Hallo Hans-Werner,
nur das o-PO4 nach DIN-Norm.
Leider habe ich keinen Druckbehälter mit Burstscheibe, um die Wasserprobe zu erhitzen, sonst würde ich den Wert Nachreichen.
Ich versuche das gleich aber mal in der Mikrowelle ;-((
Gruß,
Peter
Beiträge von reefanalytics
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Hallo Dirk,
wenn die rechte Flasche im Karton war, ist alles ok.
Die Indikatoren optimiere ich immer wieder und da kann es schon mal zu solchen Ergebnissen kommen.
Diese beeinflussen aber nicht das Messergebnis.
Gruß,
Peter -
Hallo Dirk,
warum schickst Du nicht einfach eine Mail an mich? Geht schneller, da ich nicht immer im Herstellerboard nach gucke.
Die Anfangsfarbe ist grün und wechselt nach Himbeere-rot. Den alten Indikator, den Du beschreibst, stelle ich schon seit ca. 1,5 Jahren nicht mehr her. Hast Du eventuell die Flasche verwechselt?
Kannst Du mir mal ein Foto schicken?
Foto, wenn möglich, mit geöffnetem Tropfer, damit ich in die Flasche gucken kann. Fotos an info@filtergranulat.deGruß,
Peter -
Hallo Kathrin und Claude,
so schlimm ist es ja jetzt auch nicht.
Unterm Strich bleibt ja auch etwas an Infos für andere hängen und das ist auch gut so.
Marco hat auch dazugelernt, was viel wichtiger ist.
Soll ja schließlich keiner abgeschreckt werden, Fragen zu stellen. Nur in Zukunft bitte etwas mehr Informationen, auch wenn Sie unwichtig erscheinen.
Gruß,
Peter -
Hallo Marco,
ich kenne jetzt den Salifert-Test nicht, aber meistens ist die oxidierende Chemikalie R1 = Hypochlorid nur ca. 2-3 Monate haltbar. Wenn diese Chemikalie "kaputt" ist, werden immer falsche Werte angezeigt. Deshalb habe ich auch meinen NH4-Test aus dem Programm genommen.Wenn Du DAN-CHLORIX zu hause hast, kannst Du mal eine 1:3-Lösung ansetzen und dann mit dieser Lösung erneut einen Versuch durchführen. Es muss auf jeden Fall eine 3%tige NaOCl-Lösung (Natriumhypochlorid) sein.
Hier mal ein Zoom-Bild aus Deiner Analyse:

Ammonium (rechts vom Natrium) ist sehr gut zu sehen neben dem riesigen Natrium-Peak und hebt sich deutlich vom Signal-Rausch-Verhältnis ab.
Wie Armin schon geschrieben hat, solltest Du mit Ozon für oxidierende Verhältnisse sorgen. Schade, dass man jetzt nicht Dein Redoxpotential als Wert vorliegen hat. Dieser würde für mehr Klarheit sorgen.
Gruß,
Peter -
Guten Morgen Martin ;-)) Noch ein Frühaufsteher

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Marco,
ich poste mal alle Werte, weil das Gesamtpaket wichtig ist. Sonst ist das alles nur die halbe Wahrheit. Danke aber für die Wasserprobe und das wir das hier diskutieren dürfen. Es hilft nicht nur Dir sondern auch anderen.Allgemeine Parameter:
Ein Teil der Wasserprobe auf 25 °C erwärmt für folgende Parameter:
pH: 8,07 (elektronisch mit WTW)
Lf: 48,5 mS/cm (elektronisch mit WTW)
Salinität: 31,7 (elektronisch mit WTW)
Dichte: 1,0208 (mit Dupla-Spindel)Weitere Parameter:
Karbonathärte: 10,7 entspricht 3,84 ml 0,1 N HCl (mit Bürkle Titrator). Ergebnis auch mit meinem KH-Test. Überprüft von zwei Personen.
Anionen alle in mg/l
NO2: 0,105
Nitrat: 6,5
NO3-N: 1,468
SiO2: 0,144
PO4: 0,001, 0,000, 0,000 (meine BG liegt zwar bei 0,01 mg/l, aber der Wert wurde mir stabil angezeigt)
PO4-P: 0,00001
Sulfat: 2459Redfieldverhältnis: unendlich, da Division durch NULL (ist noch ein kleiner Fehler in der Datenbank).
