Hallo,
warum guckst Du nicht auf youtube.de nach? Da sind einige Videos.
http://www.youtube.com/results?search_query=Riffsystem&aq=f
Gruß,
Peter
Hallo,
warum guckst Du nicht auf youtube.de nach? Da sind einige Videos.
http://www.youtube.com/results?search_query=Riffsystem&aq=f
Gruß,
Peter
Hallo Frank,
folgend rechne ich so:
300 Liter effektive Tagesleistung = 12,5 Liter pro Stunde.
Bei einem mittleren Verhältnis von 1:4 = 12,5 : 4 = 3,124 Liter Harz.
Drei Liter sind gut, vier Liter noch besser, fünft optimal.
Mit einem Liter Harz kannst Du nach einer UO 1500 - 2000 Liter Wasser reinigen.
Bspl. : Fünf Liter Mischbettharz würden für ca. 10000 Liter Wasser reichen.
Bei 250 Liter pro Woche reicht das für 10000 : 250 = ca. 40 Wochen
Bei der schlechteren Kalkulation reicht es für 30 Wochen.
@Phillip:
Das rechnet sich nur, wenn ich 100.000 Stk. = eine Palette kaufe ;-))
Gruß,
Peter
Hallo Klaus,
der Diskount hat FS-TFC Membranen aus China, die oft als Made in USA, oder sogar EU deklariert werden.
Wenn ein Membran-Wechsel ansteht, würde ich auf Membranen von Applied Membranes Inc. umsteigen.
Du wirst es nicht bereuen, da diese deutlich besser gewickelt sind und eine bessere Rückhaltequote haben.
Gruß,
Peter
Hallo Frank,
bei der Planung solltest Du berücksichtigen, dass die nachgeschaltete Harzmenge der UO angepasst wird.
Also keine 1000 Liter UO und 500 ml Mischbettharz hinterher schalten. Die Kontaktzeit ist dann zu kurz und das Harz überfordert.
Beste Ergebnisse erreichts Du bei einem Verhältnis von 1:3 bis 1:5.
Wenn Du also eine UO mit 45 Liter pro Stunde hast, sollte die nachgeschaltete Harzmenge 10-15 liter betragen.
Meine 1000 Liter UO beteibe ich mit 15 Liter Mischbettharz (die ist für das Aquarium) und meine Labor-UO mit ca. 10 Liter pro Stunde betreibe ich mit 5,5 Liter Ultra-Pure-Water-Mischbettharz. Da ist dann absolut nichts mehr drin.
Gruß,
Peter
Hallo Sebastian,
einige Tests musste ich ohne diese Aufkleber verkaufen, weil die Etiketten noch nicht da waren.
Wenn Du mit einer Referenzlösung arbeitets, ist so ein Test fast unbegrenzt haltbar.
Sonst ruf mich einfach an, wenn Du Probleme hast.
Gruß,
Peter
ZitatZum Glück hatte Peter mir geraten, den Absperrhahn im Filterkreislauf weit zuzudrehen. Wer weiß, was sonst passiert wäre. Ist schon ein Teufelszeug!
Wenn wir das vorher gewusst hätten, hätte auch die Hälfte der Granulatmenge gereicht. Aber jetzt ist ja fast alles wieder im Lot.
Die Fragestellung: "wie schnell darf man PO4 im Meerwasseraquarium senken" ist wirklich nicht uninteressant. Genaue Werte habe ich auch noch nicht gesehen sondern nur empirische Empfehlungen.
Eigentlich darf man soetwas ja gar nicht schreiben, aber ich habe schon mal den PO4 und SiO2-Gehalt im Versuchs-Becken (SPS+LPS+Weichkorallen) auf jeweils ca. 3 mg/l erhöht, einen Tag stehen gelassen und ganz schnell wieder bis auf < 0,1 mg/l runtergebracht. Alles ohne Schaden, jedoch nicht repräsentativ.
Den Versuch mit den 3 mg/l habe ich auch nur durchgeführt, weil Joe mal hier im Forum geschrieben hat, dass hohe PO4-Gehalte schnell gesenkt werden sollen, aber nicht bis wohin. Jetzt habt ihr einen Erfahrunhswert mehr. Bitte nicht nachmachen ;-))
Gruß,
Peter
ZitatHab zwar nur ne kleine Aquabee dran, aber wenn ich noch weiter zugedreht hätte, hätte sich die Pumpe wohl einen Wolf gelaufen.
