Beiträge von hajo

    Hi Dietmar

    vorsicht beim Versuch der Paarbildung vom Fuchsgesicht, es geht meistens schief :loudly_crying_face: :loudly_crying_face:


    Hallo zusammen,

    normaler Weise bin ich da auch dieser Meinung. Da aber einige Kaninchen bereits nachgezüchtet worden sind, kann man es unter gewissen optimalen Bedingungen einmal versuchen.
    Vorausgesetzt, das Becken ist gross genug, um erst einmal eine Handvoll Juvenile aufzunehmen. Man wird dann sehen, wie die Entwicklung verlaeuft. Bei beginnender Geschlechtsreife wird man sich letztendlich auf das dominante Paar beschränken und die anderen Exemplare entfernen. Klingt einfach, ist aber stark risikobehaftet. Dennoch glaube ich, dass so etwas in grossen Becken moeglich sein wird. Adulte Paare waeren der bessere Weg. Aber wo bekommen, wenn nicht stehlen? :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo Andi,

    so genau würde ich es am Alter nicht festmachen wollen. Mehr an der Groesse. Diese bewegt sich, über den Daumen bei adulten Tieren so zwischen 18und 22cm, je nach Geschlecht. Obwohl auch das Alter einen Hinweis geben kann. Muss aber nicht. Bei geschlechtsreifen Weibchen beträgt die Groesse ca. 13cm bei einem Durchschnittsalter von ca. 5 Jahren. Ob dann sofort die Paarbildung angestossen wird, ist mir nicht bekannt. Beide Geschlechter waeren dann gleich alt. Nur unterschiedlich in der Groesse. Die männlichen Tiere wachsen schneller.

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    wenn ich ehrlich bin, dreht sich hier seit August alles im Kreis, wirklich weiter kommen wir wohl nicht bei diesem Thema.


    Hallo Stefan,

    ich glaube nicht, dass wir uns hier noch immer im Kreise drehen. Mit Worten, vielleicht. :frowning_face: Die 3-Punkte-Auswertung von Hans-Werner steht noch aus und außerdem ist (hoffentlich) eine Gesteinsanalyse bei Claude in Arbeit. Du siehst, die ersten Schritte sind gemacht und wir sind gespannt auf das Ergebnis. So weit waren wir noch nie. Es liegt doch an uns, wie weit wir das Thema vorantreiben. Wenn wir jetzt nicht alle bei der Stange bleiben, hat das Ganze keinen Sinn und verpufft wirkungslos. Das würde mich persönlich sehr verstimmen. Nicht, weil ich mir mehr Gedanken als sonst über dieses eine Thema gemacht habe, sondern weil mir dann selbst der weitere Durchblick fehlen würde. Wir haben nur Vermutungen, Gewissheit (bislang) noch nicht. Ich hoffe, mit Hans-Werners Hilfe werden wir die Ursache schon finden.

    Charlottenburger Grüße!

