Beiträge von SeepferdchenDr

    Hallo,

    kann es sein, dass zu viel frisches Salzwasser dazu kam. Dies ist nämlich sehr aggressiv und kann schon einmal die Schleimhaut zersetzen.

    Du musst bei dieser Störung der Biologie möglicherweise auch noch mit einem Nitritsturz rechnen.

    Also die beiden nächsten Wochen möglichst wenig füttern.

    Viele Grüße und viel Glück
    Elena

    Zitat

    Original von markus82
    Hallo,

    Ich habe ein noch leeres Aquarium mit den maßen 150*80*80 als Raumteiler. in der Mitte Des Aquariums kommen dann 3 säulen von korallenwelt rein... eine übergroße und zwei "normale" als schäumer haben ich ein DOC Skimmer 9015 und dazu ein oberflächenabzug. als beleuchtung habe ich zwei mal 250 watt hqi werde mir aber noch ein blauen balken für morgens und abens zulegen.
    Meine Frage an euch wäre nun ob ein solchen Aquarium für Seepferdchen überdimensioniert wäre. ich lese immer von seepferdchenaquarium um die 150 liter und ob ich mit der technik so hinkomme.

    lg markus


    Hallo,

    ich finde es immer noch schade, dass über "das Seepferdchen" diskutiert wird und allgemeine Beckengrößen empfohlen werden. Seepferdchen gibt es nun einmal von 1,5 cm bis 30 cm - jeweils ausgewachsen!
    Ihr diskutiert doch auch bei Kaisern und Zwergkaisern nicht über die gleiche Beckengröße!

    Also für große Arten ist das einfach ein Traumbecken, wenn sie einen festen Futterplatz bekommen und alle Pumpen gesichert sind. Seepferdchen sehen nämlich nicht sehr weit und sind darauf angewiesen, dass sie viel geeignetes Futter abbekommen.

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat

    Original von Nightwish1174
    Hallo liebe Gemeinde:-),

    heute morgen hat mein seepferdmann seinen jungen entlassen und normalerweise kann er dreimal durchatmen dann leg sie ihm schon die neuen eier in den beutel;-).

    heute war es das erstemal nicht so....aber dafür sieht es bei ihr aus als hätte sie ne art legenot.es schaut auch aus als würden ein paar eier schon rausschauen. mach mir jetzt natürlich sorgen da eine legenot bei hühner zum tot führt!

    irgendeiner von euch was ähnliches erlebt oder gehört? und vielleicht nen tip oder rat für mich!?

    liebe grüße chris


    Hallo, bei mir kommt so etwas gelegentlich auch vor. Die Weibchen stehen bei guter Ernährung sozusagen schon unter Druck, die Eier loszuwerden. Das hat aber absolut nichts mit Legenot zu tun, genau im Gegenteil. Sollte das Weibchen die Eier nicht mehr halten können, dann kann es sein, dass es sie über Nacht oder vor der nächsten Paarung einfach auf den Aquarienboden verliert.

    Der einzige Nachteil ist dann, dass bei der nächsten Geburt weniger Junge zur Welt kommen. Dafür kann sich das Männchen wieder etwas erholen. Also wie alle Dinge auf der Welt: Alles hat seine Vorteile und seine Nachteile.

    Viele Grüße
    Elena


    Hallo,

    wenn ich diesen Besatz bei einem Becken 80/40/40 ohne Abschäumer und Filterbecken sehe - ich hoffe, ich habe das richtig gelesen - dann kann ich nur sagen:

    Die Seepferdchen waren zu viel und haben aufgrund der vielen Bodenbewohner, die ihnen keinen echten Lebensraum lassen, einfach so viel Stress, dass diese Gasblasenkrankheit ausgebrochen ist. Die Erreger haben vermutlich viele Seepferdchen und andere Fische an sich, aber ohne den Stress sind die natürlichen Widerstandskräfte ausreichend.

    Wenn sie dann noch aus einer Zucht kommen, wo sie nie andere Fische kennen gelernt haben, ist der Dichte-Stress bei so viel Tieren (nicht das Salz gemeint) zu groß. Hierfür spricht auch ganz klar das geschilderte Verhalten. Denn gesunde, stressfreie Seepferdchen bewegen sich neugierig durch das ganze Becken. Vielleicht dauert dies zwei Tage, aber dann sicher.

    Hast Du schon einmal Deinen Bekannten gefragt, woher die Seepferdchen stammen? Nachzucht - Wildfang? Wie lange eingewöhnt? Waren die Seepferdchen-Weibchen recht mager?

