Beiträge von reefanalytics

    Hallo Jörg,
    anrufen ist immer besser. So kann man bei wichtigen Parametern schneller reagieren, bevor im Becken schlimmeres passiert.

    Habe gerade einmal die Rückstellproben aus April und Mai getestet. Die funktionieren noch.

    Kannst Du zu 100 % ausschließen, dass die Chemikalien nicht "versaut" wurden? Es ist ja nicht so, dass mir das noch nicht passiert ist.

    Ich bin heute nochmal im Labor. Versuche mich mal zwischen 10 - 12 Uhr anzurufen.

    Gruß,

    Peter

    Hallo Ingrid,
    Fakt ist, dass die Werte runter gegangen sind.
    Warum wird Kalium ausgeschlossen, wenn es doch für Calcium und Magnesium auch geklappt hat?
    Es kann nur sein, dass etwas im Salz von den eingesetzten Salzsorten gefehlt hat.
    Eine andere Erklärung gibt es nicht.

    War eventuell ein Fischsalz dabei?

    Hallo,
    die Ergebnisse stimmen schon. Ich lasse alle 10 Analysen einen Standard mitlaufen. Damit wird kontrolliert, ob alles in Ordnung ist.

    Was da bei Gerhard genau passiert ist, kann ich nicht sagen. Ich vermute, es ist ein Salz mit weniger Grundstoffen gewesen.

    Hallo Hans-Werner,

    Zitat

    Das Problem dürfte aber die Menge der Wechselwirkungen sein, die das Meerwasseraquarium zu einem chaotischen System machen, das nicht unbedingt in der erwarteten Weise reagiert.

    Das stimmt wohl, aber irgendwo muss man ja mal anfangen, um ein Grundverständnis von der Materie zu bekommen.

    Das mit deinem chaotischen System hatte ich heute morgen auch irgendwie im Kopf, habe dann aber in der frühen Morgenstunde den Faden verloren. :frowning_face:

    Zitat

    Zudem gibt es einige Verbindungen, die sowohl polar als auch unpolar sind, z. B. Proteine und Huminstoffe, und einen vermittelnden Charakter einnehmen können, indem sie z. B. mit unpolaren Gruppen an die Kohle binden und mit den polaren Gruppen Metalle binden.

    Leider kann man das nicht alles gezielt steuern und Praxiserfolge gehören für mich im Moment eher in die Gattung "Zufallsergebnis"

    Zitat

    Deshalb sind Versuche, auch wenn sie nur über ein paar Monate reichen, besser als

    Mir fehlen bei solch einer Betrachtung einfach Mittelwerte, Ausreißertest, etc. Das ist mir einfach alles zu empirisch.

    Hallo Linda,
    das wird man zu 100 % nur durch Versuche ermitteln können, wie viel Vitamin B z.B. 12 aufgenommen wird. Ich vermute eher: Nein
    Mit Aluminiumoxid wirst du mehr Erfolg haben.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Etwas zur Aktivkohle (wenn es von Interesse ist) :

    Aktivkohle hat eine unpolare Oberfläche und adsorbiert primär unpolare Substanzen. In der Chemie gilt immer "Gleiches zu Gleichem"

    Das hat jetzt auch etwas mit Van-der-Walls-Kräften sowie hydrophilen und lipophilen organischen Verbindungen zu tun. Gehört aber nicht hier hin, da zu komplex.

    Wenn man sich mal die Strukturformel von z.B. Vitamin B 12 anguckt (findet man bei google), sieht man, dass keine langkettigen Kohlenstoffketten (aliphatische Reste) vorhanden sind. Eher findet man einige Di-Pole, verursacht durch die Elektronegativität von Stickstoff und Sauerstoff. Das sind dann polare Seitenketten.

    Daher wird z.B. Vitamin B 12 , genauso wie Aminosäuren, nicht durch ein unpolares Medium wie Aktivkohle entfernt werden können. Aluminiumoxid würde da eher helfen.