Das sind Verdrängerpumpen, denen macht das nicht aus.
@all
theoretisch kann man auch mit einer 300 Liter-Filtersäule, gefüllt mit 300 Liter DIAKAT das Wasser behandeln, wenn man alles über den Wasserdurchfluss steuert.
@Ari-Atoll
ZitatBei mir haben einige plattenförmige Montis eine geringere Reduzierung über einen größeren Zeitraum fast nicht überlebt.
Das ist eben das nicht so gute an der Aquarisitk. Es kann ein zu schnelles absenken von PO4 sein, aber auch andere Faktoren die gleichzeitg oder später Einfluß haben. Das immer bei dieser "Black-Box" alles nachvollziehen zu können ist schwer (finde ich zumindest).
ticker, ticker, ticker....ja, es tut sich was....habe noch mehr herausgefunden....:D :D....dauert noch etwas......ticker ticker ticker
![]()
Hallo Ben,
bei normaler Lagerung kann eigentlich nichts kaput gehen.
Einzig R1 kann, weil es einen NH3/NH4-Puffer enthält ausgasen, wenn sie zu warm gelagert wird.
Da sind aber schon dauerhafte Temperaturen von > 30 Grad notwendig.
Oder hast Du diese Flasche nicht richtig verschlossen.
Dann kann das natürlich auch passieren.
Ruf mich einfach an. Bin immer bis ca. 20 Uhr im Labor.
Gruß,
Peter
Hallo Thomas,
ich meinte das ja auch nur allgemein.
Salzhersteller haben kein einfaches Leben
![]()
Grüße,
Peter
Hallo Hans-Werner,
dann schreib doch einfach < 0,04 mg/l Po4 bei 40 g Einwaage und 100 % Wasserwechsel und schon bist Du raus aus dem "Schneider" ;-))
Und bei einem 10%-Wasserwechsel sind es dann nur noch 0,004 mg/l ;-)). Viele messen zwar den PO4-Wert in einem Liter Wasser, aber eigentlich dürftest Du dann nur 4 Gramm einwiegen und nicht 40 Gramm. Und bei einem 20%-Wechseln wären es dann 8 Gramm.
Deshalb hat Hans-Werner völlig Recht, dass der PO4-Eintrag kleiner der Nachweisgrenze und nicht schädlich ist. Und 0,004 mg/l = 4 µg/l photometrisch mit 95 % Signifikanzniveau (Ergebnissicherheit) nachzuweisen ist schon echt ne harte Nummer.
ThomasW
Die Idee ist zwar sehr gut aber ohne PO4-Anteil wirst Du kein Salz herstellen können. Das ist absolut unmöglich. Das wird Hans-Werner nicht ändern können und der "Liebe Gott" auch nicht.
Da muss man als Chemiker auch mal die Salzhersteller auch mal in Schutz nehmen.
Selbst mit meinen ultrateuren superdupersauberen Laborsalzen schaffe ich das nicht ohne Nachbehandlung, ein synthetisches PO4-freies Meerwasser herzustellen.
Guten Morgen
Zum Calcium-Test:
Dieser Indikator, den natürlich alle verwenden, benötigt eine gewisse Reaktionszeit. Der Fehler, der oft gedanklich gemacht wird ist, dass so ein Test ist in 1-2 Minuten absolviert ist. Das geht überhaupt nicht.
Die Ca-Analytik ist sehr einfach. Wer sich Zeit lässt, sauber arbeitet und mit einem Standard (Salzwasserstandard) übt, wird auch richtige Ergebnisse bekommen. Eine gute Calcium-Analytik dauert eben je nach Ca-Konzentration zwischen 4-6 Minuten. Schneller wird es nie gehen. KH und Mg haben nicht so "zickige" Indikatoren.
Das es geht, habe ich schon oft den Besuchern bei mir bewiesen.
Ich benötige für eine Ca-Analytik incl. Reinigung der Glasgeräte mit Reinstwasser und Aceton ca. 10 Minuten. Die Spritzen werden natürlich nach jeder Analyse auch mit Reinstwasser rückstandsfrei ausgespült. Wenn die Spritzen mit einem Rest in der Spritzenspitze länger stehen, verdunstet das Wasser in der Spritzenspitze und man hat einen EDTA-Überschuß, der bei der nächsten Analyse zu einem niedrigeren Ergebnis führen kann.
