Beiträge von hajo

    Hallo Mike,

    da hast du mich aber auf dem falschen Fuß erwischt, denn Fischen würde ich immer den Vorzug geben. :grinning_squinting_face: Aber über einen Kofferfisch im Riffbecken müsstest du noch einmal nachdenken.....
    Wenn du an eine kleine Rundbuerste einen Schlauch befestigst, kannst du die entstehende Brühe gleich mit absaugen. Klappt meist nicht vollständig, reduziert aber die Belastung. Ein anschließender Wasserwechsel verdünnt außerdem das Ganze.
    Wie sieht es mit der Reduzierung der Lichtmenge aus?
    Was sagt der PH-Wert? Ein niedriger PH weißt immer auf einen Ueberschuss an Kohlendioxid hin. Das würde ein Algenwachstum noch weiter fördern.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Mike,

    Vom Standort her finde ich diese Position optimal. Leider auch den Lichteinfall.
    Eine andere Möglichkeit wäre, das Becken mit dem Schrank? rechts tauschen. Also zwischen Sitzecke und Vorsprung. Der Schrank? würde dann den Platz mit dem Aquarium tauschen. Möglicher Weise ergibt sich so weniger Lichteinfall? Vertikaljalousien an den Fenstern können zusätzlich zur Dämpfung des Lichtes beitragen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Mike,

    Kann es sein, dass die Lichtmenge zuviel ist? 1W/L ? Falls du 100% fährst, würde ich erst einmal die Lichtmenge und Dauer drosseln und vorerst den blauen Anteilen den Vorrang geben. Rot und Grün sind eher kontraproduktiv. Kann man zwar machen, macht aber nur Sinn bei einem gut eingefahrenen Becken.
    Großartige Algenvernichtungsmaschinen wie Doktorfisch oder Kaninchenfisch sind leider für deine Beckengroesse nicht zu empfehlen. Zumindest nicht als Dauergaeste. Die Steine könnte man einmalig abbürsten. Das trägt zwar nicht unbedingt zur Wasserqualität bei, ist aber nur eine vorübergehende Erscheinung, die man mit Adsorbern wieder in den Griff bekommt. Wenn dir das zu radikal erscheint, musst du per Hand ran. Das ist mühselig, aber stetes rupfen bringt auch Erfolg. Parallel würde ich dem Vorschlag von Linda folgen und jede Menge Schnecken einbringen. Der Erfolg wird sich erst später einstellen. Zumindest dann eine gute Prophylaxe. Ohne Selbsthilfe per Hand wird es nicht gehen. Vor dem Becken sitzen und zuschauen ist auch keine Lösung.
    Ach ja, ich habe gute Erfahrung mit dem Kalkrotalgenbooster von MicrobeLift gemacht. Der "versiegelt" manches Substrat. Vielleicht parallel einsetzen?
    Gruss
    Hajo

    Hallo Mike,

    Rückschlüsse auf das alte Becken sind wenig hilfreich, da in neuen Aquarien meist andere Verhältnisse vorherrschen. Die Übertragbarkeit steht auf wackligen Füssen.
    Cyanos können es sein. Wenn es nur partielle Stellen sind, hilft absaugen.
    Ist aber auch ein Hinweis, dass es nicht so ist, wie es eigentlich sein sollte
    Gruss
    Hajo

    servus und guten morgen, hier zwei bilder:

    bild 1: eine gesamtansicht ( rechts ist der bodengrund nur wegen einem krebs mit zitronengrundel und wegen einer baggergrundel auf der anderen seite ohne braunalgen )

    bild 2: habe einen unterstand für einen mirakelbarsch - da sind die braunen algen echt extrem

    vor ca 2 monaten sah das becken noch gut aus.ich überlege ständig was ich verändert habe. idee von heute nacht: habe seit 2 monaten eine mördermuschel aus meinem anderen becken verpflanzt und diese versorge ich täglich mit einem minilöffel staubfutter - aber das kann es doch nicht die ursache sein...!?

    lg mike

    Ach du dicker Vater! :loudly_crying_face: Wer hat dir denn diesen bloedsinnigen Tipp mit der gezielten Fütterung einer Tridacna gegeben? Wenn du noch weiterhin Freude an dem Tier haben willst, lass es bitte sein!!! Gegen aufgelöstes Futter im Zuge der allgemeinen Fütterung ist nichts einzuwenden. Ob sie davon profitiert, sei erst einmal dahingestellt. Licht ist der weitaus lebenswichtigere Faktor!
    Gruss
    Hajo

    P.S. Die Ursache für die Veralgung sehe ich u. a. in der täglichen Gabe von Staubfutter.