    Wer also Aminosäuren oder Vitamine ins Becken gibt, sollte keinen Adsorber auf Aluminiumbasis (stark polar) oder polare Kunststoffe wie PVC, Polyamid, Duroplaste einsetzen. Bio-Pellets z.B. sind durch die Carbonylgruppe ebenfalls polar, und "könnten" (ich schreibe extra "könnten), nützliche Stoffe dem Wasser entziehen. Vielleicht ist es gut, wenn zu viel da ist, vielleicht ist es schlecht, wenn zu wenig da ist. Das muss aber noch bewiesen werden.

    Das ganze polare/unpolare "Spielchen" könnten man jetzt für alle Medien durchspielen, die als stationäre feste Phase im Aquarium eingesetzt werden und dort Depots bilden können. Angefangen vom Bodengrund über eingesetze "Steine" bis hin zu den ganzen Kunststoffen / Filtermaterialien. Flüssige Zusatzmittel als zusätzliche "flüssige Phase oder auch Eluent" habe ich jetzt noch nicht mal berücksichtigt.

    Solche polaren/unpolaren Effekte nutzt man in der chemischen Analytik aus (z.B. Gas-Chromatographie, HPLC, Ionenchromatographie) um Stoffgemische zu trennen und anschließend zu analysieren.

    Das ist jetzt alles nur ein Denkanstoß.

    Wenn man sich einmal den Weltmarkt der Zusatzmittel anguckt, erscheint es mir im Moment so, dass immer mehr feil geboten wird, ohne das wirklich alle komplexen Vorgänge richtig und dauerhaft untersucht wurden. Bei Medikamenten dauert es doch auch 10 Jahre, bis sie freigegeben werden.

    Ein Aquarium betrachte ich mittlerweile wie ein Analysengerät z.B. HPLC. Das Aquarium ist meine "feste Phase" und das Salzwasser mit den ganzen Zusatzmitelchen meine "flüssige Phase bzw. Eluent. Einiges bleibt drin und richtet irgendwann Schaden an, anderes wird wieder "rausgespült" und ist nicht weiter schädlich. :grinning_squinting_face:

    Hallo Norbert,
    von mir auch alles Gute zum Geburtstag! Bald sind wir ja im gleichen alter ;-))

    Zitat

    mach heute mal ne richtig große Sause, so in der Art *Hangover*.. lol Winkewinke Winkewinke Winkewinke

    Ich schmunzle gerade :winking_face: Welche Rolle soll er denn übernehmen? :grinning_squinting_face:

    Gruß,
    Peter

    Hallo!

    Cemil
    so würde ich es auch machen. Der feine Abrieb entfernt auch noch massig PO4 und SiO2.

    Robert

    wenn sich nicht viel bewegt, kann auch nicht viel Abrieb entstehen. Wenn der Abrieb so kritisch sein würde, hätte mein Becken nie überlebt. Das ist schon einiges ungewaschen durchgelaufen.

    Ich schreibe in der Vergangenheitsform, weil es das Becken nicht mehr gibt. Ein Kunde wollte wohl den Sketch von Loriot nachspielen (Das Bild [Lampe] hängt schief) und hat meine T5-Leuchte im Becken versenkt ;-((

    Gruß,
    Peter

    Hallo,
    die 1100er liefert im Moment bei 7 Bar Leitungsdruck 50 Liter Abwasser und 50 Liter "Reinstwasser". Kann man ganz einfach mit dem Regelventil einstellen. Das Ausgangswasser hat ca. 30 µS/cm. Man kann die UO auch "schärfer" einstellen, dass nur noch 5 µS/cm raus kommen, aber das belastet die Membrane sehr stark.
    Gruß,
    Peter

    Hallo Bastian,
    zu den schon genannten Gründen kommen noch die Stichworte exotherme und endotherme Prozesse.

    Es wird also Wärme oder Kälte "freigesetzt"

    Wenn Du zu dem Salz CaCl2 x 2 H2O Wasser zu gibst, ist dass ein exothermer Prozess, es wird also Energie in Form von Wärme freigesetzt. Wenn du das in einer Kunststoffflasche machen würdest, würde sich diese durch die entstehende Wärme verformen oder sehr weich werden.

    Noch schlimmer ist es auf dem "Bau" mit dem Löschkalk CaO. Das hast du bestimmt schon gehört.