    Hajo


    Hallo Jürgen,

    deine Fragen habe ich bereits im Laufe der Gesamtdiskussion versucht zu beantworten. Vielleicht auch in Teilen in einem anderen Fred, wo die Riffkeramik auch zum Thema wurde. Natürlich habe ich nicht den Fehler gemacht, gleich vom ersten Tag an empfindliche Korallen einzusetzen. Auch ich bin vor "Plagen" nicht verschont geblieben. Glasrosen, Planarien, Valonia, Fadenalgen, um nur einige zu nennen. Das hat aber sicherlich nicht nur mit der Einfahrphase zu tun. Von der Caulerpa-Methode hatte ich auch berichtet. Insofern war anfangs genug Organik vorhanden. Vom ersten Tag an wurde ein angemessener woechentlicher WW praktiziert, der bis heute Bestand hat. LPS standen von Anfang an gut. Die ersten SPS im Becken habe ich schon mehrfach fragmentiert. Aber wie mir scheint, fallen in manchen Kommentaren Stylophora und Montipora nicht mehr unter den Begriff von SPS. :frowning_face:
    TOP-SPS muessen es sein! Wer den Fehler macht, gleich die hochempfindlichen Arten einzusetzen, der hat das Spiel schon verloren. Ich habe es trotzdem mit einigen sensibleren Arten nach ungefaehr 8 Monaten versucht und hatte Erfolg. Das bewertet ich jetzt nicht als Glück oder als persoenliches Glanzstueck, sondern ist aller Wahrscheinlichkeit meiner besonderen Beckenphilosophie geschuldet. Es befindet sich nicht die uebliche Technik am Becken. Kein AS , aber vorerst ein Adsorber. Der wurde nach ein paar Wochen entfernt. Warum, das hatte ich schon berichtet. Der Nachfolger bis zum heutigen Tage hiess dann irgendwann Tropic Marin BaktoBalance. Seit Beginn tummelten sich eine Menge Schnecken auf der Keramik. Die Zahl hat abgenommen. Nicht, weil die angeblich giftige Oberfläche der Grund dafuer gewesen waere, sondern weil die kleinen Kerle nichts mehr zu beissen hatten. So reduziert sich eine Schneckenpopulation von allein. Ach so, ausser Balling nehme ich nur noch einige Spurenelemente und sonst nichts. Naehrstoffarmut hat bei mir nicht vorgeherrscht. Im Gegenteil! Immer ein bischen Organik unter'm Kiel, dann klappt's auch mit der Keramik (altes, chinesisches Sprichwort). :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    hajo zu deiner ansage das bei dir alle korallen von anfang an top standen und super gewachsen sind weis ich nicht ob ich das glauben kann. im ersten jahr glaube ich nicht das eine sps ihr normales wuchsverhalten gezeigt hat und mal spontan die Keramik besiedelt hat.

    lg stephan

    Hallo Stephan,

    Wenn Du meine Gedanken zu diesem Thema in meinen Beiträgen #4,#10,#51,#58,#126,#138,#207,#242,#245,#266,#282,300,#351,#406,#498,#501,#506,#539,#545; besser verinnerlicht hättest, dann wäre Dir bestimmt auch aufgefallen, wie ich begonnen habe und in welchen Zeitabschnitten sich der weitere Erfolg eingestellt hat. Außerdem hättest Du auch verstanden, welchen Weg ich für richtig halte. Und Du hättest dann auch nicht diese überflüssige Frage stellen müssen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man lieber destruktiv an die Sache herangeht, als konstruktiv mitzuarbeiten. Dazu gehört dann aber auch, aufmerksam die Kommentare zu lesen. Und nicht nur die Negativen. Ich kann nicht mehr dazu beitragen, als meine Ansicht darzustellen und diese versuchen, mit Bildern zu untermauern. Zwingen zu lesen, kann ich nicht.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo,

    klar geht es hier um das NEGATIVE an diesem Produkt, sonst wäre hier wohl nicht so eine Masse an auftretenden Problemen zu diskutieren!

    Salzige Grüsse

    Michael


    Sicher geht es hier um die negativen Aspekte. Doch was hindert dich, dein Gehirn zu nutzen, um aus den positiven Beispielen zu lernen?
    Auf diesem Weg kann auch eine Lösung gefunden werden, ohne das Irgendjemand angerempelt wird!