    Kurz und knapp:
    Diese Untersuchung stützt die Thesen von Sandy und auch meine eigenen Beobachtungen, dass nicht unbedingt der Abgriff im Becken stattfinden muss. Hauptsache die UV ist geeignet.
    Ich sage das nicht, weil der Artikel konform geht, sondern weil meine UV-Geraete immer mit Erfolg in Technik-Becken installiert wurden. Der Punkt ist nicht, wo ich die UV platziere, sondern wie und mit welcher Leistung.
    Ich bitte für weiterfuehrende Diskussionen erst einmal diesen Artikel sorgfältig zu lesen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    Nach welcher Zeit hast du erstmalig den Wert überprüft?
    Wenn sich nach 24 Stunden der Wert am Ausgang des Filters nicht ändert, ist die Aufnahme bereits erschöpft und das Diakat sollte ausgetauscht und/oder aufgestockt werden. Bitte die Kontrolle am Ausgang des Filters vornehmen.
    Messungen innerhalb des Beckens lassen keine genauen Rückschlüsse zu.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Ich versiegele die Röhren mit Kleber. Abbrechen alleine ist keine optimale Lösung, da diese Gesellen recht munter reagieren und sich in die Basis im Gestein verpieseln. Die Röhre ist dann zwar weg, aber nicht der Bewohner!

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen,

    so ist das halt mit der Technik. Wer viel fragt, muss auch auf unterschiedliche Meinungen gefasst sein.
    Das Tunze-Produkt arbeitet bei mir einwandfrei. Wenn es nicht so wäre, würde ich es schon laengst entsorgt haben. Allerdings habe ich die Version mit der Lastensteckdose (220V) für den Anschluss einer Schlauchpumpe.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    vielleicht ist es aber nur so, dass an diesen Stellen die Produktion des Kalkgeruestes zur Festigung des Stockes weiter vorangetrieben wird, bis dann an irgendeiner Stelle die Polypenbildung bei moderaterer Strömung wieder einsetzt. Ähnlich wie die Fussausbildung an der Basis. Diese dient primär zur Festigung des Stockes, wie jene vielleicht zur Stabilität eines Astes bzw. einer ganzen Zone? Wuchsveraenderungen aufgrund von Licht und/oder Strömung sind in vielen Becken zu beobachten.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Torben,

    Sehr gute Idee! Habe dort vor zig Jahren einen blind gewordenen Harlekin und Zanclus untersuchen lassen. Leider damals kein richtiger Befund, der Aufschluss geben konnte.
    Ich habe damals die Fische an Professor Dr. Wolfgang Körting geschickt. Weiss aber nicht, ob der noch in Amt und Würden ist. Seine Abteilung wird es sicher noch geben.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Torben,


    egal was du nimmst, ob Löffel, Holzspatel oder Glas: Immer vom Kopf zum Schwanz orientieren. Nie umgekehrt!
    Ob ein eingeschicktes Präparat immer zu einer 100%ige Aussage fähig ist, wage ich zu bezweifeln......
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,


    Nachzuchten sind oft die bessere Wahl. Allerdings gibt es dort auch keine Garantie auf eine gepflegte Harmonie. Die Weibchen scheinen sich früher zu verabschieden. Ist auch bei anderen Arten zu beobachten. Nur, so ein adultes Synchiropus-Maennchen lebt auch nicht ewig.....
    Aus diesem Grund wäre eine lange Warteschleife kontraproduktiv. Aus meiner Sicht. In manchen Dingen überwiegt halt bei mir die Ungeduld! :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,


    die Erfolge scheinen unterschiedlich zu sein. Ich sehe da nur 2 Möglichkeiten. Entweder du besorgst dir ein Weibchen und kalkulierst das Risiko ein, oder du verfrachtest das männliche Tier zu Testzwecken in ein Händler- Becken mit weiblichem Besatz.
    Im ersten Punkt kannst du bei Misserfolg den weiblichen Gast wieder herausfangen und ggf. den Versuch mit einer anderen Partnerin wiederholen. Im zweiten Fall bist du auf das Wohlwollen des Händlers angewiesen. Das dürfte das kleinste Problem werden, denn dieser wird in erster Linie verkaufen wollen! Vielleicht nimmt der Händler auch eventuelle "Misserfolge" wieder zurück und/oder beteiligt sich an weiteren Versuchen. Meiner würde es bei dieser Art mit Sicherheit tun.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Dietmar,

