Beiträge von Pet60

    Hi Stefan,

    ja, ich tendiere auch zu einer Echinophyllia. Da sind wir schon mal Zwei. :grinning_squinting_face:
    Bei der Art kann ich mich gar nicht entscheiden. Aber echinata ist mir auch ganz sympathisch.
    Wahrscheinlich muss ich noch Tage oder Wochen warten, bis sich das Tier so richtig eingelebt hat.

    Danke dir herzlich für die Einordnungshilfe. Ist also ab jetzt unsere "Echi".

    Hallo zusammen,

    immer, wenn unsere Percnon gibbesi was Fressbares gefangen hat, zieht sie sich in sichere Gefilde unter einen Steinvorsprung zurück und knuspert kopfüber ihre Beute. So auch gestern, aber da sehe ich, dass sie ein knatsch-oranges Gebilde mit ihren Greifzangen schön festhält. Nochmal näher geschaut und das orange Ding als ein ziemlich dickes Knäuel aus Eiern identifiziert. Gestaunt habe ich über die strahlende Farbe der Eier, über die Menge und ich rätsel noch heute, von wem diese Eier wohl (ab)gelegt worden sind?
    Bei Beobachtungen von Laichvorgängen unseren Fischen und auch der Percon (weiblich) weiß ich, dass die Eier wesentlich kleiner und durchsichtig sind. Auch werden sie einzeln abgegeben oder wie bei der Percnon aus der Bauchtasche geschüttelt. Diese orangen Eier sind aber ein Verbund, sie werden von unsichtbaren Laichschnüren?? zusammengehalten.
    Könnte unser Knallkrebs Alpheus parvimaculatus so etwas produzieren oder ist das ein Schneckenlaich? Diverse Krabben und Borstenwürmer, die als Gäste mit LS hereinkamen, kämen vielleicht auch in Betracht? Als einzige größere Schnecke haben wir eine Turboschnecke. Sonst noch 3 Sanddollars und einen grabenden Seestern.

    Unserer Percnon und auch die Fische haben die orangen Eier gut verputzt, sogar unser eher langsamer Gramma ist richtig schnell geworden, um so ein von der Percnon verlorenes treibendes Bündel Eier zu erwischen.

    Hallo zusammen,

    auf meine Frage, wie das Tier heißt, meinte der Verkäufer: Pachyseris.
    Nach einem längeren Blick ins Meerwasserlexikon bin ich zu dem Schluß gekommen, dass es keine Pachyseris ist.
    Nach Bildvergleichen mit anderen LPS denke ich, es ist eine ..... tja, ich habe eine Ahnung, möchte aber nicht vorschnell falsch einordnen.
    Abends öffnen sich die warzigen Polypen und man kann innerhalb jeder Öffnung einen Ring aus Tentakeln sehen.

    Könnt ihr mir sagen, was ich da gekauft habe?

    Hallo Sabine, hallo Kathrin,

    ich freue mich, dass euch die Bilder gefallen. Ich hoffe, dass die bipartitus mir noch öfter "den Gefallen tun" und wiederholt laichen werden. Die Kamera liegt immer griffbereit in der Nähe.

    Kathrin
    danke für deine Anregung. Ich habe ja noch viel zu lernen in der Meerwasseraquaristik, grundsätzlich bin ich nicht abgeneigt von dem Versuch einer Nachzucht. Was ich hier lesen konnte, ich bräuchte neben der eigentlichen Brutanlage für die Larven jeweils Becken mit Phytoplankton und Zooplankton, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich habe heute auch mal gegoogelt, aber Berichte von erfolgreicher bipartitus-Aufzucht konnte ich nicht finden.
    Ich freue mich aber auch so über die jetztige Situation wie sie ist, zeigt es mir doch, dass es den Tieren in unserem Becken so gut geht, dass die H. iridis, die C. parasema (und jetzt auch die M. bipartitus) regelmässig laichen.

    Hallo zusammen,

    unser bibartitus haben am 29.06.2010 gelaicht.
    Es ging kein Treiben des Weibchen durch das Männchen voran. Man traf sich einfach am vereinbarten Ort unter unserem Überlaufschacht ( der hängt bei uns als 25x15 cm großer Kasten kurz unter der Wasseroberfläche), dort ist es etwas schattig.

