Beiträge von Penthaus

    Zitat von »Markus Göllner«


    Und auch ich musste lernen, dass RK-Becken einfach wesentlich länger brauchen, bis sie stabil laufen und gerade dem Anfänger große Problem bereiten können.

    Das ist der entschiedene Punkt und muss in meinen Augen gerade Anfängern deutlich kommuniziert werden. Es geht nicht um länger dauern und auch nicht um Geduld, es muss einem bewusst sein das neue Keramikbecken sehr lange (>12 Monate) instabil sind, schwankende und oder schiefe Werte aufweisen und es in dieser Zeit so gut wie unmöglich ist, anspruchsvollere Korallen zu pflegen. Auch nach einem Jahr ist es nicht sicher das dies wirklich gut geht.


    Da schließe ich mich mal an. Ich bin nun seit 2004 dabei, also auch kein absoluter Anfänger mehr.
    Mein erstes Becken war nur mit Lebendgestein aufgebaut. Es lief eigentlich ganz gut, außer dass ich mir die ein oder andere Plage mit eingeschleppt hatte und es schnell zu klein war.
    Das wollte ich bei meinem zweiten Becken vermeiden und habe deswegen auf Keramik gesetzt, sieht ja auch sehr gut aus. Das Becken läuft jetzt seit zwei Jahren und ist nun endlich stabil. Das hat aber auch über 1,5 Jahre gedauert. Es sind viele Probleme aufgetreten, die ich von meinem ersten Becken überhaupt nicht kannte. Ob dies alles mit der Keramik in Verbindung steht, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber wirklich besser lief mein Becken erst, als ich mehr Lebendgestein eingebracht habe.

    Ich plane nun gerade mein drittes Becken, weil man ja doch immer größer wird. Ob ein Teil der Deko wieder aus Keramik wird, kann ich noch nicht sagen. Keramik hat ja in Sachen Gestaltung schon die Nase vorne. Ich persönlich würde allerdings nie wieder mehr als 40 Prozent der gesamten Deko aus unnatürlichen Riffgestein machen.
    Wenn ich mir allerdings das Statement von Thorsten so ansehe, dann bin ich ehrlich gesagt ein wenig eintäuscht. Eigentlich liefert Thorsten immer sehr gute und fachlich versierte Kommentare und das vor allem sachlich. Was er allerdings mit diesem Beitrag erreichen wollte erschließt sich mir nicht. Als Kunde fühle ich mich dabei nicht gut.

    Aber ich schließe mich Andreas an, vielleicht kommt da ja noch ein anderes Statement nach ....

    Gruß

    Jens

    Hallo Newbee1000,

    also wenn dein Becken in der Einfahrphase ist (wie lange???), dann lass erst mal alles so. Es kann ja nichts passieren, da noch keine Tiere drin sind.
    Stell dein Becken doch einfach mal im Ganzen vor. Dann kann man dir nämlich etwas besser helfen, da man mehr zusammenhänge kennt.

    Gruß

    Jens

    Hallo Hans-Werner,

    ich kann das mit den Temperaturen nicht so beurteilen. Ich denke da bist du der Erfahrenere von uns.
    Es gibt allerdings eine Ausnahme: "Muscheln". Da weiß ich, dass einige Sorten (z.B. Ctenoides scaber) das absolut nicht vertragen. Aber die meisten haben solche Tiere natürlich nicht im Becken.

    Zur Sicherheit kann man es ja auch so lösen, dass man zwei Heizer hat. Der zweite ist auf 20 Grad eingestellt und an die Notstromversorgung mit angeschlossen. Schaltet sich also erst ein, wenn es kritisch wird.

    Gruß

    Jens

    Zitat

    Ich bin Fernsehtechniker und Elektrotechnik Meister mein Haus ist vollgestopft mit Technik.

