O.k.
Ich habe nur noch einmal nachgefragt, weil ich Strategen erlebt habe, die in eine HQL-Leuchte eine HQI-Lampe geschraubt hatten. Der Knall war nicht zu überhören!
Gruss
Hajo
O.k.
Ich habe nur noch einmal nachgefragt, weil ich Strategen erlebt habe, die in eine HQL-Leuchte eine HQI-Lampe geschraubt hatten. Der Knall war nicht zu überhören!
Gruss
Hajo
Schau dir einmal die Fassung genauer an.
So wie du es schreibst, vermute ich, dass a) HRI TS beidseitig gesockelt ist, und b) der Osram-Brenner ein normales Schraubgewinde hat. Kann das sein? Das würde ein anderes Aussehen erklären.
Gruss
Hajo
Hallo Jens,
das ist mal wieder ein sowohl als auch.....
http://www.marinebreeder.org/forums/viewtopic.php?f=176&t=128
Gruß
Hajo
Hallo Hajo,
man liest eben immer von Paarhaltung und nix von Vielweiberei
Hallo Stefan,
ich habe da andere Berichte vor Augen. Obwohl.............der Hinweis auf eventuelle Zickigkeiten der Weiber entstammt meinen eigenen Beobachtungen. Wenn du Freude daran hast, versuch es halt. Du bekommst doch die Fische wieder leicht aus dem Becken.
Gruss
Hajo
Ja, was spricht dagegen?
Allerdings kann es passieren, dass sich manchmal die Damen nicht grün sind.
Passiert halt in jedem Harem. Aber eher selten!
Gruss
Hajo
So denn der Sockel es hergibt, sollte es keine Schwierigkeiten geben.
Soweit ich mich noch an Metalldampflampen erinnere
, war die Bezeichnung herstellerabhängig.
HRI steht für das Produkt von Radium. HQI für Osram. Jedenfalls war das mal so. Hat sich im Laufe der Zeit höchstwahrscheinlich unter der "volkstümlichen" Bezeichnung HQI mundartlich egalisiert.
Gruss
Hajo
Hallo Joe,
manche Situationen können falsch aufgefasst und anders interpretiert werden. Erst vor kurzem habe ich eine Heliofungia dicht an einer Steinkante platziert gesehen, die ihr Gewebe einseitig enorm ausgedehnt hatte, dass es aussah, als würde sie einseitig den Stein hochwachsen wollen. Das wird natürlich kaum möglich sein, aber um eine geeignete Licht/Stroemungsposition einzunehmen, reichte es ihr wohl. Diese asymmetrische Gewebeausdehnung kann natürlich auch zu falschen Schlüssen führen......
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
Gründe für das Nichterreichen der Altersgrenze bei unseren Fischen sind oft a) die Aufgabe des Hobbys oder b) Mortalität durch diverse Krankheitserreger im Laufe eines Fischlebens. Fische bleiben selten lang allein. Da wird der eine oder der andere Vertreter hinzu gekauft und wenn man nicht aufpasst, werden ansteckende Infektionen übertragen, denen man im Riffbecken schlecht oder gar nicht beikommen kann. Es sei denn, man hat Möglichkeiten geschaffen, um erkrankte Tiere zu evakuieren und zu behandeln.
Je länger wir uns mit Fischen beschäftigen, desto öfter machen wir auch Bekanntschaft mit ihren diversen Krankheiten. Daran müssen wir uns gewoehnen. Aber auch die richtigen Vorkehrungen treffen!
Gruss
Hajo
Hallo Axel,
du musst dir keine Sorgen machen. Du solltest einfach abwarten. Wenn sich die Tridacna gestört fühlt, wirst du ihr das anmerken. Die Folge sind auch keine unmittelbaren Schaeden durch Nesselung, sondern eine Art von Unwohlsein ob der Berührung durch den nesselnden Nachbarn. Sie wird, wenn überhaupt, nur den betroffenen Mantellappen etwas einziehen. Selbst diese Reaktion glaube ich nicht.