@Wolfy
Danke für den wichtigen Hinweis, den natürlich jeder befolgen sollte. Wenn man zum Schluss beim schwenken schräg durch das Glas guckt, kann man es noch besser erkennen. Abends und/oder vor dem Aquarium ist es natürlich nicht so gut.
ZitatScheinbar braucht es einfach ein wenig mehr Übung mit dem Test.
Wie heißt es so schön: "Wiederholung macht den Weltmeister" ![]()
@lars
Das dauert noch. Habe im Moment große Probleme, ein Nitrat, Nitrit, Phosphat und vor allem Silikatfreies Salzwasser zu erzeugen. Die ersten drei kann ich entfernen, ohne die Salzwassermatrix zu verändern, Silikat geht überhaupt nicht so gut. Weiter als 5-10 µg/l komme ich im Moment nicht runter.
@Sabine
kannst Du dieses Thema bitte in mein Board verschieben. Danke.
Hi Marco,
ich bin auch ratlos ;-))
Die Abweichungen sind ja schon dramatisch. So schlecht kann ich nun auch wieder nicht sein.
Bist Du sicher, das die Nightsun-Referenz noch in Ordnung ist.
Abweichungen zu Salifert habe ich immer, aber eigentlich nie zu den Standards.
Morgen bin ich im Labor, dann können wir nochmal telefonieren.
Gruß,
Peter
Hallo Thomas,
mit Kalibrationsreihe meine ich Fläschchen mit den PO4-Konzentrationen wie bei meinem PO4-Test.
Die werden dann mit den Photometern vermessen und geschaut, ob auch das angezeigt wird, was auf der Flasche steht.
Es kann aber mit de Auslieferung noch 1-2 Tage länger dauern, weil ich heute festgestellt habe, das meine Membrane von der UO durch ist. Habe schon eine neue bestellt.
Ohne die kann ich kein "Null-Wasser" ohne PO4 herstellen.
Kathrin
Danke für den Hinweis ;-))
Armin
Wenn Du meine Rippen hättest, hättest Du Zeit ;-))
Gruß,
Peter
Hallo Stefan,
nein, dass ist eine neue Rezeptur für R1.
Gruß,
Peter
Hallo,
Thomas
das Pulver wird nicht für meine Farben geeignet sein. Hanna hat eine andere Rezeptur ;-))
Ich bin gerade dabei und setze eine Kalibrationsreihe für die Tester an. Nächste Woche werde ich dann ausliefern.
ZitatArmins Zustimmung vorausgesetzt...
Ich habe das einfach mal so geschrieben. Werde Armin aber noch fragen, ob er überhaupt Zeit und Lust hat.
@Stefan
ja, die Chemikalien werden in Tröpchenform zugegeben und R2 mit einem Dosierlöffel. Geht aber alles wunderbar.
Hallo,
das ist echt eine schwere Entscheidung.
Ich habe ja nur zwei Geräte von Hanna hier und 1 x das Milwaukee MW12 (damit habe ich es noch nicht getestet)
Mit diesen beiden Hannas kann ich aber keine Aussage treffen, wie groß die Serienstreuung ist.
Ein Vorschlag zur Güte:
Ich habe vom Dirk hier aus dem Forum die Hannatüten und ich würde Dir Armin dann auch die Chemikalien schicken incl. der Standards.
Ihr vermesst dann mal die Standards und schreibt hier im Forum, ob Eure Geräte auch die Werte anzeigen.
Wenn das alles okay ist, überlegen wir mal weiter.
Hallo Andi,
ZitatIch freue mich drauf, Danke!
.....ich habe ja nicht gesagt, dass ich sie verkaufe ![]()
Das war nur eine Spielerei für mich, ob ich es schaffen kann
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Hallo Lidia,
im Salzwasser bekommst Du andere Farben als im Süßwasser. Meistens etwas heller und damit weniger.
Die Ergebnisse sind aber richtig.
Deshalb habe ich ja so lange für den Test gebraucht, weil ich mir erst mal Salzwasser ohne PO4 und Sio2 herstellen musste. Das ist gar nicht so trivial, wie manch eine denken mag.
