Beiträge von Fischsuppe

    Moin,

    mein C.strigosus ist viel lieber hinter anderen Fischen hergeschwommen und hat dann deren Fäkalien gefressen...vieleicht nur ein Einzelfall?!?
    ...und mein Hawaiidoc bekommt bereits seit 3 Monaten keine Algen und kein Grünfutter und lebt mit den Überresten im Becken sehr gut und gesund. Vorher hatte er häufig Probleme mit großen roten Flecken. Höhere Algen sind bei mir nicht existent! Gefüttert werden nur die Raubfische!

    Moin,

    ich weiß, dass ich wohl am unteren Limit bin...Hobbyaufgabe ist leicht gesagt, wenn im Tümpel nur Fische rumschwimmen die keiner mehr haben wollte....

    Meine Idee war eben, dass Algen möglicherweise noch weniger Licht benötigen als sämtliche Weichkorallen...daher meine Frage, wie wenig Licht algen benötigen...und gut aussehen tun Algenbecken schon. Die Weichkorallen sind nur im Becken, weil sie die Wasserwerte besser anzeigen als irgendein Test....

    Geräte laufen bei mir nicht im Standby....

    Hallo,

    nun ja, hier mal mehr zu meinem Becken:

    210x80x70, 2x150 Watt HQI (AquaLight Giga), 2x Tunze 6080, 1x Tunze 6060, 1x Wavemaker....

    Den Wavemaker werde ich wohl herausnehmen....bringt m.E. im Zusammenhang mit dem Stromverbrauch zu wenig.

    Lichtmäßig liege ich schon bei 0,25 Watt/Liter und anspruchslose Weichkorallen wachsen auch dort...vieleicht sollte ich mal den tatsächlichen Verbrauchswert der Lampen mit den EVG messen?!?

    Wer braucht denn mehr Licht? Algen oder Korallen?

    Moin,

    ich möchte mein Becken verändern um die Stromkosten zu senken. Die Idee ist, die Beleuchtung zu reduzieren und auf Korallen zu verzichten. Davon habe ich in meinem Fischbecken sowieso nicht die passenden Nitrat- und Phophatwerte.

    Im Netz finden sich einige Beispiele für AQ, die nur mit Algen besetzt sind. Letztendlich läuft es auf ein großes Algenrefugium hinaus bzw. auf die Veränderung des Becken zu einem großen Algenfilter...

    Hoffentlich habe ich mich da verständlich ausgedrückt. Wieviel Licht brauche ich als Mindestanforderung bei Verzicht auf Korallen?

    Beckenmaße 210x80x70

    Moin Martin,

    die Carapaxlänge läßt sich gut an der alten Haut messen...wobei er innerhalb von zwei Tagen nach der Häutung, wenn die neue Haut noch dehnfähig und nicht ausgehärtet ist, wie ein Hefeklos aufgeht.
    Das Wachstum setzt also erst nach dem ablegen der Haut ein.
    ...und die alte Haut hatte schon eine Carapaxlänge von 6 cm... :winking_face_with_tongue:

    Mein Samson verläßt ab und an auch mal fast seine Hütte...wenn er irgendwo feststeckt und trotzdem den leckeren Brocken Futter haben möchte. Ich kenne keinen anderen Einsiedler, der so furchtlos ist. Ein Bekannter hatte sogar einen Dardanus, der ohne Hütte aus dem Becken geflüchtet ist...

    Moin Martin,

    Helmut wächst aber langsam.... Mein Samson folgt ihm Größenmäßig und ist mitlerweile fast genauso groß (Mai/Juni mit 2,5 cm Carapax) wie Helmut. Wahrscheinlich fütter ich einfach zu viel....Samson hat jetzt eine Carapaxlänge von 7cm....

    ....verbuddelt/versteckt Helmut auch seine abgelegte Haut?

    Moin,

    da habe ich mir bisher überhaupt keine Gedanken gemacht....und meinen Fischen schadet es zumindest seit fast zwei Jahren auch nicht...und in meine Bratpfanne kommen die auch nicht....
    Sehe zumindest bei meinen sehr robusten "Müllschluckern" nicht das Problem....
    Selbst wenn sich dadurch die Lebenserwartung verkürzen sollte...in der Natur wäre der Druck der Fressfeinde viel höher und die durchschnittliche Lebenserwartung haben meine Fische (selbst im AQ) schon hinter sich! Ich bin doch bei meinem Viehzeug nicht strenger als bei mir!