    Mit dem Schweben an der Wasseroberfläche gibt es noch eine weitere Möglichkeit:
    Wenn die Gasblasen nur in der Bauchtasche der Männchen ist, dann können diese vorsichtig durch die natürliche Öffnung entweichen, wenn mit einem sehr dünnen, abgerundeten Gegenstand die Bauchtasche geöffnet wird. Bitte mögliche Verletzungsgefahr beachten und auf keinen Fall fest auf die Bauchtasche drücken. Das entweichende Waseer - Luft unbedingt weg schütten!
    Solche Tiere haben dann eine reelle Überlebenschance.

    Die Wasserwerte an sich sind o.k.

    Viele Grüße Elena

    Hallo,

    für mich klingt das nach einem ganz normalen Nitritsturz, der nach jedem Umsetzen eines Beckens mehr oder weniger kommt.
    Nach dem Nitritsturz fängt sich das Becken wieder und dann kann es mit Tieren besetzt werden.

    Die Steine waren hier überhaupt nicht schuld. Die Steine sind insofern nur belastet, weil die restlichen Bakterien etc. nun auch noch abgestorben sind.

    Meines Erachtens kann man sie so gut wie möglich abwaschen und Stück für Stück in ausreichend Abstand in das Becken integrieren. Dann kommt etwas Nitrat von alleine. Der Abschäumer sollte jedoch in Betrieb sein.


    Eisen als Ersatz für Nitrat? Das hat doch gar keinen gemeinsamen Nenner.

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat

    Original von Sumidu
    achja diese kleinen weissen kügelchen habe ich auch.. wachsen bevorzugt in irgendwelchen "felsspalten" und auf dem schneckengehäuse eines meiner einsiedler, wo sie quasi wie angegossen hineinpassen...
    ich hab den verdacht, dass es irgendwelche muscheln sind, da ich heute eine größere version davon gesehen habe, die aussieht wie eine muschel. aber wissen tu ich das nicht.
    sonst noch jemand eine idee?


    Könnte es sich um Seepocken handeln?

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo Jan,

    die Blaustreifen-Seenadeln sind bei genügend Kleinfutter bzw. Kleingetier eine sehr gute Idee.
    Diese Seenadel-Art bleibt relativ klein und ist verhältnismäßig pflegeleicht.
    Meine fressen auch Frostmysis sehr begeistert. Bitte nur ein Pärchen einsetzen. Bei diesen Seenadeln sind die Geschlechter gut zu unterscheiden aufgrund des "Dornes" auf der Schnauze der Männchen. Zwei Männchen in einem solchen Becken würde wahrscheinlich zum Tod zumindest eines Tieres führen.


    @ jailwarrior

    Ich halte meine A. ocellaris auch ohne Anemone. Vermutlich sind dies Nachzuchten, da sämtliche Versuche mit mehreren Anemonen scheiterten. Keine wurde auch nur eines Blickes gewürdigt auch keine Weichkoralle. Dafür laichen die Anemonenfische regelmäßig oben auf der Strömungspumpe ab. Ich habe sie nun etwa vier Jahre und sie fühlen sich offensichtlich sehr wohl.

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo,

    ich glaube, dieses Thema ist schon oft diskutiert worden. Es gibt sogar Verfechter, die nicht einmal in ein 400-Liter-Becken eine Anemone einsetzen würden.
    Ich würde schon allein aufgrund der Konzentration des Nesselgiftes die Finger davon lassen, eine Anemone in einem kleinen Becken zu halten. Und das schon gar nicht als Anfänger. Ich selbst habe diesen Fehler vor vielen Jahren in einem 112-Liter-Becken gemacht und musste noch einmal alles von vorne anfangen, da die Anemone das gesamte Becken vergiftet hatte als sie abstarb.

    Vielleicht liest Du einige alte Beiträge in diesem Forum durch. Da wirst Du bestimmt fündig.

    Viele Grüße
    Elena

    Hi Wolf,

    wenn ich Deine Daten richtig interpretiere, ist eine Pumpe nachts ausgeschaltet.
    Allein dies führt schon zu weniger Sauerstoff.
    Wenn dann noch viele Caulerpa drin ist - diese kann sich ja in den Monaten ordentlich vermehrt haben - dann verbrauchen diese auch noch gewaltig Sauerstoff in der Nacht.
    Das kann sehr wohl dazu führen, dass die Seenadeln einfach nachts erstickt sind.
    Dann sind Deine anderen Tiere bei gleich bleibenden Bedingungen in akuter Gefahr.