Dass die Heliofungia alles vernesseln kann, was unter ihrer Aggressionsstufe liegt, ist bekannt.
Gruss
Hajo
Hallo Ernst,
alles gut. Aus Erfahrung weiss ich, dass es nur wenige Leute gibt, die einen oder mehrere Methusalems pflegen. Noch weniger, die den Fisch vom juvenilen Alter bis zum Ende begleiten. Wie schon gesagt, kurzlebige Arten verabschieden sich relativ schnell. Davon gibt es im Handel eine Vielzahl. Langlebige Fische werden meist groesser und sind aus naheliegenden Gründen daher nicht so gefragt. Verstörend wirkt der Alterungsprozess nur auf Laien und Mimosen.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
ich denke, dass so eine Erscheinung die meisten von euch verstört. Auch wird ein Grossteil sich nicht auf die Erfahrung eines langen Lebens mit ihren Pfleglinge stützen koennen. Behaupte ich einmal. Mehr als 20 Jahre sagt eine sehr gute Pflege aus! Es gibt Arten, die von gleich auf jetzt in voller Bemalung sterben, aber auch jene, wo die Altersschwäche mit all ihren Merkmalen zuschlägt. Das ist oft ein längerer Prozess. Nicht schön anzusehen, aber so ist das Leben. In der Natur hätte dieser Fisch nicht überleben können. Er wäre schon vorher ein Opfer eines Räubers geworden. Im relativ geschützten Raum eines Aquariums stellt sich die Frage nicht. Da wird bis zum bitteren Ende durchgehalten. Eine Patientenverfügung für Fische gibt es nicht.
Gruss
Hajo
Hallo Axel,
HydroFungia?
Du meinst sicher Heliofungia.
Ich denke, da gibt es keine Irritationen seitens der Muschel. Nur als Anhaltspunkt: Euphyllia besitzt eine doppelt so hohe Aggressivität. Du kannst es ohne Sorge ausprobieren. Sofortige Vernesselung bei Kontakt, wie bei manchen Korallen, wird es nicht geben. Bei stark nesselnder Nachbarschaft, wie z. B. Aiptasien, wird schon Mal der Mantellappen am Kontaktpunkt eingekraeuselt, aber nicht vollständig eingezogen. Nur so weit, dass keine Berührung mehr stattfindet.Um Ungewissheiten vorzubeugen, könnte man die Muschel auch höher setzen. Also oberhalb der Heliofungia. Muss aber nicht sein. Zeit zum Einschreiten bleibt dir allemal.
Gruss
Hajo
Hallo Sebastian,
Punkt 2 dürfte problemlos sein.
Gruss
Hajo
Falls es wirklich als störend empfunden wird, kann man auf Diadem-Seeigel zurückgreifen.
Normalerweise wird lebendes Gewebe von den corallinen Algen nicht überwachsen, höchstens partiell bedrängt. Da aber Gewebeschaeden an unseren Korallen nicht selten sind, werden gerade die von den Kalkrotalgen überzogen. Sofern sie vorhanden sind. Wenn nicht, draengen Gruen- bzw. Bohralgen in diese Bereiche und beginnen mit der Zeit von dieser Seite die Korallen zu zerstören. Da ist mir eine zünftigen Kalkrotalgenversiegelung lieber.
Die Situation liegt natürlich im Auge des Betrachters.
Ich kenne aber Leute, die haetten gerne genau dieses "Problem" .
Gruss
Hajo
Hallo Wolfgang,
Hallo zusammen,
die "Seite" hab ich gerade auch geschnallt ![]()
Habe leider keine gute Seitenansicht auf den Fotos. Habe vielleicht im Laufe der Zeit ca. 50 Fotos frontal aufgenommen! Ist mir auch nicht wirklich in den Sinn gekommen, wenn man 100% Korallen auf der Rückwand hat......