    Gruss
    Hajo

    Bei mir sind noch nie "Dinger" eingegangen. Mit diesem Beispiel will ich nur kommentieren, dass die Riffkeramik als Besiedlungsfleache nicht nur fuer Stylos und Montis infrage kommt, sondern auch für alle anderen Arten. Bezüglich der Bezeichnung "Tiefwasserkoralle" wirst du in den amerikanischen Foren einige kritische Töne finden, die darauf abzielen, dass dies nur ein gewinntraechtiges Verkaufsargument des Handels sei. Grund: Dieser Typ Koralle wächst auch in anderen Bereichen. Da ich einen Stock unter Volllicht hatte und den anderen etwas abgeschattet, kann ich zumindest die eine These bestätigen: Sie wachsen auch unter genügend Licht! Ob an dem "Verkaufsargument" etwas dran ist, kann ich nicht beurteilen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Danke, Hans-Werner, du hast mir die Antwort vorweggenommen.
    Denn, wer sich mit Acroporen nicht auskennt, der sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
    Übrigens fällt mir immer oefter auf, dass das Negative hier mehr von Interesse ist, als positive Berichte.
    Es wird sich lieber beklagt, als dass die Aufmerksamkeit sich den gelungenen Ergebnissen zuwendet.
    Damit auch die anderen Unklarheiten beseitigt sind: Die Riffkeramik ist aus Rostock!!!!
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    um das Thema wieder in vernünftige Bahnen zu lenken, hier zwei relativ schlechte Aufnahmen aus meinem Keramikbecken. :frowning_face:
    Aufnahme 1 zeigt eine blaue Acro, die sich zwar bester Gesundheit erfreut, aber der Nesselkraft der Goniopora weichen muss. :loudly_crying_face:
    Das Tier war ehemals doppelt so groß. Die Acro versucht nach vorn zu entkommen, aber die Goniopora wird mit der Zeit schneller sein.
    Aufnahme 2 zeigt eine Acro, die innerhalb von 15 Monaten ihre ehemalige Größe um nahezu das Dreifache gesteigert hat. Und das auch
    noch an der dem Licht abgewandten Beckenseite.
    Wer also behauptet, in Keramikbecken wachsen keine empfindlichen Korallen, der irrt gewaltig.
    Gruß
    Hajo



    Hallo Hajo, hallo zusammen,
    wie Jens schon schrieb, das mit dem stillen Kämmerchen ist Unsinn, frei erfunden, ich denke das weist Du auch.


    Sicherlich, deswegen doch das smiley!

    Meiner Meinung nach sollten folgende Hypothesen geprüft werden:


    1) Der Nachteil der Riffkeramik ist der Mangel an organischem Material und/oder Biofilmen. Das will ich mit den Versuchsteilnehmern überprüfen.
    2) Riffkeramik adsorbiert Stoffe aus dem Meerwasser, z. B. Organik, Phosphat, Iod(?) usw. und schafft dadurch ein Klima, das den Tieren nicht zuträglich ist.
    3) Riffkeramik gibt Stoffe an das Wasser ab, wie z. B. Silikate, die das Wachstum von Korallen und anderen Kalkbildnern hemmen und diese schädigen. Diese Stoffe können mit Adsorbern wie Eisenhydroxid entfernt werden.[/quote]

    Ohne Prüfung der einzelnen Thesen würde ich keine Résumé ziehen.

    Ich auch nicht! :smiling_face:


    Hallo Hans-Werner,
    Aber bezogen auf Punkt 3 habe ich noch eine Frage. Was ist mit Stoffen, die sich gelöst im Wasser befinden, aber nicht mit Eisenhydroxid gebunden werden können? Ich denke da nicht in erster Linie an das allseits vorhandene Silikat, sondern habe da die seltsamen Bilder unterschiedlich gefärbter Keramik vor Augen...... :confused_face: Solange mir das nicht erklärt wird, muss ich halt dort immer den Finger in die Wunde legen. :frowning_face:
    Ich bin mir durchaus bewusst, dass diese Analyse kompliziert werden könnte, weil man vorerst nicht genau weiß, in welcher Ecke man suchen muss, und in welcher Konzentration gefundene Elemente bedrohlich werden. Wenn alle Stricke reissen, waere das vielleicht einen Punkt 4 wert? Wenn ich die Berichte darüber nicht gelesen und die Aufnahmen nicht gesehen hätte, wäre mir das kaum in den Sinn gekommen. Bei veränderten Naturprodukten muss man auf alles gefasst sein. Sagte mir einmal ein Lebensmittelchemiker.
    Aber was es auch sei. Allein die Tatsache, daß sich so viele Mitleser endlich einmal zu diesem Produkt konkrete Gedanken machen, ist schon der Aufwand wert. In erster Linie verspricht mir aber dein Engagement in der Sache den größten Erfolg. Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse. =)