    wegen der Verträglichkeit von Gemmatum untereinander habe ich leider keinerlei persönliche Erfahrung. Vielleicht kann Andre etwas dazu sagen. Allein schon wegen des hohen Kaufpreises werden die infrage kommenden Informanten rar sein. Frag doch einmal bei Torben nach. Der hat seit einiger Zeit 2 Winzlinge schwimmen. Erst zusammen, dann getrennt. Es ging nicht gut mit der Vergesellschaftung untereinander. Dabei sind die Tiere nicht größer als eine Briefmarke!! Anscheinend ist die Aggressivität bei (manchen) Doktorfischen umgekehrt proportional zu ihrer Größe!
    Wenn ich einmal im Lotto gewinne, versuch ich es auch einmal mit dem Gemmatum. :grinning_squinting_face:

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen,


    ich fürchte, die Frage kann nicht genau beantwortet werden. In Bezug auf die Lebenserwartung sind nicht alle Lippfische erfasst. Ich würde einmal annehmen, dass die kleinsten Arten auch die kürzeste Lebenserwartung haben. Dabei würde ich die Haltung unter Aquarienbedingungen zeitlich etwas höher ansetzen, als wie in der Natur angegeben. Falls man diese Angaben überhaupt nachlesen kann.....
    Wie weit die Annahmen und Aussagen auseinandergehen wird deutlich, wenn man folgende Veröffentlichungen betrachtet:
    Lebenserwartungen bei Lippfischen: 3-5 Jahre (Moyer and Cech 2000); 10 Jahre (Barrett 1995a. and Fairclough 2004);
    Andere Quellen lauten 20 Jahre und älter. Für mich sagt das aus, dass man entweder nur gewisse Arten untersucht und bestimmt hat, oder nur den Schwerpunkt auf einige endemische Arten gelegt hat.
    Bei den aquarientauglichen Lippfischen sind 3-5 Jahre ein guter Mittelwert. Meine Macropharyngodon haben dieses Alter auch erreicht.
    Cirrhilabrus-Arten dagegen nicht. Das ist kein Allgemeingut, nur meine persönliche Meinung plus Erfahrung.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Rene,