    Hallo Nils, ja sowas in der Art habe ich auch mal gemacht. :winking_face: Ist aber doch schon ein paar Jahre her und darum berechne ich alleine lieber nichts mehr in die Richtung. Trotzdem bin ich - wie du - noch immer ein Technikfreak. Wir haben unser Haus auch voll Gebäudetechnik (KNX-Junkie),
    aber blind darauf verlassen würde ich mich darauf nicht. Wenn ich auf Dienstreise bin, bringt es mir nichts, dass mir mein Smartphone meldet, dass eine Sicherung geflogen ist. Meine Frau lasse ich da lieber gar nicht erst dran. Also entwickelt man andere Notfall-Strategien. Und das ist das wichtigste. Wie die Aussieht ist doch egal, Hauptsache sie klappt. Und das ist halt deine:

    Zitat

    Wenn etwas ausfällt meldet das die Gebäudesteuerung aufs Handy egal ob Aquarium , Heizung , Jalousien oder Beleuchtung. Der Weg zur Arbeit ist ca.8 Minuten und in der Firma darf ich im totalen Notfall zu jeder Zeit kurz abhauen. ( Im Büro vom Boss steht ein 1500 Liter Aquarium welches ich zufällig pflege) Wenn ich im Urlaub bin kümmert sich mein Schwager, oder ein Arbeitskollege(hat auch ein Aquarium), oder mein Bruder . In den letzten 15 Jahre hat es immer geklappt.


    Ich persönlich schätze solche Beiträge aber unheimlich, da ich hier immer wieder neue Ideen sammeln kann!

    Ach ja, übrigens Eaton führt das ziemlich genau auf. Guck mal hier (Grafik unten). Mit externen Batterien kann man natürlich arbeiten, aber kostentechnisch lohnt sich das absolut nicht mehr. Vergleichsrechnung :
    Technisch geht das 4 EBMs dran, dann schaffst du 505 Watt / 12 Stunden. Gerät kostet 1300 €. Ein EBM 750 €. Macht also 4300 €! Weiter braucht man nicht rechnen. Das von Ewald benannte Gerät kostet 1300 € und natürlich ein wenig Sprit (16 Liter /8h).

    Gruß

    Jens

    Hallo.

    Könnte wohl eine Lyngbya Art sein. Zum Beispiel die Lyngbya confervoides. Dann hat Ina nah dran gelegen mit Cyanos.
    Gibt dann aber keine Fressfeinde in der Meerwasseraquaristik dafür. Verschwinden aber nach 1-2 Monaten meist wieder. Einfach mal beobachten.

    Gruß

    Jens

    Hallo Hans-Werner,

    ja da gebe ich dir recht. Im nördlichen roten Meer sind im Winter ja auch Temperaturen von 18 Grad möglich und stirbt ja auch keine Koralle. Aber wer hat schon nur Tiere aus so einer Region im Becken? Einige Arten haben doch eine Temperaturempfindlichkeit was kälte angeht. Nicht ohne Grund steht in vielen Büchern immer, dass die Beckentemperatur nicht unter 20 Grad sinken sollte. Und darum wiederhole ich immer wieder:


    Jedes Becken ist individuell und man sollte sich schon ein paar Gedanken machen. Ich sehe immer wieder Becken, die sich zu diesem Thema überhaupt keine Gedanken machen und ihr Becken an einem FI-Schalter mit hundert anderen Alltagsgeräten betreiben und sich dann wundert, wenn ihnen das ganze Becken drauf geht. Also ich bleib dabei, man sollte schon seine Notfallpläne haben. Ist bei diesem Hobby leider nötig. Die Erfahrung habe ich selber - und sicher schon viele Andere - einfach gemacht.

    Gruß
    Jens

    Hallo Nils,

    was schafft die APC denn realisitisch? Und welche Geräte werden weiter betrieben über die USV?