Anbei 2 der seltenen Fotos von der Seite. Mehr mit dem Ziel die "Bodenbewohner" aufzunehmen. Mehr kann ich aus der Seitenlage nicht bieten.
Eines möchte ich aber noch hervorheben. Das Becken lief ohne jedwede Technik. Balling pur mit WW und ohne AS. Wenn die Korallen mir nicht aus dem Becken gewachsen wären, hätte ich mich nicht von dieser Optik getrennt.
Gruß
Hajo
Welche "Seite" ?????
Gruss
Hajo
Servus Tobias,
wie so eine "Bepflanzung" an einer Rückwand ausschauen kann, zeigen die unten aufgeführten Bilder.
Die Rückseite der "lebenden Wand" bestand aus künstlicher Korallenwelt-Deko, auf die einige Korallen
befestigt wurden. Teils geklebt, teils ließ ich sie anwachsen.
Fazit: Alle Korallen zogen sich nach vorn zum Licht, sodaß es Bereiche mit Überschattungen gab.
So etwas passiert nicht sofort, es dauert eine Weile. Aber irgendwann kommt der
Tag, wo die unteren Lagen von den oberen "Etagen" abgeschattet oder sogar überwachsen werden.
Aus Gründen der Abmessungen bestand dieses Becken praktisch nur aus einer lebenden Rückwand.
Diese war zwar bepflanzt, aber eben doch in einer senkrechten Lage!
Ich hoffe, es wird etwas deutlicher, was eine totale Bestückung für Folgen haben kann.
Leider sind die Aufnahmen ausschliesslich frontal gemacht worden.
Das kaschiert etwas den Blick auf die steile Lage.
Hier ist sogar direkt unter der Wasseroberfläche der Austritt der Pumpe überwachsen.
Den Bereich habe ich später frei gemacht, damit die Tridacna und die Acropora darunter
nicht Schaden nahmen.
Die Milkja auf dem Bild links hat später ihre grüne Schwester total abgeschattet, sodaß sie nicht mehr zu retten war.
Die Wuchsgeschwindigkeit der Milka war höher, als die der grünen Variante.
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
die Bepflanzung einer Senkrechten hat schon seinen besonderen Reiz. So die Theorie.
Man kann z. B. alles flach wachsende nehmen um eine Rückwand zu bestücken. Es gibt dabei nur ein Problem: Jedes symbiotische Tier wird sich zum Licht ziehen. Soll heissen, eine noch so flache, an der Wand angebrachte Koralle, z. B. Montipora, wird sich mittelfristig zur Lichtquelle bewegen. Das erzeugt in diesem Fall einen treppenartigen Ueberhang, der nicht mehr die Flaeche abdeckt, sondern der Lichtquelle entgegen in das freie Wasser waechst. Auch den Nachteil mit sich bringt, die darunter stehenden (angebrachten) Tiere abzuschatten. Andere Korallen werden sich ähnlich verhalten. Aus diesem Grund ist eine sorgfältige Planung der Positionen der verschiedenen Korallen,auch in puncto ihrer Wuchsfreudigkeit, unumgaenglich. Sonst wird die eine der anderen in Nullkommanix das notwendige Licht stehlen. Selbst Briareum wird versuchen sich von der Senkrechten in Richtung Lichtquelle zu bewegen. Bei mir hat sich das Tier ein Stück weit ins offene Wasser bewegt. Ein sicherer Untergrund war da nicht zwingend notwendig. Es hat grosse Lappen ausgebildet, welche wiederum im Begriff waren, die unten angebrachten Tiere abzuschatten.
Gruss
Hajo
Hallo Dietmar,
ist auch kein besonders dicker Schlauch gewesen.
Bei dem Thema "Algen" bin ich leider nicht so sehr bewandert.
Das habe ich immer meinen Doktorfischen überlassen.
Die kennen sich da bestens aus. Ein Hochkommen ist da schier unmöglich.