    das ist nicht gänzlich auszuschließen. Die Garnelen können sich ziemlich hartnäckig z. B. waehrend der gezielten Fütterung von LPS verhalten. Wenn es nicht sofort klappt, das Futter (per Futterrohr) zielgerecht auf die Mundscheibe zu platzieren, sodass diese Hilfestellung die Futteraufnahme beschleunigt, habe ich Mühe mit dem leeren Futterrohr die Garnelen von der Futterluke (Mundöffnung, Gastralraum) abzuwedeln. Wenn's viele gierige Gesellen sind, hat die Koralle meist das Nachsehen. Geschieht aber nur überwiegend in halbschattigen Lagen, da normalerweise Helligkeit diese Garnelen stört. Sie sind nachtaktiv und leben sehr versteckt. Deswegen werden sie von uns auch kaum bemerkt.
    Eine besonders Füllige von 5 weiteren Exemplaren war nach erfolgter Fütterung Stammgast auf einer Acanthophyllia und machte sich jedes Mal tief im Mundbereich der Koralle zu schaffen. Alle anderen Garnelen hatten diese Angewohnheit nicht. Um der Koralle Ruhe zu verschaffen, und dieses Verhalten zu unterbinden, habe ich der Garnele ein anderes Domizil gegeben. Auf die Dauer gesehen, wäre das nicht gut gegangen. So kann ich mir auch vorstellen, dass hin und wieder Gewebereste von Korallen abgezupft werden. Ob es sich dabei um tote oder lebende Materie handelt, muss beobachtet werden. Auch welche Garnelenart dabei uebergriffig wird.
    Ich habe so etwas noch nicht beobachten können. Wahrscheinlich, weil es an Futter nie mangelt. Will es aber auch nicht ausschließen.
    Bei Aiptasienbefall sollte dieses Thema zweitrangig sein. Weil, das wesentlich kleinere Uebel!
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    obwohl ich mich oft an diesen Diskussionen beteilige (Thema Aiptasien), bin ich nicht der Glasrosenexperte! :loudly_crying_face:
    Wie man sich dieser Gesellen entledigen kann, steht (fast) in jedem Lehrbuch. Es ist eigentlich nur mein Ziel, dem Leidgeplagten beizubringen, dass es für diese Probleme auch natürliche Lösungen gibt. Diese sind naturgemäß eng mit dem Besatz verbunden. Ich kann keinen Kaninchenfisch für eine Valonia-Plage im 150l Becken empfehlen. Der bereits angesprochene Feilenfisch ist auch nicht besonders sinnvoll, wenn man LPs im Becken hat. Jedenfalls möchte ich nicht dafür die Hand ins Feuer legen. Dagegen macht es Sinn, Synchiropus auf Tubellarien anzusetzen. Spezielle Schnecken helfen bei Glasrosenplagen und Tubellarien ebenfalls. Wie stellt sich das Problem, und wie kann ich ihm begegnen? Der Handel bietet Fressfeinde. Sie effektiv einzusetzen ist unsere Aufgabe. Manchmal dauert es etwas länger, bis der Erfolg eintritt. Wenn es sich hinzieht, sollte man ruhig auch über eigene Fehler nachdenken, die vielleicht zur Verzögerung beigetragen haben. In weiser Voraussicht verzichte ich seit langer Zeit nicht mehr auf eine Paar Synchiropus und ein halbes Dutzend Wurdemannia. Es ist nie auszuschließen, dass man sich mit irgendeinem Neuerwerb wieder einige Plagegeister einfängt. Ein Bekannter nimmt anstatt der Garnelen lieber einen Chelmon. Nur, ich habe die Beobachtung gemacht, dass nach dem Entfernen des Falters, auch die Glasrosen wieder da sind. Da sind die Garnelen effektiver. Die prokeln auch noch die letzten Reste aus dem Gestein. Ob nun Falter oder Garnele, die Beschaffung muss auf den gesamten Besatz abgestimmt werden. Ist ein Drücker vorhanden, faellt die Garnele unter den Tisch. Genauso verhält es sich mit Korallen und Falterfischen.
    Für dein Glasrosenproblem sehe ich Erfolge mit beiden Arten. Der Falter räumt schneller auf. Bei den Garnelen dauert es ein wenig laenger. Dafür gehen diese nicht an die Korallen oder Muscheln.
    Per Hand einzugreifen halte ich bei starkem Befall oder bei zu grossen Exemplaren für einen guten Weg. Bei den Grossen (Majanogroesse) habe ich mir mit angerührtem Kalkbrei geholfen. Auch nur in Ausnahmesituationen. Den Rest hat immer die Krabbelgruppe erledigt. Futter habe ich drastisch reduziert. Auch jegliches Staub-und Fluessigfutter.
    Auf das Verhältnis von Garnele zur Glasrose möchte ich noch hinweisen. Es macht wenig Sinn, auf 50 Aiptasien 2 Garnelen anzusetzen. Auch sollte man beim Kauf darauf achten, dass unterschiedlich Größen erworben werden. Auch eine Armada von Wurdemannia ist nicht besonders effektiv, wenn es noch Winzlinge sind. Bis diese herangewachsen sind, vergeht eine Zeit, die man mit größeren Tieren leichter überbrücken kann. Adulte Weibchen haben schon eine ordentliche Groesse.
    Es soll auch Berichte über Misserfolge mit den Garnelen geben. Woran das liegt, entzieht sich meiner Kenntnis. Entweder war es nicht die richtige Garnelenart (manche sehen sich zum Verwechseln ähnlich!) oder es wurde zuviel gefüttert. Oder beides zusammen.
    Wenn man das Problem richtig angeht, kann man auch Erfolg erwarten. Nur etwas Geduld muss man aufbringen.


    Gruss
    Hajo

    GEDULD!