Kationen alle in mg/l. Ermittelt mit der Ionenchromatographie. Alle Kationen haben als kleinsten Standard 0,025 mg/l
Lithium: 1,2
Natrium: 9886
Kalium: 398,86
Strontium: 0,00
Calcium: 416,97
Magnesium: 1241,49
Ammonium: 1,936
Ammoniak: 0,114 (berechnet aus T, pH)Strontium müsste ich eigentlich mit < 0,025 mg/l angeben. Aber das funktioniert noch nicht mit meiner Datenbank. Muss mal meinen Programmierer fragen, wie man das als Ergebnisausgabe einbauen kann.
@Ingrid
Es kommt öfter vor, dass Strontium < 0,025 mg/l ist. Einige Becken stehen mit solch einem Wert gut (Angabe der Beckenbesitzer), andere nicht. Ich suche auch noch nach einer Erklärung. Alles andere überlasse ich Deiner Phantasie / Spekulation.Marco
Generell passen viele Werte nicht zur Salinität. Kalium, Calcium und Magnesium sind "fast"optimal, gehören aber zu einer ca. 35er Salinität und nicht 31,7.Zur Sicherheit würde ich in Zukunft immer ca. 41 g Meersalz zu einem Liter Wasser geben. Dann hast Du fast immer eine Salinität zwischen 34-35.
@Katrin
Zitatich finds schön, dass es solche "neugierigen" Menschen noch gibt Daumen hoch
Das ist auch gut so ;-)). Aber ich bin ja nicht alleine. Ihr seit ja auch noch da. Irgendwann haben wir dann alle zusammen auch die "Weltformel" für die HMM = "Home-Made-Meerwasseraquaristik" entwickelt und alles wird gut.
Dann mal "Feuer Frei" für eine weitere Diskussion.
Gruß,
Peter -
....kannste nehmen.
Gruß,
Peter -
Guten Morgen,
@ Armin
ZitatAuf jeden Fall ist es gut, wenn Peter nochmal einen Blick darauf wirft (Top-Service, Peter Daumen hoch )
Das nennt man wohl "latente Neugier" und Forscherdrang ;-)) , wie bei Dir auch.
Marco
wenn möglich, schreib mir zum Zeitpunkt der Probenahme noch die Wassertemperatur und den pH-Wert auf. Dann kann ich auch Ammonium berechnen.Gruß,
Peter -
Hallo MArco,
je nach Reinheit vermute ich, dass etwas Silikat eluiert.Dann sende die Probe an:
Gilbers Umwelttechnik
Klörenstr. 10
46045 OberhausenDie PE-Sprudelwasserflasche (keine Mezzomix oder Coka-Flasche nehmen) 3-4 x mit dem zu untersuchenden Wasser (immer ca. 100 ml) kräftig ausspülen. Dann die Flasche senkrecht eintauchen, unter Wasser komplett füllen und feste verschließen.
Anschließend zügig versenden.Gruß,
Peter -
Hallo Marco,
wenn Du Interesse hast, schick mir mal eine 500 ml Wasserprobe.
Ich gucken dann mal umsonst rein.
Ich suche mir von Zeit zu Zeit Becken aus, die ich untersuche und sammle das dann in meiner Datenbank.
Leg aber einen Zettel von diesem Thread dazu, sonst vergesse ich es und Du bekommst eine Rechnung.
Einige zusätzlich Eckdaten wie Beckengröße, Lebendsteine, Fischbesatz, Spuri, Aminos, Bodenhöhe, usw. wären auch noch sinnvoll.
Gruß,
Peter -
Hallo Dieter,
ich hatte aus versehen einmal ca. 20 Flaschen mit zu konzentriertem Indikator abgefüllt.
Das ist mir erst später bei der Qualitätssicherung aufgefallen.
Die Flaschen wollte ich aber nicht wegschmeißen, weil teuer und der Test auch damit funktioniert.
Dafür reicht der Inhalt für ca. 180 Tests.
Gruß,
Peter -
Hä ? Wie oder Wat?

Das war jetzt kein Massenangebot
oder habe ich da etwas übersehen?Ich meinte eigentlich den Jens.
So ein ungelöstes Salz zu untersuchen ist schon aufwendiger und die Ergebnisse dürft Ihr nicht veröffentlichen bzw. nur wenn der Hersteller sein OK gibt.
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Hallo Jens,
das war kein Salz von AM sondern von einem anderen Hersteller.Die Werte kamen aber nur zustande, weil er sein Refraktometer falsch eingestellt hatte und später eine tatsächliche Salinität von fast 38 hatte.
So wie Du es mit den 40 Gramm gemacht hast, ist es schon OK. Das sollte eine Salinität von ca. 34-35 ergeben.