    Mit einem anderen schönen endothermen Versuch kannst Du auch im Sommer dein z.B. Bier/Getränke kühlen, in dem du zu zerstoßenem Eis einfach Kochsalz gibst. Das sollten so ca. -7 Grad Celsius ergeben. NaCl benötigt zum Auflösen Energie und entzieht diese dem Wasser.

    In diesem Sinne noch ein fröhliches Getränkekühlen :grinning_squinting_face:

    Hallo,
    wir machen Urlaub vom 28.04.12 - 14.05.12. In dieser Zeit bin ich weder telefonisch noch per Mail erreichbar.

    Letzte Bestellannahme ist der 27.04.12

    Ab dem 15.05.12 werden die eingegangenen Bestellung bearbeitet und versendet.

    Zukünftige Bestellungen werden über das neue Shopsystem auf reefanalytics.com abgewickelt.

    Zur Zeit gilt aber noch http://www.filtergranulat.de, welche später auf reefanalytics.com umgeleitet wird.

    Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg in der Meerwasseraquaristik und stehe für Fragen wieder ab dem 16/17.05.12 zur Verfügung.

    Peter Gilbers

    Sorry, falsch verstanden.

    Das ist natürlich möglich, wenn Dein Eingangssilikatwert sehr niedrig ist.
    Die UO holt dann noch mehr raus und Du kommt unter die Nachweisgrenze des Tests.

    Oder der Messbereich vom Test ist nicht in Ordnung.

    Hallo Urs,
    eine Anzeige > Messbereich ist immer möglich
    eine Anzeige kleiner Messbereich ist "mysteriös" ;-))

    Mehr darf ich nicht schreiben, sonst gibts wieder was auf den Deckel, da ich ja Hersteller bin.

    Eventuell hast Du ja negative Silikatwerte, ist aber genauso unwahrscheinlich wie der absolut dunkelste Punkt im Weltall mit -273,15 dark :ylol :ylol :ylol

    Gruß,
    Peter

    ...Meerwasseranalytik ist "ätzend" und man kann ganz schnell graue Haare davon bekommen. :loudly_crying_face: Ihr solltet auch nicht vergessen, wenn Ihr mit Wassertests gute saubere Ergebnisse produziert, auf einer Art Laborantenniveau arbeitet. Für ein Hobby und mal so nebenbei ist das nicht schlecht.

    Ich/Wir jammern hier ja auch auf einem hohen Niveau und wenn ich mal etwas emotional reagiere, dann liegt es daran, dass ich zu 99 % Naturwissenschaftler bin und zu geschätzten 1 % Verkäufer.

    Gruß,
    Peter

    Hallo Christian,
    hier muss keine Lanze gebrochen werden und hier steht auch keiner auf der Anklagebank im üblichen Sinne. Ist alles OK und Ungereimtheiten lassen sich immer klären.

    Quote:// Die Handhabung finde ich auch den anderen Test am Markt überlegen

    Das gehört eher auf die Anklagebank :grinning_squinting_face:

    @Georg

    Zitat

    kann man "salzwassermatrix" noch als unwort des jahres vorschlagen?? Zwinkern bin ich der einzige der keine ahnung von "störionen" hat??

    Das ist mein Wort und das hätte ich jetzt nicht geschrieben =) Man man man, die Verkäufer :grinning_squinting_face:

    Man kann nicht einfach die Salzwassermatrix auf Süßwasserniveau verdünnen, weil dann jeder Nitrattest fast richtig funktioniert. Die Störionen wie Chlorid, Eisen, Nitrit, die massiv das Ergebnis beeinflussen können, fehlen dann.

    Wenn verdünnen, dann nur mit der gleichen Matrix, die NO2, NO3 frei ist, sonst geht das in die Hose.

    Komm am besten mal vorbei und bring dann direkt neue Tests von Euch mit. Meine funktionieren auch nicht richtig und die waren bei Zajak sehr teuer.