    Hallo Christoph,

    fütter seit längerem die Meeresfrüchtemischung "Premium" aus dem Rewe. Nur brauch ich nix pürrieren...Meine Fischlis würden denken ich nehme sie auf den Arm...die hauen so eine Großpackung 1,5 Kg (gemischt mit Schrimps) maximal in einen Monat weg :winking_face_with_tongue:
    Ach so, zzgl. von drei bis fünf großen Stinten am Tag... :O

    Was für ein Kleinkram :grinning_squinting_face:
    ...dafür wachsen Deine Korallen aber besser :thup

    Hallo miteinander,

    Zitat

    Original von Jannes Freiberg


    Liegt doch gar nicht so falsch, diese Fehleinschätzung. Es gibt zwar hunderte bis tausende, die dieses Hobby ernsthaft betreiben in Deutschland, aber seit es die Echsen in jedem Baumarkt gibt, ist der Prozentsatz der geltungssüchtigen Spinner doch deutlich höher als der der ernsthaften Tierhalter. Insbesondere das systematische Sammeln von Tieren ist da ja echt in Mode, gerade bei Kornnattern, Hornfröschen usw. braucht man ja nicht nur ein Tier, sondern am besten von jeder neuen Farbform mindestens eins. Und bei Spinnen sammelt man eben die Arten, 20-50 Spinnen ist ja nichts.

    Da führen die ernsthaften Tierhalter genau die gleiche Diskussion wie wir hier!

    Zitat

    Original von Jannes Freiberg
    ...aber mir wäre es ganz lieb, wenn manche einfach mal darüber nachdenken würden, was sie so tun und sich ggf. auch mal das eine oder andere Tier verkneifen bzw. es erstmal ihren vorhandenen Tieren angenehmer machen, denn das ist oftmals durchaus möglich- wenn man denn nur wollte.

    ...ich dachte, das wäre schon mal der Konsens dieses Threads...anders habe ich Hans-Werner auch nicht verstanden. Nur das er die Frage aufwirft, wie man die Mindest- oder Idealanforderungen formulieren will?
    ....oder liege ich jetzt völlig daneben?

    Die Mindest- oder Idealanforderungen hängen nicht nur von der Größe sondern auch von der Gestaltung des zur Verfügung gestellten Lebensraumes ab.

    Moin Robert,

    ich kann Dir nur etwas zu 2. sagen:

    wir haben einen Salarias guttatus und einen Ecsenius stigmatura zusammen im Becken. Das läuft problemlos...
    Irgendwer im Forum hat sogar zwei Stigmatura zusammen in einem Becken.

    Der kleine Ecsenius ist ein ganz netter, ohne Aggressivität.

    Hallo Hans-Werner,

    Deine Ausführungen in dieser Sache sind hier sicher die sinnvollsten.

    Mein Statement zum Egoismus bezieht sich eher darauf, dass es Tierbesitzer gibt, die die artgerechte Haltung ihrer Zöglinge in den Vordergrund stellen und das dann als Grund oder Rechtfertigung für die Haltung anführen....oder mit dem Tierschutzgedanken.

    Ich glaube, dass wir gar nicht so weit auseinenderliegen... Du kannst es nur besser beschreiben!

    Moin,

    Jannes, bei den Standorttreuen kleinbleibenden Fischen gebe ich Dir in gewisser Weise recht. Mir fällt nur immer bei der Fütterung auf, dass es zumindest im AQ keine wirklich artgerechte Haltung geben kann. Dafür müßten die Menschen eigentlich verschwinden und ein AQ absolut selbstständig laufen...mir fällt dazu nur der Biotopgedanke ein.

    Spätestens wenn sich das gehaltenen Tier an Futterzeiten orientiert, ist es rum mit artgerecht. Viele Clownies sitzen z.B. nicht in Anemonen, weil (möglicherweise) der Fressfeind fehlt...

    Eine wirkliche artgerechte Haltung setzt m.E. die tatsächliche Nachbildung eines Riffes voraus mit allen, auch den unbekannten Faktoren, doch die sind eben unbekannt!