Wie Claude schon geschrieben hat, können Fehler immer passieren, auch unwissentlich. Das ist ja nichts schlimmes nur muss man den Fehler eben finden und eliminieren.
Ist die Waage denn noch in Ordnung bzw. hast Du die mal mit einem Kontrollgewicht überprüft? Zu Not mal einen Liter Leitungswasser in einem Messbecher abfüllen und wiegen. Den Messbecher entsprechend selber auswiegen und später vom Gesamtgewicht abziehen.
Vielleicht war es das ja schon.
Wenn die Tests und Referenz vor der Analyse Raumtemperatur hatten, hast Du das auch richtig gemacht.
-- Sind die Tests OK und die Waage auch OK , dann ist es das Salz
-- Ist das Salz OK und die Waage auch OK, dann sind es meine Tests
-- Ist alles OK, könnte es ein systematischer Anwendungsfehler sein
Laß uns das einfach mal herausfinden.
Wenn Du Interesse hast, schick mir einfach mal eine 100 ml Wasserprobe. Ich gucke dann mal rein (kostenlos)
Gruß,
Peter -
Hallo Jens,
ich hatte neulich schon mal so ein Wasser hier, das fast identische Werte hatte.
Mit meinen Tests hatte ich dann mal gegen gemessen und gleichzeitig noch mit meiner Ionenchromatographie überprüft.
Bei Calcium hatte ich zur IC eine Abweichung von 3 mg/l und bei Mg waren es 12 mg/l.
Der Kunde war bei den Messungen anwesend und hat selber auch gemessen. Das sind also keine gefakten Messungen gewesen.
Wenn Du die Tests also ordentlich gepflegt hast, sollte die Werte (leider) stimmen.
Gruß,
Peter -
Hallo Udo,
Tipps wurden Dir ja schon gegeben.
Kannst mich auch gerne anrufen oder umgekehrt.
Ist dann etwas einfacher.
Gruß,
Peter -
Zitat
Ihr habt es halt alle noch nicht verstanden. Was bei Marko so hell leuchtet sind die Widerstände.
Der war gut

Hör doch einfach mal auf die Fachleute; Es will doch keiner was böses! Der Strom kann sonst ganz schnell komische Wege gehen

Sicherheit sollte für Dich und Deine Familie an oberster Stelle stehen! In der Bildzeitung wollen wir von Deinem Aquarium mit Sicherheit nichts lesen.
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Hallo Naif,
alleine wegen des Silikatwertes lohnt sich schon eine UO.
ZitatMich würde der Preis der 600 GPD Membrane interessieren.
Die Preise auf dem Markt (Onlineshops, Discounter) liegen bei ca. 70 Euro für eine nicht so gute FS-TFC Membrane. Kauf lieber die, ich kann Dir nur gute teure (besser gewickelt) anbieten, die bei 120 Euro liegen.
Du kannst ja die günstige nehmen und setzt etwas mehr Harz ein ;-))
ZitatDas ist genau das, was ich "befürchtet" hatte. Wenn ich mal schnell 50 Liter Wasser mit der 600 GPD in einer halben Stunde produzieren wollte, müsste ich so ca. 20 Liter Harz nachschalten. Ist das richtig ?
Wenn Du es von Anfang an richtig machen möchtest, ja.
ZitatWie groß und wie schwer wäre denn so ein "gefüllter" Harzbehälter. Habt ihr so etwas auch im Programm ?
Ich habe erst gestern nach ca. 12 Monaten meine 15-Liter Mischbettharzpatrone neu gefüllt. Ich schätze mal nach dem einschlämmen ca. 15 kg.
Gruß,
Peter -
Hallo Peter,
die Elektronik und Rezepte sind fast schon fertig.
Es fehlen noch Gehäuse und Küvettenhalter.
Und dann muss das ja auch noch nach der Elektroschrottverordnung zugelassen werden.
Also alles Bausteine, die Geld und Nerven kosten.
Mal sehen, wie schnell oder langsam das über die Bühne geht.
Gruß,
Peter II (Du bist ja Peter I) -
Hallo Gerold,
danke für den Hinweis. Melde Dich einfach, wenn ich es losschicken soll.Das einzige Problem bei diesem Photometer ist im Moment nur der Kreuz-12-Volt Anschluss.
Kommt man mal aus versehen an den Stecker, resultiert daraus direkt eine andere mV-Anzeige.
Das bekomme ich aber auch noch hin.ZitatP.S.: Vermutlich wird dann demnächst das Gilbers-Fotometer auf den Markt kommen Zwinkern
......da ist was in Arbeit
Mit Vorbehalt können sich alle schon mal richtig richtig warm anziehen *lacht* Das wird ein Hammer, wenn alles klappt *
Ein paar Klippen müssen aber noch umschifft werden.