Bis auf Halimeda und diese bewusste Alge.
Mal schauen, ob dieser Farbklecks weiter durchhält.
Gruß
Hajo
Danke, Andi!
Passt.
Gruss
Hajo
Ganz recht, Sandy! Gerade bei den Tridacna steht der aesthetische Reiz vornan.!!!!!
Gruss
Hajo
Wieso legst Du nicht ein Kunstoffsieb über die Tridacnen solange der Chelmon drin ist?
Der Wasseraustausch sollte funktionieren und Liht kommt auch hin - nur er nichtSO was in der Art hier... https://sudu-shop.de/de/sudu-aquari…fig-fischkaefig
gibt es auch in gross.. dann die Mschel drunter bzw. das Teil darüber und Ruhe ist...
das ändert aber an der speziellen Problematik nichts. sie wird nur weiter hinausgeschoben, denn man verlegt damit nur den Zeitpunkt der Wahrheit nach hinten.
Theoretisch sind solche Gitterkonstrukte hilfreich. Aber eben nur in der kommerziellen Aufzucht im Meer und weniger im zerkluefteten Riffbecken.
Gruss
Hajo
Hallo Andi,
eine Sache solltest du vielleicht noch im Auge haben.
Wenn du dich eventuell später gegen den Chelmon entscheiden wirst, weil sich vielleicht keine Aiptasien mehr zeigen und damit die Entscheidung zugunsten des Verbleibs der Muscheln gefallen ist, wird es nicht sicher sein, dass das Becken auch absolut glasrosenfrei bleibt.
Meist kommen die Biester wieder in Tritt, wenn der Chelmon aus dem Becken ist. Tatsächlich passiert so etwas auch beim Entfernen anderer Fressfeinde. Nur als Dauergaeste sind sie halbwegs eine Garantie.
Gruss
Hajo
Hallo Andi,
im Prinzip ist ja alles gesagt. Bei kleiner Tridacna und adultem Chelmon sind theoretisch die Verletzungen intensiver als im umgekehrten Fall. Im Gegensatz zu den Bissverletzungen der Kaiserfische oder eines ausgewachsenen Zanklus sind die des Chelmon sicher weniger dramatisch.Uebrigens gibt es eine Vielzahl von Fischen, die der Muschel Stress zufügen koennen. Beileibe alles keine direkten Muschelfresser!! Die Muschel wird sich aber durch die sporadischen Besuche nicht mehr öffnen. Insofern ist diese andauernde Situation ebenfalls als ernst einzustufen, da sich die Muschel groesstenteils vom Licht ernaehrt. Es ist erst einmal anzunehmen, dass bei genug Glasrosen im Becken, das Interesse des Chelmon nicht zuerst den Muscheln gilt. Unter sorgfältiger Beobachtung sollte es möglich sein, ernsthaftere Attacken rechtzeitig zu erkennen und ggf. dann einzuschreiten.
So gesehen, kannst du es erst einmal versuchen. Was mittel- und langfristig auf dich zukommt, kann niemand voraussagen. Ich verstehe gut in welcher Zwickmühle du dich befindest. Auf der einen Seite ein dringend gebrauchter Glasrosenfresser und andererseits auch interessante und wundervolle Muscheln, auf die man nicht verzichten möchte.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
Übergriffe sind immer das Resultat einer nicht artgerechten Ernährung! Wer diese bieten kann, ist fein raus. Bei Nahrungsspezialisten ist das nicht immer einfach. Selten werden diese optimal ernährt. Dass ein Nahrungsspezialist überhaupt frisst, darf nicht von seinen natürlichen Fressgewohnheiten ablenken. Die brechen irgendwann einmal durch.....