    Das Männchen präsentiert kurz mit abgestellten Flossen. Beide Tiere suchen die Nähe des anderen, man berührt sich manchmal bem Umkreisen des anderen mit den Schnauzen. Die Tiere suchen Harmonie in der Bewegung und Körperhaltung, man möchte mit dem Partner unbedingt im Gleichtakt tanzen.

    Der eigentliche Laichakt ist da, wenn das Männchen eng an das Weibchen geschmiegt mitschwimmt und dabei mit dem ganzen Körper rütteltende,vibrierende Bewegungen ausführt. Gleichzeitig entlässt das Weibchen durchsichtige kugelige Eier, die sofort von der Strömung verwirbelt werden.

    Hallo zusammen,

    ich möchte euch mal mit Bildern vom noch nicht abgeschlossenen Umfärbungsprozeß unseres bipartitus-Männchen belästigen. Der Prozeß von Rot nach Grün hat schleichend begonnen, nun seit etwa einer Woche hat sich der Vorgang rasant beschleunigt.

    Im Moment erinnert er mich vom Aussehen etwas an Schimmelkäse. Trotz dieses wenig attraktiven Aussehens (für mich) geht es ihm nicht nur von der angelegten Körperfülle her ausgesprochen gut. Ich hatte mich gewundert, dass er vor ein paar Tagen den anderen Fischen leicht muffig bis aggressiv begegnete. Tatsächlich muss er die Geschlechtsreife erreicht haben, denn am 29.06.10 hat das Paar am frühen Abend zum ersten Mal gelaicht.


    Kauf der Macropharyngodon bipartitus am 20.08.2009:

    Hallo zusammen,

    mal zur Auflockerung bei den vielen ernsten Themen hier eine nicht so ernst gemeinte Überschrift zum Bild. :ylol

    Habt Ihr den auch, ich meine den Labroides dimidiatus?
    Wenn morgens das Licht erst nur zur Hälfte und mit blauer Beleuchtung angeht, stellen sich die Doktoren, ein flavescens, ein strigosus und unser bispinosa-Weibchen ein und beginnen den Tag mit Wellness, lassen sich ausgiebig vom Labi putzen.
    Der lässt sich auch nicht lange bitten. Aber das reicht ihm nicht. Für den Tagesverlauf stellt sich immer wieder Kundschaft ein, aber sein spezielles Augenmerkt gilt dem iridis-Mann. Diese lange Flanke, diese Flächen....möchten geputzt werden. Nur sieht das der iridis ganz anders.

    Kurzum: der Labi geht dem iridis auf den Geist. Dreht der iridis sich mit schneller Drehung weg, um den Quälgeist abzuschütteln, pariert der Labi das locker aus. So tanzen die Beiden manchmal ein Duett, einen vollendeten Pas de deux durchs Becken.
    Mittlerweile hat der sehr gutmütige iridis aber dazugelernt: einmal energisch geschüttelt, hat der Labi die Körpersprache verstanden und turnt anderweitig durchs Becken.

    Hallo zusammen,

    danke für eure Tipps und hilfreichen Links (Danke auch an die Admins) :wink. Ihr habt ja so recht, es sind Tiere und keine Algen. Ich hatte sie bisher noch nicht angefasst, sonst hätte ich schnell gemerkt, dass sich die vermeintliche Alge blitzschnell in diverse Röhren und Löcher zurückzieht.
    Spannend so ein Meerwasserbecken. Es gibt immer was Neues zu entdecken.

    Eine genauere Bestimmung wird sich wohl nicht machen lassen. Ich wollte heute noch ein zusätzliches Foto mit einem einzelnen Polypen zur besseren Bestimmung einstellen, aber das wird nichts, als ich mit der langen Pinzette einen Polypen greifen wollte, haben sich alle Tiere blitzschnell in ihre Röhren oder Löcher im Stein zurückgezogen.

    @Michael

    Zitat

    ich hoffe nicht das es DIE hier sind. Ich hab Sie nicht in den Griff bekommen und musste wegen den Biestern mein halbes Becken ausräumen


    Oh Mann, ich las gerade im Lexikon, dass sie nesselt. Hoffentlich hab ich die nicht. Mir hat die Clavularia gereicht, die hat meiner rosa Lobophytum immer wieder die Finger vernesselt.

    Hallo zusammen,

    kann mir bitte jemand bei der Bestimmung dieser kleinen Alge helfen? Ich finde nichts im Lexikon darüber.