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Hallo Gerold,
sieht gut aus ;-))
Ich muss aber noch ein paar Messungen durchführen.
Gruß,
Peter -
Hallo Naif,
ZitatKann man eure Anlage z.B. mit der Merlin vergleichen oder sind das gänzlich unterschiedliche Systeme ? Wenn ersteres, wo liegen die Vorteile eurer Anlage ?
Die Merlin kenne ich nur vom Namen her. Unsere hat eine Druckerhöhungpumpe und einen Mikrocomputer, den andere nicht haben. Der Mikrocomputer spült die Anlage beim Einschalten für 30 Sekunden und das kann auch manuell gemacht werden. Weiterhin gibt es noch Alarmmeldungen bei einem Leck und zu geringem Wassereingangdruck.
Weiterhin werden keine Klarsichtgehäuse verwendet! Die sind gefährlich, weil sie einen geringeren Berstdruck haben. Wenn Dir die Klarsichtgehäuse mal bei einer Verstopfung um die Ohren fliegen, möchtest Du nicht in der Nähe sein.
Ersatzmembrane 300 GPD kosten je nach Marktlage zwischen 70-80 Euro.
Die nachgeschaltete Harzmenge sollte sich immer an der Leistung der UO orientieren. Hinter meiner 300 GPD habe ich 15 Liter Mischbettharz geschaltet. Die UO schafft im Moment ca. 40 Liter pro Stunde. Das entspricht einem Verhältnis von 40 : 15 = 2,66. Für Euch reicht ein Verhältnis von 1:3 bis 1:5 aus. Wenn Du also Deine Fördermenge ausliterst, musst Du einfach die Literleistung pro Stunde für z.B. 5 teilen. Das Ergebnis ist dann die empfohlene Harzmenge.
Meine kleine UO für Laborwasser liefert ca. 10 Liter Wasser pro Stunde und ich habe 5,5 Liter NRW37 Harz (Ultra Pure Water Harz) nachgeschaltet. Zusätzlich habe ich vorne und hinten noch Keimsperren installiert.
Wichtig ist immer die Verweilzeit des Wasser mit der Harzmenge. Fang bitte nicht mit 2 Liter Harz hinter einer 1000 Liter Anlage an. Das Harz hält nicht lange und das was raus kommt, ist dann auch nicht so gut.
Auf welcher Straße wohnst Du denn? Wildpark ist von den Eingangswerten nicht so toll aber machbar, Fench II das bessere. Die UO ist aber bis auf eine Gesamthärte von 50 ausgelegt.
Noch wichtig: die Leistung einer UO ist abhängig vom Eingangdruck und der Wassertemperatur. Es kann durchaus passieren, das eine 600GPD = 2300 Liter UO auf ca. 1000 Liter pro Tag "zusammenbricht".
Gruß,
Peter -
Norbert,
auch eine sehr saubere und elegante Arbeit.
Es ist wirklich eine Schande, dass man solche Tüftler wie Euch nicht mal für ein Projekt an einen Tisch bekommt.
Meine Phantasie geht gerade etwas mit mir durch, weil ich auch so viele Ideen habe, die ich nicht umsetzen kann.
In tiefer Trauer ;-))
Peter -
Noch so ein Bastler wie Freitaucher

Tolle Idee und Arbeit! -
Hallo,
ich denke, das Kritik und auch Lästern einfach dazu gehören. Warum auch nicht? Man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Ich hatte mich mit "Dickschädel-Marko" (nicht böse gemeint) in einem anderen Forum auch schon in der "Wolle".
Marko ist so und damit muss man einfach klar kommen. Akzeptiert es einfach.@Marko
Dein handwerkliches Geschick ist sehr gut und Dein Ideenreichtum ebenfalls und Du bist Dir auch nicht zu schade, die Hände dreckig zu machen. Letzteres mag ich und vor Deinem tüfteln ziehe ich meinen Hut!
Das ist jetzt keine Liebeserklärung sondern erinnert mich irgendwie an mich *lacht*
Ich weiß zwar nicht, was Du beruflich machst, aber in der Aquaristikindustrie könntest Du als "Querdenker mit Synergieeffekten" bestimmt Karriere machen. Schade, dass Du so weit weg wohnst. Du hast echtes Potential.., was man auch mal bremsen bzw. lenken muss

Ich hoffe auch, dass das alles so stehen bleibt sowie läuft und Du uns auch über positive/negative Erfahrungen auf dem laufenden hältst.