Hallo Lidia,
den Test habe ich bei 20 ° Raumtemperatur entwickelt.
Alle Chemikalien und auch die Standards hatten diese Temperatur.
Bei unterschiedlichen Temperaturen hast Du unterschiedliche Volumina an Tropfen aus der Tropfflasche und auch was aus der Spritze kommt.
Bei so einer Empfindlichkeit kann es daher schon zu Abweichungen kommen. Ich vermute aber, das Salifert ganz schön daneben liegt.
Aber mit Hanna (713 und 736) ist es auch nicht besser. Bei einem Standard von 0,08 wurden mir auch schon 0,14 - 0,16 angezeigt.
Es gibt aber vielleicht Hoffnung für Dich ;-))
Ich habe die Nachfüllchemikalien, passend für Hanna 713 und 736 fertig. Mit diesen werden auch die vorgegebenen Konzentrationen richtig und ohne so große Schwankungen angezeigt. Jetzt sind diese Dinger fast so gut wie mein PO4-Test ;-)) und die Handhabung ist auch deutlich besser als mit diesen Tütchen
![]()
Hallo Dirk,
Zitatauf einen Wert zwischen 25 und 50 kam
Das ist kein Nitrattest
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Was ist das denn für ein Wasser mit 25 - 50 mg/l PO4, welches Du verdünnen möchtests?
Bei 50 mg/l PO4 benötigst Du bei einer 1:50 Verdünnung 0,4 ml Wasserprobe.
Hast Du überhaupt so eine z.B. Eppendorfpipette oder nimmst Du eine 1ml Spritze?
Hallo Dirk,
ZitatIst es möglich, durch Zugabe von Osmosewasser zum Testwasser die Genauigkeit des Testes zu erhöhen?
Das geht, aber was bringt es Dir? So handelst Du dir bei ungenauer Verdünnung nur einen Verdünnungsfehler ein.
Der Test geht ja von 0 bis 0,5 mg/l. Wenn Dein PO4-Wert außerhalb vom Messbereich liegt, z.B. 2-5 mg/l, machst Du z.B. eine 1:10 bis 1:20 Verdünnung, um wieder in den Messbereich zu gelangen.
War es das, was Du wissen wolltest?
Gruß,
Peter
Hallo Philipp,
wenn Neukohlen Abrieb erzeugen, finde ich diesen nicht gefährlich. "Nano-Aktivkohle" ist leicht und wird vermutlich komplett abgeschäumt. Ob das jetzt für die Fische oder Korallen gefährlich ist, kann ich nicht zu beurteilen.
Wie Du das gemacht hast, ist es ok.
Zu den Aktivkohlen selber:
Es werden neben den Neukohlen auch Regenerate (400° C) oder Reaktivate (900° C) auf dem Markt angeboten.
Am gefährlichsten sind die Regenerate, bei denen nicht alle adsorbierten Schadstoffe aufgrund der Temperatur entfernt werden können/konnten. Wenn diese Kohlen aus einer PAK, Aromaten, LHKW oder CKW-Sanierung kommen und anschließend wieder im Aquarium eingesetzt werden, wird es vermutlich Todesopfer geben.
Die Verlockung, Regenerate zu kaufen/verkaufen, ist natürlich sehr groß, weil der EK-Preis gegenüber Neukohlen DEUTLICH günstiger und somit die Gewinnmarge größer ist.
Bekannte Aquaristik-Marken sind aber nicht betroffen. Eher Re-Importe von windigen Verkäufern/Einkäufern.
Also immer aus vertrauenswürdigen Quellen die Kohlen kaufen.
Hallo Ulrich,
dann nimm doch einfach mal 500 - 1000 ml (gefüllt z.B. in zwei Säckchen a 500 ml) dazu unter anfänglicher PO4 Kontrolle (alle ca. 4-5 Stunden). Wenn PO4 zu schnell runter geht, einfach ein Säckchen raus nehmen.
Von der Bilanz her musst Du das so lange machen, bis PO4 runter geht, zumindest, so weit, wie Du möchtest.
Irgendwann kommt dann ein Punkt, an dem Du mit weniger Adsorber auskommst. So war es bei mir auch.
Ich vermute mal, dass Du nicht so viel fütterst wie ich, daher wird es bei Dir schneller gehen.
Ich habe das jetzt aber nur auf Futter und Depots bezogen.