In der natürlichen Umgebung eines Chelmon sind Muscheln nicht interessant. Im Aquarium kann es anders aussehen. Auf der Suche nach geeigneter Nahrung wird alles probiert, was den Hunger stillen könnte. Appetit hat dieser Fisch immer. Er ist immer auf der Suche. Doch Hunger ist etwas anderes. Auf diesem Grund entstehen die meisten Übergriffe.
Knop berichtete ebenfalls von malträtierten Muscheln einiger Aquarianer durch den Chelmon.
Diese wurden aus der Schusslinie genommen und zeitweilig bei Ellen Thaler abgegeben. Dort befand sich auch ein Chelmon, der aber keinerlei Interesse zeigte, da gut genährt. Als die Tridacna wieder in die Aquarien ihrer Pfleger zurückgesetzt wurden, fingen die Übergriffe wieder an.
Das sollte beweisen, dass eine optimale Ernährung der Schlüssel zum Erfolg ist. Wer das bei den Nahrungsspezialisten bieten kann, sollte die Vergesellschaftung versuchen. Ich bin immer schon Experimenten zugetan. Wer nichts versucht, kann auch nichts lernen. Nur, bevor man sich zu diesem Versuch entschließt, sollte man auch streng sein Nahrungsangebot prüfen.
Das ist auch einer der Gründe, warum ich oben so ablehnend geschrieben habe.
Das Desinteresse an Tridacna und das Interesse an Trachyphyllia & Co. hat vielleicht denselben Hintergrund. Nur hier hat der Chelmon einen anderen Weg gefunden an seine Proteine zu kommen.
Gruß
Hajo
Hallo Andi,
Chelmon und Tridacna geht selten gut. Ich möchte meinen, überhaupt nicht. Auch diejenigen, welche anfangs noch positiv dachten, wurden spaeter enttäuscht.
Du kannst es versuchen. Die Annahme, dass er vor groesseren Muscheln halt macht, ist widerlegt. Der Fisch wächst auch schneller, als die Tridacna. Diese Tatsache sollte in deine Überlegungen mit einfliessen. So gesehen, ergibt sich eine Entscheidung von selbst.
Gruss
Hajo
Der Typ DCS scheint im Jahre 2016 das Modell DCT abgelöst zu haben (geänderter Impeller).
Die Lautstärke soll dadurch geringer sein.
Gruss
Hajo
Würfel sind schon O.K. Du musst nur zusehen, dass auch die richtige Technik verbaut werden kann. Dazu gehören ausser einer geeigneten Beleuchtung und genügend Platz im Unterschrank, auch ein optimales Stroemungskonzept. Neben dem Faktor Licht ist die Strömung im Riffbecken ein wesentlicher Punkt für ein gesundes Korallenwachstum. Der Würfel ist nicht gerade eiñfach zu bestroemen. Einige Klimmzüge sind notwendig. Es kommt natürlich auch auf den Aufbau der Deko und den Besatz an. Du kannst jedes Mass nehmen, welches der dafür vorgesehene Platz hergibt. Ob Rechteck, Wuerfel, Dreieck oder Raumteiler. Es ist eine rein persönliche Geschmacksache.
Gruss
Hajo
War wohl etwas zu flapsig ausgedrückt.
Ich meinte damit, dass diese Art nicht überall den Sand verstreut und damit ständig Dreck auf die Korallen schaufelt, der dort nicht hingehört. ![]()
Gruß
Hajo
Hallo Markus,
ein Würfelbecken hat schon einen gewissen optischen Reiz. Dennoch würde ich die Masse überdenken. Einmal, weil die relativ kleine Grundfläche (60x60cm)die Stellflächen für die Korallen beschränkt und zum andern, weil ebenfalls genau aus diesem Grund der Platz fuer die Technik im Unterschrank stark limitiert sein wird. Selbst wenn man sich anfangs mit einem Minimum an technischem Equipment o. ae. zufrieden gibt, wird schnell der Tag kommen, wo man das eine oder andere Teil zusaetzlich verbauen oder verstauen will. Dann fehlt entweder der Platz, oder die Konstruktion im Unterschrank wird abenteuerlich!