Da du ebenfalls wie ich gerne in die Extreme gehst, um Erfahrungen zu sammeln, passe einfach auf, dass nicht noch schlimmeres passiert. Das Eis könnte an einigen Stellen doch sehr dünn werden, ohne es zu merken. Glück gehört natürlich auch dazu....
Ratschläge von anderen kann man, muss man aber nicht annehmen. Bis jetzt war ja auch kein böser Ratschlag dabei. Es machen sich halt aus der "Ferne" nur einige Sorgen, dass das eventuell auf Dauer nicht hält, weil man das nicht selber gesehen hat und anfassen konnte.
Also Augen weiterhin auf und Toi Toi Toi,
Gruß,
Peter
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Hallo Gerold,
ich kann nicht sagen, ob das bei diesem Gerät möglich ist, weil ich den Linearitätsbereich nicht kenne.
Wenn der Bereich nur z.B. von 0,1 bis 1 mg/l geht, ist der untere Bereich zu unsicher (siehe andere günstige Photometer).
Unterhalb von 0,1 kann man zwar interpolieren, eventuell auch ein Polynom 2ten Grades drüber legen, aber das wird dann zu ungenau.Die Rezeptur vom PO4-Test steht. Ich überlege nur, ob ich eine zweite Farbkarte mit gröberen Abstufungen entwickle.
Schick mir das Photometer mal und ich gucke, ob ich was machen kann. Kann aber 7-10 Tage dauern. Das ist nur ein Versuch und bezahlen musst Du nichts dafür, weil es mich interessiert. Wenn es klappt, wovon ich ausgehe, hätte ich aber für die Chemikalien und Rücksendeporto gerne einen kleinen monetären Ausgleich
![Freude :]](https://www.meerwasserforum.info/images/smilies/pleased.gif)
Gruß,
Peter -
Hallo Bernd,
Richtig gelesen habe ich schon, aber ich dachte, Du könntest zwischen den Zeilen lesen.
Wenn Du also mit dem problematischen Salz, und das meinte ich, überhaupt keinen WW mehr machst, ist das uninteressant.
Gruß,
Peter -
Hallo Bernd,
dann frag doch mal im Labor nach, ob die das Wasser erneut untersuchen.
Oder Du sendest mir das Wasser und ich gucke mal rein.
Die Werte dürfen dann aber nur nach Absprache mit dem Hersteller veröffentlicht werden.
Gruß,
Peter -
Hallo Bernd,
ich setze für meine Proben immer 120 Liter Wasser an und gebe dann je nach Salz zwischen 41 - 44 Gramm je Liter dazu, damit ich auf eine Salinität von 35 komme.
Das entspricht ca. 20 % vom Eimerinhalt und ist für mich repräsentativ.
Geht das bei Dir?
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@Bernd
-->
Ist das denn so schwer

Salze sind nicht der einzige Eintragspfad in das Aquarium. Deshalb habe ich ja aufgelistet, wodurch noch weitere Elemente in das Becken gelangen können.
Das, was passieren kann ist, dass man im Eimer ein Konzentrationsgefälle hat. Je nachdem, wie der Eimer transportiert wird, kann oben oder unten z.B. etwas mehr Magnesium oder Calcium sein.
Weiterhin stellen die Salzhersteller das Salz ja irgendwie her. Irgendwann wir es vom Mischer in den Eimer gefüllt. Durch den Füllvorgang kann durch unterschiedliche Dichten der einzelnen Salze auch eine physikalische Trennung entstehen.
Beides im Kombination kann dann eben zu diesem Konzentrationsgefälle im Eimer führen, was sich nicht vermeiden lässt.
Es ist also durchaus möglich, dass Du gerade ein paar Kilogramm Salz aus dem Eimern nimmst, die eine etwas ungünstige Mischungszusammensetzung haben. Dann auf den ganzen Eimer zurück zuschließen, halte ich für falsch.
Versteh mich da bitte nicht falsch. Ich will hier niemanden in Schutz nehmen. Ich bin selber Anwender von Salzen, die ich kaufen muss und möchte die bestmöglich Qualität haben. Ich versuche aber sensibel in die Prozessabläufe zu verstehen und meinen Teil dazu beizutragen, dass es etwas besser wird.
Nicht umsonst messe ich jede Charge auf die wichtigsten Inhaltsstoffe selber durch. Deshalb habe ich ja auch das Beispiel mit Calciumchlorid wasserfrei genannt, Es wird nicht als pharmazeutisch deklariert, ist aber qualitativ genauso gut wie pharmazeutisches CaCl2 x 2 H2O.