    Die haben wir mit einem Stein eingeschleppt. Sie wächst knapp über dem steinigen Untergrund und vermehrt sich mittlerweile recht flott.
    Stört sie irgendwann Korallen oder ist sie einfach eine willkommene Bereicherung für das Becken?

    Ich muss gestehen im Moment ein wenig gegen flächig wachsende Gewächse eingestellt zu sein. Ich habe diese Woche mit Mühe und Not unsere wuchernde Clavularia aus zerklüftetem Gestein rausgekratzt und geschabt. Deshalb frage ich so. Nicht dass sich sie Alge als Pest entpuppt und ich wiede kratzen und schaben muss...

    Hallo alle zusammen,

    ich fand die Sendung mit den grundlegenden Infos über die Korallenlebensweise (war ja an Laien/Nichtaquarianer gerichtet) sehr interessant. Nachdenklich werde ich wegen der Zerstörung der filigranen Geschöpfe.
    Als kleinen Lichtblick am Ende des Tunnels habe ich die Information über die Bremer Forschung empfunden. Ob das irgendwann ausgewilderte belastungsstarke bzw. resistente Korallen geben wird?

    War das übrigens eine Stylophora, die das als schwermetallresistente Koralle gezeigt wurde?

    Hallo,

    kann die Aussage meines Vorredners nur bestätigen. Ich habe bei Unseren noch nie die fliegenden Eier gesehen.

    Genieße den Augenblick, wenn sie tatsächlich laichen. Bei uns fing das spät nachmittags an, bevorzugt fand es aber am Abend statt, oft auch, wenn nur noch die Hälfte der Beleuchtung an war. Es ist einfach schön zu sehen, wie die Tiere sich in der Bewegung aufeinander abstimmen, um dann eng aneinandergeschmiegt gen Wasseroberfläche zu schießen, um dort abzulaichen.

    Tach,

    und wo sind die Bilder vom Laichvorgang? :wink
    Hätte mal gern die Caulastrea in Aktion gesehen.

    Zitat

    Allerdings war sie wohl schon fertig, was das die dicken Bäuche meiner Barsche erklärt


    Die Eier müssen lecker schmecken im Gegensatz zu denen von unserer Cespi.

    Zitat

    oder eure Threads habe eine ansteckende Wirkung.


    Genau. Die lesen heimlich mit :ylol.

    Hallo,

    ja, genauso sehen die pantoffelartigen Ausbildungen aus. Sie lösen sich aber nicht vom Muttertier, sondern verlängern sich ziemlich, bis sie an anderer Stelle ganz dicht beim Muttertier wieder andocken. Wenn die Spannung von solchen Verbindungssträngen sehr groß wird, trenne ich mit einem Cutter schon mal die Verbindung. Sie reißen natürlich irgendwann selbst ab, aber dabei hat es bei unserem Muttertier mal eine größere Wunde mit Gewebeauflösung gegeben. Deshalb helfe ich ein wenig mit. :winking_face:

    Hallo zusammen,

    Wolfgang

    Zitat

    Bildet deine Cespitularia (wenn es denn eine ist cool ) nicht gelegentlich kleine (2 - 3 cm lange), verdickte, pantoffelförmige Auswüchse aus, die sie dann abschnürt und die sich irgendwo festsetzen und eine neue Cespi bilden?


    Ja, wie verrückt macht sie das, ich habe leider nie ein Bild davon gemacht. Ich hatte so was vorher auch noch nicht gesehen. Wir versuchten, diesen rüsselähnlichen Gebilden mit Saugnapf einen Namen zu geben und haben sie albernerweise Elefantenrüssel genannt.

    @Pauli

    Zitat

    Meine Cespitularia schnürt nichts ab.


    Hängt vielleicht vom Standort ab, nur ne Vermutung. Meine Cespi schnürte ab, als sie ganz oben im Riff auf einem stabförmigen Stein saß. Da hatte sie das Bedürfnis, ihre rüsselähnlichen Auswüchse nach unten auszurichten und zu verlängern, um an Steinen weiter unten anzudocken. Möchte mal wissen, welche Sinne für so eine Aktion bei dem Tier in Frage kommt.

    Zitat

    Wie bekommt man nur so scharfe und klare Bilder zustande?