Wenn Dein Salz oder Wechselwasser auch PO4 enthält, hast Du weitere Eintragpfade, die einen guten Adsorber sehr schlecht aussehen lassen können.
@Ulrich
es fehlen noch einige Angaben:
ZitatIch habe das Diakat 2 Tage am laufen
--> welches Diakat für wie viel Liter Wasser (netto)?
ZitatAm auslaufenden Wasser ist kaum eine veränderung festzustellen.
Ich messe in der Aquaristik nie nach dem Filter sondern immer im Becken. Da bei solche konzentrierten Wasserströmen jede Menge Micropartikel im Wasser enthalten sein können, die auch PO4 enthalten können, halte ich das nicht für sinnvoll. Es sein denn, Du verwendest Spritzenvorsatzfilter in 20 oder 45 µm, damit diese vor der Analyse herausgefiltert werden.
Eine weitere Möglichkeit: die PO4-Bilanz.
Es ist möglich, dass der PO4-Eintrag durch Futter, Depots, etc sich mit dem, was gerade adsorbiert werden kann, die Waage hält. Diese "Stagnation" kann eine Weile dauern.
Du kannst dann nur mal versuchen, die Menge zu erhöhen und messen, ob sich der PO4-Wert bewegt.
ZitatLäuft das Wasser zu langsam oder passend ?
darüber hatte ich ja schon einige Posts vorher geschrieben. Jedes Becken ist anders und Du musst für dich die beste Methode herausfinden.
Je nach Menge des Adsorbers würde ich mit dem 30-50-fachen Volumenstrom an Wasser arbeiten und 1 x in der Woche das Granulat mechanisch behandeln.
Konkret bedeutet das: 1 Liter Granulat - ca. 30-50 Liter pro Stunde; 0,5 Liter Granulat = 15 - 25 Liter pro Stunde.
Andere wiederum lassen den Adsorber ständig verwirbeln und erzeugen so ständig neuen Nano-Adsorber. Diesen Versuch habe ich schon seit ca. 2 Monaten laufen. 800 ml DIAKAT B PLUS für 450 Liter.
Der PO4-Wert liegt immer bei ca. 0,02 - 0,04 mg/l, obwohl jeweils 2 x am Tag Flockenfutter, Frostfutter und Staubfutter zugegeben werden.
Nachteil der ganzen Methode: ich kann jetzt schon sehen, dass das Volumen an DIAKAT um 50-150 ml abgenommen hat. Da mein Abschäumer ständig braun ist, wird es wohl vom DIAKAT her rühren. Auf jeden Fall ist er verschmutzter als früher.
Gruß,
Peter
Hallo Armin,
da hast Du wohl Recht.
Es ist aber durchaus möglich, dass ich in meiner unwissenden Anfangszeit so was schon mal als Option geschrieben habe. Das galt aber nur für "nichtverwirbelnde" Filter.
Ich bin mir aber ganz sicher, dass ich immer geschrieben habe, dass die A-Kohle vorgeschaltet werden soll.
Das geht in einem Extrafilter oder aber auch in einem Filtergehäuse, wenn beide Fraktionen durch eine Lochplatte getrennt werden.
Aber, was spricht den jetzt eigentlich dagegen, wenn die Kohle mechanisch nicht belastet wird?
Wenn Neukohlen Abrieb erzeugen, finde ich diesen nicht gefährlich. "Nano-Aktivkohle" ist leicht und wird vermutlich komplett abgeschäumt.
Gruß,
Peter
Hallo,
ich habe jetzt auch eine kleine Xenienplage, die immer größer wird.
Mein Frau findet die so gut und hat Sie einfach ins große Becken getan.
Ich werde jetzt gleich mal meinen D-E-Mod "anwerfen" und 500 ml Bruchkohle für 450 L kurzzeitig einsetzen.
Werde dann berichten.
Gruß,
Peter
pedro
eigentlich kann man alles bequem über die Einsatzmenge, Durchflußgeschwindigkeit und Intervallreinigung steuern.
Bei hohen PO4-Werten DIAKAT 0,5-2 oder DIAKAT PLUS nehmen.