    Ich habe mir das mal mit der Eaton Powerware 9139 Marine durchgerechnet, die hat 3000 VA. Sie schafft bei 1350 Watt ungefähr 20 Minuten. Allerdings will ich natürlich nicht alle Geräte versorgen, schon gar kein Licht. Bei 500 Watt schafft sie schon locker über eine Stunde (65 Minuten). Aber wie du schon schreibst, USV geht nur für kurz, dann muss sowie so ein Notstromaggregat her. Also sollte man schon ein bisschen über das Thema nachdenken, wenn man so ein wertvolles Becken betreibt.

    Gruß

    Jens

    Hi Ewald,

    klar da bin ich 100% deiner Meinung. Ich plane ja auch gerade ein neues Becken, allerdings nicht ganz in deinen Dimensionen, aber ich finde auch das es falsch ist an Sicherheitsvorkehrungen zu sparen. Dafür investiert man einfach zu viel Geld.
    Es würde ja auch niemand einen Neuwagen kaufen und den nicht versichern.

    Ich behalte das Gerät mal im Auge, ist auf jeden Fall auch was für mich. Danke für den Tipp.

    Gruß

    Jens

    Hallo.
    Na da geht ja richtig was ab hier. Also dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Bei einem Stromausfall bestehen ja mehrere Gefahren.

    1. Strömungspumpen stehen. Es findet keine Wasserbewegung und damit auch kein Gasaustausch statt. Das führt in der Regel sehr schnell zum Exitus. Abhilfe bietet hier eine USV. Das geht im 12 Volt Bereich, als auch im 230 Volt Bereich ganz gut. Natürlich gilt je größer die Last ist, desto größer müssen auch die Akkus sein. Es ist also auch kein Problem ein Closed Loop mit entsprechenden Pumpen über ein paar Stunden zu versorgen, wenn man etwas Geld ausgibt. Im Vergleich zum Wert im Becken, ist es tragbar. Eine ATS in der USV schaltet auch sofort um, so dass es normalerweise zu keinen langen Stillstands-Zeiten kommt.
    Allerdings müssen ja auch je nach Becken und Standort weitere Geräte versorgt werden. Dann wird das schon etwas teurer, wenn man über 4 Stunden sämtliche Geräte mit einer USV versorgen möchte (besonders die Beleuchtung). Ich empfehle hier einfach mal die benötigte Leistung eures Beckens zu ermitteln und dann weiß man ziemlich schnell, was man für eine USV braucht. Alles was über eine längere Zeit geht, geht nun mal nur mit einer Notstromversorgung, wie sie Ewald erwähnt hat. Der Aufwand ist auch je nach Becken verschieden. Allerdings kann man damit auch wirklich längere Zeiten überbrücken (je nach Tankvolumen). Aber es ergibt sich auch ein zweites Problem mit diesen Geräten:

    2. Wir benutzen zum Teil Geräte im Meerwasserbereich, die keine Spannungsschwankungen vertragen. Daher ist es wichtig das die Notstromversorgung über eine gute AVR (Automatic Voltage Regulation) verfügt. Ansonsten könnte es passieren, dass die Notstromversorgung zwar übernimmt, aber die Geräte gegrillt werden. Dann bringt das Ganze auch wieder nichts. :winking_face_with_tongue:

    Wichtigste: Ich würde immer bei einem Becken über einen bestimmten Wert eine Risiko-Aufstellung machen und für Notfallpläne sorgen. Wie immer die auch aussehen. Es kann einfach zu schnell was passieren. Bei mir guckt zum Beispiel immer jemand alle 2 Tage vorbei der Ahnung hat, wenn ich im Urlaub bin.

    @ Ewald: Da hast du dir ja was richtig feines zugelegt. Das Ding habe ich auch schon mal im Auge gehabt. Qualität kostet ja leider immer seinen Preis. Hast du das Ding schon mal hart getestet?