    Na ja, das Tier steht erstmal nur ca. 20 cm vom Glas entfernt, eine gute Vorraussetzung für ein Makro.
    Eine EOS 400 D wird mit einem 60mm Festbrennobjektiv bestückt, darauf werden Nahlinsen mit 4 dpt, 2 dpt und 1dpt kombiniert. Ich hätte gerne eine Nahlinse mit 10 dpt verwendet, die verzerrte aber, die Cespitularia hätte idealerweise dafür fast vorne am Glas sitzen müssen. Anschließend wurden die Bilder mit Photoshop verkleinert, entrauscht, vorsichtig geschärft.

    Hallo,

    nicht gleich einschnappen. Es waren bei deinem posting noch Osterferien, da sind viele nicht online hier. Ich auch nicht. :winking_face:

    Jetzt ist es zwar für dich zu spät aber trotzdem:
    Suchst du Korallen, dann empfehle ich eine Abstecher zur Korallenfarm
    Achte auf die Öffnungstage und Öffnungszeiten.

    Hallo zusammmen,

    Wolfgang

    Zitat

    Das lassen wir lieber sein, aber vielleicht treibt es mich ja mal in euere Nähe, dann melde ich mich. Also pflegt sie gut Winkewinke .


    Ah, du weißt also um die Empfindlichkeit der Cespi. :grinning_squinting_face:
    Ja klar pflege ich sie weiter, mal schauen, wen ich mit Ablegern noch beglücken kann. Ich habe meine Cespi übrigens bei Welke in Lünen gekauft, also per Abholung wars ein recht kurzer Weg nach Hause.

    Dietmar

    Zitat

    sckicke Fotos von einer noch schickeren Situation.


    Hi, danke und wann gibts mal wieder schicke Makros von deinen marinen Lebewesen zu sehen?

    @Hans-Werner
    oh, wieder was Neues gelernt - Planula-Larven. Also genetisch identische Klone vom Muttertier, selbständig von der Koralle erzeugt, nicht wie sonst vom Aquarianer als Ableger geschnitten.

    Ich hab mal bei Wikipedia nachgeschaut, die Entwicklung geht von der Planulalarve aus über die Anheftung am Substrat und dort zur Ausbildung eines Polypen mit anschließender Tentakelausbildung. Ich werde mal im Technikbecken und im Becken aufmerksam in den nächsten Tagen/Wochen schauen, ob sich was Fremdes zeigt. Übrigens haben sich unsere Fische nicht für die weißen "Eier" interessiert. Ich hätte erwartet, dass sich alles auf die unerwarteten Leckerbissen stürzt, aber sie wurden komplett ignoriert.

    Zitat

    könnten in nächster Zeit kleine Cespitularias bei Dir aufwachsen.


    Viele kleine Cespis? 8oIch argwöhne schon gegen die kleinen Ableger, die sich aus nicht komplett entfernten Resten gebildet haben. Aber auf jeden Fall spannend, solche nicht alltäglichen Ereignisse zu Hause beobachten zu können.

    Hallo Bernd, hallo Wolfgang,

    danke für eure netten Kommentare zu den Bildern :wink.

    Nun ist schon wieder alles vorbei, die Cespitularia richtet sich langsam wieder auf. Mit den Bildern rufe ich mir diesen vollkommen natürlichen aber für uns erstmalig miterlebten Vorgang gerne wieder ins Gedächtnis zurück.

    Zitat

    Wenn du einmal einen Ableger deiner Cespitularia abgeben würdest, könntest du an mich denken


    Wolfgang, ich habe noch nie Korallen verschickt. Und die Cespitularia reagiert unglaublich schnell mit Auflösungserscheinungen, wenn ihr etwas nicht passt. Wir hatten zweimal solche Auflösungserscheinungen im Aquarium. Trotz idealer Bedingungen wie heller Platz, recht starke, wechselnde Strömung, hat sich innerhalb von Stunden das Gewebe an einer Stelle großflächig aufgelöst. Einmal war die Ursache ein eingeschlossener Fremdkörper, den sie loswerden wollte, beim zweiten Mal wussten wir nicht, was sie störte. Wir haben diesen Auflösungsbereichen mit großzügigem Wegschneiden entgegengearbeitet. Viel Strömung dazu und genau so schnell heilte alles wieder ab.
    Ich erzähl das nur, weil ich nicht weiß, wie sie einen zweitägigen Transport überstehen würde. Wenn du die Möglichkeit einer Abholung siehst, kann ich dich im Fall eines Ablegers gerne benachrichtigen.

