussionen sind wegen persönlicher Differenzen schon mehrfach gescheitert. Es sollte nicht auch hier so enden.
    Gruß
    Hajo

    [quote='Niederbayer','index#php?page=Thread&postID=709046#post709046']

    Und: Eigentlich interessieren mich Beispiele von Becken nicht, die nicht mindestens drei Jahre alt sind# Früher gab es einen Spruch im Süßwasserbereich, der ging ungefähr so: Ein schönes Becken kann jeder auf die Beine stellen# Da selbe Becken aber in drei Jahren noch ohne Probleme betreiben können nur die Wenigsten# Da is was dran# Viele der hier vorgestellten Becken sind schlicht zu jung# Anyway ##


    #/quote#


    Ach ja, das Becken steht seit dem Jahre 2008 !! Das sollte als Referenz reichen# =)

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen,

    ich möchte jetzt bestimmt nicht den Finger in irgendwelche Wunden legen, aber dennoch eine Lanze für die Betreiber von Riffkeramikbecken brechen. Mein diesbezügliches Becken ist bestimmt nicht das beste Beispiel, die Fotos jenseits von optimal, aber es reicht dennoch, sich einige Gedanken mehr zu machen. Auch möchte ich darauf hinweisen, dass dieses Becken ohne jegliche Technik (nur 2 Pumpen und eine UV) seit Jahren störungsfrei mit absoluten Bestwerten läuft. Es war anfangs auch nicht meine Absicht Riffkeramik zu nehmen. Wegen der Enge des Beckens ergab es sich dann so. Die Absicht ohne zusätzliche technische Unterstützung das Aquarium zu betreiben, war von Beginn geplant, da ich solche Versuche mit anderen Becken bereits vor vielen Jahren schon einmal exerziert habe. Das Milieu, welches sich mit der Zeit entwickelt hat, macht auch keinen Unterschied zu den Lebendgestein-Becken. Sonst könnten sich wohl die Synchiropus nicht über Jahre selbst versorgen.
    Gruß
    Hajo





    Hallo Christian,

    ehrlich gesagt, als ich mich für die Keramik entschieden hatte, wusste ich noch nichts von diesen (vereinzelten) Problemen. Ich habe die Keramik eingefahren, so wie es beschrieben wurde und alles weitere fand seinen Lauf. Bis heute bin ich rundherum zufrieden mit dem Produkt. Warum es hier und da nicht so läuft, kann eigentlich nur am Material bzw. der jeweiligen Zusammensetzung des Produktes liegen. Ich habe nichts Besonderes unternommen. Allerdings hatte ich von Anfang an einen erhöhten Mg-Wert, der sich erst nach Monaten abbaute. Vielleicht gab das den Ausschlag?
    Gruss
    Hajo

    Hallo Jürgen,

    mich hätte brennend interessiert, ob die Flavescens in deinem Becken auch noch später zusammen geblieben wären. Oft treten die Aggressionen erst zu einem spaeteren Zeitpunkt auf. Beispiele dafuer gibt es genug. Allein in meinem Bekanntenkreis haben sich zwei Aquarianer daran versucht. Ohne Erfolg. Ich tat es bloedsinnigerweise mit nur drei Exemplaren. Natuerlich ohne Erfolg. Das schwächste Tier magerte ab und wurde gemobbt. Ellen Thaler warnt bei den Flavescens vor der Gruppenhaltung. Sie begründet das mit spaeter auftretenden latenten Streitigkeiten, die echte Paarbildungen verhindern, weil andere ausgegrenzt werden, abmagern und mit der Zeit verhungern. Außerdem hat sie auch dann noch Vorbehalte, wenn sich die Tiere scheinbar im Aquarium laengere Zeit friedlich verhalten. Begründung: Sie tun es im Riff nicht und ebenso wenig dann im Riffaquarium!
    Das Becken sieht für Doktorfische etwas karg aus. Wie hast du das Futterproblem gelöst? Aggressionen, wenn sie nicht sexuell bedingt sind, haben oft die Ursache in der Futterkonkurrenz. Wenn's da mangelt, kommen die Probleme.
    Gruss
    Hajo

    Ach so, noch eins zu den besagten Videos. Ich meine das jetzt nicht nur auf den Flavescens bezogen, sondern habe mir im Laufe der Zeit mit dem Betrachten dieser Bilder so meine Gedanken gemacht. Die allermeisten sagen in Sachen Vergesellschaftung nichts aus, schon gar nicht für den Laien, der dabei allzu oft auf's Glatteis geführt wird. Hier sieht man Einzeltiere, obwohl Paarhaltung, Schwarm oder Gruppe die bessere Wahl gewesen waere. Vorausgesetzt, das Aquarium waere dann gross genug. Es tummeln sich auch grosse Ansammlungen, die fuer's Auge inszeniert worden sind und uns z. B. eine Schwarmhaltung suggerieren sollen. Bei diversen anderen Vergesellschaftungen hat man nicht nur den Eindruck, es könnte sich um ein Haendlerbecken halten - es ist auch so! Ich finde es schade, dass man nur wenige, seriöse Vergesellschaftungen entdecken kann. Es fehlt auch der Begleittext. Allzu oft werden die Tiere als Vorzeigeexemplare benutzt und der Enthusiasmus kindlicher Begeisterung ist dann nicht wirklich fuer andere zielführend. Deswegen sind diese ins Netz gestellten Videos keineswegs
    ein gutes Argument für irgendwelche Interaktionen. Bei solcher Art von Veröffentlichungen sollte man eher hinter den Spiegel schauen. Am besten in's Forum! :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo Peter,

    die Flavescens schließen sich bei Geschlechtsreife paarweise zu Gruppen bzw. Schwarm zusammen. Versuch das einmal bei Deinen Diskus. :grinning_squinting_face: Doktorfische sind immer in Bewegung und benötigen deswegen mehr Platz, als andere Fische. Sie muessen ihre sozialen Aktivitäten ausleben können, sonst stressen sie sich bei zu kleinen Becken ständig. Ja, Geschlechtswechsler sind sie alle. Es gibt leider zu wenig Informationen, ob sie nun simultane Hermaphroditen oder protogyne bzw. protandrische Zwitter sind. Mal abgesehen von der relativen Enge des Beckens und der Berücksichtigung der Paarbildung sind 3 einer zu viel !
    Gruss
    Hajo