    Gruß
    Hajo


    Zu viel "leer stehendes Gestein", denn hier wird immer nur allgemein von viel Deko geredet, und nicht vn "ungenutzter Fläche", führt dann auch gerne u.a. zu Limitierungen. (Hersteller egal)

    Ich würde gerne mehr die proportionale Verteilung in der Vordergrund stellen. Nicht unbedingt die Norm, aber als Beispiel: ich habe 2qm Deko zu 700 Liter Wasser, besetze aber nur 0.5qm in den ersten 6 Monaten. Dann treten m.M. nach die meisten Probleme auf.

    gruß Norbert


    Genau das entspricht doch in Teilen unseren Beobachtungen!

    Gruss
    Hajo

    Hallo Bernd,

    ich fürchte, jedes ehemals unbesiedelte Material birgt Schwierigkeiten. Wir kennen das doch aus früheren Zeiten. Erst die Einführung von "lebenden Steinen" hat den Durchbruch gebracht. Ich erinnere gerne an "jugoslawisches Lochgestein". :loudly_crying_face: Ein Bericht von Armin ueber den weiteren Verlauf könnte vielleicht etwas Licht in die dunklen Bereiche unserer Diskussion bringen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    für ein Resumee ist es noch zu früh. Aber mir scheint, wir haben einen Zwischenstand. Wenn die überwiegende Mehrzahl der Geschädigten davon berichtet, daß erst nach langer bis sehr langer Standzeit das Wachstum sich besserte, dann spricht das erst einmal gegen die vorherrschende Meinung Einiger, eine generelle "Sofortbesetzung" sei das Nonplusultra. An dieser Methode waere auch nichts auszusetzen, wenn es sich nicht um diesen einen bestimmten Werkstoff handeln würde, und wenn man nicht immer gleich mit sofort verwechseln würde. Ein bischen Zeit muss man der Biologie schon geben.
    Die oft sehr unterschiedliche Besatzdichte mit Korallen in neu eingerichteten Becken ist auch ein Faktor, der den Erfolg relativieren kann. Bei der Keramik scheinen andere Gesetze zu gelten. Ob nun das "Problem" direkt aus der Keramik kommt, oder durch die Keramik gefördert wird, kann man in dieser Phase der Diskussion noch nicht abschliessend beantworten. Eines schält sich für mich dennoch heraus: Die Standzeit eines frisch eingerichteten Keramikbeckens verlängert sich mit der Masse des verbauten Materials. Sind wir hier wieder bei dem Phänomen der konkurrierenden Flächen? Je größer die "Kunstfläche" wird, desto mehr Biomasse müsste eigentlich zusätzlich eingebracht werden, um die Korallen am Leben zu halten. Und das fortlaufend. Sonst haben wir als Ergebnis die immer wieder diskutierten und allseits bekannten Limitierungen oder andere Schweinereien.
    Auch ist mir aufgefallen, daß in der Problemphase augenscheinlich großzügige WW oder zumindest portionsweiser Austausch von Wasser und Gestein zur (vorübergehenden) Linderung führte. Mancherorts unterstützt durch einige bekannte Systemprodukte.
    Wenn die überwiegende Mehrzahl der "Geschädigten" aus Besitzern von 100%-Keramik besteht, zeigt uns das deutlich, wo die Schwierigkeiten liegen. Ob nun die konkurrierende große Oberfläche der Keramik, die höchstwahrscheinlich die fehlende Organik als lebenserhaltende Nahrungsquelle für die Korallen zu verantworten hat, oder ob etwa laufend schädliche Stoffe aus einem Keramikprodukt eines bestimmten Herstellers gewaschen werden, die sich mit der Zeit so verdünnen, daß sie nur noch einen geringen Einfluss auf die Beckenbiologie haben, ist momentan nicht sicher zu beantworten. Auch deswegen bin ich auf die Versuche von Hans-Werner gespannt. Zwar im dunklen Kämmerlein, aber immerhin.... :grinning_squinting_face:
    Mein ganz persönliches Fazit kann ich schon ziehen. Für mich gilt: Je mehr sich von der Keramik im Becken befindet, desto ungewisser der weitere Verlauf. Allerdings mit einer Einschränkung. Die Erfahrung des Betreibenden ist ein nicht unerheblicher Faktor, wenn es um die Steuerung von Abläufen geht. Auch von Unvorhergesehenen.
    Dass ich persönlich seit Beginn keine grossartigen Probleme mit meiner Riffkeramik hatte, möchte ich auf das permanente Vorhandensein von "Organik" zurückführen. Mein Keramikbecken hat keinen Abschäumer oder Biofilter. Eigentlich überhaupt keinen Filter. :loudly_crying_face: Auch wurde bewusst auf "Mittelchen" verzichtet, das Becken rückte sich mit der Zeit seine biologischen Verhältnisse selbst zurecht. Einzig und allein bin ich dem WW treu geblieben. Das allein wird aber nicht der Grund gewesen sein.
    Ich bin gespannt, ob und wann wir diese Nuss knacken! Und immer hübsch sachlich bleiben..... =)
    Gruß
    Hajo