    Gruß,
    Peter

    Hallo Michael,
    ich rechne das immer so aus:

    250 l : 24 h = ca. 10,5 Liter l/h

    Empfehlen tue ich immer ein Verhältnis von 1:3 bis 1:5

    Schlechteres Verhältnis: 1:5 --> 10,5 : 5 = 2,1 Liter Harz

    Besseres Verhältnis: 1:3 --> 10,5 : 3 = 3,5 Liter Harz

    Mit Deinen 2 Litern bist Du auf der sicheren Seite, könnte aber knapp werden bzgl. eines unkontrollierten Silikatdurchbruchs.

    Gruß,

    Peter

    Hallo Michael,
    MB400 reicht völlig aus! Habe alle erhältlichen Harzsorten in den letzten Jahren für die Kraftswerkstechnik getestet und MB400 schneidet immer am besten ab. Es gibt noch bessere Mischbettharze wie das NRW37 oder die UCW-Harze (kein TOC mehr), aber die sind zu teuer für das Hobby.

    Wichtig: Du musst nur das Harzvolumen deiner Osmoseanlage anpassen.
    Sonst ist die Kontaktzeit vom Wasser mit dem Harz zu kurz und Schadstoffe brechen früher durch.
    Gruß,
    Peter

    Hallo Boris,
    von DIAKAT bekommst Du mit Sicherheit keine Bakterienblüte, weil keine Kohlenstoffquelle vorhanden ist.
    Hast Du etwas anderes gemacht, was Du eventuell vergessen hast zu schildern.
    Das kräftige verwirbeln, also die mechanische Behandlung ca. 2 x pro Woche, dient nur dazu, den Bakterienfilm etwas zu entfernen.

    Du kennst sicherlich den Effekt, wenn man einen Schlauch 2-3 Tage im Becken liegen lässt und dieser dann eine glitschige Oberfläche hat. Dieser Bakterienfilm legt sich überall nieder, auch auf Adsorber und blockiert die Oberfläche. Wenn dann die Körner mechanisch behandelt werden, wird dieser Biofilm etwas entfernt. Dabei entsteht natürlich auch etwas Abrieb. Den Abschäumer würde ich dann etwas feuchte einstellen.

    Sonst ruf einfach mal an.

    Gruß,
    Peter

    Moin,

    Zitat

    Dann müssten für die normale Kalibrierung matrixangepasste Kalibrierstandards zur Verfügung stehen, was meist nicht möglich ist.

    aus dem Wiki-Text

    An matrixangepassten Kalibrierstandards habe ich lange rumgedocktort und es geht mittlerweile bei mir. Meine Motivation war, nicht die extrem teuren Lösungen von Osil http://www.osil.co.uk/Products/Seawa…13/Default.aspx kaufen zu müssen, die dann doch noch extrem wenig Po4 und NO3 enthalten, wobei NO3 wieder ein super Spezialfall ist :loudly_crying_face:

    Gruß,
    Peter

    Hallo

    @Phillip

    Zitat

    Bei einem normalen Photometer kalibriere ich i.d.R. mit 3 - 4 Punkten oder stocke die Probe

    Das hilft leider alles nichts, wenn Du nicht mit einer Null-Lösung auf Meerwassermatrix den Null-Punkt bestimmst. Weiterhin müssen die Standards auch mit dieser Null-Lösung hergestellt werden.

    Machst Du das nicht, bekommst Du eine falsche Steigung und somit auch falsche Ergebnisse gegenüber einer Süßwasserkalibration.

    Ich kalibriere unter 0,1 mg/l z.B. mit fünf Messpunkten. Machst Du das nicht, kann es Abweichungen von bis zu 0,05 mg/l geben, weil es ab ca. 0,1 mg/l "kurvig" wird. Das Ergebnis wird aber auch nicht besser, sondern eher schlechter, wenn Du ein Polynom 2ten Grades darüber legst.

    Mein Messbereich für PO4 von 0 - 0,5 enthält z.B. 10 Kalibrationspunkte. Anders kannst Du nicht genau den PO4-Wert in Salzwasser bestimmen.