    Jeder der Tiere hält, tut dies meiner Meinung nach aus sehr egoistischen Gründen...Interesse an Fischen ist ebenfalls so ein Motiv...oder auch der Forscherdrang, der uns treibt, neues zu entdecken...

    Ich bin aber auch sehr wohl der Meinung, dass es den gehaltenen Tieren möglichst gut gehen sollte und kann mich nicht mit kleinen Becken anfreunden. Es sollte nur jedem bewußt sein, dass man für die gehaltenen Tiere Verantwortung hat. Dies ist nicht nur auf AQ beschränkt.

    Ich habe schon viele versch. Tierarten gehalten und bin wegen meines Aufwandes für die Tiere belächelt worden...selbst wenn ich täglich 1,5 Std. mit dem Hund rausgehe, obwohl er doch fast 1000 qm Grundstück hat....
    Jeder Tierbesitzer muß die Tierhaltung mit seinen moralischen Grundsätzen vertreten können...und die Moral ist diesbezgl. gesellschaftsabhängig.

    Letztendlich ist jede Tierhaltung egoistisch und nur zu dem Zweck, die eigenen Eitelkeit zu stärken.

    ...und es sollte diskutiert und aufgeklärt werden. Das aber freundlich wertschätzend.

    Hallo Michael,

    hatte einen in 500 Liter....war viel zu klein. Er war ein ganz netter und ist jedem Streit mit meinem Hawaii-Killer aus dem Weg gegangen. Wurde als einzige Nachbesetzung geduldet. Als er anfing zu hospitalisieren, war zum Glück das 1200 Liter-Becken fertig.
    Habe ihn leider bei einer Infektion verloren...

    Beckengröße sollte m.E. 1000 Liter nicht unterschreiten. Er schwimmt sehr viel, auch wenn er klein bleibt!

    Hallo Thomas,

    Abschäumer sollte immer laufen...und irgendwie habe ich das Gefühl, Du hast oben nicht richtig gelesen...so unterschiedlich waren Salvelinus und Michael nicht...! :confused_face:

    Ich fürchte, so kommst Du nicht weiter...

    Du kannst mit Costapur das Frostfutter auftauen...oder wie ich es getan habe, direkt in die zu verfütternden Stinte spritzen....fällt bei Dir wohl flach...
    Steht aber auch in dem von mir anfangs verlinkten Artikel....

    Die UV-C solltest Du sehr schnell erneuern...

    Hallo Thomas,

    habe beiden PN und E-Mail gesendet....

    Ich hoffe besonders, dass Michael hier wieder wie Phönix aus der Asche auftaucht....

    Auf korallenriff.de gibt es auch einen Artikel von Michael und seine E-Mail

    Artikel

    Den Stonies wird das langsame Absenken auf 1.019 (bei 25 °C) nicht so viel ausmachen...Du siehst ja wenn es ihnen schlechter geht....dann behälst Du die Dichte einfach bei.

    P.S.: Ich drücke Dir die Daumen!

    Moin,

    nicht falsch verstehen, ich halte keine empfindlichen Steinkorallen....außer im 70er Würfel....und da reichen 150 Watt bei ca. 240 Liter

    ...und mbb hat auch keine 1 Watt/Liter über seinem Becken leuchten...

    Hallo Thomas,

    ich habe das Ektozon in den ersten drei Tagen voll dosiert....danach drei Tage mit der halben Dosis...und danach nach einer Woche nochmals die volle Dosis (1 Teelöffel auf 30 Liter Beckenwasser)

    Das Licht sollte man reduzieren, weil die Schwärmer im Becken wohl auch Licht benötigen. Die Dichte solltest Du dabei sogar auf 1.018 oder 1.019 absenken und 4-5 Wochen so lassen.

    UVC im Dauerbetrieb mit vorgegebener maximaler Durchflußrate!

    Du wirst anschliessend durch das Ektozon einen hohen Phophatwert messen...z.T. steigt er tatsächlich, z.T. handelt es sich um einen Messfehler...Aber Phosphat sollte Dir derzeit ersteinmal wurscht sein.

    Du solltest mal direkt mit Salvelinus oder besser noch mit Michael Kuhn (kann Dir auch die E-Mail geben) in Kontakt treten....