    @ Hans-Werner: Da gebe ich dir recht. Darum schreibe ich ja auch immer, dass man das für sein Becken individuell festlegen muss. Mein neues Becken steht im ausgebauten Keller und der hat immer so 18/19 Grad. Ich dämme das Becken gut, also ist das nicht so das Problem. Aber sinkt das Becken für eine längere Zeit auf 18 Grad, ich glaube da sind wir uns einig, dann wird das zu Verlusten führen.

    Gruß Jens

    Zitat

    Ich habe mir jetzt nach diesem Stromausfall ein Diesel Stromerzeuger mit Notstart-Automatik von Rotek zugelegt

    Hallo Ewald,

    welches Gerät von Rotek hast du und wie gut funktioniert die ATS Einheit? Ist es mit AVR Einheit? Ein paar Erfahrungen wäre Gold wert.
    Ein Bekannter hat ein Gerät von Berlan, das kann ich nicht empfehlen, ist aber auch ohne AVR Einheit. Das killt die empfindlichen Geräte ganz schnell.

    Gruß

    Jens

    Zitat

    Länger wie 5h war der Strom noch nicht weg, dafür passiert das aber öfter wird aber vorher meistens angekündigt.

    Hallo Werner,

    dann nehme ich meinen Spruch zurück, wir leben anscheinend doch in der Mongolei. Ich wohne jetzt seit 2008 in meinem Haus und habe erst zwei Stromausfälle mitgemacht. Einer dauerte 1 Stunde, der andere war in der Nacht und dauerte ca 4 Stunden.

    Zitat

    Eine usv die ungefähr 8h überberbrücken kann ist schon mal gut.Das ganze betreibt bei mir die Strömung und heitzung sollte der Strom in der Zeit wiederkommen wird alles per Relais auf normalbetrieb Geschalten.


    Sehe ich wie du. Ist bei einem Becken in dem über tausend Euro Tiere leben einfach empfehlenswert. Wichtig ist vor allem das die Anlage sofort übernimmt und dann auch wieder zurückschaltet, ohne das Geräte auf "Störung" gehen.

    Gruß

    Jens

    Hallo,


    das Thema ist natürlich auch immer ein wenig „Standort“ abhängig. Ich plane ja auch gerade ein neues Becken und eben den passenden Aquarienraum (Keller) dazu. Um große Temperaturschwankungen zu vermeiden, soll das Becken von drei Seiten sehr stark gedämmt werden. Insofern hätte ich nicht so das Problem mit dem Temperaturabfall, mit Wärme schon gar nicht. Daher muss man jedes Becken sicher einzeln bewerten.

    Ansonsten sehe ich das so:

    Ausfälle <4 Stunden

    Strömung, Temperatur, Abschäumer (Gasaustausch) über geplante USV kein Problem!

    Ausfälle 4 bis 40 Stunden

    Notstromaggregat muss übernehmen. Wie auch sonst? Bei 1000 Watt verbraucht das Ding 1,5 l/h. Also Treibstofftank mit einplanen und auch befüllen! :grinning_squinting_face:

    Ausfälle > 40 Stunden

    Betten, das das nie passiert! Aber wir wohnen ja auch nicht in der Mongolei.

    Gruß Jens

    Hallo Andreas,

    ich plane ja auch gerade. Hab selber mal Elektriker (15 Jahre her) gelernt und habe mich trotzdem noch einmal mit meinem Gebäude-Elektroniker besprochen. Hier die Kurzform:

    Versorgung 2 Leitung 5x2,5qmm (Achtung Leitungslänge mit entscheidend). Jede Leitung verfügt über einen Leitungsschutz (Ist bei mir eine ziemliche Strecke). Direkt im Technikraum ist ein eigener AQ-Verteiler mit 3 FI-Schaltern. Die einzelnen Leitungen sind alle mit Leistungsschutzschaltern abgesichert. Insgesamt 24 Steckdosen im Technikraum, alle einzeln über Aktoren schaltbar (bei mir KNX) sind. Alles in der entsprechenden und sichereren Schutzklasse (IP). Zwei LAN-Netzwerk-Dosen (wer weiß, was die Zukunft bringt) und einen WLAN Accesspoint. 2 KNX Leitungen (Ansteuerung KNX Bus im Ring gelegt).