    Es dauert häufig etwas länger, bis die ersten sicht- und zählbaren Erfolge zu bemerken sind. Voraussetzung ist eine Fütterung der Fische auf Sparflamme. Wie ist eigentlich das Verhältnis von Garnele zur Glasrose? Drei Garnelen sagen noch nicht viel aus. Falls es wegen der übrigen Beckeninsassen nicht möglich ist, gänzlich auf Futter zu verzichten, würde ich die Anzahl der Garnelen erhöhen. So wird die knappe Resteverwertung auf mehr Garnelen verteilt, die sich dann letztendlich aus Mangel an Kunstnahrung mehr den eigentlichen Aufgaben zuwenden.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Robin,
    das Gros der Bacs ist substratgebunden. Theoretisch ist beides zu machen, aber besonders effektiv ist dieses Vorgehen nicht. Das ist auch der Grund, warum manche Hersteller von "Bakteriensuppe" diesen Hinweis auf ihre Flaschen schreiben: Erst nach 24-48 Stunden Ozon oder UV anschalten! So die Empfehlung bei den Herstellern.
    Ich würde erst einmal dafür sorgen, dass das Wasser klar wird. Aktion in 2 Schritten. Das bedeutet eine vorläufige Unterbrechung der Ethanol-Zugabe, und Behandlung mit UV oder Ozon/Kohle, bis das Wasser wieder transparent wird. Dann kannst du weiter so verfahren, wie geplant.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Beim Versuch einer Bestimmung würde ich auch in Richtung Andreas tendieren. Echinophyllia oder Oxypora. Diese Arten unterscheiden sich von Echinopora oder Montipora durch ihre gezahnten Ränder, welche sich allerdings noch ausgepraegter darstellen können.
    Vielleicht kann Joe hier etwas Nachhilfe geben. Er hat sie doch dauernd vor Augen!
    Gruss
    Hajo

    Hallo Benedikt,


    sieht fast so aus, wie mein Konstrukt über dem Kellerbecken. Ich habe es mir allerdings sehr einfach gemacht. Rechts und links vom Becken 2 von der Decke abgehängte Holzlatten von Wand zu Wand über die kurzen Seiten. Eingehängt dazwischen die einzelnen T5- Leuchten, aufgehängt mit kleinen Ketten an Vierkantholz. Die einzelnen Leuchten können dann nach Bedarf mit ihren Holzkonstruktionen, die wiederum seitlich auf den beiden aeusseren Holzlatten liegen, hin und her geschoben werden. Im Prinzip, wie auf deiner Skizze. Ich musste mir allerdings keine grossen Gedanken über das Gewicht der Leuchten machen. Es waren zwar etliche T5, aber überhaupt kein Problem für diese Holzkonstruktion. Einen Schönheitspreis hätte die Bastelei bestimmt nicht bekommen. Hat auch niemand gesehen, da von vorne nicht einsehbar. Man kann sagen: Einfach und preiswert. Mann so etwas natürlich noch verfeinern.
    Das Prinzip ist klar? Wenn ja, sollte dann dem Gewicht der Leuchten Rechnung getragen werden. Liegt der Werkstoff Holz noch im grünen Bereich, oder muss man über Alu nachdenken?
    Gruss
    Hajo

    Hallo Andi,

    aus eigener Erfahrung würde ich dir abraten wollen. Es sei denn, du hast starke Nerven und lässt den Dingen ihren Lauf. Es muss noch nicht einmal so sein, dass sich der Fisch sofort für die eine oder ander Koralle interessiert. Ich habe es zuerst toleriert, dass er anfangs nur an einen bestimmten Weichkorallentyp gegangen ist. Später kamen dann andere hinzu, und ich musste ihn schliesslich entfernen.
    Man kann nicht jeden Kaiserfisch in ein Riffbecken integrieren, sollte es auf Dauer intakt und artenreich bleiben.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Andi!