    AquaSafe (von Tetra, nicht nur fürs Süßwasser) hilft den Schleimhäuten der Fische! ...aber dann mußt Du eine nachtschicht einlegen, weil der Abschäumer ständig überläuft....aber es hilft.

    Hallo Max,

    hatte bei mir im kleinen 500 Liter Becken ausgereicht, aber die einzigen Stonies bei mir waren Tubastrea...die wollten gar nicht so viel...und in unserem 70er Würfel reicht es für SPS und LPS...
    Da sind Montis, Acropora, Pavona, Tubis, Gorgonie, Euphyllias, Annemonen, Blasenkorallen Ricordeas etc. drin...
    Die wachsen und gedeihen unter einem 150 Watt Strahler von Giesemann.

    Über meiner 210x80x60 sind auch nur zwei 150 Watt-Strahler...aber da ist derzeit nur Weiches drin. Werde demnächst aber mal unsere Ableger (LPS) ausprobieren.

    Moin,

    ich habe auch versucht einen Scopas nachzusetzen...und habe diesen versuch abgebrochen...Mein Hawaii hat ihn bisher (noch) nicht töten können, aber die Jagd nahm einfach kein Ende. Der Scopas war auch einfacher raus zu fangen. der Hawaii kennt mittlerweile den Spiegel...

    Ich überlege jetzt, mehrere Doktoren gleichzeitig einzusetzen....das geht bei meinen 1200 Litern zum Glück. da kann er sich schliesslich nicht um alle "kümmern" :angry_face:

    Eine frühere vergesellschaftung mit einem C. strigosus ging völlig problemlos...und da waren es (nur) 500 Liter

    Hallo Christian,

    ich war vor ca. 6 Monaten extra bei Michael in Ritterhude. Eben wegen Wodka und weil ich den (im positiven Sinn!!) durchgeknallten MM und Jörg Kokott mal persönlich kenne lernen wollte...Michael hat mir empfohlen bei meinem Becken (1200 Liter) mit 20 ml Wodka zu beginnen und wöchentlich um 5 ml zu erhöhen....

    Ich dosiere in meinem Fischbecken derzeit täglich 40 mg Wodka...war auch schon deutlich mehr :grinning_squinting_face:

    In unserem kleinen 250 Litern stehen viele Tubis und Gorgonien. Wir haben da aber auch Anemonen, LPS und SPS drin und der Nitratwert liegt zwischen 10 und 20 mg/l. PO4 liegt so zwischen 05 und 1,0 mg/l. Das Becken hat sogar einen Umzug mitmachen müssen und steht jetzt 18 Monate mit wenigen Problemen und alles wächst gut. Durch Faulheit meiner Freundin und vernachlässigter Wasserwechsel hatten wir 1 Woch ganz extrem Cyanos... Da sank aber auch der Nitratwert wg. eines entnommen Fisches sehr schnell und Phophat blieb stehen. Regelmäßiger Wasserwechsel, anderes Salz, eine Baggergrundel und viel füttern brachten den Nitratwert wieder hoch und alles war ganz schnell wie vorher!

    Wenn das Verhältnis zwische Phosphat und Nitrat stimmt, stören solche Werte nicht...wenn aber ein Wert durch die Wodkamethode zu schnell sinkt, kann (muß nicht!) es zu Problemen kommen.

    Selbst Armin Glaser schreibt hier immer wieder: "lieber ein gut laufendes Becken mit schlechten Werten als ein schlecht laufendes Becken mit guten Werten".

    Probier doch einfach mal ein paar LPS aus, die helfen auch Nitrat und Phosphat abzubauen....

    Wobei ich die Wodkamethode für absolut genial finde! Eine gute Technik (AS, UV, Ozon) vorrausgesetzt.

    Hallo Christian,

    ich setze jetzt mal voraus, das Dein Nitratwert bei 20 mg/l ist und Du deshalb mit Wodka angefangen hast.

    Die Bestimmung der Tiere wird ohne Foto nicht möglich sein....selbst ein schlechtes Bild ist besser als gar keins :thup

    Wie sind den Deine anderen Wasserwerte, insbesondere Phosphat? Dieser Wert ist ebenfalls bei Wodkadosierung wichtig zu beobachten. Desweiteren kann ich nur empfehlen eine UV-C-Anlage mitlaufen zu lassen. Der Kohlenstoff kann zur Vermehrung unerwünschter Bakterien führen, die jedoch meist als Schwärmer leben und daher über UV sicher abgetötet werden. Ich hatte anfangs Probleme mit einer Mischinfektion bei meinem Fischbesatz...muß nicht vom Wodka kommen, kann sein das es nur ein blöder Zufall war.