Wenn Du z.B. ein 100 Liter Becken hast und einen Liter Adsorber einsetzen möchtest, fährst Du den mit 30-50 Liter Durchfluss pro Stunde und kontrollierst alle 4-5 Stunden den PO4-Wert. Sinkt PO4 zu schnell schaltest Du die Säule ab oder reduzierst den Durchlauf auf z.B. 1 l/h.
Wenn Du zu den eher unsicheren Anwendern gehörst, die mit Adsorbern noch nicht viel Erfahrung gesammelt haben, fängst Du mit z.B. 20 ml Granulat je 100 Liter an. Wenn sich der PO4-Wert nicht ändert, erhöhst Du in kleinen 20 ml Schritten die Menge und kontrollierst wieder den PO4-Wert.
Das sind jetzt nur zwei Möglichkeiten. Versuchen musst Du es selber. Das gehört zum Hobby dazu.
Gruß,
Peter
Hallo,
ich würde es in einem Filter, abhängig von der eingesetzten Menge mit dem 30-50 fachen Volumenstrom beschicken.
Bei einem Liter sind das dann 30-50 Liter pro Stunde, bei einem halben 15-25 Liter /h.
Einmal in der Woche dann das Granulat mit dem Liftbettverfahren mechanisch mit dem ca. 500 – 1000 fachen Wasserstrom "behandel". Eben so viel, dass sich das Granulat leicht anhebt (3-4) cm und für 1-2 Stunden verwirbeln kann.
So wird der Biofilm teilweise mechanisch entfernt.
Mit dieser Methodik habe ich meine besten Erfahrungen gesammelt.
Gruß,
Peter
Guten Tag liebe Aquarianer, Guten Morgen liebe Studenten
--> Radiospruch von EinsLive
Die Bandscheibe und Forscherdrang sorgen für schlaflose Nächte ![]()
Außerdem kann ich in der Frühe einige Korallen füttern und die beiden Borstenwürmer (oder ist es nur ein langer großer ?) suchen ;-))
Gruß,
Peter
Moin Ruedi,
Zitat---> So ist es! Also die Abweichungen welche ich gemessen habe, haben mich jetzt wirklich nicht beunruhigt Zwinkern
Du kennst mich leider nicht 8o. 12 mg/l Abweichung finde ich schon sehr viel aber mit eine guten Referenz und dem richtigen Werkzeug kann man dann ja alle 4-6 Wochen einen Korrekturfaktor (KF) neu ermitteln.
ZitatWas passiert eigentlich danach?
Der Test ist auf die 10 Minuten abgestimmt und die Zeit läuft nach Zugabe von R2. Innerhalb der 10 Minuten kann man aber nach ca. 8-9 Minuten schon mal gucken, wo die Reise hingeht, damit man ab der 10 Minute nicht so lange suchen muss.
Meine PO4-Rezeptur ist nicht auf gelb im unteren Bereich ausgelegt und etwas empfindlicher. Merck verfolgt da einen anderen Ansatz wie ich, der etwas "allgemeiner" ist.
ZitatWir warten auf deinen nächsten Wurf!
Ich versuche es mal mit NO3 und habe davor schon ordentlich ![]()
Wird aber wieder schwer werden und fünf Anläufe hatte ich schon. Bin aber noch nicht zufrieden.
Mein bisheriges Ergebnis:
In 3-4 Wochen fange ich erneut damit an und wenn ich an die ca. 1000 Stunden denke, die ich in den PO4-Test gesteckt habe, werde ich die mit Sicherheit toppen.
Grüße in die Schweiz,
Peter
Hallo Ruedi,
das hast Du dir ja richtig Zeit genommen. Klasse!
Es ist durchaus möglich, dass mein Test minimal weniger anzeigt als ROWA, weil ich dieses mal den Fokus auf die Salzwassermatrix gelegt habe. Die Messgenauigkeit im unteren Bereich habe ich mit den Photometern von Hanna und Milwaukee, die ich mir extra gekauft habe, rein sportlich verglichen. Aufgrund meiner ganzen Messreihen sind Rowa und ich da genauer und vor allem konstanter. Eine Beeinflussung/Fehlmessung durch unterschiedliche Lots gibt es so nicht. Wenn 0,04 mg/l im Becken sind, werden keine 0,12 oder 0,14 angezeigt. Und das ist mir mit den kleinen Dingern reproduzierbar passiert. Viel Spaß, wer dann Adsorber in das Becken bringt.