    Ich habe mir die Falle auch selbst gebaut bzw. selbst zusammengeklebt. Die Teile (Acryl) habe ich mir im einschlägigen Handel zurechtschneiden lassen. Im Gegensatz zu deiner Version ziehe ich die senkrechte Lösung vor. Die Falle steht oder hängt dabei im Becken, wobei durch die obere Öffnung angefüttert wird. Mit Geduld ist mir noch jeder Fisch in die Falle gegangen. Fische sind nicht besonders intelligent. Einige Fische sind schon mehrfach mit der Falle in andere Becken umgezogen. Sie hätten es eigentlich merken muessen.... Allerdings möchte ich nicht verhehlen, dass es bei Freunden auch schon einmal die "Methode Angelhaken" gegeben hat. Die groessten Fehler beim Fang sind die Ungeduld und der falsche Zeitpunkt. Man muss schon etwas Geduld mitbringen um den richtigen Zeitpunkt zu finden. Wenn man diesen verpasst, wird der Fisch noch misstrauischer und die Aktion wird schwierig. Auch sollte man dafür sorgen, dass man selbst im Dunklen sitzt und die Fische im hellen Becken. Umgekehrt wird es schwierig. Zusätzlich darf man ruhig 1-2 Tage auf die Fütterung verzichten. Das fördert die Gier und schadet in keinem Fall dem Fisch. Die Spiegelmethode klappt hin und wieder auch. Allerdings nicht bei jedem Fisch sofort. Im Prinzip bekommt man die Fische über das Futter. Das ist nicht weiter verwunderlich, da ihre Lebensweisen hauptsächlich über die Nahrung und die Reproduktion bestimmt wird.
    Viel Glück!
    Gruss
    Hajo

    Hallo wernerkoi,
    was spricht eigentlich dagegen, das Prinzip "Wirbelbett" ausser Kraft zu setzen? Dann bist du dein Problem los. Selbst wenn theoretisch die Effektivität etwas herabgesetzt wird, ist das Resultat immer noch gut. Wirbelbettfilter setzt man bei schnell zu verbackender Materie ein. Eine 2-4 mm Körnung ermöglicht normalerweise gegenueber der feinen Körnung von 1-2mm eine längere Standzeit. Der Verbackungsgrad ist wesentlich geringer.
    Gruss
    Hajo

    Hallo wernerkoi,

    mit einem korrekt eingestellten Durchfluss in der Adsorbersaeule bekommst du keinen Abrieb. Ich verwende nicht die feine Substanz, sondern die Größe von 2-4 mm! Vorab richtig ausgespült, hast du spaeter keine Probleme.
    Wer du allerdings einen Wirbelbettfilter nutzt, dann kann es schon einmal vorkommen. Ich sehe aber keinen Sinn in dessen Verwendung.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Herbert,


    die Sache mit dem Licht ist relativ. Im Spektrum, wie auch in der Intensität. Die Acroporisten unter uns bevorzugen Leuchten mit extremen Lichtstärken. Auch aus dem Blickwinkel heraus, die Acros in Bodennähe anzusiedeln. Vielleicht aber auch, um sich für spätere Zeiten die Lichtreserven noch zu erhalten. Wer aber seine besonders lichthungrigen Korallen im Mittel- und Oberbau wachsen lassen will, der kann ruhig auf z.B die AM Spectrus 90 zurückgreifen. Meine Pocis und Acros haben nichts gegen ihr Licht. Wenn Farbe und Wachstumsspitzen stimmen, ist doch alles o. K., oder?
    Gruss
    Hajo

    .....und die richtige Salinität nicht vergessen! Viele Tiere werden im Handel unter geringerer Salinität gehalten. Dazu gehören nicht nur die Fische, sondern auch manchmal die eine oder die andere Koralle oder Muschel. Wer fragt schon beim Erwerb nach der Salinitaet? Sie wird als optimal angenommen. Der PH wird manchmal diskutiert, nicht aber die Dichte. Mit der Hauruck-Methode dann sofort ins heimische Becken, das geht schief! Überhaupt wenn beim Umsetzen vom Beutel ins Aquarium keine Rücksicht auf das empfindliche Gewebe genommen wird. Das Tier also an der Luft und nicht unter Wasser umgesetzt wird.
    Der Gewebeschaden sieht mir nicht gravierend aus. Bei optimalen Verhältnissen sollte er nicht weiter zurück gehen. Sauberes Wasser und eine strömungsarme Ecke wären dabei hilfreich. Für eine genaue Diagnose müsste man vor dem Aquarium sitzen.
    Allgemein kann man sagen: Wenn sich das Gewebe von den Kalksepten löst, ist das keine Bagatelle.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    da es immer noch Sinn macht PO4 langsam zu senken, wäre ein moderater Durchfluss zu empfehlen.
    Als Richtschnur würde ich jene Pumpenleistung nehmen, wobei hinter dem Adsorber Null gemessen wird.
    Eine hoeherer Durchfluss ergibt nicht automatisch eine höhere Effizienz.
    Gruss
    Hajo