    Insgesamt finde ich einen Nitratwert von 20 mg/l nicht so besorgniserregend, dass ich Wodka dosieren würde...wenn man diesen Wert mit wöchentlichen Wasserwechseln auf diesem Niveau halten kann...würde ich eher versuchen den Wert über andere Maßnahme abzusenken (insbesondere einige KG LS mehr...).

    Moin,

    wie gesagt, nehme ich auch Leitungswasser. Wenn ich das aber noch mit Wasseraufbereiter behandeln müßte, würde ich auch auf Osmose mit Vollentsalzer umsteigen...denn die Wasseraufbereiter gehen auch ins Geld.
    Ist letztendlich alles eine Frage der Risikooptimierung/-minimierung, des Beckenbesatzes und der Finanzen.

    ...und die Bedenken, die Armin und andere nennen (Schwermetalle, Chlor, Silikat etc.) sind schon stichhaltig. Wenn ich mit einem wöchentlichen Wasserwechsel von 5-10 Litern klarkommen würde, würde ich sogar das Becken mit dest. Wasser aus dem Baumarkt betreiben...

    Hallo Daniela,

    ...hängt von der Krabbe ab....eine Monods Rondkrabbe oder so wird sicher keinen Schabernack treiben.... es hängt von der Krabbe ab....
    ach und drittens wie die anderen auch schon schrieben:

    es hängt von der Krabbe ab :winking_face:

    Moin,

    grundsätzlich gebe ich meinen Vorrednern recht, aber ich fahre meine Becken seit Anbeginn mit Leitungswasser und das relativ Problemlos. Nur sind unsere Becken noch nicht wirklich eingelaufen bzw. die Standzeit ist noch unter zwei Jahren.

    Es ist m.E. auch etwas abhängig von dem was man halten möchte. In einem reinen Fischbecken ist es nicht ganz so problematisch wie in einem Misch- oder Korallenbecken vor allem wenn man SPS und LPS halten möchte...

    Das Risiko besteht auch darin, dass die Wasserwerke ab und zu den Silikatgehalt verändern oder andere Beimischungen zum Spülen und Instandhalten der Leitungen zusetzen...darüber hast Du keine Kontrolle!

    Es gibt aber auch hier im Forum einige, die Leitungswasser nehmen und wenig oder keine Probleme haben...nur sollte die Qualität des Leitungswassers extrem gut sein und weder Nitrat noch Phosphat enthalten.

    Leitungswasser birgt Risiken und bei einem kleinen Becken und bei SPS un LPS würde ich diese Risiken nicht eingehen.

    Hallo Kata,

    mehrere Docs in einem Becken funktioniert meist nur, wenn man sie gleichzeitig einsetzt...Mein gelber regiert auch in 1200 Litern und läßt sich weder vom Picassodrücker noch vom M. indicus die Butter vom Brot nehmen...die sind wohl nur im Meer in Schwärmen anzutreffen!

    Hallo Paulie,

    wir (meine Freundin) hatten mit dem kleinen becken ein ähnliches Problem. Sie hatte eine Zeit lang die regelmäßigen Wasserwechsel vernachlässigt und einige Fische abgegeben. Ihr Nitratwert sank relativ schnell und der Phosphatwert stand wie angewurzelt. Innerhalb einer Woche war das gesamte Becken mit Cyanos zugewuchert...nichts blieb verschont, keine Koralle ist mehr richtig aufgegangen :winking_face_with_tongue:

    Sie über einen Zeitraum von zwei Wochen fast täglich die Cyanos abgesaugt, ohne sichtbaren Erfolg. Morgens abgesaugt...abends war das gesamte Becken und alle Korallen rot...

    Wir haben den Abschäumer tagsüber abgestellt, die Salzsorte gewechselt, die Strömung einfach verändert und einige LS (haben die Strömung gestört) herausgenommen. Dann noch eine Baggergrundel rein...nach einer Woche ohne absaugen war wieder alles paletti :grinning_squinting_face:

    Du kannst aber auch mal in den FAQ von Martin Kuhn nachlesen....

