Beiträge von bubuelch

    Hallöchen zusammen,

    seit einigen Tagen sind meine fünf "Lysmata debelius", die ich seit knapp 15 Monaten pflege, nach und nach spurlos verschwunden. Die "L. amboinensis", die in etwa zeitgleich eingesetzt wurden, erfreuen sich scheinbar bester Gesundheit.

    Da ich hoffe, dass die an Altersschwäche gestorben sind, hier meine Frage: "Gibt es irgendwo ein Register, in dem die ungefähre Lebenserwartung, bzw. die durchschnittliche und maximale Pflege-/Hälterungszeit verschiedenster Aquarieninsassen verzeichnet ist?"

    Sollte es sowas noch nicht geben, wäre es doch bestimmt eine höchst interessante Einrichtung, oder? Bröckchenweise findet man solche Infos zwar oftmals, aber als Zentralregister wäre es doch sicherlich um einiges hilfreicher und bei der geballten Fachkompetenz hier ... :thup

    Danke und Gruß,
    Gerold

    Hallo Leute,

    ich hatte in meinem TB über mehrere Monate eine große Kolonie dieser kleinen Röhrenwürmchen, die sich prächtig vermehrte und überall ausbreitete. Kürzlich verschwand praktisch über Nacht ein Großteil der Tiere und wenige Tage später waren alle weg. Allen anderen Beckeninsassen scheint es prächtig zu gehen, zumal auch die WW in Ordnung sind. Gibt es irgendwelche Umstände auf die diese Tierchen überempfindlich reagieren?

    Zwei Dinge kommen m.E. zeitlich in Frage. Einerseits ein Teilwasserwechsel von ca 60l (~10%) mit einer niedrigeren Dichte (1021 zu 1023), den ich jedoch immer gaaanz langsam durchführe (~2 Tage per Tropf). Andererseits habe ich etwas mit Heißkleber gebastelt, da ich der (möglicherweise irrigen) Meinung bin, es handelt sich lediglich um giftfreies, heiß gemachtes PE.

    Könnte eine dieser Aktionen der Grund für das Verschwinden gewesen sein?

    Gruß,
    Gerold

    @Sabine
    Hi Sabine,
    vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe mir gerade Dein Pferdebecken angesehen ... ein Traum !!!
    OT: Welches Kriterium führt eigentlich dazu, dass man mit seinem Thread auf der Startseite landet?

    Peter
    Hi Peter,
    damit kann ich leben. Für die Innenarbeiten ist nämlich meine Frau zuständig :winking_face:
    Da es sich in meinem Fall um ein juveniles Tier handelt und diese U-Art in unserer Gegend nicht so leicht zu kriegen ist, werde ich ihn/sie erstmal dick füttern und warte auf Deinen Nachwuchs, denn du scheinst die gleiche (traumhaft schöne) Variante zu pflegen.
    Melde Dich, sobald Du einen entsprechenden Überschuss hast :thup

    Danke und Gruß,
    Gerold

    Hallo alle miteinander,

    ich lese seit geraumer Zeit interessiert mit, möchte mich jetzt allerdings selbst mal mit einer Frage an Euch wenden.

    Damit Ihr wisst, mit wem Ihr es zu tun habt, hier eine kurze Vorstellung.

    Ich heiße Gerold, bin 53 Jahre alt, über 30 davon in der IT tätig und seit Februar letzten Jahres zum zweiten Mal Meerwasseraquarianer. Vor gut 15 Jahren hatte ich die Aquaristik an den Nagel gehängt, weil mir eine Glasrosenexplosion die Freude an diesem Hobby vermieste.

    Im Wohnzimmer steht ein 350 l Eckbecken und im Keller ein Technikbecken ähnlicher Größe, das inzwischen allerdings zu einem Pferdebecken für meine Frau (Pferde sind halt typische Mädchenfische *duck* :winking_face: und einer Auffangstation für zwei zu groß gewordene Pfaffenhüte mutiert ist, da die mir immer das Becken umdekoriert haben. Oben laufen zwei Marea-Strömungspumpen mit je 4400 l/h, unterstützt von einer Eheim-Förderpumpe 1260. Die Beleuchtung besteht aus einer HQI 150W/14000K, einer T5/24W blau und einer mit 15000K. Im Keller arbeitet ein Dispergatorabschäumer, den ich mit drei Lindenholzausströmern aufgerüstet habe, ein 2-Liter-Schwefelnitratfilter, dessen Ausgangswasser durch einem 4-Liter-Kalkreaktor läuft, und ein Eheim mit Aktivkohle und Phosphatadsorber. Einmal im Monat führe ich einen 10%igen WW durch, für den ich Regenwasser verwende, das vorher durch eine Osmoseanlage gedrückt wird. Jede Woche gebe ich einen und zum WW drei Messlöffel Re Mineral Marin hinzu. NO2 nn, NO3 10mg, PO4 0,25mg, Dichte 1023, Salinität 29, PH 7,8 (8,0). Besatz: 1 Zebrasoma flavescens, 1 Chelmon rostratus, 3 Chrysiptera Hemicyanea, 1 Premnas biaculeatus, 5 Lysmata amboinensis, 3 Lysmata debelius, 3 Lysmata rathbunae, einige Weich- und Lederkorallen, Krusten- und Scheibenanemonen und eine Kupferanemone. Der Besatz ist, mit Ausnahme des Biaculeatus und der beiden Hippocampus reidii im Technikbecken, seit November 2007 unverändert und angenehm stabil.

    Nun zu meiner Frage. Der Premnas biaculeatus (Sumatravariante) hat nach vier Tagen endlich seine Anemone gefunden und den beiden scheint es prächtig zu gehen. Nun möchte ich einen zweiten hinzu setzten, habe aber zwischenzeitlich einige Horrorgeschichten über diese Gesellen gelesen. Hat hier jemand Erfahrungen mit dem späteren Hinzusetzten eines dieser angeblichen Raufbolde? Kennt Ihr Tricks, mit denen man dem Neuen das Leben erleichtern kann? Ist die Wahrscheinlichkeit, dass es in die Hose geht, eher hoch oder eher gering?

    Danke schon mal,
    Gerold