    hey Hajo

    das war ja seine frage ob es top becken gibt die nur mit riffkeramik gefahren werden.

    die doku damals von kaddaz war recht gut wobei das Projekt glaube mittlerweile nicht mehr existiert. mit den TOM von reefcentral oder Ultimate Reef war es aber nicht zu vergleichen finde ich.

    lg stephan


    Hallo Stephan,

    der Begriff "Topbecken" stößt mir auf. Was ist das? Typ SPS? Typ LPS? Typ Weiche? Typ Azoo? Typ gemischt? Ich kann so richtig damit nichts anfangen und glaube ausserdem, dass es mit der Zwangslage Einiger nicht viel zu tun hat. Es bekommt ja noch nicht einmal eine Euphyllia eine Chance! Wenn du dich umschaust, wirst du immer wieder Becken finden, deren Inhalt zwar aehnlicher Natur, aber deren Allgemeinzustand sehr unterschiedlich ist. Und das hat nichts mit Keramik oder LS zu tun. Hier ist der Pfleger im Fokus. Wenn du aber damit ein SPS-Becken meinst, voll gepflastert mit den buntesten und empfindlichsten SPS, dann stellt sich mir schon die Frage, wessen Händchen da am Werke war. Nicht nur die Besitzer von Keramikbecken "erfreuen" sich unterschiedlicher Erfolge.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    ich möchte auch noch etwas dazu sagen, auch wenn ich von dieser Materie keine wirkliche Ahnung habe.
    Ich weiß jetzt nicht, wie genau der Keramikaufbau bei Hajo ist, aber vielleicht sagt er noch etwas dazu.


    Hallo Stefan,

    zum Thema "Keramikfläche" schau dir bitte noch einmal Beitrag #351 an. Mörtel wurde nicht verwendet! Die Keramik wurde wegen vorhandener Hindernisse in 2 Teilen geliefert und lückenlos eingepasst. Also, nur vor die Rückwand gestellt und ohne irgendeinen Kleber befestigt. Das eventuelle Abkippen nach vorn habe ich mit dem Anbringen von PVC-Krallen verhindert. Auch um auf diese Weise das Mörteln zu umgehen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    bei dem Versuch einer Lösung näher zu kommen, habe ich als Referenz mein eigenes Becken im Blick. Im Unterschied zu anderen Keramikern habe ich die Startphase mit einer grossen Menge an Caulerpa begonnen. Ich weiß, jetzt kommt ein mildes Lächeln. =) Diese Prozedur habe ich bei den meisten Beckenneustarts so gehalten. Wenn´s hilft, warum nicht? Die Caulerpa verblieb als Indikator so lange im Becken, bis sie sich im Gestein festkrallte und erste Wachstumsspitzen zeigte. Danach wurde sie nach und nach entfernt und machte Platz für die einziehenden Korallen. Absterbende Algen kann man in dieser Periode nicht verhindern. Insofern bin ich da wahrscheinlich nahe dran an Hans-Werners Organik-These. Absterbende Algen können als Grundlage für Organik gelten.
    Aber vielleicht kann es ja doch auch so sein, daß diese Algen eventuell! vorhandenen Giffstoffe besser binden oder gar neutralisieren? Jetzt haben wir gedankenganglich beim Blick auf diese Alge, auf der einen Seite die Entfernung von (möglichen) Giftstoffen und andererseits den (möglichen) Vorteil einer wachsenden Organik. Quo vadis?
    Gruß
    Hajo