Armin
Die Hoffnung stirb zuletzt. -
Hallo Bernd,
das habe ich geschrieben:
ZitatIn einer Überdosis werden Spurenelemente dem Salz bestimmt nicht beigemischt, weil das auch ein Kostenfaktor ist.
und das hast Du daraus gemacht:
Zitatbezogen sich auf das Salz eines Herstellers, in dem Magnesium (auch ein Kostenfaktor) über dosiert ist
Magnesium ist ein Bestandteil des Salzes, welches beim Herstellungsprozess anfällt. Es ist in dem Sinne keine Verunreinigung. Wenn ein Salzhersteller solch ein Salz benutzt, berücksichtigt er natürlich diese Gehalte.
Außerdem bezogen sich die restlichen 0,18 % auf Magnesium und andere Bestandteile, wobei Magnesium (oben hatte ich mich verschrieben) den Löwenanteil davon bildet.
Laut DAB müssen diese Werte angegeben werden, meistens sind die Verunreinigungen aber gar nicht so dramatisch.
Schwermetallanreicherungen können durch zusätzliche Spurenelementzugaben, schlechtes Osmosewasser (Kupfer, Blei,..) , Futter?, Korallenbruch(Phosphat, Kieselsäure, Aluminium) , Aragonit (Arsen, Barium, Blei, Eisen, Magnesium, Chlorid, Sulfat), .... ins Becken gelangen und sich anreichern.Also, ganz so ängstlich muss man wegen der Salze nun nicht sein.
Nur wenn man weiß, dass ein Salzhersteller technische Salze verwendet, sollte man die Finger davon lassen. Aber das kann und darf sich keiner erlauben. Sonst ist die Marke schnell vom Markt verschwunden. Und da noch alle Salze da sind, verwendet es wohl keiner.
Gruß,
Peter -
Hallo Bernd,
Zitatdas ist doch wohl nicht Dein Ernst, dass Salzherstelller erst Spurenelemente in einer Überdosis beimischen und der Anwender diese dann mittels Adsorber wieder heraus filtern soll?
Das ist etwas verdreht und habe ich so auch nicht geschrieben mit einer gewollten Überdosierung in den Salzmischungen. In einer Überdosis werden Spurenelemente dem Salz bestimmt nicht beigemischt, weil das auch ein Kostenfaktor ist. Ich meinte eigentlich die Kombination aus Salz und unkontrollierter Spurenelementzugabe. In den käuflichen Spurenelementen sind doch auch Inhaltsstoffe, die von der Menge nicht immer klar deklariert sind. Wer gibt nicht gerne mal einen "Hub" mehr ins Becken und hält Dosierungsanleitungen nicht ein;-))
Das mit dem Adsorber ist auch nur ein Vorschlag, um schlimmeres zu verhindern, weil eben eine Analytik auf bestimmte Inhaltsstoffe nicht möglich ist.
Wie machen das denn die Zeovit-Jünger? Dort ist doch ein Überschuss an bestimmten SM gewollt, damit sich die Schwermetalle in der Koralle einlagern und bunte Farben entstehen. Oder liege ich mit der Annahme total daneben? Kenne mich damit nicht aus.
ZitatArmin hat ja im zitierten Beitrag ausgeführt, dass sogar Labore, die keine Erfahrung mit Medium Meerwasser haben, mit großer Wahrscheinlichkeit regelmäßig an dieser Aufgabe scheitern.
Das stimmt auch, weil Sie sonst für jedes Element eine Kalibration in Salzwasser durchführen müssen. Und das kostet wieder Zeit und Geld. Das Labor meines Vertrauens ist auf Salzanalytik spezialisiert und macht das als Routineanalytik "nebenbei". Die Kalibrationen stehen alle. Es gibt natürlich bei der ICP noch einige Tricks, um Störeffekte durch andere Ionen zu vermeiden. Aber das ist das "gewusst-wie" der Labore und wird nicht immer weiter gegeben.
Gruß,
Peter -
Guten Morgen,
wenn Ihr solche Angst vor unbekannten Inhaltsstoffen habt, warum lasst Ihr dann nicht einen Adsorber mitlaufen. Der holt Euch neben Phosphat, Silikat die kritischen "Überdosierung" an Schwermetallen wie Kupfer, Zink, Blei, Arsen, Antimon raus und drückt Sie, richtig angewendet, auf einen akzeptablen Level.
Armin hat es doch in seinem Buch auf Seite 127 geschrieben --> Ergebnisse einer HR-ICP-MS Messung eines Meerwasseraquariums.