    Hallo,

    die Beiden sind von der Farbe und vom Muster eine wirkliche Augenweide. Einfach schön anzuschauen.

    Lebt die yasha auch in Symbiose mit deiner Boxerkrabbe? Im Lexikon ist sie mit einem Knallkrebs abgebildet, die Kommentare darunter sprechen auch nur von Knallkrebsen.

    Hallo zusammen,

    unser blaue Cespitularia sah seit 3 Tagen anders aus als sonst, als ob ihr irgend etwas nicht von den Wasserwerten her passte. Die anderen Korallen um sie herum standen unauffällig da und streckten ihre Polypen weit raus.

    Heute mittag werfe ich im Vorbeigehen einen beiläufigen Blick auf die Cespi und traue meinen Augen kaum: es steigen weiße Eier aus dem Tier auf. Kamera raus und los gehts.
    Und wie der Teufel das so will ist nach ein paar Bildern Schluß mit dem Fotografieren. Der Akku ist leer und die kleine CF-Karte, die sonst nie in der Kamera steckt auch schon voll. :base: :ydevil. Hastiger Wechsel von Akku und eine ordentliche CF-Karte eingesteckt und weiter gehts.
    Ich hätte aber gar nicht in Hektik auszubrechen brauchen, denn das Laichen begann gegen 12:00 Uhr mittags und die letzten Eier entschwebten gegen 15:00 Uhr nachmittags. In der Zwischenzeit habe ich also dann in Ruhe Mittagessen gekocht.

    Aber schaut mal selber: Bilder vom Laichakt

    Hallo,

    ich verwende zum Schneiden ein schmales Cuttermesser (Pappe, Papier schneiden). Beispiel siehe hier.

    Tipp: die Abbrechklingen aus der Nachfüllbox sind mit Maschinenöl gegen Korrosion belegt. Meistens riecht man das auch schon beim Öffnen. Also vor dem Benutzen vom Öl befreien, um eine Ölkatastophe im kleinen Riff zu vermeiden. :winking_face:

    Zum Befestigen der Ableger, z. B. vom Typ Lobophytum mit festem Gewebe, nehme ich Kabelbinder, die ich in zuvor gebohrte Löcher der Koralle führe. Die Schnittfläche der Koralle wird dann mit Hilfe des Kabelbinders am Stein fixiert. Gute Strömung und Licht helfen beim Anwachsen.

    Danke für den interessanten Link. =)

    Habe mir gerade das YouTube-Video mit Robertus Reef angeschaut. Und das ist erst 6 Monate jung? Ein Hammer das Becken.

    Hallo Bine,

    so aus der Ferne betrachtet gute Tipps zu geben ist immer leicht, wenn man nicht der Aquarienbesitzer vor dem AQ ist und sich sein Elend hilflos ansehen muss.

    Ich versuchs trotzdem mal. Ich hab gerade noch mal mein Gedächtnis mit meinen eigenen bipartitus-thread aufgefrischt und muss sagen, das hat sich eine ziemlich lange Zeit, also doch über 3 Wochen mit den beiden Tieren hingezogen, bis endlich die Lage zwischen den Beiden geklärt war. Bis bei mir "irgendwann alles okay" war, ist sehr viel Zeit vergangen. Und ich war während dieser Zeit der ungeklärten Lage immer wieder hin- und her gerissen, ob ich nicht ein Tier rausfangen sollte. War halt ein Gefühl aus Tatendrang und Mitleid.
    Gleichzeitig hatte ich nicht mehr richtig Freude daran, vor dem AQ zu sitzen und zu beobachten. Mir ist die Jagerei zwischen den bipartitus damals richtig an die Nieren gegangen. Den kleineren bipartitus hatte ich schon vor meinem geistigen Auge verhungert oder zu Tode gejagt gesehen. Übrigens konnte ich die gleich kurzen Zeitintervalle von 1-2 Stunden wie von dir geschildert, beobachten, an denen das kleinere Tier präsent war, bevor es wieder im Sand verschwand.