    Na ja,

    wenn ich Klaus richtig verstanden habe, hat er die Keramik als Giftschleuder im Blick. Deswegen sein zarter Hinweis auf den Einsatz von Kohle. In diesem Zusammenhang waere es nicht unklug, die Befürworter von verstärktem Wasserwechsel zu Wort kommen zu lassen. Besonders die Häufigkeit der WW in den ersten 3Monaten. Welche Beobachtungen wurden gemacht? Durch einen relativ grossen Wasseraustausch ist es sicher moeglich, eventuelle, schaedigende Stoffe aus dem Keramikmaterial so zu verduennen, dass sie nur noch einen geringen (wenn ueberhaupt) Einfluss auf die aufkeimende Beckenbiologie haben. Mit der Zeit verschwindet dann auch der Rest der Barriere. Wir sollten hier alles auf den Prüfstand stellen. Auch wenn es noch so abstruss erscheint. Eine offene Diskussion also. Das Einbringen von Hans-Werner ist lobenswert und erhöht die Chance, hier noch zum Ziel zu kommen. Doch bitte nicht im stillen Kaemmerlein. Sorry, Hans-Werner, darunter leidet die Diskussion um dieses Thema. Gerade die sollte man aber gemeinsam am Kochen halten.
    Mit keramischen Grüssen
    Hajo

    Tja, Klaus, aufgrund der ganzen Zwitscherei habe ich damals auch damit begonnen. Der Grund waren Empfehlungen wegen hoher Silikatwerte. Es hat sich aber alles relativiert. Die zeitliche Verwendung der Adsorber und ihr Nutzen. Nach ein paar Wochen wurden die Adsorber abgesetzt und die hohen Werte insoweit toleriert, als dass sie augenscheinlich mehr und mehr abnahmen. Langsam, aber stetig. Ob die relative kurze Zeit des Adsorbereinsatzes gereicht hat, um Unbill abzuwenden? Ich kann es kaum glauben. Denn dann müssten, wenigstes in dieser Phase, auch andere davon profitiert haben.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    ich würde gerne bei den Problembecken etwas ausprobieren. Wer Interesse hat, bitte mal eine PN oder E-Mail schicken, dass wir das besprechen können. Danach könnt Ihr Euch entscheiden, ob ihr das machen wollt, wäre bei positiver Entscheidung kostenlos, zumindest für den Anfang.

    Grüße

    Hans-Werner


    Fein, vielleicht bekomme ich auf diesem Umweg endlich die Bestaetigung, warum es bei mir so gut gelaufen ist. :loudly_crying_face:

    Gruss
    Hajo

    Hallo Dieter,

    Wenn ich mich recht erinnere, ersetzt 1g Natriumcarbonat 1,59g Natriumhydrogencarbonat. Damit ist doch schon etwas anzufangen. Ich selbst verwende seit Jahren ausschließlich Natriumcarbonat, u. a. auch aus den von Dir angegebenen Gruenden. An die entsprechende Menge musst du dich selbst herantasten. Das ist von Becken zu Becken verschieden.
    In kurzer Zeit hast du aber den Bogen raus und dann waere bei einer automatischen Dosierung nur noch der unterschiedliche Verdunstungsgrad zu berücksichtigen (Sommer/Winter).
    Gruss
    Hajo