Der gelbe Komparator ist auch nicht mal irgendwie ausgewählt. Komisch, das da noch niemand nach gefragt hat
Habe mit schwarz, rot, grün, blau und gelb experimentiert und mit gelb kann man die feinen Abstufungen besser erkennen. Und diese liegen mit einem Abstand von 0,02 sehr eng beieinander. Enger geht es nicht und wer macht das schon.
Das schütteln nach 5 Minuten dient dazu, dass sich die Chemikalien noch mal vermischen.
Zu Calcuim und der Abweichung von 12 mg/l gegenüber der Referenz (ich mache mal copy and paste):
Kleine Anekdote am Rande bzgl. einer Multireferenz und "nicht ganz so gutes" messen:
Am Samstag war ein Kunde bei mir. Er und zwei andere hatten Probleme mit meinem Ca-Test und gegen Multistandards falsche Ergebnisse bekommen. Er wollte es aber nicht ins Forum schreiben sondern erst mit mir darüber sprechen. Habe ihn dann direkt mit ins Labor genommen, weil ich das sehr nett fand.
Ich habe in Anwesenheit des Kunden die unabhängige Fauna Marin Referenz mit Calcium = 412 mg/l gemessen. Meine hätte ich auch nehmen können.
Die Spritzenskala habe ich nicht gesehen und beim Farbumschlag die Spritze raus aus der Titrationshilfe genommen und ihm zum Ablesen in die Hand gedrückt.
Testergebnis in Anwesenheit des Kunden: 415. Der Stempel war eigentlich zwischen 17 und 18 Teilstrichen, also eigentlich 500 - 17,5 x 5 = 412,5. Wir haben aber mit 17 gerechnet = 415 mg/l.
Genauer geht es wirklich nicht.
Gruß,
Peter
Ich bin zwar nicht Armin, antworte aber mal eben (Armin ist immer spät hier im Forum):
Zitatgibt es irgendwelche Anhaltspunke für gutes Zeolith ?
Ja, ein seriöser Händler mit einer guten Produkthaftpflichtversicherung ;-))
Wenn Dir jemand Zeolith mit z.B. 98 % Klinoptilolith verkaufen will, solltest Du dem das um die Ohren hauen. Das geht chemisch nicht. 88+ ist ok.
Das ist genauso eine Unart wie die wahnsinnigen Aufnahmekapazitäten von Adsorbern, wo vielfach übertrieben wird.
Wenn Dir jemand sagt, Zeolith entfernt PO4, mach einen Rückzieher
Kaufe einfach dort, wo viele eine positive Meinung über das Produkt abgeben.
Dann sollte nichts schief gehen.
Gruß,
Peter
Sorry Sabine,
wollte nur auf die Schnelle Infos weitergeben.
Gruß,
Peter
Hallo,
Stefan C.
Gut, dass Du diesen Punkt angesprochen hast!
Es stimmt wirklich mit der Haltbarkeit des Harzes.
Deshalb kaufe ich immer kleine Mengen beim Hersteller selber ein und hole Sie an nächsten Tag ab.
Der Aufwand ist zwar groß, lohnt sich aber in jeden Fall.
Wichtig bei den MB-Harzen ist eben auch, wie sie eingefüllt und betrieben werden.
Ein Kapazitätsverlsut kann auch durch eine schleichende Entmischung eintreten, wenn dass eingesetzte Harzvolumen zu gering und die UO zuviel Wasser liefert.
Mischbettharze sind Festbettharze und da sollte sich kein Körnchen bewegen.
Deshalb werden MB-Filtersäulen auch immer von oben nach unten mit Wasser betrieben.
Beste Erfahrungen habe ich mit einem Verhältnis Harz / UO-Wasser von 1:2 bis 1:8 gesammelt. Je niedriger, desto besser.
Meine große UO liefert ca. 40 l Wasser pro Stunde und nachgeschaltet ist eine 15 Liter Harzpatrone (ca. 45 Minuten habe ich für die Füllung benötigt). Diese steht jetzt seit 09/09 und liefert immer noch sehr gutes Wasser.
Die kleine UO von Dupla für mein Laborwasser, das super sauber sein muss, hat z.B. 1,5 Liter MB NRW 37 nachgeschaltet. Das entspricht einem Verhältnis von 1:8. Würde ich MB400 oder MB20 nehmen, müsste ich für MB 400 auf 1:4 und MB20 auf 1:3 gehen.