Ein anderer Punkt ist die Beleuchtung. Da du auch SPS pflegen willst, muss eine stärkere Beleuchtung her. Ich habe meist im Zuge der Festlegung von Beckenmassen die Ausleuchtungskriterien der infrage kommenden Leuchten beruecksichtigt. Zu knapp bemessen sind Schattenzonen vorprogrammiert und/oder die Leuchte liefert nicht das, was man sich erhofft. Eine optimale Ausleuchtung sollte schon das Ziel sein. Schatten kommt früh genug. Spätestens dann, wenn die SPS in Tritt kommen.
Was für die Beleuchtung gilt, trifft oft auch für die (verbaute) Technik zu. Immer dort, wo einem räumliche Grenzen gesetzt werden, wird man sich auf diejenige Technik und deren Hersteller beschränken müssen, die groessenmaessig in den Unterschrank passt. Ich kann aus Erfahrung sagen, das ist nicht immer das, was einem nützt. Meist zu klein und/oder ineffektiv. Und sinnvolle Alternativen in bestimmten Groessen gibt es selten. Daher sollte das Ziel sein: Immer etwas Luft im Innenraum eines Unterschrankes! Sonst muessen spätere Installationen eventuell ausserhalb des Schrankes erfolgen. Das geht meist auf Kosten der Optik!
Gruss
Hajo
Hallo Hajo,
das stimmt natürlich. Wie die Abschäumer-Hersteller auch gerne angeben, können z. B. Scherkräfte (Nadelrad!) eine Rolle spielen. Im speziellen Fall von Sandy würden aber z. B. die Verweildauer im Kontaktrohr oder ein längerer oder intensiverer Luft-Wasser-Kontakt nicht so viel bringen.
Scherkräfte lassen auch ohne Luftkontakt TEP, also kleine organische Partikel, entstehen. Der Abschäumer holt zumindest einen Teil der Substanzen aus dem Wasser, die diese Partikel bilden. Es wäre deshalb eine interessante Frage, wie Feinstfiltrierer wie z. B. Röhrenwürmer oder Schwämme mit und ohne Abschäumung wachsen, also vielleicht eine Frage direkt an Dich. Ich denke mal, Du hast vielleicht Ecken, wo sowas wachsen kann.
Nun ja, die üblichen Verdächtigen, wie gelber Schwamm und Röhrenwürmer.
Sie wachsen floatend, dh. je weniger ich mit Staubfutter u. ä. arbeite, desto
mickriger werden sie.
Das ist nicht aussergewöhnlich, denn in abgeschäumten Wasser sind sie sicher auch zu finden.
Gruß
Hajo
Hallo,
die Beobachtung von Sandy bestätigt auch, dass es die Menge der abschäumbaren Substanzen im Wasser ist, die die Abschäumung begrenzt, die Technik des Abschäumers auch in diesem Fall eher nicht oder weniger. Den Rest muss ich erst mal überdenken. Vielen Dank schonmal!
Gruße
Hans-Werner
Hallo Hans-Werner,
das muss ich etwas relativieren.
Ein Mitglied unseres Stammtisches hatte sich für ein Produkt eines bestimmten Herstellers entschieden.
Das 4000l Becken war aeusserst sparsam besetzt, mit Fischen sowie mit Korallen. Optisches Highlight war die fast 2m hohe Frontscheibe. Der AS lieferte irgendwann kaum noch Schaum. Eigentlich stellte er den Betrieb ein. Aus diesem Grund und aus purer Neugier wurde dann das Produkt gewechselt. Die Abschaeumtechnik auch. Das Ergebnis ließ sich im vollen Schaumbecher ablesen.
Es scheint doch einen Unterschied in der Qualität oder sogar in der Philosophie der Abschaeumtechnik zu geben.
Das ist verwirrend, weil ja auch noch andere Dinge die Leistung eines AS beeinflussen können.