    Würde ich nur 0,00, 0,05, 0,1 , 0,5 und 1 mg/l als Kalibrationspunkte nehmen, kämen falsche Ergebnisse raus. Die Steigung im unteren Bereich ist eine ganz andere als über einen gesamten Bereich von 0 - 1 mg/l

    Gruß,
    Peter

    Hallo,
    vielen Dank für Eure Genesungswünsche. Hat mich wirklich sehr gefreut.
    Es geht wieder bergauf, aber ich mache jetzt erst mal 2-3 Wochen gar nichts und fange langsam wieder mit Sport an.

    Was war passiert?: Mein Ruhepuls lag bei 160-170 Schlägen pro Minute und in der Notaufnahme kam mir unter Schmerzen dann alles plötzlich doch so endlich vor, nachdem die Ärztin mein EKG gesehen und mich besorgniserregend angesehen hat. Vollgestopft mit Beta-Blockern und Morphium (500 mg) wurde es dann schlagartig besser :grinning_squinting_face: aber Weihnachten war gelaufen und der Ägyptenurlaub am 10.01.12 auch :loudly_crying_face:

    Na ja, mit dem Rauchen habe ich jetzt nach 10 Jahren aufgehört (Spätanfänger) und einiges abnehmen muss ich auch relativ schnell. Aber Beta-Blocker und abnehmen ist ja ein Widerspruch in sich :winking_face: Noch eine Vorwarnung bekomme ich nicht, sagte der Arzt. Ist zwar nur Spekulation, aber dieses mal höre ich besser auf den Arzt.

    Also, geht sehr vorsichtig mit Eurer Gesundheit um. Eure Eltern/Familie/Kinder/Ehefrau(etc.) werden Euch dankbar sein.

    Wünsche Euch allen einen guten Rutsch,

    Gruß,
    Peter

    Hi Andreas,
    die UO kannst Du heute auch abholen. Vergess das bloß nicht; war so abgesprochen!! Die macht aber im Moment bei 14,3 Grad Leitungswassertemperatur nur 33,5 Liter pro Stunde und 38 Liter pro Stunde Abwasser. Die 15-Liter-Mischbettharzpatrone habe ich mit dem teuersten käuflichen Mischbettharz (UCW9922) gestern auch gefüllt. Da kommen nach der UO + MB 0,05 µS/cm = 18,2 MegOhm raus.
    Ruf aber vorher an, weil wir ab ca. 11 Uhr mit den Kindern brunchen.
    Gruß,
    Peter

    Hallo Armin,

    Zitat

    Schau dir besser die Zooxanthellen-Korallen-Symbiose und den Artikel im Hinblick auf P/N noch mal genauer an.

    ...der da wäre..? Hast Du einen Link? Danke!

    Rainer

    Danke für den Link. Die Tabelle hilft mir jetzt auch nicht richtig weiter, da die Werte doch relativ eng beieinander liegen und für mich keine signifikanten Aussagen zulassen. Interessanter wären solche Werte in Kombination mit Problembecken.

    Die angebotenen TOC-Tests für Photometer von Hach-Lange sind auch nicht empfindlich genug und dazu noch sehr teuer. Der kleinste Bereich geht von 3-30 mg/l.

    Ob ich mir mal einen richtigen TOC-Analyser kaufe, weiß ich noch nicht. Das könnte die übernächste Anschaffung sein und muss Sinn machen, wenn die Gerätepreise wieder > 20.000 Euro sind. Jetzt ist erst mal ein IC-Anionensystem dran, für das ich noch sparen muss.

    Gruß,
    Peter

    Hallo Rainer,
    danke für Deine ausführliche Schilderung. Hast Du irgendwelche Daten bzgl. organischer Belastung im Wasser. Reicht da der TOC oder DOC Wert aus? Auf diesem Gebiet bin ich noch unbefleckt.

    Zu den Wasserproben: die kommen zu dieser Jahreszeit immer mit ca. 10 °C an.

    Ich betreue gerade ein Becken, bei dem mein Photometer bei PO4 auch 0,000 anzeigt. Die BG ist 0,01 mg/l mit einer speziellen Meerwasserkalibration. Nitrat liegt bei ca. 3-4 mg/l.

    Trotzdem sind Korallen sind alle super bunt. --> vermutlich durch die organische Belastung??

    Gruß,
    Peter

    Hi Patti,
    Du gehst ja ganz schön in die Vollen, ohne die Vorgeschichte zu kennen :thup

    Zitat

    find ich bißchen albern.