    Ich gebe Perter Schmiedel recht, dass ein fehlender Abschäumer zusätzlich zur Anreicherung von Gift führen kann. Auch zum oben genannten Sauerstoffmangel, da ein Abschäumer dem Becken auch indirekt Sauerstoff zuführt.

    Viele Grüße und viel Erfolg
    Elena

    Hallo Benjamin,

    ich halte Tridacna und Seepferdchen für ausgeschlossen.
    Seepferdchen berühren mit ihrem Schwanz fast alles. Dann dürfte eine Tridacna zugehen und nicht mehr aufmachen.

    Hallo Sabine,

    wirklich ein wunderschönes Becken. Da bekomme ich gleich Lust, so etwas zu realisieren.
    Leider traue ich mich im Moment nicht, solche Tiere in meine Zucht zu integrieren.
    Ich bin nämlich froh, dass meine Becken frei von Borstenwürmern sind :thup (Ausnahme eine kleine Sorte, die gerade einmal 1,5 cm ausgewachsen ist und am liebsten die Scheiben abgrast.

    Viele liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    Elena

    Hallo,

    falls Du einmal über Vibrio vulnificus googlest, dann wird Dir wahrscheinlich klar, das Vibrio überall in den Aquarien ist.
    Ich hatte durch neue Fische Pünktchen, die dann auf alle Fische innerhalb weniger Tage übergegriffen haben. Bis auf wenige Fische, die überhaupt keine Anzeichen zeigten, starben alle anderen innerhalb von vier Tagen mit ähnlichen Symptomen.

    Die tierärztliche Untersuchung eines sterbenden Tieres:
    Cryptocarion irritans in Massen Dafür sprechen auch die trüben Augen, der Hautbelag ....
    Nematoden und Flagelaten im Darm hierdurch die Grundschwächung durch zu wenig Aufnahme von Vitaminen
    und ebenfalls hochgradig Vibrio hier die offenen Hautstellen

    Ich muss zugeben, dass ich durch die Neubesetzung einen zu hohen Beckenbesatz hatte.

    Im Gegensatz zu Freunden, die das gleiche Problem mit vielen verschiedenen Medikamenten, Quarantäne etc. zu lösen versuchten, überlebten bei mir Tiere.

    Ich habe nur die große Menge Cryptocarion medikamentös mit einem schwachen, auch für niedere Tiere verträglichen Medikament im Hauptbecken behandelt, den Rest schafften die Tiere dann selbst und erfreuen sich heute bester Gesundheit in einem weniger besetzten Becken. Alle weiteren Faktoren blieben bis auf mehr Vitamingabe gleich, so dass wenigstens hier kein erneuter Stress auftrat.

    Inzwischen sind wieder - nach etwa vier Monaten Wartezeit - einzelne Fische eingezogen, die offensichtlich die ersten Tage extrem oft die Putzerstationen aufsuchen, sich scheuern. Daher liegt die Vermutung nahe, dass immer noch viele Parasiten vorhandenen sind. Jetzt nach einem Monat sind die Neuzugänge auch absolut parasitenfrei, d.h. ihr Immunsystem ist stark genug. Sie wachsen und freuen sich bester Gesundheit.

    Bei den Freunden war der Zusatz-Stress durch die vielen Aktionen komplett tödlich, da dies auch zu weiterem Kraftverlust der schon gesundheitlich angegriffenen Tiere führte. Also bitte zu viele Aktionen nachlassen.

    So, nun auch ein frohes Fest.
    Elena

    Hallo Inken,

    das sollte nicht so rüber kommen, dass grundsätzlich eine 10-fache Strömung zu viel ist.

    Bei einem 50-Liter-Becken kann eine 500-Liter-Pumpe machbar sein, aber Pumpen mit mehreren 1000 Litern pro Stunde sind für die meisten Seepferdchen zu viel.

    Allerdings gibt es auch Pumpen mit mehreren 1000 Liter Umwälzung, die nicht einmal einen Meter Druck aufbauen. Diese habe ich hier auch nicht gemeint. Da gibt es genug strömungsfreie Bereiche.

    So wollte ich die Ausführungen verstanden haben.

    Viele Grüße und ein frohes Fest.

    Elena

    Hallo Kathrin,

    danke für Deine ausführliche Antwort. Deine Seepferdchen schauen richtig gut aus und auch gut genährt. Gratuliere. Weiter so!