Will sagen: die Qualität des Harzes muss auch für die Anwendung passen!
Gruß,
Peter
PS: ach ist das schön, unter Palmen am Pool zu schreiben. Ein ganz neues Gefühl ;-))
Hi Stephan,
die Säule ist eine 2-Liter-Spezialanfertigung für ein Projekt und nicht in Serie zu haben.
*edit* Bitte Händlerregeln beachten. Grüße, Sabine
Gruß,
Peter
Hi Stefan,
das meinte ich eigentlich nicht bzw. sollte nicht der Tenor sein ;-))
Ich meinte: Da gibt man sich viel Mühe und hört dann sehr oft:
- ob jetzt die KH bei 7, 8 oder 9 liegt ist mir egal, Hauptsache im grünen Bereich
- ob jetzt Calcium bei 420 mg/l oder 450 mg/l liegt, ist mir egal, Hauptsache nicht unter 400 mg/l
- ob jetzt Magnesium 1250 mg/l oder 1400 mg/l, Hauptsache nicht bei 1500 mg/l
und und und.
Mir fehlt bei vielen die Sensibilität bzgl. der Messgenauigkeit.
- Viele sind auch schon abgestumpft.
- Viele sagen aber auch: es muss nicht unbedingt so genau sein.
Kann ich ja auch irgendwie verstehen, aber wenn man seinen Verbrauch im Becken richtig bestimmen will, muss man eben die Möglichkeit haben, sehr genau messen zu können.
Gruß,
Peter
@ Stefan_Servus
Die Test sind leider etwas teurer, weil ich keine großen Mengen produziere. Sonst kann ich die Qualität nicht halten. Außerdem sind da einige Sachen drin, die andere nicht haben und ich berechne auch nicht die anklebbaren Spritzenhalter, die nachträglich dazu gekommen sind.
Im Prinzip frage ich mich wirklich, warum ich überhaupt solche genauen Test entwickle und produziere!
Ich könnte mir doch die ganze Arbeit sparen und z.b. einen Ca-Test verkaufen, der gegen eine Referenz um ca. 50 mg/l falsch misst. Dann wird einfach am Anfang und jede 5 oder 10te Analyse ein Korrekturfaktor ermittelt und schon stimmt alles wieder ;-))
In der chemischen Analytik heißt das übrigens "Titer-Bestimmung" (Korrekturfaktor). Diese wird immer zu Beginn durchgeführt und sollte eigentlich vor jeder Analyse durchgeführt werden. Das ist aber zu aufwändig für Aquarianer. Jede 5 Analyse reicht aus, da genaue Messergebnisse oder zwischenzeitliche Abweichungen in der Meerwasseraquaristik keine übergeordnete Rolle spielen.
Leider ist nicht jedes Verfahren linear (proportional), wie z.B. PO4, SiO2, NO3, NO2, NH4.
Will sagen: jeder Farbe kann eine Konzentration zugeordnet werden.
KH, Ca und Mg gehören zu den "Nicht-Linearen" bzw. "Nicht-Proportionalen" Messverfahren. Daher kann man einen Korrekturfaktor nur "ganz frisch" oder in einem "engen" Rahmen ermitteln, der nicht weit von einer Referenz (Standard) entfernt ist.
Gruß,
Peter
Specki, Du bist wirklich zäh ![]()
Ich habe noch Rückstellproben von Rezepturen von vor über zwei Jahren. Die sind noch in Ordnung. Trotzdem gebe ich nur ein Jahr Haltbarkeit beim PO4-Test an, weil ich nicht weiß, was bei dem Anwender daheim mit den Chemikalien passiert.
Und wenn ein Test mal gegen eine Referenz falsch misst, wird eben ein Korrekturfaktor eingeführt. Außerdem kosten Nachfüllchemikalien auch nicht die Welt, so dass man seinen Test immer up to date halten kann.
Gruß,
Peter
Hallo Specki,
wie Klaus schon geschrieben hat: Referenzlösung und einen Korrekturfaktor ermitteln.
Dieses ein Jahr ist ein Minimum und nicht das Maximum. Ich bin davon ausgegangen, dass man in einem Jahr mindestens jede Woche 1 x den PO4-Wert bestimmt.
Gruß,
Peter