    Ich finde solche Kommentare sehr albern, schade und überflüssig! Wir wollen hier ganz normal diskutieren und keinen "fertig" machen. Dafür ist ein Forum da.

    Wenn sich herausstellt, dass PO4 nicht nachgewiesen werden kann, ist es schon grenzwertig und man muss weitere Handlungen bedenken. Jetzt Bakterien oder Adsorber einzusetzen, würde ich z.B. nicht machen.

    Um das Problem noch mal zu verdeutlichen: ich kann schlecht nur alleine Nitrat weiter senken, ohne das der PO4-Wert tangiert wird. Das ist ja das Problem, was ich immer habe. Wenn Eure eingesetzen PO4-Tests/Photometer immer zu viel PO4 im Wasser anzeigen (obwohl eigentlich weniger drin ist), kann ich auch nichts dafür. Daraus resultieren falsche Handlungen und die Probleme von weißen Korallen/Becken steht nicht gut, kennen wir ja zu genüge.

    Zitat

    das becken wirkt mir etwas zu steril! weniger ist oft mehr!!

    Verstehe ich jetzt nicht so richtig. Noch weniger ! Das ist doch für den Anfang ok so! Was soll er denn noch weniger machen?


    Der Tipp von Armin mit dem Abschäumertopf ist gut. Hatte ich auch nicht dran gedacht.

    Was Du mal zusätzlich machen könntest: Abschäumer ausschalten und ca. eine Stunde nach der FroFu Zugabe den PO4-Wert ermitteln (dann bitte nur von einer klaren abgesetzten Wasserprobe (Behälter ca. 20 Minuten stehen lassen und das Wasser oberhalb abziehen), da Du ja keinen 0,20 µm Spritzenvorsatzfilter hast.

    Hallo,
    was mir jetzt noch fehlt bzw. was jetzt noch berücksichtigt werden sollte:

    - wie sieht die Farbgebung der Korallen bei hohen PO4-Werten aus? Reicht das dem "Otto-Normal-Aquarianer" , der ein buntes
    Becken haben möchte?

    - ist so ein schnelles Korallenwachstum überhaupt gewollt? Ständiges zurück schneiden der Korallen im Aquarium ist ja auch lästig.

    - was passiert mit den Korallen ( Skelett) , wenn Sie von einer hohen Nährstoffbelastung in ein Becken mit ständig niedriger
    Nährstoffbelastung kommen? Das müsste ja dann ein Skelett mit unterschiedlichen Wachstumsdichten, Fehlstellen und
    Zusammensetzungen sein.

    - Es fehlt ein weiterer Versuch, in dem die Korallen intervallmäßig bei z.B. 2,5 mg/l und 0,1 mg/l PO4 gepflegt werden
    (Brüchigkeit, Wachstumsdicke, etc).

    Gruß,
    Peter

    Hallo Andreas,
    man, bist Du ungeduldig *lacht* . Kaum die Augen auf und schon muss man schreiben ;-))

    Es wird anfänglich ein großer Elutionsversuch unter definierten Bedingungen werden. Wann hat man schon mal die Chance, ein Becken von Anfang an zu begleiten. Da Andreas "um die Ecke" wohnt, bietet sich dieses jungfräuliches Projekt an. Ich bin auch schon sehr auf die Messergebnisse gespannt.

    Gruß,
    Peter

    Hallo Claude,
    die Hitzemethode mache ich doch, weil Du mir davon erzählt hast :winking_face:
    Habe jetzt den ganzen Tag über die Probe 40 x a 60 Sekunden in einem geschlossenen Gefäß erhitzt.
    Der PO4-Wert stieg von 0,000 auf 0,003/0,004.

    @Hans-Werner
    Deine Methode gilt aber auch für andere Photometer :winking_face:
    Kaliumpersulfat habe ich nicht hier. Habe aber gerade 1 ml 30 % H2O2 zugegeben, 5 mal in der MW erhitzt und lasse es mal über Nacht stehen. Morgen messe auch dann mal und teile das Ergebnis mit.

    Gruß,
    Peter