    Hi Max,

    wie schon geschrieben, am besten den Beckenchef rausfangen...und in die Schwimmschule tun. Da würde ich ihn mindestens 24 h drin lassen und zur darauffolgenden Dunkelphase könntest Du ihn dann wieder rauslassen. Im Zweifel lieber noch ein oder zwei Tage länger in der "Beruhigungszelle" lassen.

    Hallo Max,

    ich würde immer das alteingesessene Tier in die Schwimmschule verfrachten, nicht den Neuen. Das hat den Vorteil, dass der neue Fisch das Revier erkunden und Rückzugsmöglichkeiten für sich entdecken kann. Dadurch schwächst Du den Heimvorteil des Alten.

    Den alten Doc bekommst du gut mit einem Spiegel rausgefangen.

    Hallo Kata,

    versuche den alten Hawaii -Doc rauszufangen und in eine Schwimmschule zu setzen. Desweiteren kann auch ein Spiegel Wunder bewirken. Wenn der Alte den Spiegel attackiert, läßt er den anderen vieleicht in Ruhe...
    Das ist aber auch keine Garantie...bei mir ist jetzt ein C. kleinii beim Versuch des Nachsetzens zu Tode gekommen. :loudly_crying_face:

    Es kann auch sein, dass Dein Becken für zwei einfach zu klein ist....

    Hallo Simon,

    genau so sieht es aus. Die normalen Möbel einer Wohnung, wenn sie nicht aus Massivholz sondern aus Spanplatte (oder ähnlichem) würden diese Bodenbelastung locker übersteigen. Bücherregale sogar um ein vielfaches.

    Das Problem bei der Aufstellung eines AQ ist m.E. höchstens die Durchbiegung des Zimmerbodens. Daher sollte die Unterkonstroktion sehr Verwindungssteif sein. Dies beugt dann Spannungen im Glas und damit Glasbruch vor.

    Dieser rechnerische Wert bezieht sich auf eine Flächenlast, d.h. die Decke hält noch, wenn auf jedem qm 150 KG lasten. 150 Kg/qm erreichen schon die einfachste Deckenkonstruktionen...Balkenlage mit 60 cm Abstand und nur eine Dünne OSB Platte.

    In der Regel hängen die angegebenen Werte auch davon ab, wann der Statiker die Berechnung vorgenommen hat...die Sicherheitszuschläge variierten in der Vergangenheit zwischen dem 3- und 10-fachen.

    Statisch gesehen dürften 90 % aller Fachwerkhäuser aufgrund der berechneten Statik gar nicht stehen oder bewohnt werden...

    Hallo Robin,

    normale Deckenbelastungen liegen je nach Bauart des Hauses zwischen 150 und 350 Kg/qm. Selbst Fachwerkhäuser tragen ein AQ in der geplanten Größe ohne Probleme. Selbst mitten im Raum.
    Vorraussetzung ist natürlich eine intakte Bausubstanz.

    Die angegebene Deckenbelastungen beziehen sich immer auf eine flächige Kraftbelastung und sind Mindestwerte mit 5-10facher Sicherheit. Eine Punktuelle Belastung führt zur Durchbiegung. Wenn das AQ aber an einer Wand steht, nimmt diese automatisch einen Teil der Last mit auf und die Durchbiegung reduziert sich je dichter das AQ an der Wand steht.

    Ich habe ein Fachwerkhaus und habe hier problemlos ein Becken mit 1200 Litern, eins mit 250 Litern, dann noch 125 Liter und nicht zu vergessen den Zimmerteich mit 500 Litern...alles steht schön an der Wand und das Zimmer hat die maße 4,5x5,0 Meter...Keine deckendurchbiegung messbar!
    Ich habe selber auch als Zimmermann gearbeitet und verstehe selten den Ruf nach einem Statiker...außer es sind extrem AQ-Größen in extremen Leichtbauhäusern....oder extrem großen Räumen mit wenig Auflagern...

    Jede Wohnzimmerschrankwand Marke Gelsenkirchener Barock (Eiche Rustikal u.Ä) wiegt locker das Doppelte von einem AQ...