    Gruß

    Jens

    Hallo,

    ich sehe das wie ocean3012. Zudem habe ich mit der Jebao DC 6000 keine besonders gute Erfahrung machen können, was die Leistung angeht. Wenn die auch noch Steigungen über einen Meter überwinden muss, wird es bei deiner Konstruktion eng.


    Gruß


    Jens

    Zitat

    Also DIE Lösung scheint es nicht zu geben, es sei denn, man investiert in diese Membranpumpen, bei denen ich immer noch nicht weiß, nach welchen Modellen ich überhaupt schauen müsste. :frowning_face:

    @ Andreas

    Also Klaus hat doch eigentlich schon zwei gute Marken benannt. Iwaki und ProMinent. Ich persönlich kenne nur die ProMinent, ich glaube Iwaki ist noch eine Klasse besser. Ich habe bereits mit einer älteren ProMinent Gamma 4 gute Erfahrungen sammeln dürfen. Ich denke die Beta und Gamma Serie sind beide gut geeignet. In der Bucht gibt es immer wieder gute gebrauchte Prominent.

    Gruß
    Jens

    Ist ja mächtig was los hier. Also ich habe ich auch für die Alternative die Klaus benannt hat entschieden, weil ich den „Wasserwechsel“ und das „Auffüllen von Verdunstungswasser“ getrennt sehe. Eben genau wegen der Problematik der schwankenden Dichte. Bei diesem System wechselt man mit zwei Membrandosierpumpen das Wasser und mit der Nachfüllanlage füllt man auf. Das eine Membrandosierpumpe so schnell ausfällt halte ich für eher unwahrscheinlich. Bei mir auf der Arbeit (Großkonzern) arbeiten die Dinger auch und da laufen die 24/7 über Jahre hinweg.

    Zwei Nachteile bei diesem System, es ist teurer und verbraucht natürlich Strom.

    Aber jeder so, wie er es für richtig hält.

    Andreas
    Ich habe mir für zwei ProMinent Membranpump entschieden. Wenn du die günstig suchst, dann guck mal bei Ebay. Ansonsten kosten die neu natürlich Geld.

    Gruß

    Jens

    Zitat

    das Becken läuft ja auch gerade drei Monate

    Wenn das Becken erst drei Monate läuft, dann sehe ich Goldalgen als unkritisch. Ich hatte bei meinem aktuellen Becken am Anfang auch welche (Keramik???) und die sind nach 2 Wochen wieder verschwunden. Ich würde sich das Becken erst einmal stabilisieren lassen.

    Gruß

    Jens

    Naja, ich bin zwar ein Fan von schönen Schwämmen, aber das kann manchmal auch nach hinten los gehen. Wenn es ein Clathrina Clathrus ist, dann halt ein Auge drauf. Bei mir verbreitet der sich leider gerade im ganzen Becken. An einer Stelle hat er eine Höhle fast vollkommen ausgewachsen, dabei läßt er sich anscheinend auch nicht von den Höhlenbewohnern stören. Die haben bald nur kein Zuhause mehr. Also nicht gerade der ideale Bewuchs neben einer Koralle. Da sind mir meine Aplysilla rosea lieber. Wachsen nicht so schnell und sehen traumhaft aus.

    Gruß

    Jens

    Hallo.

    Ich bin da auch eher bei hajo. Denkt bitte an die Anfänger. Viele haben nunmal an Anfang garnicht die Lust sich durch seitenlange Texte zu wühlen. Auch wenn es sicher besser wäre. Eine kleine Grafik hilft da schnell und effiktiv fürs erste. Ich bin zwar jetzt auch schon seit einigen Jahren dabei, würde aber so etwas nutzen. Ich gucke ja auch immer wieder mal ins MeWa Lexikon.