    Aber man muss den Tieren auch die Zeit lassen, sich mit dem potenziellen Partner zu einigen und sich mit den anderen Beckeninsassen zu arrangieren. Das kann ein paar Wochen dauern. Und es ist ein schleichender Prozeß, wenn die Aggressionen gaaaaanz langsam schwächer werden. Ich konnte das zuletzt bei meinen 3 Chrysiptera parasema beobachten, wie sie anfangs die dazugesetzten zwei Doktoren attackiert haben. Es hat nach meiner verschwommenen Erinnerung 4-6 Wochen gedauert, bis die Doktors endlich ohne plötzliche Attacken an deren Revieren vorbeischwimmen konnten.

    Lange Rede, kurzer Sinn: ich würde an deiner Stelle "am Ball bleiben" und genau so weiter mit dem punktgenauen Füttern verfahren für das kleine iridis-Tier, damit es bei Kräften bleibt und ansonsten.... abwarten. Ich denke, dein iridis-Mann hat es schon kapiert, dass das neue Tier das hochwillkommene Weibchen ist. Sein Laichen mit dem artfremden Weibchen interpretiere ich mal als Not(geile)- Lösung. Der sucht dringendst ein arteigenes und laichbereites Weibchen.
    Bis sich das kleine iridis-Tier dann tatsächlich als Weibchen verhält, sich endlich dauerhaft zeigt, damit "er" auch ordentlich was zu balzen hat, und sie wiederum dadurch einen Laichansatz bildet, wird wohl noch einige Zeit vergehen, möglich sind da auch einige Wochen. Also geduldig abwarten und solange die Kleine frißt, nicht rausfangen.
    Wenn das kleine iridis-Tier sich beizeiten als Weibchen dauerhaft zeigen wird, wird sich der iridis-Mann auch wieder von dem leucoxanthus-Weibchen fernhalten. Er ist wie mein iridis-Mann: ruppig, dominant, ein grober Klotz, haut SPS vom Sockel im Eifer des Balzens und interessiert sich nur fürs Fressen und das abendliche Laichen alle 2-3 Tage. :winking_face:

    Hallo,

    schöne große gesunde Tiere hast du da.

    Bild 1 = Catalaphyllia jardinei
    Bild 2 = Trachyphyllia geoffroyi
    Bild 3 = Plerogyra sinuosa oder Plerogyra simplex, kann ich auf dem Foto nicht genau erkennen, neige aber zu sinuosa

    Edit: Adi war schneller, schließe mich auch bei Bild 3 der Physogyra an.

    Hallo,

    also mein Überlegungen als Aussenstehende zu deiner Schilderung sind folgende:
    eine Schwimmschule ohne Sand zum Abtauchen stelle ich mir stressig für den iridis vor. Hat er nach 2 Wochen Aufenthalt im AQ auch nicht verdient. Ich würde ihn im AQ belassen, statt dessen hätte ich eher den hexataenia mal zur "Erziehung"für einige Tage in ein Notbecken ausserhalb gesetzt. Wenn du ihn denn kriegst. :face_with_rolling_eyes:

    Bei dem Nachsetzen vor einigen Monaten eines nur halb so großen iridis-Weibchens bei uns hat der doppelt so große iridis-Mann die Kleine auch gejagt, gehört aber auch zum leicht ruppigen Umgang mit den Weibchen, das kann ich heute beim Laichen immer wieder beobachten. Die Kleine ist bei uns damals nicht im Sand abgetaucht. Allerdings konnte sie bei unserem freistehenden Riff dem Männchen auch immer wieder ausweichen, ohne dass er sie sah.
    Es waren auch die Geschlechter eindeutig von anfang an klar verteilt.
    Deine Schilderung lässt mich vermuten, dass deine Beiden noch an der Geschlechterverteilung arbeiten. Genau diese Situation hatte ich bei unseren Macropharyngodon bipartitus. siehe auch Link hier: bipartitus

    Gut ist, dass du sofort mit Futter bereit stehst, damit der Kleine nicht verhungert. Nimmt der Kleine eigentlich auch an der üblichen Fütterung für alle teil?

    Hallo,

    wir haben seit der langanhaltenden Frostperiode auch mit einem ph-Abfall zu kämpfen. Pendelte der ph-Wert er sonst im Schnitt bei 7,9-8,1, so ist er seit dem strengen Frost auf 7,5 gesunken und geht auch zum Abend nur auf 7,8 (mit Balling-Nachhilfe).