    Ich interpretiere deine Erfahrungen so, dass die Seepferdchen bei der vielen Strömung gar keine reelle Chance hatten, im Becken herum zu schwimmen. Sie mussten sich damals in einer Ecke mit wenig Strömung festklammern.

    Dann hast Du ihnen durch Reduzierung der Strömung ein artgerechtes Leben ermöglicht und sie danken es Dir durch Gesundheit und Wohlbefinden.

    Siehst Du das auch so?


    Viele Grüße und frohe Weihnachten
    Elena

    Hallo Inken,

    auch wenn ich lange nicht mehr im Forum war:
    Das würde mich doch sehr interessieren,wie es zu der Verknüpfung wenig Strömung - Gasblasenkrankheit kommt.

    Ich habe erstaunlicherweise die Erfahrung gemacht, dass in drei Ländern (Europa) gleichzeitig Seepferdchen erkrankten. Diese Seepferdchen und ihr Beckenwasser waren noch nie zusammen gekommen und hatten auch verschiedene Krankheiten, verschiedene Wasserparameter, verschiedene Strömung, aber alle erkrankten innerhalb einer Woche.

    Dennoch interessiert mich die Strömungstheorie.

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo,

    mein Acanthurus japonicus hatte diese Symptome auch. Er war nach Einsatz in mein Becken Ende letzten Jahres über und über mit diesen Plagegeistern übersäht. Als er sich endlich entschloss, zu den Putzergarnelen zu gehen, haben ihn diese zumindest optisch komplett befreit. Gestern habe ich wieder einige dieser Parasiten an ihm entdeckt. Es war kein einziger Fischzugang im ganzen Jahr. Auch alle anderen Fische sind frei davon, außer einem einzigen Parasit am Gramma loretto vor ein paar Wochen.

    Also bei mir hat der neue Ausbruch überhaupt nichts mit einem Neuzugang zu tun. Allerdings gehe ich davon aus, dass sich der Befall genauso wieder regelt.

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo,

    ich hatte einen gelben Doktor Zebrasoma flavescens zu einem Pinzettfisch dazu gesetzt. Es ging alles harmonisch zu.
    Nach einem halben Jahr wurde der Pinzettfisch für etwa vier Wochen in ein anderes Becken gesetzt. Bei seiner Rückkehr wurde er vom gelben Doktor so stark angegriffen, dass er nur noch die obere Ecke als Zuflucht hatte. Diese Angriffe dauerten über einen Tag.
    Zum Glück konnte ich den inzwischen auch verletzten Pinzettfisch mit dem Netz heraus fangen. Vorherige Fangversuche, um den Doktor herauszunehmen, scheiterten.
    Der Pinzettfisch bekam so eine neue Heimat bei einem befreundeten Aquarianer. Dort war er nach kurzer Pflege topfit und erfreut sich seines Lebens.

    Gruß
    Elena

    Hallo Christoph,

    also ich bin der Ansicht, dass Strömung bei Seepferdchen in Ordnung ist.
    Eine 10-fache Beckenumwälzung halte ich für Seepferdchen zu stark. Dies ist die Angabe für (Stein)korallen-Becken.
    Seepferdchen haben keine Chance, gegen eine Strömung von 5.000 Liter/Stunde anzukommen, denn sie haben keine Schwanzflosse. Also bitte darauf aufpassen, dass sie nicht gegen die Wand gedrückt werden oder sich nur noch verkrampft an einem Stein festhalten.

    Ansonsten viel Erfolg mit den Seepferdchen. Es sind wundervolle Tiere.

    Gruß
    Elena

    Tja, diese Meinung teile ich auch, dass Nachzuchten gefördert werden sollten.
    Dennoch muss ich immer wieder feststellen, dass im Laden zu den zum Teil wesentlich billigeren Wildfängen gegriffen wird und die Nachzuchten aufgrund ihres vermeintlich teuren Preises zum Ladenhüter werden.

    Und das, obwohl bei den erwachsenen Wildfängen nicht einmal das Alter bekannt ist - möglicherweise schon nahe am natürlichen Lebenende?

    Vielleicht können hier die Käufer etwas bewegen, denn im Bio-Bereich haben die Käufer inzwischen ja schon etwas erreichen können.

    Vielleicht teilt ihr ja meine Meinung und es kommt Bewegung in die Nachzuchtszene.
    Gruß Elena