    Und ja, bei mir greift auch gerade eine eine Xenia elongata eine Hydnophora an, nachdem sie schon 15 Krusten überwachsen und verdrängt hat. Das hätte ich natürlich auch nicht gedacht. Mal sehen wie das ausgeht.

    Gruß

    Jens

    Hallo Ameo,


    na dann will ich mal hier mal meinen Senf dazugeben, da ich ja sozusagen - mit ca. 1200qm Kellerfläche - Profi bin, da ich meine Wohnung auf einem alten Hochbunker errichtet habe. Außerdem baue ich auch gerade mein neues Aquariumzimmer aus und das befindet sich natürlich auch im „Keller“. Nach der Durchsprache mit meinem Architekten kann ich Reinhard nur Recht geben. Drei Dinge sind wichtig. Erstens ein passende Dämmung (ich setzte hier auf PUR), eine Heizquelle (Heizung hast du ja schon) und drittens ist eine vernünftige Raumluftanlage. Wenn ich so viel Geld in ein Meerwasseraquarium investiere, dann sollte ein bisschen Dämmung eigentlich nicht das Problem sein.

    Wenn du noch Fragen hast, dann Frag einfach. Eine gute Planung kann später viel Arbeit und Stress vermeiden.

    Gruß
    Jens

    Ich finde das Ding auch nicht prickelnd - Alu hin oder her. Warum soll ich mir denn schon wieder ein weiteres Gerät ins Becken bauen? Wie sieht dass denn aus? Ich jedenfalls möchte keine sichtbare Technik in meinem Becken haben, wenn ich dafür schon einen deutlich 5-stelligen Betrag ausgebe. Keine Heizer, keine Pumpen und auch keine Lampen.

    Naja, wenn es an der Wasseroberfläche treibt, dann gibt es sicher viele Becken, bei denen man sie vom aufbau her nicht sehen kann (so wie meins. :grinning_squinting_face: ). Ich wollte mir das Ding ja auch nicht kaufen, fand nur die Idee einfach mal anders. Sicher gibt es auch Nachteile, aber warum soll eine Firma nicht mal was Neues probieren. Wassergekühlte LEDs sind mir zumindest schon einmal ganz sympatisch. Vielleicht kommt da ja bald eine noch bessere Umsetzung von einer anderen Firma.

    Gruß Jens

    Hallo Markus,

    es ist ja immer die Frage für welche Gegebenheiten. Ich habe mein neues Becken im Keller (Aquariumzimmer) stehen. Da gibt es kein "Hitzeproblem". Und eigentlich hatte ich auch bei meinem Becken im Wohnzimmer noch nie ein Problem mit der Temperatur im Sommer. Aber neue und effizientere Techniken finde ich immer spannend.
    Die Maße hätten mich auch interessiert. Hab aber einfach mal AquaLight angeschrieben. Die Lampe ist gerade erst raus. Mal sehen, wie sich die Lampe im Einsatz macht.

    Gruß
    Jens

    Becken mit Ringströmung im Boden gibt es einige, allerdings haben die alle einen geschäumten Bodengrund und man sieht nichts mehr. Ich weiß nicht, wie viel Zeit Du noch hast. Ich plane in meiner Wohnung ein paar neue Meerwasserbecken und in eins soll auch eine Bodenringströmung realisiert werden, weil es ein ganz spezielles Kaltwasserbecken für australische Fetzenfische werden soll, die keine direkte, starke Strömung mögen.... Den Aufbau kann ich ja hier im Herstellerbord dokumentieren....

    Da ich ja gerade auch zwei Becken plane, habe ich noch Zeit. Mein neues Hauptbecken ist mir nämlich wichtiger, auch wenn meine Frau das anders sieht.
    Und Klaus, mich interessiert alles was du in Sachen "Strömung" so machst. :winking_face: Also ja, bitte berichte von deinem Projekt.

    Gruß

    Jens

    Jens