Besser geht es nicht und ich bin ohne von der Tabelle zu wissen, ebenfalls zu dieser Erkenntnis gekommen. Ich habe allerdings bei Kupfer, Aluminium, Blei, Nickel und Zink etwas höhere Konzentrationen gefunden.
Und wer Angst vor einer PO4-Limitierung hat, der dosiert eben PO4 nach. Das ist einfacher, als sich Gedanken über schlechte und gute Salze zu machen.
Die meisten "kritischen" Verschmutzungen bei den reinen Salzen wie z.B. Calciumchlorid x 2 H2O, Calciumchlorid wasserfrei, NaCl, MGCl2 x 6 H2O und NaHCO3 sind doch nur Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Sulfat, Chlorid und Eisen. Und das benötigen wir sowieso.
CaCl2 wasserfrei habe ich z.B. gerade untersucht.
Es wir angegeben mit min. 98 % CaCl2 und z.B. max. 5 % Magnesium und Alkalisalze (alles Richtwerte nach DAB - Deutsches Arzneibuch).
Als Ergebnis bekam ich für CaCl2 dann 99,82 % raus und die restlichen 0,18 % verteilen sich auf Magnesium, Fluorid, Blei, Arsen, Quecksilber, Eisen, Sulfat, wobei Eisen hier wieder den Löwenanteil ausmacht.
Damit ist das Salz besser, als die Min. und Max-Werte nach DAB.
Da CaCl2 bei der Salzherstellung nicht 100 % einer Mischung ausmacht, reduzieren sich die 0,18 % natürlich gewaltig.
Was die Salzhersteller dann an Strontium, Mangan, Barium, Lithium, Molybdän, etc. noch hinzu geben, liegt an deren Rezeptur.
Meiner Meinung nach sind die Salze nicht das einzige Problem, sondern u.a. die unkontrollierte Zugabe von Spurenelementen, schlechtes Futter usw..
@Bernd
ZitatSinnvoller ist es sicher, wenn eine Salzmischung den natürlichen Verhältnissen möglichst nahe kommt.
Warum? Unsere Korallen wachsen doch in unnatürlichen Verhältnissen weiter und gewöhnen sich daran. Wenn es richtig natürlich bleiben soll, solltest Du mehrere 1000 Liter Stahlgitterboxer mit importiertem Meerwasser im Durchlauf durch Dein Aquarium leiten. Auf der einen Seite kommt frisches Wasser rein und auf der anderen Seite geht verbrauchtes Wasser raus

Eine natürliche Salzmischung wird durch unsere Einflüsse im Aquarium nicht lange natürlich bleiben. Ich vermute mal nur ca. 1 Minute

Wenn ein Aquarium unter gegebenen Bedingungen gut läuft, dann analysiert man das Wasser, ermittelt den Status Quo und hält diesen bei. Anschließend lässt man dann die Finger aus dem Aquarium und beeinflusst es nicht wieder.
Gruß,
Peter -
@ Torsten
tolle Idee!Du hast jetzt zwar den Kraftvektor horizontal berücksichtigt, aber was ist mit dem vertikalen durch Auftrieb und unterschiedlichen Pumpengewichten?
Dadurch geht ja Reibung verloren und kleinere Pumpen erreichen dann mehr Newton.
Kann man nicht besser die Pumpe fixieren und der "Wasserstrahl" drückt eine Art "Wand" weg?
Dadurch hast Du mehrere Konstanten, die Dir bei der ersten Variante fehlen.
War nur mal eine schnelle Überlegung.
Gruß,
Peter
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Hallo Torsten,
ZitatGenau darum darf es eben nicht mehr gehen Joe, sondern wir sollten ein Maß finden
da gebe ich Dir vollkommen Recht.
Gleiches spielt sich ja auch bei den Adsorbern u. ä. ab.
Einer fängt an und alle anderen müssen mitziehen, damit sie Ihre Ware überhaupt verkauft bekommen.
Heute habe ich erst wieder gesehen, das DIAKAT (unter anderem Namen) auf einmal ca. 40.000 mg Phosphat und 10.000 mg Silikat binden kann. Das sind mal wieder nicht praxisorientierte Werte.
Bei den Strömungspumpenherstellern gehe ich aber nicht von einer vorsätzlichen Täuschung aus. Dafür fehlen einfach genormte Messverfahren, auf die sich alle einigen sollten.
@Stefan
ich finde, besser kann man es nicht formulieren mit der Effektivität und der Effizienz. Das zeigt schon die Komplexität der ganzen Materie auf.Gruß,
Peter -
Hallo Gerhard,
wenn ich mal nicht antworte, habe ich es nicht gesehen.