Gruss
Hajo
Hallo Hans-Werner,
der Ph-Wert hat ebenfalls Einfluss auf die Schaumbildung. Je höher desto größer die Schaumbildung. Da der PH-Wert in unseren Becken meist schwankt, produziert der AS zu unterschiedlichen Zeiten auch unterschiedliche Mengen an Schaum.
Sprung sagt hierzu: "Auch die Struktur verschiedener Proteine ist PH-abhaengig und die Extraktion eines Proteins ist jeweils bei ihrem speziellen isoelektrischen PH-Wert am staerksten. Da verschiedene Proteine unterschiedliche isoelektrischen PH-Werte besitzen, lassen sie sich bei bestimmten PH-Werten auch unterschiedlich stark abschaeumen (Wheaton,1977).
Ebenfalls beeinflusst die Temperatur die Abschaeumung. Bestimmte oberflächennahen Substanzen schäumen nur innerhalb bestimmter Temperaturbereiche. Darum werden auch nicht alle oberflaechenaktiven Substanzen aus dem Wasser entfernt bzw. einige davon erheblich langsamer als andere, weil die Wassertemperatur sich für sie nicht im Idealbereich befindet (Wheaton, 1977)."
Gruss
Hajo
Hallo Hans-Werner,
jede biologische Umsetzung erzeugt Stoffwechselprodukte. Ist doch eigentlich egal, was dort "abgeschaeumt" wird. Eiweissketten oder Algen. Auch feste Bestandteile. Hauptsache der Sauerstoffgehalt wird angehoben. Dieser ermöglicht wiederum eine bessere Bakterientaetigkeit und Vielfalt. Die Quantität der abgeschaeumten Bakterien und Bakterienprodukte lässt sich vielleicht in der Zunahme des Ozonschaums ablesen? Die Bakterienschleime sind bestimmt nicht auf allen Oberflächen stabil. Womöglich werden sie in manchen Phasen erneuert, während sie in anderen Phasen absterben. "Normale" Abschaeumung wird nicht jene Menge greifen können, wie es mit Ozon unter gewissen Bedingungen möglich ist.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
wenn ich mich an fruehere Vorträge und Veröffentlichungen von Erwin Sander erinnere, bleiben mir einige Fakten in Erinnerung:
Zitat: "Der Schaum ist ein Konglomerat aus Luftblasen, Eiweissverbindungen und Schmutz teilchen. Es entsteht an der Grenze zwischen Luft und Wasser eine Anreicherung von Proteinmolekuelen, die zur Bildung eines monomolekularen Filmes auf der Blasenoberfläche führt." Das ist die Kurzform.
"Ozon unterstützt den Abschaeumer, dass er bestimmte Stoffe ausflockt und in eine filtrierbare Form überführt. Auch Stoffe, die von der biologischen Oxidation nicht erfasst werden!
Die Erfahrung zeigt, dass ein Abschaeumer erst in Verbindung mit einem aktiven biologischen System einen stabilen Schaum erzeugt. Der Abschaeumer intensiviert die biologischen Prozesse und diese führen zu einer verstärkten Abschaeumwirkung." Zitat Ende.
Warum also Ozon, im Gegensatz zum Normalbetrieb, eine Zunahme von Schaum produziert, hat mehrheitlich mit Stoffen bezw. Eiweissketten zu tun, die nur mit Hilfe von Ozon in einen festen Zustand überführt werden koennen, oder gar "verbrannt" werden. Letzteres ist nicht ganz richtig. Wenn man die Ozonmenge erhöht, fällt der Schaum zusammen und es entsteht ein kontraproduktiver Zustand. Jedenfalls, was die Schaummenge angeht.
Wenn ich damals in unseren vielen Runden mit Erwin Sander besser aufgepasst hätte, würde ich eine exzellentere Begründung abliefern und nicht so umstaendlich rumeiern.
Gruss
Hajo