    Hallo Clemens,

    ich finde es sehr bedauerlich, daß du in dieser Situation die Reißleine ziehen willst. Mit Problemen wirst du dich bei der Pflege von heiklen Meerwassertieren fortwährend auseinandersetzen müssen. Das bringt die Komplexität dieses Interessensgebietes so mit sich. Zwar ist der Auslöser deiner Krise ein Falter gewesen, der dort ins Riffbecken nicht gehörte, doch kam ein Teil der Misere ja als unliebsame Überraschung aus der Tüte. Mit genügend Vorkenntnis hätte man das Tier nicht in das Becken überführen dürfen, sondern es gleich dem nächsten Händler anbieten müssen. Damit wäre auch der Schaden übersichtlicher geblieben, trotz schlechter werdender Wasserwerte. Gerade in der Meerwasseraquaristik sind schon viele unbedachte Fehler, nicht nur in der Pflege von Fischen, gemacht worden. Damit könntest du dich nahtlos einreihen in die Kette derjenigen, die sich anfangs zuviel versprochen haben, aber dennoch nicht aufgaben, dann in mehr oder wenigen kleinen Schritten letztendlich ihr gestecktes Ziel doch erreicht haben. Auf diesem Weg gibt es immer Höhen und Tiefen. Wir sollten in den Tiefen stets versuchen genug Motivation beizubehalten, die uns hilft, weiterhin neugierig und interessiert mit unserer Leidenschaft fortzufahren. Vielleicht überdenkst du noch einmal deine Situation und bleibst der Allgemeinheit in Sachen Meerwasser doch noch erhalten.
    Gruß
    Hajo

    Hajo's Methode ist etwas entspannter: =)

    Schritt 1:
    Beide Röhrchen C1 und C2 mit Testwasser füllen.

    Schritt 2:
    C2: Pulver einfüllen, 2Min. sorgfältig mischen, dann weitere 3 Minuten stehen lassen.

    Schritt 3:
    Zuerst C1 in den Checker, nachfolgend C2 ----- Ergebnis Nr. 1 ablesen

    Nach einigen Sekunden nur den reinen Messvorgang (Schritt 3) wiederholen ------ Ergebnis Nr. 2 ablesen

    Diese Prozedur wiederholt man abwechselnd einige Male (Ich bevorzuge 5 Wiederholungen)

    Danach addiere ich die gemessenen Werte, dividiere die Summe durch die Anzahl der Messungen, multipliziere mit Faktor 3,1 und dividiere anschließend durch 1K.

    Als Ergebnis erhalte ich einen relativ genauen Phosphatwert, der jedem anderen Vergleich standhält. Ich sage dies von vornherein gleich deswegen, weil ich natürlich ab und an meine Werte mit einem Vergleichstest (Gilbert) überprüfe. Aber nur deswegen, weil ich in Sachen Messtechnik oft sehr skeptisch bin. Es passt! Wer sich ausschliesslich auf den ersten gemessenen Wert verlässt, der ist manchmal gelackmeiert. Oft sitzt mein erster Wert etwas daneben. Da hilft dann nur noch die Entfernung der oder des "Ausrutschers" vor der Bildung der Quersumme. Genauer geht's kaum! Auf die Sauberkeit der Glasröhrchen muss ich nicht extra hinweisen.
    Gruss
    Hajo

    P.S. Diese Methode habe ich als Alternative Armin's Artikel entnommen. Das "Quersummenspiel" stammt von mir. :grinning_squinting_face:

    Hallo Niklas,

    Apolemichthys im Mittel ca. 20cm, Chaetodontoplus und Holacanthus ca. 25cm , wobei je nach Geschlecht, die eine oder andere Art etwas groesser oder auch kleiner sein kann.
    Genügend Schwimmraum und Verstecke sind eine Vorbedingung für ein stressfreies Leben der Tiere. So gesehen, sind 25cm Leange im Verhältnis zu 1000l Wasser und einer guten Riffstruktur nicht unpassend. Außerdem sind manche Längenangaben mit Vorsicht zu genießen, da dort nur die Wachstumslaengen der Natur zugrunde liegen.
    Gruss
    Hajo