Dann schick mir besser eine Mail.Zu den Standards (Referenzen)
Die eine ist meine erst von 2010 und die andere ein neuer Ansatz von 2011. Die Konzentrationen in beiden ist natürlich unterschiedlich, besonders bei Nitrat.
Zum Füllvolumen:
Aufgedruckt auf dem Flaschenboden sind 125 ml. Ich fülle in die Flaschen aber immer etwas mehr rein. Auch wenn mehr drin ist, gebe ich jetzt nur noch 125 ml an.Die Referenz von 2010 ist eine fiese Referenz bzgl. Nitrat, weil alle Störionen wie z.B. Nitrit und Eisen in höheren Konzentrationen vorliegen.
Nur ein Nitrattest, der richtig funktioniert, zeigt richtige Ergebnisse an. So einen gibt es aber nicht ;-))
Zum PO4-Test:
Ich musste kurzfristig den Flaschenlieferanten wechseln, weil der alte einen tödlichen Verkehrsunfall hatte und seine Frau den Betrieb nicht aufrecht erhalten konnte. Der neue Lieferant kann jetzt immer liefern.
Durch das andere Füllvolumen in der Flasche und andere Tropfengröße musste ich deshalb den Test auch kurzfristig umstellen.
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Hallo Ruedi,
NO3 wird nicht ohne NO2 gehen
Ich hoffe, dass das Thema Ende des Jahres gegessen ist.
Gruß,
Peter -
Hallo Andi,
Du musst leider noch bei den Wettbewerbern kaufen gehen
Ich mache jetzt erst mal NO2 und anschließend NO3 fertig.
Dann habe ich mehr Ruhe.
Gruß,
Peter -
Hallo Dirk,
das war nur eine stille Revolution, die große folgt noch

Die Tropfflaschen für den KH-Test hätte ich sonst wegen dem Originalitätsverschluss wieder "kaputt" machen und aufwendig reinigen müssen. Das war mir dann doch zu viel.
Zu der Ergiebigkeit: Ich fülle immer etwas mehr ab. So hat man noch eine Reserve für eine Standarduntersuchung.
Da wir ja hier in einem Herstellerboard sind, kann ich es ja mal kurz erwähnen:
Ich habe einen neuen Mitarbeiter. Dietmar ist Diplom-Biologe + Tauchlehrer, 40 Jahre alt und kommt aus dem Meerwasserbereich. Falls mal jemand anruft und Dietmar geht ans Telefon: bitte noch nicht mit Fragen löchern. Er kann zwar gut sezieren etc. , aber in und mit der Aquaristik kennt er sich noch nicht so gut aus. Lasst ihn also nicht schwitzen ;-))
Da Biologen mit der Chemie ab und zu auf Kriegsfuß stehen, liest er jetzt erst mal den Hollemann-Wiberg und Armins Buch.
Anschließend kommt das Antestat ;-))Gruß,
Peter -
wener
Entschuldigung für die verspätete Antwort, weil ich das jetzt erst gelesen habe.
Am besten, Du schreibst eine E-Mail an mich, dann geht das schneller.Zitatach und bei den KH test R1 gibt man jetzt nur 1 tropfen zu, ist das ok so
Da ist mir ein Berechnungsfehler unterlaufen bzw. meine Frau hat schneller abgefüllt, als ich es freigegeben habe. Das kommt davon, wenn man mal hurz weg ist. Reicht jetzt aber auch ohne Aufpreis für 180 Messungen.
Das dann wieder alles herauszuholen war mir zu Aufwendig.@Ben
freut mich zu lesen. Dann hat sich der Aufwand ja gelohnt.Pulver als Indikator haben mich wegen der Herstellung eigentlich schon immer gestört, deshalb habe ich die Tests Ca und Mg ohne großes "Tam Tam" und Preisanpassung auch einfach so versendet. Im Shop habe ich es noch nicht geändert.
PS für die stillen Mitleser, die öfter schon mal eine Frage per Mail stellen:
Am Freitag fange ich mit meinem sechsten und letzten Versuch an, einen hochauflösenden Nitrat-Test für Meerwasser zu entwickeln. Die ersten neuen Rezepturen habe ich gestern schon angesetzt.
Veranschlagte Dauer: 4-8 Monate
Ziel: der Bereich von ca. 0,1 - 15 mg/l soll mit 8-10 Stufen besser aufgelöst werden. Von 0,5 bis 100 mg/l habe ich schon fertig, ist mir aber zu trivial
Prognose: es wird nicht einfach werden