    Wir sind zu folgender Erkenntnis gekommen: unser AQ steht in einem großen Kellerraum. Davon abgeteilt in einem nachträglich erstellten Abstellraum steht unsere Therme, die mit Flüssiggas betrieben wird. Der ph-Abfall passt nach unserer Beobachtung sehr gut mit der erhöhten Zünd-Frequenz der Therme zusammen, also

    draußen sehr kalt = häufiges Zünden = Absinken des ph-Wertes. Sehr kalt soll heißen, hier im Sauerland -7 bis -11 °C.

    Wir haben schon einige Tage gebraucht, gemessen, gerätselt, gelüftet, Tunze mehr zur Oberfläche gerichtet, Korallenbruch ins Technikbecken gelegt, bis wir die Therme als Verursacher dingfest gemacht haben (davon sind wir auch bis heute überzeugt). Denn bei einer Wetterlage um den Gefrierpunkt oder darüber sinkt der ph-Wert nicht mehr so rapide ab, sondern bewegt sich in einem höheren Bereich.

    1. Lösung wäre: den Lufteinzug des Abschäumers nach aussen führen.
    2. Lösung, die wir gerade betreiben: Calciumhydroxid (50gr auf 5L Osmosewasser angesetzte Milch) vorsichtig ins AQ geben. Und nach einiger Zeit den ph-Wert messen!

    Was wir noch nicht getätigt haben, ist der Kauf eines CO2-Testes. Kommt jetzt als nächstes.

    Also erhöhte CO2-Werte, wie Ingrid schon vermutete, können einen Auslöser deines ph-Abfalls darstellen.
    Elektrogasofen, Therme oder diese Kaminöfen, die ohne Kamin nur über ein Brenngel betrieben werden, sind so CO2-Kandidaten.

    Hallo Sabine,
    gern geschehen. :wink

    Wolfgang, Bernd
    Euren Austausch über Algenzucht lese ich interessiert mit. Ich möchte dieses Jahr auch mal Algen aus eigener Zucht ausprobieren. Ob ich wohl auch hier in NRW beim Händler fündig werde mit Algen, die die Fische zum Fressen gern haben? Hat da jemand Erfahrung mit Händlern/Online-Händlern?

    Hallo Sabine,

    Zitat

    was sind denn rote Nori-Algen?


    ich meine die hier: sera. Bei Welke in Lünen gibt es zwei leicht unterschiedliche Aufdrucke auf den Tüten mit zwei Farben der Algen: grün und rot. Was die Packung aber hier von sera zeigt, kann ich nicht erkennen.
    Die Originalverpackung von unseren roten Algen habe ich leider nicht mehr, dann könnte ich besser zur Bezeichnung beitragen. Ich stell gleich mal eine Photo von diesen eingeweichten Algen ein.

    Zitat

    Im Sommer gibt es ergänzend Bärlauch aus eigener Balkon-Kultur. - Das ist der absolute Hit.


    Ist ja toll, wusste ich nicht, dass die Fische auch darauf abfahren.

    Claudia

    Zitat

    Da ist ja dann direkt auch das gleiche "Zeugs" (ich glaube irgendeine Aminosäure) wie in Knoblauch drin und hat den gleichen Effekt.


    Da hast du Recht. Bärlauch wird/wurde als der "Knoblauch der armen Leute" bezeichnet. Also ein preiswerter Ersatz, den man sich im Wald pflückte, um eine würzig-scharfe Bärlauchsuppe mit Knoblaucharoma herzustellen.

    Hallo Wolfgang,

    also täglich werden bei uns grüne und rote Norialgen gefüttert. Richtig hektisch geht es zu, wenn es die Roten gibt. Nur der gramma und die Riffbarsche C. parasema gucken keine Alge an.

    Also wenn der Frühling endlich mal kommt, möchte ich auch Löwenzahn ausprobieren.

    Was sind denn das für Algen aus der Artemiawanne? Ich hab eben im Lexikon Caulerpa prolifera gesehen. Könnten die es sein? Oder ist es doch eher Kelp? :ylol
    Unser bispinosa-Weibchen hat mal zu unserer Freude sämtliche Bryopsis sp. 01 innerhalb kürzester Zeit rückstandslos weggeknabbert. Jetzt ist leider nichts mehr zu knabbern im Becken. Auch für sie wäre eine lebendige Alge bestimmt interessant.